CH677199A5 - Sheet metal flue liner - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Blechzuschnitt für die Ausbildung eines in ein Aussenrohr, insbesondere Heizgaszugrohr einsetzbaren, mit gefalteten Längsrippen versehenen Innenrohres. Innenrohre mit gefalteten Längsrippen sind nach der DE-OS 3 339 615 bekannt. Bei diesem vorbekannten Innenrohr erstrecken sich die gefalteten Längsrippen ohne Unterbrechung über ihre ganze Länge. Allgemein bekannt ist auch, Längsrippen, soweit sie alle Einzelprofile nebeneinander gesetzt einen Rippenbesatz bilden, mit Schlitzen zu versehen, und zwar in Rücksicht auf das Wärmedehnungsverhalten der Längsrippen und auch in Rücksicht darauf, dass durch solche Schlitze wärmeübertragungsverbessernde Turbulenzen der durchströmenden Heizgase erzeugt werden können. Bei derartigen, aus Einzelprofilen gebildeten Rippenbesätzen ist es relativ einfach, beim Ausstanzen der Einzelprofilbleche die Schlitze mit auszustanzen. Sofern für die Rippenbesätze Strangpressprofile benutzt werden, ist es nur mit einem beträchtlichen Fertigungsaufwand möglich, und vorausgesetzt, dass dies die Durchmesserverhältnisse überhaupt zulassen, derartige Schlitze anzubringen. Ähnlich liegen die Verhältnisse, wenn das mit Rippenfaltungen versehene Innenrohr mit solchen Schlitzen versehen werden soll, und zwar insbesondere dann, wenn das betreffende Heizgaszugrohr relativ durchmesserklein ist. Aus diesem Grunde hat man bisher darauf verzichtet, derartige, mit Rippenfaltungen versehene Innenrohre mit Schlitzen zu versehen, obgleich solche Schlitze im Hinblick auf die damit erreichbare Turbulenz in den Heizgaszugrohren absolut wünschenswert sind. Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, einen Blechzuschnitt als Ausgangsmaterial für die Ausbildung des Innenrohres zu schaffen, durch dessen Ausbildung automatisch beim Falten der Längsrippen die gewünschten Schlitze mit entstehen. Diese Aufgabe ist mit einem Blechzuschnitt der eingangs genannten Art nach der Erfindung durch die im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich nach den abhängigen Patentansprüchen. Wesentlich für die Ausbildung des Blechzuschnittes ist also hierbei, dass dieser im Bereich seiner längs verlaufenden Rippenfaltzonen hintereinander mit entsprechend beabstandeten, sich quer zur Zonenlängserstreckung verlaufenden Schlitzöffnungen versehen ist, die sich symmetrisch von der Faltzonenlängsmitte nach beiden Seiten bis in die Zonenrandbereiche erstrecken. Der Blechzuschnitt hat dabei eine Länge, die sich aus der Gesamtsumme aller Basisstege und der Summe aller Rippenfaltzonen ergibt, einschliesslich der Breite zweier Abkantungsränder, die sich beim Zusammenrollen des Blechzuschnittes aneinanderlegen. Um beim Falten des Blechzuschnittes tatsächlich Schlitze entstehen zu lassen, die eine Passage der Heizgase von einem Zug zum anderen Zug ermöglichen, ist es also notwendig, dass sich die Schlitzöffnungen, wie erwähnt, symmetrisch von der Faltzonenlängsmitte nach beiden Seiten bis in die Zonenrandbereiche erstrecken. Mit einem entsprechenden Stanzwerkzeug wird also der gesamte Blechzuschnitt mit den sich quer erstreckenden Schlitzöffnungen je nach Grösse des Blechzuschnittes in einem oder mehreren Arbeitsgängen gestanzt und dann erfolgt in einfachster Weise die Rippenfaltung exakt zur jeweiligen Längsmitte der Rippenfaltzone. Danach wird das derart präparierte Blech in bekannter Weise zu einem Rohr zusammengerollt und im Bereich der zusammenstossenden Randabkantungen in geeigneter Weise fest verbunden. Um die Überströmverhältnisse in den Schlitzbereichen noch zu verbessern, sind die Schlitzöffnungen vorteilhaft im Bereich der Faltzonenlängsmitte mit Schlitzerweiterungen versehen. Ferner können die Abstände der Schlitzöffnungen zum abzugsseitigen Zuschnittsrand des Blechzuschnittes hin abnehmend ausgebildet sein, was lediglich eine entsprechende Ausbildung des Stanzwerkzeuges verlangt. Gleiches gilt auch dann, wenn die Schlitzöffnungen zweier benachbarter Rippenfaltzonen vorteilhaft versetzt zueinander angeordnet sind. Bei der erfindungsgemässen Ausbildung des Blechzuschnittes können auch ohne weiteres die Schlitzöffnungen jeweils in Form eines eng beabstandeten Schlitzöffnungspaares ausgebildet sein, was die Möglichkeit eröffnet, nach erfolgter Auffaltung den zwischen einem Schlitzpaar befindlichen Blechbereich, der also relativ kurz ist, in bezug auf den sonst geraden Verlauf der Längsrippen etwas winklig anstellen zu können, wodurch das Überströmen der Heizgase von einem Zug zwischen zwei Rippen in den benachbarten Zug intensiviert wird. Vorteilhaft kann der für die Ausbildung des Innenrohres vorgesehene Blechzuschnitt auch so ausgebildet werden, dass die die Rippenfaltungen des Blechzuschnittes bildenden Faltzonenhälften dicht aneinanderliegend ausgebildet sind, was problemlos durch entsprechende Ausbildung des Faltwerkzeuges bewerkstelligt werden kann. Der erfindungsgemässe Blechzuschnitt wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt schematisch Fig. 1 eine Draufsicht auf den Blechzuschnitt; Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Blechzuschnittsausschnitt in anderer Ausführungsform; Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Faltrippe in besonderer Ausführungsform; Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen aus Aussen- und Innenrohr bestehenden Heizgaszug; Fig. 5 einen Querschnitt durch das Rohr gemäss Fig. 4 und Fig. 6 vergrössert einen Schnitt durch den bereits mit Rippenfaltungen versehenen Blechzuschnitt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Blechzuschnitt 1 im Bereich seiner längs verlaufenden Rippenfaltzonen 2 mit hintereinander angeordneten und zueinander beabstandeten, sich quer zur Zonenlängserstreckung verlaufenden Schlitzöffnungen 3 versehen, die sich symmetrisch von der Faltzonenlängsmitte 4 nach beiden Seiten bis in die Zonenrandbereiche 5 erstrecken. Die äusseren Abmessungen des Blechzuschnittes 1 richten sich nach dem Innendurchmesser des mit dem mit Rippenfaltungen versehenen Innenrohr zu bestückenden Aussenrohr und selbstverständlich auch nach dessen Länge und ferner nach Anzahl und Höhe der per Faltung am Blechzuschnitt anzubringenden Rippen und deren Abstand zueinander, wofür die Breite B der jeweiligen sog. Basisstege 12 massgebend ist, in denen längs verlaufende Verschweissschlitze 13 vorgesehen sein können. Bei dieser Ausbildung des Blechzuschnittes 1 ist es, wie erwähnt, wesentlich, dass die Faltungen zur Faltzonenlängsmitte 4 vorgenommen werden, damit sich beim Falten der Längsrippen aufgrund der symmetrisch zur Faltzonenlängsmitte 4 angelegten Schlitzöffnungen 3 entsprechende Schlitze in den Längsrippen ergeben, die ein Überströmen und Verwirbeln der Heizgase von einem Heizgaszug in den anderen ermöglichen. Vorteilhaft und zur Intensivierung des Austausches bzw. der Verwirbelungen sind die Schlitzöffnungen 3, wie ebenfalls aus Fig. 1 ersichtlich, im Bereich der Faltzonenlängsmitte 4 mit Schlitzerweiterungen 6 versehen, d.h. die Schlitzöffnungen können auch andere Querschnittsformen aufweisen, soweit diese nur symmetrisch sind. In Rücksicht auf die Strömungsverhältnisse in jedem Heizgaszug und auch darauf, die Wärmeübergangsverhältnisse zur Abzugsseite hin zu intensivieren bzw. zumindest in etwa auf dem gleichen Niveau zu halten, können die Abstände der Schlitzöffnungen 3 zum abzugsseitigen Zuschnittsrand 7 des Blechzuschnittes 1 hin abnehmend ausgebildet sein. Dies ist nicht besonders dargestellt, sondern es ist lediglich ein Abstand zwischen zwei Schlitzöffnungen 3 in Fig. 1 mit A bezeichnet. Diese Abstände A würden dann vom zuströmseitigen Zuschnittsrand 7 min zum abströmseitigen Zuschnittsrand 7 hin kleiner werden. Rechts oben in Fig. 1 ist eine Ausführungsvariante dahingehend dargestellt, gemäss der die Schlitzöffnungen 3 zweier benachbarter Rippenfaltzonen 2 versetzt zueinander angeordnet sind. Im Falle der tatsächlichen Verwirklichung einer solchen Ausführungsform wäre natürlich ein solcher Schlitzöffnungsversatz für den ganzen Blechzuschnitt 1 vorzusehen. Dies gilt auch für die Ausführungsform des Blechzuschnittes nach Fig. 2, bei der die Schlitzöffnungen 3 jeweils in Form eines eng beabstandeten Schlitzöffnungspaares 3 min ausgebildet sind. Diese Ausführungsform ermöglicht es, wie in Fig. 3 dargestellt, die von jedem Schlitzöffnungspaar 3 min begrenzten Faltbereiche 9 in bezug auf die Längserstreckung der Rippenfaltungen 8 geneigt verlaufend auszubilden, wodurch der Überström- und Turbulenzeffekt wesentlich verbessert werden kann. Die Neigungsverdrehung der Faltbereiche 9, wie aus Fig. 3 erkennbar, ist dabei zweckmässig nur etwa um eine Faltrippenstärke vorzusehen, was einerseits für die Intensivierung des Überströmeffektes ausreicht, andererseits aber eine Reinigung der Züge zwischen den Rippen nicht bzw. nicht wesentlich behindert. Wie in Fig. 6 angedeutet, können die von den Schlitzöffnungspaaren 3 min begrenzten Faltbereiche 9 aber auch in bezug auf den Faltrippenverlauf seitlich ausgebogen ausgebildet werden, wofür bezüglich hinsichtlich des Ausbiegungsgrades das gleiche gilt, wie zur Neigungsstellung der Faltbereiche 9 gemäss Fig. 3. Um die Möglichkeit zu minimieren, dass Heizgase in die Spalträume zwischen den gefalteten Längsrippen gelangen können, wird der Blechzuschnitt 1, wie ebenfalls in Fig. 6 an der rechten Faltrinne 8 verdeutlicht, derart ausgebildet, dass die Rippenfaltungen 8 des Blechzuschnittes 1 bildenden Faltzonenhälften 2 min dicht aneinanderliegend ausgebildet sind, und zwar mindestens über die Länge der an den Rippenfaltungen 8 des Blechzuschnittes 1 vorliegenden Schlitze. Dies ist ohne weiteres durch entsprechende Formgebung der Faltwerkzeuge bzw. von Nachformwerkzeugen bewerkstelligbar.
Claims (9)
1. Blechzuschnitt für die Ausbildung eines in ein Aussenrohr, insbesondere Heizgaszugrohr einsetzbaren, mit gefalteten Längsrippen versehenen Innenrohres, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechzuschnitt (1) im Bereich seiner längs verlaufenden Rippenfaltzonen (2) hintereinander mit beabstandeten, sich zur Zonenlängserstreckung quer erstreckenden Schlitzöffnungen (3) versehen ist, die sich symmetrisch von der Faltzonenlängsmitte (4) nach beiden Seiten bis in die Zonenrandbereiche (5) erstrecken.
2. Blechzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) im Bereich der Faltzonenlängsmitte (4) mit Schlitzerweiterungen (6) versehen sind.
3. Blechzuschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der Schlitzöffnungen (3) zum abzugsseitigen Zuschnittsrand (7) hin abnehmend ausgebildet sind.
4.
Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) zweier benachbarter Rippenfaltzonen (2) versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) jeweils in Form eines eng beabstandeten Schlitzöffnungspaares (3 min ) ausgebildet sind.
6. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rippenfaltungen (8) des Blechzuschnittes (1) bildenden Faltzonenhälften (2 min ) dicht aneinanderliegend ausgebildet sind, und zwar minde stens über die Länge der an den Rippenfaltungen (8) des Blechzuschnittes (1) vorliegenden Schlitzöffnungen (3).
7.
Blechzuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Schlitzöffnungspaar (3 min ) begrenzte Faltbereich (9) in bezug auf die Längserstreckung der Rippenfaltungen (8) geneigt verlaufend ausgebildet ist (Fig. 3).
8. Blechzuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Schlitzöffnungspaar (3 min ) begrenzte Faltbereich (9) in bezug auf den Faltrippenverlauf seitlich ausgebogen ausgebildet ist (Fig. 6).
9. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Basisstege (12) zwischen den Faltzonen (2) zueinander beabstandete Längsschlitze (13) eingestanzt sind.
1. Blechzuschnitt für die Ausbildung eines in ein Aussenrohr, insbesondere Heizgaszugrohr einsetzbaren, mit gefalteten Längsrippen versehenen Innenrohres, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechzuschnitt (1) im Bereich seiner längs verlaufenden Rippenfaltzonen (2) hintereinander mit beabstandeten, sich zur Zonenlängserstreckung quer erstreckenden Schlitzöffnungen (3) versehen ist, die sich symmetrisch von der Faltzonenlängsmitte (4) nach beiden Seiten bis in die Zonenrandbereiche (5) erstrecken.
2. Blechzuschnitt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) im Bereich der Faltzonenlängsmitte (4) mit Schlitzerweiterungen (6) versehen sind.
3. Blechzuschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der Schlitzöffnungen (3) zum abzugsseitigen Zuschnittsrand (7) hin abnehmend ausgebildet sind.
4.
Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) zweier benachbarter Rippenfaltzonen (2) versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitzöffnungen (3) jeweils in Form eines eng beabstandeten Schlitzöffnungspaares (3 min ) ausgebildet sind.
6. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die die Rippenfaltungen (8) des Blechzuschnittes (1) bildenden Faltzonenhälften (2 min ) dicht aneinanderliegend ausgebildet sind, und zwar minde stens über die Länge der an den Rippenfaltungen (8) des Blechzuschnittes (1) vorliegenden Schlitzöffnungen (3).
7.
Blechzuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Schlitzöffnungspaar (3 min ) begrenzte Faltbereich (9) in bezug auf die Längserstreckung der Rippenfaltungen (8) geneigt verlaufend ausgebildet ist (Fig. 3).
8. Blechzuschnitt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Schlitzöffnungspaar (3 min ) begrenzte Faltbereich (9) in bezug auf den Faltrippenverlauf seitlich ausgebogen ausgebildet ist (Fig. 6).
9. Blechzuschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Basisstege (12) zwischen den Faltzonen (2) zueinander beabstandete Längsschlitze (13) eingestanzt sind.
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