CH679609A5 - Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform - Google Patents

Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform Download PDF

Info

Publication number
CH679609A5
CH679609A5 CH435589A CH435589A CH679609A5 CH 679609 A5 CH679609 A5 CH 679609A5 CH 435589 A CH435589 A CH 435589A CH 435589 A CH435589 A CH 435589A CH 679609 A5 CH679609 A5 CH 679609A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wall elements
friction
wind protection
protection according
weighing
Prior art date
Application number
CH435589A
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Leisinger
Original Assignee
Mettler Toledo Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mettler Toledo Ag filed Critical Mettler Toledo Ag
Priority to CH435589A priority Critical patent/CH679609A5/de
Priority to DE9013192U priority patent/DE9013192U1/de
Priority to JP1990120709U priority patent/JPH0725637Y2/ja
Publication of CH679609A5 publication Critical patent/CH679609A5/de

Links

Classifications

    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G21/00—Details of weighing apparatus
    • G01G21/28—Frames, Housings
    • G01G21/286—Frames, Housings with windshields

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description


  
 



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Windschutz für eine Waage mit mindestens zwei Wandelementen, welche zum \ffnen bzw. Schliessen auf Kreisbahnen gegeneinander verschiebbar sind. 



  Beim Wägen mit hochauflösenden elektronischen Waagen beeinflussen bereits sehr geringe Luftbewegungen das Wägeergebnis. Solche Waagen verfügen daher meist über einen abschliessbaren Wägeraum, welcher durch Schiebetüren und dergleichen zugänglich ist. 



  Aus der DE-A1 3 741 313 ist eine Waage mit einem Windschutz bekannt, welcher zwei zylinderförmig gebogene Wandelemente umfasst, die zum \ffnen/Schliessen um eine vertikale Drehachse gegeneinander verschoben werden können. Die beiden zylinderförmigen Wandelemente weisen unterschiedliche Radien auf, so dass sie, ohne sich gegenseitig zu stören, konzentrisch übereinander geschoben werden können und in geöffnetem Zustand den Wägeraum von vorne leicht zugänglich machen. An sich erfüllt der bekannte Windschutz die an ihn gestellten Anforderungen bezüglich Windströmungen und Zugänglichkeit zur Waagschale. 



  Bezüglich der Bedienung während der Durchführung von Wägereihen weist der bekannte Windschutz hingegen wesentliche Nachteile auf. Das vollständige Freilegen der gesamten \ffnung bedingt das Verschieben eines der beiden Wandelemente um einen Winkel von 180 Grad. Dies kann kaum mit einem Handgriff erledigt werden und zwingt die Bedienungsperson in den meisten Fällen, das vollständige \ffnen in mehreren Schritten vorzunehmen. Dies ist beim Eindosieren mühsam. 



  Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Windschutz zu schaffen, dessen \ffnung einhändig und mit einem Griff teilweise oder vollständig freigelegt, bzw. wieder verschlossen werden kann. 



  Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die es erlaubt, den Windschutz ohne Berühren der verglasten Wandelemente an einem dafür vorgesehenen Mittel von Hand zu öffnen. 



  Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Möglichkeit zu schaffen, auch nachträglich einen Elektroantrieb zum \ffnen und Schliessen der Wandelemente anbauen zu können. 



  Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die beiden Wandelemente im Bereich von deren Unterkanten mittels eines Getriebes kraftschlüssig miteinander gekoppelt sind. 



  Durch die Koppelung der beiden Wandelemente kann die teilweise oder vollständige \ffnung bereits durch Drehen eines der Wandelemente um einen im Verhältnis zum \ffnungswinkel viel kleineren Bedienungswinkel erreicht werden. Bei der Verwendung eines Zwischenringes, welcher die Wandelemente tragende Rollen aufnimmt, können die Wandelemente auch ohne direkte Berührung leichtgängig verschoben werden. Dadurch werden die meist durchsichtigen Gläser der Wandelemente nicht durch Fingerabdrücke verunreinigt. 



  Die mechanische Koppelung der beiden Wandelemente und die Verwendung eines Betätigungshebels ermöglicht es, die Wandelemente ohne Befestigung lose auf das als Aufnahme dienende Blechteil zu stellen und dadurch die Reinigung wesentlich zu erleichtern. 



  Durch Drehen des Tragringes kann der Ort der \ffnung beliebig eingestellt werden. 



  Anhand illustrierter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: 
 
   Fig.1 eine Waage mit zwei zylindrischen, sich konzentrisch überlappenden Wandelementen, 
   Fig. 2 einen Querschnitt durch den Windschutz längs Linie II-II in Fig. 1 (oberer Teil der Wandelemente weggelassen), 
   Fig. 3 einen Querschnitt längs Linie III-III in Fig. 2, 
   Fig. 4 einen Querschnitt längs Linie IV-IV in Fig. 2, 
   Fig. 5 einen Teilquerschnitt durch den Sockel des Windschutzes in einer weiteren Ausführung, 
   Fig. 6 einen Teilquerschnitt durch den Sockel des Windschutzes in einer weiteren Ausführung mit Kugelbahnen, 
   Fig. 7 einen Querschnitt durch den Sockel des Windschutzes in einer weiteren Ausführung mit einem Kugelkäfig, 
   Fig. 8 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausgestaltung der die beiden Wandelemente verbindenden Getriebe und 
   Fig.

   9 eine Ansicht eines Deckels des Wägeraumes. 
 



  Auf einem Gehäuse 1, das die Wägeelektronik und -mechanik einer Waage 3 aufnimmt, mit einer an der Frontseite angebrachten Anzeigetafel 5 sowie Bedienungstasten 7 ist ein die Waagschale 9 umschliessender, zylinderförmiger Windschutz 11 aufgesetzt. Der in Fig. 1 dargestellte Windschutz 11 besteht aus zwei zylindrischen Schalen 13, 15, deren Durchmesser verschieden ist, derart, dass die kleinere Schale 13 in die grössere 15 konzentrisch um die Achse A hineinschiebbar ist. Die beiden Schalen 13 und 15 des Windschutzes 11 stehen auf einem Sockel 17, dessen Aufbau anhand der Fig. 2 bis 7 nun näher erläutert wird. 



  Die beiden Schalen, im folgenden Wandelemente 13 und 15 genannt, sind um die vertikale Achse A schwenkbar und können oben offen oder mit einer Deckelfläche 19 abgeschlossen sein. Die Deckelfläche 19 kann aus je einem die beiden Wandelemente 13, 15 oben abschliessenden flachen oder dreidimensionalen Segment bestehen oder aus einem einzigen Teil, das auf dem grösseren Wandelement 15 befestigt ist. Vorzugsweise besteht mindestens eines der beiden Wandelemente 13, 15 aus einem transparenten Material aus Kunststoff oder Glas. 



  Der Sockel 17 des Windschutzes 11 besteht aus einem kreisringförmigen, profilierten Blechkörper 21, welcher auf das Gehäuse 1 der Waage aufgelegt und allenfalls mittels Schrauben 23 oder Bajonettverschluss an diesem befestigt wird. In eine an der Peripherie des Blechkörpers 21 ausgebildete oder darin eingelassene ringförmige Nut 25 ist ein flacher Tragring 27 eingelegt, der drei Wellenzapfen 29 trägt, welche in regelmässigen Abständen zueinander angeordnet sind. Auf dem Wellenzapfen 29 sitzt je eine Rolle 31, welche im Beispiel nach Fig. 2 in deren Mantelfläche einen zentral verlaufenden Einstich 33 von der Breite a aufweist. Die Rollen 31 sind auf den Wellenzapfen 29 frei drehbar aufgesetzt. Sie können axial mittels eines Spannringes gesichert sein. 



  Ein ringförmiger Fussteil 35 mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt, dessen Schenkel 37 und 39 gegen die Drehachse A hin ausgerichtet sind, steht in Kontakt mit der Unterkante des Wandelementes 15 verbunden. Der unten liegende Schenkel 37 des Fussteiles 35 weist eine zur Nut 33 in der Rolle 31 ähnliche Gestalt auf und greift mit Spiel in letztere ein. Im oben liegenden Schenkel 39 greift die Unterkante des  Wandelementes 15 in eine dort vorgesehene nach oben gerichtete Nut 41 ein. Das Wandelement 15 ist dadurch zusammen mit dem Fussteil 35 auf dem Blechkörper 21 und bezüglich dem Waagengehäuse 1 frei drehbar verbunden. Ein weiteres Fussteil 43, das in einer Nut 44 die Unterkante des Wandelementes 13 aufnimmt, ist ebenfalls ringförmig ausgebildet und weist einen Schenkel 45 auf, welcher von innen in die Nut 33 in der Rolle 31 eingreift.

   Auch das Wandelement 13 ist damit drehbar gehalten und wird von den Rollen 31 getragen. Die Wandelemente 13, 15 können lose in die Nuten 41, 44 eingesteckt oder in diesen verklebt sein. 



  In der ringförmigen Nut 25 im Blechkörper 21 ist weiter ein Reibrad 47 angeordnet, das in Reibkontakt mit den beiden einander gegenüberliegenden Mantelflächen 50 und 51 der Schenkel 45 und 37 der Fussteile 35, 43 steht und diese reibschlüssig miteinander koppelt. Das Reibrad 47 ist analog zu den Rollen 31 auf einem Wellenzapfen 49 frei drehbar gelagert (Fig. 3). Anstelle eines Reibrades 47 kann auch ein Zahnrad treten. Bei der Verwendung eines Zahnrades 47 müssen die Mantelflächen 49, 51 selbstverständlich eine entsprechende Verzahnung aufweisen (keine Abbildung). 



  Vorzugsweise sind die Nuten 33 in den Rollen 31 trapezförmig ausgebildet, damit eine punkt- oder linienförmige Auflage der Schenkel 39 und 45 erfolgt, welche ein reibungsarmes Abrollen gewährleistet. 



  In der Ausführung nach Fig. 5 weisen die Rollen 31, welche die Wandelemente 13, 15 tragen, einen im Querschnitt v-förmigen Mantel 57 auf, welcher in einen entsprechend ausgebildeten v-förmigen Einstich 59 an den Fussteilen 35 und 43 eingreifen. Im übrigen entspricht diese Ausführung derjenigen in Fig. 2. 



  In den Ausführungen nach den Fig. 6 und 7 werden die Wandelemente 13 und 15 nicht durch Rollen 31 getragen, sondern sie liegen auf einer Anzahl auf einer Kreisbahn angeordneter Kugeln 61, die direkt in am Tragring 27 eingelassenen Führungsnuten 63 und an den Fussteilen 35 und 43 eingelassenen Führungsnuten 65 umlaufen können (Fig. 6). 



  In Fig. 7 sind die Kugeln 61 von Kugelkäfigen 67 gehalten, die auf dem Blechkörper 21 bzw. an den Fussteilen 35 und 43 abgestützt sind. 



  Die reibschlüssige Verbindung der Wandelemente 13, 15 erfolgt in den beiden letztgenannten Beispielen wiederum durch ein Reibrad 69. Dieses weist zwei Reibflächen mit unterschiedlichem Durchmesser D1 und D2 auf; die Reibfläche mit dem grösseren Durchmesser D2 ist in Anlage mit dem Fussteil 35 des aussenliegenden Wandelementes 15, der kleinere D2 mit dem Fussteil 43 des innenliegenden Wandelementes 13. Je nach dem Betrag der Differenz D2-D1 ergibt sich eine mehr oder weniger grosse Über- bzw. Untersetzung der Drehwinkel der Wandelemente 13, 15 bei deren Verschiebung. 



  In den Fig. 5 bis 7 sind die Wellenzapfen 29 der Rollen 31 direkt auf dem Blechkörper 21 befestigt dargestellt, und es ist auf einen Tragring 27 verzichtet worden. Selbstverständlich könnte diese einfachere Ausführung auch in der Rollenanordnung nach Fig. 2 vorgesehen werden, so, wie es auch möglich ist, in den Ausführungen nach den Fig. 5 bis 7 die Rollen 31 auf einem Tragring 27 anzuordnen. 



  Im folgenden wird die Funktionsweise der beiden reibschlüssig miteinander verbundenen Wandelemente 13, 15 näher erläutert. Der die drei Rollen 31 bzw. deren Wellenzapfen 29 tragende Tragring 27 ist drehfest gehalten. Wird nun eines der beiden Wandelemente 13 oder 15 um einen Winkel von beispielsweise 90 DEG  gedreht, so überträgt das Reibrad 47, welches durch das bewegte Wandelement 13 oder 15 in Drehung versetzt wird, synchron das zweite Wandelement 15 oder 13 in entgegengesetzter Richtung. Wird ein Reibrad 47 verwendet, wie es in den Fig. 2, 3 und 5 dargestellt ist, so drehen sich die beiden Wandelemente annähernd um den gleichen Drehwinkel. Durch eine 90 DEG -Drehung des einen Wandelementes kann folglich der Wägeraum auf einem Winkel von ca. rund 180 DEG  zugänglich gemacht werden.

  Ist hingegen ein Reibrad 69 eingesetzt, wie es in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, welches zwei Reibflächen mit unterschiedlichen Durchmessern D1 und D2 aufweist, so bewirkt diese Übersetzung unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten der beiden Wandelemente 13 und 15. 



  Die Verschiebung der Wandelemente 13, 15 kann entweder durch Drehen der Fussteile 35, 43 oder direkt der zylinderförmigen Wände erfolgen. Der Fussteil 35 weist peripher vorzugsweise eine rauhe, z.B. geriffelte Mantelfläche auf. 



  Wenn eine automatische \ffnung des Wägeraumes erwünscht ist, so kann auf oder unter das Waagengehäuse 1 ein Elektromotor 81 eingesetzt werden, auf dessen Abtriebwelle ein Reib- oder Zahnrad 85 aufgesetzt ist, das in reibschlüssiger bzw. kämmender Verbindung mit dem Mantel des Fussteiles 35 des Wandelementes 15 oder des Fussteiles 43 steht. Bei Verwendung eines Zahnrades 85 muss selbstverständlich das Fussteil 35 bzw. 43 ebenfalls eine Verzahnung aufweisen. Die Verzahnung kann auch von innen angebracht sein, wenn der Elektromotor 81 innerhalb des Waagengehäuses 1 angeordnet wird und das Zahnrad 85 von unten unter das Fussteil 35 greift (Fig. 3).

  Damit der Ort des zu öffnenden Abschnittes des Windschutzes 11 nicht zum vornherein festgelegt werden muss, kann unterhalb des Tragringes 27 ein Zwischenring 71 eingesetzt sein, der einerseits dazu dient, für den Tragring 27 eine gut gleitende Unterlage zu bilden und diesen gleichzeitig zu halten sowie eine radial verschiebbare Lasche 55 zu führen. 



  Im Zwischenring 71, auf welchem der Tragring 27 mit den Rollen 31 aufliegt, ist eine radial verlaufende Ausnehmung 73 angebracht, in die die Lasche 55 eingelegt und seit lich geführt ist. Die Lasche 55 überragt den Fussteil 43 und weist aussen einen hochgebogenen Griffteil 56 auf. Unten liegt die Lasche 55 auf dem Blechkörper 21 oder dem Zwischenring 71 auf; oben wird sie vom Tragring 27 daran gehindert, aus der Ausnehmung 73 herauszugleiten. Die Lasche 55 weist an der der Achse A zugekehrten Seite einen rampenförmig aus der Laschenoberfläche aufsteigenden, radial nach aussen gerichteten Nocken 75 auf, welcher dazu bestimmt ist, in eine der entsprechend ausgebildeten Ausnehmungen 77 an der inneren Peripherie des Tragringes 27 einzugreifen.

  Eine Feder 79 ist zwischen die Lasche 55 und einen vertikal verlaufenden Abschnitt 22 des Blechkörpers 21 eingespannt und drückt den Lappen 75 radial nach aussen in eine der Ausnehmungen 77. Die Feder 79 kann als Schraubenfeder ausgebildet sein. Selbstverständlich wäre auch eine andere elastische Abstützung denkbar (Fig. 4). 



  Wird die Lasche 55 gegen die Achse A unter Überwindung der Kraft der Feder 79 verschoben, so löst sich der Nocken 75 aus der Ausnehmung 77 und der Tragring 27 kann um einen gewünschten Betrag zusammen mit den darauf abgestützten Wandelementen 13 und 15 gedreht werden, bis sich der zu öffnende Abschnitt des Windschutzes 11 in der gewünschten Position befindet. Durch die Feder 79 wird die Lasche 55 bzw. der Nocken 75 wieder in eine Ausnehmung 77 am Tragring 27 eingerastet und hält diesen in der gewählten Position fest. 



   In der Ausgestaltung der Erfindung nach Fig. 8 ist das Reib- oder Zahnrad 47 von unten am Fussteil 35 befestigt und kämmt mit dem Fussteil 43. Das Reib- oder Zahnrad 47 ragt über die Peripherie des Fussteiles 35 hinaus und kann dort betätigt werden. Es ist auch möglich, eines der Wandelemente 13, 15 festzustellen. 



  In der einfachsten Ausgestaltung der Erfindung weist jedes der beiden Wandelemente 13, 15 oben eine fest mit den vertikal liegenden Teilen verbundene Deckfläche 19 auf. Beim \ffnen des Wägeraumes wird dadurch ein dem \ffnungswinkel entsprechender Ausschnitt der Deckfläche freigelegt. Eine Beschickung der Waage 3 von oben ist ohne gleichzeitiges seitliches \ffnen des Wägeraumes nicht möglich. 



   Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, den Wägeraum durch einen Deckel 87 oben abzuschliessen, der einen von der Lage der Wandelemente 13, 15 unabhängigen \ffnungs- und Schliessmechanismus aufweist. In Fig. 9 ist eine Ausführung mit zwei Deckelsegmenten 89, welche um je eine Schwenkachse B und C, die am feststehenden Teil 88 des Deckels 87 gelagert sind, schwenkbar dargestellt. Damit eine synchrone Schwenkung erfolgen kann, weisen die beiden Deckelsegmente 89 konzentrisch zu den Achsen B, C angeordnete Zahnsegmente 91 auf, die miteinander kämmen. Geöffnet wird der Deckel 87 bei Bedarf durch Schwenken eines der beiden Deckelsegmente 89. 

Claims (13)

1. Windschutz für eine Waage (3) mit mindestens zwei Wandelementen (13, 15), welche zum \ffnen bzw. Schliessen auf Kreisbahnen gegeneinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Wandelemente (13, 15) im Bereich ihrer Unterkanten mittels eines Getriebes miteinander gekoppelt sind.
2. Windschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe ein oder mehrere Reib- oder Zahnräder (47, 69) umfasst, welche jeweils mit beiden Wandelementen (13, 15) kraftschlüssig verbunden sind.
3. Windschutz nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass unten an den Wandelementen (13, 15) oder an Fussteilen (35, 43), welche an den Unterkanten der Wandelemente (13, 15) angeordnet sind, radial gegeneinandergerichtete, in einem Abstand liegende Mantelflächen (50, 51) mit glatter oder gezahnter Oberfläche angebracht sind.
4.
Windschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (13, 15) mittels auf vertikalen Wellenzapfen (29) gelagerten Rollen (31), welche die Wandelemente (13, 15) tragen, drehbar sind.
5. Windschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass entweder die Rollen (31) an ihrer Peripherie einen Einstich (33) aufweisen, in welchen die Mantelflächen (50, 51) eingreifen, oder dass die Rollen (31) eine im Querschnitt v-förmige Peripherie aufweisen, welche in je eine entsprechend ausgebildete Nut in den Mantelflächen (50, 51) eingreifen.
6. Windschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandelemente (13, 15) direkt oder durch an ihren Unterkanten angeordnete Fussteile (35, 43) mittels in Führungen (63, 65 oder 67) umlaufenden Kugeln (61) schwenkbar gelagert sind.
7.
Windschutz nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen entweder als Nuten (63, 65) in einem auf dem Waagengehäuse (1) befestigten Blechkörper (21) und an den Fussteilen (35, 43) oder als zwischen den Wandelementen (13, 15) und dem Blechkörper (21) eingesetzte Kugelkäfige (67) ausgestaltet sind.
8. Windschutz nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Reib-oder Zahnrad (47) zwischen den Mantelflächen (50, 51) der Wandelemente (13, 15) bzw. der Fussteile (35, 43) reibschlüssig, bzw. kämmend angeordnet und auf einem Tragring (27) befestigt ist.
9. Windschutz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Reib- oder Zahnrad (47) zwei Reib- bzw. Zahnbereiche mit unterschiedlichem Durchmesser (D1, D2) aufweist.
10.
Windschutz nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragring (27) mit dem darauf befestigten als Getriebe dienenden Reib- oder Zahnrad (47, 69) um die Achse (A) verschieb- und arretierbar ist.
11. Windschutz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragring (27) Ausnehmungen (77) angebracht sind, in die ein Nocken (75), der mit einer die Wandelemente (13, 15) radial überragenden Lasche (55) verbunden ist, einrastbar ist.
12. Windschutz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche (55) in einem Zwischenring (71), welcher zwischen dem Blechkörper (21) und dem Tragring (27) eingelegt ist, radial gegen innen verschiebbar geführt ist.
13.
Windschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der Wandelemente (13, 15) ein Deckel (87) aufgesetzt ist, welcher aus einem feststehenden Teil (88) und zwei schwenkbaren Segmenten (89) besteht, welche durch eine Verzahnung (91) synchron schwenkbar miteinander verbunden sind.
CH435589A 1989-12-05 1989-12-05 Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform CH679609A5 (en)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH435589A CH679609A5 (en) 1989-12-05 1989-12-05 Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform
DE9013192U DE9013192U1 (de) 1989-12-05 1990-09-17 Windschutz für eine Waage
JP1990120709U JPH0725637Y2 (ja) 1989-12-05 1990-11-16 計量器用の風防

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH435589A CH679609A5 (en) 1989-12-05 1989-12-05 Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH679609A5 true CH679609A5 (en) 1992-03-13

Family

ID=4274553

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH435589A CH679609A5 (en) 1989-12-05 1989-12-05 Wind shield for weighing appts. - has two relatively displaced wall sections moved in synchronism to gain access to weighing platform

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPH0725637Y2 (de)
CH (1) CH679609A5 (de)
DE (1) DE9013192U1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP5062879B2 (ja) * 2007-02-23 2012-10-31 株式会社エー・アンド・デイ 秤量装置用風防

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4798250A (en) * 1986-12-16 1989-01-17 Sartorius Gmbh Balance with wind guard

Also Published As

Publication number Publication date
JPH0725637Y2 (ja) 1995-06-07
DE9013192U1 (de) 1990-12-06
JPH0380332U (de) 1991-08-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1617191B1 (de) Windschutzvorrichtung für eine Waage
DE69512058T2 (de) Gewichtsausgleichsmechanismus für überkopftor
DE69930813T2 (de) Verriegelung einer Wickelwelle mit einer Nockensperre
DE8915173U1 (de) Laufrolle
DE2808004A1 (de) Vorrichtung zum anbringen einer dichtung
DE19542453A1 (de) Vorrichtung zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Axialbewegung
DE2821543C2 (de) Vorrichtung zur Anzeige der Winkelstellung eines Aktionsteils eines Mechanismus
DE3213708C2 (de)
DE3518371A1 (de) Sonnenschutzrollo
EP0212056B1 (de) Antriebsvorrichtung für Ventile
DE9105252U1 (de) Elektronische Waage
DE2819496C3 (de) Vorrichtung zum Anbringen einer Dichtung am Rand einer Scheibe
DE8001740U1 (de) Rollreibgetriebe zum umwandeln einer drehbewegung in eine laengsbewegung und umgekehrt
DE4325391C2 (de) Verteilergetriebe für Stellvorrichtungen von Fahrzeugsitzen
DE2829816A1 (de) Wandtafel mit einem auf- und abrollbaren traegerstreifen
DE3242523C2 (de) Einrichtung zur Schnellverstellung von Mikroskoptischen
DE9001022U1 (de) Trainingsvorrichtung
DE9013192U1 (de) Windschutz für eine Waage
DE3303794A1 (de) Vorrichtung zur bestrahlung einer liegenden person
CH647578A5 (en) Roller shutter with electric drive and automatic control
EP0053579B1 (de) Röntgenanlage
DE3325588C2 (de) Schaltuhr mit einer sich drehenden Programmscheibe
DE1773119C3 (de) Farbenbemessungsvorrichtung
DE69607707T2 (de) Gewindebohrwerkzeug verwendet in einer Presse
DE3106094C1 (de) Ein- und ausrueckbare Sperrkugelkupplung,insbesondere fuer Handkurbelgetriebe

Legal Events

Date Code Title Description
PFA Name/firm changed

Owner name: METTLER-TOLEDO AG TRANSFER- METTLER-TOLEDO GMBH

PL Patent ceased