CH676897A5 - - Google Patents
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Description
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CH 676 897 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Rahmenklemme für den Anschiuss elektrischer Leiter, bestehend aus einem Kontaktrahmen mit einer Deckwand, einer Bodenwand und zwei Seitenwänden, einer in einer Gewindebohrung der Deckwand verstellbaren Druckschraube und einem Druckstück, das an den Seitenwänden des Kontaktrahmens zwischen der Deckwand und der Bodenwand verstellbar geführt ist und mit Hilfe der Druckschraube die zwischen das Druckstück und die Bodenwand eingebrachten Leiter verklemmt
Eine Rahmenklemme dieser Art ist durch das DE-GM 7 344 538 bekannt. Das Druckstück verklemmt dabei eine Flachschiene mit der Bodenwand des Kontaktrahmens, wobei die der Flachschiene zugekehrte Seite des Druckstückes eben ausgebildet ist. Die Bodenwand des Kontaktrahmens kann jedoch auch eine halbkreisförmige Ausnehmung zur Aufnahme eines im Querschnitt runden Leiters aufweisen, Dies erfordert jedoch ein unterschiedlich ausgebildetes Druckstück. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass je nach Querschnitt des zu verklemmenden elektrischen Leiters ein dazu ausgelegtes Druckstück in den Kontaktrahmen eingesetzt werden muss. Bei diesen bekannten Rahmenklemmen ist das in den Kontaktrahmen ragende Ende der Druckscheibe mit einem weiteren Druckstück frei drehbar verbunden. Dieses weitere Druckstück bildet mit der der Druckschraube abgekehrten Seite und der der Bodenwand abgekehrten Seite des ersten Druckstückes eine weitere Klemmaufnahme für elektrische Leiter. Dabei können die einander zugekehrten Seiten der beiden Druckstücke mit Ausnehmungen versehen sein, die ebenfalls auf den Querschnitt zu verklemmender elektrischer Leiter ausgelegt sein.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Rahmenklemme der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der mit einem einzigen Druckstück zwischen dem Druckstück und der Bodenwand bzw. einem über der Bodenwand eingebrachten Flachschienenkontakt wahlweise elektrische Leiter mit unterschiedlichem Querschnitt verklemmt werden können, wobei das Druckstück im Kontaktrahmen gehalten bleibt.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass das Druckstück als U-förmiger Kontaktbügel ausgebildet ist, der an den freien Kanten seines Mittelsteges Führungsaufnahmen für in die Seitenwände des Kontaktrahmens eingeprägte, von der Deckwand zur Bodenwand verlaufende Füh-rungssicken aufweist, und dessen mit Klemmaufnahmen versehene Seitenschenkel den offenen Seiten des Konfaktrahmens zugekehrt sind, und dass zumindest eine Seitenwand im Bereich der freien Kanten aufeinander ausgerichtete Ausnehmungen trägt, die durch Einschwenken der zugekehrten Enden der Seitenschenkel des Kontaktbügels ein Verdrehen des im Kontaktrahmen geführten Kontaktbügels um eine in Einsteckrichtung der Leiter verlaufende, fiktive Schwenkachse ohne Aufhebung der Führung im Kontaktrahmen zulassen.
Das Druckstück kann, ohne sich vom Kontaktrahmen zu lösen, in zwei um 180° verdrehte Stellungen verschwenkt werden, so dass einmal die Aus-senseite des Mittelsteges des Kontaktbügels und zum anderen die Kanten der Seitenschenkel des Kontaktbügels die Verklemmung vornehmen. Dabei ist es unerheblich, wie die Rahmenklemme angeordnet ist. Es spielt keine Rolle, ob die elektrischen Leiter horizontal oder vertikal ausgerichtet in die Rahmenklemme eingebracht werden. Das Druckstück bleibt immer im Kontaktrahmen gehalten.
Nach einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass der Kontaktrahmen mitteis eines Flachschienenanschlusses eines Anschlusskontaktes in einem Gehäuse gehalten ist, wobei der Flachschie-nenanschluss die Bodenwand des Kontaktrahmens übergreift und unter Spannung am Gehäuse festhält. Der mit dem Gehäuse verbundene Anschlusskontakt hält mit seinem Flachschienenkontakt den Kontaktrahmen am Gehäuse fest. Das Gehäuse kann dabei zum Beispiel ein Adaptergehäuse sein, dessen Anschlusskontakte mit den Stromschienen eines Sammelschrenensystems verbunden sind. An der Rahmenklemme werden dann die zu den Verbrauchern führenden elektrischen Leiter angeschlossen.
Damit der Flachschienenkontakt des Anschlusskontaktes grossflächig in dem Kontaktrahmen anliegt, ist dabei vorgesehen, dass der lichte Abstand der Seitenwände des Kontaktrahmens an die Breite des Flachschienenanschlusses des Anschlusskontaktes angepasst ist, und dass die Führungssicken in den Seitenwänden des Kontaktrahmens in einem Abstand von der Bodenwand enden, der der Dicke des Flachschienenanschlusses entspricht.
Ein guter Halt zwischen dem Druckstück und dem elektrischen Leiter mit quadratischem oder recht-eckförmigem Querschnitt wird dadurch erreicht, dass die Aussenseite des Mittelsteges des Kontaktbügels mit einer Riffelung versehen ist, die parallel zu den Seitenschenkeln des Kontaktbügels verläuft.
Für das Verdrehen des Kontaktbügels im Kontaktrahmen ist eine Ausgestaltung ausreichend, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Abmessung der Ausnehmungen in der Seitenwand des Kontaktrahmens in Richtung der freien Kanten etwa der Breite der Seitenschenkel des Kontaktbügels entspricht, und dass der Abstand der beiden Ausnehmungen in der Seitenwand an die lichte Weite der Seitenschenkel des Kontaktbügels angepasst ist. Dabei ist für das Einbringen des Druckstückes in den Kontaktrahmen von Vorteil, wenn die Ausgestaltung so ist, dass die Ausnehmungen etwa in der Mitte der Seitenwand angeordnet sind, und dass der lichte Abstand zwischen der Deckwand und der Bodenwand des Kontaktrahmens miodestens der Abmessung des Kontaktbügels entspricht, die durch den Abstand der freien Kanten des Mittelsteges gegeben ist.
Die Anpassung des Kontaktbügels an verschiedene Querschnitte der zu verklemmenden elektrischen Leiter wird einfach dadurch erreicht, dass die Seitenschenkel des Kontaktbügels mit dreieck-förmigen und/oder halbrunden Klemmaufnahmen versehen sind.
Die Herstellung des Kontaktrahmens wird da5
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durch erleichtert dass der Kontaktrahmen im Bereich der Bodenwand mittels eines Schlitzes getrennt ist. Der Kontaktrahmen lässt sich dann aus einem Abschnitt eines Bandmaterials biegen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig, 1 in perspektivischer Ansicht einen Adapter mit Rahmenklemmen nach der Erfindung,
Fig. 2 schematisch die Schwenkbewegung des Druckstückes im Kontaktrahmen und
Fig. 3 die Klemmstellungen des Druckstückes bei verschiedenen Leiterquerschnitten.
Das Gehäuse 10 in Fig. 1 ist als Adaptergehäuse ausgebildet, mit dem drei Verbraucher an den Stromschienen eines Sammelschienensystems angeschlossen werden können. Die Trennwände 11,12, 14 und 16 teilen drei voneinander isolierte Kammern 13,15 und 19 ab. In jeder Kammer 13,15 und 19 ist ein Anschlusskontakt untergebracht, die in Längsrichtung der Kammern um den Abstand der Stromschienen des Sammelschienensystems gegeneinander versetzt und über nicht dargestellte Klammern oder dgl, elektrisch leitend mit den Anschlusskontakten verbunden sind. Die Anschlusskontakte laufen nach einer Schmalseite des Gehäuses 10 hin in einen Flachschienenanschluss 25 aus, der durch den Kontaktrahmen 20 hindurchgeführt ist und dessen Bodenwand 23 übergreift. Ist der Anschlusskontakt mit dem Gehäuse 10 verbunden, dann hält der Flachschienenanschluss 25 den Kontaktrahmen 20 unter Spannung am Gehäuse 10 fest Der geschlossen ausgebildete Kontaktrahmen 20 besteht aus der Deckwand 21, der Bodenwand 23 und den beiden Seitenwänden 22 und 24. Die beiden Seitenwände
22 und 24 tragen nach innen eingeprägte Führungs-sicken 26 und 27 und zwar in der Mitte der Seitenwände 22 und 24. Diese Führungssicken 26 und 27 verlaufen von der Deckwand 21 bis zur Bodenwand 23. Sie können aber auch im Abstand der Dicke des Flachschienenanschlusses 25 von der Bodenwand
23 enden, damit der Flachschienenanschluss 25 passend in dem Kontaktrahmen 20 anliegt. In der Deckwand 21 des Kontaktrahmens 20 ist eine Gewindebohrung eingebracht, in der die Druckschraube 39 verstellbar ist.
Die lichte Weite zwischen den beiden Seitenwänden 22 und 24 und der lichte Abstand zwischen der Deckwand 21 und der Bodenwand 23 sind an die Grösse des einzusetzenden Druckstückes angepasst.
Das Druckstück ist als Kontaktbügel 30 mit dem Mittelsteg 31 und den beiden Seitenschenkeln 34 und 36 ausgebildet An den freien Kanten des Mittelsteges 31 sind mittig die Führungsaufnahmen 32 und 33 ausgespart. Die Seitenschenkel 34 und 36 tragen an der freien Kante Klemmaufnahmen 35 und 37, die im Ausführungsbeispiel dreieckförmig gestaltet sind. Der Kontaktbügel 30 hat im Bereich der freien Kanten des Mittelsteges 31 eine Abmessung, die an die lichte Weite der beiden Seitenwände 22 und 24 des Kontaktrahmens 20 angepasst ist. Der Abstand zwischen der Deckwand 21 und der Bodenwand 23 muss mindestens genau so gross sein, damit, wie Fig. 1 zeigt, der Kontaktbügel 30 hochkant stehend in den Kontaktrahmen 20 eingebracht werden kann. Die Seitenwand 24 trägt etwa in der Mitte an den freien Kanten die aufeinander ausgerichteten Ausnehmungen 28 und 29 (Fig. 2), deren Breite in Richtung der Kanten etwa der Breite der Seitenschenkel 34 und 36 des Kontaktbügels 30 entspricht. Beim Verschwenken des Kontaktbügels 30 werden die Enden der Seitenschenkel 34 und 36 in die Ausnehmungen 28 und 29 eingeschwenkt, so dass der Kontaktbügel 30 mit seinen Führungsaufnahmen 32 und 33 mit den Führungsstücken 26 und 27 der Seitenwände 22 und 24 des Kontaktrahmens 20 in Eingriff gebracht und mit seinem Mittelsteg 31 parallel zur Bodenwand 23 des Kontaktrahmens 20 ausgerichtet werden kann. Die dreieckförmigen Klemmaufnahmen 35 und 37 sind dann dem Flachschienenanschluss 25 zugekehrt und mit Hilfe der Druckschraube 37 kann ein dreieckförmiger Leiter 40 an dem Flachschienenanschluss 25 oder direkt an der Bodenwand 23 verklemmt werden, wie Fig. 3 im oberen Bereich erkennen lässt Der an den Führungssicken 26 und 27 verstellbar geführte Kontaktbügel 30 kann, ohne aus dem Kontaktrahmen 20 herausgenommen werden zu müssen, um 180° verschwenkt werden, wie Fig. 2 in drei Stufen zeigt. Der Kontaktbügel 30 wird so weit angehoben, dass die Enden der Seitenschenkel 34 und 36 in die Ausnehmungen 28 und 29 der Seitenwand 24 einge-schwentò werden können. Dann lässt sich der Kontaktbügel 30 hochkant stellen und durch Einschwenken der anderen Enden der Seitenschenkel 34 und 36 in die Ausnehmungen 28 und 29 der Seitenwand 24 wieder parallel zur Bodenwand 23 des Kontaktrahmens 20 ausrichten. Die Aussenseite des Mittelsteges 31 wirkt jetzt als Klemmfläche, sie ist mit einer Riffelung versehen, die parallel.zu den Seitenschenkeln 34 und 36 verläuft.
Wie Flg. 3 zeigt lässt sich jetzt ein im Querschnitt rechteckförmiger Leiter 41 verklemmen, wobei eine direkte Verklemmung mit der Bodenwand 23 des Kontaktrahmens 20 oder eine Verklemmung über den Flachschienenanschluss 25 des Anschlusskontaktes möglich ist. Auch die Verklemmung eines runden Leiters 42 ist bei dieser Stellung des Kontaktbügels 30 möglich. Bei der direkten Verklemmung des Leiters 41 oder 42 mit der Bodenwand 23 können die Führungssicken 26 und 27 in den Seitenwänden 22 und 24 des Kontaktrahmens 20 auch bis zu Bodenwand 23 reichen.
An dem Gehäuse 10 können elastische Federn 18 angeformt sein, die die Anschlusskontakte mit ihren Flachschienenanschlüssen 25 in den Kammern 13, 15 und 19 festhalten.
Der Kontaktrahmen 20 kann im Bereich der Bodenwand 23 auch getrennt sein, so dass er leicht aus einem Abschnitt eines Bandmaterials gebogen werden kann.
Claims (8)
1. Rahmenklemme für den Anschiuss elektrischer Leiter, bestehend aus einem Kontaktrahmen mit ei-
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ner Deckwand, einer Bodenwand und zwei Seitenwänden, einer in einer Gewindebohrung der Deckwand verstellbaren Druckschraube und einem Druckstück, das an den Seitenwänden des Kontaktrahmens zwischen der Deckwand und der Bodenwand verstellbar geführt ist und mit Hilfe der Druckschraube die zwischen das Druckstück und die Bodenwand eingebrächten Leiter verklemmt, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckstück als U-förmiger Kontaktbügel (30) ausgebildet ist, der an den freien Kanten seines Mittelsteges (31) Führungsaufnahmen (32, 33) für in die Seitenwände (22, 24) des Kontaktrahmens (20) eingeprägte, von der Deckwand (21) zur Bodenwand (23) verlaufende Führungssicken (26, 27) aufweist, und dessen mit Klemmaufnahmen (35, 37) versehene Seitenschenkel (34, 36) den offenen Seiten des Kontaktrahmens (20) zugekehrt sind, und dass zumindest eine Seitenwand (z.B. 24) im Bereich der freien Kanten aufeinander ausgerichtete Ausnehmungen (28, 29) trägt, die durch Einschwenken der zugekehrten Enden der Seitenschenkel (34, 36) des Kontaktbügels (30) ein Verdrehen des im Kontaktrahmen (20) geführten Kontaktbügels (30) um eine in Einsteckrich-tung der Leiter (40, 41, 42) verlaufende, fiktive Schwenkachse ohne Aufhebung der Führung im Kontaktrahmen (20) zulassen.
2. Rahmenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktrahmen (20) mittels eines Flachschienenanschlusses (25) eines Anschlusskontaktes in einem Gehäuse (10) gehalten {st, wobei der Flachschienenanschluss (25) die Bodenwand (23) des Kontaktrahmens (20) übergreift und unter Spannung am Gehäuse (10) festhält.
3. Rahmenklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lichte Abstand der Seitenwände (22,24) des Kontaktrahmens (20) an die Breite des Flachschienenanschlusses (25) des Anschlusskontaktes angepasst ist, und dass die Führungssicken (26, 27) in den Seitenwänden (22, 24) des Kontaktrahmens (20) in einem Abstand von der Bodenwand (23) enden, der der Dicke des Flachschienenanschlusses (25) entspricht.
4. Rahmenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussen-seite des Mittelsteges (31) des Kontaktbügels (30) mit einer Riffelung versehen ist, die parallel zu den Seitenschenkeln (34, 36) des Kontaktbügels (30) verläuft.
5. Rahmenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abmessung der Ausnehmungen (28, 29) in der Seitenwand (24) des Kontaktrahmens (20) in Richtung der freien Kanten etwa der Breite der Seitenschenkel (34, 36) des Konfaktbügels (30) entspricht, und dass der Abstand der beiden Ausnehmungen (28, 29) in der Seitenwand (24) an die lichte Weite der Seitenschenkel (34, 36) des Kontaktbügels (30) angepasst ist.
6. Rahmenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (28, 29) etwa in der Mitte der Seitenwand (24) angeordnet sind, und dass der lichte Abstand zwischen der Deckwand (21) und der Bodenwand (23) des Kontaktrahmens (20) mindestens der Abmessung des Kontaktbügels (30) entspricht, die durch den Abstand der freien Kanten des Mittelsteges (31) gegeben ist.
7. Rahmenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel (34, 36) des Kontaktbügels (30) mit dreieckförmigen und/oder halbrunden Klemmaufnahmen (35,37) versehen sind.
8. Rahmenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktrahmen (20) im Bereich der Bodenwand (23) mittels eines Schlitzes getrennt ist.
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