Die Erfindung bezieht sich auf eine Verankerung für einen Lawinenverbau, mit Längsträger und Querträger aufweisenden Schneebrücken, deren Längsträger jeweils am Hang an einer Abstützung unter einem Winkel von 80 bis 100 DEG zum Hang schwenkbar abgestützt sind, wobei die Längsträger oder die Querträger mit wenigstens einem hangaufwärts oberhalb der Abstützung der Schneebrücke verankerten Seil verbunden sind.
Aus der AT-PS 310 414 ist bereits eine Ausbildung eines Schneelawinenschutzzaunes bekanntgeworden, bei welchem eine Schneebrücke aus zylindrischen Pfosten gebildet ist, die jeweils Felder begrenzen und durch im wesentlichen horizontal verlaufende Bänder miteinander verbunden sind. Die einzelnen Pfosten sind gelenkig am Hang abgestützt und über Zugseile hangaufwärts verspannt.
Aus der DE-PS 1 087 633 ist bereits eine Ausbildung eines Lawinenverbaues bekanntgeworden, bei welchem hangaufwärts ein Ankerbock für eine Zugstange angeordnet ist, welche die Schneebrücke in ihrer im wesentlichen normalen Position zum Hang hält. Bei dieser bekannten Konstruktion ist von der oberen Ankerstelle der Zugstange ausgehend eine weitere Zugstange vorgesehen, welche das Fundament der Schneebrücke in seiner Lage am Hang festlegt.
Bei den bekannten durch Seile abgespannten Schutzzäunen wurden lediglich die Pfosten durch die Seile abgespannt, wohingegen die die Pfosten verbindenden Bauelemente relativ leicht gebaut waren und in der Regel gewölbt ausgebildet waren. Eine weitgehend verwindungssteife Schneebrücke ist vergleichsweise schwerer ausgebildet und für die Abstützung einer derartigen Einrichtung wären überaus dicke und schwere Abstützelemente erforderlich, so dass bei der Abstützung von Schneebrücken in der Regel U- oder 4-Kantrohre Verwendung fanden. Derartige Stützelemente sind nun wiederum relativ schwere Bauteile und der Transport derartiger schwerer Bauteile in unwegsames Gelände, in welchem Lawinenschutzverbauten errichtet werden, ist mit hohem Aufwand verbunden.
Die Erfindung zielt nun darauf ab, eine Verankerung für einen Lawinenverbau der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher mit relativ leichten und leicht transportablen Bauelementen das Auslangen gefunden werden kann und auf diese Weise der Transport und der Aufbau im unwegsamen Gelände erleichtert wird. Die Erfindung zielt weiters darauf ab, den Einbau dahingehend zu vereinfachen, dass die Wahl der Ankerstellen mit grösseren Toleranzen zulässig ist, ohne die Stabilität des Verbaues zu gefährden.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die erfindungsgemässe Verankerung ausgehend von einer Verankerung der eingangs genannten Art im wesentlichen darin, dass jedes Seil an der Ankerstelle umgelenkt ist und dass die freien Enden des Seiles in unterschiedlichem Abstand von der Abstützung am Längsträger oder an einem der Querträger festgelegt sind.
Dadurch, dass das Seil an der Ankerstelle umgelenkt ist und die freien Enden des Seiles in unterschiedlichem Abstand von der Abstützung am Längsträger oder einem der Querträger festgelegt sind, wird jedes Trum des auf diese Weise umgelenkten Seiles nur auf Zug belastet, so dass insgesamt mit flexiblen und leichten Seilen das Auslangen gefunden werden kann. Nachfolgend werden die Längsträger nur noch als Träger bezeichnet. Die Umlenkung erfolgt hiebei so, dass eine Festlegung an der Umlenkstelle nicht erfolgt, so dass ein Längenausgleich durch Durchrutschen des Seiles über die Umlenkstelle bei übermässiger Belastung möglich ist.
Mit Rücksicht auf die Verwendung einer Umlenkstelle und die dadurch resultierende geringere Belastung jedes einzelnen der beiden Trume, kann ein leichtes und flexibles Seil Verwendung finden, welches in einfacher Weise auf die gewünschte Länge eingestellt werden kann. Mit Vorteil ist die Konstruktion hiebei so getroffen, dass das Seil über Laschen am Längsträger oder einem der Querträger angreift, so dass auch hier ein weitgehend flexibler Anschluss erzielt wird. Auf Grund der Flexibilität des Seiles kann die Ankerstelle in horizontaler Richtung in einem gewissen Ausmass versetzt ausgebildet sein, ohne dass die Stabilität des Ausbaues leidet.
Zur exakten Einstellung der Neigung der Schneebrücke kann bei Verwendung eines derartigen flexiblen Seiles in besonders einfacher Weise so vorgegangen werden, dass das Seil an wenigstens einem freien Ende mit Seilklemmen längenveränderlich einstellbar ist. Mit Rücksicht auf die Möglichkeit eines freien Durchrutschens an der Umlenkstelle genügt die längenveränderliche Einstellung an einem freien Ende des Seiles.
Zur exakteren Führung und besseren Aufnahme der Abstützkräfte bzw. Zugkräfte in den Seilen ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, dass an der Abstützung um eine zur Schwenkachse des Trägers im wesentlichen parallele Achse schwenkbare Führungsleisten für das Seil angelenkt sind. Derartige Führungsleisten für das Seil ermöglichen noch grössere Toleranzen für die Positionierung des Ankerbockes für die Umlenkstelle des Seiles. Hiebei ist mit Vorzug das Seil zwischen den Führungsleisten hindurchgeführt und in besonders vorteilhafter Weise sind hiebei die Führungsleisten durch ein Trum des Seiles gegen Verschwenken gesichert. Die Führungsleisten dienen hiebei der Abstützung des Seiles in vertikaler Richtung bei Setzungen im Schnee und sollen übermässige Durchbiegungen des Seiles unter derartigen Lasten verhindern.
Bei Auftreten von Kriechschnee und Druck wirkt bei einer derartigen Ausbildung auf Grund der Flexibilität des Seiles eine zusätzliche Zugbeanspruchung auf das bereits gespannte Seil ein und diese zusätzliche Zugbeanspruchung kann durch die Seilabstützung mit Führungsleisten verringert werden. Zu diesem Zweck ist das Seil innerhalb der Führungsleisten über einen jeweils unterhalb des Seiles liegenden Auflagerbolzen geführt. Die korrekte Positionie rung der Aufhängung des Seiles kann hiebei durch in regelmässigen Abständen an den Führungsleisten vorgesehene Bohrungen in ihrer Höhenlage entsprechend der Hangunebenheit eingestellt werden.
Die am Träger bzw. der Schneebrücke festgelegte Lasche zur Anlenkung der Führungsleisten kann in einfacher Weise als Montagehilfe herangezogen werden und es kann ein Träger der Schneebrücke durch Anliegen am Hang zur exakten Positionierung der Ankerstelle für die Umlenkung des Seiles herangezogen werden.
Zusätzlich können insbesondere am oberen Trum des Seiles Hüllrohre oder Abdeckprofile, wie z.B. U- oder V-Profile, mit nach unten gerichteten Schenkeln vorgesehen sein, welche das Seil bei einer Biegebeanspruchung besser schützen. Dieses Hüllrohr bzw. die Abdeckprofile können an den Trägern und der Umlenkstelle aufliegen und werden nicht auf Zug beansprucht.
Zum Unterschied von für die Abstützung von Schneebrücken üblicherweise gewählten Konstruktionen mit hangabwärts verankerten Stützen, welche auf Druck beansprucht werden, ist bei der Verwendung derartiger Seile zur Abspannung der Schneebrücken die exakte Positionierung der Ankerstelle unkritisch. Gerade im unwegsamen Gelände kann nicht immer sichergestellt werden, dass in der optimalen Position eine Ankerstelle vorgesehen werden kann, und es ermöglicht daher die Verwendung von über eine Umlenkstelle geführten Seilen einen raschen und zügigen Aufbau des Lawinenverbaues.
Die Umlenkstelle kann in einfacher Weise von einer Kausche gebildet sein, welche an der durch Zuganker im Hang festgelegten Ankerstelle befestigt ist. Die Verankerung des Balkenrostes bzw. des Ankerbockes kann sowohl auf naturgewachsenem Felsgestein oder aber im Lockergestein, beispielsweise mit einer Betonfundierung erfolgen, wobei auch hier herkömmliche und bekannte Ankerausführungen gewählt werden können.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher er läutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Lawinenverbaues; Fig. 2 in einer Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 die Umlenkung des Seiles im Detail; Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III auf den Lawinenverbau und Fig. 4 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles IV der Fig. 1.
In Fig. 1 ist ein Lawinenverbau dargestellt, dessen Träger 1 an Ankerböcken 2 unter einem Winkel von ungefähr 80-100 DEG zum Hang 3 um eine Achse 4 schwenkbar abgestützt sind. Der nur schematisch dargestellte Ankerbock 2 ist dabei beispielsweise über Ankerstangen 5 im Hang verankert. Am Träger 1 sind Querträger 6 zur Ausbildung einer Schneebrücke oder eines Schneebrückenrostes befestigt. Hangaufwärts des Trägers 1 ist eine Ankerstelle 7 eines Seiles, welches aus einem oberen Trum 8 und einem unteren Trum 9 besteht, vorgesehen. Die Ankerstelle 7 ist hiebei beispielsweise durch Ankerstangen 10 im Hang verankert. Das Seil ist hiebei an der Ankerstelle 7 um eine Schelle oder Kausche 11 umgelenkt. Die freien Enden des Seiles sind in unterschiedlichem Abstand vom Ankerbock 2 des Trägers 1 am Träger 1 über Laschen 12, welche um Achsen 13 schwenkbar am Träger angelenkt sind, festgelegt.
Das freie Ende des oberen Trumes 8 des Seiles ist an der Lasche 12 fix verankert, während das freie Ende des unteren Trumes 9 des Seiles in der Lasche 12 umgelenkt ist, wobei zur Längeneinstellung des Seiles Seilklemmen 14 verwendet werden.
Im Bereich der Anlenkstelle 4 des Trägers 1 am Ankerbock 2 sind um eine Achse 15, welche im wesentlichen parallel zur Achse 4 ist, schwenkbare Führungsleisten 16 angelenkt, durch welche das obere Trum 8 und das untere Trum 9 des Seiles hindurchgeführt sind. Zur Einstellung der Zugbeanspruchung und zur Führung des Seiles innerhalb der Führungsleisten weisen die Führungsleisten 16 in regelmässigen Abständen Bohrungen 17 auf, in welchen nicht näher dargestellte Auflagerbolzen zur Abstützung des oberen Trumes 8 und des unteren Trumes 9 des Seiles in die Führungsleisten eingeführt werden können. Wie aus Fig. 1 weiter ersichtlich, kann insbesondere das obere Trum 8 des Seiles zur Sicherung der Führungsleisten 16 Seilklemmen 18 aufweisen, wodurch die Führungsleisten gehalten werden und ein Kippen der Führungsleisten verhindert wird.
Durch die Verwendung eines hangaufwärts des Ankerbockes der Schneebrücke verankerten und an der Ankerstelle 7 umgelenkten Seiles wird ein einfacher Aufbau und eine einfache Montage des Lawinenverbaues ermöglicht. Durch die Umlenkung des Seiles an der an der Ankerstelle 7 angeordneten Kausche 11 ergibt sich ein einfacher Längenausgleich durch Durchrutschen des Seiles. Bei der Montage kann die Neigung des Trägers 1 zum Hang 3 sehr einfach durch die längenveränderliche Festlegung mittels Seilklemmen 14 vorgenommen werden.
In Fig. 2 ist die Ankerstelle 7 des Zugseiles im Detail vergrössert dargestellt. Die Ankerstelle 7 ist über Zuganker 10 im Hang verankert. An der Ankerstelle 7 ist eine Kausche 11 festgelegt, um welche das Seil umgelenkt ist.
In Fig. 3 ist eine Lawinenverbauung dargestellt, wobei benachbarte Träger 1 durch Querträger 6 zur Ausbildung einer Schneebrücke bzw. eines Schneebrückenrostes miteinander verbunden sind. Jeder der Träger ist an einem Ankerbock 2 um eine Achse 4 schwenkbar festgelegt. In Fig. 3 sind weiters die Laschen 12 zur Festlegung des Seiles, welches hangaufwärts der Schneebrücke verankert ist, dargestellt.
In Fig. 4 ist schematisch dargestellt, dass durch die Verwendung eines Seiles zur Abstützung der Schneebrücke die exakte Positionierung der Ankerstelle 7, an welcher das Zugseil umgelenkt ist, unkritisch ist. Durch die Verwendung eines flexiblen Seiles zur Abstützung der Schneebrücke und von Führungsleisten, welche am Ankerbock 2 des Trägers 1 der Schneebrücke schwenkbar angelenkt sind, sind Toleranzen der gegenseitigen Lage des Ankerbockes 2 und der Ankerstelle 7 möglich, wobei in Fig. 4 die Führungsleisten 16 der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt sind. Die Kausche 11 zur Umlenkung des Seiles nimmt in Fig. 4 drei verschiedene Positionen ein.
Obwohl zwischen der optimalen Lage des oberen Trumes 8 des Seiles und den strichliert dargestellten Lagen 8 min und 8 min min des oberen Trumes des Seiles ein Winkel alpha auftritt, ist dennoch eine sichere Verankerung der Schneebrücke erzielbar. Es wird somit möglich, auf Geländegegebenheiten in beschränktem Masse Rücksicht zu nehmen, wodurch der Aufbau eines Lawinenverbaues bei gleichzeitiger Erhaltung der Stabilität vereinfacht wird.
The invention relates to anchoring for an avalanche barrier, with longitudinal members and cross members having snow bridges, the longitudinal members of which are each pivotally supported on a slope at a support at an angle of 80 to 100 ° to the slope, the longitudinal members or the cross members having at least one uphill rope anchored above the support of the snow bridge.
From AT-PS 310 414 an embodiment of a snow avalanche protection fence has already become known, in which a snow bridge is formed from cylindrical posts, each of which delimits fields and is connected to one another by essentially horizontally running bands. The individual posts are supported in an articulated manner on the slope and braced upwards by means of pull cables.
From DE-PS 1 087 633 an embodiment of an avalanche barrier has already become known, in which an anchor bracket for a pull rod is arranged uphill, which holds the snow bridge in its essentially normal position to the slope. In this known construction, starting from the upper anchor point of the pull rod, a further pull rod is provided, which fixes the foundation of the snow bridge in its position on the slope.
In the known protective fences braced by ropes, only the posts were braced by the ropes, whereas the components connecting the posts were relatively light in construction and were generally arched. A largely torsion-resistant snow bridge is comparatively heavier and extremely thick and heavy support elements would be required to support such a device, so that U-shaped or square tubes were generally used to support snow bridges. Such support elements are now again relatively heavy components and the transport of such heavy components in rough terrain, in which avalanche protection structures are erected, is associated with great effort.
The invention now aims to provide an anchorage for an avalanche barrier of the type mentioned, in which it is possible to find length with relatively light and easily transportable components and in this way the transport and installation in difficult terrain is facilitated. The invention further aims to simplify the installation in such a way that the choice of anchor points with larger tolerances is permissible without endangering the stability of the shoring.
To achieve this object, the anchoring according to the invention, based on an anchoring of the type mentioned at the outset, essentially consists in the fact that each rope is deflected at the anchor point and that the free ends of the rope are fixed at different distances from the support on the longitudinal member or on one of the cross members .
Due to the fact that the rope is deflected at the anchor point and the free ends of the rope are fixed at different distances from the support on the side member or one of the cross members, each strand of the rope deflected in this way is only loaded under tension, so that overall flexible and light ropes that can be found. In the following, the longitudinal beams are only referred to as beams. The deflection takes place in such a way that it is not fixed at the deflection point, so that length compensation is possible by slipping the rope over the deflection point if the load is excessive.
Considering the use of a deflection point and the resulting lower load on each of the two strands, a light and flexible rope can be used, which can be easily adjusted to the desired length. The construction is advantageously made such that the rope engages with straps on the side member or one of the cross members, so that a largely flexible connection is also achieved here. Due to the flexibility of the rope, the anchor point can be offset to a certain extent in the horizontal direction without the stability of the expansion being impaired.
For the exact adjustment of the inclination of the snow bridge, the use of such a flexible rope can be carried out in a particularly simple manner in such a way that the rope can be adjusted in length with at least one free end using rope clamps. With regard to the possibility of free slipping at the deflection point, the length-adjustable setting on a free end of the rope is sufficient.
For more precise guidance and better absorption of the support forces or tensile forces in the ropes, the design is advantageously made such that guide rails for the rope are articulated on the support about an axis which is essentially parallel to the pivot axis of the carrier. Such guide strips for the rope allow even greater tolerances for the positioning of the anchor bracket for the deflection point of the rope. The rope is preferably passed between the guide strips and in a particularly advantageous manner the guide strips are secured against pivoting by a strand of the rope. The guide strips serve to support the rope in the vertical direction when settling in the snow and are intended to prevent excessive deflection of the rope under such loads.
If creeping snow and pressure occur, with such a design, due to the flexibility of the rope, an additional tensile stress acts on the already tensioned rope and this additional tensile stress can be reduced by the rope support with guide strips. For this purpose, the rope is guided within the guide rails via a support bolt located below the rope. The correct positioning of the suspension of the rope can be adjusted by drilling the holes in the guide rails at regular intervals, depending on the unevenness of the slope.
The bracket attached to the carrier or the snow bridge for articulating the guide strips can be used in a simple manner as an assembly aid, and a carrier of the snow bridge can be used for the exact positioning of the anchor point for deflecting the rope by resting on the slope.
In addition, cladding tubes or cover profiles, such as e.g. U or V profiles can be provided with legs directed downwards, which better protect the rope in the event of bending stress. This cladding tube or the cover profiles can rest on the supports and the deflection point and are not subjected to tension.
In contrast to the constructions usually chosen for the support of snow bridges with downwardly anchored supports which are subjected to pressure, the exact positioning of the anchor point is not critical when using such ropes for anchoring the snow bridges. Especially in rough terrain, it cannot always be ensured that an anchor point can be provided in the optimal position, and it therefore enables the use of ropes guided over a deflection point to quickly and quickly build up the avalanche barrier.
The deflection point can be formed in a simple manner by a thimble, which is attached to the anchor point defined by tie rods in the slope. The beam grating or the anchor bracket can be anchored either on naturally grown rock or in loose rock, for example with a concrete foundation, whereby conventional and known anchor designs can also be selected here.
The invention is explained in more detail using an exemplary embodiment shown in the drawing. 1 shows a side view of an avalanche barrier according to the invention; Fig. 2 in a view in the direction of arrow II of Figure 1, the deflection of the rope in detail. 3 is a view in the direction of arrow III of the avalanche barrier and FIG. 4 is a partial view in the direction of arrow IV of FIG. 1.
1 shows an avalanche barrier, the support 1 of which is supported on anchor supports 2 at an angle of approximately 80-100 ° to slope 3 about an axis 4. The anchor bracket 2, only shown schematically, is anchored in the slope, for example, via anchor rods 5. Cross members 6 are attached to the carrier 1 to form a snow bridge or a snow bridge grate. An anchor point 7 of a rope, which consists of an upper run 8 and a lower run 9, is provided up the slope of the support 1. The anchor point 7 is anchored in the slope, for example by anchor rods 10. The rope is deflected at the anchor point 7 around a clamp or thimble 11. The free ends of the rope are fixed at different distances from the anchor bracket 2 of the support 1 on the support 1 via brackets 12 which are pivoted on the support about axes 13.
The free end of the upper strand 8 of the rope is firmly anchored to the strap 12, while the free end of the lower strand 9 of the rope is deflected in the strap 12, rope clamps 14 being used to adjust the length of the rope.
In the region of the articulation point 4 of the support 1 on the anchor bracket 2, pivotable guide strips 16 are articulated about an axis 15, which is essentially parallel to the axis 4, through which the upper run 8 and the lower run 9 of the cable are passed. To adjust the tensile stress and to guide the rope within the guide rails, the guide rails 16 have bores 17 at regular intervals, in which support bolts (not shown in more detail) for supporting the upper strand 8 and the lower strand 9 of the rope can be inserted into the guide rails. As can further be seen from FIG. 1, in particular the upper run 8 of the rope for securing the guide rails 16 can have rope clamps 18, as a result of which the guide rails are held and the guide rails are prevented from tipping.
The use of a rope anchored up the slope of the anchor bracket of the snow bridge and deflected at anchor point 7 enables simple construction and simple assembly of the avalanche barrier. The deflection of the rope at the thimble 11 arranged at the anchor point 7 results in a simple length compensation by slipping through the rope. During assembly, the inclination of the carrier 1 to the slope 3 can be made very simply by the length-variable fixing by means of cable clips 14.
In Fig. 2 the anchor point 7 of the pull rope is shown enlarged in detail. The anchor point 7 is anchored in the slope via tie rods 10. At the anchor point 7 a thimble 11 is fixed, around which the rope is deflected.
An avalanche barrier is shown in FIG. 3, adjacent beams 1 being connected to one another by cross beams 6 to form a snow bridge or a snow bridge grate. Each of the supports is fixed on an anchor bracket 2 so as to be pivotable about an axis 4. In Fig. 3, the tabs 12 for fixing the rope, which is anchored up the slope of the snow bridge, are shown.
4 shows schematically that by using a rope to support the snow bridge, the exact positioning of the anchor point 7, at which the traction rope is deflected, is not critical. By using a flexible rope to support the snow bridge and of guide rails, which are pivotably articulated on the anchor bracket 2 of the support 1 of the snow bridge, tolerances of the mutual position of the anchor bracket 2 and the anchor point 7 are possible, the guide rails 16 of FIG Are not shown for the sake of clarity. The thimble 11 for deflecting the rope occupies three different positions in FIG. 4.
Although an angle alpha occurs between the optimal position of the upper strand 8 of the rope and the positions 8 and 8 minutes min of the upper strand of the rope shown in dashed lines, a secure anchoring of the snow bridge can nevertheless be achieved. This makes it possible to take the terrain into account to a limited extent, which simplifies the construction of an avalanche barrier while maintaining stability.