CH678187A5 - - Google Patents

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CH678187A5
CH678187A5 CH175989A CH175989A CH678187A5 CH 678187 A5 CH678187 A5 CH 678187A5 CH 175989 A CH175989 A CH 175989A CH 175989 A CH175989 A CH 175989A CH 678187 A5 CH678187 A5 CH 678187A5
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CH
Switzerland
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gasoline
water
mixture
polishing
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CH175989A
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English (en)
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Hans Breuer
Original Assignee
Hans Breuer
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09GPOLISHING COMPOSITIONS; SKI WAXES
    • C09G1/00Polishing compositions
    • C09G1/04Aqueous dispersions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Materials Applied To Surfaces To Minimize Adherence Of Mist Or Water (AREA)

Description

1
CH 678 187 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Poliermittel auf Wasserbasis für glatte und/oder lackierte Oberflächen.
Zahlreiche Poliermittel für glatte und lackierte Oberflächen sind auf dem Markt verfügbar.
Diese Lackiermittel haben teils reinigende, teils polierende, teils abrasive, teils schützende oder abdeckende Wirkung.
Die Polrermittel gemäss dem Stand der Technik vereinen jedoch in ungenügendem Masse "die gewünschten reinigenden, glättenden, schützenden, polierenden und abdeckenden Eigenschaften miteinander.
Demgegenüber liegt vorliegender Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Poliermittel für glatte und/ oder lackierte Oberflächen zu liefern, das leicht und einfach anzuwenden ist, das verschiedene Funktionen in sich vereint, das auf Oberflächen verschiedenster Art anwendbar ist und das um-welt-, benutzen- und verbraucherfreundlich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss bei einem Poliermittel der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, dass es gekennzeichnet ist durch einen Gehalt an
- Säurewachs,
- Stearin,
- Silikonöl,
- Petroleum,
- (Test-)Benzin,
- (Speziai-) Benzin,
- Diethylethanolamin,
- Kieselkreide und
- Wasser,
- wobei es gegebenenfalls weitere Zusätze enthält.
Weitere besondere Ausführungsformen haben die Merkmale der Ansprüche 2 und 3.
Beansprucht wird weiterhin ein Verfahren zur Herstellung von erfindungsgemässem Poliermittel, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man a) das Petroleum in Vorlage auf etwa 85°C erwärmt,
b) das Säurewachs zufügt,
c) das Stearin zufügt,
d) das Silikonöl zufügt,
e) das Diethanolamin zufügt und f) unter Rühren für mindestens 5 Min. bei etwa 85°C hält,
g) in Wasser bei einer Temperatur von grösser oder gleich 50°C Kieselkreide einrührt,
h) das Gemisch der Stufen a) bis f) zum Gemisch der Stufe g) hinzufügt,
i) zu diesem resultierenden Gemisch bei Raumtemperatur das (Test-)Benzin und das (Spezial-)Benzin zufügt und j) mit Wasser auf das Endvolumen auffüllt.
Schritt f bewirkt meist eine partielle Verseifung des Dîethanoiamîns.
Das erfindungsgemässe Poliermittel bietet eine sprunghaft gesteigerte Reinigungs-, Schutz-, Polier-, Abdeck- und, eine Wachs-Wirkung.
Beim Säurewachs gemäss vorliegender Erfindung handelt es sich meist um ein Montansäurewachs, vorzugsweise um ein solches mît einer Schmelztemperatur von 80 bis 83°C.
Bei dem erfindungsgemäss verwendeten Stearin handelt es sich um ein überwiegend aus gesättigten unverzweigten aliphatischen Monocarbonsäuren bestehendes Stearin-Flocken-Pulver, das bei ca. 190-210°C bei ca. 5 Millibar siedet.
Bei dem erfindungsgemässen verwendeten Silikonöl handelt es sich um ein Aminopolysiloxan in Terpentinersatz 35%, Isopropanol 15%, einem Siedepunkt von 82°C, einer Viskosität von 160 Cst. und einer Dichte von 0,87 g/cm3«
Das erfindungsgemässe Petroleum ist ein Mineralölraffinat in flüssiger Form.
Das erfindungsgemäss verwendete (Test-)Ben-zin ist ein Gemisch aus paraffinischen, naphtheni-schen und aromatischen Kohlenwasserstoffen überwiegend im C9-C11-Bereich mit einem Siedebereich von 145-195°C und einer Dichte von 0,771 g/cm3 ((Test-)Benzin 145/200).
Das erfindungsgemässe verwendete (Speziai-) Benzin ist ein Lösemittel und Gemisch aliphatischer und naphthenischer Kohlenwasserstoffe im Bereich C8-C9 mit einem Siedepunkt von 102-137°C, einer Dichte von 0,738 g/cm3 und einer Viskosität von 0,82 mm2/Sek. ((Spezial-)Benzin 100/140).
Das erfindungsgemäss verwendete Diethylethanolamin wird in technischer oder höherer Reinheit angewendet.
Erfindungsgemäss verwendbares Silikonöl ist weiterhin ein Silikonöl mit der chemischen Charakterisierung Dimethylpolyslloxan verschiedener Viskositäten ( (CH3)3 Si [OSi (CHaH 11CH3) mit eine Stockpunkt von -65 bis -55°C, einer Siedetemperatur grösser 200°C bei 1013 Millibar und einer Dichte von 0,93 bis 0,96 g/ml. (Silikonöl AK 10 bis AK 100).
Bei der erfindungsgemäss verwendeten Kieselkreide handelt es sich um ein SÎO2-AI4 ( (OH)s SÌ4O10) Gemisch (Quarz, Kaolinit) mit einer Dichte von 2,6 g/cm3 (Silikolloid).
Das verwendete Wasser kann übliches Leitungsbzw. Trinkwasser unterschiedlicher Härte und verschiedener Salzgehalte sowie jede reinere Wasserqualität wie destilliertes, vollentsalztes oder sonstig gereinigtes Wasser sein.
Bei den in einer besonderen Ausführungsform eingesetzten Aluminiumoxiden handelt es sich um Poliertonerden, insbesondere für die Herstellung von flüssigen und cremeartigen Poliermitteln für die Behandlung von Buntmetallen und Edelmetallen, Chrom, Hartgestein, Kunststoff- und Lackoberflächen, oder für die Herstellung von festen Poliermitteln für die Bearbeitung von Stahl und Edelstahl, beispielsweise in der Kugellagerindustrie, mit im wesentlichen Korngrössen kleiner 44 Mikrometer und einer Kristallgrösse von 1 Mikrometer im ersteren und einer Korngrösse um 63 Mikrometer und einer Kristallgrösse von 4,5 bis 7 Mikrometern im letzteren Fall. Auch gleichwirkende abrasive Mittel anderer Art können verwendet werden.
Das erfindungsgemässe Poliermittel kann Anwendung finden bei Lacken von Autos, Booten, Flug5
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zeugen, Caravanen, Motorrädern und allen glatten Oberflächen wie Marmor, Glas, Kunstglas, Chrom, Edelstahl, lackiertes Holz, Schleiflacke, Email-glacierte Keramik und Aluminium, Zu den Anwendern gehören Tankstellen, Zubehör-Händler, Au-tohändler, Autohäuser, Autolackierbetriebe, Omnibusbetriebe, Grossfahrzeughalter, Bootshändler und Bootsausrüster, Aufbereitungsfirmen der Kfz-Branche.
Das erfindungsgemässe Poliermittel findet Anwendung auf allen neuen und guterhalteneii sowie frisch lackierten Flächen. Auf frisch lackierten Flächen kommt es in der Regel erst nach Durchtrocknung und Erkaltung zur Anwendung, zur Behandlung von Decklackfehlstellenbeseitigung.
Weiterhin kann es zur Beseitigung von Staubeinschlüssen, Läufen, Orangenhaut verwendet werden, sofern vorher mit einem hochfeinen Schleifpapier behandelt wird.
Zur Anwendung kommt es weiterhin bei Aufgabenstellungen der Farbangleichungen, dem Entfernen von feinen und groben Farbnebeln, von Ablagerungen und Verwitterungen. Die Entfernung von Verwitterungen kann bis hin zu gerissenen und abgesplitterten Autolacken, die mit anderen Mitteln nach Abpolieren wieder aufbereitet werden, gehen.
Das erfindungsgemässe Poliermittel bietet eine hohe Reinigungwirkung und sehr gute schleifende Wirkung sowie einen hohen Glanzgrad und eine hohe Haltbarkeit. Gleichermassen kann das erfindungsgemässe Poliermittel in seinen verschiedenen Ausführungsformen leicht eingearbeitet und herauspoliert werden.
Die Verarbeitung kann in der prallen Sonne wie auch bei hoher Feuchtigkeit stattfinden. Wichtig bei erfindungsgemässen Poliermitteln ist, dass sich andere Hilfsmittel, wie das Vorarbeiten mit Schleifpasten grober und feiner Art, Lackreiniger, Polituren und Wachs, erübrigen.
Das erfindungsgemässe Poliermittel ermöglicht somit eine erhebliche Arbeits-, Zeit- und Materialeinsparung und damit eine wirtschaftlichere Verwendung als die Anwendung mehrerer anderer Produkte zur Erzielung des gleichen Gesamtergebnisses.
Die erfindungsgemässen Poliermittel ermöglichen bei Verwendung mit einer Poliermaschine ca. 30% mehr Reinigungseffekt und dadurch einen wesentlich höheren Glanz.
Beispiel
Es wird ein erfindungsgemässes Poliermittel hergestellt bestehend aus
Säurewachs 3,2%
Stearin 1,6%
Silikonöl 1000/350 6,0%
Petroleum 11,1%
(Test-)Benzin 145/200 3,5%
(Spezial-)Benzin 100/140 1,6%
Diethylethanolamin 0,61%
Neuburger Kieselkreide 16,0%
Rest Wasser
Die obigen Prozentangaben sind auf das Gewicht bezogen.
Das Petroleum wird dabei in Vorlage auf etwa 85°C erwärmt, Säurewachs, Stearin, Silikonöl und Diethanolamin zugefügt und die Mischung unter Rühren für mindestens 5 Min. bei etwa 85°C gehalten; dabei kann eine partielle Verseifung des Diethylethanolamins erzielt werden, die als vorteilhaft angesehen wird. Separat wird in 400 Liter Wasser bei einer Temperatur von grösser/gleich 50°C Kieselkreide eingeführt, dann wird zu diesem Was-ser/Kieseikreide-Gemisch das vorherige Gemisch zugefügt und zu dieser resultierenden Mischung bei Raumtemperatur die Benzinarten (Test-)Benzin und (Spezial-)Benzin zugefügt und mit Wasser auf das Endvolumen aufgefüllt. Unter weiterem Rühren lässt man bis auf etwa 30°C abkühlen.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Poliermittel auf Wässerbasis für glatte und/oder lackierte Oberflächen gekennzeichnet durch einen Gehalt an:
- Säurewachs,
- Stearin,
- Silikonöl,
- Petroleum,
- (Test-)Benzin,
- (Speziai-) Benzin
- Diethylethanolamin,
- Kieselkreide und
- Wasser.
2. Poliermittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus
-1 bis 5 Gew.-% Säurewachs,
- 0,1 bis 4 Gew.-% Stearin,
-1 bis 10 Gew.-% Silikonöl,
-2 bis 20 Gew.-% Petroleum,
- 0,2 bis 8 Gew.-% (Test-)Benzin,
- 0,1 bis 6 Gew.-% (Spezial-)Benzin,
- 0,01 bis 4 Gew.-% Diethylethanolamin,
- 2 bis 40 Gew.-% Kieselkreide,
- Rest Wasser besteht.
3. Poliermittel nach Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass pro 100 I Mischung 6 bis 15 kg Poliertanerde, Siliziumoxid, Aluminiumoxid zusätzlich vorhanden sind.
4. Verfahren zur Herstellung von Poliermittel nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass man a) Petroleum in Vorlage auf etwa 85°C erwärmt,
b) Säurewachs zufügt,
c) Stearin zufügt,
d) Silikonöl zufügt,
e) Diethylethanolamin zufügt und f) unter Rühren für mindestens 5 Min. bei etwa 85°C hält,
g) in Wasser bei einer Temperatur von grösser oder gleich 50°C Kieselkreide einrührt,
h) das Gemisch der Stufen a) bis f) zum Gemisch der Stufe g) hinzufügt,
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i) zu diesem resultierenden Gemisch bei Raumtemperatur das (Test-)Benzîn und das (Spezial-)Ben-zin zufügt und j) mit Wasser auf das Endvolumen auffüllt.
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