CH678449A5 - - Google Patents
Download PDFInfo
- Publication number
- CH678449A5 CH678449A5 CH480888A CH480888A CH678449A5 CH 678449 A5 CH678449 A5 CH 678449A5 CH 480888 A CH480888 A CH 480888A CH 480888 A CH480888 A CH 480888A CH 678449 A5 CH678449 A5 CH 678449A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- flange
- pipe connection
- connection according
- plastic
- insulating pipe
- Prior art date
Links
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 68
- 239000002241 glass-ceramic Substances 0.000 claims description 14
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 10
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 7
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 7
- 101000793686 Homo sapiens Azurocidin Proteins 0.000 description 6
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 5
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 5
- 239000006223 plastic coating Substances 0.000 description 5
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 5
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 4
- 239000006004 Quartz sand Substances 0.000 description 2
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 239000011152 fibreglass Substances 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000005538 encapsulation Methods 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000002991 molded plastic Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/02—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other
- F16L25/03—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other in non-disconnectable pipe joints
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/02—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L25/00—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00
- F16L25/02—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other
- F16L25/023—Construction or details of pipe joints not provided for in, or of interest apart from, groups F16L13/00 - F16L23/00 specially adapted for electrically insulating the two pipe ends of the joint from each other for joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on or into one of the joint parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)
- Gasket Seals (AREA)
Description
1
CH678449A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine isolierende Rohrverbindung gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine derartige isolierende Rohrverbindung ist durch die DE-OS 2 411 891 bekannt. Das Flanschteil ist dabei vollständig kunststoffbeschichtet, wobei sich die Kunststoffbeschichtung bis auf die Innenseite der Rohrwandung fortsetzt. Das Mantelteil ist hierbei als Gegenflansch ausgebildet, der mit einem das Flanschteil übergreifenden Überwurf-Befesti-gungsflansch verbindbar ist. Die Isolierung zwischen den beiden Röhrenden erfolgt ausschliesslich durch die Kunststoffbeschichtung, während die Dichtigkeit durch in Nuten eingelegte O-Ringe gewährleistet werden soll. Um zu vermeiden, dass die Kunststoffbeschichtung beim Montieren der Rohrverbindung aufgrund eines hohen ausgeübten Druckes verflüssigt, sind in die Kunststoffbeschichtung auf der Ober- und Unterseite des Flanschteils Keramikplatten eingelegt, die als Abstandshalter zwischen dem Flanschteil und dem Mantelteil bzw. dem Überwurf-Befestigungsflansch dafür sorgen, dass der auf die Kunststof-fummantelung ausgeübte Druck begrenzt bleibt. Diese isolierende Rohrverbindung ist weder für Hochdruckanwendungen geeignet, noch temperaturfest. Beim Auftreten höherer Temperaturen geht die Dichtigkeit sofort verloren.
Bei der aus der DE-AS 1 223 634 bekannten isolierenden Rohrverbindung ist der Flansch des Fianschteils nur geringfügig erweitert und mit einem geteilten Stützring versehen. Ein weiterer keramischer Ring befindet sich zwischen dem Stützring und dem Befestigungsflansch. Eine derartige Konstruktion ist aufgrund der Vielzahl der Teile aufwendig, schwer zu montieren, problematisch abzudichten und erfüllt darüber hinaus nicht die üblichen Anforderungen an eine isolierende Rohrverbindung bezüglich der äusseren Kriechstrecken.
Es sind zahlreiche, auf anderen Prinzipien beruhende Ausführungsformen für isolierende Rohrverbindungen bekannt geworden, die sich jedoch insbesondere für Hausanschlüsse mit Nennweiten von einem bis zwei Zoll, insbesondere bei der Verwendung von Schraubrohren, nicht als optimal erwiesen haben. Sie lassen sich regelmässig schwierig montieren, müssen zur vorgeschriebenen Dichtigkeitsprüfung extra in entsprechende Vorrichtungen eingespannt werden und lassen sich häufig nicht drehsicher genug beim Anschluss der Schraubrohre ausführen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine isolierende Rohrverbindung, insbesondere für die kleinen Nennweiten, zu erstellen, die sich durch einen einfachen und kompakten Aufbau, eine einfache Montierbarkeit und eine vorteilhafte Prüfmöglichkeit auszeichnet und temperaturfest ist.
Diese Aufgabe wird bei einer isolierenden Rohrverbindung der eingangs erwähnten Art durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst
Bei der erfindungsgemässen isolierenden Rohrverbindung sind verschiedene Dichtungs- und Isolationsmethoden in äusserst vorteilhafter Weise miteinander kombiniert worden, wodurch eine Mehrzahl von Vorteilen erzielt werden. Die auf das Flanschteil aufgebrachte Kunststoffummantelung lässt sich im Spritzgussverfahren unmittelbar am Flanschteil erstellen und erlaubt vorteilhafte Formengebungen, die unten noch näher erläutert werden. Die Ausnehmungen auf der zum Befestigungsflansch gerichteten Oberseite des Fianschteils sind mit vorzugsweise drei Glas-Keramikscheiben ausgefüllt. Diese Anordnung führt zu einer mechanisch und thermisch ausserordentlich stabilen Lagerung zwischen den miteinander verschraubten Befestigungsflansch und Mantelteil einerseits und dem Flanschteil andererseits. Eine thermisch beständige Abdichtung und Isolierung wird vorzugsweise durch eine temperaturfeste ringförmige Flachdichtung erzielt, die zwischen der Kunststoffummantelung des Flanschteils und einer Kunststoffhülse des Mantelteils eingesetzt ist. Die gesamte Anordnung lässt sich durch Druck auf den Befestigungsflansch einerseits und einen gegengerichteten Druck auf die Unterseite des Mantelteils andererseits leicht verspannen, wodurch die Schrauben schnell und einfach bis zu dem gewünschten Grad anziehbar sind. In dieser Stellung kann dann sofort die Dichtigkeitsprüfung für die Rohrverbindung vorgenommen werden.
Eine äussere Kriechstrecke wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass die Kunststoffummantelung den Befestigungsflansch nach oben um die Länge der äusseren Kriechstrecke überragt.
Die Montage der erfindungsgemässen isolierenden Rohrverbindung gestaltet sich ausserordentlich einfach und erfolgt bei aufrechtstehendem Mantelteil durch Einsetzen der Kunststoffhülse, Einsetzen der temperaturfesten ringförmigen Flachdichtung, Aufsetzen des kunststoffummantelten Flanschteils und Aufschieben des Befestigungsflansches, wobei anschliessend die erwähnte Verspannung der Anordnung erfolgt.
In die bei der Verspannung unter Druck sowohl an dem Befestigungsflansch als auch an dem Flansch des Flanschteils anliegenden Glas-Keramikscheiben lässt sich eine Überspannungsableitung in einfacher Weise integrieren, indem eine der Glas-Keramikscheiben ringförmig ausgebildet ist und ein mit einer Spitze versehenes, in Kontakt mit dem Befestigungsflansch bzw. dem Flanschteil befindliches Metallstück trägt, dessen Spitze einen bestimmten Luftabstand zu dem Flanschteil bzw. Befestigungsflansch aufweist. Bei einer bestimmten Überspannung kann von der Spitze des Mefall-stücks über die Luftstrecke ein Entladungsfunken überspringen und den Potentialausgleich herstellen.
Für die Benutzung der erfindungsgemässen isolierenden Rohrverbindung bei Schraubrohren ist es zweckmässig, wenn die von der Kunststoffummantelung umgebene Oberfläche des Flanschteils zur Vermeidung einer relativen Drehung zwischen Flanschteil und Kunststoffummantelung mit von der Kunststoffummantelung ausgefüllten Vertiefungen versehen ist. Diese Vertiefungen können durch Nuten/Rippen an der radialen Aussenselte des
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
CH678449 A5
4
Flansches gebildet sein, können sich aber auch an der von der Kunststoffummantelung bedeckten Ober- bzw. Unterseite des Flansches befinden.
Die Kunststoffummantelung lässt sich darüber hinaus zugleich zur Herstellung einer drehfesten Verbindung zwischen Flanschteil und Mantelteil ausnutzen, wenn die zum Flanschteil zeigende Seite des Mantelteils Vertiefungen und die Kunststoffbeschichtung entsprechende Erhebungen zur Herstellung einer drehfesten Verbindung zwischen Flanschteil und Mantelteil aufweisen.
In einer alternativen Ausführungsform weist der Flansch des Flanschteils fluchtend mit einer Bohrung in der Kunststoffummantelung sowie die zum Flanschteil zeigende Seite des Mantelteils miteinander fluchtende Sacklöcher auf, in die ein isolierender Verdreh-Sicherungsstift eingesetzt ist. Selbstverständlich können zur Erhöhung der Verdrehsicherheit auch mehrere derartige Stifte vorgesehen sein. Diese bestehen vorzugsweise aus einem Fiberglasmaterial oder aus Glas-Keramik. Zur Erzielung einer definierten Dichtkante ist es zweckmässig, wenn die Kunststoffhülse an ihren Stirnseiten jeweils eine ringförmig umlaufende Rippe aufweist. Diese Rippe ist vorzugsweise dünn ausgebildet und läuft spitz nach aussen zu, so dass sie beim Verspannen der Vorrichtung verformt wird.
Die ringförmige, temperaturfeste Rachdichtung ist vorzugsweise in Ausnehmungen der Kunststoffhülse bzw. der Kunststoffummantelung eingesetzt, so dass sie jeweils an ihren radialen Kantenflächen sowie ein kleines Stück in radialer Richtung auf der jeweiligen Druckseite von isolierendem Material gehalten wird. Hierdurch wird die Sicherheit der angestrebten Isolation erhöht. Die Anordnung der Flachdichtung erfolgt so, dass diese beidseitig etwa 0,5 mm zusammengepresst wird, wobei sie vorzugsweise 15 mm breit ist und die Einpressung auf etwa 5 mm radialer Breite erfolgt. Zur erhöhten Einpressung in dem genannten mittleren Bereich sind in der Unterseite des Flansches und in der zum Flanschteil zeigenden Seite des Mantelteils jeweils ringförmig geringe Erhebungen vorgesehen, die in die Flachdichtung eindrücken.
Die erfindungsgemässe isolierende Rohrverbindung ist auch temperaturfest. Selbst bei einer Prüftemperatur von 650°C, bei der die Kunststoffummantelung und die Kunststoffhülse schmelzen, bleibt die Rohrverbindung aufgrund der Keramikstücke und der eingelegten Dichtungsscheibe stabil und dicht.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform einer Rohrverbindung mit einer Funkenstrecke ist diese dadurch gebildet, dass die Kunststoffumhüllung zwischen dem Fianschteil und dem Befestigungsflansch einen Luftspalt lässt und der Befestigungsflansch oder das Flanschteil im Bereich des Luftspaltes eine spitz zulaufende ringförmige Rippe aufweist, so dass eine ringförmige Funkenstrecke zwischen der Rippe und der gegenüberliegenden Wand entsteht. Auf diese Weise lässt sich ohne zusätzliche Massnahme in einfacher Weise eine gut funktionierende Oberspannungsableitung realisieren. Besonders bei dieser Ausführungsform ist es vorteilhaft, wenn der Befestigungsflansch durch eine sich vom Mantelteil bis zum Flanschteil erstreckende isolierende Abdeckkappe abgedeckt ist.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den nachstehend anhand der Zeichnung beschriebenen Ausführungsbeispielen.
Die Erfindung soll im folgenden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 - eine Ansicht mit Teilschnitt einer isolierenden Rohrverbindung
Fig. 2 - eine Ansicht mit Teilschnitt einer modifizierten Ausführungsform gemäss Fig. 1
Fig. 3 - eine Ansicht mit Teilschnitt einer modifizierten Ausführungsform gemäss Fig. 2
Fig. 4 - eine Ansicht mit Teilschnitt einer weiteren Modifikation der Ausführungsform gemäss Fig. 2.
Fig. 5 - eine Ansicht mit Teilschnitt einer kompakten Ausführungsform für Gasrohre
Fig. 6 - eine der Fig. 5 entsprechende Ausführungsform für Wasserrohre
Fig. 7 - eine kompakte Modifikation der Ausführungsform gemäss Fig. 5
Fig. 8 - eine der Fig. 7 weitgehend entsprechende Ausführungsform für Wasserrohre
Fig. 9 - eine der Ausführungsform gemäss Fig. 8 entsprechende explosionsgeschützte Ausfüh-rungsform
Fig. 10 - eine Explosionsdarstellung der Ausführungsform gemäss Fig. 7
Fig. 11 - Varianten der Befestigung des Befestigungsflansches am Mantelteil
Fig. 1 lässt ein Flanschteil 1 erkennen, das mit einem Mantelteil 2 mit Hilfe eines Befestigungsflansches 3 verbunden ist. Das Flanschteil 1 ist für Schraubrohre vorgesehen und weist an seinem freien Ende ein Aussengewinde 4 zum Aufschrauben eines Rohres auf. Das Flanschteil 1 definiert einen Rohrkanal 5, der sich stetig und ohne Absätze bis in das Mantelteil 2 hinein fortsetzt. Das Mantelteil 2 weist an seinem freien Ende einen Ansatz 6 mit einem Innengewinde 7 auf, in das ein Rohrstück mit einem Aussengewinde einschraubbar ist, so dass das eingeschraubte Rohrstück den Rohrkanal 5 ebenfalls stetig fortsetzt.
Das Flanschteil 1 ist oberhalb des montierten Befestigungsflansches 3 beginnend mit einer zylindrischen Ausnehmung 8 seiner Mantelwandung versehen, die sich bis in das innere der Rohrverbindung hinein erstreckt und in einen Flansch 9 übergeht. Die Ausnehmung 8 ist mit einer Kunststoffummantelung 10 ausgefüllt, die sich um den Flansch 9 herum bis zum Mantelteil 2 zeigenden Unterseite 11 des Flansches 9 erstreckt. Auf der zum Befestigungsflansch 3 zeigenden Oberseite 12 des Flansches 9 weist die Kunststoffummantelung 10 eine grössere Dicke auf und ist mit drei Ausnehmungen 13 versehen, in die Glas-Keramikscheiben 14 etwa gleicher Dicke eingesetzt sind. Die Glas-Keramikscheiben 14 definieren den Abstand zwischen dem Flansch 9 und dem als flächigen Ring ausgebildeten Befestigungsflansch 3.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
CH 678 449 A5
6
Dér Flansch 9 ist an seiner Mantelwandung mit Kleinen Bohrungen 15 versehen, die durch die Kunststoffummantelung 10 ausgefüllt sind, wodurch eine drehsichere Verbindung zwischen Kunststoffummantelung 10 und Flanschteil 1 bewirkt wird.
Der Flansch 9 weist an seiner Unterseite 11 radial aussen eine Ausnehmung 16 auf, die ebenfalls durch die Kunststoffummantelung 10 ausgefüllt ist. Dabei weist die Kunststoffummantelung 10 selbst eine in Höhe der Unterseite 11 des Flansches 9 zurückversetzte radial innere Kante 17 auf, die eine im Querschnitt L-förmige Aufnahme für eine ringförmige, temperaturfeste Flachdichtung 18 bildet.
Das Mantelteil 2 weist eine zum Flansch 9 gerichtete Oberseite 19 auf, an die sich radial aussen ein Überwurf 20 anschliesst, der sich bis zur Oberseite der Glas-Keramikscheiben 14, also bis an den eingespannten Befestigungsflansch 3 heran erstreckt. In dem Überwurf 20 befinden sich Gewindelöcher, in die zur Befestigung des Befestigungsflansches 3 an dem Mantelteil 2 Schrauben 21 eingeschraubt werden, deren Köpfe im Befestigungsflansch 3 versenkt sind. Die zum Flansch 9 gerichtete Oberseite 19 weist unterhalb der Kunststoffummantelung 10 Bohrungen 22 auf, die auf einer radialen Linie um die Mittelachse 23 der Rohrverbindung angeordnet sind. Die Kunststoffummantelung 10 ist mit entsprechenden Erhebungen an ihrer Unterseite versehen, so dass die Kunststoffummantelung 10- und damit das Flanschteil 1 - bei angezogenen Schrauben 21 drehfest mit dem Mantelteil 2 verbunden ist.
Die Unterseite 11 des Flansches 9 und die Oberseite 19 des Mantelteils 2 weisen im Bereich der Flachdichtung 18 flächige, geringe (0,5 mm) Erhebungen 24, 25 auf, die die Flachdichtung 18 zusätzlich zentrisch eindrücken.
Die Zeichnung lässt erkennen, dass die äussere Kriechstrecke Ka zwischen Flanschteil 1 und Befestigungsflansch 3 sich aus dem Überstand der Kunststoffummantelung 10 über die Oberseite des Fianschteils 3 hinaus ergibt. Die innere Kriechstrecke Ki ergibt sich aus der Höhe einer in eine radiale Ausnehmung 26 in der Innenwand des Mantelteils 2 eingesetzte Kunststoffhülse 27, die den An-schluss zum Flansch 9 des Flanschteils 1 herstellt. Die Kunststoffhülse 27 weist radial aussen an ihrer Oberseite eine Ausnehmung 28 auf, in die die Flachdichtung 18 hineinragt.
Die Montage der dargestellten erfindungsgemässen Rohrverbindung gestaltet sich in einfacher Weise wie folgt:
Das Mantelteil 2 wird in der in Fig. 1 dargestellten Stellung eingespannt. In die Ausnehmung 26 wird die Kunststoffhülse 27 eingesetzt, die den Rohrkanal 5 stetig fortsetzt. Anschliessend wird die ringförmige Fiachdichtung 18 in die Ausnehmung 28 eingelegt, woraufhin das Flanschteil 1 mit der angespritzten Kunststoffummantelung 10 aufgesetzt wird. In die Ausnehmungen 13 der Kunststoffummantelung 8 werden die Glas-Keramikscheiben 14 eingesetzt, woraufhin der ringförmige Befestigungs-flansch über das Flanschte!! 1 geschoben wird und mit Hilfe einer Spannvorrichtung gegen das Mantelteil 2 und die Glas-Keramikscheiben 14 gedrückt wird. In dieser Stellung werden die Schrauben 21 angezogen und die Montage ist beendet. Im eingespannten Zustand der Rohrverbindung wird sofort die Dichtigkeit durch Abdrücken geprüft.
Die in Fig. 2 dargestellte Variante der Rohrverbindung gemäss Fig. 1 sieht einen Überspannungsabieiter 29 vor, der in einfacher Weise durch eine als Ring ausgebildete Glas-Keramikscheibe 14' realisiert ist, in der ein etwa T-förmiges Metallstück
30 mit einem spitzen Ende 31 nach unten gegen den Flansch 9 des Flanschteils 1 gehalten ist. Die Spitze
31 weist zu der Oberseite des Flansches 9 einen definierten Luftabstand auf, der durch einen Funken überbrückt wird, wenn die Spannung einen zulässigen Höchstwert überschritten hat.
Das Metallstück 30 ist in eine Durchgangsbohrung 31 des Befestigungsflansches 3 eingesetzt, die zur Oberseite hin durch einen Kunststoffpfropfen 32 nach dem Einsatz des Metallteils 30 verschlossen ist.
Fig. 3 zeigt eine Variante, in der ein analoges Metallstück 30' in einer Stufe einer ringförmigen Keramikscheibe 14" gehalten ist, so dass der Befestigungsflansch 3 oberhalb des Metallstücks 30' massiv bleibt. Diese Ausführung ist aufgrund ihrer Druckkapselung explosionsgeschützt und eignet sich daher für den Einsatz in einer explosiblen Umgebung. Dabei ist der Hohlraum der Funkenstrecke mit Quarzsand ausgefüllt.
In der in Fig. 4 dargestellten Variante der Ausführungsform gemäss Fig. 2 sind in die Bohrung mit Erhebungen der Kunststoffummantelung 10 ausgefüllten Bohrungen 22 des Mantelteils 2 fortgelassen und durch eine oder mehrere Sackbohrungen
32 auf derselben radialen Linie ersetzt worden. Mit der entsprechenden Sackbohrung 32 fluchtet eine gleichgrosse Sackbohrung 33 in der Unterseite des Flansches 9. Die Kunststoffummantelung 10 weist fluchtend mit den beiden Sackbohrungen 32,33 eine Durchgangsöffnung auf, so dass in die Sackbohrungen 32, 33 ein Verdreh-Sicherungsstift 34 aus einem stabilen, isolierenden Material, beispielsweise Fiberglas oder Glas-Keramik, eingesetzt werden kann. Die Anzahl der Bohrungen 22 bzw. 32, 33 und der die Bohrungen ausfüllenden Erhebungen bzw. Stifte 34 richtet sich nach der aufzunehmenden Torsionskraft.
Fig. 4 verdeutlicht noch in einer Detaildarstellung eines Horizontalschnitts durch die Kunststoffhülse 27, dass diese an ihren Stirnseiten jeweils eine dünne Rippe 35 aufweisen, die zu ihrem freien Ende hin spitz zulaufen und durch das Einpressen zwischen Mantelteil 2 und Flanschteil 1 zum Zwecke einer definierten Abdichtung verformt werden.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist das Flanschteil 1 mit einer geänderten Kunststoffummantelung 10' versehen. Die Kunststoffummantelung 10' erstreckt sich nicht über das Flanschteil 3 hinaus, sondern endet unterhalb der Oberseite des Flanschteils 3. Das Flanschteil 3 bildet an seiner Oberseite eine ringförmige Rippe 36, die radial nach innen spitz zuläuft und dadurch eine ringförmige Funkenstrecke zwischen dem Flanschten 1 und dem Befestigungsflansch 3 bildet. Da die Kunststoffummantelung 10' unterhalb dieser Rippe 36 en5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
CH678 449 A5
8
det, ist die Funkenstrecke als Luftstrecke ausgebildet.
Die montierte Verbindung ist mit einer Abdeckkappe 37 versehen, die die Oberseite des Befestigungsflansches 3 überdeckt und sich seitlich abwärts bis auf das Mantelteil 2 erstreckt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Abdeckkappe 37 auf das Mantelteil 2 aufgeschnappt und greift mit ihrer radial inneren Kante in eine ringförmige Nut 38 des Flanschteils 1 ein. Um die durch die Rippe 36 definierte Funkenstrecke nicht zu stören, ist die Abdeckkappe 37 mit ihrer radial inneren Kante etwas hochgebogen, d.h. die ringförmige Nut 38 liegt etwas oberhalb der Oberseite des Befestigungsflansches 3.
Die in dieser Ausführungsform dargestellte Kunststoffhüise 27' weist eine geringere Höhe als die bisher dargestellte Kunststoffhülse 27 auf. Die Flachdichtung 18 greift in diesem Ausführungsbeispiel in die Unterseite der Kunststoffhülse 27' ein.
Fig. 6 zeigt eine analoge Ausführungsform wie Fig. 5, lediglich für Wasserleitungen angepasst. Zur Vergrösserung einer inneren Kriechstrecke ist es bekannt, den Leitungskanal 5 mit einer Innenbe-schichtung 39 zu versehen. In der dargestellten bevorzugten Ausführungsform befindet sich diese In-nenbeschichtung 39 mit ihrer vollen Länge nur auf einer Seite der Kunststoffhülse 27', deren Höhe ohne die Beschichtung 39 die innere Kriechstrecke Ki definiert. Die einseitige Beschichtung 39 hat gegenüber der sonst üblichen Beschichtung beiderseits der durch die Kunststoffhülse 27' gebildeten Isolierung den Vorteil, dass eine gleichmässigere Potentialverteilung über den ganzen Rohrquerschnitt erreicht wird.
Eine besonders vorteilhafte Variante zeigt Figur 7. Das Flanschteil 1 ist dabei mit einer Kunststoffummantelung 10" versehen, die oberhalb des Flansches 9 der anhand der Fig. 5 und 6 geschriebenen Kunststoffummantelung 10' entspricht. Der Flansch 9 ist jedoch in radialer Richtung kleiner ausgeführt, so dass sich die Kunststoffummantelung 10" auf der Mantelfläche des Flansches 9 oberhalb der Flachdichtung 18 befindet. Ein einwärts gerichteter Abschnitt der Kunststoffummantelung 10" erstreckt sich parallel zu der Flachdichtung 18 und wird gegen diese flächig gepresst, wenn die Schrauben 21 angezogen werden. Der einwärts gerichtete Teil der Kunststoffummantelung 10" erstreckt sich bis zu der Erhebung 24 auf der Unterseite 11 des Flansches 9, die sich in die Flachdichtung 18 eindrückt.
Die Rohrverbindung ist mit einer Kappe 37 abgedeckt. Unterhalb der Kappe und mit Abstand von der Oberfläche des Flansches 3 weist dieser eine ringförmige Rippe 36' auf, die mit der Mantelfläche des Fianschteils 1 eine ringförmige Funkenstrecke bildet.
Die in Fig. 8 dargestellte Ausführungsform entspricht der in Fig. 7 dargestellten, ist jedoch für Wasserleitungen vorgesehen. Das Flanschteil weist daher oberhalb der Kunststoffhülse 27' eine Innenbeschichtung 39 auf. Die für eine Wasserleitung vorgesehene Rohrverbindung enthält keine Funkenstrecke. Die Beschichtung 10" erstreckt sich daher über den Befestigungsflansch 3 hinaus und bildet eine äussere Funkenstrecke Ka.
Die in Fig. 9 dargestellte Rohrverbindung ist für Gasleitungen vorgesehen und enthält eine eingebaute Funkenstrecke 29, die der in Fig. 3 dargestellten Funkenstrecke im wesentlichen entspricht und aus einem Glas-Keramikzylinder 14" und einem Metallteil 30' mit einer Spitze 31 besteht. Im Unterschied zu der Funkenstrecke in Fig. 3 befindet sich der Luftraum der in Fig. 9 dargestellten Funkenstrecke oben, also zum Befestigungsflansch 3 hin zeigend. Zur Ableitung eines Überdrucks aus dem Luftraum der Funkenstrecke 29 kann der Befestigungsflansch 3 eine dünne Bohrung 40 aufweisen, durch die eine Entlüftung bis unterhalb der Abdeckkappe 37 geführt wird. Dort kann die Luft beispielsweise seitlich nach aussen geführt werden.
Fig. 9 zeigt noch eine Variante der Funkenstrecke 29 für eine explosionsgeschützte Rohrverbindung. In diesem Fall ist der «Luftraum» oberhalb der Spitze 31 des Metallteils 30' mit Quarzsand 41 gefüllt.
Die explodierte Darstellung in Fig. 10 verdeutlicht den Aufbau und die Montage einer Rohrverbindung, beispielsweise der aus Fig. 7. In das Mantelteil werden nacheinander die Kunststoffbuchse 27' und die Flachdichtung 18 eingesetzt. Auf diese wird das Flanschteil 1 gelegt, in dessen Ausnehmungen 13 die Glas-Keramikscheiben 14 eingesetzt sind. Fig. 10 lässt - wie in Fig. 7 gestrichelt angedeutet -Erhebungen 42 erkennen, die in entsprechende Ausnehmungen auf der Unterseite des Befestigungsflansches 3 eingreifen und eine verdrehsichere Verbindung zwischen Befestigungsflansch 3 und Flanschteil 1 herstellen. Der Befestigungsflansch 3 weist zur Bildung einer Funkenstrecke die ringförmige Rippe 36' auf. Fig. 10 zeigt darüber hinaus die alternative Ausführungsform, in der eine Funkenstrecke 29 mit Hilfe des Metallstücks 30' und des Keramikrings 14" gebildet und in einer Ausnehmung 13 eingesetzt ist.
Die Zeichnung lässt erkennen, dass die Bohrungen für die Köpfe der Schrauben 21 bündig mit dem Aussendurchmesser abschliessen. Dies ist eine Massnahme, um den Aussendurchmesser des Befestigungsflansches 3 so klein wie möglich zu halten, um Gewicht der Rohrverbindung einzusparen. Die Abdeckkappe 37 wird in der beschriebenen Weise auf die montierte Anordnung aufgeschnappt.
Fig. 11 zeigt noch 6 Varianten für die Befestigung des Befestigungsflansches 3 an dem Mantelteil 2. Die als Variante A dargestellte Verbindung mit den Schrauben 21 ist in den bisherigen Zeichnungen hinreichend erläutert worden. Die Variante B zeigt die Befestigung mittels eines Sprengringes 43 in einer Innennut des Mantelteils 2.
Gemäss der Variante C wird die Befestigung zwischen Mantelteil 2 und Befestigungsfiansch 3 mit einer Bajonettverbindung hergestellt, wobei der Befestigungsflansch 3 das Mantelteil 2 aussen umgreift.
In der Variante D wird der Befestigungsflansch 3 mit einem Aussengewinde in ein entsprechendes Innengewinde des Mantelteils 2 geschraubt. In der Variante E umgreift der Befestigungsflansch 3 wie5
10
T5
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
9
CH 678 449 A5
10
der das Mantelteil 2 von aussen. Die Befestigung erfolgt mit einem Aussengewinde am Mantelteil 2 und einem Innengewinde an dem übergreifenden Teil des Befestigungsflansches 3.
Gemäss der Variante F wird der Befestigungsflansch 3 in dem oben offenen Mantelteil 2 in radialer Richtung durch Formschluss und in axialer Richtung durch eine Klebverbindung 44 gehalten.
Claims (17)
1. Isolierende Rohrverbindung mft
- einem Flanschteil, das einen Rohrkanal (5) mit seiner Innenwandung fortsetzt und an seinem Ende einen Flansch (9) aufweist,
- einem Mantelteil (2), das mit seiner Innenwandung ebenfalls den Rohrkanal (5) fortsetzt,
- einem ringförmigen Befestigungsflansch (3), der mit dem Mantelteil (2) verbunden ist, gemeinsam mit dem Mantelteil (2) den Flansch (9) des Fianschteils (1) umfasst und den Flansch (9) auf der von dem Mantelteil (2) abgewandten Seite hintergreift, wobei Mantelteil (2) und Befestigungsflansch (3) von dem Flanschteil (1) elektrisch isoliert und abgedichtet sind,
- einer isolierenden Kunststoffummantelung (10,10', 10") des Fianschteils (1), die sich bis auf die zum Mantelteil (2) gerichtete Unterseite (11) des Flansches (9) erstreckt und Ausnehmumgen (13) aufweist, in die inkompressible Abstandsstücke (14) aus temperaturfestem Material eingesetzt sind und
- einer pressbaren Dichtung (27, 18), die zwischen Mantelteil (2) und Flanschteil (1) auf der Unterseite des Fianschteils eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Abstandsstücke (14) in den Ausnehmungen (13) auf der dem Befestigungsflansch (3) zugewandten Oberseite (12) des Flansches (9) des Flanschteils (1) befinden und dass sich die pressbare Dichtung (27, 18) auf der Unterseite des Flansches (9) radial innen an die Kunststoffummantelung (10,10', 10") anschliesst und aus temperaturfestem Material gebildet ist.
2. isolierende Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierende Kunststoffummantelung (10,10', 10") über den montierten Befestigungsflansch (3) hinausragt.
3. Isolierende Rohrverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass drei auf einer radialen Linie um eine Mittelachse (23) der Rohrverbindung in gleichem Abstand angeordnete Abstandsstücke (14) vorgesehen sind.
4. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Abstandsstücke (14*, 14") ringförmig ausgebildet ist und ein mit einer Spitze (31 ) versehenes, in Kontakt mit dem Befestigungsflansch (3) bzw. dem Flanschteil (1) befindliches Metalistück (30, 30') trägt, dessen Spitze (31) einen Luftabstand zu dem Flanschteil (1) bzw. Befestigungsflansch (3) aufweist.
5. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Kunststoffummantelung (10,10', 10") umgebene Oberfläche des Flansches (9) zur Vermeidung einer relativen Drehung zwischen Flanschteil
(1) und Kunststoffummantelung (10,10', 10") mit von der Kunststoffummantelung aufgefüllten Vertiefungen (15) versehen ist.
6. Isolierende Rohrverbindung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen durch Nuten an der radialen Aussenseite des Flansches (9) gebildet sind.
7. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Flanschteil (1) zeigende Seite (19) des Mantelteils (2) Vertiefungen (22) und die Kunststoffummantelung (10,10', 10") entsprechende Erhebungen zur Herstellung einer drehfesten Verbindung zwischen Flanschteil (1) und Mantelteil (2) aufweisen.
8. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) des Flanschteils (1) fluchtend mit eigner Bohrung in der Kunststoffummantelung (10,10', 10") sowie die zum Flanschteil (1 ) zeigende Seite (19) des Mantelteils (2) miteinander fluchtende Sacklöcher (32, 33) aufweisen, in die ein isolierender Ver-dreh-Sicherungsstift (34) eingesetzt ist.
9. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die pressbare Dichtung (27, 18) mit einer Kunststoffhülse (27) gebildet ist, die an ihren Stirnseiten jeweils eine ringförmig umlaufende Rippe (35) aufweist.
10. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffhülse (27) an zum Flanschten (1) zeigenden Ende eine Ausnehmung (28) an der radial äusseren Mantelfläche aufweist, in der das innere Ende einer ringförmigen Flachdichtung (18) der pressbaren Dichtung (27,18) gelagert ist.
11. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (9) an seiner Unterseite (11) eine zur radialen Aussenseite erstreckte Ausnehmung (16) aufweist, die durch die Kunststoffummantelung (10, 10', 10") ausgefüllt ist und dass die Kunststoffummantelung (10,10', 10") über die Unterseitenurin einem Teilbereich der Ausnehmung (16) heraussteht und dass in die so gebildete Stufe der Kunststoffumhüllung die ringförmige Flachdichtung (18) eingelegt ist.
12. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite (11) des Flansches (9) und die zum Flanschteil (1) zeigende Seite (19) des Mantelteils
(2) jeweils ringförmige Erhebungen (24, 25) aufweisen, die in die ringförmig Flachdichtung (18) mittig eindrücken.
13. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kunststoffummantelung (10") mit einem nach innen gerichteten Ende in eine ringförmige Ausnehmung auf der Unterselte (11) des Flansches (9) erstreckt und mit dem nach innen gerichteten Ende auf die Oberseite der Flachdichtung gepresst ist.
14. Isolierende Rohrverbindung nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich der nach innen gerichtete Teil der Kunststoffummantelung (10") auf der Unterseite des Flan-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
11
CH 678 449 A5
sches (9) bis zu der Erhebung (24) auf der Unterseite des Flansches (9) erstreckt.
15. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststoffummantelung (10', 10") einen ringförmigen Spalt zwischen Flanschteil (1) und Befestigungsflansch (3) 1ps und dass eine ringförmige Funkenstrecke durch eine ringförmig in den Luftspalt ragende Rippe (36) gebildet ist.
16. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandsstücke (14) Glas-Keramikscheiben sind.
17. Isolierende Rohrverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (3) durch eine sich vom Mantelteil (2) bis zum Flanschteil (1) erstreckende, isolierende Abdeckkappe (37) abgedeckt ist.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
SO
55
60
65
7
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873744416 DE3744416A1 (de) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Isolierende rohrverbindung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH678449A5 true CH678449A5 (de) | 1991-09-13 |
Family
ID=6343787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH480888A CH678449A5 (de) | 1987-12-29 | 1988-12-27 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH678449A5 (de) |
| DE (1) | DE3744416A1 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1246600B (it) * | 1991-04-15 | 1994-11-24 | Prochind | Flangia isolante per condotte metalliche |
| US6702333B1 (en) * | 1999-09-13 | 2004-03-09 | Hans Oetiker Ag Maschinen-Und Apparatefabrik | Anti-vibration plug-in nipple |
| US20060099843A1 (en) * | 2004-11-01 | 2006-05-11 | Fullner Todd C | Dielectric fittings |
| CN105318117A (zh) * | 2015-10-15 | 2016-02-10 | 武汉武船机电设备有限责任公司 | 一种螺纹接头 |
| DE102024114771A1 (de) * | 2024-05-27 | 2025-11-27 | ISOflanges GmbH | Isolierverbinder, Rohrleitungssystem und Verwendung eines Isolierverbinders |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7311220U (de) * | 1974-01-17 | Schuck F | Isolierstück mit eingebauter Trennfunkenstrecke für Blitzschlag od. dgl. | |
| DE1938401U (de) * | 1965-08-27 | 1966-05-12 | Ziefle Kg Eisenbau Albert | Elektrisch isolierte rohrkupplung. |
| DE1938402U (de) * | 1965-10-04 | 1966-05-12 | Ziefle Kg Eisenbau Albert | Haus-isolier-rohrkupplung. |
| GB1180723A (en) * | 1967-08-02 | 1970-02-11 | Ziefle Kg Eisenbau Albert | Improvements in or relating to Pipe Joints |
| CH575096A5 (en) * | 1974-01-28 | 1976-04-30 | Kyburz Hans | Electrically insulated coupling for pipes - reduces incidence of corrosion by preventing flow of electrical corrosion enhancing currents |
| NL8601212A (nl) * | 1986-05-14 | 1987-12-01 | Angli Holding Bv | Elektrisch geisoleerde koppeling voor metalen pijpen. |
-
1987
- 1987-12-29 DE DE19873744416 patent/DE3744416A1/de active Granted
-
1988
- 1988-12-27 CH CH480888A patent/CH678449A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3744416A1 (de) | 1989-07-20 |
| DE3744416C2 (de) | 1991-05-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2744864B2 (de) | Vorrichtung zur Befestigung einer Sonde in einer öffnung eines Behälters | |
| DE2215757C3 (de) | Stecker- bzw. Buchsenteil einer Steckvorrichtung für Koaxialkabel | |
| EP0555758B1 (de) | Chromatographiesäule | |
| CH678449A5 (de) | ||
| DE1640021B2 (de) | Endverschluss fuer hochspannungskabel | |
| EP2107657A2 (de) | Kabelverschraubung | |
| EP0732791B1 (de) | Vorrichtung zur Ausübung eines Druckes auf einen elastischen Feldsteuerkonus | |
| DE19508973C2 (de) | Kabelgarnitur mit einem ein Kabel hülsenartig umschließenden Druckschieber | |
| DE2827225C2 (de) | ||
| DE3500767C2 (de) | ||
| DE2149637C3 (de) | Dichter VerschluB für die Füllöffnung eines Starkstromkabel-EndverschluBes | |
| EP1633008B1 (de) | Stopfen (Diagnosesonde) für eine Mehrzellen-Batterie | |
| DE9102824U1 (de) | Vorrichtung zum Abdichten der Enden von Kabelschutzrohren | |
| DE3521176A1 (de) | Betaetigungselement fuer ein schaltgeraet | |
| DE3526746C2 (de) | Sicherheitsfilter für Stempel oder Schreitwerke | |
| AT237709B (de) | Kabelendverschluß und Verfahren zur Herstellung eines solchen | |
| DE4135390C1 (en) | Current connecting plug for power supply - has rotatable fixing ring on housing allowing connection to housing of cooperating socket | |
| WO2019134768A1 (de) | Kabelverschraubung | |
| DE4309843A1 (de) | Kabelabzweigklemme | |
| DE4127968A1 (de) | Hochtemperaturbestaendige leitungsdurchfuehrung fuer einen druckbehaelter | |
| DE8807156U1 (de) | Anschlußvorrichtung für einen Flachrohrheizkörper | |
| DE3831051C2 (de) | Flachdichtung | |
| DE102024101901A1 (de) | Kabelschuh mit einem Anschlussabschnitt sowie Verbindung zwischen einem Kabelschuh und einem Verbindungsteil | |
| WO2018059666A1 (de) | Verbindungsteil, abdeckmutter, kunststoff-dichtungshülle für eine leiterverbindung und abgedichtete verbindung zwischen zwei leitern | |
| DE2619317A1 (de) | Blitzschutzvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |