CH678207A5 - Shaft shuttering with corner posts - which each consist of outer and inner post with corner members - Google Patents

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CH678207A5
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Samuel Hirschi
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft eine Schachtschalung aus Eckpfosten und zwischen ihnen gehaltenen Schalungsbrettern, zur Verwendung beispielsweise für die Kabelnetze der Post-Fernmeldedienste, wobei Schächte jederzeit Zugang zu Verzweigungs- und Kreuzungsstellen der Kabel gestatten, die unterirdisch verlegt sind. Ein solcher Schacht wird ausbetoniert, und sein Querschnitt ist für gewöhnlich rechteckig bzw. quadratisch, es kommen aber auch andere Mehreckformen in Betracht.

  Der Verbindung der Schalungsbretter an ihren Eckstossstellen dienen Eckpfosten, und Durchführungen für den Durchtritt der Kabel usw. durch die Betonwände des Schachtes werden für gewöhnlich als BetonFertigteile beim Herstellen der Schalung an den Schalungsbrettern befestigt, welche die Innenseiten der Betonwände des Schachtes eingrenzen; deren Aussenseiten werden für gewöhnlich durch das entsprechend abgegrabene Erdreich eingegrenzt. 



  Bei bekannten Schachtschalungen bestehen die Eckpfosten aus einem Aussenwinkel und einem Innenwinkel aus Winkeleisen oder Blech mit Anlageflächen für die beiderseits angrenzenden Schalungsbretter. Der Aussenwinkel und der Innenwinkel werden zum Erfassen und Festklemmen der Schalungsbretter dadurch miteinander verspannt, dass an der  Innenseite des Aussenwinkels in der Winkelhalbierenden Gewindebolzen angeschweisst sind, welche den Innenwinkel durchsetzen und auf welche von der Innenseite des Innenwinkels her Muttern aufgeschraubt sind. Diese Gewindebolzen sind zumeist unmittelbar an der Innenseite der Ecke des Aussenwinkels oder aber an einem Verbindungssteg zwischen den beiden Schenkeln des Aussenwinkels angeschweisst. Anstelle von Gewindebolzen zum gegenseitigen Verbinden des Aussen- und des Innenwinkels und zum Einspannen der Schalungsbretter-Enden sind auch Verkeilungen bekannt. 



  Die bekannten Schachtschalungen besitzen einen gravierenden Nachteil: 



  Die eingefüllte Betonmischung übt von aussen einen nicht unbeträchtlichen Druck auf die Schachtschalung aus, und infolgedessen werden die Schalungsbretter weiter in die Eckpfosten hineingeschoben, womöglich bis sie an den Gewindebolzen einen Anschlag finden; die Schachtschalung wird dabei gewissermassen zusammengedrückt, um einen Betrag, der für die Schachtabmessungen keine Rolle spielt bzw. im voraus berücksichtigt werden kann, jedoch verursacht dies nachher Schwierigkeiten und Mühen beim Ausschalen, das dann häufig nicht ohne Schäden an den Bestandteilen der Verschalung möglich ist, was ihre Wiederverwendung meistens verunmöglicht. Die in der Winkelhalbierenden stehenden Gewindebolzen oder ggf. Keilverbindungs-Schlitzbleche, beiderseits an die Enden der Schalungsbretter herangeschoben, erlauben es nämlich in keinem Falle ohne weiteres, diese wieder zu entfernen.

  Ein weiterer, wenn auch nicht dermassen gravierender Nachteil macht sich bei den bekannten Schachtschalungen mitunter bemerkbar: In den Hohlraum zwischen Aussenwinkel und Innenwinkel eingedrungener Beton kann diese Teile für eine Wiederverwendung unbrauchbar machen, und zwar selbst dann, wenn ihre Wiederherstellung an sich möglich wäre, weil nämlich die hierbei anfallenden Arbeitskosten höher wären als die Kosten neuer Teile. 



  Diese Nachteile bestehen seit Jahrzehnten, und anscheinend hat  sich die Fachwelt daran gewöhnt. Der Erfinder jedoch hatte sich vorgenommen, diese Nachteile zu beheben und womöglich weitere Vorteile zu schaffen. Er hat dies erreicht mit einer neuen Schachtschalung, deren wesentliche Kennzeichen in der Kombination der folgenden Merkmale bestehen:

   
 
   a) Jeder Eckpfosten weist einen Aussenpfosten mit einem Aussen-Eckstück und einen Innenpfosten mit einem Innen-Eckstück mit je winkelförmigem Grundquerschnitt der Eckstücke sowie eine Spannvorrichtung auf, die so ausgebildet ist, dass sie den Innenpfosten gegen den Aussenpfosten zu pressen und dadurch die beiderseits angrenzenden Schalungsbretter an ihren Endpartien zwischen den Schenkeln des Innen- und des Aussen-Eckstückes festzuklemmen vermag; 
   b) mit jedem der beiden Schenkel des Aussen-Eckstückes auf deren Innenseite fest verbunden ist eine sich darin längserstreckende, im Abstand von den Schenkelenden und unmittelbar neben den Stirnseiten der jeweiligen Schalungsbretter angeordnete Anschlagleiste für die Endkanten der Schalungsbretter. 
 



  Die Endpartien der Schalungsbretter werden also zwischen Aussenpfosten und Innenpfosten eines jeden Eckpfostens durch deren winkelförmige Eckstücke aussen und innen erfasst, und wesentlich ist, dass die Schalungsbretter auch durch noch so grossen Druck seitens der Betonmischung nicht weiter in die Eckpfosten hineingeschoben werden können, weil die Anschlagleisten neben ihren Endkanten sie daran hindern, so dass das Ausschalen nach dem Abbinden der Betonmischung problemlos und ohne Beschädigungen vor sich geht, beginnend mit dem Lösen der Spannvorrichtungen an allen Eckpfosten, wonach die Spannvorrichtungen der Herausnahme der Schalungsbretter nicht im Wege sind.

  Es ist auch nicht etwa so, dass dann die Schalungsbretter an ihren Endkanten beiderseits zwischen den jeweils angrenzenden Anschlagleisten festgeklemmt wären und dies die Entnahme der Schalungsbretter merklich behindern würde, wie die  Erfahrung gezeigt hat. 



  In der Schweizer Patentschrift 600 102, z.B. in deren Fig. 1, ist eine Schalungs-Eckverbindung dargestellt, bei welcher die Schalungsbretter an ihren Endkanten an einer Winkeleisen- oder Blechkante anliegen. Diese ist jedoch viel zu schmal, um ein Hineinschieben der Schalungsbretter in einen Eckpfosten verhindern zu können; dies findet dennoch statt, unter Beschädigung der Schalungsbretter an ihrem Aussenrande in einem sehr schmalen Bereich ihrer Endkanten. Es geht in der genannten Patentschrift auch um gänzlich andere Probleme und nicht um das der Erfindung zugrundeliegende, das in jener Patentschrift nirgends auch nur angedeutet ist. 



  Nachfolgend werden einige vorteilhafte oder zweckmässige Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beschrieben. Die Breite der Anschlagleiste für die Endkanten der Schalungsbretter sollte höchstens fast gleich der Dicke der dünnsten zu verwendenden Schalungsbretter sein. Grösser als deren Dicke darf sie natürlich nicht sein; sie darf praktisch in relativ weitem Bereich variieren, nur sollte sie nicht auf ein Mass entsprechend einer Blech- oder Winkeleisen-Dicke reduziert sein, wie das Beispiel aus dem Stand der Technik hier zuvor zeigt. Verbindet man die Anschlagleisten mit den Schenkeln der Aussen-Eckstücke durch Schweissen, so empfehlen sich durchgehende Schweissnähte nicht, weil dann das Werkstück verzogen würde, und praktisch genügt die Festigkeit von stellenweisen Schweissungen durchaus.

   Man darf die Anschlagleisten nicht etwa am Innen-Eckstück des Eckpfostens anbringen, denn dann wäre weder ein Ein- noch Ausschalen möglich. 



  Es ist vorteilhaft, wenn die Spannvorrichtung aus mindestens zwei im Aussenpfosten auf dessen Innenseite verankerten, über dessen Länge verteilten, in Richtung der Winkelhalbierenden angeordneten Gewindebolzen, welche den Innenpfosten mit Spiel durchdringen und an diesen an schliessend aus je einer Spannmutter auf den Gewindebolzen besteht. Statt dessen eine Verkeilung vorzusehen, ist durchaus möglich, aber diese bringt den Nachteil mit sich, dass man dann auf die Verwendung von Schalungsbrettern von bestimmter Dicke angewiesen ist. Unter der Spannmutter kann man zweckmässigerweise und wie üblich eine Unterlegscheibe vorsehen. 



  Von Vorteil ist es weiterhin, die Verankerung des Gewindebolzens im Aussenpfosten lösbar zu gestalten, indem für jeden Gewindebolzen eine Verankerungsmutter mit dem Aussenpfosten fest verbunden ist, in welcher der betreffende Gewindebolzen einschraubbar und lösbar ist. Herausgeschraubt, ist der Gewindebolzen dem Ein- und Ausschalen der Schalungsbretter in keiner Weise im Wege. 



  Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die Gewindebolzen selber im Aussenpfosten fest angebracht sind. Damit die Gewindebolzen dann beim Ein-und Ausschalen der Schalungsbretter nicht hinderlich sind, dürfen letztere nicht so nahe bis an die Ecken der Schachtschalung heranreichen, d.h., man muss die Schenkel der Innen- und Aussen-Eckstücke länger ausführen und/oder die Gewindebolzen möglichst kurz ausführen. 



  Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, dass das Innen-Eckstück auf seiner Innenseite der Länge nach (oder statt dessen evtl. einzeln je im Bereich eines jeden Gewindebolzens) einen mit dem Innen-Eckstück fest verbundenen Aussteifungssteg aufweist, der senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet ist, so dass er nicht nur der Versteifung des Innen-Eckstückes, sondern zugleich auch den Spannmuttern auf den Gewindebolzen als Anlagefläche dient. Auch hier gilt wieder, dass es im Falle einer Schweissverbindung genügt, den Aussteifungssteg nur stellenweise anzuschweissen, was ein Verziehen des Werkstückes verhindert. 



  Eine Variante hievon ist besonders vorteilhaft und besteht darin, dass der Innenpfosten einstückig aus einem senkrecht zur Achse der Gewindebolzen anzuordnenden, demgemäss den Spannmuttern als Anlagefläche dienenden Mittelteil und beiderseits hiervon, miteinander funktionell das Innen-Eckstück bildend, aus je einem Randteil besteht, welcher gegenüber dem Mittelteil darart abgebogen ist, dass er parallel den jeweils angrenzenden Schalungsbrettern gerichtet ist. Die einstückige Ausführung des Innenpfostens bedeutet Kostenersparnis durch Vereinfachung, und ihre Festigkeit steht trotz Wegfall einer zusätzlichen Aussteifung ausser Frage, einmal dank der beiderseitigen Abbiegung der Randteile sowie zudem bei angemessener Wahl der Wandstärke. 



  Auch das Aussen-Eckstück kann man auf seiner Innenseite der Länge nach mit einem damit fest verbundenen Aussteifungsblech versehen, das senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet und mit je einer Verankerungsmutter für die Gewindebolzen oder statt dessen allenfalls mit den Gewindebolzen selber fest verbunden ist, und der besondere Vorteil ergibt sich dann, wenn das Aussteifungsblech an jeder seiner beiden Längskanten derart abgebogen ist, dass es dort in die Anschlagleisten übergeht, deren Verwirklichung dann also ohne zusätzliche Einzelteile auskommt. Auch hier gilt wieder, dass im Falle einer Schweissverbindung stellenweise Schweissung genügt und vorteilhaft ist. 



  Da bei der neuen Schachtschalung Beschädigung beim Ein- und Ausschalen ohne weiteres vermeidbar, von daher also die Wiederverwendbarkeit ihrer Teile schier unbegrenzt ist, ist es besonders wichtig, deren Unbrauchbarwerden durch eingedrungenen Beton vorzubeugen. Dies kann auf einfache Weise dadurch geschehen, dass man den Hohlraum, der sich beim Aussen-Eckstück zwischen seinen Schenkeln und dem darin befestigten Aussteifungsblech sowie bei einigen Ausführungsformen des Innen-Eckstückes zwischen seinen Schenkeln und dem darin befestigten  Aussteifungssteg bildet, zumindest am einen, dann oben anzuordnenden Ende durch ein Abdeckungsblech verschliesst.

  Dieses kann aufgeschweisst sein, doch wird die Festigkeit einer Schweissverbindung hierbei nicht benötigt, so dass es genügt und einfach und zweckmässig ist, wenn man das Abdeckungsblech mit einem Zwei-Komponenten-Klebstoff, z.B. mit einem Epoxydharz aufklebt. Man kann obendrein auch den Raum zwischen dem Aussen- und dem Innen-Eckstück gegen ein Eindringen oder Hineinfallen der Betonmischung schützen, indem man über diesem Zwischenraum einen abnehmbaren Deckel vorsieht. 



  Bemerkt sei noch, dass sich die neue Schachtschalung auch zur Anwendung bei schachtartigen Ausnehmungen in Hochbauten eignet. Ferner sei noch darauf hingewiesen, dass die Höhe der neuen Schachtschalung ein praktikables Mass nicht zu überschreiten braucht, weil dieses in nahezu allen Anwendungsfällen in einem Zuge ausreicht, d.h., man benötigt bei der neuen Schachtschalung nicht etliche Exemplare mit unterschiedlichen Höhen. Sollte jedoch einmal ein tieferer Schacht herzustellen sein, so kann man ihn mit der gleichen Schachtschalung etappenweise übereinander ausführen, so dass auf diese Weise damit beliebig tiefe Schächte ausbetoniert werden können. 



  Einige Ausführungsbeispiele der neuen Schachtschalung sind in den beigefügten Zeichnungen dargestellt. Darin zeigen 
 
   Fig. 1 eine schematische Darstellung der gesamten Schachtschalung, perspektivisch; 
   Fig. 2 einen Eckpfosten mit angrenzenden Schalungsbretter-Teilen in Ansicht von oben; 
   Fig. 3 dasselbe, jedoch das Innen-Eckstück anders ausgebildet. 
 



  In Fig. 1 erkennt man eine Schachtschalung mit rechteckigem Grundriss und vier Eckpfosten A, welche vier Wände B aus Schalungsbrettern halten. 



  Fig. 2 zeigt einen Eckpfosten A mit angrenzenden Schalungsbretter-Teilen B. Der Eckpfosten A besteht aus einem Aussenpfosten und einem Innenpfosten sowie aus einer Spannvorrichtung. Der Aussenpfosten, die Schalungsbretter B von aussen und an den Endkanten fassend, besteht aus einem Aussen-Eckstück 1 und einem Aussteifungsblech 2, das beiderseits derart abgebogen ist, dass es dort in Anschlagleisten 2 min  für die Endkanten der Schalungsbretter übergeht. Der Innenpfosten, die Schalungsbretter B von innen fassend, besteht aus einem Innen-Eckstück 3 und einem Aussteifungssteg 4.

   Die Spannvorrichtung, den Innenpfosten in Richtung gegen den Aussenpfosten drückend und dadurch die angrenzenden Schalungsbretter B festspannend, besteht aus einem Gewindebolzen 6, dessen Achse in der Winkelhalbierenden des Winkels zwischen den angrenzenden Schalungsbrettern angeordnet ist, aus einer den Gewindebolzen 6 lösbar im Aussenpfosten haltenden Verankerungsmutter 7 und aus einer Spannmutter 8 auf dem Gewindebolzen 6, unter welcher eine Unterlegscheibe 9 eingefügt ist. Beim Einschalen werden zuerst die  Aussenpfosten an allen Ecken der Schalung gesetzt, dann werden die Schalungsbretter B angelegt, hiernach die Gewindebolzen 6 in die Verankerungsmuttern 7 geschraubt; an allen Ecken werden sodann die Innenpfosten aufgeschoben und schliesslich durch Anziehen der Spannmuttern 8 gegen die Schalungsbretter B gedrückt.

  Beim Ausschalen spielen sich dieselben Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge und in entgegengesetztem Sinne ab. 



  Man erkennt in Fig. 2 ferner, dass der Aussenpfosten obenauf durch ein Abdeckungsblech 10, der Innenpfosten obenauf durch ein Abdeckungsblech 11 verschlossen ist; gleiche Abdeckungsbleche können auch an den unteren Pfostenenden vorgesehen sein. Die Abdeckungsbleche haben den Zweck, zu verhindern, dass Betonmischung in die im Aussenpfosten und im Innenpfosten gebildeten Hohlräume eindringt. 



  Zu Fig. 3 ist der Aussenpfosten derselbe wie in Fig. 2, und auch die Spannvorrichtung ist dieselbe; hingegen zeigt Fig. 3 einen anders ausgebildeten Innenpfosten, der hier nur aus einem Stück besteht, das sich in einen Innenpfosten-Mittelteil 5 und beiderseits hiervon und demgegenüber abgewinkelt in je einen Innenpfosten-Randteil 5 min  gliedert. Dabei übernimmt der Mittelteil zugleich die Funktion, der Spannmutter 8 eine senkrecht zu ihrer Achse angeordnete Anschlagfläche zu bieten, und die Randteile übernehmen miteinander die Funktion des Innen-Eckstückes 3 in Fig. 2, nämlich sich an die angrenzenden Schalungsbretter anzulegen und sie von innen her gegen das Aussen-Eckstück 1 zu drücken, wenn man die Spannmutter 8 anzieht.

   Die Einstückigkeit des Innenpfostens 5, 5 min  bedeutet nicht nur eine Ersparnis gegenüber der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform, sondern sie ermöglicht vor allem auch die Verwendung sehr unterschiedlicher Dicken der Schalungsbretter B oder B min  in unterschiedlichen Anwendungsfällen. So erkennt man in Fig. 3, dass die dort verwendeten Schalungsbretter B min  wesentlich dünner sind als die in Fig. 2 gezeigten Schalungsbretter B. Wollte man die dünnen Schalungsbretter B min  bei der Ausführungsform des Innenpfostens gemäss Fig. 2 verwenden, so müsste man feststellen, dass man sie dort nicht verwenden kann: Die Ecke des Innen-Eckstückes 3 würde beim Anziehen der Spannmutter 8 gegen die Verankerungsmutter 7 stossen, bevor es die dünneren Schalungsbretter B min erreicht hat und festspannen kann. 

Claims (10)

1. Schachtschalung aus Eckpfosten und zwischen ihnen gehaltenen Schalungsbrettern, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: a) Jeder Eckpfosten (A, A min ) weist einen Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) mit einem Aussen-Eckstück (1) und einen Innenpfosten (3-5, 5 min ) mit einem Innen-Eckstück (3, 5 min ) mit je winkelförmigem Grundquerschnitt der Eckstücke sowie eine Spannvorrichtung (6-8) auf, die so ausgebildet ist, dass sie den Innenpfosten (3-5, 5 min ) gegen den Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) zu pressen und dadurch die beiderseits angrenzenden Schalungsbretter (B, B min ) an ihren Endpartien zwischen den Schenkeln des Innen- und des Aussen-Eckstückes festzuklemmen vermag;
b) mit jedem der beiden Schenkel des Aussen-Eckstückes (1) auf deren Innenseite fest verbunden ist eine sich darin längs erstreckende, im Abstand von den Schenkelenden und unmittelbar neben den Stirnseiten der jeweiligen Schalungsbretter (B, B min ) angeordnete Anschlagleiste (2 min ) für die Endkanten der Schalungsbretter.
2. Schachtschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Anschlagleiste (2 min ) höchstens fast gleich der Dicke der dünnsten, zu verwendenden Schalungsbretter (B min ) ist.
3.
Schachtschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus mindestens zwei im Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) auf dessen Innenseite verankerten, über dessen Länge verteilten, in Richtung der Winkelhalbierenden angeordneten Gewindebolzen (6), welche den Innenpfosten (3-5, 5 min ) mit Spiel durchdringen, und an diesen anschliessend aus je einer Spannmutter (8) auf den Gewindebolzen (6) besteht.
4. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) für jeden Gewindebolzen (6) eine Verankerungs-Mutter (7) fest verbunden ist, in welcher der betreffende Gewindebolzen (6) eingeschraubt und lösbar ist.
5. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebolzen (6) selber im Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) fest angebracht sind.
6.
Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innen-Eckstück (3) auf seiner Innenseite der Länge nach oder einzeln je im Bereich eines jeden Gewindebolzens (6) einen mit dem Innen-Eckstück fest verbundenen Aussteifungssteg (4) aufweist, der senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet ist, so dass er den Spannmuttern (8) auf den Gewindebolzen (6) auch als Anlagefläche dient.
7. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenpfosten (5, 5 min ) einstückig aus einem senkrecht zur Achse der Gewindebolzen (6) anzuordnenden, demgemäss den Spannmuttern (8) als Anlagefläche dienenden Mittelteil (5) und beiderseits hiervon, miteinander das Innen-Eckstück bildend, aus je einem Randteil (5 min ) besteht, welcher gegenüber dem Mittelteil derart abgebogen ist, dass er parallel den jeweils angrenzenden Schalungsbrettern (B min ) gerichtet ist.
8.
Schachtschalung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussen-Eckstück (1) auf seiner Innenseite der Länge nach ein hiermit fest verbundenes Aussteifungsblech (2) aufweist, das senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet ist, mit den Gewindebolzen (6) selber oder mit je einer Verankerungsmutter (7) für die Gewindebolzen (6) fest verbunden ist und an jeder seiner beiden Längskanten derart abgebogen ist, dass es dort in die Anschlagleisten (2 min ) übergeht.
9. Schachtschalung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Schenkeln des Innen-Eckstückes (3) und dem darin befestigten, von oben bis unten durchlaufenden Aussteifungssteg (4) gebildete Hohlraum mindestens am einen, dann oben anzuordnenden Ende durch ein Abdeckungsblech (11) verschlossen ist.
10.
Schachtschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Schenkeln und dem darin befestigten Aussteifungsblech (2) des Aussen-Eckstückes (1) gebildete Hohlraum mindestens am einen, dann oben anzuordnenden Ende durch ein Abdeckungsblech (10) verschlossen ist. 1. Schachtschalung aus Eckpfosten und zwischen ihnen gehaltenen Schalungsbrettern, gekennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale: a) Jeder Eckpfosten (A, A min ) weist einen Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) mit einem Aussen-Eckstück (1) und einen Innenpfosten (3-5, 5 min ) mit einem Innen-Eckstück (3, 5 min ) mit je winkelförmigem Grundquerschnitt der Eckstücke sowie eine Spannvorrichtung (6-8) auf, die so ausgebildet ist, dass sie den Innenpfosten (3-5, 5 min ) gegen den Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) zu pressen und dadurch die beiderseits angrenzenden Schalungsbretter (B, B min ) an ihren Endpartien zwischen den Schenkeln des Innen- und des Aussen-Eckstückes festzuklemmen vermag;
b) mit jedem der beiden Schenkel des Aussen-Eckstückes (1) auf deren Innenseite fest verbunden ist eine sich darin längs erstreckende, im Abstand von den Schenkelenden und unmittelbar neben den Stirnseiten der jeweiligen Schalungsbretter (B, B min ) angeordnete Anschlagleiste (2 min ) für die Endkanten der Schalungsbretter. 2. Schachtschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Anschlagleiste (2 min ) höchstens fast gleich der Dicke der dünnsten, zu verwendenden Schalungsbretter (B min ) ist. 3.
Schachtschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus mindestens zwei im Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) auf dessen Innenseite verankerten, über dessen Länge verteilten, in Richtung der Winkelhalbierenden angeordneten Gewindebolzen (6), welche den Innenpfosten (3-5, 5 min ) mit Spiel durchdringen, und an diesen anschliessend aus je einer Spannmutter (8) auf den Gewindebolzen (6) besteht. 4. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) für jeden Gewindebolzen (6) eine Verankerungs-Mutter (7) fest verbunden ist, in welcher der betreffende Gewindebolzen (6) eingeschraubt und lösbar ist. 5. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindebolzen (6) selber im Aussenpfosten (1, 2, 2 min ) fest angebracht sind. 6.
Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Innen-Eckstück (3) auf seiner Innenseite der Länge nach oder einzeln je im Bereich eines jeden Gewindebolzens (6) einen mit dem Innen-Eckstück fest verbundenen Aussteifungssteg (4) aufweist, der senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet ist, so dass er den Spannmuttern (8) auf den Gewindebolzen (6) auch als Anlagefläche dient. 7. Schachtschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenpfosten (5, 5 min ) einstückig aus einem senkrecht zur Achse der Gewindebolzen (6) anzuordnenden, demgemäss den Spannmuttern (8) als Anlagefläche dienenden Mittelteil (5) und beiderseits hiervon, miteinander das Innen-Eckstück bildend, aus je einem Randteil (5 min ) besteht, welcher gegenüber dem Mittelteil derart abgebogen ist, dass er parallel den jeweils angrenzenden Schalungsbrettern (B min ) gerichtet ist. 8.
Schachtschalung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Aussen-Eckstück (1) auf seiner Innenseite der Länge nach ein hiermit fest verbundenes Aussteifungsblech (2) aufweist, das senkrecht zur Gewindebolzen-Achse angeordnet ist, mit den Gewindebolzen (6) selber oder mit je einer Verankerungsmutter (7) für die Gewindebolzen (6) fest verbunden ist und an jeder seiner beiden Längskanten derart abgebogen ist, dass es dort in die Anschlagleisten (2 min ) übergeht. 9. Schachtschalung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Schenkeln des Innen-Eckstückes (3) und dem darin befestigten, von oben bis unten durchlaufenden Aussteifungssteg (4) gebildete Hohlraum mindestens am einen, dann oben anzuordnenden Ende durch ein Abdeckungsblech (11) verschlossen ist. 10.
Schachtschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den Schenkeln und dem darin befestigten Aussteifungsblech (2) des Aussen-Eckstückes (1) gebildete Hohlraum mindestens am einen, dann oben anzuordnenden Ende durch ein Abdeckungsblech (10) verschlossen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1596029A1 (de) 2004-05-11 2005-11-16 SARL C.M.F. (Coffrage et Menuiserie Fabre) Ausparschalung
FR2870277A1 (fr) * 2004-05-11 2005-11-18 Sarl Cmf Coffrage Et Menuiseri Coffrage de reservation
CN113718961A (zh) * 2021-07-26 2021-11-30 衡水通广通信导航设备有限公司 一种夹紧拼接式方舱及拼装方法

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