CH678642A5 - Combined lock mechanism - Google Patents

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CH678642A5
CH678642A5 CH200889A CH200889A CH678642A5 CH 678642 A5 CH678642 A5 CH 678642A5 CH 200889 A CH200889 A CH 200889A CH 200889 A CH200889 A CH 200889A CH 678642 A5 CH678642 A5 CH 678642A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
key
lock
signal
code
processor
Prior art date
Application number
CH200889A
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English (en)
Inventor
Heinz Luef
Original Assignee
Grundmann Gmbh Geb
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C9/00Individual registration on entry or exit
    • G07C9/00174Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys
    • G07C9/00182Electronically operated locks; Circuits therefor; Nonmechanical keys therefor, e.g. passive or active electrical keys or other data carriers without mechanical keys operated with unidirectional data transmission between data carrier and locks
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft ein Schloss mit mechanischer und elektronischer Sperreinrichtung und Schlüssel, wobei das Schloss einen Generator zur Abgabe eines Signals, eine Vergleichsschaltung zur Überprüfung eines einlangenden Codes mit einem Vergleichscode und eine Entriegelungsvorrichtung für die mechanische Sperreinrichtung aufweist und im Schlüssel ein Signalempfänger, ein Speicher für einen Schlüsselcode und ein Processor vorgesehen sind. 



  Es sind Schlüssel bekannt, bei welchen ein Infrarotsignal von einem Schlüssel ausgeht, vom Schloss aufgenommen und mit einem Referenzsignal verglichen wird. Der Schlüssel ist bei einem System als Kästchen ausgebildet, das auch Batterien zur Energieversorgung enthält. Im Zuge der Miniaturisierung elektronischer Bauteile ist es gelungen, Schaltungen dieser Art in einer Schlüsselreide etwa eines Flachschlüssels für ein Zylinderschloss unterzubringen. Damit konnten zwei Sperrsysteme einander überlagert werden, nämlich ein mechanisches, auf der Basis der bereits hochentwickelten Zylinderschlosstechnologie und ein elektronisches, das eine zusätzliche Sperrebene in das Zylinderschloss bzw. das Einstemmschloss oder Kastenriegelschloss einführt. Zur drahtlosen Signalübertragung wurden auch Funkkanäle eingesetzt. So arbeitet ein Schlosstyp auf dem Frequenzbereich von 27 MHz. 



  Darüber hinaus sind Schlüssel-Schlosskombinationen bekannt, die in der Schlüsselreide elektronische Bauelemente oder Schaltungen aufweisen, welche beim Anstecken des Schlüssels an das Schloss durch mechanische Kontakte an eine schlossseitige Schaltung angeschlossen werden. So etwa kann ein Zweig einer Wheatstonebrücke im Schlüssel vorgesehen sein, der beim Anstecken die Brücke vervollständigt und abgleicht, sodass ein Relais im Schloss aktiviert und eine elektromechanische Sperre ausgehoben wird. Eine ähnliche Schaltung arbeitet mit Schwingkreisen. 



  Es hat sich gezeigt, dass reine Funksysteme störungsanfällig sind und dass anderseits Kontakte zum Oxydieren neigen und den Gesamtwiderstand eines Schaltkreises beeinflussen. Die Erfindung zielt darauf ab, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, dass das Signal des Generators ein HF-Impulssignal ist,  das drahtgebunden bei Berührung zwischen Schlüssel und Schloss, an den Signalempfänger des Schlüssels übertragbar ist, dass der Signalempfänger im Schlüssel einen Gleichrichter umfasst, der zur Energieversorgung an den Processor angeschlossen ist, und dass der Processor eine von der Impulsfrequenz des einlangenden Impulssignals getaktete Intervallschaltung zur Abgabe des Schlüsselcodes in den Impulslücken bei Berührung an das Schloss enthält.

  Die Energieversorgung der selbständigen elektronischen Schaltung in der Schlüsselreide erfolgt durch die gleichgerichteten HF-Impulse. Dadurch wird ein Prozessor aktiviert, der einerseits überprüft, ob die einlangenden Impulse, die bereits codiert sind, mit dem internen Muster des Empfängers bzw. seines Empfangs-IC übereinstimmt (Grundcodierung). Ist dies der Fall, dann wird in den Lücken des vom Schloss empfangenen HF-Signals ein im Schlüssel gespeicherter Code an das Schloss übertragen. Im Schloss findet ein Codevergleich statt. Wird der empfangene Code als richtig erkannt, dann wird die mechanische Sperre entriegelt. Eine solche Entriegelung kann unmittelbar auf das Zylinderschloss einwirken. Der Sperrvorgang unterscheidet sich nicht von einem Aufsperren mittels eines Flachschlüssels.

  Beim Ausführungsbeispiel ist die Schlüsselreide bloss aus Kunststoff geformt und kaum grösser als herkömmliche Ausführungen. Es sind weder elektrische Kontakte, noch Durchbrüche etwa für eine IR-Diode oder dgl. vorgesehen. Während des Einsteckens des Schlüsselbartes in den Schlüsselkanal läuft der oben beschriebene elektronische Vorgang der HF-Energieeinspeisung, der Basiscodekontrolle und der Übertragung des Schlüsselcodes in den Lücken des HF-Signals sowie der Schlossfreigabe bei Codeübereinstimmung ab. Wenn der Schlüssel voll in den Schlüsselkanal eingeschoben ist, dann ist das elektronische Sperren längst beendet und der Zylinderkern kann in bekannter Weise durch den Schlüssel gedreht werden. 



  Ein Ausführungsbeispiel ist in schematischer Form mit Hilfe eines Blockschaltbildes dargestellt. 



  Die Figur zeigt ein Zylinderschloss 1, in dessen Schlüsselkanal ein Flachschlüssel 2 eintaucht. Schlossseitig ist ein Generator 3 vorgesehen, der Rechteckimpulse mit einer Frequenz von 500 kHz er zeugt und der an das Zylinderschloss 1 unmittelbar angeschlossen ist. Das Signal gelangt über den leitenden Schlüsselbart (strichlierte Linie) in die Schlüsselreide des Schlüssels 2, das als Gehäuse für die dargestellte Schaltung ausgebildet ist. Ein Empfänger 4 umfasst einen Gleichrichter und erzeugt aus den HF-Impulsen eine Gleichspannung zur Versorgung eines Processors 5 sowie eines Codespeichers 6.

  Der Processor 5 erkennt einen mit den HF-Impulsen übertragenen IC-eigenen Code (Sender-Empfängercode) und entnimmt bei Codeübereinstimmung seinerseits aus dem Speicher 6 den speziell einprogrammierten, für den Schlüssel und seine Stellung in einer Sperrhierarchie etwa innerhalb einer Schliessanlage charakteristischen Schlüsselcode. In den Lücken des Rechtecksignals, immer dann, wenn die Spannung den Wert null hat, überträgt die Schaltung im Schlüssel den Schlüsselcode an das Schloss 1. Zur entsprechenden Synchronisation des Processors 5, bzw. dessen Übertragungseinrichtung, ist eine Leitung 7 zwischen Empfänger 4 und Processor 5 vorgesehen. 



  Im Schloss 1 bzw. in einem dem Schloss 1 zugeordneten Gehäuse ist eine Vergleichsschaltung 8 vorgesehen, die mit einem Eingang am Zylinderschloss 1 liegt und dessen zweiter Eingang mit einem Codespeicher 9 verbunden ist, der den Vergleichscode beinhaltet. Bei Codeübereinstimmung des in den Impulslücken einlangenden Schlüsselcodes mit dem Vergleichscode aktiviert die Vergleichsschaltung (hier als "Und-Glied" dargestellt) eine Entriegelungsvorrichtung 10. Diese kann auf elektromechanischer Basis arbeiten und in der Art eines magnetisch ein- und ausschiebbaren Stiftes in den Zylinderkern des Zylinderschlosses 1 eingreifen. 



   Der Generator 3, der die gesamte hier dargestellte Schaltung in Betrieb setzt, kann permanent arbeiten oder aber durch Lichtschranken im Schlüsselkanal des Zylinderschlosses bzw. auch durch einen Schalter etwa bei Betätigung des ersten Zuhaltungsstiftes eingeschaltet werden. An Stelle von Rechteckimpulsen kann der Generator 3 auch Sägezahnimpulse oder dgl. generieren. 

Claims (4)

1. Schloss mit mechanischer und elektronischer Sperreinrichtung und Schlüssel, wobei das Schloss einen Generator zur Abgabe eines Signals, eine Vergleichsschaltung zur Überprüfung eines einlangenden Codes mit einem Vergleichscode und eine Entriegelungsvorrichtung für die mechanische Sperreinrichtung aufweist und im Schlüssel ein Signalempfänger, ein Speicher für einen Schlüsselcode und ein Processor vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal des Generators (3) ein HF-Impulssignal ist, das drahtgebunden bei Berührung zwischen Schlüssel (2) und Schloss (1) an den Signalempfänger (4) des Schlüssels (2) übertragbar ist, dass der Signalempfänger (4) im Schlüssel einen Gleichrichter umfasst, der zur Energieversorgung an den Processor (5) angeschlossen ist,
und dass der Processor (5) eine von der Impulsfrequenz des einlangenden Impulssignals getaktete Intervallschaltung zur Abgabe des Schlüsselcodes in den Impulslücken bei Berührung an das Schloss (1) enthält.
2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Schlüssel (2) betätigbarer Schalter, beispielsweise eine Lichtschranke, im Schlüsselkanal des Schlosses (1) zum Einschalten des Generators (3) sowie zur Aktivierung der schlossseitigen Schaltung vorgesehen ist.
3. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das HF-Signal ein Rechteckimpulssignal im Bereich von 500 kHz ist.
4. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Schlüsselbart als auch der Zylinderkern zur Signalübertragung bei Berührung elektrisch leitend ausgebildet sind. 1. Schloss mit mechanischer und elektronischer Sperreinrichtung und Schlüssel, wobei das Schloss einen Generator zur Abgabe eines Signals, eine Vergleichsschaltung zur Überprüfung eines einlangenden Codes mit einem Vergleichscode und eine Entriegelungsvorrichtung für die mechanische Sperreinrichtung aufweist und im Schlüssel ein Signalempfänger, ein Speicher für einen Schlüsselcode und ein Processor vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal des Generators (3) ein HF-Impulssignal ist, das drahtgebunden bei Berührung zwischen Schlüssel (2) und Schloss (1) an den Signalempfänger (4) des Schlüssels (2) übertragbar ist, dass der Signalempfänger (4) im Schlüssel einen Gleichrichter umfasst, der zur Energieversorgung an den Processor (5) angeschlossen ist,
und dass der Processor (5) eine von der Impulsfrequenz des einlangenden Impulssignals getaktete Intervallschaltung zur Abgabe des Schlüsselcodes in den Impulslücken bei Berührung an das Schloss (1) enthält. 2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein vom Schlüssel (2) betätigbarer Schalter, beispielsweise eine Lichtschranke, im Schlüsselkanal des Schlosses (1) zum Einschalten des Generators (3) sowie zur Aktivierung der schlossseitigen Schaltung vorgesehen ist. 3. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das HF-Signal ein Rechteckimpulssignal im Bereich von 500 kHz ist. 4. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Schlüsselbart als auch der Zylinderkern zur Signalübertragung bei Berührung elektrisch leitend ausgebildet sind.
CH200889A 1988-06-01 1989-05-29 Combined lock mechanism CH678642A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT143488A AT392510B (de) 1988-06-01 1988-06-01 Schloss mit mechanischer und elektronischer sperreinrichtung

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CH678642A5 true CH678642A5 (en) 1991-10-15

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ID=3513816

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CH200889A CH678642A5 (en) 1988-06-01 1989-05-29 Combined lock mechanism

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DE (1) DE8906580U1 (de)

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AT392510B (de) 1991-04-25
DE8906580U1 (de) 1989-07-20
ATA143488A (de) 1990-09-15

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