CH675970A5 - Vorrichtung zur behandlung mit einem magnetischen gleichfeld. - Google Patents

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CH675970A5
CH675970A5 CH279988A CH279988A CH675970A5 CH 675970 A5 CH675970 A5 CH 675970A5 CH 279988 A CH279988 A CH 279988A CH 279988 A CH279988 A CH 279988A CH 675970 A5 CH675970 A5 CH 675970A5
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magnetic field
pulse
pulse trains
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pulses
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CH279988A
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Wolfgang Rolf
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Eutrac Finanz- & Treuhand Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N2/00Magnetotherapy
    • A61N2/02Magnetotherapy using magnetic fields produced by coils, including single turn loops or electromagnets

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

1
CH 675 970 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit einem pulsierenden magnetischen Gleichfeld.
Durch die deutsche Auslegeschrift 2 353 959 ist bereits ein elektromedizinisches Gerät zur Beeinflussung des menschlichen Organismus mit Hilfe eines magnetischen Feldes bekannt geworden, das neben einem niederfrequenten magnetischen Wechselfeld auch die Behandlung mit einem magnetischen Gleichfeld vorsieht. Als nachteilig wird empfunden, daß eine verhältnismäßig große Spule zur Erzeugung des Magnetfeldes vorgesehen ist, in die die zu behandelnden Körperteile oder gar der gesamte Körper eingeschoben werden muß. Zur Behandlung z.B. der Wirbelsäule des Menschen muß also die Spule eine lichte Weite von ca 50 cm im Durchmesser oder mehr aufweisen. Dieses Gerät kann praktisch auch nur als stationäres Gerät eingesetzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein universeller verwendbares Gerät zu schaffen, das handlicher und auch als tragbares Gerät einsetzbar ist, bei dem die Magnetfelder unabhängig voneinander am Körper bzw. den Körperteilen des zu behandelnden Individuums anlegbar ist.
Die gestellte Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Weitere Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den abhängigen Ansprüchen aufgeführt.
Vorteilhaft bei dem neuen Gerät ist, daß die anzulegende Polarität der Magnetfelder frei wählbar ist. Die universelle Anwendbarkeit des neuen Geräts ergibt sich vor allem daraus, daß die vom Gerät gespeisten Magnetfeldgeber wahlweise und örtlich beliebig einsetzbar sind. Es besteht z.B. die Möglichkeit, die Magnetfeldgeber am Arbeitsplatz des Menschen an der vom behandelnden Arzt festzulegenden Körperstelle ständig oder zeitlich beliebig einzusetzen. Das gilt auch für einen Einsatz in Kraftfahrzeugen, z. B. Lastkraftwagen im oder am Sitz des Kraftfahrers. Eine besonders günstige therapeutische Wirkung der Behandlung wird zudem durch den intermittierenden Einsatz der magnetischen Gleichfelder erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Vorrichtung,
Fig. 2a ein Impulsbild (Normalfall),
Fig. 2b ein Impulsbild mit ansteigenden Amplituden,
Fig. 2c ein Impulsbild mit Impulsfolgen mit an- und abschwellenden Impulsamplituden.
Das Gerät besteht im wesentlichen aus einer Stromversorgung 1, einem Impulsgenerator 3, einem Zähler 5, einem Regler 7 für die Pausenlänge, einem Ausgangsverstärker 9 und den Magnetfeldgebern 11 und 12. Die Stromversorgung 1 kann bei transportablen oder stationären Geräten für den Hausgebrauch, für Arztpraxen oder Kliniken aus dem öffentlichen Stromnetz oder für ein netzunabhängiges Gerät aus Batterien erfolgen. Bei Netzgeräten muß auf eine sorgfältige galvanische Trennung vom Netz bei möglichst geringer kapazitiver Kopplung geachtet werden.
Der Impulsgenerator 3 gestattet mit dem Regler 13 die Einstellung der Frequenz der Impulse in einem Frequenzbereich von mindestens 1 bis 35 Hz. Ein weiterer Regler 15 gestattet die Einstellung eines Frequenzhubes ebenfalls im Bereich zwischen 1 und maximal 35 Hz. Durch den Regler 17 ist eine Grobeinstellung der Amplitude der Impulse möglich. Es ist erforderlich, daß die Impulsflanken mit einer gewissen Zeitkonstante ansteigen und abfallen. Diese Zeitkonstante wird zweckmäßig automatisch in Abhängigkeit von der Frequenz geregelt.
Mit einem Regler 19 des Zählers 5 für die Anzahl der Impulse 24 einer jeden Impulsfolge 23 läßt sich die Impulszahi nach den Erfahrungen des behandelnden Arztes z.B. zwischen 1 und 50 wählen. Wenn auch im Normalfali die Pausenlänge der Impulspausen 25 der Länge der jeweiligen Impulsfolgen 23 entspricht, so kann die Länge der Impulspausen mit einem Regler 21 des Pausenreglers 7 speziell auf einen Faktor z.B. 0,2 bis 5,0 der Impulsfolgendauer eingestellt werden. In Stellung «2» des Reglers 21 würde sich eine Impulspause 25 von doppelter Impulsdauer einer Impulsfolge 23 einstellen.
Der Ausgangsverstärker kann mit einer Mehrzahl einzelner parallel arbeitender Verstärker ausgestattet sein, um zwei Magnetfeldgeber 11 und 12 anschließen zu können. Je nach den speziellen therapeutischen Erfordernissen können z.B. zehn Verstärker vorgesehen und das Gerät mit den entsprechenden Ausgangsbuchsen ausgestattet sein. Zweckmäßigerweise sollte für jeden der Verstärker auch ein zugeordneter Feinregler für die Ausgangsbuchsen zu den Magnetfeldgebern vorgesehen sein.
In den Fig. 2a bis 2c sind schematisch einige im-pulsbilder für den Verlauf der Erregerströme für die Magnetfeldgeber dargestellt. Die angedeuteten drei Impulse 24 der einzelnen Impulsfolgen 23 sind nur als Beispiel aufzufassen. Es lassen sich jeweils eine gewünschte Anzahl von Impulsen je Impulsfolge z.B. zwischen 1 und 50 Hz einstellen. Neben der ansteigenden Amplitude bei den Impulsfolgen gemäß Fig. 2b ist auch eine in der Amplitude abfallende Impulsfolge möglich. Fig. 2c zeigt dazu noch eine an-und abschwellende Gestalt der Impulsamplituden einer Impulsfolge.
Im Gegensatz zu bekannten Geräten zur Behandlung mit Magnetfeldern bietet das erfindungsgemäße Gerät die Möglichkeit, die Magnetfelder wegen der einzeln handhabbaren Magnetfeldgeber unabhängig voneinander an den Körperbereichen des zu behandelnden Individuums einzusetzen. Es hat sich auch ergeben, daß ein intermittierender Einsatz der magnetischen Gleichfelder eine vorteilhafte therapeutische Wirkung hat. Eine im Gerät vorgesehene Schaltuhr (nicht dargestellt) dient zur wahlweisen zeitlichen Steuerung der Betriebsdauer in größeren Zeitabschnitten.
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Claims (7)

Patentansprüche
1. Vorrichtung zur Behandlung von Lebewesen mit einem pulsierenden magnetischen Gleichfeld, gekennzeichnet durch einen amplituden- und frequenzgeregelten Generator für einen in der Amplitude intermittierend pulsierenden Erregerstrom für mindestens einen Magnetfeldgeber (11,12).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Impulsfolgen (23) und die Dauer der Pausen (25) zwischen den Impulsfolgen einander entsprechen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsflanken (27) des Erregerstroms abgeflacht an- und absteigen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse (24) innerhalb der Impulsfolgen (23) eine konstante Frequenz aufweisen, die mindestens zwischen 1 und 35 Hz einstellbar sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse (24) innerhalb der Impulsfolgen (23) mit einem einstellbaren Frequenzhub im Bereich zwischen 1 und 35 Hz ablaufen.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feldstärke des erzeugten magnetischen Gleichfeldes mindestens in der Größenordnung des Erdmagnetfeldes liegt.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsdauer der Vorrichtung durch einen Schaltkontakt einer Schaltuhr in der Stromversorgung des Behandlungsgerätes bestimmt ist.
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CH279988A 1988-07-22 1988-07-22 Vorrichtung zur behandlung mit einem magnetischen gleichfeld. CH675970A5 (de)

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WO1990000913A1 (de) 1990-02-08

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