CH679104A5 - Removing bitter taste from soybean - Google Patents

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CH679104A5
CH679104A5 CH3369/89A CH336989A CH679104A5 CH 679104 A5 CH679104 A5 CH 679104A5 CH 3369/89 A CH3369/89 A CH 3369/89A CH 336989 A CH336989 A CH 336989A CH 679104 A5 CH679104 A5 CH 679104A5
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CH3369/89A
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Karl Ulmer
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Buehler Ag
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Description


  
 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entbitterung von Sojabohnen, wobei die Sojabohnen in einem Wirbelbett einem Heissluftstrom mit einer Temperatur von über 100 DEG C ausgesetzt werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. 



  Es ist bekannt, dass Sojabohnen in ihrem Naturzustand aufgrund der darin enthaltenen Enzyme für den Menschen nicht ohne weiteres geniessbar sind. Die erwähnten Enzyme verursachen nämlich nicht nur einen Bittergeschmack, sondern beeinträchtigen auch die Verdaubarkeit der Sojabohnen. Es ist daher üblich, die Sojabohnen bei ihrer Aufbereitung zu entbittern. Ferner müssen die Sojabohnen bei ihrer Aufbereitung geschält werden. 



  Aus der DE-PS 2 354 617 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schälen von Sojabohnen durch thermische Schockbehandlung bekanntgeworden, wobei die Bohnen in einem Wirbelbett einem Heissluftstrom mit einer Temperatur von über 100 DEG C während einer 10 Minuten nicht übersteigenden Zeit ausgesetzt und anschliessend im noch heissen elastischen Zustand des Kerns einer Prallbehandlung unterworfen werden. Dabei findet bei gleichzeitiger Zerlegung des Kerns in zwei Hälften der Schälvorgang statt. Bei der thermischen Schockbehandlung der Sojabohnen im Wirbelbett wird gleichzeitig der bittere Geschmack entfernt. Ein solches Verfahren hat sich zum Schälen von Sojabohnen sowie auch von anderen ähnlichen Schalenfrüchten in der Praxis gut bewährt. 



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung dahingehend zu verbessern, dass die Behandlung der Sojabohnen rationeller erfolgt, vor allem, dass die hierfür erforderlichen Energiekosten gesenkt werden. Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäss die kennzeichnenden  Merkmale des Anspruches 1 vorgeschlagen. Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens die Energiekosten für die Entbitterung gegenüber dem bekannten Verfahren fast auf die Hälfte gesenkt werden können. 



  Aus der DE-OS 3 440 091 ist bereits ein Verfahren zur Sterilisierung von Schalenfrüchten, insbesondere Kakaobohnen, bekanntgeworden, nach welchem im Anschluss an eine Wärmebehandlung in einem Wirbelbett die Schalenfrüchte in eine Wärmehaltestufe übergeführt werden, wo sie der Einwirkung ihrer eigenen Temperatur und Feuchtigkeit für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden. In dieser Wärmehaltestufe wird aufgrund der aus den Schalenfrüchten entwickelten heissen Feuchtigkeit die gewünschte Sterilisation erzielt, es werden also jene Bakterien abgetötet, die infolge einer möglichen Verschmutzung der Schalenfrüchte, deren Ursache an der Natur der Produkte selbst, an den Umständen bei der Ernte und auch an jenen des Transportes liegen kann, entstehen können.

  Diese Literaturstelle gibt jedoch keine Anregung, im Anschluss an eine zwecks Entbitterung von Sojabohnen vorgenommene Heissluftbehandlung derselben in einem Wirbelbett eine Nachbehandlung in einem Wärmebehälter über einen längeren Zeitraum vorzunehmen, um Energiekosten zu sparen. Immerhin zeigt sie aber auf, dass durch das erfindungsgemässe Verfahren ein doppelter Effekt, nämlich zusätzlich - in bekannter Weise - eine Sterilisation erhalten werden kann. 



  Das im Wirbelbett verwendete Gas wird im allgemeinen Luft sein, doch wurde für verschiedene Anwendungszwecke auch schon Inertgas, wie CO2, Stickstoff oder dgl., vorgeschlagen. 



  Es hat sich gezeigt, dass optimale Ergebnisse durch die Merkmale des Anspruches 2 erzielt werden. 



  Um sicherzustellen, dass der Wärmebehälter zu Beginn der Nachbehandlung die erforderliche Temperatur aufweist, kann gemäss einem  weiteren Merkmal des erfindungsgemässen Verfahrens dieser Wärmebehälter, z.B. auf die Betriebstemperatur, vorgeheizt werden. Ein solches Vorheizen ist allenfalls dann erforderlich, wenn bei Beginn eines Behandlungsvorganges der Wärmebehälter lediglich etwa die Umgebungstemperatur aufweist. Bei der Behandlung der Sojabohnen in unmittelbar aufeinanderfolgenden einzelnen Chargen ist ein solches Vorheizen nicht erforderlich. 



  Um optimale gleichmässige Ergebnisse zu erzielen, kann erfindungsgemäss eine Vergleichmässigung des Verweilzeitspektrums im Wirbelbett mittels einer Hilfsfördereinrichtung vorgenommen werden. 



  Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens eignet sich prinzipiell eine Vorrichtung wie sie in der bereits oben genannten DE-OS für andere Zwecke verwendet wurde, d.h. eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 6, die auch die Merkmale der Ansprüche 7 bzw. 8 aufweisen kann. 



  Bevorzugt ist es aber, wenn eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 9 eingesetzt wird, um so jederzeit die richtigen Behandlungsparameter zu garantieren, insbesondere damit die erfindungsgemässe Vorrichtung beim Start aus dem kalten Zustand die erforderliche Anfangstemperatur aufweist. 



  Am Ausgang des Wärmebehälters ist zweckmässig eine Kühleinrichtung angeschlossen, welche eine Abkühlung der behandelten Sojabohnen bewirkt und damit unerwünschte Geschmacksveränderungen, etwa nach Unterschreiten einer Mindestfeuchtigkeit, verhindert. Ausserdem wird durch rasches Abkühlen verhindert, dass günstige Bedingungen für Mikroorganismen, wie Schimmelpilze, über eine längere Zeitdauer aufrechterhalten werden. 



  Im folgenden wird anhand der Zeichnung die Erfindung näher erläutert. 
 
   Fig. 1 zeigt ein erstes und 
   Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel, anhand welcher Ausführungsbeispiele im folgenden das erfindungsgemässe Verfahren und die erfindungsgemässe Vorrichtung näher beschrieben werden. 
 



  Beim in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die Sojabohnen über eine, z.B. schräg verlaufende, Befeuchtungseinrichtung 1, in welcher die Sojabohnen die für die Behandlung erforderliche Feuchtigkeit von im allgemeinen oberhalb 10 Gew.-%, insbesondere aber 11 bis 13 Gew.-%, erhalten, einem Wirbelbett 2 zugeführt. Selbstverständlich kann die Befeuchtung unterbleiben, falls die Bohnen bereits mit einem derartigen Feuchtigkeitsgehalt angeliefert werden. 



  Die Zufuhr zum Wirbelbett 2 erfolgt hierbei über einen Produkteintritt 3, die Abfuhr über einen Produktaustritt 4. Im Wirbelbett 2 ist eine Fördereinrichtung 5 vorgesehen, welche bewirkt, dass die Sojabohnen mit gleichmässiger Verweilzeit durch das Wirbelbett 2 geführt werden. 



   Das Wirbelbett 2 weist weiter bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel zwei lediglich schematisch dargestellte Einlässe 6 auf, über die ein Heissluftstrom mit einer Temperatur oberhalb 140 DEG C dem Wirbelbett 2 zugeführt wird. Bevorzugt sind sogar Temperaturen oberhalb 150 DEG C, was insofern erstaunen mag, als damit eine relativ hohe Temperatur, mit entsprechend hoher Wärmeenergie, zugeführt wird, und sich dennoch letzten Endes eine bedeutende Gesamtenergieersparnis ergibt. Dennoch hat sich herausgestellt, dass optimale Ergebnisse erst durch die in den Ansprüchen 2 bis 5 genannten Parameter erhalten werden. 



  Die Abfuhr der Heissluft erfolgt über einen Auslass 7. Durch die Heissluftzufuhr wird eine Wärmebehandlung der im Wirbelbett 2 befindlichen Sojabohnen erzielt, deren Dauer zweckmässig so eingestellt wird, dass die Bohnen eine Eigentemperatur (Bulktem peratur) von mehr als 100 DEG C, meist 110 DEG C bis 125 DEG C, annehmen. Dies wird im allgemeinen weniger als 5 Minuten ausmachen, insbesondere etwa 1 bis 3 Minuten betragen. Dabei mag die Feuchtigkeit des Ausgangsmateriales eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Normalerweise kann man sich darauf verlassen, dass die natürliche Feuchtigkeit der Bohnen ausreicht, um eine Art "Kochprozess" innerhalb der Kerne zur Zerstörung der Bitterenzyme durchzuführen.

  Um aber gleichmässige Ausgangsbedingungen einzuhalten, ist es vorteilhaft, wenn man darauf achtet, dass das dem Wirbelbett zugeführte Bohnengut eine Ausgangsfeuchtigkeit von wenigstens 10 Gew.-%, meist 11 bis 13 Gew.-%, aufweist. Dies ist der Zweck der oben erwähnten Befeuchtungseinrichtung 1. 



  Die aus dem Produktaustritt 4 aus dem Wirbelbett 2 austretenden Sojabohnen werden im heissen Zustand, im Falle der Fig. 1 über eine Förderschnecke 8 einem Wärmebehälter 9 zugeführt und dort während einer Zeitdauer von 10 bis 60 Minuten nachbehandelt, d.h. sie bleiben für eine Zeit von wenigstens 10 Minuten der Einwirkung der ihnen eigenen Temperatur ausgesetzt, wobei die vorhandene Feuchtigkeit, die ja aus dem Wärmebehälter 9 nicht entweichen kann, die Enzymzerstörung vorantreibt. 



  Der Wärmebehälter 9 ist zweckmässig isoliert und zwischen der Isolierung und der metallischen Aussenwand mit einer temporär einschaltbaren Vorheizeinrichtung 20 versehen, über welche der Wärmebehälter 9 zweckmässig wenigstens annähernd auf jene Temperatur aufgeheizt wird, die zum Start erforderlich ist, d.h. im allgemeinen etwa die Bohnentemperatur bzw. die Betriebstemperatur. Ist diese erreicht, wird die Vorheizeinrichtung 20 abgeschaltet, um Energieaufwand zu vermeiden. Theoretisch wäre es möglich, und dies insbesondere bei schwacher Isolierung des Wärmebehälters 9, dem letzteren über die Heizeinrichtung 20 gerade so viel Wärme zuzuführen, dass dessen Wärmeverluste ausgeglichen werden. Hiezu müsste die Heizeinrichtung 20 auf eine geringere Heizleistung herunterschaltbar sein.

  Zweckmässig mag aber zur genauen Einstellung der Temperatur des Wärmebehälters eine Regeleinrichtung  vorgesehen sein, die einen Temperatursensor 21 im Wärmebehälter 9 und einen daran angeschlossenen Regelkreis 22 für die Heizeinrichtung 20 aufweist. 



  An den Ausgang 10 des Wärmebehälters 9 ist ein Elevator 11 angeschlossen, über welchen die aus dem Wärmebehälter 9 nach Beendigung der Nachbehandlung abgeführten Sojabohnen einer Kühleinrichtung 12 zugeführt werden, die beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 als Horizontalkühler ausgeführt ist. Die aus der Kühleinrichtung 12 austretenden, entbitterten Sojabohnen gelangen in Behälter, beispielsweise Säcke 13, mittels welcher sie abtransportiert werden. 



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind jene Teile, die den in Fig. 1 dargestellten Teilen entsprechen, mit demselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen. Die über den Einlass 6 dem Wirbelbett 2 zugeführte Heissluft wird mittels eines Gebläses 14 gefördert und in einer Heizeinrichtung 15 auf die oben erwähnte Temperatur erwärmt. Die Abfuhr der Heissluft über den Auslass 7 erfolgt mittels eines Ventilators 16, dem ein als Filter ausgebildeter Luftreiniger 17 vorgeschaltet ist. Die über den Luftreiniger abgesonderten Teilchen, vor allem abgelöste Schalen werden bei 18 abgeführt. 



  Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 fehlen ferner die Förderschnecke 8 und der Elevator 11, die Sojabohnen gelangen vielmehr unmittelbar vom Wirbelbett 2 in den Wärmebehälter 9 und von diesem in den Kühler 12. Dieser Kühler besteht bei der Ausführungsform nach Fig. 2 aus einem Schachtkühler. Das Kühlmedium wird über einen Ventilator 19 abgeführt. 



  Hier sei erwähnt, dass es selbstverständlich durchaus möglich ist, das erfindungsgemässe Verfahren zur Erleichterung des Schälens der Sojabohnen mit einzusetzen. In diesem Falle erfolgt eine Prallschälung zweckmässig erst nach dem Wärmebehälter 9, obwohl sie theoretisch diesem auch vorgeschaltet sein könnte. Da sich  aber ein Teil der Schalen zweifellos bereits im Wärmebehälter 9 weitgehend lösen wird, mag es sich als zweckmässig erweisen, im Anschluss an den Wärmebehälter erst ein Sieb oder eine andere Trennvorrichtung vorzusehen, um die schon abgelösten Schalen zu entfernen.

  Bei einer solchen Ausnützung des erfindungsgemässen Verfahrens zur Erleichterung des Schälens kann aber die anschliessende Kühlung gegebenenfalls dann entfallen, wenn schon beim Trennen der Schalen (z.B. in einem Windsichter), beim Prallen und einem anschliessenden nochmaligen Trennprozess eine genügende Abkühlung erfolgt ist. Anderseits kann man sich gewünschtenfalls auch mit einem einzigen Trennvorgang nach dem Prallen (auch die Verwendung eines Gummiwalzenschälers wäre denkbar) begnügen. 



  Die folgenden Beispiele für das erfindungsgemässe Verfahren wurden auf einer Anlage nach Fig. 1 durchgeführt. 


 Beispiel 1: 
 



  Sojabohnen für Futterzwecke mit einem Wassergehalt von 12,2 Gew.-% einem Gehalt an Urease 2,23 (gemessen als mg Stickstoff pro Gramm und Minute Einwirkungszeit des Lösungsmittels) und an Antitrypsin von 82 300 Einheiten (Trypsin Inhibitor Unit) wurden mit einer Temperatur von 14,9 DEG C unter Umgehung des Befeuchtungsapparates 1 (die natürliche Feuchtigkeit war ausreichend) in das Wirbelbett 2 eingespeist, wo ihnen in einem ersten Abteil zum raschen Aufwärmen Luft mit einer Temperatur von 166 DEG C zugeführt wurde, in einem zweiten Abteil (wo die erreichte Bohnentemperatur nur mehr aufrechterhalten werden musste) mit einer Temperatur von 148 DEG C. Die Abluft aus dem Wirbelbett 2, die immerhin noch eine Temperatur von 126 DEG C besass, wurde im Kreislauf, nach neuerlichem Aufheizen, wieder in das Wirbelbett eingeführt. Die Verweilzeit der Bohnen im Wirbelbett betrug 3 Minuten. 



   Nachdem die Bohnen das Wirbelbett 2 verliessen, hatten sie am Ende der Förderschnecke 8 noch eine Temperatur oberhalb 100 DEG C, nämlich 110,5 DEG C. Mit dieser Temperatur gelangten sie in den  Wärmebehälter 9, wo sie über 20 Minuten belassen wurden. Der Wärmebehälter 9 war so weit vorgeheizt und dermassen isoliert, dass der Wärmeverlust der Bohnen in ihm lediglich 3,4 DEG C betrug, so dass die Bohnen den Behälter 9 mit einer Temperatur von noch 107,1 DEG C verliessen. Anschliessend erfolgte eine rasche Abkühlung in der Kühleinrichtung 12, um den Temperaturbereich zwischen etwa 70 DEG C und 25 DEG C, in dem sich für allfällige Schadkeime günstige Bedingungen ergeben, möglichst rasch zu verlassen. 



  Die daraufhin vorgenommene Analyse ergab einen Restwassergehalt von 8,4 Gew.-%, einen Gehalt an Urease von 0,11 und an Antitrypsin von 11 400. 


 Beispiel 2: 
 



  Sojabohnen mit denselben Ausgangswerten, wie im Beispiel 1, wurden im wesentlichen gleich behandelt, nur dass die Verweilzeit im Wärmebehälter 9 40 Minuten betrug. Die Bohnen hatten am Ausgange des Wärmebehälters 9 noch eine Temperatur von 103,8 DEG C. 



  Die Analyse ergab einen Restwassergehalt von 8,8 Gew.-%, was einerseits, im Vergleich zu Beispiel 1, im Toleranzbereich liegen dürfte und anderseits zeigt, dass die Verweilzeit im Wärmebehälter 9 auf die Restfeuchte keinerlei Einfluss besitzt, da der Behälter 9 ja geschlossen ist und die Feuchtigkeit nicht entweichen lässt. 



  Der Ureasegehalt und der an Antitrypsin konnte jeweils weiter gesenkt werden, nämlich auf 0,07 bzw. 7900. 


 Beispiel 3: 
 



  Bei gleichem Ausgangsmaterial und an sich gleicher Behandlung, wie in Beispiel 1, wurden die Auswirkungen einer weiteren Steigerung der Verweilzeit im Wärmebehälter 9, nämlich auf 60 Minuten, untersucht. 



  Die Analyse ergab, bei einer Temperatur von 101,5 DEG C der Bohnen am Ausgange des Wärmebehälters 9, einen Restwassergehalt von 8,2 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,04 und einen Gehalt an Antitrypsin von 5900. Dies zeigt, dass durch weitere Erhöhung der Verweilzeit auch noch eine weitere Entbitterung möglich ist, wenn auch die erreichten Werte im allgemeinen ausreichend sein mögen. Es ist auch zu bedenken, dass bei einer weiteren Verlängerung der Verweilzeit die Temperatur der Bohnen innerhalb des Wärmebehälters 9 gegebenenfalls unter 100 DEG C fallen kann, was meist nicht erwünscht ist. Eine Gegenmassnahme wäre allerdings, die Temperatur im Wirbelbett 2 zu erhöhen oder die Verweilzeit in demselben zu verlängern, die ja durch den Hilfsförderer 5 sehr genau eingestellt werden kann. 


 Beispiel 4: 
 



  Hier wurden die an sich schon eine ausreichende Feuchtigkeit besitzenden Sojabohnen gemäss Beispiel 1 zunächst einmal in der Befeuchtungseinrichtung 1 mittels Dampf aufgefeuchtet, um den Einfluss weiterer Feuchtigkeit auf die Entbitterung zu untersuchen. 



  Am Ende der Dampfbehandlung in der Befeuchtungseinrichtung 1 besassen die Sojabohnen eine Temperatur von 33,3 DEG C. Die Lufttemperatur im ersten Abteil des Wirbelbettes 2 war gleich wie im Beispiel 1, die im zweiten Abteil mit 147 DEG C nur unwesentlich geringer als in Beispiel 1, die der Abluft mit 125 DEG C ebenso. Die Sojabohnen erreichten den Wärmebehälter 9 mit 113,1 DEG C und verliessen ihn nach 40 Minuten mit 104,3 DEG C. 



  Die Analyse ergab einen Restwassergehalt von 9,1 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,15 und einen Gehalt an Antitrypsin von 9400. Dies zeigt, dass eine Ausgangsfeuchtigkeit von 10% bis 15% und insbesondere von 11 bis 13% zu optimalen Ergebnissen führt (vgl. Beispiel 1), wogegen eine zusätzliche Feuchtigkeitserhöhung den Entbitterungseffekt wieder absinken lässt. 


 Beispiel 5: 
 



  An Sojabohnen mit einer Ausgangstemperatur von 18,9 DEG C wurde - wiederum unter Umgehung der Befeuchtungseinrichtung 1 - versucht, die Wärmeenergiezufuhr im Wirbelbett 2 leicht zu verringern. Die Lufttemperatur im ersten Abteil betrug 165 DEG C, die im zweiten Abteil 145 DEG C, während die Geschwindigkeit des Hilfsförderers 5 dermassen erhöht wurde, dass sich eine Verweilzeit der Bohnen im Wirbelbett 2 von nur noch 2,5 Minuten ergab. Die Bohnen besassen am Ausgange des Wirbelbettes 2 bzw. des Förderers 8 eine Temperatur von 111,5 DEG C und verblieben im Wärmebehälter 9 während 60 Minuten. 



  Die Analyse ergab einen Restwassergehalt von 8,7 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,06 und einen Gehalt an Antitrypsin von 6900. Im Vergleich zu Beispiel 3 zeigt sich hier der Einfluss der Wirbelbettemperatur auf das Endergebnis. 


 Beispiel 6: 
 



  Nun wurde der Einfluss der Verweilzeit im Wirbelbett 2, d.h. der Einfluss der Durchflussrate des Bohnengutes untersucht, gleichzeitig aber auch, ob dabei eine zusätzliche Befeuchtung im Apparat 1 einen Verbesserungseffekt ergibt. 



  Das Ausgangsmaterial hatte dabei eine Temperatur von 19,0 DEG C und wurde in der Befeuchtungseinrichtung 1 auf 35,0 DEG C aufgeheizt. Der Luftstrom im ersten Abteil des Wirbelbettes 2 besass eine Temperatur von 190 DEG C, im zweiten Abteil 170 DEG C, so dass die Sojabohnen nach 2 Minuten im Wirbelbett 2 mit 119,5 DEG C in den Wärmebehälter 9 gelangten, wo sie 10 Minuten lang verblieben und danach noch eine Temperatur von 107,5 DEG C aufwiesen, was darauf hindeutete, dass man die Temperatur im Wirbelbett noch weiter absenken konnte, ohne am Ausgange des Wärmebehälters 9 unter 100 DEG C zu gelangen. 



  Die anschliessend vorgenommene Analyse zeigte einen hohen Trocknungsgrad mit einer Restfeuchte von 7,9 Gew.-%. Die Entbitte rung erfolgte aber in befriedigender Weise mit einem Ureasegehalt von 0,06 und einem Gehalt an Antitrypsin von 8200 Einheiten. 


 Beispiel 7: 
 



  Bei weiterer Steigerung der Durchflussrate durch die Anlage nach Fig. 1 wurde bis direkt in das Wirbelbett 2 eingespeist. Das Wirbelbett 2 besass im ersten Abteil eine Lufttemperatur von 185 DEG C, im zweiten Abteil von 175 DEG C, wobei die Verweilzeit nur mehr 1,5 Minuten betrug, so dass hier eine hohe spezifische Energieersparnis zu verzeichnen war. 



  Nach einer Verweilzeit von nur 10 Minuten im Wärmebehälter 9 traten die Bohnen mit 107,5 DEG C aus. Die Analyse zeigte einen Restwassergehalt von 9,2 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,09 und einen Gehalt an Antitrypsin von 13 500 Einheiten. 


 Beispiel 8: 
 



   Um die Entbitterung noch weiter zu senken, wurde Beispiel 7 wiederholt, wobei jedoch die Verweilzeit im Wärmebehälter 9 auf 20 Minuten ausgedehnt wurde. Die Bohnen verliessen den Wärmebehälter 9 mit 106,2 DEG C. Die Analyse ergab eine Restfeuchte von 9,3 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,08 und einen Gehalt an Antitrypsin von 10 400 Einheiten. 


 Beispiel 9: 
 



  Nun wurde versucht, einerseits die Durchsatzmenge weiter zu steigern, anderseits die Entbitterung gegenüber den Beispielen 7 und 8 zu verbessern. Bei gleicher anfänglicher Vorgangsweise wie in Beispiel 7 wurde die Lufttemperatur im ersten Abteil des Wirbelbettes 2 auf 205 DEG C erhöht, die im zweiten Abteil auf 188 DEG C, so dass die Sojabohnen mit einer Temperatur von 125,8 DEG C in den Wärmebehälter 9 gelangten, den sie nach 15 Minuten mit 109,2 DEG C verliessen. Der dabei aufgetretene Wärmeverlust zeigte an, dass die Isolierung eine grosse Rolle spielt und gegebenenfalls ein Ausgleich desselben über die Heizeinrichtung 20 vorgenommen werden sollte. 



  In der danach vorgenommenen Analyse hatten die Sojabohnen einen Restwassergehalt von 8,3 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,01 und einen Gehalt an Antitrypsin von 8300 Einheiten. 


 Beispiel 10: 
 



  Zum Vergleich mit den Beispielen 1 und 4 wurde ebensolches Sojabohnenmaterial direkt in das Wirbelbett 2 eingespeist, dessen Lufttemperatur im ersten Abteil 168 DEG C, im zweiten Abteil 146 DEG C betrug. Nach 40 Minuten Aufenthalt im Wärmebehälter 9 traten die Sojabohnen mit einer Endtemperatur von 107,2 DEG C aus und besassen eine Restfeuchtigkeit von 8,9 Gew.-%, einen Ureasegehalt von 0,05 und einen Gehalt an Antitrypsin von 8700 Einheiten. In allen Fällen wurde im Vergleich zu einer Behandlung ohne Wärmebehälter, etwa im Sinne der DE-PS 2 354 617, nicht nur eine Verbesserung der Analysenwerte, sondern vor allem eine Verminderung des Energieverbrauches zwischen 40 und 60% festgestellt. 



  Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Abänderungen denkbar; so zeigt Fig. 2, dass es möglich -und bevorzugt - ist, auf einen Förderer 8 zwischen dem Wirbelbett 2 und dem Wärmebehälter 9 gänzlich zu verzichten. Falls aber doch ein Förderer verwendet wird, sind zwar an sich beliebige Förderer anwendbar, doch eignet sich dann ein in einem geschlossenen Gehäuse befindlicher Schneckenförderer 8 (Fig. 1) deshalb besonders, weil dabei die Wärmeverluste gering gehalten werden können, ja es wäre sogar möglich, das Gehäuse dieses Schneckenförderers ebenso mit einer Vorheizeinrichtung zu versehen, wie den Wärmebehälter 9. Selbstverständlich kann der letztere aber auch ohne eine solche Vorheizeinrichtung auskommen, insbesondere wenn die Wärmeverluste auf Grund seiner Isolierung gering sind.

  Ferner ist es bekannt, an Stelle eines in der Zeichnung dargestellten Kettenförderers 5 mit Mitnehmern, andere Hilfsförderer einzusetzen, beispielsweise Schneckenförderer. Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, ist es zwar erwünscht, die Einstellung der Temperaturen so vorzunehmen, dass die Sojabohnen am Ausgange des Wärmebehälters 9 noch eine  Temperatur von wenigstens 100 DEG C aufweisen, doch kann in Einzelfällen bis auf 90 DEG C, allenfalls sogar oberhalb 70 DEG C gegangen werden. 



   Es versteht sich wohl auch, dass die Wärmeverluste bei einer Anlage gemäss Fig. 2 geringer sein werden, so dass die in obigen Beispielen aufscheinenden Temperaturen im Wirbelbett 2 entsprechend abgesenkt werden können. Damit gelangt man - insbesondere bei verlängerter Verweilzeit im Wärmebehälter 9 - auch entweder zu niedrigeren Temperaturen von 150 DEG C, ja bis zu 140 DEG C, und/oder zu verkürzten Verweilzeiten im Wirbelbett bzw. zu höheren Durchlaufleistungen. Ferner versteht es sich, dass die Befeuchtungseinrichtung 1 bevorzugt nur dann zum Einsatz kommen wird, wenn die Sojabohnen einen Wassergehalt unter 9 bis 10 Gew.-% besitzen. 

Claims (10)

1. Verfahren zur Entbitterung von Sojabohnen, wobei die Sojabohnen in einem Wirbelbett (2) einem Heissgasstrom mit einer Temperatur über 100 DEG C ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur oberhalb 140 DEG C ausgesetzt werden und dass sie anschliessend in einem Wärmebehälter (9) ohne weitere wesentliche Wärmezufuhr während einer Zeitdauer von mindestens 10 Minuten nachbehandelt werden.
2.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der folgenden Merkmale erfüllt ist: a) die Sojabohnen werden im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur von maximal 250 DEG C ausgesetzt, vorzugsweise einer Gastemperatur von maximal 220 DEG C, insbesondere maximal 210 DEG C; b) die Sojabohnen werden im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur oberhalb 150 DEG C ausgesetzt; c) die Sojabohnen werden im, zweckmässig isolierten, Wärmebehälter (9) während einer Zeitdauer von 10 bis 60 Minuten, vorzugsweise 20 bis 40 Minuten, insbesondere etwa 30 Minuten, nachbehandelt; d) der Wärmebehälter (9) vor dem Beginn der Nachbehandlung vorgeheizt wird, vorzugsweise auf wenigstens 100 DEG C, insbesondere auf 120 DEG C;
e) die Sojabohnen werden mit einer Anfangsfeuchtigkeit von wenigstens 10 Gew.-%, bevorzugt von 11 bis 13 Gew.-%, dem Wirbelbett (2) zugeführt, gegebenenfalls vorbefeuchtet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Wirbelbett (2) der genannten Temperatur für eine derartige Zeit ausgesetzt werden, dass sie eine Eigentemperatur oberhalb 100 DEG C erreichen, vorzugsweise von 110 DEG C bis 125 DEG C, und dass die Sojabohnen bevorzugt lediglich während der Zeitdauer von weniger als 5 Minuten, z.B. 1 bis 3 Minuten, im Wirbelbett (2) dem Heissgasstrom ausgesetzt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vergleichmässigung des Verweilzeitspektrums im Wirbelbett (2) mittels einer Hilfsfördereinrichtung (5) vorgenommen wird.
5.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Anschluss an den Wärmebehälter (2) gekühlt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zu seiner Durchführung eine Vorrichtung mit einem Wirbelbett (2) verwendet wird, das einen Produkteintritt (3), einen Produktaustritt (4) und wenigstens einen Einlass (6) zur Zufuhr eines Heissluftstromes aufweist und an dessen Produktaustritt (4) ein Wärmebehälter (9) angeschlossen ist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen über eine Befeuchtungseinrichtung (1) in den Produkteintritt (3) gelangen.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen mit Hilfe einer Fördereinrichtung (5) in gleichmässiger Bewegung durch das Wirbelbett (2) gefördert werden.
9.
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Wirbelbett (2), das einen Produkteintritt (3), einen Produktaustritt (4) und wenigstens einen Einlass (6) zur Zufuhr eines Heissluftstromes aufweist, und an dessen Produktaustritt (4) ein Wärmebehälter (9) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmebehälter (9) mit einer temporär einschaltbaren Vorheizeinrichtung versehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergleichmässigung der Temperatur im Wärmebehälter (9) ein Regelkreis zur Regelung der Vorheizeinrichtung vorgesehen ist und/oder dass an den Ausgang des Wärmebehälters (9) eine Kühleinrichtung (12) angeschlossen ist. 1. Verfahren zur Entbitterung von Sojabohnen, wobei die Sojabohnen in einem Wirbelbett (2) einem Heissgasstrom mit einer Temperatur über 100 DEG C ausgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur oberhalb 140 DEG C ausgesetzt werden und dass sie anschliessend in einem Wärmebehälter (9) ohne weitere wesentliche Wärmezufuhr während einer Zeitdauer von mindestens 10 Minuten nachbehandelt werden. 2.
Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der folgenden Merkmale erfüllt ist: a) die Sojabohnen werden im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur von maximal 250 DEG C ausgesetzt, vorzugsweise einer Gastemperatur von maximal 220 DEG C, insbesondere maximal 210 DEG C; b) die Sojabohnen werden im Wirbelbett (2) einer Gastemperatur oberhalb 150 DEG C ausgesetzt; c) die Sojabohnen werden im, zweckmässig isolierten, Wärmebehälter (9) während einer Zeitdauer von 10 bis 60 Minuten, vorzugsweise 20 bis 40 Minuten, insbesondere etwa 30 Minuten, nachbehandelt; d) der Wärmebehälter (9) vor dem Beginn der Nachbehandlung vorgeheizt wird, vorzugsweise auf wenigstens 100 DEG C, insbesondere auf 120 DEG C;
e) die Sojabohnen werden mit einer Anfangsfeuchtigkeit von wenigstens 10 Gew.-%, bevorzugt von 11 bis 13 Gew.-%, dem Wirbelbett (2) zugeführt, gegebenenfalls vorbefeuchtet. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Wirbelbett (2) der genannten Temperatur für eine derartige Zeit ausgesetzt werden, dass sie eine Eigentemperatur oberhalb 100 DEG C erreichen, vorzugsweise von 110 DEG C bis 125 DEG C, und dass die Sojabohnen bevorzugt lediglich während der Zeitdauer von weniger als 5 Minuten, z.B. 1 bis 3 Minuten, im Wirbelbett (2) dem Heissgasstrom ausgesetzt werden. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vergleichmässigung des Verweilzeitspektrums im Wirbelbett (2) mittels einer Hilfsfördereinrichtung (5) vorgenommen wird. 5.
Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen im Anschluss an den Wärmebehälter (2) gekühlt werden. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zu seiner Durchführung eine Vorrichtung mit einem Wirbelbett (2) verwendet wird, das einen Produkteintritt (3), einen Produktaustritt (4) und wenigstens einen Einlass (6) zur Zufuhr eines Heissluftstromes aufweist und an dessen Produktaustritt (4) ein Wärmebehälter (9) angeschlossen ist. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen über eine Befeuchtungseinrichtung (1) in den Produkteintritt (3) gelangen. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sojabohnen mit Hilfe einer Fördereinrichtung (5) in gleichmässiger Bewegung durch das Wirbelbett (2) gefördert werden. 9.
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit einem Wirbelbett (2), das einen Produkteintritt (3), einen Produktaustritt (4) und wenigstens einen Einlass (6) zur Zufuhr eines Heissluftstromes aufweist, und an dessen Produktaustritt (4) ein Wärmebehälter (9) angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmebehälter (9) mit einer temporär einschaltbaren Vorheizeinrichtung versehen ist. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergleichmässigung der Temperatur im Wärmebehälter (9) ein Regelkreis zur Regelung der Vorheizeinrichtung vorgesehen ist und/oder dass an den Ausgang des Wärmebehälters (9) eine Kühleinrichtung (12) angeschlossen ist.
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