CH678160A5 - - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Leiteinrichtung für zwei zwischen sich einen Zwickel bildenden, unter Übergabe von bogenförmigen Produkten zusammenwirkenden Zylindern eines Fatzapparats, die ein mittels seitlicher Lagerstummel mit zylinderparalleler Achse drehbar gelagertes, eine zylindrische Mantelfläche besitzendes Drehteil und mindestens ein seitlich hieran sich anschliessendes, eine in die zylindrische Mantelfläche des Drehteils tangential einschneidende Oberflächenkontur besitzendes, stationäres Anschiussstück aufweist und bei der das Drehteil und jedes zugeordnete Anschlussstück bezüglich der benachbarten Zylinder verstellbar angeordnet sind.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der DE-A 3 512 308 bekannt In der DE-A 3 512 308 ist zwar davon die Rede, dass das Drehteil und jedes Anschlussstück verstellbar auf einem Rahmen aufgenommen sein sollen. Das in der genannten Druckschrift beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt jedoch eine stationäre Anordnung und enthält zur Verstellbarkeit keine näheren Ausführungen. Die Verstellbarkeit des Drehteils und der Anschlussstücke ist jedoch vielfach erwünscht, um die Lage der Stützflächen von Drehteil und Anschlussstücken in Abhängigkeit von der Papierdicke, der Seitenzahl, der Formatlänge etc. der durchlaufenden Faizprodukte zur Vermeidung von sogenannten Schlagecken oder dergleichen verändern zu können. Dabei ist es vorteilhaft, wenn in jeder Stellung die tangentiale Ausrichtung der Anschlussstücke zum Drehteil und zu benachbarten Führungselementen gewährleistet ist. Im Falle einer Einzelverstellung des Drehteils und der Anschlussstücke kann sich deshalb ein vergleichsweise grosser Justierungsaufwand ergeben.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung eingangs erwähnter Art zu schaffen, bei der im Falle einer Verstellung des Drehteils jedes Anschlussstück unter Beibehaltung seiner tangentialen Ausrichtung automatisch mitgenommen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass wenigstens auf einem der seitlichen Lagerstummel des Drehteils, die mittels einer Stelleinrichtung entlang einer zugeordneten, quer zur Drehteilachse verlaufenden Führung bewegbar sind, pro Anschlussstück jeweils mindestens ein diesem zugeordneter Schwenkarm gelagert ist, auf dem ein das zugeordnete Anschlussstück aufnehmender Träger schwenkbar aufgehängt ist, der in schwenksicherem Eingriff mit einer zugeordneten Kulissenführungseinrichtung ist.
Diese Massnahmen ermöglichen eine einfache Verstellung des Drehteits mit gleichzeitiger Nachführung jedes Anschlussstücks während des Betriebs. Es ist daher eine laufende Anpassung der Stellung der gesamten Leiteinrichtung möglich. Mit Hilfe der Kulissenführungseinrichtung und des schwenkarmseitig vorhandenen Schwenkfreiheitsgrads jedes Anschlussstücks ist es dabei ohne weiteres möglich, die tangentiale Ausrichtung jedes Anschlussstücks gegenüber dem Drehteil und einem an das betreffende Anschlussstück u.U. sich anschliessenden Führungselement beizubehalten. Das Drehteil wird in vorteilhafter Weise lediglich in radialer Richtung verstellt, was die Verstelleinrich-tung sehr vereinfacht. Die entsprechende Längsführung kann dabei zweckmässig bezüglich des Zwickelwinkels etwa winkelhalbierend angeordnet sein. Das bzw. die Anschlussstücke werden durch die in sich starren Schwenkarme zusammen mit dem Drehteil angehoben bzw. abgesenkt, erfahren gleichzeitig aber die ihnen mittels der Kulissenführungseinrichtung aufzwingbare Drehbewegung um ihre eigene Achse, so dass in jeder Stellung die tangentiale Ausrichtung bezüglich des Drehteils und eines jeweils benachbarten Führungselements z.B. in Form einer Bandführung etc., beibehalten werden kann. Es wird daher in jeder Stellung des einstellbaren Drehteils eine zuverlässige Funktionsweise gewährleistet.
In vorteilhafter Weiterbildung der übergeordneten Massnahmen kann die Stelleinrichtung wenigstens ein auf einem Lagerstummel angeordnetes Ritzel aufweisen, das mit einer stationär angeordneten Zahnstange und einer dieser gegenüberliegenden, bewegbaren Zahnstange im Eingriff ist. Diese Massnahmen ergeben eine sehr robuste Ausführung. Zweckmässig kann die bewegbare Zahnstange dabei mit einer gestellfest abgestützten Stellschraube im Gewindeeingriff sein. Hierbei lässt sich eine besonders feinfühlige Einstellbarkeit erreichen.
In weiterer Fortbildung der übergeordneten Massnahmen kann das Drehteil eine durchgehende Achse aufweisen, deren Enden die Lagerstummel bilden, wobei auf jedem Lagerstummel ein mit einer stationären Zahnstange zusammenwirkendes Ritzel drehfest aufgenommen ist. Hierbei ergibt sich im Falle einer Stellbewegung in vorteilhafter Weise ein zuverlässiger Synchronlauf der beiden Lagerstummel und damit eine genau parallele Verstellung des Drehteils. Ein weiterer Vorteil dieser Massnahmen besteht darin, dass die beiden stationären Zahnstangen so gegeneinander versetzt angeordnet sein können, dass die Verdrillung der Achse ausgeglichen wird. Hiermit ist somit eine hohe Genauigkeit erreichbar.
Eine weitere vorteilhafte Massnahme kann darin bestehen, dass jeder Träger zwei parallel gegeneinander versetzte Führungszapfen aufweist, die in einen jeweils zugeordneten Ast der Kulissenführungseinrichtung eingreifen. Hiermit lassen sich auf einfache Weise, d.h. mit Hilfe gerade verlaufender Führungsäste eine gesteuerte Verschiebe-und Schwenkbewegung jedes Anschlussstücks erreichen. Der Grad der gewünschten Schwenkbewegung hängt dabei lediglich von der gegenseitigen Neigung der beiden Führungsäste und ihrer Neigung gegenüber der drehteilseitigen Längsführung ab. Die Verwendbarkeit gerade verlaufender Führungen ermöglicht in vorteilhafter Weise auch einen flächenhaften Eingriff der Führungszapfen und damit einen verschleissarmen Betrieb. Die Führungszapfen sind dabei lediglich tragstückseitig mit Schwenkfreiheitsgrad bezüglich ihrer Achse anzuordnen.
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Eine weitere vorteilhafte Massnahme kann darin bestehen, dass einer der beiden pro Träger vorgesehenen Führungszapfen mit seinem dem zugeordneten Führungskanal gegenüberliegenden Ende auf dem benachbarten Schwenkarm aufgenommen ist. Dies ergibt eine besonders einfache und kompakte Ausführung, da der durchgehende Führungszapfen gleichzeitig als schwenkarmseitige Aufhängung des von ihm durchsetzten Trägers dient.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmässige Fortbildungen der übergeordneten Massnahmen ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit den restlichen Unteransprüchen.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Radialschnitt durch eine mehrteilige Leiteinrichtung erfindungsgemässer Art,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäss Fig. 1 teilweise im Schnitt und
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III/III in Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Leiteinrichtung ist dem Zwickel 1 zwischen einem Falzmesserzylinder 2 und einem Falzkiappenzylinder 3 eines Falzapparats zugeordnet und dient dazu, die beim Falzvorgang auf dem den Falzmesser vorauslaufenden Umfangsab-schnitt des Falzmesserzylinders 2 aufliegende Produkthälfte eines Falzprodukts 4 dem Falzkiappenzylinder 3 zuzuführen. Die dargestellte Leiteinrichtung besteht aus einem mittleren Drehteil 5 in Form einer frei drehbar gelagerten Walze oder mit oder ohne Abstand nebeneinander angeordneten, frei drehbar gelagerten Rollen sowie aus an das Drehteil 5 seitlich sich anschliessenden, einen keilförmigen Querschnitt aufweisenden Anschlussstücken 6 bzw. 7, die als durchgehender Balken oder als an einer über die Maschinenbreite durchgehenden Traverse mit oder ohne Abstand befestigte Zungen ausgebildet sein können. Die Stützflächen 6a bzw. 7a der Anschlussstücke 6 bzw. 7 laufen etwa tangential in die zylindrische Umfangskontur 5a des Drehteils 5 ein und schliessen andererseits ebenfalls tangential bzw. stufenlos an ein jeweils benachbartes Führungselement, wie im Falle des Anschlussstücks 6 an eine den Falzklappenzylinder 2 umfassende Bandführung 8 oder im Falle des Anschlussstücks 7 an eine den Falzklappenzylinder 3 umfassende Bürste 9 an.
Das Drehteil 5 und die Anschlussstücke 6 bzw. 7 sind, wie am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, auf einem zwischen die Seitenwandungen 10 eines den Falzklappenzylinder 2 und Falzmesserzylinder 3 aufweisenden Falzapparats einsetzbaren Gestell aufgenommen, das zwei seitliche, seitenwandparal-lele Lagerschilde 10 aufweist, die, wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, durch quer dazu verlaufende Traversen 11 fest miteinander verbunden sind. Das so gebildete Gestell ist zur Gewährleistung einer vollständigen Abstellbarkeit der Leiteinrichtung um eine falzapparatfeste Achse 12 schwenkbar angeordnet. In der Betriebsstellung kann eine Fixierung mittels eines in Fig. 3 angedeuteten Anschlags 13 erfolgen.
Zur Anpassung des Abstands der durch das Drehteil 5 und die Anschlussstücke 6 bzw. 7 gebildeten Leiteinrichtung von den den zugeordneten Zwickel 1 begrenzenden Zylindern sind das Drehteil 5 und die Anschlussstücke 6 bzw. 7 verstellbar auf den seitlichen Lagerschilden 10 aufgenommen. Hierzu sind die Lagerschilde 10, wie die Figuren 2 und 3 zeigen, mit bezüglich des Öffnungswinkels des Zwickels 1 winkelhalbierend angeordneten Längsführungen 14 in Form kammerförmiger Ausnehmungen versehen, in denen jeweils ein Lagerschuh 15 zur Lagerung des Drehteils 5 verschiebbar geführt ist. Das Drehteil 5 besitzt im dargestellten Ausführungsbeispiel eine durchgehende Achse 16, auf der ein die Umfangskontur 5a aufweisender Mantel frei drehbar gelagert ist. Die aus dem Mantel herausragenden Enden der Achse 16 bilden, wie am besten aus Fig. 2 erkennbar ist, seitliche Lagerstummel 17, die auf jeweils einem Lagerschuh 15 gelagert sind. Die untere Ausgangsposition der Lagerschuhe 15 kann, wie Fig, 3 zeigt, durch eine einstellbare Anschlagschraube 18 definiert sein.
Die Verstellung der Lagerschuhe 15 und damit des Drehteils 5 wird, wie die Fig. 2 und 3 weiter erkennen lassen, mittels einer an einem Lagerschild 10 in axialer Richtung abgestützten, mit einem oberhalb des zugeordneten Gestells und damit gut zugänglich plazierten Kopf versehenen Stellschraube 19 bewerkstelligt, die Im Gewindeeingriff rnit einer in einer parallel zur Längsführung 14 ausgerichteten gestellfesten Längsführung 20 verschiebbar aufgenommenen Zahnstange 21 Ist. Die Längsführung 20 kann durch eine die Zahnstange 21 hintergreifende, am benachbarten Lagerschild 10 befestigte Leiste gebildet werden. Die mittels der Stellschraube 19 entlang der Führung 20 verschiebbare Zahnstange 21 ist im Eingriff mit einem auf dem benachbarten Lagerstummel 17 aufgenommenen Ritzel 22, das gleichzeitig im Eingriff mit einer der verschiebbaren Zahnstange 21 gegenüberliegenden, am Lagerschild 10 stationär befestigten Zahnstange 23 ist.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ritzel 23, wie Fig. 3 erkennen lässt, auf den zugeordneten Lagerstummel 17 aufgekeilt und damit drehfest mit der durchgehenden Achse 16 verbunden, so dass diese bei Betätigung der verschiebbaren Zahnstange 21 gedreht wird. Zur Gewährleistung einer zu den Achsen der Zylinder 2, 3 exakt parallelen Ausrichtung des Drehteils 5 in jeder Position ist, wie Fig. 2 weiter erkennen lässt, auf dem das mit der beweglichen Zahnstange 21 zusammenwirkende Ritzel 23 aufnehmenden Ende der Achse 16 gegenüberliegenden Ende ein weiteres, aufgekeiltes Ritzel 24 vorgesehen, das im Eingriff mit einer der stationären Zahnstange 22 gegenüberliegenden stationären Zahnstange 25 ist, so dass beide Lagerstummel 17 bei jeder Betätigung der verschiebbaren Zahnstange 21 gleichförmig verstellt werden. Diese zweite stationäre Zahnstange 25 ist in Längsrichtung justierbar angeordnet, so dass die durch die Verdrillung der Achse 16 bewirkte Phasenverschiebung zwischen den Ritzeln 23 und 24 ausgeglichen werden kann.
Die Anschlussstücke 6 bzw. 7 werden dem Drehteil 5 automatisch nachgeführt, und zwar der Art ge-
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steuert, dass der tangentiale Einschnitt der Stützkonturen 6a bzw. 7a in die Umfangskontur 5a des Drehteils 5 und in die benachbarte Bandführung 8 bzw. Bürste 9 erhalten bleibt. Hierzu sind auf den beiden Lagerstummeln 17 jeweils zwei etwa V-förmig gegeneinander geneigte Schwenkarme 26 bzw. 27 schwenkbar gelagert, die paarweise an den Enden jeweils eines ein Anschlussstück 6 bzw. 7 aufnehmenden Trägers 28 angreifen. Die Träger 28 sind mit Schwenkfreiheitsgrad auf den zugeordneten Schwenkarmen 26 bzw. 27 aufgenommen. Um eine unkontrollierte Schwenkbewegung der Träger 28 gegenüber den Schwenkarmen 26 zu vermeiden und eine exakte Bewegung der Träger 28 und damit der zugeordneten Anschlussstücke 6 bzw. 7 entlang einer vorgegebenen Bewegungsbahn zu gewährleisten, sind die Träger 28 in schwenksicherem Ver-schiebeeingriff mit die gewünschte Bewegungsbahn vorgebenden Kulissenführungen 29.
Die Träger 28 sind etwa bügeiförmig ausgebildet und bestehen, wie die Fig. 2 und 3 anschaulich erkennen lassen, aus seitlichen Lagerfianschen 30, die durch quer hierzu verlaufende Traversen 31, an denen die Anschlussstücke 6 bzw. 7 befestigt sein können, fest miteinander verbunden sind. Die La-gerflansche 30 sind jeweils mit zwei lagerschildsei-tig vorstehenden, parallel gegeneinander versetzten Führungszapfen 32 versehen, die in einen jeweils zugeordneten Ast der zugeordneten Kulissenführung 29 eingreifen. Jede Kulissenführung 29 ist dementsprechend mit zwei den beiden zugeordneten Führungszapfen 32 zugeordneten Führungskanälen 33 versehen, Diese sind hier, wie am besten aus Fig. 3 erkennbar ist, gerade und gegeneinander und gegenüber der Richtung der dem Drehteil 5 zugeordneten Längsführung 14 geneigt. Es genügt, wenn im Bereich jeweils eines Endes der Träger 28 eine Kulissenführung 29 vorstehend umrissener Art vorgesehen ist. Zur Gewährleistung einer hohen Genauigkeit können aber auch im Bereich beider Enden der Träger 28 Kulissenführungen vorgesehen sein. Dasselbe gilt im Prinzip auch für die Schwenkarme 26 bzw. 27, von denen im Gegensatz zur dargestellten Ausführung mit paarweiser Schwenkarmanordnung pro Träger 28 nur ein Schwenkarm 26 bzw, 27 unbedingt erforderlich ist. Die Führungskanäle 33 können als in die Lagerschilde 10 eingefräste Nuten ausgebildet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Führungskanäle 33 durch auf die Lagerschilde 10 aufgesetzte Leisten 34 begrenzt. Sofern die Führungskanäle 33 auf ihrer Länge sich nicht überschneiden, kann es sich dabei um Einzelleisten handeln, wie in Fig. 2 unten und Fig. 3 links angedeutet ist. Sofern die Führungskanäle 33 auf ihrer Länge sich überschneiden, wie in Fig. 2 oben und Fig. 3 rechts für die Kulissenführung des Anschlussstücks 6 angedeutet ist, kann es sich dabei um Formstücke mit jeweils mehreren Führungskanälen 33 zugeordneten Flanken handeln.
Die Träger 28 sind schwenkbar auf den jeweils zugeordneten Schwenkarmen 26 bzw. 27 aufgenommen, die ihrerseits gegenüber den Lagerstummeln 17 ebenfalls schwenkbar sind.
Die Schwenkarme 26 bzw. 27 fungieren dementsprechend als steife Abstandshalter für die in einer Kulissenführung 29 aufgenommenen Träger 28. Die pro Trägerseite vorgesehenen, parallel gegeneinander versetzten Führungszapfen 32, die in einen jeweils zugeordneten Führungskanal 33 der Kulissenführung 29 eingreifen, bewirken dabei eine la- Ì gerschildseitige Zweipunktaufhängung der Träger 28 und ermöglichen damit eine Umsetzung der durch die steifen Schwenkarme übertragbaren Transla- if tionsbewegung in eine hiervon abweichende Gesamtbewegung der Träger 28, Infolge der hier vorgesehenen Zweipunktaufhängung lassen sich voneinander unabhängige Bewegungen des vorderen und hinteren Bereichs der zugehörigen Anschlussstücke 6 bzw. 7 und damit praktisch jede gewünschte Gesamtbewegung der Anschlussstücke 6 bzw. 7 erreichen. Die Position der dem Drehteil benachbarten Kante der Anschlussstücke 6 bzw, 7 wird bei einer Verstellung des Drehteils 5 so verändert, dass ein tangentialer Einschnitt erhalten bleibt. Gleichzeitig wird die Position der gegenüberliegenden Kante so verändert, dass ein tangentialer Einschnitt in das jeweils benachbarte stationäre Führungselement in etwa erhalten bleibt. Es genügt daher nicht, die Anschlussstücke 6 bzw. 7 lediglich zu verschieben. Diese müssen vielmehr eine zusätzliche Schwenkbewegung ausführen. Dementsprechend besitzen die jedem Träger 28 zugeordneten, den Verlauf der vorderen bzw. hinteren Anschlussstückkante vorebenden Führungskanäle 33 voneinander unabhängige Richtungen. Die Gesamtbewegung der Anschlussstücke 6 bzw. 7 setzt sich somit aus einer Translationsbewegung und einer Drehbewegung zusammen, wobei die Translationsbewegung in Abhängigkeit von der Transiationsbewegung des Drehteils 5 entlang der in Fig. 3 mit einer strichpunktierten Linie angedeuteten Winkelhalbierenden und die Drehbewegung in Abhängigkeit von der gegenseitigen und gegenüber der Winkelhalbierenden w vorhandenen Neigung der Führungskanäle 33 und der Translationsbewegung erfolgen. Die Neigung der Führungskanäle 33 muss selbstverständlich so gewählt werden, dass keine Selbsthemmung eintritt, was durch entsprechende Positionierung der Führungszapfen 32 bewerkstelligt werden kann. Diese sind dementsprechend so positioniert, dass die ihre Achse und die Achse der Lagerstummel 17 jeweils enthaltende Ebene gegenüber der die Winkelhalbierende w enthaltenden, durch die Achse der Lagerstummel 17 gehenden Ebene entsprechend geneigt ist, so dass sich die aus Fig. 3 erkennbare, etwa V-förmige Anordnung der Schwenkarme 26 bzw. 27 ergibt.
Die Führungszapfen 32 können starr am jeweils zugeordneten Lagerflansch 30 aufgenommen sein. In diesem Fall benötigen die Führungszapfen 32 s
Drehfreiheitsgrad im zugeordneten Führungskanal 33. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sollen die Führungszapfen mit Drehfreiheitsgrad im jeweils ^ zugeordneten Lagerflansch 30 gelagert sein. Die Führungszapfen 32 können dementsprechend im Bereich ihres Eingriffs in den jeweils zugeordneten Führungskanal 33 ebene seitliche Gleitflächen 35 aufweisen, was eine hohe Verschieissfestigkeit gewährleistet. Die Träger 28 sind durch Lagerzapfen
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Claims (10)
1. Leiteinrichtung für zwei zwischen sich einen Zwickel bildenden, unter Übergabe von bogenförmigen Produkten zusammenwirkenden Zylindern eines Falzapparats, die ein mittels seitlicher Lagerstummel (17) mit zylinderparalleier Achse drehbar gelagertes, eine zylindrische Mantelfläche besitzendes Drehteil (5) und mindestens ein seitlich hieran sich anschliessendes, eine in die zylindrische Mantelfläche des Drehteils (5) tangential einschneidende Oberflächenkontur besitzendes Anschlussstück (6 bzw. 7) aufweist und bei der das Drehteil (5) und jedes zugeordnete Anschlussstück (6 bzw. 7) bezüglich der benachbarten Zylinder (2, 3) verstellbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens auf einem der seitlichen Lagerstummel (17) des Drehteils (5) die mittels einer Stelleinrichtung (19 bis 23) entlang einer zugeordneten, quer zur Drehteilachse verlaufenden Führung (14) bewegbar sind, pro Anschlussstück (6 bzw. 7) jeweils mindestens ein diesem zugeordneter Schwenkarm (26 bzw. 27) gelagert ist, auf dem ein das zugeordnete Anschlussstück (6 bzw. 7) aufnehmender Träger (28) schwenkbar aufgehängt ist, der in schwenksicherem Eingriff mit einer zugeordneten Kulissenführungseinrichtung (29) ist.
2. Leiteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Lagerstummel (17) auf jeweils einem in einer gestellfesten, vorzugsweise bezüglich des zugeordneten Zwickels (1) winkelhalbierend verlaufenden Längsführung (14) aufgenommenen Lagerschuh (15) gelagert sind und dass die Bewegung der Lagerschuhe (15) durch jeweils einen verstellbaren Anschlag (18) begrenzt ist.
3. Leiteinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stelleinrichtung wenigstens ein auf einem Lagerstummel (17) aufgenommenes Ritzel (23) aufweist, das mit einer stationär angeordneten Zahnstange (22) und einer dieser gegenüberliegenden, bewegbaren Zahnstange (21) im Eingriff ist.
4. Leiteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegbare Zahnstange (21) in einer gestellfesten Längsführung (20) geführt und mit einer gestellfest abgestützten Stellschraube (19) in Gewindeeingriff ist.
5. Leiteinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehteil (5) eine durchgehende Achse (16) aufweist, deren Enden die Lagerstummel (17) bilden und dass auf jedem Lagerstummel (17) ein mit einer stationären, vorzugsweise in Längsrichtung justierbaren Zahnstange (22
bzw. 25) zusammenwirkendes Ritzel (23 bzw. 24) aufgenommen ist.
6. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger (28) zwei parallel gegeneinander versetzte Führungszapfen (32) aufweist, die in einen jeweils zugeordneten Führungskanal (33) der Kulissenführungseinrichtung (29) eingreifen, wobei jede, einen Führungszapfen (32) und die Lagerstummel (17) enthaltende Ebene gegenüber der Zwickelmittel-längsebene vorzugsweise unter einem spitzen Winkel geneigt ist.
7. Leiteinrichtung nach Anspruch'6, dadurch gekennzeichnet, dass die den beiden Führungszapfen (32) zugeordneten, vorzugsweise durch voneinander beabstandete, gestellseitig aufsetzbare Leisten begrenzten Führungskanäle (33) einen voneinander und vom Verlauf der dem Drehteil (5) zugeordneten Längsführung (14) unabhängigen, vorzugsweise in sich geraden Verlauf aufweisen.
8. Leiteinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungszapfen (32) mit ebenen Führungsflächen (35) versehen und trägerseitig mit Schwenkfreiheitsgrad angeordnet sind und dass einer der beiden pro Träger (28) vorgesehenen Führungszapfen (32) mit seinem dem zugeordneten Führungszapfen (32) mit seinem dem zugeordneten Führungskanal (33) gegenüberliegenden Ende einen auf dem benachbarten Schwenkarm (26 bzw. 27) aufgenommenen Lagerzapfen (36) bildet.
9. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Träger (28) zwei durch mindestens eine Traverse (31) miteinander verbundene, an parallelen Schwenkarmen (26 bzw. 27) schwenkbar aufgenommene Lagerflansche (30) aufweist und dass vorzugsweise beide Lagerflansche (30) mit miteinander fluchtenden Führungszapfen (32) versehen sind,
10. Leiteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit einem Gestell, das an jeder Seitenwand (9) des Falzapparats ein schwenkbar aufgenommenes, seitliches Lagerschild (10) aufweist, wobei die Lagerschilde (10) durch wenigstens eine Traverse (11) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschilde (10) mit die Lagerschuhe (15) aufnehmenden Führungsausnehmungen als Führungen (14) versehen sind und dass wenigstens ein Lagerschild (10) den Führungszapfen (32) zugeordnete Führungskanäle (33) aufweist.
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