CH678294A5 - - Google Patents

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CH678294A5
CH678294A5 CH1705/89A CH170589A CH678294A5 CH 678294 A5 CH678294 A5 CH 678294A5 CH 1705/89 A CH1705/89 A CH 1705/89A CH 170589 A CH170589 A CH 170589A CH 678294 A5 CH678294 A5 CH 678294A5
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CH
Switzerland
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belts
disc
grinding
receptacle
abrasive
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CH1705/89A
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Hirokazu Ichiguchi
Original Assignee
Hirokazu Ichiguchi
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Description

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Beschreibung
Dre vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung eines Schleifwerkzeugs, mit einer Vielzahl von radial angeordneten und so zusammengefassten Schleifplatten, däss diese scheibenförmig aneinander befestigtwerden können.
Ein Schleifwerkzeug mit einer Vielzahl von radial angeordneten und so zusammengefassten, rechteckigen Schleifplatten, dass diese kreisförmig aneinander befestigt werden können, findet oft bei verschiedenartigen Schleifmaschinen Anwendung.
Bezüglich des allgemeinen Aufbaus eines Schleifwerkzeugs ist eine Vielzahl von rechteckigen Schleifplatten 51 radial angeordnet und mit sich überlappenden Seitenkanten zusammengestellt, so däss eine Ringschleifplatte 52, wie in Fig. 20 dargestellt, gebildet wird.
Eine mittig mit einem Loch zum Durchführen einer Antriebswelle einer Schleifmaschine versehene Scheibe 53 ist aus einer Faserstoffplatte und dergleichen gefertigt zusätzlich zu der oben beschriebenen Schleifplatte 52 und ist koaxial an einer Seite der Schleifplatte 52 mit Klebemitteln befestigt.
Ein Vorgang zur Herstellung des oben genannten Schleifwerkzeuges ist nachfolgend in Einzelheiten beschrieben. Die rechteckigen Schleifpiatten 51 werden In die entsprechenden, an der Oberseite einer Aufspannvorrichtung (nicht abgebildet) gebildeten radialen Nuten nacheinander richtig geordnet und radial Seite an Seite manuell eingesetzt, so dass die Ringschleifplatte 52 gebildet wird.
Daraufhin wird die Scheibe 53, auf deren eine Fläche die Klebemittel aufgebracht wurden, auf der Schleifplatte 52 überlappt, wobei eine Schraubenwelle in der Mitte der Aufspannvorrichtung durch die Löcher in der Mitte der Schleifplatte 52 und der Scheibe 53 geführt wird, und die Schleifplatte 52 und die Scheibe 53 mittels einer von dem oberen Ende dieser Schraubenweile aufgezogenen Mutter auf die Aufspannvorrichtung aufgeschraubt werden. Somit ist eine arbeitsaufwendige Bedienung erforderlich, was insofern Probleme schafft, als das Schleifwerkzeug nicht massengefertigt werden kann und die Kosten dadurch beträchtlich höher sind.
Der vorliegenden Anmeldung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur effizienten Herstellung eines Schleifwerkzeuges ohne manuelle Bedienung und mit automatischen Mitteln zu schaffen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 und dem Nebenanspruch 3.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung bezüglich der Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2 und 4.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer ersten bevorzugten Ausführungsform eines Schleifwerkzeuges nach der vorliegenden Erfindung, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. 1 im Schnitt;
Fig. 3 eine vergrösserte Vorderansicht der Hauptelemente der ersten bevorzugten Ausführungsform eines Schleifwerkzeugs nach der vorliegenden Erfindung im Längsschnitt;
Fig. 4 eine Vorderansicht des Zuführens der Schleifbänder im Längsschnitt; &
Fig. 5 eine Vorderansicht des Zustandes während des Andrückens im Längsschnitt;
Fig. 6 eine Vorderansicht des Zustandes, bei welchem eine Abdeckplatte manuell aufgesetzt wird;
Fig. 7 eine Vorderansicht des Zustandes, bei welchem die Abdeckplatte manuell aufgeschraubt wird;
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht eines gefertigten Schleifwerkzeuges;
Fig. 9 eine Vorderansicht eines gefertigten Schleifwerkzeuges im Längsschnitt;
Fig. 10 eine teilweise Unteransicht eines gefertigten Schleifwerkzeuges;
Fig. 11 eine Vorderansicht einer zweiten bevorzugten Ausführungsform einer Vorrichtung zur Herstellung eines Schleifwerkzeugs nach der vorliegenden Erfindung, teilweise im Längsschnitt;
Fig. 12 eine Draufsicht der Vorrichtung nach Fig. 11 im Schnitt;
Fig. 13 eine vergrösserte Vorderansicht der Hauptelemente der zweiten bevorzugten Ausführungsform eines Schleifwerkzeugs nach der vorliegenden Erfindung im Längsschnitt;
Fig. 14 eine Vorderansicht des Zustandes während des Andrückens;
Fig. 15 eine perspektivische Teilansicht eines gefertigten Schleifwerkzeugs;
Fig. 16 eine Vorderansicht eines gefertigten Schleifwerkzeugs im Längsschnitt;
Fig. 17 eine vergrösserte teilweise Unteransicht eines gefertigten Schleifwerkzeugs;
Fig. 18 eine Vorderansicht einer weiteren bevorzugten Ausführungsform im Längsschnitt;
Fig. 19 eine perspektivische Ansicht eines mittels der Vorrichtung nach Fig. 18 gefertigten Schleifwerkzeugs;
Fig. 20 eine vergrösserte Unteransicht des herkömmlichen Schleifwerkzeugs.
In Fig. 4 und 5 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine mittig mit einem Loch 3 versehene Scheibe aus Metallen oder Faserstoffplatten, wobei Klebemittel 2 auf die festgesetzten Stellen einer Umfangskante der Oberseite der Scheibe 1 aufgebracht wird.
Das Bezugszeichen 4 bezeichnet eine mittels einer Klemmvorrichtung 5 auf der Scheibe 1 angeordnete Abdeckplatte. Die Klemmvorrichtung 5 trägt die Scheibe 1 mittels eines Kragens 7, welcher in dem mittleren Abschnitt einer durch das Loch 3 der Scheibe 1 geführten Tragwelle 6 vorgesehen ist, wo- n bei ein oberes Ende der Tragwelle 6 in ein konkaves *
Loch 9 einer vorragend über einen oberen Mittelabschnitt der Abdeckplatte 4 ausgebildeten Welle 8 eingeführt wird und wobei eine durch Federdruck hin zu einem Innenumfang des konkaven Loches 9 gedrückte Kugel 10 lösbar im Eingriff steht mit einem
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über einen Aussenumfang der Tragwelle 6 vorragend ausgebildeten Element 11.
Weiterhin ist eine Scheibe 13 mit kleinem Durchmesser auf einer auf der Scheibe 1 unterhalb der Abdeckplatte 4 und mit dieser in Kontakt stehend ausgebildeten, ringförmigen Auskragung 12 angeordnet.
Eine Vielzahl von feststehend auf der Scheibe 13 mit kleinem Durchmesser angeordneten Stiften 14 wird durch eine Vielzahl von in der darüberliegen-den Abdeckplatte 4 ausgebildeten Stiftlöchern geführt, wobei eine Obergrenze der Abdeckplatte 4 durch Köpfe 15 an den oberen Enden der Stifte 14 gesetzt wird, und die Abdeckplatten 4 in festgesetzten Stellungen von in den Stiften 14 angeordneten Federn 16 gehaltert werden.
Das Bezugszeichen 17 bezeichnet eine Aufnahme für die Scheibe 1. Die Aufnahme 17 ist von einer Anzahl von mit Anschlägen 18 an den oberen Enden versehenen Führungsstiften 19 höhenverstellbar gehaltert und wird mittels einer Feder 20 angehoben, bis ein Kontakt mit den Anschlägen 18 hergestellt ist. Weiterhin sind zylindrische Kanten 33 in einem Abstand um einen Aussenumfang der Aufnahme 17 angeordnet.
Eine Vielzahl von Führungselementen 22 zur Führung der langen Schleifbänder 21 ist an den entsprechenden radialen Linien ausserhalb des Ge-samtumfangs der Aufnahme 17 vorgesehen. Die entsprechenden Führungen 22 haben die Form einer Nut, deren oberer Abschnitt geöffnet ist, so dass sich die entsprechenden Schleifbänder 21 überlappen können, wobei sie schräg angeordnet sind und zur Scheibenmitte 1 hin gleiten.
Weiterhin werden die Schleifbänder 21 aufgerollt, so dass sie, wie in Fig. 1 dargestellt, von einem Gestell 23 gehaltert werden.
Das Bezugszeichen 24 in Fig. 1 bezeichnet eine Zustellvorrichtung der Schleifbänder 21.
Diese Zustellvorrichtung 24 weist einen mittels eines ersten Zylinders 25 angehobenen Arm 26 in Form eines umgekehrten L auf sowie einen auf einem spitzen Ende des Armes 26 gehalterten zweiten Zylinder 27 und eine auf einem spitzen Ende einer Kolbenstange des zweiten Zylinders vorgesehene Sperrklinke 28.
Das Bezugszeichen 29 in Fig. 1 bezeichnet eine Andrückvorrichtung für die Andrückplatte 4.
Die Andrückvorrichtung 29 weist eine mit der Oberseite der zylindrischen Kante 33 in Kontakt gebrachte Aufnahme 34 für die kreisförmige Kante auf, welche fest an dem unteren Ende einer mittels eines dritten Zylinders 30 auf konzentrische Weise höhenbeweglichen Hubvorrichtung 31 angeordnet ist.
Die erste bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung weist die oben beschriebene Konstruktion auf. Wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, wird zunächst die Scheibe 1, auf welche Klebemittel 2 aufgebracht wurden, mittels der Klemmvorrichtung 5 zur Positionierung auf der Aufnahme 17 an der Abdeckplatte 4 festgeklemmt.
Daraufhin wird der Arm 26 von dem ersten Zylinder 25 der in Fig. 1 dargestellten Zustellvorrichtung 24 gesenkt zum Drücken der Sperrklinke 28 gegen das Schleifband 21 auf einer Halteplatte 35, wonach dieser in diesem Zustand angehalten wird. Dann wird die mit Klebemitteln versehene Scheibe in der Mitte plaziert, und die Sperrklinke 28 wird durch das Ausfahren des zweiten Zylinders 27 hin zur Mitte bewegt, so dass das Schleifband 21 gefördert wird und sein spitzes Ende in einen Spalt zwischen der Scheibe 1 und der Abdeckplatte 4, wie in Fig. 4 gezeigt, eingeführt wird.
Nach Abschluss der Förderbewegung wird die Hubvorrichtung 31 von dem Zylinder 30 der Andrückvorrichtung 29 nach unten bewegt, und die an dem unteren Ende der Hubvorrichtung 31 vorgesehene Aufnahme 34 für die Kante wird gegen die entsprechenden Schleifbänder 21 auf den Werkzeugen 33 mit zylindrischen Kanten, wie in Fig. 5 gezeigt, gedrückt zum Abschneiden der entsprechenden Schleifbänder 21. Nachfolgend wird die Sperrklinke 28 von dem ersten Zylinder 25 zum Zurückziehen der Sperrklinke 28 angehoben.
Weiterhin werden die entsprechenden, durch Kompression der Feder 16 mittels der Abdeckplatte 4 beim Senken der Hubvorrichtung 31, wie beschrieben, abgeschnittenen Schleifbänder 21 mittels der Klebemittel 2 an der Scheibe 1 befestigt. Dann wird der Arm mittels des ersten Zylinders 25 gesenkt, so dass die Sperrklinke 28 gegen das auf einer Halteplatte 35 befindliche Schleifband drückt, wonach die Hubvorrichtung 31 durch den Zylinder 30 zum Beenden der Druckausübung durch die Abdeckplatte 4 angehoben wird.
Daraufhin werden die mittels Klemmvorrichtung 5 festgeklemmte Abdeckplatte 4 und die Scheibe 1 von der Aufnahme 17 gelöst und zusammen mit den entsprechenden, an der Scheibe 1 festgeklebten Schleifbändern 21 in einen Ofen gelegt und erwärmt oder bei Normaltemperatur belassen, wodurch die Klebemittel erhärten. Nach Erhärtung der Klebemittel wird das Festklemmen durch die Klemmvorrichtung 5 unterlassen, so dass die Abdeckplatte 4 wieder abgenommen werden kann und man das Schleifwerkzeug B nach Fig. 8 erhält.
Obwohl vorstehend das automatische Andruck-verfahren beschrieben wurde, ist auch ein weiteres Verfahren anwendbar, bei welchem eine in der Mitte der Oberseite einer Aufnahmeplatte 41 nach oben vorstehend ausgebildete Schraubenwelle 42 durch das Durchgangsloch 3 geführt wird zum Überlappen der Scheibe 1 auf der Aufnahmeplatte 41, wobei diese Aufnahmeplatte 41 auf der Aufnahme 17 angeordnet wird, woraufhin die entsprechenden Schleifbänder 21, wie in Fig. 6 dargestellt, mittels der Zustellvorrichtung 24 gefördert werden, und nachfolgend ein in der Mitte einer Abdeckplatte 43 angeordnetes Loch 44 über die Schraubenwelle 42 geführt wird und eine Mutter 45 zum Andrucken der entsprechenden Schleifbänder 21 gegen die Scheibe 1 mittels der Abdeckplatte 43, wie in Fig. 7 dargestellt, aufgeschraubt wird, woraufhin das Abschneiden der entsprechenden Schleifbänder 21 durch die Schneidevorrichtung 32 auf der Aufnahme 17 in der gleichen Weise wie in Fig. 5 erfolgt. Weiterhin ist als Schneidevorrichtung 32 eine zylindrische Seitenkante an der Hubvorrichtung 31 zusätzlich zu der oben beschriebenen bevorzugten
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Ausführungsform anwendbar. Weiterhin lässt sich der Schneidvorgang durch das Drehen eines mit Kanten versehenen Werkzeugs anstatt der zylindrischen Kante durchführen.
Bei dem Verfahren zur Herstellung des Schleifwerkzeuges und der Vorrichtung zur Herstellung des Schleifwerkzeuges nach der ersten bevorzugten Ausführungsform wird, wie oben beschrieben, eine Vielzahl von langen, radial angeordneten Schleifbändern zur Mitte hin geführt, so däss diese sich auf der Scheibe mittels Klebemittel überlappen und dann unter Druck an der Scheibe fest geklebt werden. Daraufhin werden die jeweiligen Schleifbänder in den vorbestimmten Stellungen an der Aus-senseite der Umfangskante der Scheibe abgeschnitten, so dass die Produktivität dieses Herstellungsverfahrens gegenüber der Produktivität des herkömmlichen Herstellungsverfahrens von Schleifwerkzeugen, bei welchem vor allem Handbedienung erforderlich ist, wesentlich grösser ist.
Weiterhin lassen sich einheitliche Produkte herstellen. Ausserdem besteht bei einem Verfahren, bei welchem die rechteckigen Schleifplatten anein-andergeklebt werden, wie zum Beispiel bei dem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung eines Schleifwerkzeuges, die Möglichkeit, dass ein Aussenumfang des Werkstückes unregelmässig wird und das Werkstück, wie in Fig. 20 dargestellt, durch hervorstehende Ecken der Platten beschädigt wird. Demgegenüber wird bei dem erfindungsge-mässen Verfahren zur Herstellung des Schleifwerkzeuges der Umfang der Schleifplatte durch die zylindrische Kante und die Drehung kreisförmig geschnitten, so dass das Problem auf diese Weise gelöstwerden kann.
Bei einer zweiten bevorzugten Ausführungsform findet eine Heizvorrichtung Anwendung, und die Teile, welche ebenfalls in der ersten bevorzugten Ausführungsform verwendet werden, sind jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
In Rg, 14 bezeichnet das Bezugszeichen 47 eine erwärmbare Aufnahme, wobei eine höhenverstellbare Heiz- und eine Andruckvorrichtung 48 oberhalb der Aufnahme 47 angeordnet ist.
Die oben beschriebene Heiz- und Andrückvorrichtung 48 ist auf einem Tisch 49 angeordnet.
Die Heiz- und Andrückvorrichtung 48 weist weiterhin einen auf einem Rahmen 54 angeordneten Zylinder 55 sowie ein an einem spitzen Ende einer Kolbenstange des Zylinders 55 angeordnetes kreisförmiges Andrückelement 56 auf.
Die oben beschriebene erwärmbare Aufnahme 47 und die Heiz- und Andrückvorrichtung 48 sind mittels eines jeweils innenseitig ausgebildeten Heizelements 57 bis zu einer vorbestimmten Temperatur erwärmbar.
Eine Vielzahl von Führungen 22 sind radial an dem gesamten Aussenumfang der oben beschriebenen erwärmbaren Aufnahme 47 feststehend angeordnet.
Diese Führungen 22 werden von nutförmigen Elementen gebildet, deren obere Abschnitte offen sind, wie in Fig. 12 dargestellt. Die entsprechenden Schleifbänder 21 werden schräg überlappt, so dass sie auf dieselbe Weise zur Mitte hin geführt werden wie bei der ersten bevorzugten Ausführungsform.
Die erwärmbare Aufnahme 47 ist höhenverstellbar gelagert durch eine Vielzahl von an dem oberen Ende angeordneten, mit einem Anschlag 60 versehenen Führungsstiften 61, wie in Fig. 14 dargestellt, und wird angehoben, bis ein Kontakt mit dem Anschlag 60 mittels einer Feder 62 hergestellt ist. Weiterhin ist eine zylindrische Kante 33 mit einem Abstand von dem Aussenumfang der Aufnahme 47 angeordnet. Ausserdem ist eine Aufnahme 34 für die kreisförmige Kante unterhalb des Andrückelements 56 befestigt und bildet zusammen mit der zylindrischen Kante 33 eine Schneidvorrichtung 32.
Ausserdem ist ein Verfahren zum Fördern der Schleifbänder 21 ebenso aufgebaut wie bei der ersten bevorzugten Ausführungsform, d.h. wie in Rg. 11 und 13 dargestellt, dass das Schleifband 21 aufgerollt wird und von einem Gestell 23 gehaltert wird.
Die Zustellvorrichtung 24 der Schieifbänder 21 umfasst einen mittels eines ersten Zylinders 25 angehobenen Arm 26 in der Form eines umgekehrten L, einen an einem spitzen Ende des Arms 26 gehalterten zweiten Zylinder 27 und eine an einem spitzen Ende einer Kolbenstange des zweiten Zylinders 27 angeordnete Sperrklinke 28.
Die zweite bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist wie oben beschrieben konstruiert. Zunächst wird nach Fig. 13 und 14 die mit wärmeempfindlichen Klebemitteln 2 versehene Scheibe 1 auf die Aufnahme 47 gelegt, und das in der Mitte vorgesehene Loch 3 wird auf den in der Mitte der Aufriahme 47 angeordneten Stift 53 zum Positionieren der Scheibe 1 aufgesetzt.
Die oben beschriebenen wärmeempfindlichen Klebemittel 2 können vorher auf die Scheibe 1 aufgebracht werden, oder wärmeempfindliche Ringklebemittel 2 können vorher auf der Scheibe 1 überlappt werden, oder die wärmeempfindlichen Klebemittel 2 und die Scheibe 1 können getrennt geführt werden.
Daraufhin wird die Sperrklinke 28 zur Mitte hin bewegt durch das Ausfahren des zweiten Zylinders 27 zum Fördern der Schleifbänder 21, bis ein spitzes Ende des Schleifbandes 21 in eine vorbestimmte Stellung vor dem Loch 3 in der Mitte der Scheibe 1 gelangt.
Nach Abschluss des Fördems wird das Andrückelement 56 von dem Zylinder 55 der Heiz- und Andrückvorrichtung 48 zum Andrücken der Scheibe 1 und der entsprechenden Schleifbänder 21 gegen die erwärmbare Aufnahme 47 nach unten bewegt, und die wärmeempfindlichen Klebemittel 2 werden mittels des Heizelements 57 zum Festkleben der jeweiligen Schleifbänder 21 an die Scheibe 1 geschmolzen. Dabei werden die jeweiligen Schleifbänder 21 durch die Aufnahme 34 für die Kante und die an einem Ende der Schneidvorrichtung 32 angeordnete zylindrische Kante 33 zu einer Schieilplatte A geschnitten.
Daraufhin wird der Arm 26 von dem ersten Zylinder 25 der Zustellvorrichtung 24 nach Fig. 11 nach unten bewegt zum Andrücken der Sperrklinke 28 gegen das Schleifband 21 auf der Halteplatte 35, und die Sperrklinke 28 wird von dem ersten Zylinder
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Fig. 18 und 19 zeigen das Verfahren mit Handbedienung. In diesem Fall wird ein Stempel 71 auf die erwärmbare Aufnahme 47 gelegt.
Dieser Stempel 71 ist aus wärmeleitendem Material gebildet, wobei ein aus einem Glasfasernetz und dergleichen bestehendes Scheibenmaterial 72 auf den Stempel 71 gelegt wird, und wärmeempfindliche Klebemittel 73 in Puderform auf dem Scheibenmaterial 72 verstreut werden oder plattenartige wärmeempfindliche Klebemittel 73 sich darauf überlappen.
Eine Vielzahl von Schleifbändern 21 wird zum Erwärmen und Andrücken weitergeleitet, wobei die wärmeempfindlichen Klebemittel zum Festkleben der Schleifbänder 21 an der Scheibe 1 geschmolzen werden, woraufhin diese von der Schneidvorrichtung zu einem Schleifwerkzeug B nach Fig. 19 auf dieselbe Weise wie bei den anderen bevorzugten Ausführungsformen geschnitten werden.
Obwohl sich auch bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform ähnliche Wirkungen wie bei dieser bevorzugten Ausführungsform erzielen lassen, wird bei dieser bevorzugten Ausführungsform die Scheibe auf die erwärmbare Aufnahme gelegt, und die entsprechenden Schleifbänder werden mittels der wärmeempfindlichen Klebemittel an der Scheibe festgeklebt, so dass eine Beaufsichtigung nach dem Festkleben über einen langen Zeitraum nicht erforderlich ist, wodurch die Produktivität beträchtlich erhöht wird.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Schleifwerkzeugs, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittig mit einem Durchgangsloch (3) versehene Scheibe (1) und eine Klebemittelschicht (2) auf der Oberseite einer Umfangskante der Scheibe auf eine Aufnahme (17) aufgebracht wird, wobei eine Vielzahl von radial um die Aufnahme (17) angeordneten Schleifbändern (21) zur Scheibenmitte hin bis zu einer festgesetzten Stellung geführt wird, vorausgesetzt, dass ihre Oberseite Schleifpartikel aufweist und die angrenzenden Seitenkanten sich überlappen, dann eine Andrückplatte (4) gegen die nahe der Scheibenmitte gesammelten, entsprechenden Schleifbänder (21) zum Festkleben derselben an der Scheibe (1) gedrückt wird, wobei die Scheibe (1) an der Andrückplatte (4) festsitzt, die entsprechenden Schleifbänder (21) kreisförmig nahe dem Aussenumfang der Scheibe (1) geschnitten werden und die Andrückplatte (4) von der Scheibe (1) nach dem Erhärten der Klebemittel (2) getrennt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine Aufnahme (17) zum Aufnehmen einer mit einer Klebemittelschicht (2) auf der Oberfläche einer Umfangskante der Scheibe versehenen Scheibe (1) aufweist, sowie eine Zustellvorrichtung (24) der Schleifbänder (21) zum Fördern einer Vielzahl von Schleifbändern (21) mit einer Schleifpartikel aufweisenden Oberseite zu der Mitte der auf der Aufnahme angeordneten Scheibe (1), vorausgesetzt, dass die angrenzenden Seitenkanten der Schleifbänder (21) sich überlappen, sowie eine Andrückplatte (4) zum Andrücken der entsprechenden Schleifbänder (21) gegen die Scheibe (1), und eine lösbar angeordnete Klemmvorrichtung (5) zum Festklemmen der gegen die entsprechenden Schleifbänder (21) auf der Scheibe (1) gedrückten Andrückplatte (4) an der Scheibe (1).
3. Verfahren zum Herstellen eines Schleifwerkzeuges, dadurch gekennzeichnet, dass eine mittig mit einem Durchgangsloch (3) versehene Scheibe (1) mit wärmeempfindlichen Klebemitteln (2) auf einer Oberfläche der Umfangskante zu einer erwärmbaren Aufnahme (47) geführt wird, wobei eine Vielzahl von radial um die erwärmbare Aufnahme (47) angeordneten Schleifbändern (21) hin zu der Scheibenmitte bis zu einer festgesetzten Stellung geführt wird, vorausgesetzt, dass die Oberseite der Schleifbänder (21) mit Schleifpartikeln versehen ist und die angrenzenden Seitenkanten sich überlappen, wobei eine erwärmte Andrückplatte (48) gegen die entsprechenden Schleifbänder (21) gedrückt wird, welche nahe der Scheibenmitte zusammenge-fasst sind zum Festkleben der entsprechenden Schleifbänder (21) an der Scheibe (1) durch Erwärmen und Schmelzen der wärmeempfindlichen Klebemittel (2), wobei die entsprechenden Schleifbänder (21) kreisförmig an dem Aussenumfang der Scheibe (1) abgeschnitten werden und wobei das Andrückelement (56) nach dem Erhärten der Klebemittel (2) zur Abnahme der Scheibe (1) von der erwärmbaren Aufnahme (47) entfernt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese eine erwärmbare Aufnahme (47) zum Aufnehmen einer mit einer wärmeempfindlichen Klebemittelschicht (2) auf der Oberseite einer Umfangskante der Scheibe versehenen Scheibe (1) aufweist, eine Zustellvorrichtung (24) der Schleifbänder (21) zum Fördern einer Vielzahl von Schleifbändern (21) mit einer mit Schleifpartikeln versehenen Oberseite zu der Mitte der Scheibe (1) auf der erwärmbaren Aufnahme (47), vorausgesetzt, dass sich die angrenzenden Seitenkanten der Schleifbänder überlappen, sowie eine Heiz- und Andrückvorrichtung (48) zum Anheben eines gegen die entsprechenden, zu der Scheibe (1) geführten Schleifbänder (21) zu drückenden Andrückelements (56) zur Erwärmung der entsprechenden Schleifbänder (21).
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JP11792288A JPH01289673A (ja) 1988-05-14 1988-05-14 研磨具の製造方法およびその装置
JP63152891A JP2682844B2 (ja) 1988-06-20 1988-06-20 研磨具の製造方法及びその装置

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CH1705/89A CH678294A5 (de) 1988-05-14 1989-05-05

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