CH678560A5 - - Google Patents
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Description
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CH 678 560 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Rolladenkasten zur Anordnung im maueraussenseitigen Sturzbereich mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Rolladenkästen sind bekannt. Bislang wurden sie mauerinseitig im Sturzbereich einer Maueröffnung angeordnet. Die damit verbundenen Nachteile, wie Wärmeverlust und Lärmbelästigung sind hinreichend bekannt. Es wird daher in neuerer Zeit dazu übergegangen, diese Rolladenkästen maueraussen-seitig im Sturzbereich einer für eine Türe oder Fenster vorgesehene Maueröffnung anzuordnen. Damit sind zwar die mit der mauerinseitigen Anordnung verbundenen Nachteile behoben, doch ist nunmehr die Stirnseite des Rolladenkastens, die gegenüber der aussenseitigen Mauerebene etwas zurückversetzt ist, durch eine Abdeckung abzuschliessen, die auch verputzt wird. Um für diese Abdeckung und für den Verputz einen ordnungsgemässen Ab-schluss und eine ebenso ordnungsgemässe Begrenzung zu erhalten, ist am stirnseitigen, unteren Bereich des Rolladenkastens eine Putzleiste vorgesehen. Bei einer bekannten Konstruktion dieser Art ist der hintere, nach oben ragende Vertikalschenkel dieser Putzleiste am unteren Rand der stirnseitigen Abdeckwand des Rolladenkastens angenietet. Femer ist an dieser Putzleiste an ihrer Rückseite eine Einhängeleiste angeformt - bei der Putzleiste handelt es sich um ein stranggepresstes Profil - an die eine unterhalb der Aufwickeiwalze liegende, die untere Öffnung des Rolladenkastens verschlies-sende Abdeckung einhängbar ist. Diese Abdeckung ist ferner an ihren schmalen Stirnseiten von unten her mit den stirnseitigen Bauelementen des Rolladenkastens lösbar verschraubt. Der Rolladenkasten ist ferner an den vertikalen Führungsschienen für den eigentlichen Rolladen aufgesteckt. Zwischen dem Rolladenkasten und den Begrenzungsflächen des Sturzes sind in der Regel Isolierplatten angeordnet. Ein Rolladenkasten dieser bekannten Bauart kann die ihm zugedachte Funktion durchaus ordnungsgemäss erfüllen. Die mit dieser Konstruktion verbundenen Nachteile liegen aber einmal darin, dass ein solcher Rolladenkasten im Schadensfalle nicht mehr ausgebaut werden kann, ohne dass die gebaudeseitige Wandverkleidung, die über die Stirnseite des Rolladenka-stens herabgezogen ist, beschädigt bzw. zur Gänze entfernt werden muss. Schadensfälle an der im Rolladenkasten untergebrachten Mechanik können nie ausgeschlossen werden. Ferner ist zu bedenken, dass bei der Betätigung des Rolladens nicht unerhebliche Vibrationen und Schwingungen entstehen, insbesondere bei sehr grossflächigen Rolläden, die ja ein ganz erhebliches Gewicht haben. Diese Vibrationen und Schwingungen werden auf die stirnseitigen, mit Putz überstrichenen Verkleidungen des Rolladenkastens übertragen und verursachen hier unweigerlich Risse im Verputz, die dann weitere Folgeschäden nach sich ziehen (Eindringen von Niederschlagswasser, Gefrieren, Abplatzen des Verputzes). Diese Risse entstehen erfah-
rungsgemäss in der Ebene des oberen Rolladenkastenabschlusses.
In diesem Zusammenhang ist auch der Rolladenkasten nach der AT-PS 331 482 zu erwähnen, der unterhalb des Sturzes einer Maueröffnung oder an der Stelle angeordnet und eingemauert wird. Die Welle zum Aufwickeln des Rolladens liegt dabei unmittelbar oberhalb des Tür- oder Fensterrahmens bzw. bereits innerhalb des ummauerten Raumes, ebenso die Abdeckplatte, die die untere Öffnung des Rolladenkastens verschliesst. Der Rolladenkasten bildet aufgrund seiner Anordnung und Ausgestaltung einen Teil des massiven Mauerwerkes und die die Aufwickelwalze tragenden Gleit- oder Rollenlager sind innerhalb dieses Kastens daher fest und sicher und auf stabile Weise gehalten, so dass Vibrationen bei der Betätigung des Rolladens vom Mauerwerk geschluckt werden bzw. innerhalb der stabilen Lagerung abgefangen werden, so dass die Vibrationen keine Schäden anrichten können. Dies resultiert eben daraus, dass dieser Rolladenkasten ein Teil des festen Mauerwerkes bildet, zusammen mit den Lagern für die Welle des Rolladens.
Ausgehend vom oben erwähnten Stand der Technik und unter Berücksichtigung der hier gemachten, oben im einzelnen dargelegten Erfahrungen zielt nun die Erfindung darauf ab, den Rolladenkasten dahingehend zu verbessern und konstruktiv so zu gestalten, damit diese Nachteile mit Erfolg vermieden werden können. Nach der Erfindung gelingt die Lösung dieser Aufgabe durch jene Merkmale, die Inhalt und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Die Verbindung zwischen Putzleiste und Längsseite der Abdeckung wird bei der fabrikseitigen Fertigung des Rolladenkastens hergestellt. Ist der Rolladenkasten dann vor Ort ordnungsgemäss montiert und die Gebäudewand verkleidet und verputzt, so werden diese von unten einzuführenden Befestigungsmittel, insbesondere die Schrauben entfernt, so dass zwischen der Putzleiste und der Abdeckung keine unmittelbare form- bzw. kraftschlüssige Verbindung mehr besteht. Die beim betriebsmässigen Einsatz auftretenden Vibrationen und Schwingungen und Erschütterungen können daher vom Rolladenkasten nicht mehr auf diese stimseitige mit der Mauer verbundene Verkleidungsplatte übertragen werden, die oben erwähnte Rissbildung ist dadurch mit Erfolg vermieden. Auch im Reparaturfalle kann der Rolladenkasten aus seiner Einbaunische entfernt werden, ohne dass die stirnseitige Verkleidung beschädigt wird. Ist fabrikseitig zwischen der Putzleiste und der Längsseite der Abdeckung eine Dämmfolie angeordnet und angeklebt, so schluckt diese Dämmfolie beim betriebsmässigen Einsatz die erwähnten Erschütterungen, Vibrationen und Schwingungen. Im Reparaturfalle muss allerdings diese Klebeverbindung aufgelöst bzw. aufgerissen werden, was in der Regel ohne Schwierigkeit möglich ist, wenn die Putzleiste mit der Dämmfolie nicht grossflächig, sondern nur linienförmig bzw. punktförmig verbunden ist.
Beim Erfindungsgegenstand handelt es sich um einen Rolladenkasten, der aussenseitig angeordnet ist, also im maueraussenseitigen Sturzbereich, wo5
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bei der eigentliche Rolladenkasten keine direkte Verbindung mit dem Mauerwerk hat, sondern auf Führungsschienen aufgesteckt ist. Die Rolläden haben ein nicht unerhebliches Gewicht, so dass diese Konstruktion bei aufgewickelten Rolladen «kopflastig» ist, und bei der Betätigung des Rolladens treten daher nicht unerhebliche Vibrationen auf und setzen diesen Kasten in Schwingungen, die jene Schäden in der abdeckenden Isolierschürze verursachen, die im Zusammenhang mit bekannten Konstruktionen erläutert worden sind und deren Nachteile durch die Erfindung überwunden werden sollen. Andererseits muss, das lehrt und zeigt die Praxis, die Rolladenkonstruktion vor Ort montiert werden, bevor das Mauerwerk isoliert, verkleidet und verputzt wird. Um dazu eine ordentliche Arbeit leisten zu können, müssen für den einschlägigen Handwerker Fixpunkte bzw. Fixlinien geschaffen werden, die hier über den Rolladenkasten erzielt werden können. Aus diesem Grunde sind gemäss der Erfindung die Putzleiste mit dem vorderen Rand der Abdeckung des Rolladenkastens zwar fabrik-seitig verbunden, jedoch in einer nach dem Einbau und nach dem Verputzen lösbaren Weise bzw. in der Art miteinander verbunden, dass die Vibrationen und Schwingungen des Rollkastens und der Abdeckung nicht auf die Isolier- und Abdeckschürze übertragen werden können.
Um die Erfindung näher zu erläutern und anschaulich zu machen, wird sie anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen ordnungsgemäss montierten Rolladenkasten; die
Fig. 2 bis 5 im Detail verschiedene Ausbildungen jenes Bereiches in einem gegenüber Fig. 1 vergrös-serten Massstab, der in Fig. 1 durch die Kreislinie A bezeichnet ist;
Fig. 6 ist ein weiteres Detail.
Fig. 1 veranschaulicht einen Querschnitt durch einen ordnungsgemäss montierten Rolladenkasten an der Aussenseite eines hier nicht näher bezeichneten Gebäudes. In der Maueröffnung für die Aufnahme eines Fensters 1 oder einer Türe ist an der Oberseite ein aus Beton gefertigter und eventuell armierter Sturz 2 vorgesehen, der an seiner Unterseite absatzartig gestuft ist, so dass seine aussen-seitig liegende Unterseite 3 höher liegt als seine gebäudeinseitige Unterseite 4. Die vertikale Höhe dieses so gebildeten Absatzes entspricht in etwa der Bauhöhe des Rolladenkastens 5, der mindestens zwei stirnseitige Endabschnitte mit Lager für eine Aufwickelwalze 6 trägt, die über hier nicht dargestellte Schnur- oder Bandzüge oder Getriebe und Gestänge bewegt werden und auf welcher der eigentliche aus horizontal angeordneten Leisten 7 bestehende Rolladen auf- bzw. abgewickelt werden kann. Der Rolladenkasten 5 ist auf die seitlich an den vertikalen Schenkeln des Fensterrahmens 8 befestigten Führungsschienen 9 für den Rolladen aufgesteckt. Isolierplatte 10 und 11 liegen zwischen dem Rolladenkasten 5 und den entsprechenden Flächen des Sturzes 2, die den ihn aufnehmenden Absatz begrenzen. Aussenseitig ist am Sturz 2 eine weitere Isolierpiatte 12 befestigt, die sich bis über die vordere Stirnseite 17 des Rolladenkastens 5 nach unten erstreckt und deren unteres Ende mit einer Putzieiste 13 verbunden ist, die auch als Ab-schluss und Begrenzung für den auf diese Isolierplatte 12 aufgebrachten Putz 14 dient. Die Unterseite des Rolladenkastens 5 ist durch eine Abdeckung 15 verschlossen, an deren vorderer Längsseite die erwähnte Putzleiste 13 liegt und die, falls sie aus einem dünnen Blech gefertigt ist, an ihrer inneren Längsseite vorzugsweise einen als Versteifungsrippe dienenden nach oben umgebördelten Rand 16 aufweist.
Es ist aus Fig. 1 erkennbar, dass die Rückseite der Putzleiste 13, also die dem Rolladenkasten 5 zugewandte Seite derselben von dessen Stirnseite 17 einen geringen Abstand a aufweist, beispielsweise von ca. 10 bis 20 mm. Auch die Rückseite der Isolierplatte 12 ist um dieses Mass von der Stirnseite 17 des Rolladenkastens 5 entfernt. Die Abdeckung 15 ist an ihren stirnseitigen schmalen Rändern, die parallel zur Zeichenebene liegen und die in der Fig. 1 vor bzw. hinter dieser Ebene angeordnet sind, mit den stirnseitigen Abschlüssen des Rolladenkastens 5 lösbar von unten verschraubt.
Wesentlich ist nun, dass bei der fabrikseitigen Fertigung des Rolladenkastens 5 auf bzw. an der vorderen Längsseite der Abdeckung 15 die Putzleiste 13 mit von der Unterseite her einzuführenden Befestigungsmitteln, insbesondere mit Schrauben 18 vorerst befestigt ist, wobei für die konstruktive Gestaltung sowohl der Verbindung selbst wie auch der Putzleiste und des Längsrandes der Abdeckung 15 durchaus verschiedene Möglichkeiten bestehen, wie hier die Fig. 2, 3 und 4 veranschaulichen. Bei all diesen Ausführungsbeispielen nach den erwähnten Fig. 2 bis 4 ist die Putzleiste 13, die unterschiedlich gestaltet sein kann, über Schrauben 18, die von unten her eingefügt worden sind, mit dem Längsrand der Abdeckung 15 verbunden. Der Begriff «von unten her» ist hier nicht in einschränkender Weise zu verstehen, dass die Schrauben nur mit vertikal stehender Achse (Fig. 2 und Fig. 3) vorgesehen sein können, auch die Anordnung, wie in Fig. 4 veranschaulicht, fällt unter diesen Begriff, eine Anordnung, bei welcher die Schraube schräg von unten her eingefügt bzw. eingedreht ist. Ferner ist aus diesen Darstellungen nach den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, dass die Putzleiste 13 in unterschiedlicher Weise an der Längsseite der Abdeckung 15 angeordnet sein kann. Liegt sie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 auf der vorderen Längsseite der Abdeckung 15 auf, so ist sie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sozusagen seitlich der Längsseite der Abdeckung 15 befestigt, wobei diese Längsseite der Abdeckung 15 noch auf der Putzleiste 13 bzw. auf einem Randabschnitt 19 dieser Putzleiste von oben her aufliegt. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 hingegen ist die Berührungsfläche oder Kontaktfläche der beiden Bauteile 13 und 15 vertikalstehend angeordnet.
Fig. 5 zeigt eine konstruktive Ausgestaltung der hier in Rede stehenden Bauteile 13 und 15, die jener nach Fig. 2 entspricht, doch liegt hier zwischen der Längsseite der Abdeckung 15 und der Unterseite
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der Putzleiste 13 eine Dämmfolie 20. Es kann sich hier um eine Folie aus gummielastischem Material handeln, oder auch um eine Folie aus textilem Material. Zweckmässigerweise ist aber diese Dämmfolie 20 mit der Längsseite der Abdeckung 15 grossflächig verklebt, wogegen diese Dämmfolie mit der Unterseite der Putzleiste 13 nur punkt- bzw. linienför-mig verklebt ist. Die Gründe für diese Massnahmen werden im folgenden noch erläutert werden.
Ferner ist hier noch zu vermerken, dass es im Rahmen der Erfindung liegt, auch wenn lösbare Befestigungsmittel zwischen Putzleiste 13 und Längsseite der Abdeckung 15 vorgesehen sind (Fig. 2 bis Fig. 4), zwischen den gepaarten Konstruktionsteilen zusätzlich eine Dämmfolie anzuordnen. In diesem Fall ist allerdings die Dämmfolie 20 nur mit der Längsseite der Abdeckung 15 zu verkleben.
Der Rolladenkasten und seine Abdeckung 15 mit der Putzleiste 13 werden fabrikseitig in der vorstehend beschriebenen und anhand der Fig. 2 bis 5 erläuterten Weise ausgestattet. Ist der Rolladenkasten ordnungsgemäss verlegt (Fig. 1), und ist auch die Isolierplatte 12 und der Pütz 14 angebracht, und damit der Rolladenkasten 5 betriebsfertig montiert, so werden nun - im Falle der Ausgestaltung der Abdeckung 15 nach den Fig. 2 bis 4-die Schrauben 18 herausgedreht und entfernt, so dass in der Folge zwischen der Putzleiste 13 und der Abdeckung 15 keine kraft- bzw. formschlüssige Verbindung mehr besteht. Dadurch können sich betriebsmässig bedingte Vibrationen, Schwingungen und Erschütterungen des Rolladenkastens bei der Betätigung des Rolladens nicht mehr auf die äussere stirnseitige Abdeckung übertragen werden, die hier durch die Isolierplatte 12 und den Putz 14 gebildet ist. Damit ist die Fortpflanzung dieser Schwingungen, Vibrationen und Erschütterungen vom Rolladenkasten, der ja nur auf den Führungen 9 steckt, zu den genannten bauseitig angeordneten Elementen unterbunden. Der Verputz ist nicht mehr gefährdet, es sind keine Risse mehr zu befürchten. Ist die Verbindung zwischen Putzleiste 13 und Längsrand der Abdeckung 15 in der Weise gestaltet, wie im Zusammenhang mit Fig. 5 veranschaulicht, so werden solche Schwingungen und Vibrationen und Erschütterungen durch die Dämmfolie 20 aufgenommen und von ihr «verschluckt».
Sind im Rolladenkasten Reparaturarbeiten durchzuführen, so kann die Abdeckung 15 nach Lösen der an den schmalen Stirnseiten vorgesehenen Schraubverbindungen im Ausführungsfall nach den Fig. 2 bis 4 abgenommen werden und dank der distanzierten Anordnung (Abstand a) des Rolladenkastens von der Innenseite der stirnseitigen Abdeckung kann auch der Rolladenkasten 5 aus seiner Nische herausgehoben werden. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird sich die Dämmfolie 20 wegen der oben erwähnten Klebeverbindung mit der Unterseite der Putzieiste 13 ohne besondere Schwierigkeiten lösen lassen. Beim nachfolgenden Einbau nach Durchführung der Reparaturarbeiten braucht keine Klebeverbindung mehr zwischen der Dämmfolie 20 und der Unterseite der Putzleiste 13 geschaffen werden.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 5
ist die die Putzleiste 13 tragende Längsseite der Abdeckung 15 gegenüber dem anderen Teil derselben um ein geringes Mass zur Bildung einer Tropfleiste nach unten versetzt. Niederschlagswasser, vom Wind eventuell gegen die Hauswand getrieben, tropft hier ab. Auch bei der Ausgestaltung der Verbindung zwischen Putzleiste 13 und Abdeckung 15 nach Fig. 4 entsteht eine Tropfleiste, die verhindert, dass das Niederschlagswasser gegen die Hauswand bzw. den Fenster- oder Türrahmen rinnt.
Ist die die Putzleiste 13 tragende Abdeckung 15 als Strangpressprofil ausgebildet, so weist dieses Strangpressprofil an dem von der Stirnseite des Rolladenkastens 5 abgewandten Bereich zweckmässigerweise mehrere zueinander parallele und voneinander distanzierte, längsverlaufende, als Sollbruchstellen dienende Kerbrillen 21 auf (Fig. 6). Es ist in diesem Falle möglich, ein langgestrecktes Strangpressprofil auf die jeweilige Länge eines Rollladenkastens zuzuschneiden. Um ein und dasselbe Strangpressprofil für unterschiedlich breite oder tiefe Rolladenkästen zu verwenden, je nach der vorhandenen Breite bzw. Bauteile des Rolladenkastens werden Leisten, die durch diese Kerbrillen gebildet werden, abgetrennt, so dass damit die Bautiefe der Abdeckung 15 dem jeweiligen Rolladenkasten anpassbar ist. Bei einem Strangpressprofil ist auch eine Abtropfleiste 22 für das Regenwasser auf einfache Art anformbar oder ausformbar, wie Fig. 6 zeigt. Die vorbesprochenen Ausführungsbeispiele zeigen, dass die Putzleiste sehr unterschiedlich ausgebildet sein kann und somit die Erfindung nicht auf eine besondere Form der Putzleiste abgestellt ist. Wesentlich ist die vorerst fabrikseitig hergestellte feste Verbindung zwischen den beiden hier besprochenen Konstruktionsteilen 13 und 15, die die einfache Montage und Anordnung des Rolladenkastens erlaubt sowie die Anbringung der gebäudesei-tigen Verkleidung der Stirnseite des Rolladenkastens und die dann durch Entfernen der Schrauben 18 gelöst wird, so dass Vibrationen, Erschütterungen und Schwingungen des Rolladenkastens nicht auf diese gebäudeseitig angeordnete Verkleidung übertragen werden können bzw. ist zwischen den hier besprochenen Konstruktionsteilen 13 und 15 eine solche Schwingungen, Vibrationen und Erschütterungen dämpfende Dämmeinlage 20 vorgesehen, die solche Schwingungen und Erschütterungen schluckt und sie somit von der erwähnten gebäudeseitig angeordneten Verkleidung mit Erfolg abschirmt und abhält.
Claims (6)
1. Rolladenkasten zur Anordnung im maueraussenseitigen Sturzbereich einer Maueröffnung, wobei der Roiladenkasten (5) auf seitlich an vertikalen Schenkeln eines Fensterrahmens (8) befestigbaren Führungsschienen (9) für den Rolladen aufsteckbar ist mit einer Aufwickelwalze (6) für den Rolladen und einer unterhalb der Aufwickelwalze (6) liegenden, die untere Öffnung des Rolladenkastens (5) verschliessenden, lösbar angeordneten Abdeckung (15), an deren vorderem Rand eine Putzleiste (13) vorgesehen ist als unterer Abschluss und
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als Begrenzung der stirnseitigen vom Putz (14) zu überziehenden Abdeckung des Rolladenkastens, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzleiste (13) auf bzw. an der vorderen Längsseite der Abdeckung (15) mit von unten einzuführenden Befestigungsmitteln lösbar befestigt ist und/oder die Putzleiste (13) unter Zwischenschaltung einer Dämmfolie (20) auf der bzw. an der vorderen Längsseite der Abdeckung (15) angeklebt ist, wobei nach der Montage vor Ort und nach Abschluss der Verputzarbeiten die lösbaren Befestigungsmittel entfernbar sind.
2. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleber zur Befestigung der Putzleiste (13) wenigstens auf einer Seite der Dämmfolie (20), vorzugsweise auf deren Oberseite, nur punkt- bzw. linienförmig aufgetragen ist.
3. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Putzleiste (13) tragende Längsseite der Abdeckung (15) gegenüber dem anderen Teil derselben um ein geringes Mass zur Bildung einer Tropfleiste nach unten versetzt ist (Fig. 2, 5).
4. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Putzleiste (13) tragende Abdeckung (15) als Strangpressprofil ausgebildet ist und dieses Strangpressprofil an dem von der Stirnseite des Rolladenkastens (5) abgewandten Bereich mehrere parallel zueinander und voneinander distanzierte, längsverlaufende, als Soilbruchstel-len dienende Kerbrillen (21 ) aufweist (Fig. 6).
5. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die der Aufwickelwalze (6) zugewandte Rückseite der Putzleiste (13) von der Stirnseite (17) des Rolladenkastens (5) um ein geringes Mass (a), beispielsweise um ca. 10-20 mm, distanziert ist (Fig. 1 ).
6. Rolladenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Putzleiste (13) mindestens einen unteren Horizontalschenkel und mindestens einen hinteren, nach oben gerichteten Vertikalschenkel aufweist.
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Country Status (3)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |