CH678779A5 - - Google Patents

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CH678779A5
CH678779A5 CH1447/88A CH144788A CH678779A5 CH 678779 A5 CH678779 A5 CH 678779A5 CH 1447/88 A CH1447/88 A CH 1447/88A CH 144788 A CH144788 A CH 144788A CH 678779 A5 CH678779 A5 CH 678779A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
junction box
wall
recess
locking projection
locking
Prior art date
Application number
CH1447/88A
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English (en)
Inventor
John Petty
Sandy Mcneil
Original Assignee
Elconnex Pty Ltd
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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
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Description

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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abzweigdose. Solche Abzweigdosen werden verwendet, um zwei oder mehrere Leitungsverbinder zu verbinden, um die Drähte oder dergleichen abzuschirmen.
Bestehende Verfahren zum Verbinden von zwei oder mehreren Leitungsdrähten mit einer Abzweigdose bedeutet ein Überziehen des Endes der Leitung, damit dieses mit einem Kleber bestrichen und in eine Öffnung der Abzweigdose gestossen werden kann. Es ist notwendig, verschiedene Grössen von Muffen für die Verbinder zu haben. Zudem ist eine Abzweigdose mit einer gewünschten Anzahl von Muffen für die verlangten Grössen notwendig. Damit muss eine grosse Anzahl von Abzweigdosen hergestellt und gelagert werden, damit die Bedürfnisse erfüllbar sind. Weil die Verbinder an der Abzweigdose angeklebt sind, sind die Verbindungen permanent, und die Abzweigdose ist dementsprechend nicht wiederverwendbar oder für eine andere Anordnung umbaubar.
Es wurden schon Anstrengungen gemacht, um dieses Problem dadurch zu lösen, dass Verbinder in Öffnungen in einer Abzweigdose einsteckbar sind. Einige Systeme verwenden dazu Metallverbinder mit Gewindeöffnungen, wobei Anpassstücke angeschraubt werden. Eine Modifikation dieses Systems ist beispielsweise im südafrikanischen Patent Nr. 71/3 652 beschrieben.
Im besonderen sind Öffnungen in einer Abzweigdose vorgesehen, die Nuten mit gleichen Abmessungen um jede Öffnung haben. Die Verbinder haben dann eine Serie Laschen am einen Ende davon, die so bemessen und angeordnet sind, dass sie durch die Nuten einer Öfftiung greifen, so dass, wenn der Verbinder in die Öffnung eingesetzt und gedreht wird, die Wand um die Öffnung zwischen einer ringförmigen Schulter und der Lasche liegt. Auf der Schulter befindet sich ein Vorsprung, der in eine Nute in der die Öffnung umgebenden Wand einschnappt, um den Verbinder am Ort zu verriegeln. Das Problem mit einer solchen Anordnung besteht darin, dass der Verbinder nicht einfach gelöst werden kann. Wenn die Wand der Öffnung zwischen die Laschen und die Schulter eingreift, wobei die Vorsprünge an der starren Schulter sind, besteht eine sehr geringe Möglichkeit, das Material zu verbiegen, um die Vorsprünge zu befreien, ausser es würde eine hohe Kraft angewendet oder die Wand von den Vorsprüngen mittels eines Schraubenziehers oder dgl. weggedrückt, wodurch entweder die Wand der Abzweigdose oder der Verbinder beschädigt werden kann und eine Wiederverwendung der Komponenten verhindert würde.
Diese Probleme werden durch eine Abzweigdose mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 oder 10 angegebenen Merkmalen gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Vorzugsweise hat die Abzweigdose vier Öffnungen, in die jeweils ein Verbinder in wasserdichter Art eingesetzt werden kann.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine gedehnte Ansicht einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 2 eine Ausschnittsansicht zur Darstellung des Einsetzens einer Art eines Verbinders in eine Öffnung in einer Abzweigdose gemäss der Ausführungsform von Fig. 1,
Fig. 3 die Sperrung des Verbinders nach Fig. 2 in der Öffnung,
Fig. 4 die Abzweigdose gemäss den vorangehenden Zeichnungen mit verschiedenen Arten von Verbindern,
Fig. 5 eine Schnittansicht durch eine andere Ausführungsform der Abzweigdose nach der vorliegenden Eifindung,
Fig. 6 einen Deckel für die Abzweigdose gemäss Fig. 5,
Fig. 7 einen Seitenriss des Verbindungsendes einer Ausführungsform eines Verbinders, und
Fig. 8 eine Detailansicht des Eingriffs eines Verbinders gemäss Fig. 7 in einer Abzweigdose gemäss Fig. 5.
Wie die beiliegende Zeichnung zeigt, weist eine Abzweigdose 1 entsprechend einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen zylindrischen Körper 2 mit vier Öffnungen 3 in äquidistan-ten Abständen auf. Die Abzweigdose 1, die oben offen ist, hat einen Deckel 4, mit dem die Abzweigdose 1 in relativ wasserdichter Art verschlossen wird. Wie in Fig. 1 und 4 dargestellt können Verlängerungsglieder 5 an den Kötper 2 angebracht werden, um die Höhe der Abzweigdose zu vergrössern, sofern dies notwendig ist.
Die Verlängerungsglieder 5 haben vier horizontal abstehende Laschen 6 und eine vertikal abstehende Lasche 7 über einer der genannten Laschen 6.
Der Deckel 4 hat vier horizontal abstehende Laschen 6 und eine vertikal abstehende Lasche 7 ähnlich den Laschen 6 und 7 im Verlängerungsglied 5. Die entsprechenden Laschen des Deckels befinden sich an der äusseren Wand des Deckels unter einer Vertiefung 48. Um den Deckel 4 auf dem Verlängerungsglied 5 oder das Verlängerungsglied 5 auf dem Körper 2 zu befestigen, wird das entsprechende Teil einfach eingedreht, wo es dann einrastet. Die entsprechende Dichtung wird durch die ringförmige Basis 28 des Deckels gebildet, die auf der ringförmigen Dichtungsfläche 29 des Verlängerungsgliedes 5 oder des zylindrischen Körpers 2 aufliegt. Die Lage der horizontalen Laschen 6 und die Höhe der Vertiefung 9 sind so, dass bei einem Eingriff dazwischen eine axiale Dichtungskraft auf die entsprechende Dichtungsfläche wirkt und dadurch eine relative Flüssigkeitsdichtung bildet.
Um eine Flüssigkeitsdichtung zu bilden, könnte eine elastische oder flexible Dichtung mittels geeignetem Mittel wie Stanzen auf einer oder auf beiden entsprechenden Dichtungsflächen angebracht werden. Eine Beschreibung einer Form einer Dichtung wird später gegeben. Um Toleranzen in der Konstruktion aufzunehmen, könnte der Ausschnitt 9 ei5
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nen weiteren Ausschnitt darüber haben, um einen Finger dazwischen zu bilden, der als Feder wirkt und auf der Lasche 6, die in dem Ausschnitt 9 angeordnet ist, zu tragen.
Die horizontale Lasche gleitet entlang der Rampe
8 hinunter, wo sie in den Ausschnitt 9 eingreift (siehe Fig. 1 und 2), um den Deckel 4 oder das Verlängerungsglied 5 gegen vertikale Bewegung bezüg-
^ lieh der Abzweigdose 1 zu haltern. Wenn die horizontale Lasche 6 im Ausschnitt 9 eingreift, liegt die vertikale Lasche 7 über der schrägen Schulter 10 und greift in die Ausnehmung 11 ein, um den Deckel oder das Verlängerungsglied gegen Drehbewegung bezüglich des Körpers 2 zu haltem. Der Ausschnitt
9 könnte durch eine Vertiefung in der inneren Oberfläche der entsprechenden Wand des Verlängerungsgliedes 5 oder des zylindrischen Körpers 2 ersetzt werden.
Sowohl die Ausschnitte als auch die Vertiefungen und die Laschen 6 könnten in jeder Lage auf dem Umfang bezüglich der Lasche 7 und der schrägen Schulter 10 sein.
Wie Fig. 2 zeigt, ist die Rampe 8 durch eine Verdünnung der Wand 34 gebildet, die auch eine Aufnahme 35 zu den Ausschnitten 9 bildet, die sich in der dickeren Partie der Wand befindet und eine überhängende Schulter 36 und eine Bodenlasche aufweist, die eine axiale Bewegung der horizontalen Lasche 6 verhindern.
Mit dem Deckel 4 oder mit dem Verlängerungsglied 5, die gegen Drehbewegung und axiale Verschiebung bezüglich des Körpers 2 gehaltert sind, wird dazwischen eine Dichtung gebildet. Um den Deckel zu lösen, wird ein Schraubenzieher oder dgl. in die Vertiefung 48 eingesetzt, wodurch mittels Drehen des Schraubenziehers die Wand des Verlängerungsgliedes 5 oder des zylindrischen Körpers 2 elastisch deformiert wird, damit die vertikale Lasche aus der Vertiefung 11 austreten kann und über die schräge Schulter 10 zu liegen kommt, und gleichzeitig werden auch die Laschen 6 aus den Vertiefungen 9 gelöst.
Nach Freigabe der Lasche 7 von der Schulter 10 wird zum Entfernen des Deckels ein Schraubenzieher in die Vertiefung 31 im Deckel 4 eingesetzt und gedreht, um damit den Deckel 4 zu drehen, wodurch die horizontalen Laschen 6 über die Rampen 8 nach oben gelangen und den Deckel 4 aus dem zylindrischen Körper 2 oder aus dem Verlängerungsglied 5 herausheben. Die äussere Kante des Deckels 4 könnte gewellt sein, so dass durch Rotieren eines Schraubenziehers oder, eines Kreuzkopfschraubenziehers in der Vertiefung 48 und Drehen desselben der Deckel gelöst wird und durch wiederholten Einsatz des Schraubenziehers der Deckel über die Rampen 8 hochgeschraubt werden kann. Das Verlängerungsglied 5 ist für alle Zwecke an der Abzweigdose 1 befestigt.
Die Rampen dienen zur Erleichterung des Abneh-mens des Deckels, aber in einem andern Ausführungsbeispiel könnten diese Rampen weggelassen werden.
Wie Fig. 4 zeigt, können die Verbinder 12 irgendeine verlangte Form haben. Ein Verbinder mit einem grossen Durchmesser 13 oder mit einem kleinen
Durchmesser 14 sowie gewellte Verbinder können verwendet werden, wenn sie Mittel zum Fassen der gewellten Leiter haben wie dies beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung PCT/AU/87/0 031 beschrieben ist. Starre Leiterverbinder 15 mit grossem Durchmesser oder solche mit kleinem Durchmesser 16 können verwendet werden, wobei die Leiter in den Verbindern verbunden sind. Ein Abschlussdeckel 17 wie in Fig. 1 gezeigt kann verwendet werden, um jede Öffnung 3, die nicht verwendet ist, zu schliessen. Die Form des Deckels 17 ist so, dass sie der äusseren Form der Abzweigdose 1 entspricht.
Die Verbindung mit dem Verbinder 12 wird nun anhand der Fig. 2 und 3 beschrieben, wobei nur eine Form des Verbinders dargestellt ist. Der Betrieb des Verschlussmechanismus ist aber derselbe, ob nun ein Deckel oder ein Verbinder mit einem andern Durchmesser oder von anderer Form an die Öffnung angeschlossen werden soll.
Wie Fig. 2 zeigt enthält der Verbinder 12 einen Satz von Kronierungen 18 mit zwei unterschiedlichen Abmessungen um die Peripherie desselben und einen kantenförmigen Vorsprung 19. Hinter den Kronierungen 18 befindet sich eine ringförmige Nut 20, mit der die Kronierungen 18 von der Dichtfläche 21 getrennt werden.
Die Öffnung 3 hat Ausschnitte 22 an seinem Rand 23, die komplementär zu den Kronierungen 18 sind, so dass der Verbinder 12 in die Öffnung 3 ein-gestossen werden kann wie Fig. 2 zeigt.
Die Kronierungen 18 sind auf ihren vertieften Flächen abgeschrägt wie Fig. 2 zeigt oder haben Vorsprünge, z.B. erhabene Absätze, die sich auf der inneren Fläche der Kronierungen befinden wie Fig. 7 zeigt, so dass, wenn der Verbinder 12 in Richtung des Pfeils gemäss Fig. 3 gedreht wird, der Rand 23 der Öffnung 3 in die ringförmige Nut eingreift und die abgeschrägten Kronierungen oder die Vorspränge einen Druck auf die Kante ausüben, so dass die Dichtfläche 21 des Verbinders in relativ wasserdichter Weise auf die Dichtfläche 24 der Öffnung 3 drückt. Um eine flüssigkeitsdichte Dichtung zu bilden, ist ein elastisches oder flexibles Dichtungselement vorzusehen, das auf den Dichtungsflächen 21 oder 24 aufgebracht.wird. Eine Beschreibung einer Form einer Dichtung wird später gegeben.
Unter Verwendung der Vorsprünge auf der inneren Fläche der Kronierungen 18 greifen nur die Vorsprünge auf der Rückseite der Kronierungen 33 der Öffnungen 3 in der Abzweigdose ein, und es ergibt sich keine volle Anlage der Flächen zwischen den entsprechenden Kronierungen.
Die Verwendung der Projektionen erlauben grösste Toleranzen bei der Herstellung und ergeben eine «Feineinstellung» für eine gewünschte Dichtungskraft zwischen den Kronierungen 18 der Verbinder 12 und den Kronierungen 13 der Öffnung 3 bei der Herstellung.
Überdies mit Vorsprüngen in Form erhabener Ansätze, die sich innenseitig (in Richtung der Drehung) auf der inneren Fläche der Kronierungen 18 befindet, werden die Kronierungen in wellenförmiger Weise um ihren Ring herum verbogen und erge-
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ben eine Feder, die auf die Verbindung zwischen dem Verbinder 12 und der Öffnung 3 wirkt.
Wenn der Verbinder 12 in die Öffnung 3 eingesetzt wird, greifen die Vorsprünge 25 des Off-nungsrandes 23 in die Vertiefungen 26 des Verbinders 12 ein. Wenn der Verbinder 12 gedreht wird, wie in Fig. 3 dargestellt ist, sitzen die Vorsprünge 25 auf dem kantenförmigen Vorsprung 19 auf und greifen in die Sperrverfiefung 27 ein. Wie in Fig. 3 im Ausschnitt gezeigt und auch in Fig. 7 ist ein Anschlag 47 auf dem Verbinder 12 diagonal gegenüber dem kantenförmigen Vorsprung 19 angeordnet. Dieser Anschlag 47 liegt in voll verriegelter Steife an der Kronierung 32 an, um ein Überdrehen des Verbinders zu verhindern. Deshalb sind die Verbinder 12 in der Öffnung 3 verriegelt und sind gegen Drehbewegung und axiale Bewegung bezüglich der Öffnung gehaltert.
Um einen Verbinder 12 von der Öffnung 3 zu lösen, wird der kantenförmige Vorsprung 19 niedergedrückt, um zu erlauben, dass der Vorsprung 25 aus der Sperrvertiefung 27 heraustreten kann, wenn der Verbinder in entgegengesetzter Richtung gedreht wird, wie dies durch den Pfeil in Fig. 3 gezeigt wird. Dadurch sind die Kronierungen 18 des Verbinders 12 auf die Aussparungen 22 der Öffnung 3 ausgerichtet und der Verbinder 12 kann von der Öffnung 3 entfernt werden. Für eine flüssigkeitsdichte Dichtung des Deckels an der Abzweigdose und dem Verbinder an der Abzweigdose sind ringförmige elastische Dichtungen 39 und 40 vorgesehen wie Fig. 5 zeigt.
Der Verbinder 12 gemäss Fig. 7 hat ein abgeschrägtes ringförmiges Dichtungsglied 41. Wenn nun ein Verbinder 12 in die Sperrposition gedreht wird, drücken die Ansätze 38 auf das Dichtungsglied 41, so dass dieses auf die ringförmige Dichtung 40 drückt wie Fig. 8 zeigt. Die ringförmige Dichtung 40 wird durch die Kantenwirkung des abgeschrägten ringförmigen Dichtungsmittels 41 nach aussen gedrückt und bildet eine Zweilagen-Dich-tung.
Die Kante 42 des ringförmigen Dichtungsmittels 40 liegt auf der ringförmigen Lippe 43 des Verbinders 12 auf und bildet eine Kantendichtung während die Kante 44 des abgeschrägten ringförmigen Dichtungsgliedes 41 eine Kantendichtung gegen die Fläche 45 der Dichtung 40 bildet. In Abhängigkeit des Winkels der Anschrägung und ebenso von den Abmessungen der Dichtung 40 und des ringförmigen Gliedes 41 ergibt sich eine Flächendichtung dazwischen.
Die Dichtung entsprechend dem Bedarf könnte eine einlagige Dichtung sowohl als Flächen- oder als Lippendichtung oder in einer andern Kombination davon ausgebildet sein.
Gemäss der Ausführungsform des Deckels 4 in Fig. 6 ist eine abgeschrägte ringförmige Dichtungsfläche 46 vorhanden. Somit, wenn der Deckel 4 in die Abzweigdose eingesetzt ist, wie in Fig. 5 gezeigt ist, liegt die abgeschrägte ringförmige Dichtungsfläche 46 auf der Innenseite der ringförmigen Dichtung 49 auf und deformiert diese nach aussen und bildet eine Flächen- oder Kantendichtung damit (in Abhängigkeit von den entsprechenden Abmessungen der Teile) wenn der Deckel auf der Abzweigdose 1 eingerastet ist.
In andern Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung, die nicht dargestellt sind, könnten die Verbinder ähnliche Kronierungen haben wie diese in den dargestellten Ausführungsformen haben, aber die Sperrmittel könnten anstelle der Projektionen 25 als schräge Schulter ähnlich der Schulter 10 am Rand des Gehäuses 2 in Fig. 2 sein, wobei die Sperrmittel auf dem Verbinder komplementäre Vorsprünge sein könnten.
Somit kann jedes geeignete Sperrmittel verwendet werden, um den Verbinder gegen Drehbewegung zu sichern, wenn der Verbinder in die Öffnung eingesetzt und in die Sperrlage gedreht ist. In ähnlicher Weise kann jedes geeignete Sperrmittel verwendet werden, um den Deckel oder das Verbinde-glied zu sichern.
Wie Fig. 1 und 4 zeigen ist die äussere Fläche des Verbinders 12, 14 so geformt, dass sie mit der Form der Aussenfläche der Abzweigdose zusam-menpasst, wenn sie zusammengesetzt sind.
In einer weiteren Ausführungsform könnte der Deckel 4 durch einen Schalter oder einen Lichteinsatz ersetzt werden, die Sperrvorrichtungen und Lösevorrichtungen auf ihrem Umfang haben, die ähnlich sind wie die des Deckels 4. Dementsprechend wird durch die Erfindung eine Abzweigdose einer geeigneten Form geschaffen, die eine Vielzahl von Eingangsöffnungen aufweist und mit Verbindern zusammenarbeitet, die mit einer Öffnung zusammenwirken, so dass eine wasserdichte Dichtung dazwischen gebildet wird.
Es ist für Fachleute selbstverständlich, dass Modifikationen oder Änderungen an der Abzweigdose gemäss obenstehender Beschreibung gemacht werden können, ohne dass der Schutzumfang der Patentansprüche überschritten wird.
Die Verbinder könnten anstelle von radial angeschlossen auch unter einem Winkel von z.B. 60° oder einem andern Winkel angeschlossen werden, so dass die Kombination von zwei Öffnungen einen aufgeteilten parallelen Eingang darstellt, von denen die eine Öffnung einen elektrischen und die andere benachbarte Öffnung Dateninformation mittels elektrischer oder optischer Phasen oder dgl. aufnehmen könnte.

Claims (18)

Patentansprüche
1. Abzweigdose, gekennzeichnet durch ein erstes Teil (12) mit einer eine kreisrunde Öffnung definierenden Wand (18), die an der Innenseite eine sich bis zu einer Grenzfläche (26) erstreckende Vertiefung aufweist, wobei in dieser Wand (18) ein Sperr-vorsprung (19) mit einer angeschrägten Fläche sowie eine Sperrvertiefung (27) nahe beim Sperrvorsprung (19) vorhanden ist, und durch ein zweites Teil (2) mit einer zylindrischen Aussenwand mit einem Arretiervorsprung (25), derart, dass wenn die zwei Teile (12 und 2) miteinander verbunden werden, indem ein Teil gedreht wird, der Arretiervorsprung (25) des zweiten Teils (2) auf und über die schräge Fläche des Sperrvorsprungs (19) gleitet und in die Sperrvertiefung (27) eingreift, um eine relative
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2. Abzweigdose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Keilmittel einen axialen federnden Finger umfasst, der auf seiner Aussenfläche eine Keilfläche aufweist, die sich bis zur Sperrvertiefung (27). erstreckt.
3. Abzweigdose nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das federnde Keilmittel (19) einen axialen federnden Finger umfasst, der eine äussere Keilfläche aufweist, derart, dass wenn die Sperrvertiefung (27) eine Schulter hat, mit einem Anschlag in dieser Sperrvertiefung (27) versehen ist, um die Bewegung des Verbinders (12,14,15,16, 17) in Verschliessrichtung zu begrenzen, indem die Schulter (21) in Verschlussstellung gegen die Wand von einer Ausnehmung (22) anstösst.
4. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannmittel (38) einen Vorsprung (25) umfassen.
5. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kronierung (18) eine keilförmig zunehmende Dicke hat.
6. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Anschlagfläche (21) ein Dichtmittel liegt.
7. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 Iiis
6, gekennzeichnet durch ein Dichtmittel um die Öffnung (3) herum.
8. Abzweigdose nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtmittel eine ringförmige elastisch verformbare Leiste ist.
9. Abzweigdose nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbinder (12) einen Ring mit einer äusseren abgeschrägten Fläche aufweist, der an der ringförmigen elastisch deformierbaren Leiste anliegt und diese deformiert, um eine wasserdichte Dichtung zu bilden.
10. Abzweigdose, gekennzeichnet durch ein erstes Teil (5) mit einer eine kreisrunde Öffnung definierenden Wand (34), die an der Innenseite eine sich bis zu einer Grenzfläche (8) erstreckende Vertiefung aufweist, wobei in dieser Wand (34) ein Sperrvorsprung (10) mit einer angeschrägten Fläche sowie eine Sperrvertiefung (11) nahe beim Sperrvorsprung (10) vorhanden ist, und durch ein zweites Teil (4) mit einer zylindrischen Aussenwand mit einem Arretiervorsprung (7), derart, dass wenn die zwei Teile (5 und 4) miteinander verbunden werden, indem ein Teil gedreht wird, der Arretiervor-sprung (7) des zweiten Teils (4) auf und über die schräge Fläche des Sperrvorsprungs (10) gleitet und in die Sperrvertiefung (11) eingreift, um eine relative Drehbewegung zwischen den zwei Teilen (5 und 4) zu verhindern, derart, dass zur Trennung der beiden Teile eine Verformung oder Biegung des Wandteils zu bewirken ist, wo sich der Sperrvorsprung (10) befindet, um den Arretiervorsprung (7) aus der Sperrvertiefung (11) frei zu bekommen, ferner dadurch gekennzeichnet, dass die eine kreisrunde Öffnung definierende ringförmige Wand (34) des ersten Teils (5) mindestens eine nach innen vorstehende, die Grenzfläche (8) definierende Schulter und wenigstens einen Ausschnitt (9) nahe dieser Schulter aufweist, dass das zweite Teil (4) ein deckeiförmiges Element mit einer zylindrischen Aussenwand und mindestens einem Haltevorsprung (6), einem Arretiervorsprung (7) und einer Löseausneh-mung (48) ist, die sich nahe bei diesem Arretiervorsprung (7) befindet, derart, dass wenn dieses Element (4) in die genannte Öffnung eingesetzt und gedreht wird, dieser mindestens eine Haltevorsprung (6) in einen ihm zugeordneten Ausschnitt (9) eindringt und das Element (4) gegen axiale Bewegung haltert, wobei der Arretiervorsprung (7) über die schräge Fläche des Sperrvorsprungs (10) gleitet und in die Sperrvertiefung (11) eingreift, um das Element (4) gegen eine Drehbewegung zu haitern, derart, dass zum Entfernen des Elements (4) ein Werkzeug in die Löseausnehmung (48) einzusetzen ist, um die Wand (34) des ersten Teils (5) zu verbiegen, so dass der Arretiervorsprung (7) des Elements (4) aus der Sperrvertiefung (11) der Dose freikommt, was ein Entfernen des Elements (4) erlaubt.
11. Abzweigdose nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch schräge Gleitmittel (8) in der ringförmigen
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Wand, die steh von der Öffnung gegen die Schulter hin erstrecken, wobei sich eine der Vertiefungen nahe beim unteren Ende der Gleitmittel (8) befindet, so dass, wenn der Deckel (4) in die Öffnung eingesetzt und gedreht ist, die erste Anzahl Vorsprünge
12. Abzweigdose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die schrägen Gleitmittel durch dünnwandige Stellen in der ringförmigen Wand gebildet sind, die ausserdem einen Zugang zur Vertie- 10 fung bilden.
13. Abzweigdose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvertiefung eine axial gerichtete Vertiefung ist.
14. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 10 15 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die einwärts vorstehende Schulter mit Dichtmittel darauf versehen ist
15. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 10
bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die zylindri- 20 sehe Aussenwand in einem Dichtmittel endet.
16. Abzweigdose nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Dichtmittel eine eiastisch verformbare Schürze ist.
17. Abzweigdose nach Anspruch 14 und 15, da- 25 durch gekennzeichnet, dass die zylindrische Wand eine umgekehrt kegelstumpfförmige Oberfläche hat, die auf der elastisch verformbaren Schürze aufliegt und diese verformt, um eine wasserdichte Dichtung zu bilden. 30
18. Abzweigdose nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine zylindrische Form hat und dass die Verbinder eine Aussen-fläche haben, die der zylindrischen Oberfläche der Abzweigdose entspricht. 35
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CH1447/88A 1986-08-21 1987-08-21 CH678779A5 (de)

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