CH677484A5 - - Google Patents

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CH677484A5
CH677484A5 CH366688A CH366688A CH677484A5 CH 677484 A5 CH677484 A5 CH 677484A5 CH 366688 A CH366688 A CH 366688A CH 366688 A CH366688 A CH 366688A CH 677484 A5 CH677484 A5 CH 677484A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
band
compressed
load
sewn
assigned
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Application number
CH366688A
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English (en)
Inventor
Peter Dipl-Ing Hoyer
Anton Martin
Original Assignee
Pfeifer Seil Hebetech
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H5/00Seaming textile materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
    • B66C1/18Band-type slings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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CH677484 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Lastenbandes aus Fasern, wobei mindestens ein Ende zu einer Schlaufe geformt und durch flächiges Vernähen von aufeinander liegenden Bandteilen fixiert wird. Die Erfindung betrifft weiter ein nach diesem Verfahren hergestelltes Lastenband.
Hebebänder bestehen in der Regel aus synthetischen Fasern, aus denen durch Weben oder Flechten ein flaches Gurtband hergestellt ist. Die beiden Enden eines derartigen Gurtbandes werden in der Regel umgelegt und vernäht, so dass sich eine Schlaufe ergibt. In die Schlaufe können auch Beschlagteile eingenäht werden.
Ein Hebeband der beschriebenen Art dient beispielsweise zur Verbindung von Stückgütern mit einem Hebezeug.
Andere Bänder, die ähnlich aufgebaut sind, dienen als Zurrgurte und werden beispielsweise dazu benützt, Lasten untereinander zu verbinden oder auf einer Unterlage, einem Fahrzeug oder dergleichen, zu fixieren.
Die vorerwähnten Schlaufen werden durch flächiges Vernähen der Bandteile erhalten. Eine geeignet erscheinende Länge des Bandes wird dabei durch senkrecht zur Bandebene verlaufende Stiche auf dem zugeordneten Hebebandteil fixiert. Die Haltbarkeit der Naht bei der Belastung des Bandes befriedigt jedoch nicht.
Wird das Band stark belastet, etwa im Bereich, jedoch noch unter seiner Nenn-Tragfähigkeit, erfährt das Band eine beträchtliche Dehnung. Die Nähte in der Nähe des freien Endes der gebildeten Schlaufe werden durch diese Dehnung offenbar derart beiastet dass sie relativ schnell zerstört werden. Dies dürfte daran liegen, dass der Bandteil in der Nähe des freien Endes bei der Beanspruchung des Lastenbandes zunächst keiner nennenswerten Belastung unterliegt und sich daher auch nicht dehnt. Die unterschiedliche Dehnung der miteinander vernähten Bandteile führt zu einer Überlastung des Nahtmaterials und zu einer vorzeitigen Beschädigung.
ist das Nahtbild im Bereich des freien Endes durch eine solche Belastung beeinträchtigt, wird sich bei der nächsten Belastung des Lastenbandes ergeben, dass die benachbarten Teile des Nahtbildes wieder überlastet werden, so dass die Zerstörung des Nahtbildes vom freien Ende her fortschreitet.
Um ein Lastenband trotz dieser Erscheinung möglichst lange benutzen zu können, ist es bekannt, die miteinander zu vernähenden Bandteile möglichst lang zu wählen, so dass ein derartiges Band auch dann noch brauchbar ist, wenn ein Teilbereich des Nahtbildes bereits zerstört ist. Es ist klar, dass der zusätzliche Herstellungs- und Materialaufwand zur Erzielung eines möglichst grossen Nahtbildes Kosten verursacht. Darüberhinaus besteht die erhöhte Gefahr, dass beschädigte Bänder zu lange im Gebrauch bleiben und nicht rechtzeitig ausgeschieden werden. Eine Erhöhung der Unfallgefahr lässt sich nicht ausschliessen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lastenband der eingangs beschriebenen Gattung derart auszubilden, dass bei normalem, zulässigen Gebrauch eine Beschädigung des Nahtbildes unterbleibt, wodurch sich die Lebensdauer derartiger Hebebänder oder dergleichen wesentlich verlängern lässt.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung ein Verfahren vor, das ausgeht von dem Verfahren der eingangs beschriebenen Gattung. Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass vor dem flächigen Vernähen der Bandteil, der dem freien Ende zugeordnet ist, in Belastungsrichtung des Bandes gestaucht und/oder der damit zu vernähende andere Bandteil gestreckt wird, und dass im gestauchten und/oder gestreckten Zustand das flächige Vernähen erfolgt.
Bei der Anwendung der Erfindung ergibt sich der überraschende Vorteil, dass ein Hebeband oder ein ähnliches Element, ein Zurrgurt oder dergleichen, auch bei hoher Belastung nicht mehr durch die Zerstörung bzw. Fortschreitung der Zerstörung des Nahtbildes beschädigt und unbrauchbar wird.
Dadurch, dass die miteinander zu vernähenden Bandteile im unbelasteten Zustand eine unterschiedliche Länge aufweisen, wobei der Bandteil, der dem freien Ende zugeordnet ist, im unbelasteten Zustand länger ist als der damit vernähte Hebebandteil, ergibt sich offenbar folgendes.
Bei der Einleitung von Kräften in den Nahtbereich des Bandes werden in dem, dem freien Ende zugeordneten Nahtbereich keine oder nur wenig Kräfte übertragen, weil er durch seine Überlänge unter der Belastung nachgeben kann. Dieser Nahtbereich wird daher extrem geschont. Dies führt offenbar dazu, dass die Überleitung der Kräfte in den aufgenähten Schlaufenteil flächig erfolgt. Mehr oder weniger wirken alle Bereiche , des Nahtbildes bei der Überleitung der Kräfte mit, und zwar annähernd gleichmässig, so dass die spezifische Belastung verhältnismässig gering ist. Sie lässt sich ohne weiteres so gering halten, dass das Nahtmaterial nicht überbeansprucht wird, so dass bei einer etwaigen Überlastung des Bandes die Belastungsgrenze durch das Band selbst, nicht aber durch die Naht gegeben ist.
Die Erfindung kann sowohl dadurch verwirklicht werden, dass derjenige Bandteil, der dem freien Ende zugeordnet ist, gestaucht wird, als auch dadurch, dass der damit zu vernähende Bandteil gestreckt wird. Auch die gleichzeitige Anwendung beider Massnahmen ist möglich.
Wenn auch das Strecken durchaus eine Massnahme ist, mit der die Erfindung zu verwirklichen ist, so bevorzugt die Erfindung doch den Stauchvorgang, da dieser wesentlich einfacher zu verwirklichen ist. Beim Strecken müssten Kräfte angewandt werden, die grössenordnungsmässig ungefähr im Bereich der Gebrauchslast des Hebebandes liegen. Da der Nähvorgang während der Streckung durchzuführen ist, ergeben sich vergleichsweise umständliche Manipulationen.
Das Stauchen lässt sich demgegenüber durch einfache Mittel verwirklichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn der zu stauchende Bandteil mit Über5
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länge durch Endnähte am anderen Hebebandteil fixiert und anschliessend durch flächiges Vernähen gestaucht wird. Die Überlänge kann beispielsweise durch entsprechende Markierungen am Hebeband festgelegt werden. Fehler beim Vernähen lassen sich sicher dadurch ausschliessen, wenn zum Anbringen der Endnähte ein Distanzstück zwischen die Bandteile eingelegt wird, derart, dass der zu stauchende Hebebandteil gewölbt verläuft, während der andere Bandteil eben liegt. Das Distanzstück wird so hoch gewählt, dass sich die gewünschte Überlänge ergibt.
Das Mass der Überlänge, das durch Stauchen oder Strecken bedingt wird, hängt wesentlich von der Dehnungsfähigkeit des Bandes unter der Last ab. Die Dehnungsfähigkeit ist wiederum, wie an sich bekannt, vom Material abhängig und auch von der Web- oder Flechtart. Die Überlänge sollte dabei etwa der unter der Gebrauchslast auftretenden Dehnung entsprechen, oder auch etwas geringer sein.
Günstige Ergebnisse werden dann erhalten, wenn die durch Stauchen oder Strecken bedingte Längendifferenz gegenüber der Ausgangslänge eins bis zwölf vom Hundert, vorzugsweise fünf bis neun vom Hundert beträgt.
Die Erfindung betrifft weiter ein Lastenband, das nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellt ist. Dieses Lastenband ist dadurch gekennzeichnet, dass der vernähte Bandteil, der dem freien Ende zugeordnet ist, im unbelasteten Zustand des Lastenbandes gestaucht ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen eines derartigen Bandes ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Hebebandes, dessen beide Enden mit Schlaufen versehen sind,
Fig. 2 eine Draufsicht zur Darstellung der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Hebebandes während der Herstellung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Hebeband gemäss der Fig. 3 nach der Herstellung und
Fig. 5 eine Seitenansicht einer endlosen Schlinge.
In dem Hebeband 8, das in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, sind die Schlaufen 7 am Ende des Hebebandes mit Beschlagteilen 9 an sich bekannter Ausbildung versehen, die beispielsweise dazu dienen, das Hebeband beim Gebrauch mit einem Hebezeug zu verbinden. Beispielsweise kann ein Kranhaken in die Beschlagteile 9 eingreifen. Die Anordnung von Beschlagteilen ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich.
Am Hebeband können im wesentlichen drei Bereiche unterschieden werden. Der Bereich zwischen den umgelegten und vernähten Enden 5 ist die Nutzlänge 10, die beim Gebrauch in der Regel an der Last anliegt oder anliegen kann. Zwischen dieser Nutzlänge 10 und den Schlaufen 7 erstreckt sich der Nahtbereich 12. Dieser Nahtbereich 12 ist bei den bisherigen Hebebändern verhältnismässig lang. Dieser Nahtbereich ist in der Regel nicht nutzbar.
Im Nahtbereich 12 ist der Hebebandteil 1, der dem freien Ende 5 zugeordnet ist, mit dem Hebebandteil 13 vernäht. Die Nähte verlaufen, wie an sich bekannt, im wesentlichen rechtwinklig zur Ebene des Hebebandes 8.
Beim Vernähen des Hebebandteiles 1 mit dem Hebebandteil 13 wird derart verfahren, dass entweder der Hebebandteil gestaucht wird, oder der Hebebandteil 13 wird sinngemäss gestreckt. Die Vernähung erfolgt im gestauchten bzw. gestreckten Zustand. Im vernähten, entlasteten Zustand bleibt der Hebebandteil 1 gestaucht. Da das Hebeband an sich nicht in der Lage ist, Druckkräfte zu übertragen, üben die Stauchkräfte keine Zugkräfte auf den Hebebandteil 13 aus. Eine äusserlich sichtbare Verformung tritt nicht auf.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist die Schlaufe 7 ohne Beschlagteiie vernäht. Um die gewünschte Stauchung zu erreichen, wird zunächst das Hebeband 8 mit dem Hebebandteil 13 ohne Aufbringung irgendeiner Spannung auf eine ebene Unterlage gelegt. Nach Formung der Schlinge wird der Hebebandteil 2 über ein Distanzstück 14 gelegt, und es werden die beiden Quernähte 15 und 16 angebracht. Das Distanzstück 14 besitzt dabei eine solche Höhe, dass der Hebebandteil 2 eine Überlänge aufweist, die vorzugsweise etwa sieben vom Hundert beträgt, bezogen auf den Abstand der beiden Nähte 15 und 16. Auf das Hebebandteil 2 wirkt dabei noch keine Kraft ein. Nach der Entfernung des Distanzstückes wird das Hebebandteil 2 zwischen den beiden Quernähten 15 und 16 niedergedrückt, wobei sich die Stauchung ergibt. Anschliessend erfolgt die Vernähung durch an sich bekanntes Hin- und Herführen der Naht, wobei sich das Nahtbild 17 ergibt.
Der Stauchvorgang hat zur Folge, dass die einzelnen Fasern oder Fäden des Hebebandteiles 2 nicht mehr gestreckt, sondern in kleinen Wellungen verlaufen, wodurch die Überlänge aufgenommen wird.
Das Ausführungsbeispiel nach der Fig. 5 zeigt eine endlose Schlinge 6. Der Hebebandteil 3, der dem freien Ende 5 zugeordnet ist, wird mit dem Hebebandteil 18 vernäht, und der Hebebandteil 4, der dem freien Ende 20 zugeordnet ist, mit dem Hebebandteil 19. In analoger Weise, wie beim Ausführungsbeispiel nach der Fig. 3, kann mit Distanzstücken gearbeitet werden. Es werden zunächst die Quernähte 21, 22 und 23 angebracht, wobei die Hebebandteile 3 und 4 jeweils eine Überlänge besitzen. Beim flächigen Vernähen ergibt sich die gewünschte Stauchung.

Claims (7)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Lastenbandes aus Fasern, wobei mindestens ein Ende zu einer Schlaufe geformt und durch flächiges Vernähen von aufeinander liegenden Bandteilen fixiert wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem flächigen Vernähen der Bandteil, der dem freien Ende zugeordnet ist, in Belastungsrichtung des Bandes gestaucht und/oder der damit zu vernähende andere Bandteil gestreckt wird, und dass im gestauchten
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und/oder gestreckten Zustand das flächige Vernähen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zu stauchende Bandteil mit Überlänge durch Endnähte am anderen Bandteil fixiert und anschliessend durch flächiges Vernähen gestaucht wird,
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anbringen der Endennähte ein Distanzstück zwischen die Bandteile eingelegt wird, derart, dass der zu stauchende Bandteil gewölbt verläuft, während der andere Bandteil eben liegt.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Stauchen und/oder Strecken bedingte Längendifferenz gegenüber der Ausgangslänge eins bis zwölf vom Hundert vorzugsweise fünf bis neun vom Hundert beträgt.
5. Lastenband das nach einem der Verfahren nach Anspruch 1 bis 4 hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der vernähte Bandteil (1-4), der dem freien Ende (5) zugeordnet ist, im unbelasteten Zustand des Lastenbandes gestaucht ist.
6. Lastenband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden freien Enden (5) des Lastenbandes je zu einer Schlaufe (7) geformt und die beiden Bandteile (1), die den freien Enden (5) zugeordnet sind, im unbelasteten Zustand gestaucht sind.
7. Lastenband nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem endlosen Lastenband (6), bei dem die Enden miteinander vernäht sind, die Bandteile (3, 4) die den Bandenden (5) zugeordnet sind und die sich jeweils höchstens über die Hälfte des Nahtbereichs erstrecken, im unbelasteten Zustand gestaucht sind.
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