CH676969A5 - - Google Patents

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CH676969A5
CH676969A5 CH427988A CH427988A CH676969A5 CH 676969 A5 CH676969 A5 CH 676969A5 CH 427988 A CH427988 A CH 427988A CH 427988 A CH427988 A CH 427988A CH 676969 A5 CH676969 A5 CH 676969A5
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CH
Switzerland
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winding
phase
thread
cross
traversing
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CH427988A
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Inventor
Heinz Kamp
Peter Gerhards
Siegfried Bruns
Original Assignee
Schlafhorst & Co W
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/28Traversing devices; Package-shaping arrangements
    • B65H54/2821Traversing devices driven by belts or chains
    • B65H54/2824Traversing devices driven by belts or chains with at least two traversing guides travelling in opposite directions
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/38Arrangements for preventing ribbon winding ; Arrangements for preventing irregular edge forming, e.g. edge raising or yarn falling from the edge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

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CH 676 969 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Wickelvorrichtung für Kreuzspulen, insbesondere mit wilder Wicklung, bei der der aufzuwickelnde Faden durch ein Fadenführungsorgan der rotierenden Kreuzspule zuführbar ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Störungen des Spulenaufbaus und Qualitätsminderungen während der Ausläufphase zu verhindern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung eine Einrichtung zur Vergrößerung des Fadenkreuzungswinkels während der Auslaufphase der Kreuzspule gegenüber dem für den ungestörten Wickelbetrieb zuletzt vorgesehenen Fadenkreuzungswinkel der Kreuzspule vorgesehen. Bisher war es üblich, während der Auslaufphase den gleichen Fadenkreuzungswinkel wie für den Wickelbe-trieb vorzusehen oder dem Fadenkreuzungswinke! keine Beachtung zu schenken.
Die Erfindung bringt unter anderem den Vorteil, daß Fallfäden und andere Störungen insbesondere dann vermieden werden, wenn als Fadenführungsorgane mit Fadenmitnehmern bestückte Riemensysteme verwendet werden. Gerade in diesen Fällen hat die Erfindung sehr zur qualitativen Verbesserung des Wickelergebnisses beigetragen.
In Weiterbildung der Erfindung ist an einer Wickelvorrichtung für Kreuzspulen, bei der der aufzuwickelnde Faden mit einer entlang der Kreuzspule operierenden steuerbaren Fadenchangiervorrichtung der rotierenden Kreuzspule zuführbar ist, die Einrichtung zur Steuerung der Changiergeschwindigkeit der Fadenchangiervorrichtung während der Auslaufphase in Abhängigkeit von der Auslaufcharakteristik der Kreuzspule ausgebildet mit der Maßgabe, daß das während der Auslaufphase vorhandene Spulverhältnis kleiner ist als das für den Wickelbetrieb vor Beginn der Auslaufphase vorgesehene Spulverhäitnis. Vorteilhaft verkleinert die Einrichtung während der Ausiaufphase das Spulverhältnis nach und nach, ausgehend von dem für die Betriebsgeschwindigkeit des Wickelvorgangs zuletzt vorgesehenen Spulverhäitnis. Der Effekt ist hierbei besser und eine abrupte Änderung des Spulverhältnisses wird vermieden.
In Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Einrichtung das Ausschalten der Fadenchangiervorrichtung erst nach dem Ausschalten des Kreuzspulenantriebs beziehungsweise nach dem Beginn der Auslaufphase freigibt. Die Verlangsamung der Changierung setzt mit einer kleinen Verzögerung ein, und dies kommt dem Spulenaufbau insofern zugute, afs der Faden vom Spulenrand ferngehalten wird, so daß er dort keinen «Fallfaden» bilden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zeichnerisch dargestellt. Anhand dieses Ausführungsbeispiels wird die Erfindung noch näher beschrieben und erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der in Fig. 1 eingezeichneten Linie II/II.
Fig. 3 zeigt ein Diagramm des Verlaufs des Spulverhältnisses während der Auslaufphase.
Fig. 1 zeigt lediglich Teile einer insgesamt mit 1 bezeichneten Kreuzspulen 2 herstellenden Maschine. In einem stationären Maschinengestell 3 ist die Welle 4 einer Antriebswalze 5 in Richtung des Pfeils 6 rotierbar gelagert. Sie treibt durch Friktion die Kreuzspule 2 an. Ein schwenkbar aufgehängter Spulenrahmen 7, 7' trägt rotierbar die Hülse 8 der Kreuzspule 2, die in Richtung des Pfeils 9 (Fig. 2) rotiert.
Der zu der Kreuzspule 2 aufgewickelte Faden 10 wird von einem hier nicht dargestellten Lieferelement, beispielsweise einem Spinnkops, abgezogen, Er durchläuft dann eine insgesamt mit 11 bezeichnete Fadenchangiervorrichtung, umschlingt teilweise die Antriebswalze 5 und läuft dann auf die Kreuzspule 2 auf, wie es insbesondere Fig. 2 zeigt.
Die Fadenchangiervorrichtung 11 ist auf einem Geräterahmen 12 angeordnet. Der Geräterahmen 12 hat die Form einer Platte, an deren vertikalen Enden auf der Rückseite Lager 13 und 14 für den Geräterahmen 12 angeordnet sind. Die Lager 13 und 14 sitzen auf zwei Führungsstangen 16 und 17. Die Führungsstangen 16 und 17 liegen waagerecht übereinander und sind am Maschinengestell 3 befestigt. Die Richtung der Fadentraversierung beziehungsweise -changierung ist durch einen Doppelpfeil 18 bezeichnet.
Die Fadenchangiervorrichtung 11 besitzt ein Zug« mittelgetriebe 19 mit einem Zugmittel 20 in Gestalt eines endlosen Riemens, der über Leitrollen 21 bis 25 geführt und durch eine Antriebsrolle 26 angetrieben ist.
Die Leitrollen 21 bis 25 sind auf Achsen 27 bis 31 gelagert. Die Achsen sind mit dem Geräterahmen 12 verbunden. Die Antriebsrolle 26 ist auf der Weile 32 eines Elektromotors 33 befestigt, Der Elektromotor 33 ist mit seinem Flansch 34 an der Rückseite des Geräterahmens 12 befestigt.
Die Rollen sind so angeordnet, daß das Zugmittel 20 im Bereich der Traversierung ein in Traversier-richtung von links nach rechts bewegbares erstes Zugmitteltrum 20' und ein in Traversiergegenrich-tung von rechts nach links bewegbares Zugmitteltrum 20" bildet.
Ein an seiner Vorderkante konkav konturiertes Fadenleitblech 35 ist zum Lauf des Fadens 10 senkrecht am Geräterahmen 12 so angebracht, daß es an den durch strichpunktierte Linien bezeichneten Enden 36 und 37 der Traversierung den Faden 10 so weit anhebt, daß er von dem Fadenmitnehmer beispielsweise des in Traversiergegenrichtung laufenden Trums 20", beispielsweise von dem Fadenmitnehmer 38, abgehoben und kurz darauf durch einen Fadenmitnehmer des in Traversierrichtung von links nach rechts laufenden Trums 20', beispielsweise durch den Fadenmitnehmer 39, mitgenommen und nunmehr in Traversierrichtung von links nach rechts bis zum rechten Ende 37 der Traversierung mitgenommen wird, wo der Fadenmitnehmer 39 dann den Faden verliert, der daraufhin von dem nächstfolgenden Fadenmitnehmer 40 mitgenommen wird. Die Fadenmitnehmer 38 bis 40 sind gleichmäßig über
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die Länge des Zugmittels 20 verteilt angeordnet. Sie bestehen aus nach vorn vorragenden Erhebungen des Zugmittels 20, die eine jeweils gegen den Faden gerichtete steile Flanke aufweisen. Die Flanken der Fadenmitnehmer sind durch Metalihülsen armiert und somit gegen Verschleiß geschützt.
Die Welle 4 wird durch einen Elektromotor 43 angetrieben. Wie bei dem Elektromotor 33 der Fadenchangiervorrichtung 11 handelt es sich um einen frequenzgesteuerten Motor. Während der Motor 33 durch eine Leitung 44 an einen Frequenzumrichter 42 angeschlossen ist, hat der Elektromotor 43 über eine Leitung 45 Verbindung mit einem Frequenzumrichter 41. Beide Frequenzumrichter 41 und 42 besitzen eine gemeinsame Steuereinrichtung 48, die durch eine Leitung 46 mit einem Sensor 49 verbunden ist. Der Sensor 49 spricht auf vier gleichmäßig um die Welle 4 herum verteilt angeordnete erhabene Marken 50 an, die beim Vorbeigang im Sensor 49 jeweils einen Impuls veranlassen. Die Impulse werden in der Steuereinrichtung 48 gezählt. Das Ergebnis spiegelt dann die Hochlaufcharakteristik der Weile 4, damit der Antriebswaize 5 und der auf der Antriebswalze 5 aufliegenden Kreuzspule 2 wider.
Der Steuereinrichtung 48 ist zur Steuerung des Motors 33 der Fadenchangiervorrichtung 11 ein Steuerprogramm gemäß Fig. 3 eingeprägt. Dieses Steuerprogramm sieht vor, daß für den Wickelbetrieb unmittelbar vor Beginn der Auslaufphase, das heißt bis zum Zeitpunkt t1, das Spulverhäitnis 52 gelten soll. Dieses Spulverhältnis wurde beim Wickeln einer Kreuzspule mit wilder Wicklung zwar im Lauf der Spulreise allmählich kleiner, was in Fig. 3 aber wegen der Kürze des in Betracht kommenden Zeitabschnittes nicht zur Darstellung kommt, weil das Spulverhältnis in dem betrachteten Zeitabschnitt als praktisch konstantbleibend angenommen werden darf.
Die Steuereinrichtung 48 ist nun zur Verwirklichung der Erfindung gemäß Fig. 3 so programmiert, daß die Changiergeschwindigkeit der Fadenchangiervorrichtung 11 während der Auslaufphase in Abhängigkeit von der Auslaufcharakteristik der Kreuzspule 2 ausgebildet ist mit der Maßgabe, daß das während der Auslaufphase t1 bis t2 vorhandene Spulverhältnis 53 kleiner ist als das für den Wickelbetrieb vor Beginn der Auslaufphase vorgesehene Spulverhältnis 52.
Würde diese Bedingung nicht bestehen, so wäre das Spulverhältnis während der in Betracht zu ziehenden Zeitspanne praktisch konstant, wie durch die waagerechte gestrichelte Linie in Fig. 3 angedeutet ist.
Vom Zeitpunkt t1 bis zum Zeitpunkt t2 wird das Spulverhältnis, das heißt die Anzahl der Spulenumdrehungen pro Doppelhub der Fadenchangierung, nach und nach verkleinert. Bei den Bezugsziffern 52 und 53 handelt es sich nicht um den numerischen Wert des Spulverhältnisses n/f.
Eine Zentraleinheit 51 verbindet die beiden Frequenzumrichter 41, 42 und die Steuereinrichtung 48 miteinander und dient zugleich der Stromversorgung. Über eine Leitung 47 wird der Zentraleinheit 51 die Versorgungsspannung zugeführt.
Beim Wickeln steuert die Zentraleinheit 51 den
Frequenzumrichter 41 auf Konstantlauf des Elektromotors 43. Der Sensor 49 erfaßt die Drehzahl der Welle 4, und die Steuereinrichtung 48 steuert den Frequenzumrichter 42 und damit den Elektromotor 33 der Fadenchangiervorrichtung 11 zum einen gemäß der Auslaufcharakteristik der Kreuzspule 2, was für sich allein nach dem praktisch konstanten Spulverhältnis 52 geschehen würde. Sie steuert den Frequenzumrichter 42 jedoch vom Zeitpunkt t1 bis zum Zeitpunkt t2 erfindungsgemäß so, daß sich ein fallendes Spulverhäitnis 53 einstellt.
Alternativ könnte die Steuereinrichtung 48 das Ausschalten beziehungsweise den Auslauf der Fadenchangiervorrichtung 11 erst nach dem Ausschalten des Kreuzspulenantriebs beziehungsweise nach dem Beginn der Auslaufphase t1 bis t2 freigeben. Nach dieser Vorschrift würde beispielsweise eine Zeitlang die wickelbetriebsmäßige Changierung unvermindert weitergehen.
Von Fall zu Fall kann es günstiger sein, die Drehzahl der Kreuzspule 2 direkt und nicht indirekt zu messen.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Wickelvorrichtung für Kreuzspulen, insbesondere mit wilder Wicklung, bei der der aufzuwickelnde Faden durch ein Fadenführungsorgan der rotierenden Kreuzspule zuführbar ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (41 bis 51) zur Vergrößerung des Fadenkreuzungswinkels während der Auslaufphase der Kreuzspule (2) gegenüber dem für den ungestörten Wickelbetrieb zuletzt vorgesehenen Fadenkreuzungswinkel der Kreuzspule (2).
2. Wickelvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer entlang der Kreuzspule (2) operierenden, steuerbaren Fadenchangiervorrichtung (11), dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41 bis 51) zur Steuerung der Changiergeschwindigkeit der Fadenchangiervorrichtung (11) während der Auslaufphase in Abhängigkeit von der Auslaufcharakteristik der Kreuzspule (2) ausgebildet ist mit der Maßgabe, daß das während der Auslaufphase" (t1 bis t2) vorhandene Spulverhältnis (53) kleiner ist als das für den Wickelbetrieb vor Beginn der Auslaufphase (t1 bis t2) vorgesehene Spulverhältnis (52).
3. Wickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41 bis 51) während der Auslaufphase das Spulverhältnis nach und nach verkleinert, ausgehend von dem für die Betriebsgeschwindigkeit des Wickelvorgangs zuletztvorgesehenen Spulverhältnis (52).
4. Wickelvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (41 bis 51) das Ausschalten beziehungsweise den Auslauf der Fadenchangiervorrichtung (11) erst nach dem Ausschalten des Kreuzspulenantriebs (41, 43) beziehungsweise nach dem Beginn der Auslaufphase (t1 bis t2) freigibt.
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CH427988A 1987-11-27 1988-11-18 CH676969A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19873740264 DE3740264A1 (de) 1987-11-27 1987-11-27 Wickelvorrichtung fuer kreuzspulen

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CH676969A5 true CH676969A5 (de) 1991-03-28

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ID=6341418

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Also Published As

Publication number Publication date
JPH01167184A (ja) 1989-06-30
DE3740264A1 (de) 1989-06-01

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