CH676881A5 - - Google Patents

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CH676881A5
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
barrel
magazine
plunger
weapon
striker
Prior art date
Application number
CH166188A
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English (en)
Inventor
Berthold Dold
Joerg Altenburger
Rolf Westinger
Original Assignee
Westinger & Altenburger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Westinger & Altenburger filed Critical Westinger & Altenburger
Publication of CH676881A5 publication Critical patent/CH676881A5/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/50Magazines for compressed-gas guns; Arrangements for feeding or loading projectiles from magazines
    • F41B11/55Magazines for compressed-gas guns; Arrangements for feeding or loading projectiles from magazines the projectiles being stored in stacked order in a removable box magazine, rack or tubular magazine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

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CH 676 881 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Luftdruckwaffe unter Einschluß von CCVWaffen, mit einem Lauf und einer Vorrichtung zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Lauf zum Austreiben eines im Lauf anzuordnenden Geschosses, und mit einem Magazin zum Aufnehmen von mehreren Geschossen.
Eine CC>2-Pistöle der eingangs beschriebenen Art ist durch «Handbuch der Faustfeuerwaffen», 7, Auflage von Bock, Weigei, Seitz, Seite 497 bis 501 bekannt In der Waffe ist eine ortsfeste Kammer vorgesehen, in die fünf als Geschosse zu verwendende Bleikugeln eingefüllt werden können, die aus der Kammer nacheinander unter dem Einfluß der Schwerkraft in den Lauf gelangen. Das Spannen eines Schlagstücks für ein Schußventil und das Spannen der Abzugsvorrichtung der Waffe erfolgt durch den Druck des CO2. In der bekannten Waffe können lediglich Rundkugeln als Geschosse verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Luftdruckwaffe unter Einschluß von C02-Waffen der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß sie sich prinzipiell auch für andere Arten von Geschossen eignet, insbesondere für die bei Wettkämpfen im allgemeinen verwendeten Diabolo-Ge-schosse.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Waffe zur Verwendung eines von der Waffe lösbaren Magazins ausgebildet ist, in dem eine Mehrzahl von Geschossen in je einer einem Geschoß zugeordneten Halterung aufnehmbar ist, daß eine Aufnahme für das Magazin vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, daß durch Bewegung des Magazins nacheinander jeweils eines der Geschosse in die Längsachse des Laufs bewegbar ist und daß zum Einschieben eines Geschosses in den Lauf ein Stößel vorgesehen ist, der derart beweglich geführt ist, daß ein Endbereich des Stößels durch die mit der Längsachse des Laufs fluchtende Halterung hlndurchschiebbar ist, derart, daß durch den Stößel ein Geschoß in den Lauf einschiebbar ist.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß der Stößel als Transportvorrichtung dient, die jeweils ein Geschoß aus dem Magazin in den Lauf befördert, so daß für diesen Transport nicht die Schwerkraft verwendet werden muß und daher insbesondere auch ein Diabolo-Geschoß unter Überwindung von gleitender Reibung aus der Halterung im Magazin in den Lauf eingeschoben werden kann. Dabei kann der Stößel auf das Geschoß so einwirken, daß das Geschoß relativ sanft bewegt wird und die Gefahr von irgendwelchen Beschädigungen des Gescho-ßes, die die Flugbahn in unvorhersehbarer Weise beeinflußen und daher die Treffsicherheit vermindern, vermieden werden kann.
Bevorzugt ist zwar vorgesehen, die Erfindung bei einer Luftdruckwaffe (worunter hier auch ohne besondere Erwähnung, CCfc-Waffen verstanden werden) zu verwenden, bei der die Waffe nach Abgabe eines Schusses selbsttätig wieder schußbereit wird. Die Erfindung kann jedoch unabhängig davon, in welcher Weise das für die Abgabe des Schusses erforderliche hochgespannte gasförmige
Medium bereitgestellt wird, also beispielsweise bei Luftdruckwaffen mit Vorkompression, COz-Waf-fen oder auch bei Luftdruckwaffen mit einem federbelasteten Kompressionskolben, der durch den Abzug ausgelöst wird, verwendet werden, um das Einsetzen eines Geschosses in den Lauf für den Schützen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dabei kann der genannte Stößel durchaus von Hand betätigt werden. Es versteht sich, daß der Schütze vor dem Schießen das Magazin (oder mehrere Magazine) mit den Geschossen füllt.
Insbesondere dann, wenn wie bevorzugt Diabolo-Geschosse verwendet werden, kann der Stößel vorteilhafterweise in seinem vorderen Endbereich die Form eines abgerundeten Kegels oder eine ähnliche Gestalt aufweisen, die so bemessen ist, daß sie in den im wesentlichen kegelförmigen, sich nach hinten öffnenden Hohlraum des Diabolo-Geschosses eintritt, vorzugsweise am Geschoß in einem Abstand von dessen hinterem Ende angreift, und dadurch das Geschoß führt und gegen ein Verkanten sichert. Sollten andere Geschosse verwendet werden, so besteht die Möglichkeit, einen anderen Stößel zu verwenden, dessen vorderer Endbereich der besonderen Gestalt der zu verwendenden Geschosse angepaßt ist.
Besonders einfach und funktionssicher kann die Waffe ausgebildet werden, wenn der Stößel gemäß einer Ausführungsform der Erfindung gleichachsig zum Lauf angeordnet und in Achsrichtung des Laufs beweglich geführt ist.
Im einfachsten Fall kann das Magazin nach Abgabe eines Schusses von Hand weiterbewegt werden, um das nächste Geschoß in die Verlängerung der Laufachse zubringen. Es kann hierbei eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, die dafür sorgt, daß das Magazin hierbei die gewünschte Stellung genau einnimmt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist jedoch eine Antriebsvorrichtung für das Magazin vorgesehen. Der Vorteil liegt darin, daß das Magazin selbsttätig bewegt werden kann. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Antriebsvorrichtung mit dem Stößel gekoppelt ist. Der Vorteil liegt darin, daß bei einer Bewegung des Stößels sowohl das Magazin bewegt als auch das nächste Geschoß in den Lauf eingeführt werden kann.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Stößel bei schußbereiter Waffe in den hinteren Endbereich des Laufs eingeführt und dichtet diesen nach hinten ab. Der Stößel verläuft beim später beschriebenen Ausführungsbeispiel durch eine der Bohrungen des Magazins hindurch, die die Halterungen für die Geschosse bilden und aus der der Stößel unmittelbar vorher das Geschoß herausgeschoben in den Lauf eingeschoben hat.
Bei einer anderen Ausführungsform .der Erfindung befindet sich der Stößel bei schußbereiter Waffe außerhalb des Laufs. Gemäß einer Weiterbildung kann die Abdichtung des Laufs nach hinten und die Zufuhr des gasförmigen Mediums, das das Geschoß aus dem Lauf treibt, dadurch erfolgen, daß bei schußbereiter Waffe das Ende des Laufs durch einen beweglich geführten Kanal zum Einleiten des gasförmigen Mediums abgeschlossen ist.
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Ein derartiger beweglich geführter Kanal kann ähnlich wie bei dem Luftgewehr mit Vorkompression Modell 600 der Firma Feinwerkbau Westinger & Alten-burger GmbH & Co, KG ausgebildet sein und parallel zur Längsachse des Laufs verschiebbar angeordnet sein, er könnte aber auch schräg zur Längsachse des Laufs verschiebbar geführt sein.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist im Stößel ein Kanal zum Einführen des gasförmigen Mediums in den Lauf vorgesehen. Das dem Lauf abgewandte Ende des Kanals fluchtet dabei zweckmäßigerweise bei schußbereiter Stellung des Stößel mit einem zugeordneten, in der Waffe ortsfest vorgesehenen Kanal, durch den das gasförmige Medium zum Kanal im Stößel gelangt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die Waffe einen in einem Bereich hinter dem Geschoß und vor der durch den Stößel bewirkten Abdichtung des hinteren Laufendes in den Lauf führenden Gaskanal zum Einleiten des gasförmigen Mediums auf. Dieser Gaskanal, der nicht durchs Innere des Stößels führt, ermöglicht eine störungsfreie Zuführung des gasförmigen Mediums in den hinter dem Geschoß befindlichen Laufbereich selbst dann, wenn sich der Stößel im Augenblick der Schußabgabe bewegt, wie dies bei einer später noch beschriebenen Ausführungsform der Fall ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist die Antriebsvorrichtung für das Magazin ein mit dem Stößel gekoppeltes Schaltglied, insbesondere ein Stift, auf, das zumindest während eines Teils der Bewegung des Stößels in den Bereich des Magazins ragt und vorzugsweise derart ausgebildet ist, daß es bei einem vollen Bewegungsspiel (eine hin- und hergehende Bewegung) zuerst mit einer Fläche aus einer ersten Anzahl von zueinander parallelen, zur Längsachse des Laufs schrägen Flächen des Magazins und anschließend mit einer Fläche aus einer zweiten Anzahl von Flächen, die zur Längsrichtung des Laufs entgegengesetzt schräg verlaufen wir die erstgenannten Flächen, in Eingriff kommt und dadurch das Magazin derart verschiebt, daß eine weitere Halterung in eine mit dem Lauf fluchtende Stellung gelangt. Bei der Bewegung des Stößels nach rückwärts (entgegengesetzt der Schußrichtung) bewegt dieser das Magazin um weniger als den Mittenabstand zweier benachbarter Haltungen für die Geschosse und bei der umgekehrten Bewegung des Stößels wird das Magazin soweit bewegt, daß die nächste Halterung mit der Längsachse des Laufs fluchtet. Vorzugsweise sind die genannten beiden Haibschritte der Bewegung gleich groß. Je kleiner der Winkel ist, den die genannten Flächen mit der Längsachse des Laufs einschließen, um so geringer ist die Schlagwirkung der genannten Vorrichtung (des Stifts) auf die Schrägflächen, desto größer ist aber auch der für die Bewegung des Magazins erforderliche Weg des Stößels. Eine derzeit für günstig gehaltene, sowohl das Magazin schonende als auch keinen allzu großen Weg des Stößels erfordernde Bemessung ist im Ausführungsbeispiel beschrieben.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Waffe für ein im wesentlichen flaches Magazin ausgebildet ist und eine im wesentlichen geradlinige Führung für das Magazin aufweist. Eine genau geradlinige Führung und ein Magazin, bei dem die Halterungen in einer Ebene liegen, wird als besonders vorteilhaft angesehen, weil die Herstellung der Waffe und des Magazins einfach ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Masse des Stößels und etwaiger mit diesem starr verbundener Teile größer ist als die Masse eines für die Waffe vorgesehenen Geschosses, daß der Stößel bei schußbereiter Waffe durch eine elastische Vorrichtung, vorzugsweise Feder, in seiner den Lauf verschließenden Stellung gehalten ist, und daß die Masse des Stößels und gegebenenfalls der mit ihm verbundenen Teile und die Kraft der elastischen Vorrichtung derart bemessen sind, daß der Stößel bei der Abgabe eines Schusses durch das gasförmige Medium so weit zurückbewegt wird und die elastische Vorrichtung soweit gespannt wird, daß das Magazin bewegt werden und aus dem Magazin ein weiteres Geschoß in die schußbereite Position im Lauf eingeführt werden kann.
Wenn dabei, wie beim Ausführungsbeispiel, das den Lauf verschließende Ende des Stößels bei seiner Rückwärtsbewegung ins Freie tritt, wodurch der Lauf an seinem hinteren Ende nicht mehr dicht verschlossen ist, so wird es als vorteilhaft und zweckmäßig angesehen, wenn durch die Bemessung der bewegten Masse des Stößels im Vergleich zur Geschoßmasse und durch geeignete Wahl der elastischen Vorrichtung (Federkonstante, Vorspannung) sichergestellt wird, daß das hintere Laufende erst dann geöffnet wird, wenn das Geschoß den Lauf bereits verlassen hat. Auf diese Weise steht nahezu der gesamte Druck des gasförmigen Mediums zum Antreiben des Geschosses zur Verfügung. Die bewegte Masse des Stößels ist beim Ausführungsbeispiel etwa hundert Mal so groß wie die Geschoßmasse, die Masse des Stößels und der mit ihm verbundenen Teile beträgt nämlich etwa 50 Gramm, wogegen ein Diabolo-Geschoß eine Masse von etwa 0,5 Gramm hat. Ohne Berücksichtigung der elastischen Vorrichtung und ohne Berücksichtigung der Reibung, die das Geschoß im Lauf erfährt, würde sich daher der Stößel während der Verweilzeit des Geschosses im Lauf nur um ein Prozent der Strecke bewegen, die das Geschoß im Lauf zurücklegt. Da nach dem Austreten des Geschosses aus dem Lauf der Druck des gasförmigen Mediums im Inneren des Laufs schlagartig abnimmt, muß der Stößel zu diesem Zeitpunkt bereits den größten Teil der kinetischen Energie gespeichert enthalten (sich also mit einer entsprechenden Geschwindigkeit nach rückwärts bewegen), die erforderlich ist, um bei der Rückwärtsbewegung des Stößels die elastische Vorrichtung zu spannen und das Magazin weiter zu bewegen und die in der elastischen Vorrichtung gespeicherte Energie muß ausreichen, um den Stößel wieder nach vorwärts zu bewegen, dabei das Magazin zu bewegen und ein Geschoß aus dem Magazin in den Lauf einzuführen.
Es ist eine derartige Dimensionierung der verschiedenen Teile anzustreben, daß unnötiger Gasverbrauch, z.B. C02-Verbrauch, vermieden wird.
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Andererseits muß die Menge des bei Schußabgabe in den Lauf hinter dem Geschoß gelangenden gasförmigen Mediums und dessen Druck ausreichen, das Geschoß mit der erforderlichen Geschwindigkeit aus dem Lauf zu treiben und den Stößel in der oben geschilderten Weise zurückzubewegen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die Waffe, wie auch die eingangs beschriebene bekannte Waffe, ein Ventil aufweist, das im offenen Zustand die Verbindung zwischen einem das gasförmige Medium in den Lauf leitenden Gaskanal und einem Raum herstellt, in dem sich vor Abgabe des Schusses hochgespanntes gasförmiges Medium, z.B. hochgespannte Luft oder GOz befindet, daß ein durch eine Schlagstückfeder belastetes Schlagstück zum kurzzeitigen Öffnen des Ventils vorgesehen ist, wobei das Schlagstück durch eine Abzugsvorrichtung der Waffe auslösbar ist, und daß eine von dem im Gaskanal herrschenden Gasdruck beaufschlagte Antriebsvor-richtung für das Schlagstück vorgesehen ist, um dieses in die gespannte, schußbereite Stellung zu bringen.
Bei einer derartigen Waffe wird nach Abgabe eines Schusses ohne besonderes Zutun des Schützen das Schlagstück und die Abzugsvorrichtung neu gespannt. Es versteht sich, daß diese Ausführungsform auch bei Luftdruckwaffen, die mit vorkomprierter Luft arbeiten, verwirklicht werden kann. Die Antriebsvorrichtung kann ein in einer Zylinderbohrung gleitender Kolben sein, der mit dem Schlagstück starr verbunden ist. Als Kolben könnte auch ein Endbereich des Schlagstücks dienen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß der Weg des Schlagstücks klei- • ner ist als der Weg des Stößels. Der Weg des Schlagstücks soll nicht unnötig groß sein, damit die Zeit vom Betätigen des Abzugs bis zum Öffnen des Ventils möglichst kurz gehalten werden kann. Der Weg des Schlagstücks kann unter Berücksichtigung der Eigenschaften der dieses antreibenden Feder dabei, wie soeben erläutert, kürzer sein als der Weg des Stößels, den dieser zurücklegen muß, um mit seinem vorderen Ende soweit hinter das Magazin zu gelangen, daß das Magazin verschoben werden kann und um anschließend ein Geschoß ausreichend weit in den hinteren Endbereich des Laufs einzuschieben. Da die erforderlichen Wege für das Schlagstück und den Stößel unterschiedlich groß sind, ist es vorteilhaft, daß bei der oben beschriebenen Ausführungsform, bei der das Schlagstück eine eigene Antriebsvorrichtung aufweist, und bei der der Stößel durch den Gasdruck im Lauf bewegt wird, somit sowohl der Stößel als auch das Schlagstück getrennt voneinander angetrieben werden, wodurch insbesondere ein unnötig hoher Gasverbrauch für die geschilderten Bewegungen vermeidbar ist.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß mit dem Stößel ein Anschlag gekoppelt ist, durch den das Schlagstück in seine gespannte Stellung bringbar ist. Der Vorteil besteht dabei darin, daß die nicht gespannte Waffe (bei der also das Schlagstück nicht gespannt ist) durch Bewegen des Stößels von Hand gespannt werden kann. Hierbei kommt der genannte Anschlag erst gegen Ende der Bewegung des Stößels nach rückwärts mit dem Schlagstück in Antriebsverbindung. Um harte Stöße zu vermeiden, kann es zweckmäßig sein, die Anordnung so zu treffen, daß beim selbsttätigen Spannen des Schlagstücks und beim Zurückbewegen des Stößels unter dem Einfluß des Gasdrucks der genannte Anschlag nicht oder allenfalls erst nahe dem Ende der Rückwärtsbewegung des Stößels mit dem Schlagstück in Wirkverbindung kommt.
Zweckmäßig ist mit dem Stößel ein von Hand zu betätigendes Betätigungselement verbunden, durch das der Stößel leicht und ohne besondere Aufmerksamkeit vom Schützen zurückbewegt werden kann, beispielsweise, um die Waffe zur Abgabe des ersten Schusses bereitzumachen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung befindet sich die Transportvorrichtung (im Ausführungsbeispiel der Stift) an der Waffe für das Magazin bei entspannter Waffe, in der sich kein Magazin befindet, außerhalb des Bereichs des Magazins, und der Stößel ist ins hintere Laufende eingefühlt Der Stößel bildet daher einen Anschlag beim Einschieben des Magazins in die Waffe, wodurch verhindert wird, daß das Magazin zu weit eingeschoben wird. Wird der Stößel nach dem Einschieben des Magazins bis zur Anlage am Stößel von Hand einmal vollständig zurückbewegt und wieder nach vorne gelassen, so wird dabei das Magazin durch die Trans-portvorichtung soweit bewegt, daß nun das erste Geschoß im Magazin in eine mit der Längsachse des Laufs fluchtende Stellung gelangt und anschließend durch den Stößel in den Lauf befördert wird.
Die Erfindung betrifft auch ein Magazin, das zur Verwendung bei einer erfindungsgemäßen Waffe ausgebildet ist. Bei einer Äusführungsform der Erfindung ist das Magazin im wesentlichen in Form einer vorzugsweise ebenen Platte ausgebildet, die Halterungen im Magazin sind zueinander parallel und in einer Fläche liegend angeordnet, und das Magazin weist zum Zusammenwirken mit der Transportvorrichtung der Waffe bestimmte Anschläge, vorzugsweise parallele Schrigflächen, wie sie oben beschrieben wurden, auf. Dieses Magazin ist einfach herzustellen und robust.
Bei einer Weiterbildung des Magazins ist vorgesehen, daß das Magazin im Bereich der Anschläge eine größere Länge (in Längsrichtung der Halterungen gemessen) aufweist als im Bereich der Halterungen für die Geschosse, Dadurch ist es möglich, das Magazin im Bereich der Halterungen möglichst kurz zu gestalten, um das Einführen von Geschossen von Hand zu vereinfachen, den Weg für den Stößel kurz zu halten, und gleichzeitig eine ausreichende Länge des Magazin für die Schrägflächen vorzusehen. Die Schrägflächen sind vorzugsweise, wie beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, einerseits in Verschieberichtung des Magazins parallel zueinander und andererseits in Verschiebrichtung des Stößels hintereinander angeordnet Der Vorteil liegt dabei darin,-daß hierdurch relativ lange Schrägflächen möglich sind.
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das Magazin einen Anschlag auf, der nach dem Verschießen des letzten Geschosses des Magazins den Stößel daran hindert, eine vollständige Einschubbewegung auszuführen. Wenn dabei die Waffe, wie an sich bekannt, eine Sperrvorrichtung für den Abzug aufweist, die verhindert, daß der Abzug betätigt werden kann, wenn sich nicht alle Teile der Waffe in schußbereiter Stellung befinden, so wird auf diese Weise verhindert, daß der Schütze versehentlich einen Schuß ohne Geschoß im Lauf abgibt, was nach den derzeit gültigen Wettkampfregeln nicht zulässig ist.
Besonders einfach können die Halterungen im Magazin gemäß einer Ausführungsform der Erfindung im wesentlichen als zylindrische durchgehende Bohrungen ausgebildet sein. Sofern Diabolo-Geschosse verwendet werden sollen, ist der Durchmesser der Bohrungen vorteilhaft geringfügig kleiner als der Außendurchmesser der Diabolo-Geschosse im Endbereich ihres kegelförmigen Endes, aber größer als das Kaliber der Waffe. Bei einem Diabolo-Geschoß für das Raiiber 4,5 mm hat der Kopf des aus Blei bestehenden Geschosses einen Durchmesser von 4,5 mm, und der Durchmesser des kegelförmigen Endes beträgt etwa 4,7 bis 4,8 mm. Bei dem Ausführungsbeispiel wurde der Durchmesser der Bohrungen im Magazin zu 4,6 mm gewählt. Das hintere Laufende, das den Bohrungen des Magazins dicht benachbart ist, hat den gleichen Durchmesser wie die Bohrungen im Magazin. Vom hinteren Laufende aus verjüngt sich der Innendurchmesser des Laufs auf einem kurzen Übergangsstück auf das Kalibermaß, zwischen dem Ubergangsstück und dem hinteren Laufende kann ein kreizylindrischer Teil der Bohrung liegen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels einer Waffe und eines Magazins anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel einer C02-Pistole, entsprechend der Linie
I-I in Fig. 3, abgebrochen und teilweise aufgebrochen,
Fig. 2 einen Querschnitt entsprechend der Linie
II-II in Fig. 1
Fig. 3 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils III in Fig. 1, teilweise aufgebrochen,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 5 durch ein Magagzin für die Luftpistole nach Fig. 1,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Magazin in Richtung des Pfeils V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Vorderansicht des Magazins in Richtung des Pfeils VI in Fig. 4.
Obwohl die Erfindung anhand einer C02-Pistole für Sportzwecke beschrieben wird, könnte sie ohne Schwierigkeiten auch bei einem C02-Gewehr für Sportzwecke verwendet werden, oder aber, wie eingangs beschrieben, auch bei nicht mit CO2 betriebenen Luftdruckwaffen.
Die Waffe 1 weist einen Abzugträger 2 und ein Verschlußgehäuse 4 auf, das mit dem Abzughalter 2 fest verbunden ist. In das Verschlußgehäuse 4 ist an dessen in Fig. 1 rechtem Endbereich in einer Bohrung 6 der Lauf 8 der Waffe befestigt. Das Verschlußgehäuse 4 weist hinter der Bohrung 6 (in Fig. 1 links davon) einen sich in Längsrichtung des Laufs 8 erstreckenden Innenraum 10 auf, der durch parallel zur vertikalen Längsmittelebene der Waffe 1 verlaufende Seitenwände 12 und 14 begrenzt ist; am unteren Rand der Seitenwand 12 schließt sich rechtwinklig zu dieser verlaufend eine als AbStützung nach unten wirksame Schulter 16 an. In dem Raum 10 ist ein Stößelhalter 18 durch die Schulter 18 und die Seitenwände 12 und 14 in Längsrichtung des Lauf 8 gleitend geführt und wird durch eine den Raum 10 bis auf einen Längsschlitz 22 verschließende Abdeckplatte 24, die eine obere Gleitführung für den Stößelhalter 18 bildet, im Raum 10 gehalten. Durch den Schlitz 22 ragt der Stößelhalter 18 mit einem Vorsprung 19 empor, und dort ist ein Schieber 26 befestigt, im Beispiel durch Schrauben 28, der unter anderem die Funktion eines von Hand zu bestätigenden Elements hat. Im unteren Bereich des Stößelhalters 18 weist dieser einen nach unten ragenden Vorsprung 30 auf, der zum Zusammenwirken mit einem Schlagstück 32 bestimmt ist. Außerdem weist der Stößelhalter 18 in seinem unteren hinteren Bereich einen in Fig. 1 im Schnitt gezeigten Querbolzen 34 auf, der nach der dem Betrachter der Fig. 1 abgewandten Seite des Stößelhalters 18, der in diesem unteren Bereich nicht bis zu der Seitenfläche 14 reicht, herausragt.
Im Stößelhalter 18 ist ein Stößel 40 befestigt, der im wesentlichen die Form eines rotationssymmetrischen mehrfach gestuften Bolzens hat. In seinem hinteren Endbereich 42 weist der Stößel 40 eine nach hinten offene Bohrung auf, in die eine Druckfeder, im Beispiel eine Schraubenfeder 44 eingreift, deren anderes Ende durch eine Bohrung 46 im Verschlußträger 4 und ein an diesen anschließendes ortsfestes Waffenteil 48 gehalten ist. Die Schraubenfeder 44 beaufschlagt den Stößel 40 und den mit diesem unbeweglich verbundenen Stößelhalter 18 sowie den Schieber 26 nach vorn in die in Fig. 1 dort gezeigte vordere Endstellung, die der Stößel 40 bei schußbereiter Waffe einnimmt. Die vordere Endstellung des Stößels 40 ist durch die Anlage der Vorderfläche 50 des Vorsprungs 19 am vorderen Ende des als Langloch ausgebildeten Längsschlitzes 22 bestimmt. In seinem vorderen Endbereich verjüngt sich der Stößel 40 und weist dort ein Endstück 52 mit einer abgerundeten Spitze auf, dessen Abmessungen, insbesondere auch im Bereich der Spitze, so bemessen sind, daß die Spitze in den im wesentlichen kegelförmigen Hohlraum 55 am hinteren Ende eines als Diabolo-Geschoß ausgebildeten Geschosses 54 eingreift. Der Durchmesser des Endstücks 52 ist erheblich kleiner als der Durchmesser der Bohrung 53, so daß das CO2 ungestört zur Rückseite des Geschosses gelangen kann. Die Spitze des vorderen Endbereichs 52 könnte in Längsrichtung verlaufende Ein5
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schnitte oder dgl. Strömungskanäle aufweisen, um CO2 bei der gezeigten Stellung des Stößels bis in den vordersten Bereich des Hohlraums 55 gelangen zu lassen.
Zwischen dem hinteren Bereich 42 und dem vorderen Bereich 52 des Stößels 40 befindet sich ein mittlerer Bereich 56 des Stößels 40. Der mittlere Bereich 56 ist auf dem größten Teil seiner Länge kreis-zylindrisch und weist an seinem vorderen Ende eine kegelstumpfförmige Verjüngung 58 auf. Die Bohrung 53 des Laufs 8 erweitert sich kegelstumpfför-mig nach hinten bis zu einem Durchmesser, der im Beispiel genau dem Durchmesser von als Halterungen 72 für Geschosse dienenden kreiszylindrischen Bohrungen des Magazins 70 entspricht. Der Bereich der kegelstumpfförmigen Erweiterung und der sich bis zum hinteren Laufende an dieser anschließenden kreiszylindrischen Bohrung ist glatt. Im übrigen Bereich weist der Lauf Züge auf. Der Übergang zwischen dem zylindrischen Teil des mittleren Teils 56 zum kegelstumpfförmigen Teil 58 liegt in der gezeigten Stellung innerhalb des Laufs 8, also außerhalb des Magazins 70. Der Winkel, unter dem sich der Bereich 58 verjüngt, ist gleich dem Winket, unter dem sich der kegelförmig aufgeweitete Endbereich 59 der Bohrung 53 erweitert. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung befinden sich zwischen den Flächen des Bereichs 58 und des erweiterten Bereichs 59 ein ganz geringfügiger Abstand. Der Durchmesser des mittleren Bereichs 56 ist nur ganz geringfügig kleiner als der Durchmesser der Halterungen 72 und der Bohrung 53 in deren dem Magazin unmittelbar benachbarten kreiszylindrischen Endabschnitt, so daß der Stößel 40 eine Abdichtung des Laufs 8 nach hinten bildet, deren Leckverluste vernachlässigbar klein sind, die aber keine unerwünscht große Reibung bei der Verschiebebewegung des Stößels 40 bewirkt.
Die Waffe 1 weist eine sie in Querrichtung (rechtwinklig zur Zeichenebene der Fig. 1) durchsetzende Aussparung auf, die oben durch einen mit dem Bezugszeichen 24' bezeichneten vorderen Endbereich der Abdeckplatte 24 begrenzt ist, nach vorne unter anderem durch eine Fläche 64 und nach unten durch eine Fläche 66 des Verschlußträgers 4 sowie nach hinten durch eine parallel zur Fläche 64 verlaufende und somit rechtwinklig zur Längsachse des Laufs 8 verlaufende Fläche des Verschlußträgers 4, die wegen der Schnittführung der Fig. 1 nicht sichtbar Ist, begrenzt ist. Die genannte Begrenzung duch die genannten Flächen ist lediglich soweit vorgenommen, daß die genannten Flächen eine genaue geradlinige, quer zur Waffenlängsrichtung verlaufende Führung für das Magazin 70 bilden. Das Magazin, das anhand der Fig. 4 bis 6 genauer beschrieben wird, weist eine Mehrzahl von Halterungen 72, die als zylindrische Bohrungen ausgebildet sind, auf, die jeweils zur Aufnahme eines einzigen Geschosses 54 dienen. Der Stößel 40 hat in der in Fig. 1 gezeigten Stellung das Geschoß 54 aus einer der Halterungen 72 herausgeschoben und durchsetzt mit seinem mittleren Abschnitt 56 in der schußbereiten Stellung eine der Halterungen 72 des Magazins 70.
Der Stößel 40 mit dem Stößelhalter 18 und dem Schieber 26 können entgegen der Kraft der Stößelfeder 44 soweit nach rückwärts (in Fig. 1 nach links) bewegt werden, daß der Stößel 40 vollständig aus der Halterung 72 austritt, so daß eine Verschiebung des Magazins 70 möglich wird.
Das Magazin 70 weist auf seiner Oberseite eine später noch näher beschriebene Verzahnung oder Steuerkurve auf, mit der bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers 26 mindestens einer von zwei im Beispiel zylindrischen Stiften oder Bolzen 80 in Eingriff kommt, die symmetrisch zur Zeichenebene der Fig. 1 parallel zu dieser verlaufend und in einer rechtwinklig zur Bohrung 53 des Laufs 8 verlaufenden Ebene liegend im Schieber 26 so befestigt sind, daß sie aus diesem nach unten herausragen. Das Verschlußgehäuse 4 ist an seinen äußeren Seitenflächen entsprechend ausgespart, damit die Bolzen 80 nicht mit dem Verschlußgehäuse in Berührung kommen. Bei der Verschiebebewegung des Schiebers 26 kommen die Bolzen 80 in den Bereich der Verzahnung und bewegen das Magazin bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers 26 um einen Halbschritt und bei der anschließenden Vorwärtsbewegung um einen weiteren Halbschritt, wobei die Summe der beiden Halbschritte dem Mittenabstand zweier benachbarter Halterungen 72 im Magazin 70 gleich ist. Der Mittenabstand der beiden Bolzen 80 ist im Beispiel gleich dem vierfachen Mittenabstand zweier benachbarter Halterungen 72.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Stellung des Stößels 40 ist das Magazin 70 durch den Stößel 40 gegen Verschieben gesichert, obwohl die Bolzen 80 niGht mit der Verzahnung in Eingriff sind. Bei zurückgezogenem Stößel 40 kann das Magazin durch seine Führung vollständig hindurchgeschoben werden, weil die Bolzen 80 sich dann hinter dem Magazin befinden. Dadurch kann das Magazin 70 im Fall von Störungen leicht mit den in ihm enthaltenen Geschosse aus der Waffe entfernt werden.
Am vorderen Ende des Abzugträgers 2 ist ein Übergangstück 90 mittels nicht gezeigter Schrauben befestigt, in das ein abgebrochen dargestellter C02-Behälter 92, der ein eingeschraubtes Ventil 94 aufweist, lösbar eingeschraubt ist. Das GO2 gelangt aus dem C02-Behälter 92 durch das Ventil 94 zu einem im Abzugsträger 2 befestigten Schußventil 96, das über einen nach hinten ragenden Stift 98 vom Schlagstück 32 geöffnet werden kann.
Bei geöffnetem Schußventil 96 gelangt das CO2 über einen Gaskanal 102 im Abzugträger 2 und über mit dem Gaskanal 102 In Verbindung stehende Gaskanäle 103 im Verschlußgehäuse und 104 in der Wandung des Laufs 8 in den Bereich vor dem mittleren Teil 56 des Stößels 40 und hinter dem Geschoß 54 und treibt das Geschoß aus dem Lauf 8 aus. Das durch das Schußventil 96 strömende CO2 beaufschlagt auch einen mit dem Schlagstück 32 starr verbundenen Kolben 110, der in einer Zylinderbohrung 114 des Abzugträgers 2 gleitet und hinreichend genau in die Zylinderbohrung 114 paßt, um die Leckverluste klein zu halten. Durch das CO2 wird, nachdem das Schlagstück 32 bei seinem Vorlaufen (in Fig. 1 nach rechts) das Schußventil 96 geöffnet hat, das Schlagstück 32 zurückgeworfen und in der in
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Fig. 1 gezeigten Stellung gefangen, aus der es durch Betätigen des Abzugs 120 auslösbar ist. Beim Zurückbewegen des Schlagstücks in die in Fig. 1 gezeigte Stellung wird eine Schlagstückfeder 122 gespannt, die nach Betätigen des Abzugs die Energie zum Bewegen des Schlagstücks zwecks Öffnens des Schußventils 96 liefert.
Der Abzug 120 ist an einem Abzughebel 122 befestigt, der um eine Achse 123 schwenkbar gelagert ist und beim Betätigen des Abzugs 120 im Uhrzeigersinn in Fig. 1 verschwenkt wird. Dabei drückt der Abzughebel 122 mit einem Ende 124, das aus Materialgründen durch einen eingesetzten Rundbolzen gebildet ist, auf eine Schulter 125 eines Übertragungshebels 126, der mittels eines Langlochs 127 an einem ortsfesten Bolzen 128 von unten nach oben verschiebbar und schwenkbar gelagert ist. Der Übertragungshebel 126 wird bei Betätigen des Abzugs 120 zunächst nach oben bewegt und verschwenkt dabei einen um einen Achsbolzen 130 schwenkbar gelagerten Rasthebel 132 in der Darstellung der Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn. In Fig. 1, die den nicht betätigten Abzug zeigt, unterstellt eine Rastnocke 134 des Rasthebels 132 einen Vorsprung 136, der in einer oberhalb der Schnittebene der Fig. 1 liegenden Ebene durch einen Ausleger 138 einstückig mit einem um eine Achse 140 schwenkbar gelagerten Klinkenhebel 142 verbunden ist, dessen Auslöseklinke 144 mit einem Vorsprung 146 des Schlagstücks 32 in Eingriff ist und dieses in der Stellung hält, in der die Schlagstückfeder 122 gespannt ist.
Beim oben beschriebenen Verschwenken des Rasthebels 132 im Gegenuhrzeigersinn wird der Vorsprung 136 durch die Rastnocke 134 freigegeben und dadurch kann sich der Klinkenhebel 142 in der Darstellung der Fig. 1 im Uhrzeigersinn verschwenken, wodurch das Schlagstück 32 freigegeben wird.
Sämtliche oben genannte Schwenkachsen des Abzugs einschließlich des Bolzens 128 laufen rechtwinklig zur Zeichenebene der Fig. 1.
Wenn das Schlagstück 32 nach dem Öffnen des Schußventils 96 durch das in den Gaskanal 102 strömende gasförmige Medium zurückbewegt wird, wodurch die Schlagstückfeder 122 wiederum gespannt wird, so gleitet hierbei zunächst der Querbolzen 34 am Stößelhalter 18 an einer Schrägfläche 150 des Übertragungshebels 126 entlang und verschwenkt dabei den Übertragungshebel in Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn, denn der Übertragungshebel kann sich nicht am Bolzen 128 nach unten verschieben, weil der Schütze den Abzug noch in der betätigten Stellung hält. Bei der genannten Schwenkbewegung bewegt sich die Schulter 125 geringfügig nach rechts, ohne daß hierbei der Abzug 120 noch eine merkliche weitere Bewegung ausführen kann. Bei der genannten Schwenkbewegung wird die Kraft einer Feder 151 überwunden, die auf einen nach oben gerichteten Vorsprung 152 des Übertragungshebels 126 wirkt. Bei der Schwenkbewegung des Übertragungshebels 127 gibt dessen Schulter 125 das vordere obere Ende 154 des Rasthebels 132 frei, so daß dieser durch eine Feder 160 in seine Ausgangsstellung zurückgeschwenkt werden kann,
obwohl der Abzug 120 noch betätigt ist Sobald der Schütze den Abzug 120 losläßt, wird der Übertragungshebel 126 durch die Feder 151 nach unten bewegt und dabei die Schulter 125 nach hinten verschwenkt, so daß diese wieder unter das Ende 154 des Rasthebels 132 gelangen kann, wodurch die Auslösung eines weiteren Schusses durch den Abzug möglich wird.
Bei der Rückwärtsbewegung des Schlagstücks 32 trifft dieses auf eine mit dem Klinkenhebel 142 verbundenen Hebelarm 162, der den Klinkenhebel 142 und somit die Auslöseklinke 144 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wodurch das Schlagstück durch die Auslöseklinke 144 gefangen wird. Gleichzeitig wird der Vorsprung 136 wiederum durch die Rastnocke 134 unterstellt. Dabei wird der Rasthebel 134, wenn er sich bereits kurz vorher in seiner in Fig. 1 gezeigten Ausgangsstellung befunden hat, bei der im Gegenuhrzeigersinn erfolgenden Schwenkbewegung des Vorsprungs 136 durch diesen um einen kleinen Winkel gegen die Kraft einer Feder 160 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, bis der Vorsprung 136 vor die Rastnocke 134 gelangt ist.
Verschiedene Schrauben 164 bis 168 dienen zum Einstellen der Vorwegkraft, des Vorwegs, der Überschneidung zwischen Rastnocke 134 und Vorsprung 136, der zum Verschwenken des Rasthebels 132 erforderlichen Rraft und des Triggerstops.
Wird bei der in Fig. 1 im schußbereiten Zustand gezeigten Waffe durch Betätigen des Abzugs 120 ein Schuß durch Öffnen des Schußventils 96 ausgelöst, so wirkt das in den Kanal 102 und die Gaskanäle 103 und 104 gelangende CÖ2 nahezu gleichzeitig auf den Kolben 110, das Geschoß 54 und den mit seinem mittleren Teil 56 ebenfalls einen Kolben bildenden Stößel 40. Das Schlagstück 32 wird zurückbewegt, wie oben beschrieben wurde, und das Geschoß 54 wird aus dem Lauf durch dessen mit Zügen versehene Bohrung 53 hindurch ausgetrieben. Gleichzeitig mit der Bewegung des Geschosses 54 durch die Bohrung 53 setzt die durch den Druck des CO2 bewirkte Bewegung des Stößels 40 nach rückwärts ein. Da die Masse des Stößels 40 jedoch erheblich größer ist als die des Geschosses 54, im Ausführungsbeispiel etwa hundertmal so groß ist, beträgt der Weg des Stößels 40 nach rückwärts während der Verweilzeit des Geschosses 54 im Lauf 8 etwa ein Prozent der Lauflänge. Nachdem das Geschoß 54 den Lauf 8 verlassen hat, nimmt der Druck des CO2 innerhalb der Bohrung 53 rasch ab. Der Stößel 40 wird durch den Gasdruck soweit zurückbewegt, daß sein vorderer Teil 52 aus der Halterung 72 des Magazins nach hinten austritt und daß einer der Bolzen 80 oder beide Bolzen 80 das Magazin quer zur Zeichenebene der Fig. 1 um einen Halbschritt weiterbewegen, wobei die Feder 44 ausreichend gespannt wird, um den Stößel 40 und die mit ihm fest verbundenen Teile wieder nach vorne zu bewegen, hierbei das Magazin 70 um einen weiteren Halbschritt weiter zu bewegen und aus der sich nun in Verlängerung des hinteren Laufendes befin-denen Halterung 72 ein neues Geschoß in den Lauf 8 einzuschieben.
Im völlig entspannten Zustand der Waffe befin-
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det sich das Schlagstück 32 nicht in der in Fig. 1 gezeigten, hinteren, gespannten Stellung, sondern in einer vorderen Stellung. Von hier aus kann das Schlagstück 32 zum Bereitmachen der Waffe für den ersten Schuß durch Zurückziehen der Betätigungsplatte 26 von Hand gespannt werden. Bei diesem Zurückziehen kommt der Vorsprung 30 des Stößelhalters 18 an einem nach oben ragenden Vorsprung 180 im hinteren Endbereich des Schlagstücks 32 zur Anlage und bewegt das Schlagstück soweit zurück, bis es von der Auslöseklinke 144 des Klinkenhebels 142 gefangen wird.
Dieses Zurückbewegen der Betätigungsplatte 26 von Hand wird im allgemeinen vor Abgabe des ersten Schusses erfolgen, wenn ein Magazin 70 von der linken Waffenseite her in die Führung für das Magazin eingeschoben worden ist, wobei der mittlere Teil 56 des sich in seiner in Fig. 1 gezeigten Ruhestellung befindenden Stößels einen Anschlag für die Einschiebebewegung des Magazins bildet. Wird nun die Betätigungsplatte zurückgezogen und nach dem vollständigen Zurückziehen losgelassen, so werden hierbei die oben beschriebenen beiden Halbschritte der Bewegung des Magazins durch einen der Stifte 80 ausgeführt und das erste Geschoß aus dem Magazin in den Lauf 8 eingeführt.
Das in den Fig. 4 bis 6 im einzelnen gezeigte Magazin 70, das in Fig. 5 im Vergleich zu Fig. 3 um 180° in der Zeichenebene der Fig. 3 gedreht ist, ist einstückig. Es weist als kreiszylindrische Bohrungen ausgebildete Hälterungen 72 auf, die mit gleichen Mittenabständen in einer Ebene parallel zueinander angeordnet sind. Im Beispiel sind fünf derartige Halterungen 72 vorgesehen. Im Bereich der Halterungen 72 hat das Magazin 70 eine Länge (in Längsrichtung der Halterungen 72 gemessen), die etwas länger ist als die Länge eines Geschosses. Nach der Rückseite des Magazins zu, die in Fig. 4 und 5 nach rechts weist, sind die Halterungen 72 bei 186 etwas aufgeweitet, um das Einführen eines Geschosses von Hand zu erleichtern. Der lichte Abstand zwischen der in Fig. 6 linken Endfläche 188 des Magazins 70 und der benachbarten Halterung 72 ist genauso groß wie der lichte Abstand zweier unmittelbar benachbarter Halterungen 72. Dies ermöglicht es, wie oben bereits beschrieben, vor Abgabe des ersten Schusses zum Bereitmachen der Waffe das Magazin so in die Waffe einzuschieben, daß die Fläche 188 an dem sich in seiner Ruhestellung (wie in Fig. 1) befindenden Stößel, und zwar an dessen mittlerem Teil 56 anliegt. Die der Fläche 188 gegenüberliegende Fläche 190 am anderen Ende des Magazins hat demgegenüber von der benachbarten Halterung 72 einen lichten Abstand der größer ist als der lichte Abstand zweier benachbarter Halterungen 72.
Oberhalb seines die Halterungen 72 aufweisenden Bereichs weist das Magazin 70 eine in Längsrichtung der Waffe und in Fig. 4 in waagrechter Richtung verlaufende Verlängerung 192 auf. Dadurch wird die Oberseite, auf die man in Fig. 5 blickt, vergrößert. Diese Oberseite trägt mehrere gleich ausgebildete und gleich orientierte Vorsprünge 193-1 bis 193-5 mit jeweils einer Schrägfläche 194-1 bis 194-5 und im Beispiele gleich viele, wiederum zueinander gleiche und gleich orientierte Vorsprünge 195-1 bis 195-5 mit Schrägflächen 196-1 bis 196-5. Während die Schrägflächen 194 mit der Längsrichtung des Magazins 70, die in Fig. 5 von links nach rechts verläuft, einen Winkel einschließen, der mit +ß bezeichnet werden kann, schließen die Flächen 196 einen Winkel von -ß mit der genannten Längsrichtung ein.
Ausgehend von der Stellung, in der die Fläche 188 an dem mittleren Teil des Stößel 40 anliegt, wobei das Magazin 170 von links her in die Waffe eingeschoben ist, wie dies die Fig. 3 zeigt, wird bei der Zurückbewegung des Stößels 40 und der mit ihm verbundenen Teile sich der linke Bolzen 80 etwa bei der mit dem Pfeil 198 bezeichneten Stelle zwischen den beiden Vorsprüngen 193-2 und 193-3 hindurchbewegen und auf die Schrägfläche 196-2 treffen, dabei das Magazin um einen halben Schritt vorwärtsbewegen und beim Zurücklaufen des Stößels 40 und der mit ihm verbundenen Teile auf die Schrägfläche 194-3 auftreffen und dabei das Magazin um einen weiteren Halbschritt bewegen, so daß nunmehr sich die der Fläche 188 unmittelbar benachbarte Halterung 72 genau in Verlängerung des Laufs 8 befindet, und beim weiteren Vorlaufen des Stößels 40 wird dieser ein Geschoß aus dieser Hälterung herausschieben und in den hinteren Endbereich des Laufs 8 transportieren.
Erst beim Verschießen des zweiten Geschosses des Magazins 70 kommt im Anschluß an die darauf erfolgende Rückwärtsbewegung des Stößels 40 bei dessen Vorwärtsbewegung der rechte Bolzen 80 in Eingriff mit einer der Schrägflächen, und zwar mit der Schrägfläche 194-1, wobei gleichzeitig der linke Bolzen 80 in Eingriff mit der letzten Schrägfläche 194-5 dieser in Schußrichtung vorderen Reihe von Schrägflächen ist.
So wird das Magazin 70 nach Abgabe eines jeden Schusses selbsttätig weiterbewegt und ein neues Geschoß in den Lauf transportiert. Beim Verschießen des letzten Geschosses bewegt sich der Stößel 40 und die mit ihm verbundenen Teile durch den Druck des CO2 ebenfalls zurück, wobei der rechte Bolzen 80 beim Zurücklaufen auf die Schrägfläche 196-3 trifft und das Magazin um einen Halbschritt weiterbewegt. Beim Vorlaufen kommt ein Teil im vorderen Bereich des Stößels an der in Fig. 6 nach oben weisenden Fläche 200 in nächster Nähe der Fläche 190 zur Anlage, weil der lichte Abstand der Fläche 190 von der benachbarten Halterung 72 größer ist als der lichte Abstand zweier benachbarter Halterungen 72. Dadurch wird verhindert, daß der Stößel wieder vollständig nach vorne laufen kann. Dies eröffnet die Möglichkeit, bei leerem Magazin das Abgeben eines Schusses ohne Geschoß aber mit Entweichen von Treibgas zu verhindern. Der Schütze kann nun das Magsein von Hand auf der rechten Seite der Waffe aus dieser herausziehen und von links ein weiteres Magazin, das mit Geschossen bestückt ist, in die Waffe einschieben und nach dem Zurückziehen der Betätigungsplatte 26 von Hand weitere Schüsse abgeben.
Im Ausführungsbeispiel springt in der Ansicht der Fig. 6 die Fläche 188 gegenüber der dort linken Bregrenzungsfläche des Vorsprungs 193-1 etwas
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zurück, und zwar wegen der im Beispiel vorhandenen Bemessung der Mittenabstände der einzelnen Halterungen 72 und der Anordnung der Bolzen 80 an der Pistole, mit deren Anordnung die Anordnung der Vorsprünge 193 und 195 zusammenpassen muß.
Der Winkel ß beträgt im Beispiel etwa 25°,
Die Waffe 1 ist zum Verschießen von Diabolo-Geschossen mit einem Raiiber von 4,5 mm vorgesehen. Die Lauflänge beträgt 20 cm. Der CCfe-Behäl-ter nimmt etwa 40 g CO2 auf. Bei Bedarf können größere oder kleinere Behälter an die Waffe angeschraubt werden. Der Weg, den der Stößel zurücklegt, beträgt im Beispiel etwa 28 mm und der Verschiebeweg des Schlagstücks 32 beträgt etwa 5 mm.
Das Magazin 70 hat zwischen den Flächen 188 und 190 eine Breite von 34 mm. Die Höhe, in Fig. 6 rechtwinklig zu dem genannten Maß gemessen, beträgt 10 mm. Die Länge des Magazins 70 in Längsrichtung der Halterungen 72 gemessen beträgt im unteren Teil der Fig. 4 8 mm und im oberen Teil der Fig. 414 mm. Die Höhe der Vorsprünge 193 und 195, mit der sie über die Fläche 200 vorragen, beträgt im Beispiel 2 mm. Die Länge der Vorsprünge 193 und 195, in Fig, 5 in waagrechter Richtung gemessen, beträgt jeweils 6 mm, wobei in Längsrichtung der Halterungen 72 gesehen zwischen den Vorsprüngen 193 und Vorsprüngen 195 ein Raum von 2 mm von Vorsprüngen frei ist. Wie Fig, 5 zeigt, stehen die Vorsprünge 193 und 195 etwa auf Lücke, um die oben beschriebene schrittweise Fortschaltung des Magazins zu ermöglichen.
Der Stößel 40 hat in seinem mittleren Teil 56 einen Durchmesser, der ganz geringfügig kleiner ist als 4,6 mm, so daß dieser Bereich des Stößels ohne Reibung, aber mit einem äußerst geringen Luftspalt, der eine wirksame Dichtung bildet, in die als Bohrungen ausgebildeten Halterungen 72 des Magazins 70 eintreten kann.
Die genaue Positionierung des Magazins in der Waffe erfolgt durch die Bolzen 80, die mit den Vorsprüngen 193 und 195 zusammenwirken. Das Magazin ist mit zwar geringer, aber merklicher Reibung in seiner Führung in der Waffe verschiebbar, so daß es durch die Bolzen 80 exakt bewegt wird.
Falls erforderlich, könnte die genau fluchtende Lage der einzelnen Halterungen 72 mit dem Lauf durch von den Vorsprüngen 193 und 195 und den Bolzen 80 unabhängige Rastmittel, beispielsweise durch eine Kugelrast, die mit entsprechenden Vertiefungen des Magazins zusammenwirkt, gewährleistet werden.
Das Magazin besteht im Beispiel aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, kann aber vorzugsweise aus Kunststoff bestehen.
Im Beispiel erfolgt die Abdichtung der Bohrung 53 des Laufs nach hinten bei der Schußabgabe durch eine dynamische Dichtung, nämlich durch ausreichend eng bemessene Strömungskanäle zwischen dem mittleren Teil des Stößels und der benachbarten Wandung der Bohrung 53 und der als Bohrungen ausgebildeten Halterungen 72 des Magazins. Vorzugsweise liegt die in Fig. 6 sichtbare Vorderfläche 202 des Magazins im Umkreis der Bohrung 53 des Laufs dicht an der Rückseite des Laufs und gegebenenfalls anderen Waffenteilen an, damit auch hier eine bestmögliche Abdichtung gegen das Entweichen von CO2 vorhanden ist.
Weil die Geschosse durch den Stößel 40 und nicht etwa durch CO2 aus dem Magazin in den Lauf befördert werden, ist dieser Transport sehr schonend für die Geschosse.
Es kann vorteilhaft sein, wenn der Lauf in dem Bereich, in den der Stößel das Geschoß schiebt, keine Felder und Züge aufweist, sondern glatt ist, wie beim Ausführungsbeispiel, damit die vom Stößel beim Einschieben in den Lauf aufzubringende Kraft und Energie möglichst klein ist. Die zum Einschieben erforderliche Energie wird auch dann noch relativ klein gehalten, wenn das Geschoß nur ganz wenig in die Felder und Züge eingeschoben wird, insbesondere nur mit seinem Kopf, was ebenfalls vorteilhaft ist.

Claims (21)

Patentansprüche
1. Luftdruckwaffe unter Einschluß von CO2-Waffen, mit einem Lauf (8) und einer Vorrichtung zum Einleiten eines gasförmigen Mediums in den Lauf zum Austreiben eines im Lauf anzuordnenden Geschosses (54) und mit einem Magazin zum Aufnehmen von mehreren Geschossen, dadurch gekennzeichnet, daß die Waffe (1) zur Verwendung eines von der Waffe lösbaren Magazins (70) ausgebildet ist, in dem eine Mehrzahl von Geschossen (54) in je einer einem Geschoß zugeordneten Halterung (72) aufnehmbar ist, daß eine Aufnahme für das Magazin (70) vorgesehen ist, die so ausgebildet ist, daß durch Bewegung des Magazins nacheinander jeweils eines der Geschosse in die Längsachse des Laufs (8) bewegbar ist, und daß zum Einschieben eines Geschosses in den Lauf ein Stößel (40) vorgesehen ist, der derart beweglich geführt ist, daß ein Endbereich des Stossels durch die mit der Längsachse des Laufs (8) fluchtende Halterung (72) hindurch schiebbar ist, derart, daß durch den Stößel ein Geschoß in den Lauf einschiebbar ist.
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (40) gleichachsig zum Lauf (8) angeordnet und in Achsrichtung des Laufs beweglich geführt ist.
3. Waffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebsvorrichtung für das Magazin (70) vorgesehen ist.
4. Waffe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung mit dem Stößel (40) gekoppelt ist.
5. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (40) bei schußbereiter Waffe in den hinteren Endbereich des Laufs (8) eingeführt ist und diesen abdichtet.
6. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel sich bei schußbereiter Waffe außerhalb des Laufs befindet.
7. Waffe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei schußbereiter Waffe das Ende des Laufs durch einen beweglich geführten Kanal zum Einleiten des gasförmigen Mediums abgeschlossen ist.
8. Waffe nach Anspruch 5, dadurch gekenn5
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zeichnet, daß im Stößel ein Kanal zum Einführen des gasförmigen Mediums in den Lauf vorgesehen ist.
9. Waffe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen das gasförmige Medium in einem Bereich hinter dem Geschoß (54) und vor der durch den Stößel (40) bewirkten Abdichtung des hinteren Laufendes in den Lauf (8) führenden Gaskanal (103, 104) zum Einleiten des gasförmigen Mediums aufweist.
10. Waffe nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung für das Magazin (70) ein mit dem Stößel (40) gekoppeltes Schaltglied, insbesondere einen Stift (80), aufweist, das zumindest während eines Teils der Bewegung des Stößels in den Bereich des Magazins (70) ragt und vorzugsweise derart ausgebildet ist, daß es bei einem vollen Vor- und Rücklauf zuerst mit einer Fläche aus einer ersten Anzahl von zueinander parallelen, zur Längsachse des Laufs (8) schrägen Flächen (196) des Magazins (70) und anschließend mit einer Fläche aus einer zweiten Anzahl von Flächen (194), die zur Längsrichtung des Laufs entgegengesetzt schräg verlaufen wie die erstgenannten Flächen, in Eingriff kommt und dadurch das Magazin derart verschiebt, daß eine weitere Halterung in eine mit dem Lauf fluchtende Stellung gelangt.
11. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie für ein im wesentlichen flaches Magazin (70) ausgebildet ist und eine im wesentlichen geradlinige Führung für das Magazin aufweist
12. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse des Stößels (40) und etwaiger mit diesem starr verbundener Teile größer ist als die Masse eines für die Waffe vorgesehenen Geschosses (54), und daß der Stößel bei schußbereiter Waffe durch eine elastische Vorrichtung, vorzugsweise Feder (44), in seiner den Lauf (8) verschließenden Stellung gehalten ist, und daß die Masse des Stößels (40) und gegebenenfalls der mit ihm verbundenen Teile und die Kraft der elastischen Vorrichtung derart bemessen sind, daß der Stößel (40) bei der Abgabe eines Schusses durch das gasförmige Medium soweit zurückbewegt wird und die elastische Vorrichtung soweit gespannt wird, daß das Magazin bewegt werden und aus dem Magazin ein weiteres Geschoß in die schußbereite Position im Lauf eingeführt werden kann.
13. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Schußventil (96) aufweist, das im offenen Zustand die Verbindung zwischen einem das gasförmige Medium in den Lauf (8) leitenden Gaskanal (102,103, 104) und einem Raum herstellt, in dem sich vor Abgabe des Schusses hochgespanntes gasförmiges Medium, z.B. hochgespannte Luft oder CO2 befindet, daß ein durch eine Schlagstückfeder (122) belastetes Schlagstück (32) zum Öffnen des Schußventils (96) vorgesehen Ist, wobei das Schlagstück durch eine Abzugsvorrichtung der Waffe auslösbar ist, und daß eine von dem im Gaskanal (102) herrschenden Gasdruck beaufschlagte Antriebsvorrichtung für das Schlagstück (32) vorgesehen ist, um dieses in die gespannte, schußbereite Stellung zu bringen.
14. Waffe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Schußventil (96) aufweist, das im offenen Zustand die Verbindung zwischen einem das gasförmige Medium in den Lauf (8) leitenden Gaskanal (102,103,104) und einem Raum herstellt, in dem sich vor Abgabe des Schusses hochgespanntes gasförmiges Medium, z.B. hochgespannte Luft oder CO2 befindet, daß ein durch eine Schlagstück-feder (122) belastetes Schlagstück (32) zum Öffnen des Schußventils (96) vorgesehen ist, wobei das Schlagstück durch eine Abzugsvorrichtung der Waffe ausiösbar ist, und daß eine von dem im Gaskanal (102) herrschenden Gasdruck beaufschlagte Antriebsvorrichtung für das Schlagstück (32) vorgesehen ist, um dieses in die gespannte, schußbereite Stellung zu bringen und daß der Weg des Schlagstücks (32) kleiner ist als der Weg des Stößels (40).
15. Waffe nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stößel (40) ein Anschlag (30) gekoppelt ist, durch den das Schlagstück (32) in seine gespannte Stellung bringbar ist.
16. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Stößel (40) ein von Hand zu betätigendes Betätigungselement (26) verbunden ist.
17. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (70) im wesentlichen in Form einer ebenen Platte ausgebildet ist, daß Halterungen (72) zueinander parallel und in einer Fläche liegend angeordnet sind, und daß das Magazin (70) zum Zusammenwirken mit der Transportvorrichtung der Waffe parallele Schrägflächen (194,196) aufweist
18. Waffe nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (70) im Bereich der Schrägflächen (194, 196) eine in Längsrichtung der Halterungen (72) gemessene größere Länge aufweist als im Bereich der Halterungen.
19. Waffe nach einem der Ansprüche 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (70) einen Anschlag aufweist, der nach dem Verschießen des letzten Geschosses (54) den Stößel (40) daran hindert, eine vollständige vorwärtsgerichtete Einschubbewegung auszuführen.
20. Waffe nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (72) im wesentlichen als zylindrische durchgehende Bohrungen ausgebildet sind.
21. Waffe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (40) in der schußbereiten Stellung im Lauf (8) bzw. Magazin (70) eine dynamische Dichtung bildet
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