CH678384A5 - - Google Patents

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CH678384A5
CH678384A5 CH2905/89A CH290589A CH678384A5 CH 678384 A5 CH678384 A5 CH 678384A5 CH 2905/89 A CH2905/89 A CH 2905/89A CH 290589 A CH290589 A CH 290589A CH 678384 A5 CH678384 A5 CH 678384A5
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mass
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butylamino
tert
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Ferenc Dr Simon
Karoly Dr Magyar
Attila Dr Nagy
Lajos Dr Fekete
Laszlo Dr Puskas
Pal Dr Fekete
Istvan Dr Simonyi
Janos Egri
Katalin-Suemeg Zukovics
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Egyt Gyogyszervegyeszeti Gyar
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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Description

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CH 678 384 A5
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein den Gewichtsertrag erhöhendes Mittel, insbesondere Futterzusätze, Prämix, Trinkwasserzusätze, Bolus und/oder Mikrokapseln. Die Erfindung betrifft weiterhin auch die Herstellung des den Gewichtsertrag steigernden Futters aus Futterzusätzen beziehungsweise Prämix.
In der Tierhaltung wird die Wirtschaftlichkeit der Fleischproduktion bedeutend dadurch beeinflusst, in welchem Ausmass das zum Füttern der Tiere verwendete Futter verwendet wird, das heisst, wieviel Futter für 1 kg Gewichtszunahme benötigt wird. Ein weiterer beachtenswerter Gesichtspunkt ist, innerhalb welcher Zeitspanne die Tiere das Schlachtgewicht erreichen. Je kleiner die verwendete Futtermenge und Je kürzer die Fütterungszeit bis zum Erreichen des Schlachtgewichte^ ist, desto wirtschaftlicher ist die Fleischproduktion.
Auch die Zusammensetzung des Futters zur Tierfütterung (in erster Linie Rind, Schwein, Schaf und Geflügel) beeinflusst die Wirtschaftlichkeit der Fleischproduktion. Deshalb werden Futter mit hohem Ei-weissgehalt verwendet, die ausserdem noch verschiedene Vitamine und Spurenelemente enthalten. Diese physiologisch wertvollen Futter sind jedoch ziemlich teuer.
In den letzten Jahrzehnten erhöht man die Wirtschaftlichkeit der Fleischproduktion auch dadurch, dass man dem Futter ertragssteigernde Zusatzstoffe zusetzt, die die Futterverwertung fördern.
Ein solches, bei Wiederkäuern gebräuchliches ertragssteigerndes Mittel ist das Monenzin [chemischer Name: 4-{2-(2-Äthyl-3'-methyl-5'-/tetrahydro-6-hydroxy-6-hydroxymethyl-3,5-dimethyl-2-pyranyl/-perhydro-2I2-bifuran-5-yl)-9-hydroxy-2,8-dimethyl-1,6-dioxaspiro(4,5)deo-7-yl}-3-me-thoxy-2-methyl-vaIèriansàure]. Mit seiner Anwendung kann zwar eine Ertragssteigerung erzielt werben, sein Nachteil besteht jedoch darin, dass das Fleisch fett wird (Veterinary Pharmacology and Thera-peutics, 5, Ausgabe, 1982, Iowa State University Press, USA, Seiten 877,1050-1057 und 1101).
In der Schweinemast wird das Carbadox (3-Methyl-/chinoxalin-2-yl-methylen/-carbasat-N1,N4-di-oxyd) verwendet, dessen Nachteil darin besteht, dass es lange Zeit nicht aus dem Organismus ausgeschieden wird und deshalb 70 Tage vor dem Schlachten nicht verabreicht werden darf (Veterinary Pharmacology and Therapeutics, 4. Ausgabe, 1977, Iowa State University Press, Seiten 962 und 1319; Shive-ly und Mitarbeiter, J. Animai Sci., 27, 1136 [1968]; Thrasher und Mitarbeiter, J. Animai Sci., 27, 1137 [1968]; Thrasher und Mitarbeiter, J. Animai Sci., 28,208 [1969]).
In der Geflügelhaltung wird als ertragssteigerndes Mittel Neomycinsulfat verwendet, das ein Antibiotikum ist. Es hat den Nachteil, dass es eine schwache ertragssteigernde Wirkung besitzt und sich bei seiner Anwendung gegenüber anderen Antibiotika eine Kreuzresistenz herausbilden kann (Hossoff, Handbook of Veterinary Drugs, Springer Publishing Co., New York, 1974, Seite 368).
Ziel der Erfindung war die Entwicklung eines Mittels mit ertragserhöhender Wirkung, welches eine wirtschaftliche Fleischproduktion ermöglicht und das Fleisch-Fett-Verhältnis bei den Tieren zugunsten des Fleisches verschiebt, wodurch die Tiere auch beim Erreichen des Schlachtgewichtes relativ fettarm sind.
In eigenen Versuchen wurde gefunden, dass das obige Ziel mit einem Mittel beziehungsweise Futter mit gewichtsertragsteigernder Wirkung erreicht wird, das als Wirkstoff 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanoI oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz enthält.
Das 1-(3,5-DihydroxyphenyI)-2-(ter-butylamino)-äthanol ist ein unter dem Namen Terbutalin bekanntes Sympathomymetikum, das in der Humanmedizin, insbesondere als Bronchusrelaxans, Verwendung findet (US-PS 3 937 838). Die Verbindung wird weder in der Veterinärmedizin noch in der Tierhaltung angewandt.
Grundlage der Erfindung ist die Erkenntnis, dass wenn man Nutztiere, zum Beispiel Schweine, Binder, Schafe oder Geflügel, mit Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Salz enthaltenden Mitteln oder Futter versorgt, sich die Zeit bis zum Erreichen des Schlachtgewichtes bedeutend verkürzt, da das Terbutalin im tierischen Organismus die Eiweissynthese beschleunigt und die Fettablagerung verhältnismässig herabsetzt. In Anbetracht dessen, dass das Terbutalin in Hinsicht auf seine chemische Struktur ein substituiertes Katecholamin ist, ist es im Gegensatz zu den bekannten ertragserhöhenden Zusatzstoffen kein fremder Stoff für den Organismus. Demzufolge muss das Terbutalin vor dem Schlachten nicht entzogen werden, und man braucht praktisch nicht auf seine Ausscheidung zu warten.
Das erfindungsgemässe, den Gewichtsertrag steigernde Mittel, insbesondere Futterzusätze, Prämix, Trinkwasserzusätze, Bolus und/oder Mikrokapseln, enthält als Wirkstoff 0,001-90 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und neutra(e(n) feste(n) und/oder flüssige(n) Trägerstoff(e).
Unter dem physiologisch verträglichen Säureadditionssalz des Terbutalin versteht man sein mit physiologisch verträglichen anorganischen oder organischen Säuren, zum Beispiel Salzsäure, Schwefelsäure, Essigsäure, Fumarsäure, Benzoesäure usw., gebildetes Säureadditionssalz. Vorteilhaft kann das Terbutalinsulfat verwendet werden.
Das Terbutalin oder sein Säureadditionssalz kann zum Beispiel mit dem aus der US-PS 3 937 838 bekannten Verfahren hergestellt werden.
Unter Futterzusatz versteht man im Sinne der Erfindung ein Mittel, welches dem Futter in einem Ver2
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hältnis, das eine Wirkstoffkonzentration von 10_5-10-2 Masse-% gewährleistet, als Zusatzstoff beigemischt werden kann.
Der erfindungsgemässe Futterzusatz enthält neben seinem(n) gebräuchlichen Trägerstoff(en) 0,001-25,0 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz.
Unter Prämix versteht man ein Mittel, das nach Verdünnen mit den bei Tierfutter gebräuchlichen Bestandteilen als Futter verwendet werden kann. Das erfindungsgemässe Prämix enthält neben seinem(n) gebräuchlichen Trägerstoff(en) 0,001-25,0 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz.
Als gebräuchliche Trägerstoffe von Futterzusätzen und Prämix werden für die Fütterung verwendete Materialien pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, vorzugsweise Mais, Weizen, Gerste, Soja, Futterbohnen, Roggen oder Luzerne, in Form von Körnern, Schrot oder Mehl, weiterhin Fischmehl, Fleischmehl usw. verwendet. Als Trägerstoff können ausserdem Stärke, zum Beispiet Mais-, Weizen* oder Kartoffelstärke, sowie anorganische Stoffe wie Siliziumdioxyd, Kalciumcarbonat, Dikalzium-phosphat usw. verwendet werden. Desweiteren können als Trägerstoffe auch Antioxydationsmittel und Netzmittel, zum Beispiel nicht toxische Öle, vorzugsweise Soja-, Mais-, Mineralöl oder Alkylenglycol, enthalten sein.
Das erfindungsgemässe Prämix kann auch verschiedene Vitamine, Mineralsalze und Spurenelemente enthalten.
Der erfindungsgemässe Flitterzusatz und/oder Prämix wird durch Vermischen seiner Bestandteile hergestellt, diese werden dann vor Gebrauch mit den üblichen Futterbestandteilen vermischt. So erhält man ein 10-5-10-2 Masse-% Terbutalin enthaltendes Futter. Als übliche Futterbestandteile können zum Beispiel die oben aufgezählten Trägerstoffe verwendet werden.
Der erfindungsgemässe Futterzusatz und/oder Prämix enthält vorteilhaft 0,02-0,3 Masse-% Wirkstoff.
Unter Trinkwasserzusatz versteht man erfindungsgemäss ein Mittel, das dem Trinkwasser der Tiere als Zusatzstoff in einer Menge, die eine Wirkstoffkonzentration von 10-£-10-2 gewährleistet, beigemischt wird. Der erfindungsgemässe Trinkwasserzusatz enthält neben seinem(n) gebräuchlichen Trä-gerstoff(en) 0,001-90 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch veträgliches Säureadditionssalz. Als Trägerstoff werden vorteilhaft Stoffe, die das Lösen beziehungsweise die homogene Verteilung des Wirkstoffes im Trinkwasser fördern, verwendet, zum Beispiel pulverisierte Glucose, oberflächenaktive Stoffe, Dispergiermittel usw.
Besonders bei der Geflügelfleischproduktion ist es von Vorteil, wenn das Terbutalin oder sein physiologisch verträgliches Säureadditionssalz den Tieren mit dem Trinkwasser verabreicht wird.
Beim Füttern von grösseren Tieren kann die Verabreichung des Terbutalins in Bolusform zweckmässig sein. Der Bolus enthält neben seinen gebräuchlichen Trägerstoffen 0,001-80 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und wird vorzugsweise hergestellt, indem man den Wirkstoff in der Schmelze von Wachsen wie Bienenwachs, Karnaubawachs usw. suspendiert, durch Zugabe von Bariumsulfat eine Dichte über 2,5 g/cm3 einstellt, dann die Suspension in Formen giesst und abkühlen lässt.
Das Terbutalin kann den Tieren auch in Form von Mikrokapseln verabreicht werden. Die Mikrokapseln enthalten neben ihrem(n) gebräuchlichen Trägerstoff(en) 0,001-90 Masse-% Terbutalin oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz. Als Trägerstoff werden vorzugsweise wasserunlösliche Polymere verwendet.
Die für die erfindungsgemässen Mittel geeigneten Trägerstoffe und Herstellungsverfahren werden in den folgenden Handbüchern beschrieben:
Remington's Pharmaceutical Sciences, 16. Ausgabe, Mack Publishing Co., Easton, USA, 1980; Formulation of Veterinary Dosage Form, Marcel Bekker Inc., New York- Basel, 1983.
Im Sinne der Erfindung wird die Gewichtszunahme von Nutztieren, insbesondere von Geflügel, Schweinen, Rindern und/oder Schafen, erhöht und die Futterverwertung verbessert, indem man eine wirksame Menge des Wirkstoffes des erfindungsgemässen Mittels in den Magen oder den Blutkreislauf des Tieres gibt.
Die Wirkung von Terbutalin auf die Tierfütterung wurde an entwöhnten, im Durchschnitt 30 Tage alten Ferkeln untersucht. Eine maximale genetische Übereinstimmung der untersuchten, aus jeweils 12 Tieren bestehenden Gruppen wurde gewährleistet, indem aus jeweils einem Wurf die am besten entwickelten Ferkel ausgewählt wurden, und von diesen wurde jeweils eins in die einzelnen Gruppen gegeben. Damit hatte jedes Ferkel in jeder Gruppe ein Geschwister, wodurch die Abstammung der einzelnen Gruppen als gleich galt. Zu Beginn der Untersuchung schwankte das Durchschnittsgewicht der Ferkel in den einzelnen Gruppen zwischen 9,56 und 9,61 kg. Die aus den Tieren mit dem grössten Gewicht bestehende Gruppe diente als Kontrolle.
Die Tiere wurden 5 Wochen lang mit Ferkelnahrung der folgenden Zusammensetzung gefüttert:
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Mas
625g/kg extrahiertes Sojaschrot
140g/kg
Fischmehl
40g/kg
Magermilchpulver
150g/kg
Zucker
20g/kg
BCR-222 (Vitamine, Spurenelemente, Aminosäuren
5g/kg und Antioxydationsmittel enthaltendes Konzentrat)
Monokaiziumphosphat
7g/kg
Futterkalk
12g/kg
Futtersalz
1 g/kg
1000 g/kg
Der Gehalt des Futters an verdaulichem Roheiweiss trägt 174,9 g/kg.
Bei der ersten Gruppe wurden der Ferkelnahrung der obigen Zusammensetzung 5 ppm Terbutalinsul-fat, bei der zweiten Gruppe 50 ppm Carbadox zugefügt. Die dritte Gruppe diente als Kontrolle, deshalb erhielt sie nur die Ferkelnahrung. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 zusammengefasst.
Tabelle 1
Nr. der Tiergruppe 12 3
(mitTerbutalin (mit Carbadox (Kontrolle) behandelt) behandelt)
Gewicht vor der Fütterung
Durchschnitt, kg
9,56
9,58
9,61
insgesamt, kg
114,7
. 114,9
115,3
Gewicht am Ende der Fütterung
Durchschnitt, kg
19,84
19,82
18,51
insgesamt, kg
238,1
237,9
222,1
Gesamtgewichtszunahme, kg
123,4
123,0
106,8
Dauer der Fütterung, Tage
34
34
34
Futterverbrauch, insgesamt, kg
220
237
219,4
Verdauliches Roheiweiss im Futter, kg
38,47
41,45
38,37
Futterverbrauch für 1 kg Gewichtszunahme, kg
1,78
1,93
2,05
Verbrauch an verdaulichem Roheiweiss für 1 kg
0,311
0,337
0,338
Gewichtszunahme, kg
Aus der Tabelle 1 geht hervor, dass sich die Wirtschaftlichkeit der Fleischproduktion auf Einwirkung von 5 ppm Terbutalin im Futter bedeutend erhöht. Durch die Aufnahme einer praktisch gleichen Futtermenge konnte eine Gewichtszunahme erreicht werden, die die der Kontrollgruppe um 15% übertrifft. Dementsprechend benötigt die mit Terbutalin behandelte Gruppe zum Erreichen einer Gewichtszunahme wesentlich weniger Futter beziehungsweise Eiweisse als die Kontrollgruppe.
Bei dem als Vergteiehsstoff verwendeten Carbadox wurde im wesentlichen eine Gewichtszunahme mit dem gleichen Ausmass wie bei den mit Terbutalin behandelten Tieren beobachtet, der Futterverbrauch war jedoch höher. Demzufolge verbrauchten die mit Carbadox behandelten Tiere mehr Futter beziehungsweise Eiweisse.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele näher erläutert, ohne dabei den Schutzumfang auf diese Beispiele einzuschränken.
Beispiel 1
30 g Terbutalin werden mit 99,97 kg Maisstärke homogenisiert. Der erhaltene Futterzusatz wird vor Venwendung einer hundertfachen Menge Futter beigemischt.
Beispiel 2
Es werden 250 g Terbutalinsulfat, 250 g Siliziumdioxyd, 300 g extrahiertes Sojaschrot und 200 g Mais4
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mehl homogenisiert. Das erhaltene, 25 Masse-% Terbutalinsulfat enthaltende Prämix wird bei der Futterherstellung auf das 10Sfache verdünnt.
Beispiel 3
10 g Terbutalinsulfat werden in 1 Liter Propylenglycol gelost. Die erhaltene Lösung wird mit Wasser verdünnt für das Tränken von Geflügel verwendet. Dafür wird sie zum Beispiel auf das 2000-fache ihrer Masse mit Wasser verdünnt.
Beispiel 4
20 g Terbutalinsulfat (90 Masse-% der Teilchen sind kleiner als 10 um), 160 g Kalziumsulfat-dihydrat (90 Masse-% der Teilchen sind kleiner als 10 um) und 20 g Äthylcellulose (Äthoxygehalt: 48-49,5 Mas-se-%, die Viskosität ihrer mit dem Gemisch aus Toluol und Äthanol/Masseverhältnis 4:1/ bereiteten Lösung beträgt 95-105 cP) werden in 1 Liter Cyclohexan suspendiert. Die Suspension wird am Rücklauf auf 80°G erhitzt, 1 Stunde lang bei dieser Temperatur gehalten und danach unter ständigem Rühren auf Raumtemperatur gekühlt. Die entstehenden Mikrokapseln werden filtriert und an der Luft getrocknet. Man erhält 10 Masse-% Terbutalin enthaltende Mikrokapseln, die mit dem Futter in einem 104- bis 105fachen Masseverhältnis vermischt werden, bevor sie den Tieren verabreicht werden.
Beispiel 5
80 g Terbutalinsulfat (90 Masse-% der Teilchen sind kleiner als 10 |im) werden in einer Schmelze einer Temperatur von 90-95°C aus 200 g Cetaceum (Gemisch aus mit Cetylalkohol gebildeten Fettsäureestern) und 200 g Carnaubaharz suspendiert, dann werden der Suspension 320 g Bariumsulfat zugemischt. Die Suspension wird in Glaszylinder (Durchmesser: 1,25 cm, Länge: 10 cm) gefüllt, dann lässt man sie abkühlen. Die festgewordenen Bolusse werden aus dem Glaszylinder herausgeschoben. Ein Bolus hat eine Masse von 80 g und enthält 10 Masse-% Terbutalinsulfat. Die erhaltenen Bolusse können zur individuellen Behandlung von Rindern verwendet werden.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Gewichtsertragserhöhendes Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff 0,001-90 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und neutrale(n), feste(n) und/oder flüssige(n) Trägerstoff(e) enthält.
2. Futterzusatz und/oder Prämix gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er 0,001-25 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und Trägerstoffe(e) für das Prämix oder den Futterzusatz enthält.
3. Futterzusatz und/oder Prämix gemäss Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er 0,02-0,3 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butyIamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz enthält.
4. Trinkwasserzusatz gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er 0,001-90 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butyIamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz zusammen mit wasserlöslichem(n), neutraleren), festem(n) oder flüssigem(n) Trägerstoff(en) enthält.
5. Bolus gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er 0,001-90 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxy-phenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und Trägerstoff(e) für Bolusse enthält.
6. Mikrokapsel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie 0,001-90 Masse-% 1-(3,5-Dihydroxy- phenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz und Trägerstoff(e) für Mikrokapseln enthält.
7. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanolsuIfat enthält.
8. Verfahren zur Herstellung eines den Gewichtsertrag erhöhenden Futters, dadurch gekennzeichnet, dass man durch Vermischen der Futterzusätze und/oder Prämix nach einem der Ansprüche 1-3 mit Futterbestandteilen ein 10_5-10-2 Masse-% Wirkstoffe enthaltendes Futter herstellt,
9. Verfahren zur Erhöhung der Gewichtszunahme von Nutztieren und zur Verbesserung der Futterverwertung, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wirksame Menge von 1-(3,5-Dihydroxyphenyl)-2-(tert-butylamino)-äthanol oder dessen physiologisch verträgliches Säureadditionssalz in den Magen oder den Blutkreislauf des Tiers verabreicht.
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