CH678790A5 - - Google Patents

Download PDF

Info

Publication number
CH678790A5
CH678790A5 CH127/88A CH12788A CH678790A5 CH 678790 A5 CH678790 A5 CH 678790A5 CH 127/88 A CH127/88 A CH 127/88A CH 12788 A CH12788 A CH 12788A CH 678790 A5 CH678790 A5 CH 678790A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dough
piece
membrane
filling
pieces
Prior art date
Application number
CH127/88A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Ondrovics
Original Assignee
Unilever Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilever Nv filed Critical Unilever Nv
Publication of CH678790A5 publication Critical patent/CH678790A5/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C9/00Other apparatus for handling dough or dough pieces
    • A21C9/06Apparatus for filling pieces of dough such as doughnuts
    • A21C9/066Apparatus for filling pieces of dough such as doughnuts using two separate sheets or pieces of dough with filling in between, e.g. crimped at their edges; Ravioli-making machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking
    • A21C11/02Embossing machines
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L7/00Cereal-derived products; Malt products; Preparation or treatment thereof
    • A23L7/10Cereal-derived products
    • A23L7/109Types of pasta, e.g. macaroni or noodles
    • A23L7/11Filled, stuffed or multilayered pasta
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P20/00Coating of foodstuffs; Coatings therefor; Making laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs
    • A23P20/20Making of laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs, e.g. by wrapping in preformed edible dough sheets or in edible food containers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)
  • Seeds, Soups, And Other Foods (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)

Description

1
CH678790 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von kugelartig geformten Nahrungsmitteln, welche eine essbare Füllung aufweisen, die von einer an der Füllung anliegenden, gleichfalls essbaren Umhüllung allseitig umgeben ist, wobei zunächst entweder für die Umhüllung ein flaches Teigstück oder Teigband gebildet und auf dieses die Füllung gelegt wird, oder für die Umhüllung ein flaches Teigstück oder Teigband gebildet wird, das flache Teigstück oder Teigband in mindestens eine schalenförmige Mulde verformt wird, die Füllung in die Jeweilige Mulde des Teigstückes oder Teigbandes eingesetzt wird und dann der die Umhüllung bildende Teig um die Füllung gelegt und überschüssiger Teig abgetrennt wird. Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Vorrichtung zum Durchführen eines solchen Verfahrens.
Es ist eine Technik vorgenannter Art, die zum Herstellen von sogenannten Obstknödeln, also Nahrungsmitteln kugelartiger Form, die aus mit Teig umhüllten Früchten bestehen, aus der AT-PS 146847 bekannt. Bei dieser bekannten Technik wird ein Teigstück, weiches zur Umhüllung einer Frucht vorgesehen ist, mit starren Formhälften, welche durch drehbare Wälzen, die Formausnehmungen aufweisen, gebildet sind, um eine Frucht herum gelegt, an diese angedrückt und zur allseitig um-schliessenden Umhüllung geformt. Die starre Ausbildung der Formen ergibt im Hinblick auf die unregelmässige Form der die Füllung bildenden Früchte häufig Schwachstellen der Teigumhüllung, weiche bei der weiteren Verarbeitung, z.B. beim Kochen und Wälzen, solcher Nahrungsmittel nachteilig in Erscheinung treten müssen. Es muss auch bei dieser bekannten Technik im Hinblick auf die verhältnismässig stark variierende Grösse der Früchte für das Umhüllen derselben eine verhältnismässig grosse Teigmenge eingesetzt werden, was vielfach als Nachteil empfanden wird.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren und eine zu dessen Durchführung geeignete Vorrichtung zu schaffen, bei dem bzw. mit der Nachfeile vorgenannter Art vermieden werden können und umhüllte Nahrungsmittel, die kugelartig geformt sind und eine von einer Umhüllung allseitig umgebene Füllung aufweisen, auf einfache Weise mit geringem Aufwand gefertigt werden können.
Das erfindungsgemässe Verfahren eingangs erwähnter Art ist durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gekennzeichnet.
Es kann mit dieser Technik der vorstehend angeführten Zielsetzung gut entsprochen werden, und man kann so auf einfache Weise die in Rede stehenden Nahrungsmittel, welche z.B. mit Früchten oder Fruchtstücken gefüllte Knödel, aber auch andere Nahrungsmittel, die die in Rede stehende Struktur aufweisen, sein können, wie z.B. mit einer Fleischhülle versehene gekochte Eier, herstellen.
Es ist weiter bevorzugt vorgesehen, dass als elastisch nachgiebige Unterlage und gegebenenfalls auch als elastisch nachgiebige Auflage je eine elastische Membran verwendet wird. Es wird so auf einfache Weise ein gutes Anliegen der Teigstücke an der Füllung und eine gute Quetschverbindung zwischen den beiden Teigstücken bewirkender Andruck erzielt, wobei auch bei ungleichmässig geformten Füllstücken die Tendenz zum Entstehen von Schwachstellen in der Teighülle kaum in Erscheinung tritt und eine verhältnismässig geringe Wandstärke der Teighülle erzielt werden kann. Es ist ohne weiteres möglich, ein Mengenverhältnis Füllung:Teigmenge von etwa 1:1 zu erzielen.
Zum Erzielen eines möglichst flüssigen Betriebs-ablaufes beim erfindungsgemässen Verfahren kann man vorteilhaft vorsehen, dass zur Bildung der schalenförmigen Mulden ein im wesentlichen flaches Teigstück bzw. Teigband auf eine zunächst flache elastische Membran gelegt wird, wonach die Membran muldenförmig verformt wird und dabei das auf der Membran Hegende Teigstück durch sein Eigengewicht und/oder durch den vom Umgebungsluftdruck bewirkten Andruck an die Membran gleichfalls eine muldenförmige Verformung erfährt.
Es ist für das Andrücken der Teighülle an die Füllstücke und vor allem zum Erzielen einer gut haltbaren Quetschnaht zwischen den Teigstücken, bzw. Teigbändern, welche nachfolgenden Bearbeitungen der Nahrungsmittel, wie z.B. Kochen und Wälzen, gut standhält, von Vorteil, wenn man vorsieht, dass das Zusammenpressen des aus zwei Teigstücken, bzw. Teigbändem, und einem oder mehreren dazwischen befindlichen Füllstücken bestehenden Gebildes mit zwei zunächst annähernd halbkugelförmig verformten elastischen Membranen, die mit ihren Konkavseiten einander zugewendet sind, vorgenommen wird, wobei diese Membranen einander genähert werden, bis beide mit einer Randzone am Teig aufliegen, und dass dann beim weiteren Gegeneinanderdrücken dieser Membranen die die Vorverformung bewirkende Vorspannkraft aufgehoben wird und damit das Zusammenpressen des genannten Gebildes unter dem Ein-fiuss der die beiden Membranen gegeneinander drückenden Kraft und der den beiden Membranen eigenen elastischen Spannkraft vorgenommen wird.
Eine hinsichtlich eines raschen und einfachen Betriebsablaufs besonders vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass von einem ersten Teigband ausgegangen wird, das auf eine Anzahl aufeinanderfolgend angeordneter elastischer Membranen aufgelegt und in das durch muldenförmiges Verformen dieser Membranen fortlaufend schalenförmige Mulden eingeformt werden, in welche fortlaufend die Füllstücke eingelegt werden, wonach auf dieses erste, aneinandergereihte gefüllte Teigmulden enthaltende Teigband ein zweites Teigband aufgelegt wird und mit elastischen Membranen, welche mit den Mulden des ersten Teigbandes fluchten, an das erste Teigband angedrückt wird, und das Abtrennen des überschüssigen Teiges vorgenommen wird und damit auch die einzelnen Stücke des herzustellenden Produktes von den Teigbändern abgetrennt werden.
Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aneinanderrücken der zu beiden Seiten der Füllung befindlichen ersten und zweiten Teig5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
CH678790 A5
4
stücke über deren Öffnung eine am Rand dieser Öffnung befestigte, elastisch nachgiebige Membran angeordnet ist, wobei mindestens ein erster Becherkörper vorgesehen ist, dessen elastische Membran an der Aussenseite der ersten Teigstücke zum Anliegen kommt, und mindestens ein zweiter Becherkörper vorgesehen ist, der zum ersten Becherkörper hin in eine den ersten Becherkörper nahe Lage, in der die Membran des ersten Becherkörpers der Membran des zweiten Becherkörpers fluchtend gegenüberliegt, und vom ersten Becherkörper weg bewegbar ist und dessen elastische Membran an der Aussenseite der zweiten Teigstücke bzw. Teigbänder zum Anliegen kommt. Diese Ausbildung ermöglicht die Realisierung einer zum Durchführen des erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten exakt arbeitenden Vorrichtung mit verhältnismässig geringem konstruktiven Aufwand, wobei durch den einfachen Aufbau der Vorrichtung auch eine gute Betriebssicherheit über lange Zeiträume erzielt werden kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform dieser Vorrichtung, welche sowohl hinsichtlich des Auflegens der stückigen Füllung auf die ersten Teigstücke bzw. Teigbänder als auch hinsichtlich des Umhüllungsvorganges der Füllung mit dem Teig Vorteile bietet, ist dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Becherraum in Wirkverbindung stehende Druckveränderungsvorrichtung vorgesehen ist, mit der der im Becherraum hinter der Membran herrschende Druck beeinflussbar ist. Hiebei ist es weiter günstig, wenn man vorsieht, dass der Becherraum über eine Leitung, in die eine steuerbare Absperrung eingefügt ist, mit der Druckveränderungsvorrichtung verbunden ist.
Weiters ist es für den Umhüllungsvorgang vorteilhaft, wenn der Innenraum der Becherkörper, dessen Öffnung von der elastischen Membran überdeckt ist, annähernd halbkugelartige Form hat.
Eine hinsichtlich der erzielbaren Produktionsleistung vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von auf einer in sich geschlossenen Bahn angetrieben umlaufenden ersten Becherkörpern vorgesehen ist und eine zu einer ersten Stelle dieser Bahn führende Fördereinrichtung für die ersten Teigstücke bzw. Teigbänder, eine zu einer im Umlaufsinn der ersten Becherkörper nach dieser ersten Stelle gelegenen zweiten Stelle der Bahn führende Aufgabeeinrichtung für die Füllstücke, eine zu einer im Umlaufsinn der ersten Becherkörper nach der zweiten Stelle gelegenen dritten Stelle der Bahn führende zweite Fördereinrichtung für die Zufuhr der zweiten Teigstücke bzw. Teigbänder, und eine im Umlaufsinn der ersten Becherkörper an einer nach der dritten Stelle gelegenen vierten Stelle der Bahn angeordnete Bewegungseinrichtung für die zweiten Becherkörper vorgesehen ist, mit der die mit ihrer Membranseite der Membranseite der ersten Becherkörper zugewandten zweiten Becherkörper in einer mit den ersten Becherkörpern fluchtenden Lage zu den ersten Becherkörpern hin und von diesen weg bewegbar sind.
Die Erfindung wird nun nachstehend unter Bezugnahme auf Beispiele, welche in der Zeichnung schematisch dargestellt sind, weiter erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1a ein becherförmiges Formstück,
Fig. 1b ein becherförmiges Formstück mit darüber gelegtem Teigstück,
Fig. 1c das Teigstück im Formstück,
Fig. 1d eine auf das Teigstück nach Fig. 1c aufgelegte Füllung,
Fig. 1e den Gegenstand nach Fig. 1d mit darüber angeordneten zweiten Teigstück,
Fig. 1f ein zweites becherförmiges Formstück, Fig. 1 g die zwei Formstücke im zusammengebrachten Zustand, wobei die zwei Teigstücke miteinander vereinigt sind,
Fig. 1h das Entfernen des Nahrungsmittelstücks aus der Form,
Fig. 1'c ein becherförmiges Formstück,
Fig. 1'd ein becherförmiges Formstück mit einem Teigstück und einer Füllung,
Fig. 1'e das becherförmige Formstück mit zwei Teigstücken und einer Füllung,
Fig. if die Zugabe des zweiten becherförmigen Formstückes zur Anordnung der Fig. 1'e,
Fig. 1'g das Einformen des Nahrungsmittelstücks, Fig. 1"f ein alternatives Verfahren zum Einformen des Nahrungsmittelstücks,
Fig. 2 schematisch eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens,
Fig. 3 eine Variante der in der Fig. 1a gezeigten Teile der Vorrichtung,
Fig. 4 eine weitere Variante der in der Fig. ta gezeigten Teile der Vorrichtung, und
Fig. 5 noch eine weitere Variante der in der Fig. 1a gezeigten Teile der Vorrichtung. Allgemein zeigen die Fig. 1a-1h aufeinanderfolgende Stadien im Ablauf einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens und ein Detail einer zur Durchführung dieses Verfahrens dienenden Vorrichtung, die Fig. 1'c-1'g aufeinanderfolgende Stadien einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens und die Fig. 1"f ein Stadium einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens in einer den Fig. 1a-1h entsprechenden Darstellung; Fig. 2 zeigt in einer schematisierten Seitenansicht eine zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens vorgesehene Vorrichtung; Fig. 3, Fig. 4 und Fig. 5 zeigen Varianten des in Fig. 1a dargestellten Vorrichtungsteiles.
Der in den Fig. 1a-1h dargestellte Teil einer zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dienenden Vorrichtung weist einen ersten Becherkörper 1 und einen zweiten Becherkörper 2 auf, welche je einen annähernd halbkugelförmigen Innenraum 3 bzw. 4 besitzen. Über der Öffnung 5 bzw. 6 der Becherkörper 1, 2 ist je eine elastisch nachgiebige Membran 7, 8 angeordnet, welche am Rand der betreffenden Öffnung 5 bzw. 6 befestigt ist. Die Becherkörper 1, 2 sind weiter mit je einem in den Innenraum 3, 4 führenden Anschluss 9, 10 versehen, von dem aus mit einer nicht näher dargestellten Leitung eine Verbindung zu einer Unterdruck-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
5
CH 678 790 A5
6
quelle oder einer Überdruckquelle oder zur Umgebung hergestellt werden kann, so dass im Innenraum der Becherkörper 1, 2 gewünschtenfalls ein Unterdruck, ein Überdruck oder ein dem Luftdruck der Umgebung entsprechender Druck hergestellt werden kann. Die Becherkörper 1, 2 können in verschiedenen Stadien des durchzuführenden Verfahrens in koaxialer Lage, in der die Öffnungen 5, 6 einander zugewandt sind, bis zum Aneinanderliegen aufeinander zu und von einander weg bewegt werden, wie dies z.B. aus den Fig. If—1 h ersichtlich ist.
Bei der in den Fig. 1a-1h dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens wird zunächst, wie in Fig. 1b dargestellt ist, auf die eine elastisch nachgiebige Unterlage darstellende Membran 7 des Becherkörpers 1 ein annähernd der Grösse dieser Membran entsprechend grosses Teigstuck 14 gelegt. Die Membran 7 ist zu diesem Zeitpunkt durch entsprechende Einstellung des im Innenraum 3 des Becherkörpers 1 herrschenden Druckes bzw. des Volumens des in diesem Raum 3 befindlichen Mediums annähernd eben. Danach wird durch Ableitung von Medium aus dem Innenraum 3 über den Anschluss 9, vorzugsweise durch Verbinden des Anschlusses 9 mit einer Unterdruckquelle, Medium abgeleitet, so dass die Membran 7 zusammen mit dem daraufliegenden Teigstück 14 muldenförmig verformt wird wie Fig. 1c zeigt. In die so im Teigstück 14 gebildete Mulde 15 wird eine aus einem oder mehreren Stücken bestehende Füllung
16 eingelegt, wie dies Fig. 1d zeigt. Auf das erste Teigstück 14 und die Füllung 16 wird danach ein zweites Teigstück 17 gelegt (Fig. le) und es wird daraufhin das so erhaltene aus den beiden Teigstücken 14,
17 und der Füllung 16 bestehende Gebilde mit einer gegen die Aussenseite der beiden Teigstücke wirkenden Kraft zusammengepresst. Hierzu wird der zweite Becherkörper 2, dessen Membran 8 analog wie die Membran 7 des Becherkörpers 1 durch Ableiten von Medium aus dem Innenraum 4 des Becherkörpers 2 muldenförmig verformt worden ist, wie Fig. 1f zeigt, im Sinne des Pfeiles 20 bis zum Aufliegen des Randes des Becherkörpers 2 auf dem Teigstück 17, zum Becherkörper 1 hinbewegt und gegen diesen gedrückt. Nach dem Aufsitzen des Randes des Becherkörpers 2 am Teigstück 17 wird in den Innenraum 3 bzw. 4 der beiden Becherkörper 1,2 Medium eingelassen, was im einfachsten Fall durch Herstellung einer Verbindung der Innenräume 3, 4 zur Umgebungsatmosphäre bewirkt werden kann, und es werden dadurch die beiden Teigstücke 14,17 durch die von der Elastizität der Membran 7, 8 herrührende Kraft gegeneinander gepresst, wobei die beiden Teigstücke 14,17 eng an die stückige Füllung 16 angedrückt werden, bis sie die Füllung 16 eng umschliessen. Gleichzeitig wird durch das Aufeinanderzubewegen bzw. Gegenein-anderdrücken der Becherkörper 1, 2 an den Rändern dieser Becherkörper eine die beiden Teigstücke 14,17 miteinander verbindende Quetschnaht 21 gebildet, wobei der ausserhalb der Quetschnaht befindliche Rest der Teigstücke selbsttätig abgetrennt wird und nach unten fällt oder durch eine geeignete, nicht näher dargestellte Zusatzeinrichtung abgetrennt werden kann. Dieses Stadium des Verfahrens ist in Fig. 1g gezeigt. Danach werden die beiden Becherkörper wieder von einander wegbewegt, wie in Fig. 1h durch den Pfeil 22, der die nach oben gerichtete Bewegung des Becherkörpers 2 andeutet, gezeigt ist, und es wird das fettig geformte Nahrungsmittelstück durch die aus der Elastizität der Membran 7 erwachsende Kraft, welche diese Membran in eine ebene Form zu bringen trachtet, aus dem Becherkörper 1 gehoben und es steht dieses geformte Nahrungsmittel 23 auf der Membran 7 liegend zur Entnahme zur Verfügung, wie Fig. 1h zeigt.
Eine andere Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens arbeitet ohne muldenförmiges Vorverformen der Membranen 7, 8 die an den Becherkörpern 1, 2 vorgesehen sind. Es wird dabei auf einen gemäss Fig. 1a ausgebildeten Becherkörper 1, dessen Innenraum 3 entweder mit der Umgebung in Verbindung oder in sich abgeschlossen ist, analog Fig. 1b ein Teigstück 14 aufgelegt und bleibt zunächst abweichend von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform im wesentlichen eben (Fig. 1c'); danach wird die Füllung 16 auf das Teigstück 14 aufgelegt (1d') und darüber ein zweites Teigstück 17 gelegt (1e'). Daraufhin (Fig. 1f) wird der Becherkörper 2, dessen Membran zunächst gleichfalls eine im wesentlichen ebene Form hat, gegen den Becherkörper 1 gedrückt, wobei das aus den Teigstücken 14,17 und der Füllung 16 bestehende Gebilde mit einer gegen die Aussenseite der beiden Teigstücke wirkenden Kraft zusammengepresst wird, welche aus der Elastizität der Membranen 7, 8 und gegebenenfalls aus der Elastizität des im Innenraum 3, 4 der Becherköiper 1, 2 befindlichen Me» diums, wenn diese Innenräume gegen die Umgebung hin abgeschlossen sind, entsteht, im Zuge dieser Krafteinwirkung werden die beiden Teigstücke 14, 17 an die Füllung 16 bis sie diese eng umschliessen angedrückt, und es wird eine die beiden Teigstücke 14, 17 miteinander verbindende Quetschnaht 21 gebildet (Fig. 1g'). Danach werden die beiden Becherkörper 1, 2 wieder von einander wegbewegt und es steht das geformte Nahrungsmittel analog wie dies in Fig. 1b dargestellt ist, zur Entnahme zur Verfügung.
Eine weitere Ausführungsform ergibt sich, wenn man analog, wie dies vorstehend unter Bezugnahme auf die Fig. 1a-1e beschrieben ist, vorgeht und beim zweiten Becherkörper 2, der gegen das gemäss Fig. 1e in der muldenförmig verformten Membran 7 liegende Gebilde aus den beiden Teigstücken 14,17 und der Füllung 16 gedrückt wird, eine zunächst ebene Membran 8 vorsieht, analog wie dies in Fig. 1f" dargestellt ist; es wird auf diese Weise schon beim Aufeinanderzubewegen der Becherkörper 1, 2 ein Andrückem der Teigstücke 14,17 an die stückige Füllung 16 erzielt und gleichzeitig der Vorteil eines einfachen Einlegens der Füllung 16 in das muldenförmig vorgeformte Teigstück 14 erhalten.
Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens sieht vor, für das Zusammenpressen des aus den Teigstücken 14,17 und der Füllung 16 bestehenden Gebildes in den Innenräumen 3, 4 der Becherkörper 1, 2 einen Überdruck zu erzeugen, was z.B. durch Herstellung einer Verbin5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
CH678 790 A5
8
dung zu einer Überdruckquelle bewirkt werden kann, mit der die Innenräume 3, 4 über die Anschlüsse 9, 10 und nicht näher dargestellte Leitungen verbunden werden. Die Anwendung einer aus einem Überdruck in den innenräumen der Becherkörper entstehenden Zusammenpresskraft ist vor allem hinsichtlich des Verdrängens von Luft aus dem zwischen den Teigstücken gelegenen Raum und damit für ein enges Anliegen der Teigstücke an die stückige Füllung vorteilhaft, wobei es häufig günstig ist, dass dabei eine nachgiebigere Membran vorgesehen werden kann, als bei einer Gewinnung der Zusammenpresskraft aus der Elastizität der Membranen allein, und es ist beim Arbeiten unter Einleitung eines Überdruckes vorteilhaft, dass die jeweils wirkende Anpresskraft hinsichtlich ihrer Grösse und hinsichtlich ihrer Einwirkungszeit verschiedenen Arbeitsbedingungen auf einfache Weise nach Bedarf angepasst werden kann.
Bei der in Fig. 2 schematisch dargestellten Vorrichtung ist eine Vielzahl von Becherkörpern 1 vorgesehen, welche auf einer Umlaufbahn 30 mit einem nicht näher dargestellten Antrieb schrittweise bewegbar sind. Die Becherkörper 1 sind ähnlich wie der in Fig. 1a dargestellte Becherkörper ausgebildet, und es sind an der Umlaufbahn 30 Anschlusskanäle 31,32 vorgesehen, an welche die zum Innenraum der Becherkörper führenden Anschlüsse beim Umlauf der Becherkörper auf der Umlaufbahn 30 zeitweise dicht zum Anliegen kommen, und es stehen diese Anschlusskanäle mit Unterdruck- und Überdruckquellen in Verbindung, so dass in den Innräumen der Becherkörper 1 im Zuge des Umlaufes derselben zeitweise ein Unterdruck oder ein Überdruck hergestellt werden kann. Oberhalb der Umlaufbahn 30 ist eine erste Fördereinrichtung 33 für Teigstücke angeordnet, welche bandförmige Teigstücke 14' auf die umlaufenden Becherkörper 1 aufliegt, wenn diese sich an einer ersten Stelle 34 der Umlaufbahn 30 befinden. An einer im Umlaufsinn 35 der Becherköiper 1 nach dieser ersten Stelle 34 gelegenen zweiten Stelle 36 der Umlaufbahn 30 ist eine Ausgabeeinrichtung 37 für die in den herzustellenden Nahrungsmitteln vorzusehenden Füllstücke 16 angeordnet, wobei diese Füllstücke in zuvor in das Teigband 14' geformte Mulden 15 gelegt werden. Die Mulden 15 werden durch muldenförmiges Einziehen der Membranen 7 der Becherkörper 1 durch Absaugen des im Innenraum 3 der Becherkörper 1 befindlichen Mediums gebildet; dieses Absaugen erfolgt über den Anschlusskanal 31, der eine Verbindung von den zum Innenraum der Becherkörper führenden Anschlüssen zu einer Unterdruckwelle herstellt. Mit einer weiteren Fördereinrichtung 38 werden zweite bandförmige Teigstücke 17' einer im Umlaufsinn 35 gesehen nach der zweiten Stelle 36 der Bahn 30 gelegenen dritten Steife 40 der Umlaufbahn 1 zugeführt und auf die Füllstücke 16 aufgelegt. An einer im Umiaufsinn 35 nach der dritten Stelle 40 der Umlaufbahn gelegenen vierten Stelle 41 der Umlaufbahn 30 ist eine Anzahl zweiter Becherkörper 2, welche miteinander auf einem Stempel 42 angebracht sind, angeordnet. Die Becherkörper 2 sind mit ihrer Membranseite der Membranseite der ersten Becherkörper 1 zugewandt und sind mit dem Stempel 42 in Richtung des Doppelpfeiles 43 auf und ab bewegbar; hiezu ist eine nicht näher dargestellte Antriebseinrichtung mit dem Stempel 42 verbunden. Über eine Anschlussleitung 44 kann der Innenraum der Becherkörper 2 mit einer Unterdruckquelle und mit einer Überdruckquelle verbunden werden, und es kann so wahlweise im _ Innenraum der Becherkörper 2 Unterdruck oder Überdruck oder gewünschtenfalls auch ein dem Umgebungsdruck entsprechender Druck hergestellt werden. Im Betrieb werden die auf der Umlaufbahn 30 geführten Becherkörper 1 intermittierend je um eine Strecke vorgeschoben, welche der Anzahl der am Stempel 42 im Umlaufrichtung 35 nacheinander angeordneten Becherkörper 2 entspricht, also in dem in Fig. 2 dargestellten Fall um eine vier Becherkörpern entsprechende Strecke. Damit werden bei jedem Bewegungszyklus der am Stempel 42 angeordneten Becherkörper 2 gleichzeitig vier Stück des herzustellenden Nahrungsmittels fertiggestellt; auf diese Weise wird die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung gegenüber einem Arbeiten mit nur einem einzigen Becherkörper 2 wesentlich erhöht, weil ja das Zusammenpressen der aus dem ersten und zweiten Teigstück und der dazwischen befindlichen Füllstücke bestehenden Gebilde zu kugelartig geformten Nahrungsmitteln eine bestimmte Zeit erfordert, die nicht unterschritten werden kann, ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Die Leistungsfähigkeit der Vorrichtung kann weiter dadurch erhöht werden, dass man die Vorrichtung mit mehreren nebeneinander umlaufenden Reihen von Becherkörpern, welche Reihen dann, senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2 gesehen, hintereinander liegen, und mit einer entsprechenden Vielzahl von Becherkörpern 2 und entsprechend grösser ausgebildeten Fördereinrichtungen zur Zufuhr der Teigstücke und der Füilstücke ausstattet. Im Betrieb wird bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung vorteilhaft so vorgegangen, dass man im Innenraum der Becherkörper 1 einen Unterdruck bis unmittelbar vor dem In-Berührung-Kommen der Becherkörper 2 mit den Teigstücken 17' aufrecht erhält und dann durch Zufuhr von Medium über den Anschlusskanal 32 im Innenraum der Becherkörper 1 einen Überdruck erzeugt und auch in entsprechender Weise die Innenräume der Becherkörper 2 mit Überdruck beaufschlagt; je nach den Eigenschaften des Teiges und der Füllung kann man im Innenraum der Becherkörper 2 vor dem In-Berührung-Kommen der Becherkörper 2 mit den Teigstücken 17' die Membranen dieser Becherkörper durch Unterdruckanwendung muldenförmig einwölben oder eben lassen. Durch den Überdruck in den Innenräumen der Becherkörper 1, 2 wird zwischen den Teigstücken 14', 17' befindliche Luft wirksam nach aussen gedrängt. Beim Aneinanderrücken werden die Teigstücke 14', 17' am Rand der Becherkörper miteinander verquetscht bzw. verklebt und gleichzeitig wird überschüssiger Teig abgetrennt. Beim dargestellten Arbeiten mit Teigbändern kann der überschüssige Teig in Form eines gelochten Teigbandes 45 abgeführt werden. Die fertigen kugelartig geformten Stücke 23 des herzustellenden Nahrungsmittels können von den Membranen der Becherkör5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
9
CH678790 A5
10
per 1 nach dem Nach-oben-Bewegen der Becherkörper 2 abgenommen bzw. weggerollt werden.
Die an den Becherkörpern vorgesehenen Membranen bestehen zweckmässig aus Gummi, wobei eine den jeweiligen Erfordernissen hinsichtlich Elastizität, Beständigkeit und Anhafteigenschaften bzw. möglichster Anhaftvermeidung entsprechende Auswahl aus einem breiten Spektrum zur Verfügung stehender Sorten von Naturgummi und Kunstgummi getroffen werden kann.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung werden von den Zufuhreinrichtungen bzw. Fördereinrichtungen 33, 38 bandförmige Teigstücke 14', 17' zur weiteren Verarbeitung bereitgestellt. Es ist ge-wünschtenfalls auch ohne weiteres möglich, kleinere Teigstücke, welche jeweils für die Bildung eines oder einiger weniger Stücke des kugelartig geformten Nahrungsmittels bestimmt sind, der weiteren Verarbeitung zuzuführen, z.B. indem man mit einer geeigneten Schneideinrichtung zulaufende Teigbänder unterteilt.
Wie vorstehend bereits erwähnt worden ist, kann die zum Zusammenpressen der Teigstücke und der Füllstücke benötigte Kraft auch durch die Elastizität der Membran und eines im Innenraum der Becherkörper befindlichen Mediums erzeugt werden. Eine ähnliche Wirkung liegt bei dem in Fig. 3 dargestellten Becherkörper vor, der aus einem Ring 50, in den ein Boden 51 aus elastisch nachgiebigem Material eingesetzt ist, besteht und der, analog wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, mit einer elastischen Membran 7 versehen ist.
Das Verändern der Form der an den Becherkörpern vorgesehenen Membran, z.B. das Bilden einer vom Innenraum der Becherkörper auf die Membran einwirkenden Kraft, kann auch durch Verändern des Volumens des Innenraumes der Becherkörper 1, 2 herbeigeführt werden. Diesbezügliche Ausführungsformen sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt, wobei bei der Ausführungsform nach Fig. 4 im Becherkörper 1 ein Kolben 52 angeordnet ist, der im Zuge des Verfahrensablaufes im Sinne des Doppelpfeiles 53 hin und her bewegt werden kann, wodurch das Volumen des Innenraumes 3 des mit einer Membran 7 versehenen Becherkörpers 1 und damit auch der Druck in diesem Innenraum 3 verändert wird; so wird eine entsprechende Verformung der Membran 7 herbeigeführt. Das Hin-und-Her-Bewe-gen des Kolbens 52 kann dabei mit einem geeigneten Antrieb, z.B. mit einer Kurvenführung bei beweglich angeordneten Becherkörpern 1, bewirkt werden; es kommen aber auch andere Arten eines Antriebes für solche Kolben 52 in Betracht, wie z.B. ein hydraulischer Antrieb.
Korrespondierendes gilt auch für die Ausführungsform nach Fig. 5, bei der der Innenraum 3 des Becherkörpers 1 nach unten zu durch eine Rollmembran 55 abgeschlossen ist, deren Mittelstück 56 im Sinne des Doppelpfeiles 57 mit einem geeigneten Antrieb auf und ab bewegt werden kann.

Claims (16)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von kugelartig geformten Nahrungsmitteln, welche eine essbare Füllung aufweisen, die von einer an der Füllung anliegenden, gleichfalls essbaren Umhüllung allseitig umgeben ist, wobei zunächst entweder für die Umhüllung ein flaches Teigstück oder Teigband gebildet und auf dieses die Füllung gelegt wird, oder für die Umhüllung ein flaches Teigstück oder Teigband gebildet wird, das flache Teigstück oder Teigband in mindestens eine schalenförmige Mulde verformt wird, die Füllung in die jeweilige Mulde des Teigstückes oder Teigbandes eingesetzt wird und dann der die Umhüllung bildende Teig um die Füllung gelegt und überschüssiger Teig abgetrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus dem zur Bildung der Unhüllung vorgesehenen Teig bestehendes erstes flaches Teigstück oder Teigband auf einer elastisch nachgiebigen und damit verformbaren Unterlage angeordnet wird, auf dieses das Teigstück oder Teigband wenigstens ein die Füllung bildendes Füllstück gelegt wird, und auf die stückige Füllung ein gleichfalls aus dem zur Bildung der Umhüllung vorgesehenen Teig bestehendes zweites Teigstück oder Teigband gelegt wird, und dass dann das so erhaltene Gebilde mit einer gegen die Aussenseite der beiden Teigstücke oder Teigbänder wirkenden Kraft zusammengepresst wird, welche auf die Aussenseite des ersten Teigstückes oder Teigbandes über die elastisch nachgiebige Unterlage und auf die Aussenseite des zweiten Teigstückes oder Teigbandes über eine elastisch nachgiebige Auflage, die auf die Aussenseite des zweiten Teigstückes oder Teigbandes angelegt wird, aufgebracht wird, und die Kraftaufbringung solange erfolgt, bis das erste Teigstück oder Teigband und das zweite Teigstück oder Teigband die Füllung eng umschliessen und das erste und das zweite Teigstück oder das erste und zweite Teigband miteinander eine verbindende Quetschnaht bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als elastisch nachgiebige Unterlage und gegebenenfalls auch als elastisch nachgiebige Auflage je eine elastische Membran verwendet wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der schalenförmigen Mulden ein im wesentlichen flaches Teigstück bzw. Teigband auf eine zunächst flache elastische Membran gelegt wird, welche die elastisch nachgiebige Unterlage bildet, wonach die Membran muldenförmig verformt wird und dabei das auf der Membran liegende Teigstück oder Teigband durch sein Eigengewicht und/oder durch den vom Umgebungsluftdruck bewirkten Andruck an die Membran gleichfalls eine muldenförmige Verformung erfährt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusammenpressen des aus zwei Teigstücken oder Teigbändern und einer dazwischen befindlichen Füllung bestehenden Gebildes mit zwei zunächst annähernd halbkugelförmig verformten elastischen Membranen, die mit ihren Konkavseiten einander zugewandt sind, vorgenommen wird, wobei diese Membranen einander genähert werden, bis beide mit einer Randzone am Teig aufliegen, und dass dann beim weiteren Gegenein-anderdrücken dieser Membranen die die Vorver5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
11
CH678 790 A5
12
formung bewirkende Vorspannkraft aufgehoben wird und damit das Zusammenpressen des genannten Gebildes unter dem Einfluss der die beiden Membranen gegeneinander drückende Kraft und der den beiden Membranen eigenen elastischen Spannkraft vorgenommen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass von einem ersten Teigband ausgegangen wird, das auf eine Anzahl aufeinanderfolgend angeordneter elastischer Membranen aufgelegt und in das durch muldenförmiges Verformen dieser Membranen fortlaufend schalenförmige Mulden eingeformt werden, in welche fortlaufend die Füllstücke eingelegt werden, wonach auf dieses erste aneinandergereihte gefüllte Teigmulden enthaltende Teigband ein zweites Teigband aufgelegt wird und mit elastischen Membranen, welche mit den Mulden des ersten Teigbandes fluchten, an das erste Teigband angedrückt wird, und das Abtrennen des überschüssigen Teiges vorgenommen wird und damit auch die einzelnen Stücke des herzustellenden Produktes von den Teigbändern abgetrennt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Füllstück eine Frucht oder ein Fruchtstück in tiefgefrorenem Zustand ist.
7. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zum Aneinan-derdrücken der zu beiden Seiten der Füllung befindlichen ersten und zweiten Teigstücke oder Teigbänder Becherkörper aufweist, über deren Öffnung eine am Rand dieser Öffnung befestigte, elastisch nachgiebige Membran angeordnet ist, wobei mindestens ein erster Becherkörper vorgesehen ist, dessen elastische Membran an der Aussenseite der ersten Teigstücke oder Teigbänder zum Anliegen kommt, und mindestens ein zweiter Becherkörper vorgesehen ist, der zum ersten Becherkörper hin in eine den ersten Becherkörper nahe Lage, in der die Membran des ersten Becherkörpers der Membran des zweiten Becherkörpers fluchtend gegenüberliegt, und vom ersten Becherkörper weg bewegbar ist und dessen elastische Membran an der Aussenseite der zweiten Teigstücke oder Teigbänder zum Anliegen kommt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem Becherraum in Wirkverbindung stehende Druckveränderungsvorrichtung vorgesehen ist, mit der der im Becherraum hinter der Membran herrschende Druck beeinflussbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Becherraum über eine Leitung, in die eine steuerbare Absperrung eingefügt ist, mit der Druckveränderungsvorrichtung verbunden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die steuerbaren Absperrungen einen verschliessbaren Durchflussweg ins Freie haben.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum der Becherkörper, dessen Öffnung von der elastischen Membran überdeckt ist, annähernd halbkugelförmige Form hat.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von auf einer in sich geschlossenen Bahn angetrieben umlaufenden ersten Becherkörpern vorgesehen ist und eine zu einer ersten Stelle dieser Bahn führende Fördereinrichtung für die ersten Teigstücke oder Teigbänder, eine zu einer im Umlaufsinn der ersten Becherkörper nach dieser ersten Stelle gelegenen zweiten Stelle der Bahn führende Aufgabeeinrichtung für die Füllstücke, eine zu einer im Umlaufsinn der ersten Becherkörper nach der zweiten Stelle gelegenen dritten Stelle der Bahn führende zweite Fördereinrichtung für die Zufuhr der zweiten Teigstücke oder Teigbänder, und eine im Umlaufsinn der ersten Becherkörper an einer nach der dritten Stelle gelegenen vierten Stelle der Bahn angeordnete Bewegungseinrichtung für die zweiten Becherkörper vorgesehen ist, mit der die mit ihrer Membranseite der Membranseite der ersten Becherkörper zugewandten zweiten Becherkörper in einer mit den ersten Becherkörpern fluchtenden Lage zu den ersten Becherkörpern hin und von diesen weg bewegbar sind.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Membran liegenden Räume der ersten Becherkörper in dem zwischen der ersten Stelle und der vierten Stelle der Umlaufbahn gelegenen Bereich evakuiert werden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Membran liegenden Räume der Becherkörper im Bereich der vierten Stelle der Umlaufbahn unter Überdruck gesetzt werden.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
14, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Membranen aus Gummi bestehen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis
15, dadurch gekennzeichnet, dass die Becherkörper auf der Innenseite zum Einformen gemuldet sind.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
7
CH127/88A 1987-01-20 1988-01-14 CH678790A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0009887A AT390868B (de) 1987-01-20 1987-01-20 Verfahren zur herstellung von kugelartig geformten nahrungsmitteln und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH678790A5 true CH678790A5 (de) 1991-11-15

Family

ID=3481453

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH127/88A CH678790A5 (de) 1987-01-20 1988-01-14

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPH0655100B2 (de)
AT (1) AT390868B (de)
CH (1) CH678790A5 (de)
DE (1) DE3800906A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106617231A (zh) * 2016-12-23 2017-05-10 江苏农林职业技术学院 一种包饺子装置
CN111358029A (zh) * 2018-12-26 2020-07-03 王庆久 一种采用模具压制生产元宵的方法

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1228789B (it) * 1989-03-31 1991-07-03 Barilla Flli G & R Apparecchiatura per produrre in scala industriale tortellini, ravioli e simili prodotti alimentari.
DE19629984A1 (de) * 1996-07-25 1998-01-29 Zoltan Berger Verfahren zum Herstellen eines Verzehrgutes
DE102010014465B3 (de) * 2010-04-09 2012-03-01 Techgenion Gmbh Verfahren und Anlage zur Herstellung eines Teigrings
CN105532785A (zh) * 2015-11-27 2016-05-04 馨利维(天津)食品有限公司 一种成型面包机的安全压纹装置
CN105410093B (zh) * 2015-12-29 2018-04-24 成都松川雷博机械设备有限公司 一种灌汤水饺制作方法
IT201600072782A1 (it) * 2016-07-12 2018-01-12 La Rosa Di Parma Snc Di Godi Tiziana E C Macchina di produzione di pasta ripiena
CN106509011A (zh) * 2016-12-13 2017-03-22 成都松川雷博机械设备有限公司 一种花边包馅食品成型装置
CN111742944B (zh) * 2019-03-28 2022-03-25 廊坊市盛兴食品机械有限公司 一种全自动春卷制皮包馅机
DE102020127812B4 (de) * 2020-10-22 2022-07-07 Helmut Schäfer Verfahren und Vorrichtung zum Formen von Teig

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7130793U (de) * 1971-11-04 Gross F Vorrichtung zur Herstellung von gefüllten Knödeln
AT146847B (de) * 1935-08-14 1936-08-25 Josef Leonhardt Strattens Maschine zum Herstellen von Obstknödeln.
DE1479080B2 (de) * 1963-10-26 1972-06-15 Deutsche Tafelglas AG Detag, 851OFurth Vakuumtiefziehanlage zum herstellen eines hohlkoerpers aus thermoplastischem kunststoff
GB1131323A (en) * 1964-10-14 1968-10-23 Dunlop Co Ltd Table tennis balls
GB1065512A (en) * 1965-02-23 1967-04-19 Jerry Jacob Zones Method of making pies and pie making machine for use therein
US3391656A (en) * 1966-09-02 1968-07-09 Schafer Leonhard Die and mold for encapsulating filling in longitudinal pastry
GB1248391A (en) * 1967-07-12 1971-09-29 James Williams Apparatus for the manufacture of meat or fruit filled pastries
US4382970A (en) * 1980-02-26 1983-05-10 Getfresh Food Limited Food processing

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN106617231A (zh) * 2016-12-23 2017-05-10 江苏农林职业技术学院 一种包饺子装置
CN111358029A (zh) * 2018-12-26 2020-07-03 王庆久 一种采用模具压制生产元宵的方法

Also Published As

Publication number Publication date
DE3800906C2 (de) 1992-07-02
ATA9887A (de) 1990-01-15
DE3800906A1 (de) 1988-07-28
JPH0655100B2 (ja) 1994-07-27
AT390868B (de) 1990-07-10
JPS63245642A (ja) 1988-10-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69923586T2 (de) Formverfahren und -apparat
DE2430227C3 (de) Maschine zum Herstellen von Zigaretten mit einem Kern
DE2632802A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gebaeckstuecken
CH644993A5 (de) Verfahren und anordnung zur kontinuierlichen herstellung einer aus nahrungsmittelschichten bestehenden bahn.
AT390868B (de) Verfahren zur herstellung von kugelartig geformten nahrungsmitteln und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens
DE68911937T2 (de) Verfahren zur Herstellung von Teig für Brot oder Konditorwaren.
DE1411993A1 (de) Verpackungsmaschine und -verfahren
DE2154000A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gerichts
DE3786772T2 (de) Vorrichtung zur Dosierung einer gleichmässigen Menge von losen Nahrungsmitteln.
DE2517660C2 (de) Gießform
DE69709506T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Produkten mit einem vorspringenden Rand
DE19804876A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Wärmeformung und Dekorbandanbringung
DE2259121A1 (de) Verfahren zur herstellung eingewickelter oder verpackter nahrungsmittel und vorrichtung zur ausfuerhung des verfahrens
DE102010030839A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Füllen Verschließen von mit wenigstens einem Füllgut befüllten, biologisch zumindest teilweise abbaubaren Kapseln sowie Kapsel für wenigstens ein Füllgut
DE60224660T2 (de) Vorrichtung und verfahren zum füllen eines trägerelements mit speiseeis
DE202018006101U1 (de) Gefüllter Keks
AT514646B1 (de) Vorrichtung zur Formung eines kontinuierlichen Teigbandes
DE102019202538A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Lebensmitteln mit Hüllelement
DE2656846A1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung von nahrungsmittelstuecken bestimmter groesse
EP0676141A1 (de) Vorrichtung zum Herstellen von gefüllten Esswaren sowie Verwendung der Vorrichtung
DE2419830C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Gebäckteigplättchen
DE19518168A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Würsten, Brätklößchen oder ähnlichen Rohbräten sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE202006019470U1 (de) Teigformungsvorrichtung und -system
EP0416053A1 (de) Verfahren und zugehörige einrichtungen zur herstellung von gebäcktaschen
AT383941B (de) Verfahren zur herstellung von aus teig bestehenden lebensmitteln

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: UNILEVER N.V.

Free format text: UNILEVER N.V.#WEENA 455#ROTTERDAM (NL) -TRANSFER TO- UNILEVER N.V.#WEENA 455#ROTTERDAM (NL)

PL Patent ceased