CH677520A5 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
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Description
1
CH 677 520 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel für die Verankerung In hinterschnittenen Bohrlöchern gemäß der Gattung des Anspruches 1.
In konisch erweiterte Bohrlöcher können metallische Spreizdübel nahezu spreizdruckfrei verankert werden, wobei aufgrund der starken Aufsprei-zung des Spreizelementes sehr hohe Haltewerte erreicht werden. Bekannte Spreizdübel besitzen einen Spreizkonus, auf den eine Spreizhülse durch Verwendung eines geeigneten Einschlagwerkzeuges aufschlagbar ist. Der Bolzenschaft ragt mit einem Außengewinde aus dem Bohrloch heraus und kann mittels einer Schraubenmutter mit einem zu befestigenden Gegenstand verspannt werden.
Für eine ordnungsgemäße Montage der bekannten Spreizdübel ist ein Absaugen bzw. Ausblasen des Bohrmehls erforderlich. Wird die Bohrmehlentfernung oder die Herstellung der Hinterschneidung nicht sachgemäß ausgeführt, staut sich vor der Stirnseite der Spreizhülse bei deren Auftreiben auf den Spreizkonus das Bohrmehl, so daß eine höhere Eintreibenergie erforderlich ist und dennoch die Spreizhülse nicht vollständig auf den Spreizkonus aufgeschlagen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spreizdübel für die Verankerung in hinterschnittenen Bohrlöchern zu schaffen, der auch bei nicht vollständiger Entfernung des Bohrmehls eine ordnungsgemäße Verankerung zuläßt.
Die Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Spreizdübel der eingangs genannten Gattung durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale erreicht. Durch die vom Abstützende des Bolzens ausgehenden Schrägflächen des Spreizkonusses wird zwischen dem Bohrlochgrund und der Stirnseite des Spreizkonusses Raum geschaffen, in den das noch vorhandene Bohrmehl beim Aufschlagen der Spreizhülse ausweichen kann. Damit ist die Spreizhülse mit ihrer Stirnseite bis zur Anlage am Bohr-lochgrund auf den Spreizkonus des Bolzens auftreibbar.
Die Schrägflächen bilden dachähnliche Keilschneiden, die zusätzlich als Verdrehsicherung des Bolzens beim Auftreiben der Spreizhülse durch drehendes Aufschlagen wirkt.
Ausreichender Raum für die Aufnahme des nicht entfernten Bohrmehls entsteht insbesondere dann, wenn der Winkel zwischen den Schrägflächen und der Dübelachse ca. 45 Grad beträgt. Dadurch ergibt sich ein Keilwinkel zwischen zwei Schrägflächen von ca. 90 Grad, der kleiner ist als der ca. 120 Grad betragende spitze Winkel des zur Herstellung des Bohrloches verwendeten Bohrers.
Um die Abstützfläche für die Spreizhülse am Spreizkonus so wenig wie möglich zu reduzieren, können auch vier Kerben bildende Schrägflächen am Spreizkonus angebracht sein. Die Stirnseite des Spreizkonusses bildet damit eine kreuzförmige Dachspitze.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen :
Fig. 1 einen in ein Bohrloch eingesetzten und verspreizten Spreizdübel,
Fig. 2 die Stirnseite des Spreizkonusses des Spreizdübels nach Fig. 1,
Fig. 3 die Stirnseite eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Spreizkonusses.
Der in Fig. 1 dargestellte Spreizdübel ist in ein Bohrloch 1 eingesetzt, welches im Bereich des Bohrlochgrundes eine Hinterschneidung 2 aufweist.
Der Spreizdübel besteht aus einem Bolzen 3 mit Spreizkonus 4, auf den eine Spreizhülse 5 zur Verankerung des Spreizdübels auftreibbar ist. Das aus dem Bohrloch ragende Ende des Bolzens 3 ist mit einem Außengewinde 6 versehen, auf das zur Befestigung eines Gegenstandes 7 am Mauerwerk 8 eine Mutter 9 aufschraubbar ist.
Der Spreizkonus 4 des Bolzens 2 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit zwei von der Stirnseite des Konusses ausgehenden Schrägflächen 10 versehen. Der von den beiden sich gegenüberliegenden Schrägflächen eingenommene Winkel ist mit ca. 90 Grad kleiner als der Spitzenwinkel des zur Herstellung des Bohrloches verwendeten Bohrers. Dadurch entsteht zwischen dem Bohrlochgrund und den Schrägflächen ein Raum 11, der beim Auftreiben der Spreizhülse 5 auf den Spreizkonus 4 das von der Spreizhülse in Richtung Bohrlochgrund geschobene Bohrmehl aufnimmt. Damit ist die Spreizhülse vollständig auf den Spreizkonus aufschlagbar.
Die sich durch die zwei sich gegenüberliegenden Schrägflächen ergebende keilförmige Schneide (siehe Fig. 2) wirkt gleichzeitig auch als Drehsicherung für den Bolzen 3 beim Auftreiben der Spreizhülse durch Drehschlag.
Bei der Ausbildung nach Fig. 3 sind die Schrägflächen 10 so angeordnet, daß vier Kerben entstehen, die eine kreuzförmige Spitze der Stirnseite des Spreizkonusses 4 bilden.
Claims (2)
1. Spreizdübel zur Verankerung in hinterschnittenen Bohrlöchern, mit einem am Abstützende einen Spreizkonus aufweisenden Bolzen, der von einer teilweise geschlitzten Spreizhülse umschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Spreizkonus (4) des Bolzens (3) mit zwei oder mehreren vom Abstützende des Bolzens (3) ausgehenden Schrägflächen (10) versehen ist.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den Schrägflächen (10) und der Dübelachse ca. 45 Grad beträgt.
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