Handelsübliche Vorrichtungen dieser Art berücksichtigen nicht, dass bei den zu jedem einzigen Ereignis gehörenden Signalen - optische oder akustische - verschiedene Geschwindigkeiten sind. Die auf einer optischen Spur geschaffenen, gespeicherten und/oder abgegebenen Signale mit dem momentan, gleichzeitigen akustischen Signalen auf einer Spur werden gleichzeitig abgegeben - anstatt zu verschiedenen Zeiten.
Vorrichtungen mit zwei Kanälen für akustische Signale geben Stereo-Signale wieder; gegen den optischen Anteil werden diese Signale dabei jedoch nicht verzögert, sie können nicht verzögert werden.
Ist die örtliche und zeitliche bildliche gemeinsame Quelle für optische und akustische Schwingungen zum Beispiel vom Beobachter aus rd. 3,2 Meter "hinter" dem Bildschirm eines Fernseh-Gerätes, der Beobachter rd. 3,2 Meter vor dem Bildschirm, dann kommen die zeitlich momentan-zugehörigen Schwingungen 0,02 Sekunden vor der natürlichen Ablaufzeit an beim Beobachter. Es ist "das Spätere" eher.
Vorrichtungen zum "Verzögern von Schallschwingungen" haben keine optischen Spuren, um Bilder aufzunehmen oder wiederzugeben; sie sind zum Beispiel dafür konstruiert, in bestimmten Zonen grosser Räume den Schallpegel zu regeln auf vorgegebene Werte ab 3 dB aufwärts bei rd. 1 KHZ. Diese Vorrichtungen können den natürlichen Ablauf nicht wiedergeben.
Hierfür ist eine Vorrichtung nötig, welche eine optische Spur hat und - voneinander getrennt - Spuren für periodische Schallschwingungen, Geräusche, Musik oder Sprache(n), für nicht-periodische Schallschwingungen, Geräusche. Von jenen Vorrichtungen unterscheidet sich diese Vorrichtung, indem akustische Signale verzögert werden gegen den optischen Anteil, wählbar für die periodischen und/oder für die nicht-periodischen Schallschwingungen. Das kann wahlweise gesteuert und in Stufen oder stufenlos geregelt werden für den Abstand der akustischen Quellen vom Beobachter-Hörer, in Stufen zum Beispiel für 5, 10, 30 Meter gesteuert für jedes Ohr getrennt.
Dieses Steuern und Regeln ist auch wirksam, wenn langsamer wiedergegeben wird, eine Zeitlupe für Benutzer, welche "Hörverlust" haben, aber gut von den Lippen der Sprechenden ablesen können. Dazu können mit dem Steuern und Regeln der Binaural-Effekt der Ohren wesentliche erweitert, akustische Quellen quasi umgesetzt werden.
Ausführung Beispiel 1
Mit der Vorrichtung werden die Schallschwingungen wählbar, elektronisch verzögert gegen momentan-zugehörige optische Schwingungen.
Beispiel 2
Mit der Vorrichtung werden die auf Magnetband-Cassette oder Platte gespeicherten akustischen Signale von örtlich versetzten Ton-Abnahmeköpfen aufgenommen Bruchteile von Sekunden später als der Bild-Abnahmekopf an der Stelle war.
Beispiel 3
Mit Hilfe von Laser werden in der Vorrichtung Schallschwingungen von Bildplatten ausgelesen. Der Laser-Strahl hierfür wird automatisch örtlich so versetzt gegen den optisch auslesenden Laser-Strahl, dass der Zeitunterschied entsteht zwischen den optischen und akustischen Daten: die wählbare Verzögerung. Diese wird in Stufen oder stufenlos automatisch geregelt entsprechend dem Abstand von der akustischen Quelle bis zum Ziel, dem Hörer und/oder dem Speicher.
Zum Beispiel 3 kann zusätzlich Beispiel 1 kommen. Die Qualität der akustischen Daten wird durch das Verzögern nicht gemindert. Die Daten können vorher und nachher aufbereitet werden; Beispiele:
1. Die Schallschwingungen unter dreimal zehn hoch minus fünf werden ausgeschlossen mit Filtern. Die Töne und Geräusche unter dieser Schwelle und ihre Harmonischen werden ausgesperrt aus dem gesamten oberen Bereiche; der Binaural-Effekt in diesem Teil bleibt ebenfalls ungestört davon.
2. Die Vorrichtung hat Filter für Ton-Analyse, Speicherung, Perzeptoren, mit denen Vokale und Formant-Regionen ausgewählt werden; hierfür können gleichzeitig Schallschwingungen unter dreimal zehn hoch minus 5 Sekunden wahlweise angehoben werden, um Formanten von Klängen zu verändern.
3.
Die Vorrichtung hat eingangs differentiale Kaskoden Schaltstufen, ausgangs Einheiten mit Transistorenpaaren in Gegentakt geschaltet, um periodische Schallschwingungen tonlage-genau aufzunehmen und wiederzugeben.
4. Für die akustischen und optischen Daten ist je eine selbstoptimierende Automatik in der Vorrichtung.
Commercial devices of this type do not take into account the fact that the signals associated with each individual event - optical or acoustic - are of different speeds. The signals created, stored and / or emitted on an optical track with the currently simultaneous acoustic signals on one track are emitted simultaneously - instead of at different times.
Devices with two channels for acoustic signals reproduce stereo signals; however, these signals are not delayed against the optical component, they cannot be delayed.
Is the local and temporal pictorial common source for optical and acoustic vibrations for example from the observer approx. 3.2 meters "behind" the screen of a television set, the observer approx. 3.2 meters in front of the screen, then the temporally associated vibrations arrive at the observer 0.02 seconds before the natural expiry time. It is "the later" rather.
Devices for "delaying sound vibrations" have no optical tracks to take or reproduce images; for example, they are designed to regulate the sound level in certain zones of large rooms to predetermined values from 3 dB upwards at approx. 1 KHZ. These devices cannot reproduce the natural process.
This requires a device that has an optical track and - separated from one another - tracks for periodic sound vibrations, noises, music or speech (s), for non-periodic sound vibrations, noises. This device differs from those devices in that acoustic signals are delayed against the optical component, selectable for the periodic and / or for the non-periodic acoustic vibrations. This can either be controlled and regulated in stages or continuously for the distance of the acoustic sources from the observer-listener, in stages, for example, for 5, 10, 30 meters separately for each ear.
This control is also effective when playing back more slowly, a slow motion for users who have "hearing loss" but can easily read from the lips of the speaker. For this purpose, the binaural effect of the ears can be significantly expanded by controlling and regulating acoustic sources.
Execution example 1
With the device, the sound vibrations can be selected, electronically delayed against currently associated optical vibrations.
Example 2
With the device, the acoustic signals stored on magnetic tape cassette or disk are recorded by spatially offset sound pickup heads in fractions of a second later than the image pickup head was in place.
Example 3
With the help of lasers, sound vibrations are read from image plates in the device. The laser beam for this is automatically spatially offset from the optically reading laser beam so that the time difference between the optical and acoustic data arises: the selectable delay. This is automatically regulated in steps or continuously according to the distance from the acoustic source to the destination, the listener and / or the memory.
For example 3, example 1 can also come. The quality of the acoustic data is not reduced by the delay. The data can be prepared before and after; Examples:
1. The sound vibrations below three times ten to the maximum of five are excluded with filters. The sounds and noises below this threshold and their harmonics are locked out from the entire upper range; the binaural effect in this part also remains undisturbed.
2. The device has filters for sound analysis, storage, perceptors with which vowels and formant regions are selected; For this purpose, sound vibrations under three times ten to the power of minus 5 seconds can optionally be raised in order to change the formants of sounds.
3rd
The device has input differential cascode switching stages, output units with pairs of transistors in push-pull in order to record and reproduce periodic sound vibrations with exact pitch.
4. There is a self-optimizing automatic in the device for the acoustic and optical data.