CH677423A5 - Earthing device for statically charged surfaces - has short cable attached to housing containing electrical load and earthing socket - Google Patents
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- H05F—STATIC ELECTRICITY; NATURALLY-OCCURRING ELECTRICITY
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Description
Die Erfindung betrifft einen Erdungsstecker zum Potentialausgleich von statisch aufgeladenen Vorrichtungen. Das Problem der statischen Aufladungen ergab sich bislang bei Bildschirmarbeitsplätzen, bei statisch aufgeladenen Bildschirmen, bei statisch aufgeladenen Teppichböden, Erdungsmatten, Abschirmmatten im Wohn- und Schlafbereich, wobei bislang kein zufriedenstellender Potentialausgleich hergestellt werden konnte. Bisher war es bekannt, derartige Anordnungen und Vorrichtungen lediglich über ein einziges Erdungskabel zu erden, wobei dieses Erdungskabel in das Schutzleiterpotential der Steckdose eingeführt wurde oder an das Massepotential an der Schukosteckdose angeschlossen wurde. Damit besteht aber die Gefahr, dass man versehentlich das falsche Potential wählt und z.B. die Phase auf das zu erdende Gerät bringt und damit tödliche Unfälle heraufbeschwört. Im übrigen ist eine derartige Erdungsmethode nach den gängigen Vorschriften der einzelnen Industriestaaten verboten. Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Erdungsstecker der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass er den jeweiligen nationalen Prüfvorschriften entspricht, dass er betriebssicher zu handhaben ist und billig herstellbar ist. Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass ein Stecker über ein dreiadriges, relativ kurzes Anschlusskabel mit einem Gehäuse verbunden ist, in dem ein elektrischer Verbraucher und eine Erdungsbuchse angeordnet sind. Mit den gegebenen technischen Merkmalen wird die angegebene Aufgabe gelöst, denn nach den bisher geltenden Bestimmungen der einzelnen Industriestaaten darf an eine Steckdose im Haushalt nur ein zugeordneter Stecker angeschlossen werden, der mit einem elektrischen Verbraucher verbunden ist. Dies ist bei der vorliegenden Erfindung erfüllt, die in einem bevorzugten ersten Ausführungsbeispiel als elektrischen Verbraucher eine Glimmlampe vorsieht, die in Serie mit einem Vorwiderstand geschaltet ist. In einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist der elektrische Verbraucher als Leuchtdiode mit zugeordnetem Netzteil ausgebildet. Mit der beschriebenen Erfindung wird der wesentliche Vorteil erreicht, dass nun ein derartiger Erdungsstecker den jeweiligen Vorschriften der Industriestaaten entspricht, denn an der Anschlussseite ist jetzt ein Stecker vorhanden, der genau zu der zugeordneten Steckdose gehört. Für deutsche Verhältnisse wird hierzu ein Schukostecker, vorteilhaft ein Eurostecker verwendet. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird es aus Betriebssicherheitsgründen bevorzugt, wenn der Stecker unmittelbar mit dem Anschlusskabel angespritzt ist, um hier einen bruchfreien Übergang zu schaffen. Im übrigen können damit unfachmännische Eingriffe am Stecker vermieden werden. Das Anschlusskabel mündet in ein Gehäuse, welches durch einen Gehäusedeckel verschlossen ist, wobei wiederum der Gehäusedeckel bevorzugt über derartige Befestigungsschrauben mit dem Gehäuse verbunden ist, dass der Gehäusedeckel nicht mehr abnehmbar ist. In einer anderen Ausführungsform könnte es auch vorgesehen sein, dass der Inhalt im Gehäuse vollkommen eingespritzt bzw. eingegossen ist; es würde dann der separat zu befestigende Gehäusedeckel entfallen. In dem Gehäuse sind dann Phase- und Null-Leiter entweder über eine Verbindungsklemme oder in einer anderen Ausführungsform über eine Lötstelle mit der Glimmlampe und dem in Serie geschalteten Vorwiderstand verbunden. Die genannten Befestigungsteile sind bevorzugt auf einer Printplatte angebracht, so dass ein einfacher Einbau möglich ist. Der Schutzleiter ist über die Printplatte hinweg zur Rückseite des Gehäuses geführt, wo eine herkömmliche Erdungsbuchse aus dem Gehäuse herausgeführt ist. In diese Erdungsbuchse wird nun das Erdungskabel der zu erdenden Vorrichtung eingeführt. Damit besteht der wesentliche Vorteil, dass ein gefahrloser Anschluss des Erdungskabels an die elektrische Steckdose nun erfindungsgemäss möglich ist, was vorher nicht der Fall war. Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellende Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere wesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor. Die Erfindung wird nun anhand von einem Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Fig. 1 zeigt schematisiert die Draufsicht auf einen Erdungsstecker nach der Erfindung mit geöffnetem Gehäuse. Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf den Gehäusedeckel. In Fig. 1 ist ein Schukostecker 1 fest mit einem Anschlusskabel 2 verbunden, wobei die Länge 3 des Anschlusskabels 2 relativ kurz gewählt ist, bevorzugt etwa 12 cm, um zu gewährleisten, dass bei 30 cm über dem Boden angebrachten Steckdosen das am Ende des Anschlusskabels 2 angebrachte Gehäuse 4 nicht am Erdboden aufstösst oder liegt. Damit wird vermieden, dass - wenn Wasser auf dem Erdboden ist - das Gehäuse mit Wasser in Berührung kommt oder dass man mit dem Fuss das Gehäuse zertreten könnte. Am Eingang des Gehäuses 4 ist eine Zugentlastung 5 bekannter Art angebracht, wobei die beiden Adern 15, 16 in eine Verbindungsklemme 11 eingeführt sind. Statt der Verbindungsklemme 11 können auch Lötstellen zur darunterliegenden Printplatte 8 verwendet werden. Die Verbindungsklemme 11 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel bodenseitig mit Anschlussfahnen versehen, die in entsprechende Bohrungen der Printplatte eingreifen und dort unmittelbar mit den Leiterbahnen 17, 18 der Printplatte 8 verlötet sind. Im Bereich der Leiterbahnen 17, 18 ist eine Glimmlampe 6 zusammen in Serie mit einem Vorwiderstand 7 geschaltet. Die Serienschaltung aus Glimmlampe 6 und Vorwiderstand 7 ist der elektrische Verbraucher, der bestimmungsgemäss nach den Vorschriften der Industriestaaten vorgeschrieben ist. Die dritte Ader, nämlich der Schutzleiter 9, ist über die Printplatte 8 hinweg zur Bodenseite des Gehäuses 4 geführt und ist dort mit dem einen Pol einer Erdungsbuchse 10 verlötet, die fest über entsprechende Klemmuttern mit der Bodenseite des Gehäuses 4 verbunden ist. Die Erdungsbuchse 10 kann verschiedenartig ausgebildet sein, bevorzugt wird die Ausbildung als CINCH-Buchse oder als Telefonbuchse. Im Gehäuse sind Befestigungsschrauben 14 in entsprechende Buchsen eingebracht, die mit dem darüber anzubringenden Gehäusedeckel 12 lösbar - bevorzugt aber auch unlösbar - verbunden sind. Im Gehäusedeckel 12 ist ein Schauglas 13 angebracht, das bevorzugt aus Kunststoff besteht und aus rotem durchsichtigem Material besteht. Vorteil des hier beschriebenen Erdungssteckers ist, dass man mit relativ geringen Mitteln eine einwandfreie Erdung von statisch aufgeladenen Vorrichtungen erreicht. Diese Anordnung ist betriebssicher und einfach zu handhaben.
Claims (10)
1. Erdungsstecker zum Potentialausgleich von statisch aufgeladenen Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stecker (1) über ein dreiadriges, relativ kurzes Anschlusskabel (2) mit einem Gehäuse (4) verbunden ist, in dem ein elektrischer Verbraucher und eine Erdungsbuchse (10) angeordnet sind.
2. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrischer Verbraucher eine Glimmlampe (6) vorgesehen ist, die in Serie mit einem Vorwiderstand (7) geschaltet ist.
3. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrischer Verbraucher eine Leuchtdiode mit zugeordnetem Netzteil vorgesehen ist.
4. Erdungsstecker nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (1) als Schutzkontaktstecker ausgebildet und unmittelbar an das Anschlusskabel (2) angespritzt und/oder montiert ist,
5.
Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (12) nicht abnehmbar mit dem Gehäuse (4) verbunden ist.
6. Erdungsstecker nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Verbraucher vollkommen im Gehäuse (4) eingeschlossen ist.
7. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4) eine Verbindungsklemme (11) für den elektrischen Verbraucher vorgesehen ist.
8. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass der elektrische Verbraucher auf einer Printplatte (8) angeordnet ist.
9. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzleiter (9) über den elektrischen Verbraucher hinweg zur Erdungsbuchse (10) geführt ist.
10.
Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4) ein Schauglas (13) zur Anzeige des elektrischen Verbrauchs angeordnet ist.
1. Erdungsstecker zum Potentialausgleich von statisch aufgeladenen Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stecker (1) über ein dreiadriges, relativ kurzes Anschlusskabel (2) mit einem Gehäuse (4) verbunden ist, in dem ein elektrischer Verbraucher und eine Erdungsbuchse (10) angeordnet sind.
2. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrischer Verbraucher eine Glimmlampe (6) vorgesehen ist, die in Serie mit einem Vorwiderstand (7) geschaltet ist.
3. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrischer Verbraucher eine Leuchtdiode mit zugeordnetem Netzteil vorgesehen ist.
4. Erdungsstecker nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stecker (1) als Schutzkontaktstecker ausgebildet und unmittelbar an das Anschlusskabel (2) angespritzt und/oder montiert ist,
5.
Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel (12) nicht abnehmbar mit dem Gehäuse (4) verbunden ist.
6. Erdungsstecker nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass der elektrische Verbraucher vollkommen im Gehäuse (4) eingeschlossen ist.
7. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4) eine Verbindungsklemme (11) für den elektrischen Verbraucher vorgesehen ist.
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9. Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzleiter (9) über den elektrischen Verbraucher hinweg zur Erdungsbuchse (10) geführt ist.
10.
Erdungsstecker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (4) ein Schauglas (13) zur Anzeige des elektrischen Verbrauchs angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8806250U DE8806250U1 (de) | 1988-05-11 | 1988-05-11 | Erdungsstecker |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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| CH409988A CH677423A5 (en) | 1988-05-11 | 1988-11-04 | Earthing device for statically charged surfaces - has short cable attached to housing containing electrical load and earthing socket |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2288551C1 (ru) * | 2005-03-21 | 2006-11-27 | Федеральное Государственное Унитарное Предприятие "Государственный Рязанский Приборный Завод" | Устройство отвода электростатического заряда |
Families Citing this family (2)
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1989
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