CH678165A5 - - Google Patents

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CH678165A5
CH678165A5 CH1308/89A CH130889A CH678165A5 CH 678165 A5 CH678165 A5 CH 678165A5 CH 1308/89 A CH1308/89 A CH 1308/89A CH 130889 A CH130889 A CH 130889A CH 678165 A5 CH678165 A5 CH 678165A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transfer device
articulated
movements
drive
armed lever
Prior art date
Application number
CH1308/89A
Other languages
English (en)
Inventor
Claude Dipl-Ing Goeb
Horst Dipl-Ing Bock
Werner Meinzer
Original Assignee
Herlan & Co Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials
    • B65G47/901Devices for picking-up and depositing articles or materials provided with drive systems with rectilinear movements only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

1
CH 678165 A5
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Beschreibung
Umsetzvorrichtung zum Aufschieben bzw. Abnehmen von Hohlkörpern wie Dosen, Tuben oder dergl, auf oder von Dornen einer Bearbeitungsmaschine bzw. auf oder von Transportketten mit Aufnahmen mit einer mittels eines Antriebsgetriebes in hin- und hergehende Bewegungen versetzbaren Hubstange, die an einem Ende um ihre Achse Drehbewegungen ausführbare Greiferstationen aufweist und mit dem anderen Ende mit dem Getriebe bezüglich des Hubweges verstellbar gekoppelt ist (siehe US-PS 2 770 347).
Beî einer derartigen bekannten Vorrichtung wird die Hubstange für die Umsetzvorrichtung mittels eines kurvengesteuerten Pendelgetriebes in Hubbewegungen versetzt. In der einen Endstellung müssen die Greiferstationen frei um die Hubstange drehbar sein, wobei die Drehbewegung bei Stillstand der Hubbewegung erfolgen soll, weswegen kurvengesteuerte Pendelgetriebe eingesetzt werden. Zur Anpassung an unterschiedliche Hohlkör-pergrössen, z.B. Tubenkopfgrössen oder Tubenlängen ist es erforderlich, eine Veränderung des Hubweges vorzunehmen, um ein sicheres Greifen durch die Greifstationen zu garantieren. Um die Anpassung vornehmen zu können, ist die Hubstange gegenüber dem Anlenkpunkt des Pendels des Antriebsgetriebes verlängerbar, wozu Schraubverbindungen gelöst, die Verlängerung der Hubstange durch Aus- oder Einschieben von Hand vorgenommen und die Schraubverbindungen wieder angezogen werden müssen. Dies ist umständlich, insbesondere da die Versteileinrichtung nicht im Sichtbereich der Greiferstationen möglich ist, so dass grundsätzlich eine Beobachtungsperson und eine die Verstellung durchführende Person notwendig sind, wodurch auch eine Feineinstellung erschwert wird.
Um bei einer Havarie beim Umsetzen, die einen Stillstand der Hubstange bewirkt, eine Beschädigung des Antriebs zu verhindern, ist bei der bekannten Vorrichtung eine Oberlasteinrichtung mit einer Feder vorgesehen. Im Falle einer Havarie, die eine Bewegung der Hubstange verhindert, wird es dem Antriebspendelhebel ermöglicht, seine Antriebsbewegung durch Zusammendrücken der Federn fortzusetzen. Gleichzeitig weist die bekannte Vorrichtung eine Sicherheitseinrichtung auf, die die Bewegung der Feder überwacht und den Antrieb abschaltet. Diese Sicherheitseinrichtung ist an der Hubstange befestigt und bewegt sich mit dieser mit, so dass zusätzliche Belastungen auf die Hubstange wirken und Schleppkabel oder Schläuche zur Verbindung mit dem Schalter für den Antrieb notwendig sind, was die Vorrichtung kompliziert macht. Bei dieser Vorrichtung ist es zudem nicht möglich, eine Anpassung an z.B. verschiedene Tubengrössen während der Arbeit der Maschine vorzunehmen, d.h. es ist auch keine Feinjustierung ohne Stillstand der Umsetzvorrichtung, die im Laufe der Arbeit der Maschine erforderlich sein kann, gewährleistet. Ausserdem ist ein kurvengesteuertes Pendelgetriebe insbesondere bei Überlastungen aufgrund der Linienberührung der Paarung Kurve-Rolle störanfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Umsetzvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, dass eine Verstellung der Greiferstellung während des Laufs der Maschine möglich ist, dass die Verstellung auch automatisch erfolgen kann und dass sie weniger störanfällig ist.
Diese Aufgabe wird durch eine Umsetzvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den abhängigen Ansprüchen zu entnehmen.
Durch den Einsatz des erfindungsgemässen Gelenkgetriebes ist eine Verstellung während des Laufs der Vorrichtung möglich, wobei die Verstellung durch die neue Gestaltung auch in unmittelbarer Nähe der Greifstationen erfolgen kann und durch einen Servomotor, d.h. auch automatisch in einem Regelkreis möglich ist. Die verwendeten Drehgelenke sind praktisch wartungsfrei, wenig störanfällig und praktisch überlastsicher. Durch die neue Gestaltung kann die Überlasteinrichtung am Gestell angeordnet werden, ebenso wie die Sicherheitseinrichtung, so dass keine Schleppkabel oder Schläuche erforderlich sind. Bei der Verwendung einer Drehspindel zur Verstellung der Einstell-einrichtung kann deren Handhabung in die Nähe der Greiferstationen geführt werden, so dass die Verstellung an Ort und Stelle überwacht werden kann, wodurch auch eine Feinjustierung wesentlich erleichtert wird.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf schematische Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Umsetzvorrichtung,
Fig. 2 und 3 das Gelenkgetriebe in den zwei Endlagen der Hubbewegungen.
Die Umsetzvorrichtung weist ein Gestell 1 mit einer Dorne 2 tragenden Bearbeitungsmaschine 3 sowie einer Transportketteneinrichtung 4 mit Stiften 5 auf.
Die Umsetzvorrichtung weist ferner eine im Gestell 1 gelagerte verschiebbare Hubstange 6 auf, an deren einem Ende Greiferstafionen 7 um deren Achse drehbar, jedoch zusammen mit ihr verschiebbar angeordnet sind. Am Gestell 1 ist ferner eine Antriebs- und Getriebeeinheit 8 angeordnet Die Kurbel 9 der Antriebseinheit ist gelenkig über eine Zugstange 10 mit einem zweiarmigen Hebel 11 verbunden, der im gleichen Anlenkpunkt (siehe Fig. 2 und 3) oder benachbart dazu (siehe Fig. 1) mittels eines Pendelhebels 12 am Gestell 1 angelenkt ist. Das eine freie Ende des zweiarmigen Hebels 11 ist mittels eines Lenkers 13 gelenkig mit einer verstellbaren EinStelleinrichtung 14 verbunden. Das andere freie Ende des zweiarmigen Hebels 11 trägt eine Kurvenrolle 15, die durch die Nut eines Nutsteins 16, der am freien Ende der Hubstange 6 befestigt ist, bei Drehbewegungen der Kurbel 9 auf einer Kurvenbahn 17 (siehe Fig. 2 und 3) abläuft. Die Kurvenbahn 17 weist einen nahezu geradlinigen waagerechten Abschnitt auf, der der eigentlichen Hubbewegung der Hubstange 6 entspricht, und einen nahezu senkrechten Bahnabschnitt auf. Letzterer kennzeichnet
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eine Endlage, in der das freie Drehen der Greiferstation 7 durchgeführt wird. Der senkrechte Abschnitt hat zur Folge, dass obwohl die Antriebskurbel weiter rotiert, keine Hubbewegung erfolgt, sondern kurze Zeit ein Stillstand der Hubstange 6 zum Drehen der Greiferstationen 7 gewährleistet wird. Die Kurvenbahn 17 weist somit eine einseitige Raststellung auf.
Um ein Einstellen des Hubes bzw. der Greifer der Greiferstationen 7 beim Ergreifen von Hohlkörpern an unterschiedliche Kopf- bzw. Tubengrössen anpassen zu können, ist der Lenker 13 gelenkig mit einer verstellbaren Einsteileinrichtung 14 verbunden. In der in Fig, 3 dargestellten Endstellung, die der Stillstandzeit der Hubstange 6 entspricht, beschreibt der Anlenkpunkt des Lenkers 13 an der Einsteileinrichtung 14 einen Verstellweg, der einem Kreis mit dem Radius R um den Anlenkpunkt des Lenkers 13 am zweiarmigen Hebel 11 entspricht oder diesem angenähert ist. Bei einer Verstellung entlang dieses Bogens wird auch bei einer Anpassung der Hublänge durch Verstellen der VerStelleinrichtung 14 die in Fig. 3 gezeigte Endlage nicht verändert, so dass auch bei jeder Verstellung eine Rastzeit der Hubstange 6 immer sichergestellt ist.
Die Einsteileinrichtung 14 weist einen Halter 19 (siehe Fig. 1) auf, der um eine Achse 20 am Gestell 1 verschwenkbar angeordnet ist und an dem der Lenker 13 angelenkt ist. Der Halter 19 weist einen Vorsprung 21 auf. Der Vorsprung 21 ist durch eine Feder 22 beaufschlagt und stützt sich gegen einen Anschlag 23, der als Verstellmutter 24 ausgestaltet ist, die auf eine Gewindespindel 25 aufgesetzt ist. Die Verstellung der Gewindespindel 25 ist in den Bereich der Greiferstationen 7 geführt und kann mittels eines Handrades 26 oder durch einen Servomotor 27 vorgenommen werden. Im Falle eines Servomotors 27 kann eine automatische Verstellung mittels eines Regelkreises, in den bekannte Überwachungssensoren eingeschaltet sind, vorgenommen werden.
Die Umsetzvorrichtung weist eine Sicherheitseinrichtung 28 auf, die mitteis eines Signalgebers, z.B. eines Endschalters oder mittels anderer, z.B. optischer und/oder elektronischer Sensoren das Anliegen des Vorsprungs 21 am Anschlag 23/an der Verstellmutter 24 überwacht. Im Falle, dass bei einer Havarie ein Stillstand der Hubstange 6 erfolgt, wird von der Kurbel 9 über den Hebel 11 und den Lenker 13 eine Verstellung der Einstelieinrichtung 14 bewirkt, wodurch sich der Vorsprung 21 entgegen der Kraft der Feder 22 vom Anschlag 23/von der Verstellmutter 24 entfernt. In diesem Moment gibt der Signalgeber der Sicherheitseinheit 28 ein Signal zum Abschalten des Antriebs. Durch diese Möglichkeit bleibt auch bei einer Havarie, d.h. wenn die Hubstange 6 stehenbleibt, die Kurbel 9 durchlauffähig, so dass keine Antriebsstörungen zu befürchten sind.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Umsetzvorrichtung zum Aufschieben bzw. Abnehmen von Hohlkörpern, insbesondere von Dosen und Tuben auf oder von Dornen (2) einer Bearbeitungsmaschine (3) bzw. auf oder von Transportketten (4) mit Aufnahmen (5) mit einer mittels einer Antriebs- und Getriebeeinheit (8) in hin- und hergehende Hubbewegungen versetzbaren Hubstange (6), die an einem Ende um ihre Achse Drehbewegungen ausführbare Greiferstationen (7) aufweist und mit dem anderen Ende mit dem Getriebe bezüglich des Hubweges verstellbar gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Gelenkgetriebe aufweist, durch das die Kurbel (9) des Antriebs der Hubbewegungen über eine Zugstange (10) mit einem zweiarmigen Hebel (11) verbunden ist, der mittels eines Pendelhebels (12) am Gestell (1) der Umsetzvorrichtung angelenkt ist, wobei das eine Ende des zweiarmigen Hebels (11) mittels eines Lenkers (13) gelenkig mit einer verstellbaren EinStelleinrichtung (14) verbunden ist, durch die die Lage des Lenkers
(13) entlang einer Kreisbahn unter Justierung der Greiferstellung veränderbar ist und dass das andere Ende des zweiarmigen Hebels (11) eine Kurvenrolle (15) aufweist, die in einen mit der Hubstange (6) verbundenen Nutstein (16) eingreift und bei Antriebsbewegungen eine Kurvenbahn (17) mit einseitiger Raststeliung mit einem angenähert waagerechten Abschnitt und einem angenähert senkrechten Abschnitt beschreibt.
2. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pendelhebel (12) und die Zugstange (10) im gleichen Angriffspunkt am zweiarmigen Hebel (11) angelenkt sind.
3. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine federbeaufschlagte Überlasteinrichtung und eine Sicherheitseinrichtung (28) aufweist.
4. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die EinStelleinrichtung
(14) mit der Überlasteinrichtung gekoppelt ist und einen um eine Achse (20) schwenkbaren Halter (19) mit einem durch eine Feder (22) beaufschlagten Vorsprung (21) aufweist, der gegen einen mittels einer Gewindespindel (25) verstellbaren Anschlag (23) unter Vorspannung gehalten wird.
5. Umsetzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anliegen des Vorsprungs (21) am Anschlag (23) durch einen Signalgeber der Sicherheitseinrichtung (28) kontrolliert wird.
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CH1308/89A 1988-05-04 1989-04-07 CH678165A5 (de)

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