CH677105A5 - - Google Patents
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Description
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CH 677 105 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einer Vorrichtung zum Anordnen eines Ventils auf dem oberen offenen Ende eines Behältnisses.
Ein Aerasoldispenser, d.h. ein Behältnis, aus welchem Material in Aerosolform ausgegeben wird, um-fasst in; der Regel eine Dose, welche das Material beinhaltet, und ein Ausgabeventil, welches im oberen offenen Ende der Dose angeordnet ist. Ein typisches Verfahren zur Herstellung eines Aerosol enthaltenden Dispensers wird nun mit Bezug auf ein Beispiel beschrieben, wo das auszugebende Material beispielsweise ein Medikament sein kann. Es versteht sich von selbst, dass dies nur ein Beispiel ist, und dass die Erfindung analog auf irgendein anderes Produkt anwendbar ist, das sowohl in Aerosolform wie auch in Nicht-Aerosolform ausgegeben wird.
In diesem typischen Verfahren werden ein Medikament und ein Treibmittel, welches bei Raumtemperatur flüssig ist, in eine Dose eingefüllt und gemischt. Dies geschieht an einer Einfüllstation. Die Dose wird dann an eine Bördelstation (crimping station) übergeben, wobei gleichzeitig ein Ventil auf dem oberen offenen Ende der Dose angeordnet wird. An der Bördelstation wird das Ventil auf die Dose aufgepresst und gebördelt, um einen luftdichten Abschluss zwischen der Dose und dem Ventil zu erzeugen. Die Dosen- und Ventilanordnung wird anschliessend an eine Gaseinfüllstation weitergeleitet, wo ein Treibmittel, welches verschieden vom erstgenannten Treibmittel und welches bei Raumtemperatur gasförmig ist, unter Druck in die Dose durch das Ventil eingetrieben wird.
Der Zeitabschnitt, in welchem sich die Dose zwischen der Einfüllstation und der Bördelstation befindet, ist in der Regel kurz, speziell, wenn das Verfahren mit hoher Geschwindigkeit durchgeführt wird. Dadurch entstehen Probleme in bezug auf das Anordnen der Ventile auf den Dosen.
Fig. 1 der beigefügten Figuren zeigt schematisch eine Ausführungsart, gemäss welcher das Anordnen des Ventils geschieht. Die Dosen A werden von links nach rechts, wie in der Figur dargestellt, befördert, und Ventile B werden durch Steuerungsmittel (nicht gezeigt) in der Position gemäss Fig. 1 zugeführt. In dieser Stellung ist das Ventil in bezug auf die Horizontale angewinkelt, und wenn es von der vorderen oberen Kante der Dose berührt wird, kippt es, wie durch den gebogenen Pfeil angedeutet, und fällt auf das obere offene Ende der Dose mit dem Ventilschaft C vertikal nach oben herausragend. Allerdings bestehen gewichtige Probleme bei dieser Art des Anordnens. Die genaue Position des Ventils im Moment des Berührens durch die Dose ist kritisch. Das Ventil darf nicht zu hoch positioniert sein, ansonsten die Dose das Ventil auf keinen Fall berühren wird. Das Ventil darf auch nicht zu tief unten sein, da nur ein sehr kleiner Abstand, bezeichnet in Fig. 1 mit d, zwischen der oberen Kante der Dose und dem Abschnitt des Ventils besteht, welcher beim Anordnen des Ventils auf der Dose zuunterst zu liegen kommt. Falls die Dose diesen
Abschnitt berührt, fällt das Ventil nicht korrekt auf die Dose.
Andere Verfahren und Vorrichtungen wurden ausprobiert, um ein Ventil auf einem Behältnis anzuordnen, aber keines erwies sich als erfolgreich. Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung zum Anordnen eines Ventils auf einem Behältnis vorzuschlagen, ohne die oben erwähnten Nachteile.
Erfindungsgemäss wird dies durch eine Vorrichtung nach dem Wortlaut, vorzugsweise nach mindestens einem der Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 1, gelöst.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, um ein Ventil auf das obere offene Ende eines Behältnisses anzuordnen. Die Vorrichtung umfasst erste Mittel zum Fördern des Behältnisses entlang einer ersten Strecke sowie weitere Mittel zum Fördern des Ventils entlang einer zweiten Strecke, welche in bezug auf die erste Strecke angewinkelt verläuft und gegen diese konvergiert, wobei die beiden Mittel im wesentlichen in Übereinstimmung gleichlaufend betrieben werden, um einen Ventilvorschub durch die ersten Mittel zu erzeugen, damit siGh das Ventil dem Behältnis nähert und darauf angeordnet wird.
Vorzugsweise umfassen die ersten Mittel ein rotierbares Teil, wie z.B. ein Steuerrad, und die zweiten Mittel eine bogenförmige Rinne. Vorzugsweise verläuft die erste Strecke im wesentlichen horizontal und die zweite Strecke schief nach unten geneigt.
Die Erfindung wird anhand von Beispielen mit Bezug auf die beigefügten Fig. 2 bis 7 näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 2 in schematischer Draufsicht eine Ausführungsart einer Vorrichtung gemäss der Erfindung,
Fig. 3 einen schematischen Aufriss der Vorrichtung gemäss der Fig. 2,
Fig. 4 in Aufriss ein weiteres Merkmal, welches in die Vorrichtung von Fig. 2 und 3 eingeführt werden kann,
Fig. 5 in Draufsicht in detaillierterer Form eine Vorrichtung gemäss der Erfindung,
Fig. 5a und 5b Details von Fig. 5 in Vergrösse-rung,
Fig. 6 in bezug auf Fig. 5 einen vertikalen Schnitt entlang der Linie A-A gemäss Fig. 5, wobei ein Detail eines Ventiles, angeordnet auf einem Behältnis, gezeigt wird, und
Fig. 7a und 7b ähnliche vertikale Schnitte, wobei unter Weglassung von Teilen dargestellt ist, wie die Vorrichtung von Fig. 5 verändert werden kann, um an kleine und grössere Behältnisse angepasst zu werden.
Die Vorrichtung, gezeigt in den Fig. 2 und 3, umfasst ein Sternrad 1 mit vier Aussparungen 2, welche je um 90° gegeneinander verschoben an der Peripherie des Rades 1 angeordnet sind. Jede Aussparung 2 ist derart in bezug auf Grösse und Form ausgebildet, um ein Behältnis 3 aufzunehmen und es entlang einer bogenförmigen Strecke zu transportieren.
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Ventile, welche auf Dosen 3 anzuordnen sind, werden entlang einer geneigten Rinne 4 zugeführt, welche einen ersten Abschnitt 5 umfasst, der sich radiai gegen das Sternrad 1 hin erstreckt, und einen zweiten Abschnitt 6, welcher bogenförmig ist und denselben Krümmungsradius aufweist wie die Aus-senseite des Sternrades. In Gebrauch werden die Behältnisse von den Aussparungen 2 im Sternrad an einer Füllstation aufgenommen. Eine kontinuierliche Reihe von Ventilen 8 wird entlang des Abschnittes 5 der Rinne 4 abwärts zugeführt, wo der Rinnenabschnitt 5 in den runden Rinnenabschnitt 6 einmündet. Der Rinnenabschnitt 5 verläuft vorzugsweise schief abwärts, so dass sich die Ventile von selbst infolge der Gravität entlang der Rinne bewegen. Allerdings kann der Rinnenabschnitt 5 auch horizontal verlaufen, wobei die Ventile mittels anderer Mittel entlang der Rinne bewegt werden, wie beispielsweise mittels linearer Vibration, mittels Luftströmung oder eines Bandantriebs.
Anschliessend wird das Ventil entlang des Rinnenabschnittes 6 durch einen Antriebsanschlag 7 geführt resp. gestossen, von welchem vier Stück auf dem Sternrad 1 angeordnet sind, wobei in Fig. 3 nur einer dargestellt ist. Der Anschlag tritt in Rillen 18 ein und bewegt sich entlang der Rillen, welche oben und unten am Rinnenabschnitt 6 ausgebildet sind und schiebt damit ein Ventil 8 vor sich her. Die Anschläge 7 sind derart in bezug auf die Aussparungen 2 angeordnet, dass jedes Ventil unmittelbar über dem offenen Ende eines Behältnisses 3 und mit diesem gleichlaufend transportiert wird. Der zweite Rinnenabschnitt 6 ist schief abwärts geneigt angeordnet, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit dem Resultat, dass, während das Ventil entlang des Abschnittes 6 transportiert wird, es dem offenen Ende des Behältnisses zugeführt und darauf aufgesetzt wird. Dabei muss dieses Aufsetzen nicht unbedingt dadurch geschehen, dass das Ventil das Behältnis berührt, wenn es das untere Ende des Rinnenabschnittes 6 erreicht hat. Aber wenn keine Berührung stattfindet, so muss immerhin das Ventil genug nahe am Behältnis sein, so dass es in zuverlässiger Weise in die Position auf dem Behältnis fällt, nachdem es die Rinne verlassen hat.
Um die Betriebssicherheit beim Anordnen des Ventils auf dem Behältnis zu verbessern, können Mittel vorgesehen werden, um das Ventil auf das Behältnis zu drücken, nachdem es, wie oben beschrieben, darauf positioniert wurde. Ein Beispiel einer derartigen Aufdrückvorrichtung ist in Fig. 4 dargestellt Diese umfasst ein Paar Drähte 10, welche mit einer Welle 11, frei um eine Achse 12 auslenkbar, verbunden sind. Fig. 4 zeigt nur einen derartigen Draht, und es veri steht sich von selbst, dass ein zweiter Draht hinter dem dargestellten Draht angeordnet ist und parallel dazu verläuft. Ein Anschlagsabschnitt 13 ragt aus der Welle 11 und berührt in Ruhestellung einen Anschlagsteil 14, an welchen die Vorrichtung in der gezeigten Stellung anschlägt. Wenn das Behältnis und das Ventil gemeinsam in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung bewegt werden, kommt eine am Ventil oben ausgebildete Oberfläche in Berührung mit den Drähten 10, wobei die Drähte auf den beiden zueinander entgegengesetzten Seiten des Ventilschaftes 9 zu liegen kommen. Die Drähte drücken dann das Ventil leicht abwärts auf das Behältnis, indem sie zusammen mit der Welle 11 im Gegenuhrzeigersinn um die Achse 12 gedreht werden.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen eine Ausführungsart der Erfindung in detaillierterer Form, welche nun beschrieben wird. Die Ventilanordnungsvorrichtung 100 umfasst ein Sternrad 101 mit vier Aussparungen 102, welche den Aussparungen 2 der Ausführung gemäss Fig. 2 und 3 entsprechen. In Gebrauch rotiert das Rad 101 in der durch einen Pfeil in Fig. 5 angegebenen Richtung, d.h. im Gegenuhrzeigersinn, wie in dieser Figur gezeigt. Eine Platte 103 ist jeweils am Rad 101 benachbart zu jeder Aussparung 102 befestigt, und der radial äussere Abschnitt der Platte trägt einen nach oben stehenden Stift oder Anschlag 104, welcher funktionell mit dem Anschlag 7 in der Ausführung gemäss Fig. 2 und 3 übereinstimmt. Die Vorderseite 105 von jedem Anschlag ist konvex ausgebildet, wie in der Draufsicht erkennbar, und zwar derart, dass sich die Krümmung der Aussparung 102 nach oben fortsetzt, wodurch das zu schiebende Ventil sicher aufgenommen wird.
Die Ventile, welche auf den Behältnissen anzuordnen sind, werden durch eine Rinne (nicht gezeigt) in einen Führungskanal 106 zugeführt, welcher in einer stationären Führungsanordnung 107 ausgebildet ist. Die Führungsanordnung 107 umfasst einen inneren Abschnitt 108 und einen äusseren Abschnitt 109, welche durch eine obere Verbindungsplatte 110 und eine untere Verbindungsplatte miteinander verbunden sind, wobei letztere Platte in Fig. 5 nicht sichtbar ist. Der Führungskanal 106 umfasst einen ersten Abschnitt 106a, welcher radial einwärts führt, und einen zweiten Abschnitt 106b, welcher bogenförmig ausgebildet ist. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind der innere und der äussere Abschnitt 108 und 109 der Ventilführungsanordnung mit sich gegenüberliegenden Vorsprüngen 111 und 112 versehen, welche zusammen dazwischenliegend einen Kanal 113 bilden, mit einer co-planaren Führungsoberfläche 114, auf welcher das Ventil aufliegt, Fig. 6 zeigt ein Ventil 115 und, wie ersichtlich, dessen unteren Teil 116, der im Kanal 113 angeordnet ist und in das Behältnis 117 einzuführen ist. Der Abschnitt 106b des Führungskanals verläuft abwärts im Gegenuhrzeigersinn, so dass ein Ventil 115, welches entlang des Führungskanalabschnittes 106b geschoben wird, allmählich abwärts gleitet, bis es mit dem Ventilteil 116, innerhalb des Behältnisses 117 angeordnet, auf diesem positioniert wird.
Um die Sicherheit des Anordnens des Ventils zu erhöhen, ist eine Andrückvorrichtung 120 vorgesehen, welche am unteren Ende des Führungskanalabschnittes 106b angeordnet ist. Die Andrückvorrichtung 120 entspricht im wesentlichen der Vorrichtung, welche schematisch in Fig. 4 für die erste Ausführungsart der Erfindung dargestellt ist. Entsprechend umfasst die Vorrichtung ein Paar Drähte 121, welche je an einem Ende an einem Stift 122 befestigt sind, welcher um seine eigene Achse drehbar an einer Halterungsplatte 123 angeordnet ist, welche am inneren Abschnitt 108 der Ventilführungsanordnung befestigt ist. Der Stift 122 umfasst
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ein Paar von justierbaren Arretierringen 124 auf beiden Seiten der Halterungsplatte 123. Diese können in bezug auf die Länge des Stiftes justiert werden, so dass die radiale Position des Stiftes und damit der Drähte 121 justierbar ist. Die Drähte 121 und damit der Stift 122 sind in der Richtung vorgespannt, dass die vom Stift entfernteren Enden der Drahte mittels einer Torsionsfeder 125 nach unten gehalten werden. Wie erkennbar, drückt ein Ende der Torsionsfeder auf den radial innenliegenden der Drähte 121, und das andere Ende 121a der Tor-sionsfeder drückt gegen den inneren Abschnitt 108 der Führungsanordnung. Dadurch drücken die Drähte 121 jedes Ventil leicht und federnd nach unten auf das entsprechende Behältnis und stellen dadurch sicher, dass jedes Ventil korrekt in bezug auf das Behältnis positioniert ist, wenn es den Führungskanalabschnitt 106b verlässt.
Die Ausführung gemäss Fig. 5 umfasst im weiteren Mittel, welche sicherstellen, dass ein Ventil nur freigegeben wird, um entlang des bogenförmigen Kanalabschnittes 106b geführt zu werden, wenn eine Dose, auf welche das Ventil anzuordnen ist, sich unterhalb des Kanalabschnittes befindet. Zum einen ist ein Nockenring 130 angeordnet, mit einer inneren Nockenoberfläche 131. Der Nockenring 130 ist auf dem Sternrad 101 befestigt und rotiert mit diesem. Der Nockenring 130 ist um einen inneren Abschnitt 132 des Sternrades herum angeordnet. Das Sternrad wird durch einen Antriebsmotor (nicht gezeigt) angetrieben, welcher den inneren Abschnitt 132 dreht.
Ein Nockenstössel 133 drückt auf die Nockenoberfläche 131. Dies ist am besten in Fig. 6 erkennbar. Der Nockenstössel ist am unteren Ende einer Welle 134 drehbar angeordnet, deren oberes Ende eine Lauflrolle 135 trägt. Die Rolle 135 wird für radiale Bewegung in einem Kanal 136 geführt, welcher in einem Gehäuse 137 ausgebildet ist, welches an seinem radial äusseren Ende am inneren Abschnitt 108 der Ventilführungsanordnung befestigt ist.
Die Welle 134 ist an einem Bolzen 138 befestigt, welcher durch eine Bohrung im Gehäuse 137 hindurchragt und durch eine in Linie ausgerichtete Bohrung 139 im inneren Abschnitt 108 der Ventilführungsanordnung. Das radial äussere Ende des Bolzens 138 bildet einen Vorsprung 140. Wie nachfolgend detaillierter beschrieben, bewegt sich der Bolzen 138 radial einwärts und auswärts, und in der radial äusseren Position greift der Vorsprung 140 in den gebogenen Führungskanalabschnitt 106b, um für ein Ventil, das entlang des Führungskanalabschnittes 106a geführt wurde und nun in den Führungskanalabschnitt 106b eintritt, eine Auflage zu bilden.
Wie in Fig. 5a gezeigt, wird der Bolzen 138 durch eine Druckfeder 141 radial nach aussen getrieben, wobei die Feder im Gehäuse 137 angeordnet ist. Der Bolzen 138 weist einen kleineren Durchmesserabschnitt 138a und einen Abschnitt 138b mit einem grösseren Durchmesser auf, wobei die beiden Abschnitte durch einen Absatz 142 ineinander übergehen. Der Durchlass, in welchem der Bolzen eingelassen ist, weist einen weiteren Absatz 143 auf, und die Feder 141 wird unter Druck zwischen den beiden
Absätzen gehalten. Wenn das Sternrad 101 rotiert und damit der Nockenring 130, wird der Bolzen einmal alle 90° radial nach innen getrieben, wenn der Nockenstössel 133 auf einen Abschnitt der Nockenoberfläche 131 auftrifft, welcher mit der Referenznummer 131 a bezeichnet ist und der radial einwärts ausgebildet ist. Die Nockenoberfläche 131 ist derart ausgebildet, dass der Vorsprung 140 sich immer dann in seiner radial äusseren Position befindet, wenn ein Ventil, aus dem Abschnitt 106a kommend, in den Führungskanalabschnitt 106b eintritt. Der Abschnitt des Ventils mit dem grösseren Durchmesser verbleibt auf dem Vorsprung 140 und wird durch ihn gestützt. Weitere Abstützung wird erreicht, indem der nach oben ausgebildete und vorstehende Ventilschaft an einer Haltefläche 144 anliegt, womit das Ventil korrekt orientiert, d.h. mit dem Ventilschaft vertikal nach oben gerichtet, angeordnet ist.
Wenn das Ventil im Führungskanalabschnitt 106b ist, beginnt es sich unter dem Einfluss des ihm nachfolgenden Ventils nach rechts zu bewegen. Sobald das Ventil die Führungsoberfläche 114 erreicht und durch sie gehalten wird, wird der Vorsprung 140 durch einen der Nockenoberflächenabschnitte 131a und den Nockenstössel 133 wieder zurückgetrieben. In diesem Moment passiert ein entsprechender Anschlag die Stelle, wo der Vorsprung 140 war, und beginnt das Ventil in Synchronisation mit einem Behältnis zu bewegen, welches sich in der am nächsten liegenden Aussparung 102 befindet.
Der Bolzen 138 trägt einen nach oben herausragenden Drehbolzen 150, welcher durch eine Öffnung 151 im inneren Abschnitt 108 der Ventilführungsanordnung ragt und der in einer Durchgangsöffnung 152 aufgenommen wird, welche in einem Arm 153 eines zweiarmigen Hebels 154 ausgebildet ist. Der Hebel 154 ist auf einem Drehzapfen 155 für schwenkbares Bewegen in bezug auf den inneren Abschnitt 108 der Ventilführungsanordnung befestigt.
Der andere Arm 156 des Hebels 154 trägt einen teilweise kugeligen Vorsprung 157, wobei der Vorsprung und der dahinter liegende Teil des Armes 156 in Linie ausgerichtete hindurchragende Öffnungen 158a und 158b umfassen (s. Fig. 5b). Ein Bolzen 159 ragt durch die Öffnungen 158a und 158b und trägt einen abgestuften Dichtungsring 160, welcher darauf verschiebbar angeordnet ist, und einen Abschnitt 160a mit einem grösseren Durchmesser und einen Abschnitt 160b mit einem kleineren Durchmesser umfasst. Der linke Abschnitt 159a des Bolzens 159, wie in Fig. 5b gezeigt, d.h. der Abschnitt hinter dem Dichtungsring 160, hat einen reduzierten Durchmesser. Darauf angeordnet ist eine Hülse 161, welche verschiebbar in einer Öffnung 162 eingelassen ist, welche im stationären Aufsatz. 163 ausgebildet ist. Das linke Ende der Hülse 161 ragt in Fig. 5b gerade noch sichtbar aus der Öffnung 162 heraus, mit dem linken Ende des Bolzens 159, welcher aus der Hülse herausragt und eine Befestigungsmutter 164 trägt.
An seinem rechtseitigen Ende umfasst der Bolzen 159 einen Abschnitt 159b mit einem leicht reduzierten Durchmesser und einen Endabschnitt 159c mit einem weiter reduzierten Durchmesser. Diese
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Abschnitte sind verschiebbar in einer Durchgangsöffnung 165 angeordnet, welche in einem stationären Aufsatz 166 ausgebildet ist, sowie in einer Hülse 167, welche darauf angeordnet ist. Der Endabschnitt 159c ragt in der gezeigten Position in den Führungskanalabschnitt 106a. Der Bolzen ist in der gezeigten Position durch zwei konzentrische Druckfedern 168 und 169 vorgespannt, wobei die innere Feder 169 stärker ist als die äussere Feder. Die Feder 168 wird zwischen dem Dichtungsringabschnitt 160a und dem stationären Aufsatz 163 gehalten. Die Feder 169 wird zwischen dem Dichtungsringabschnitt 160b und der Hülse 161 gehalten.
Wenn die Vorrichtung in der in Fig. 5b gezeigten Position ist, kann kein Ventil den Bolzenendabschnitt 159c passieren. Wenn allerdings der Bolzen 138 unter dem Einfluss der Nockenoberfläche 131 und dem Nockenstössel 133 auswärts bewegt wird, wird der Hebel 154 um den Drehzapfen 155 im Uhrzeigersinn gedreht. Der Vorsprung 157 drückt gegen den Dichtungsring 160 und treibt ihn gegen die Kraft der Federn 168 und 169, wodurch die Feder 168 zusammengedrückt wird. Da die Feder 169 stärker ist als die Feder 168, wird durch die Bewegung des Dichtungsringes auch die Hülse 161 nach links bewegt, welche mit sich den Bolzen 159 mitbewegt. Nun kann ein Ventil am Endabschnitt 159c des Bolzens vorbeigelangen, um darauf am Vorsprung 140 aufzuliegen, welcher jetzt in seiner äusseren Position ist, bereit für das nächste Behältnis.
Wenn sich der Bolzen 138 radial einwärts bewegt, geht der Hebel 154 wieder in seine Ausgangsposition zurück und damit, bedingt durch die Feder 168, ebenfalls der andere Bolzen 159.
Wie in Fig. 5 gezeigt, ist ein Sensor 170, welcher von konventioneller Art sein kann, um etwa 90° vom Vorsprung 140 verschoben befestigt, um das Vorhandensein oder die Absenz einer Dose in einer Aussparung 102 zu detektieren, wenn sie den Sensor passiert. Der Sensor 170 ist an eine Kolben-und Zylindereinheit 171 angeschlossen, welche schematisch dargestellt ist und die einen hin und her beweglichen Kolben 172 umfasst. Falls der Sensor die Abwesenheit einer Dose detektiert, wird der Kolben 172 nach rechts in Kontakt mit dem linksseitigen Ende des Bolzens 159 getrieben. Der Bolzen kann sich so nicht unter dem Einfluss des Hebels 154 nach links bewegen, und damit kann kein Ventil den Bolzenendabschnitt 159c passieren. Obwohl ein Drehen des Hebels 154 an sich ohne Auswirkung bleibt, erzeugt die Nach-Iinks-Bewegung des Dichtungsringes 160 nicht nur ein Zusammendrücken der Feder 168, sondern nun auch der Feder 169.
Falls ein einfacheres System erwünscht ist, kann auf den Hebel 154 verzichtet werden und die Anordnung mit dem Bolzen 159 durch einen einfachen Bolzen ersetzt werden, welcher gewöhnlich vorgespannt ist, damit der Führungskanalabschnitt 106a frei ist. Jedoch besteht die Möglichkeit, dass der Bolzen in eine Kanalblockierpositiön durch einen Kolben, ähnlich dem Kolben 172, getrieben wird, falls keine Dose durch den Sensor 170 detektiert wird.
Ein Vergleich der Fig. 6, 7a und 7b zeigt, wie die Vorrichtung modifiziert werden kann, um Dosen verschiedener Höhe manipulieren zu können. In der
Anordnung gemäss Fig. 6, welche auch in Fig. 5 erkennbar ist, werden relativ hohe Dosen verarbeitet. wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist für diesen Fall ein Distanzring 190 zwischen dem Nockenring 130 und dem Ringabschnitt 132 angeordnet, wie ebenfalls aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist der äussere Abschnitt 109 der Ventilführungsanordnung auf der oberen Oberfläche der stationären Grundplatte des Gehäuses, welche mit der Referenznummer 191 bezeichnet ist, über einen unteren Block 192 und einen Zwischenblock 193 befestigt. Schliesslich ist in Fig. 6 erkennbar, dass die Peripherie des Sternrades 101 eine doppelte Konstruktion umfasst, und zwar mit einem oberen und einem unteren Abschnitt 101a und 101b, die voneinander durch einen radial äusseren Bereich des Ringabschnittes 132 getrennt sind. Die Abschnitte 101a und 101b sind beide mit einer entsprechenden Aussparung 102 versehen, wodurch eine Dose 117 an zwei Positionen gehalten werden kann, eine oberhalb der anderen, womit diese Dose mit einem grösseren Mass an Sicherheit gehalten wird, als wenn sie nur an einer Position gehalten würde.
Fig. 7a zeigt eine Anordnung gemäss Fig. 6, an-gepasst an eine kürzere Dose 117a. Die Modifikationen umfassen das Entfernen des Distanzringes 190 und des Zwischenblocks 193.
Fig. 7b zeigt eine weitere Modifikation für die Verwendung derselben hohen Dosen, wie in Fig. 6 gezeigt. In diesem Fall wird auf den Distanzring 190 verzichtet, und die beiden Sternradabschnitte 101a und 101b sind durch die beiden Stemradabschnitte 101c und 101 d ersetzt worden, wobei der letztere einen nach oben ausgebildeten ringförmigen Rand 101 e umfasst, um den inneren Ringabschnitt 132 auf der gewünschten Höhe zu halten. Diese Konstruktion hat gegenüber derjenigen von Fig. 6 den Vorteil, dass die Stellen, an welchen die Dose gehalten wird, weiter auseinanderliegen und somit die Dose sicherer gehalten wird.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Anordnen eines Ventils auf dem oberen offenen Ende eines Behältnisses, dadurch gekennzeichnet, dass sie erste Mittel zum Fördern des Behältnisses (3, 117) entlang einer ersten Strecke und zweite Mittel zum Fördern des Ventils (8, 115) entlang einer zweiten Strecke (6, 106b) umfasst, weiche angewinkelt in bezug zur ersten Strecke verläuft und gegen sie konvergiert, wobei die beiden Fördermittel im wesentlichen in Übereinstimmung gleichlaufend wirken, damit ein Ventil durch die zweiten Mittel einem Behältnis zugeführt und auf ihm angeordnet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Mittel ein rotierbares Sternrad (1,101) umfassen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sternrad (1,101) mindestens eine Behältnishalterung (2, 102) an oder nahe der Peripherie davon umfasst, zur Aufnahme und zum Transporteines Behältnisses (3,117).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte zweite Strecke (6,
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5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Rad (1,101) rotierbar um eine im wesentlichen vertikale Achse angeordnet ist und dass die bogenförmige Bahn (6, 106b) abwärts geneigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Rad (1,
101), benachbart der oder jeder Behältnishalterung (2,102), ein Teil (7, 104) zum Stessen angeordnet ist, um an einem Ventil (8,115) anzugreifen und es entlang der Bahn (6,106b) in Übereinstimmung mit einem Behältnis (3, 117) welches in der Halterung (2,
102) transportiert wird, zu treiben.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Behältnishalterung eine Aussparung (2,102) in der Peripherie des Rades (1,101) umfasst.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückhaltevorrichtung (140) vorgesehen ist, um zu verhindern, dass ein Ventil (8, 115) entlang der zweiten Strecke (6, 106b) gefördert wird, bevor ein Behältnis (3,117) in einer zum Ventil ausgerichteten Position angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltevorrichtung (140) derart angeordnet ist, dass sie in Synchronisation mit der Rotation des Rades (1,101) läuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltevorrichtung (140) derart angeordnet ist, dass sie in die und aus der zweiten Strecke (6, 106b) hinein und heraus bewegbar ist und dass das Rad (1,101) mit mindestens einem Nocken (131a) versehen ist, der mitrotiert und die Hin- und Herbewegung bewirkt.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass weiter Mittel vorgesehen sind, um eine Kraft auf jedes Ventil zu erzeugen, nachdem es auf einem entsprechenden Behältnis angeordnet ist, um das Ventil in der in bezug auf das Behältnis gewünschten Position zu halten.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die weiteren Mittel einen drehbaren Stift (11,122) mit einem Paar von Armen (10, 121) umfassen, um am Ventil (3, 117) anzugreifen, und eine Einrichtung (125), um den Stift derart vorzuspannen, dass die Arme gegen das Ventil getrieben werden,
13« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, dass weiter Mittel (170) vorgesehen sind, um das Vorhandensein oder die Abwesenheit eines Behältnisses im Bereich der ersten Strecke zu detektieren, wo sie auf die zweite Strecke zu konvergiert, und Mittel (159c, 172), welche auf die Detektion der Abwesenheit eines Behältnisses ansprechen, um das Zuführen von Ventilen (3,117) in die zweite Strecke (6,106b) zu verhindern.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, dass intermittierend arbeitende Ventilhaltemittel angeordnet sind, um ein Ventil zu halten, wenn es in die zweite Strecke eintritt, um eine korrekte Orientierung des Ventils sicherzustellen.
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