CH679185A5 - - Google Patents
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- CH679185A5 CH679185A5 CH3582/89A CH358289A CH679185A5 CH 679185 A5 CH679185 A5 CH 679185A5 CH 3582/89 A CH3582/89 A CH 3582/89A CH 358289 A CH358289 A CH 358289A CH 679185 A5 CH679185 A5 CH 679185A5
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Description
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CH 679 185 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Münzsortiervorrichtung mit einer antreibbaren Münzzubringerscheibe und einer kreisförmigen Sortierbahn, auf der die zu sortierenden Münzen flachliegend, rutschend von einer antreibbaren Bürste bewegt werden, deren Borsten kranzförmig innerhalb des Randes der Sortierbahn angeordnet sind und bis auf die am Rand der Sortierbahn nebeneinanderliegenden Münzen reichen und die Münzen Münzdurchfallöffnungen zuführen, wobei die Münzdurchfallöffnungen in Bewegungsrichtung der Münzen zunehmender Münzgrösse entsprechen und mit Zählvorrichtungen für die Münzen versehen sind.
Bei einer derartigen Münzsortiervorrichtung (DE 2 829 285 C2) werden die zu sortierenden Münzen von einer Münzzubringerscheibe zugeführt und auf einer nachgeordneten in gleicher Ebene daneben liegenden Sortierbahn sortiert. Die Münzen gelangen hierbei über eine Münzeinlaufschleuse auf die Sortierbahn und werden auf der Sortierbahn von einer Bürste mit kranzförmigen Borsten bewegt. Durch die Münzeinlaufschleuse und das Umlenken der Münzen in eine andere Bewegungsrichtung wird die Zählleistung der bekannten Münzsortiervorrichtung vermindert. Weiterhin beansprucht die Bauweise mit nebeneinander liegender Münzzubringerscheibe und Sortierbahn viel Platz, so dass ein derartiges Gerät grössere Ausmasse besitzt und nicht leicht zu transportieren ist.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Münzsortiervorrichtung zu schaffen, die bei kleinsten Abmessungen eine hohe Sortier- und Zählleistung erbringt und leicht zu transportieren ist.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die Münzzubringerscheibe innerhalb der Sortierbahn exzentrisch zu dieser versetzt angeordnet ist, dass der Aussenumfang der Münzzubringerscheibe mit dem Rand der Sortierbahn tangiert, dass die Münzauflagefläche der Münzzubringerscheibe niveaugleich mit der Sortierbahn ist und dass die Münzen beim Obergang von der Münzzubringerscheibe zur Sortierbahn einen Münzspalt passieren.
Der Vorteil dieser Lösung ist, dass eine so konzipierte Münzsortiervorrichtung bei kleinsten Abmessungen eine sehr hohe Zählleistung erbringt, denn beim Sortier- und Zählvorgang laufen die Münzzubringerscheibe und die Bürste auf der Sortierbahn in gleicher Drehrichtung, so dass die Münzen in ihrer Bewegungsrichtung nicht umgedreht werden müssen. Auch konnte durch die platzsparende Bauweise der Bauaufwand reduziert werden.
Die abhängigen Patent-Ansprüche offenbaren vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung, wobei deren Merkmale zur Optimierung der erfindungsge-mässen Lösung beitragen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht der Münzsortiervorrichtung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Münzsortiervorrichtung;
Fig. 3 eine Draufsicht.
Die Münzsortiervorrichtung 1 ist in ein Gehäuse 2 eingebaut, in das Münzbehälter 3 einschiebbar sind, in denen die unterschiedlichen Münzwerte gezählt eingebracht werden. Auf dem Gehäuse 2 sind Tasten 4 zum Bedienen des Gerätes und Münzwertanzeigen 5 vorgesehen.
Über eine Münzeinfüllöffnung 6 werden die Münzen 7 auf eine Münzzubringerscheibe 8 aufgebracht, wobei es sich um verschiedene Münzwerte handeln kann (Fig. 1). Die Münzzubringerscheibe 8 ist auf höhenverstellbaren Gleit- oder Rollkörpern 9 drehbar gelagert, die über Gewinde 10 höhenverstellbar sind. Auf der Antriebsachse 11 ist eine Andrückfeder 12 zum Andrücken der Münzzubringerscheibe 8 auf die Gleit- oder Rollkörper 9 vorgesehen. Der Antrieb der Münzzubringerscheibe 8 erfolgt über einen Riementrieb 13r ein Getriebe 14 und einen Motor 15, der im Gehäuse 2 angeordnet ist.
Von der Münzzubringerscheibe 8 werden die Münzen 7 einer kreisförmigen, exzentrisch zur Münzzubringerscheibe 8 angeordneten Sortierbahn 16 zugeleitet, auf der die Münzen 7 flachliegend, rutschend von einer antreibbaren Bürste 17 bewegt werde, deren Borsten 18 kranzförmig innerhalb des Randes 19 der Sortierbahn 16 angeordnet sind. Die Borsten 18 reichen bis auf die am Rand 19 der Sortierbahn 16 nebeneinanderliegerrden Münzen 7 und bewegen diese bis zu Münzdurchfallöffnungen 20, 21, 22, 23. In Bewegungsrichtung der Münzen 7 sind die Münzdurchfallöffhungen 20 bis 23 zunehmender Münzgrösse entsprechend ausgebildet. Jeder Münzdurchfallöffnung 20 bis 23 ist ein Sensor 24 für die Zähleinrichtung zugeordnet.
Die Münzzubringerscheibe 8 ist innerhalb der Sortierbahn 16 exzentrisch zu dieser derart angeordnet, dass der Aussenumfang der Münzzubringerscheibe 8 mit dem Rand 19 der Sortierbahn 16 tangiert. Hierbei ist die Münzauflagefläche 25 der Münzzubringerscheibe 8 niveaugleich mit der Sortierbahn 16 ausgeführt.
Der Antrieb der Bürste 17 erfolgt im gezeigten Ausführungsbeispiel gem. Fig. 2 und 3 über einen zweiten Riementrieb 26, über eine Kupplung 27, das Getriebe 14 und den Motor 15. Als Kupplung 27 kann eine Elektromagnetkupplung verwendet werden, die nach einer vorgegebenen Anzahl Münzen 7 einer bestimmten Sorte durch einen Schaltimpuls eines Münzzählwerkes 28 ausgekuppelt wird und die Bürste 17 und somit den Münztransport unmittelbar stillsetzt.
Damit der Sortierbahn 16 von der Münzzubringerscheibe 8 keine aneinanderliegenden Münzen 7 zugeführt werden, ist zwischen dem unteren Rand 29, der als Ringkörper 30 ausgebildeten Einfüllöffnung 6 und der Münzzubringerscheibe 8 ein Münzspalt 31 vorgesehen, der auf die stärkste zu sortierende Münze 7 einstellbar ist. Der Rand 29 verläuft parallel zur Münzauflagefläche 25 der Münzzubringerscheibe 8. Durch Höhenverstellung der Münzzubringerscheibe 8 über die Gewinde 10 lässt sich
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Wie Fig. 2 zeigt, ragt der Rand 29, der am Ringkörper 30 vorgesehen ist, in den Bereich der Borsten 18 der ringförmigen Bürste 17, so dass im Übergangsbereich der Münzen 7 von der Münzzubringerscheibe 8 auf die Sortierbahn 16 die Borsten 18 von den Münzen 7 abgehoben sind, wobei die Münzen 7 von der Drehbewegung der Münzzübringer-scheibe 8 bewegt werden. Die ringförmige Bürste 17 ist auf Stützrollen 32, 33 drehbar gelagert und übernimmt somit den Transport der Münzen 7 erst nach dem Übergangsbereich auf der Sortierbahn 16.
Die Münzzubringerscheibe 8 und die Bürste 17 können mit hoher Geschwindigkeit rotieren, so dass eine grosse Leistung der erfindungsgemässen Münzsortiervorrichtung erreicht wird, wobei der Auflagedruck der Borsten 18 verhindert, dass Münzen 7 über die Münzdurchfallöffnungen 20 bis 23 hinweg bewegt werden.
Claims (5)
1. Münzsortiervorrichtung mit einer antreibbaren Münzzubringerscheibe und einer kreisförmigen Sortierbahn, auf der die zu sortierenden Münzen flachliegend, rutschend von einer antreibbaren Bürste bewegt werden, deren Borsten kranzförmig innerhalb des Randes der Sortierbahn angeordnet sind und bis auf die am Rand der Sortierbahn nebeneinanderliegenden Münzen reichen und die Münzen Münzdurchfallöffnungen zuführen, wobei die Münzdurchfallöffnungen in Bewegungsrichtung der Münzen zunehmender Münzgrösse entsprechen, und mit Zählvorrichtungen für die Münzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Münzzubringerscheibe (8) innerhalb der Sortierbahn (16) exzentrisch zu dieser versetzt angeordnet ist, dass der Aussenumfang der Münzzubringerscheibe (8) mit dem Rand (19) der Sortierbahn (16) tangiert, dass die Münzauflagefläche (25) der Münzzubringerscheibe (8) niveaugleich mit der Sortierbahn ist und dass die Münzen (7) beim Übergang von der Münzzubringerscheibe (8) zur Sortierbahn (16) einen Münzspalt (31) passieren.
2. Münzsortiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Münzzubringerscheibe (8) eine Einfüllöffnung (6) für die zu sortierenden Münzen (7) zugeordnet ist, die als Ringkörper (30) ausgebildet ist, dessen unterer Rand (29) parallel zur Münzzubringerscheibe (8) verläuft, dass der Abstand zwischen der Münzzubringerscheibe (8) und dem Rand (29) entsprechend den stärksten zu sortierenden Münzen (7) auf einen Münzspalt (31) einstellbar ist, der den Durchlass dieser Münzen (7) ermöglicht, und dass hierzu die Münzzubringerscheibe (8) auf höheneinstellbaren Gleit- oder Rollkörpern (9) gelagert ist, die gegen die Kraft von Andrückfedern (12) erfolgt.
3. Münzsortiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Münzzubringerscheibe (8) von einem Motor (15) über ein Getriebe (14) und einen Riementrieb (13) erfolgt und der Antrieb für die Bürste (17)
von dem Motor (15) über das Getriebe (14) und über eine Kupplung (27) über einen zweiten Riementrieb (26) erfolgt, wobei die Kupplung (27) nach einer bestimmten Anzahl Münzen auskuppelbar ist.
4. Münzsortiervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung (27) als Elektromagnetkupplung ausgebildet ist, die nach einer vorgegebenen Anzahl Münzen einer bestimmten Sorte durch einen Schaltimpuls durch einen Schaltimpuls durch ein Münzzählwerk (28) ausgekuppelt wird.
5. Münzsortiervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkörper (30) der Einfüllöffnung (6) mit einem Aussenrand (29) versehen ist, der den Durchmesser der Münzzubringerscheibe (8) aufweist und dass der Aussenrand (29) die Borsten (18) der Bürste (17) im Einlaufbereich der Münzen auf die Sortierbahn (16) abhebt, wobei die Bürste (17) auf Stützrollen (32,33) drehbar gelagert ist.
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