CH676413A5 - - Google Patents

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CH676413A5
CH676413A5 CH681/88A CH68188A CH676413A5 CH 676413 A5 CH676413 A5 CH 676413A5 CH 681/88 A CH681/88 A CH 681/88A CH 68188 A CH68188 A CH 68188A CH 676413 A5 CH676413 A5 CH 676413A5
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CH
Switzerland
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weight
fish
fish feed
water
raw
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CH681/88A
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Poeppinghausen Klaus-Juerg Von
Original Assignee
Baensch Tetra Werke
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    • A23K50/80Feeding-stuffs specially adapted for particular animals for aquatic animals, e.g. fish, crustaceans or molluscs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23K40/00Shaping or working-up of animal feeding-stuffs
    • A23K40/20Shaping or working-up of animal feeding-stuffs by moulding, e.g. making cakes or briquettes
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/80Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in fisheries management
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    • Y02A40/818Alternative feeds for fish, e.g. in aquacultures
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Description

t
CH676 413 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Ferienfutter für Zierfische gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zu seiner Herstellung gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 4 sowie seine gewerbliche Verwendung.
Längere Zeit im Aquariumwasser beständige Futtermassen für Fische sind zwar bekannt, haben aber einige schwerwiegende Nachteile.
Diese sogenannten Futterblöcke oder Futtter-steine haben nur einen organischen Anteil von 2,2 bis 2,7 Gew.-%, davon entfallen ca. 1 Gew.-% auf Rohprotein; der Rest sind nicht verwertbare anorganische Bestandteile, in der Hauptsache Calcium-sulfat, die das Aquariumwässer belasten. Durch diese Futterblöcke erfolgt im Aquariumwasser ein starker Anstieg der Ca+2-lonen und dementsprechend auch der S04~2-onen, die hinsichtlich der osmotischen Auswirkungen bei Zierfischen bedenklich sind. Die Folge einer längeren Fütterung ist es, dass die Leitfähigkeit des Wassers stark ansteigt, Pflanzen und Fische geschädigt werden und das Wasser somit in kurzer Zeit verdirbt. Daher sind diese Produkte als Futterquelle für Aquarienfische sehr ungeeignet.
Die Aufgabe der Erfindung liegt darin, ein industriell produzierbares Mischfutter für Zierfische bereitzustellen, das im Aquariumwasser während Ferienzeiten die Zierfische für einen längeren Zeitraum ständig mit Nährstoffen versorgt, ohne dabei die Qualität des Aquariumwassers zu beeinträchtigen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt mittels des im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definierten Ferienfutters für Zierfische. Dieses Fischfutter versorgt die Fische über einen längeren Zeitraum bei guter Futterakzeptanz mit wasserunlöslichen Nährstoffen, bleibt im Wasser als Extrudatform hinsichtlich Bindevermögen und Festigkeit dauerstabil und ist durch minimale Wasserbelastung für die Fische unschädlich.
Das Fischfutter weist vorzugsweise die in Anspruch 2 angegebene Zusammensetzung auf und enthält mit besonderem Vorteil die in Anspruch 3 aufgeführten Zusatzstoffe, wobei als Konservierungsmittel z.B. Calciumpropionat oder Butylhy-droxytoluol in Betracht kommt.
Das Fischfutter wird mittels des im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 4 definierten Verfahrens hergestellt.
Als Rohfaserquelle wird dabei bevorzugt Alfalfa-Mehl verwendet, welches einen Gehalt an 25 Gew.-% Rohfaser aufweist.
Bei dem verwendeten Krill (Euphausia pacifica), FD-Ware, handelt es sich um ein Produkt mit der folgenden Zusammensetzung:
Rohprotein 68 Gew.-%
Rohfett 3 Gew.-%
Rohasche 17 Gew.%
Kochsalz 8 Gew-%
Wasser 10 Gew.-%.
Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen dieses
Verfahrens sind in den Ansprüchen 5 und 6 umschrieben.
Bei Fütterung mit einem auf die genannte Weise produzierten Fischfutter schwimmen die Extrudate in Form von Sticks zunächst auf der Wasseroberfläche bzw. schweben im Wasser, um nach einigen Stunden zu sinken. Dadurch wird das Ferienfutter in allen Ebenen für fast alle Zierfischarten zugänglich. Das Futter wird von den gängigsten Fischarten akzeptiert, wie Panzerwelsen, Neonsalmlern, Schmucksalmlern, dicklippigen Fadenfischen, kleinen Regenbogenfischen, Keilfleckbärblingen, Ze-brabärblingen, Platys, Rubinbarben oder Prachtbarben.
Zur Verdeutlichung der Erfindung dienen die folgenden Herstellungsbeispiele und Fütterungsversuche.
Beispiele
Herstellung von Ferienfutter;
22,9 kg Gluten, 21 kg Kaolin, 15 kg Alfalfa-Mehl, 12,5 kg Kasein, 10 kg Krill, 4,99 kg Sojabohnen-Öl, 4,5 kg Zement, 4,1 kg Milchprotein, 3 kg Naturkautschuk und 1 kg natürliche Garotenoide werden mit 600 g Farbstoff E 172 und zur Konservierung mit 400 g Calciumpropionat und 15 g Butylhydroxytoluol gemischt und in einen Creusot-Loire-Doppel-schneckenextruder eingespeist. Bei einer Drehzahl von 235 upm und einer Temperatur von 70°C wird die gesamte Menge unter Zusatz von 24 I Wasser innerhalb von 50 min. extrudiert zu 15-20 mm langen Sticks mit einem Durchmesser von 8 mm.
Fütterungsversuche:
Zur Ermittlung der optimalen Darreichungsmenge wurden die Ferienfuttersticks in unterschiedlichen Mengen an die genannten Zierfische verfüttert. Dabei wurde zum Teil das Vierfache der Menge an Futtermitteln ausschliesslich in Form der Ferienfuttersticks verabreicht, die normalerweise zur Ernährung ausreicht. Während der gesamten Versuchszeit von bis zu zwei Monaten traten trotz übermässiger Fütterung und der daraus resultierenden Wasserbelastung keine Verluste auf.
In einem weiteren Versuch wurden Panzerwelse und Apfelschnecken vier Monate lang ausschliesslich mit dem erfindungsgemässen Ferienfutter gefüttert. Auch bei diesem Versuch traten keine Verluste auf.
Auf Grund dieser Versuche kann davon ausgegangen werden, dass das Ferienfutter zur alleinigen Ernährung der Zierfische auch über einen längeren Zeitraum geeignet ist
Bei einem durchschnittlichen Fischbesatz von 40 Fischen in einem 100 I fassenden Aquarium sind nach diesen Versuchen 9-12 Sticks, entsprechend 7-9 g Futter für ca. 1 Woche als Ferienfutter ausreichend.
Bei einem guten biologisch aktiven Filtersystem mit einer Schaumstoffpatrone wurden unter diesen Bedingungen 0,5 mg/l Nitrite und 0,2 mg/l Ammoniak als maximale Schadstoffkonzentration erreicht.
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Claims (8)

Patentansprüche
1. Ferienfutter für Zierfische, dadurch gekennzeichnet, dass es in einer in Wasser dauerstabilen, unlöslichen und die Wasserqualität nicht belastenden Extrudatform 30 bis 50 Gew.-% Rohprotein, 5 bis 15 Gew.-% Rohfette oder 1 bis 10 Gew.-% Soja-Öl und 0,5 bis 10 Gew.-% Rohfasern bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 5 bis 15 Gew.-% enthält.
2. Fischfutter gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es 40 Gew.-% Rohproteine, 8 Gew.-% Rohfette und 3 Gew.-% Rohfasern bei einem Feuchtigkeitsgehalt von 8 Gew.-% enthält.
3. Fischfutter gemäss Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es Vitamine, Spurenelemente, Färb- und/oder Aromastoffe und/oder Konservierungsmittel enthält.
4. Verfahren zur Herstellung von Fischfutter gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung aus 15 bis 35 Gew.-% Gluten, 15 bis 35 Gew.-% Kaolin, 5 bis 25 Gew.-% Alfalfa-Mehl als Rohfaserquelle, 5 bis 20 Gew.-% Kasein, 5 bis 20 Gew,-% Krill, 1 bis 10 Gew.-% Soja-Öl, 2 bis 8 Gew.-% Zement, 1 bis 10 Gew.-% Milchprotein und 1 bis 10 Gew.-% Naturkautschuk mittels einer Doppelschnecke bei 200 bis 250 Umdrehungen pro Minute und einer Temperatur von 50 bis 90°C unter Zugabe von 20 bis 40 I Wasser pro Stunde bei einem Durchsatz von 100 bis 150 kg/h zu 10 bis 25 mm langen Futtersticks mit einem Durchmesser von 5 bis 15 mm extrudiert, welche eine Zusammensetzung gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3 aufweisen.
5. Verfahren gemäss Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Mischung aus 22,9 Gew.-% Gluten, 21 Gew.-% Kaolin, 15 Gew.-% Alfalfa-Mehl als Rohfaserquelle, 12,5 Gew.-% Kasein, 10 Gew.-% Krill, 5 Gew.-% Soja-Öl, 4,5 Gew-% Zement, 4,1 Gew.-% Milchprotein und 3 Gew.-% Naturkautschuk mittels einer Doppelschnecke bei 235 Umdrehungen pro Minute und einer Temperatur von 70°C unter Zugabe von 29 I Wasser pro Stunde bei einem Durchsatz von 100 bis 150 kg/h, vorzugsweise 125 kg/h, zu 15 bis 20 mm langen Futtersticks mit einem Durchmesser von 8 mm extrudiert.
6. Verfahren gemäss Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass man Vitamine, Spurenelemente, Färb- und/oder Aromastoffe und/oder Konservierungsmittel zusetzt.
7. Gewerbliche Verwendung des Fischfutters nach einem der Ansprüche 1 bis 3 als Langzeit- und Ferienfutter für Zierfische.
8. Gewerbliche Verwendung gemäss Anspruch 7 des nach dem Verfahren gemäss einem der Ansprüche 4 bis 6 hergestellten Fischfutters.
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CH681/88A 1987-03-05 1988-02-24 CH676413A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US (1) US4853242A (de)
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AT (1) AT393065B (de)
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DE (1) DE3707032A1 (de)
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