CH679748A5 - - Google Patents

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CH679748A5
CH679748A5 CH107/88A CH1078883A CH679748A5 CH 679748 A5 CH679748 A5 CH 679748A5 CH 107/88 A CH107/88 A CH 107/88A CH 1078883 A CH1078883 A CH 1078883A CH 679748 A5 CH679748 A5 CH 679748A5
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separating device
grinding
rotating body
drive
piston
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CH107/88A
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Inventor
Armin Geiger
Original Assignee
Buehler Ag
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    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

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CH 679 748 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trenneinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Rührwerksmühle mit Mahlgutzufuhr am Boden des vertikal angeordneten Mahlbehälters (DE-A 2 240 751, erstreckt sich ein Rohr durch eine Gleitöffnung des Druckkolbens bis dicht unter den Rotor, wo es mittels radialer Speichen am Mahlbehälter befestigt sein kann. Der Kolben kann auf Grund einer Beaufschlagung durch ein Druckmedium an dem Mahlgutzufuhrrohr auf-und abgleiten, wodurch die Mahlkörperdichte im Mahlraum zwischen den Zylinderflächen des Mahlbehälters und des Rotors verändert werden kann. Nachteilig an dieser bekannten Rührwerksmühle ist, dass unterhalb der Rohrmündung ein toter Raum vorliegt, in dem sich das Mahlgut und Mahlkörper sammeln und so nicht am Mahlprozess beteiligt werden. Auch wird das in den Mahlraum vorstehende Rohr erheblich belastet. Die Beseitigung von Verklumpungen nach einer Betriebspause ist wegen der hohen Anordnung der Rohrmündung schwierig.
Weiter ist bereits eine Rührwerksmühle bekannt (DE-A 2 051 003), bei der am Boden des Mahlbehälters ein Zylinder verringerten Durchmessers an-schliesst, in dem ein vertikal beweglicher Druckkolben angeordnet ist. Die Mahlgutzufuhr befindet sich oberhalb der Mündung des Zylinders im Mahlraum. Auch bei dieser bekannten Rührwerksmühle liegt somit im Bodenbereich des Mahlbehälters ein Totraum vor, innerhalb dessen die Mahlkörper im allgemeinen unbewegt bleiben. Von der Geometrie her wird bei dieser bekannten Mühle die Fliessfähigkeit des Mahlgut-Mahlkörper-Gemisches vorausgesetzt, so dass ein ausgetrocknetes Mahlgut-Mahlkörper-Paket nur schlecht aufgelöst werden kann. Die Zufuhr frischen Mahlgutes ist für diese Auflösung aber ungeeignet, weil der Zylinder, wie gesagt, einen Totraum bildet.
Auch ist bereits eine Rührwerksmühle bekannt (DE-A 2 832 903), bei der der Druckkolben dadurch mit der Einlass-Trenneinrichtung kombiniert ist, dass zwischen dem Kolben und der Mahlbehälterwand ein Radialspalt vorgesehen oder der Kolben selbst als Axialsieb ausgebildet ist. Diese Trenneinrichtungen verhindern ein Austreten der Mahlkörper aus der Rührwerksmühle, sofern der Radialspalt bzw. die Öffnungen des Axialsiebes kleiner als die Mahlkörper sind. Dies bedingt aber anderseits wieder eine erhebliche Verstopfungsgefahr im Bereiche des Radialspaltes bzw. der Durchlassöffnungen des Druckkolbens.
Gemäss einem älteren Vorschlag der Anmelderin (CH-A 655 449) ist der Druckkolben mit einem Schwanenhalsrohr verbunden. Eine solche Konstruktion eignet sich allerdings - wenigstens bei höheren Durchsatzgeschwindigkeiten des Mahlgutes - nur als Einlasstrenneinrichtung, da dabei der Strömungsdruck das Eindringen von Mahlkörpern in das Schwanenhalsrohr verhindert. Eine universelle Anwendung, insbesondere auch als Auslass-Trenneinrichtung, ist damit nicht möglich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, eine Trenneinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Vorteile des Mahlguteinlasses an der Oberseite des Druckkolbens erhalten bleiben, ohne dass beim Durchgang des Mahlgutes durch den Kolben hindurch Verstopfungsprobleme auftreten oder Mahlkörper in den Raum auf der vom Mahlraum abgewandten Seite V des Kolbens eintreten können. Überdies soll eine iV universelle Anwendbarkeit der Trenneinrichtung, >x sowohl für die Einlass- wie auch die Auslassseite, w gesichert werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 vorgesehen.
Während bisher Rotationstrenneinrichtungen stets am Mühlenrotor selbst angeordnet waren, erfolgt somit die Lagerung des Rotationskörpers getrennt vom Mühlenrotor. Damit wird aber nicht nur die oben umrissene Aufgabe gelöst, sondern zusätzlich der Vorteil der Selbstreinigungswirkung einer Rotationstrenneinrichtung mit einer vibrationsfreien Lagerung verbunden, denn bisher war es unvermeidlich, dass eine am Mühlenrotor angeordnete Rotationstrenneinrichtung stets auch beträchtlichen Vibrationen auf Grund der Mahlarbeit ausgesetzt war. Die vibrationsfreie Lagerung aber führt zu einer wesentlich genaueren Einstellbarkeit des Trennspaltes.
Alierdings kann auch die Einstelfarbeit für den Trennspalt unterbleiben, wenn die Trenneinrichtung entsprechend den Merkmalen des Anspruches 3 ausgebildet ist.
Bei Ausbildung der Trenneinrichtung gemäss Anspruch 8 ist es leichter möglich, die zur Trennung erforderliche Fliehkraft unabhängig von den Mahlerfordernissen zu bemessen.
Besonders vorteilhaft kann nun die Trenneinrichtung in der in Anspruch 9 umrissenen Weise eingesetzt werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der nachfolgenden Beschreibung von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäss ausgebildete Trenneinrichtung im Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform, zu der
Fig. 1A einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 1 veranschaulicht;
Fig. 2 eine gegenüber der Fig. 1 modifizierte Ausbildung mit gesondertem Antrieb für die Rotationstrenneinrichtung in einer der Fig. 1 ähnlichen, jedoch entlang der Dreh- und Symmetrieachse abgerissenen Darstellung;
Fig. 3 eine weitere Variante, ebenfalls im Längsschnitt, zu der die
Fig. 3A den Querschnitt durch die, relativ dicke, Kolbenstange und
Fig. 3B ein Detail aus Fig. 3 in stark vergrösser-tem Massstabe veranschaulichen.
Eine Rührwerksmühle gemäss Fig. 1 weist in übli- -
eher Ausbildung einen Mahlbehälter 2f auf, in dem ein Rotor 3f drehbar gelagert ist. Der Antrieb des Rotors 3f erfolgt in herkömmlicher, nicht dargestellter Weise von seinem einen, hier abgerissenen, Ende her. Da im Inneren des Mahlbehälters 2f Mahl5
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körper 15, meist Mahlkugeln, angeordnet sind, die aus dem Behälter nicht herausgelangen dürfen, ist im allgemeinen eine Einlass-Trenneinrichtung vorgesehen, die von der aus Fig. 1 ersichtlichen Trenneinrichtung gebildet sein könnte, meist aber einfacher ausgebildet ist. In der Tat ist es bevorzugt, die gezeigte Trenneinrichtung als Auslass-Trenneinrich-tung einzusetzen, wie aus dem an der rechten Seite der Figur befindlichen Strömungspfeil ersichtlich ist.
Die Trenneinrichtung gemäss Fig. 1 weist ein Zellenrad 30b auf, das etwa koaxial zum Rotor 3f gelagert ist. Der Antrieb wird in vielen Fällen von einem vom Rotor 3f gesonderten, nicht dargestellten Motor über ein Antriebsrad 31 erfolgen, doch ist es selbstverständlich auch möglich, für den Antrieb des Rotors und des Rades 31 einen gemeinsamen Motor vorzusehen, wobei für den Antrieb des Zellenrades 30b ein Übersetzungsgetriebe vorgesehen sein kann. Dadurch ist das Zellenrad 30b mit einer so hohen Geschwindigkeit antreibbar, dass die Mahlkörper 15 mit ihrer gegenüber dem Mahlgut relativ hohen Masse in Gegenrichtung zu dessen Strömung, d.h. radial nach aussen, bewegt werden. Vorzugsweise ist die Drehgeschwindigkeit des Zellenrades 30b wählbar, so dass sie leicht den Gegebenheiten angepasst werden kann. Dies kann wiederum durch ein entsprechendes Getriebe oder auf elektrischem Wege durch Wahl der Motorgeschwindigkeit bewerkstelligt werden. In jedem Falle kann die Geschwindigkeit so eingestellt sein, dass die Mahlkugeln zwar ausgeschleudert werden, jedoch durch den Mahlgutstrom dermassen verzögert an der Innenwandung des Mahlbehälters 2f auftreffen, dass die bei Trennspalten üblicherweise auftretende Beanspruchung vermieden ist, die häufig in unerwünschter Weise zur Zerkleinerung der Mahlkugeln führt.
Dadurch dass nun die jeweilige Öffnung 144 des Zellenrades 30b ausschliesslich von Wandungen dieses Zellenrades, d.h. von den Radscheibenwandungen 30 (Fig. 1A) und den Radialwandungen 146, begrenzt werden, ist es den Mahlkörpem 15 unmöglich, der Wirkung der Fliehkraft zu entgehen, und es kann das Mahlgut vorzugsweise über die hohie Antriebswelle 145 des Zeilenrades 30b getrennt von den Mahlkörpern 15 abgeführt werden. Obwohl es sich, wie gesagt, hier um die Auslass-Trennein-richtung handelt, kann die Anordnung auch umgekehrt als Einlass-Trenneinrichtung verwendet werden. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass bei Umkehrung der Strömungsrichtung die Zufuhr des Mahlgutes über die gezeigte Auslassöffnung 10f erfolgen würde.
Dabei ist das Zellenrad 30b im Bereiche einer an sich bekannten, das Volumen des Mahlraumes verändernden Druckvorrichtung mit einem Kolben 38b angeordnet, weil im Falle grösserer Kompaktheit der Mahlgutmasse und der Mahlkörper 15 der Fliehkraft zu hohe Bremskräfte entgegenstehen, was durch die Druckvorrichtung 38b-43b bis zu einem gewissen Grade beeinflusst werden kann. Die Verstellung des Kolbens 38b wird in an sich bekannter Weise geregelt oder gesteuert, so dass hier nicht im einzelnen darauf eingegangen werden muss. Es sei lediglich erwähnt, dass in einem möglichen Regelkreis zur Steuerung des Mahlraumvolumens die Effizienz der Trennung als Regelgrösse mit berücksichtigt werden kann.
Da die Wirksamkeit der Fliehkraft-Trenneinrichtung 30b beim Anfahren und beim Auslaufen der Rührwerksmühle erst zunimmt bzw. dann abnimmt, kann vorzugsweise eine Verschliesseinrichtung für den Mahlgutauslauf 10f vorgesehen sein, um zu verhindern, dass zumindest in diesen beiden Phasen des Betriebes Mahlkörper in den Mahlgutauslauf 10f gelangen. Eine solche Verschliesseinrichtung ist in der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 3 245 825 an Hand der Fig. 8 gezeigt und beschrieben und kann in dieser oder abgewandelter Form auch für das vorliegende Zellenrad verwendet werden. Dabei ist ein Kolben im Inneren der Hohlwelle angeordnet und in eine Absperrsteliung verschiebbar, in der er die Verbindung zwischen dem Inneren des Zellenrades mit der Hohlwelle unterbricht. Gegebenfalls kann aber der Kolben auch als mit Schlitzen oder Löchern versehenes Element ausgebildet sein, so dass er mindestens während der genannten beiden Betriebsphasen als normale, allerdings durch das Zelienrad gegen Abrieb weitgehend geschützte, Trenneinrichtung wirkt.
Wenn nun das Zellenrad 30b mit seinen aus Fig. 1A ersichtlichen Zellenradwänden 146 im Bereiche der Druckeinrichtung 38b-43b angeordnet ist, so ergibt sich ein Platzproblem dann, wenn ein gesondertes Antriebsrad 31 vorgesehen sein soll, was ja an sich die Möglichkeit einer höheren Drehzahl dieses Zellenrades 30b ergibt. Gerade zur Vermeidung dieser Schwierigkeit ist es vorteilhaft, wenn die Antriebswelle 145 für das Zeilenrad 30b durch den Druckkolben 38b und seinen zugehörigen Antriebskolben 42b hindurchgeführt ist und in diesen mittels entsprechender Lager 150 drehbar gelagert ist, wobei vorzugsweise durch Einzelfedern 147 oder durch eine Schraubenfeder 148 belastete Gleitringdichtungen verwendet werden und der Zwischenraum 149 zwischen den beiden Lagern 150 durch eine Sperrflüssigkeit unter Druck ausgefüllt ist, die vorzugsweise schmierende Eigenschaften für die beiden Lager 150 aufweist. Dabei kann der Raum 149 in nicht dargestellter Weise mit einer Druckmittelquelle verbunden sein.
Für eine derartige Fliehkraft-Trenneinrichtung ist die Ausbildung als Zeilenrad zwar besonders bevorzugt, jedoch nicht unbedingt erforderlich, weil der Mahlgutauslass 10f in eine koaxiale Öffnung im Inneren des Mahlraumes münden kann, die von Wandungen einer Scheibe od.dgl. begrenzt ist. Es ist ferner bei einer Lagerung der Welle 145 gemäss Fig. 1 auch nicht erforderlich, diese Welie 145 über das Rad 31 anzutreiben, vielmehr kann an Stelle des Antriebsrades 31 auch eine strich-punktiert angedeutete Antriebsverbindung 151 zwischen dem Rotor 3f und dem Zellenrad 30b vorgesehen sein, wodurch sich die Konstruktion des Antriebes vereinfacht.
Da jedoch durch die Lagerung des Zellenrades 30b an der Druckvorrichtung 38b-43b eine Axialverschiebung des Zelienrades 30b gegenüber dem Rotor 3f möglich sein muss, ist eine Verbindung zu
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wählen, die eine solche Verschiebung zulässt. Es kann dies ein Faltenbalg oder auch eine formschlüssig geführte Teleskopführung sein.
Fig. 2 zeigt nun, wie Bremsstäbe 25a radial ausserhalb des Zellenrades 30d angeordnet werden können, um zu vermeiden, dass die ausgeschleuderten Kugeln zu hart gegen die Wandung des Mahlbehälters 2h fallen. Gemäss der Darstellung ist ein Teil der Bremsstäbe 25a radial gerichtet, doch ist es ebenso möglich, axial gerichtete Bremsstäbe zu verwenden.
Fig. 2 zeigt auch einen solchen axial gerichteten Bremsstab 25b radial ausserhalb eines Zellenrades 30d. Ähnlich wie bei der Konstruktion nach Fig. 1 ist die Trennvorrichtung mit dem Zellenrad 30d in einem Kolbenaggregat mit zwei Kolben 38c, 42c gelagert. Der Vorteil einer solchen Lagerung ist insbesondere darin zu sehen, dass dadurch die Trennvorrichtung unabhängig von den Schwingungen u.dgl. ist, die auf den Rührwerksrotor wirken. Aus diesem Grunde kann die Einstellung der Trennvorrichtung wesentlich präziser sein, was unabhängig davon gilt, wie diese Trennvorrichtung ausgebildet ist. Unter anderem ergeben sich damit auch geringere Abdichtungsprobleme, weil die Dichtspalte exakter zu bestimmen sind und während des Betriebes im wesentlichen unveränderbar bleiben.
Ein Problem mag sich dabei nur in bezug auf den Antrieb der Trennvorrichtung bzw. des Zellenrades 30b (Fig. 1) bzw. 30d (Fig. 2) ergeben. Fig. 2 zeigt, wie dieses Problem zu lösen ist. Da nämlich die Kolben 38c, 42c durch das über die Kanäle 39c, 43c geführte Fluid hin- und herbewegt werden, muss für den Antrieb des Zellenrades 30d ein entsprechender Ausgleich geschaffen werden. Dies kann prinzipiell so erfolgen, dass das Antriebsrad 31 mit der Hohlwelle 145 des Zellenrades 30d zwar axial verschiebbar, jedoch drehfest verbunden ist, so dass sich eine Art Teleskopführung ergibt. Durch seitliche Führungslager kann dann die Antriebsscheibe jeweils in ihrer Lage gehalten werden.
Gemäss Fig. 2 ist jedoch des Antriebsrad 31 an der Hohlwelle 145 in nicht dargestellter Weise befestigt. In diesem Falle ist es zweckmässig, wenn der Antriebsmotor 168 für die Welle 145 auf einer sich mit den Kolben 38c, 42c bewegenden Plattform 169 gelagert ist, die mit dem Kolben 42c über Säulen 170 verbunden ist. Das gleiche Problem kann allerdings auch an der Mündung der Hohlwelle 145 auftreten, die zweckmässig innerhalb einer Spritzkammer 171 angeordnet ist und einen Spritzflansch 172 trägt. Auch hier ist es wiederum möglich, eine Teleskopführung vorzusehen, was besonders vorteilhaft dann ist, wenn diese Teleskopführung für die Spritzkammer 171 und die Antriebsscheibe 31 gemeinsam ist. Andernfalls kann das Auslassrohr 173 dieser Spritzkammer 171 über einen Schlauch mit der jeweils ortsfesten Leitung verbunden sein.
Es sei darauf hingewiesen, dass eine Dichtungsschürze 175 rund um den einseitig offenen Zylinder 41c nicht notwendigerweise vorgesehen sein muss, sie ist aber gegebenenfalls vorteilhaft.
Fig. 3 veranschaulicht, wie die Lagerung des Rotationskörpers einer Trenneinrichtung mit einer üblichen Trennscheibe 426 verwirklicht werden kann,
die im Kolben 38b bzw. der Kolbenstange 415 an einer Antriebswelle 245 mittels der Lager 150 gelagert ist. Die Art der Lagerung entspricht demnach im wesentlichen der in den vorigen Figuren gezeigten Weise. Dagegen bildet es ein besonderes Problem, dass die im Kojben 38d im wesentlichen zylindrisch ausgebildeten Öffnung 413 einen Ringraum bildet. Nun ist es zwar prinzipiell möglich, an diesem Ringraum 413 eine die Welle 245 bzw. ihre Lager umgebenden, ebenfalls gleichachsigen Ringraum auch in der Kolbenstange 415 vorzusehen. In diesem Falle ist jedoch die Zugänglichkeit des Antriebsrades 231 erschwert bzw. müssten entsprechende zusätzliche Dichtungen vorgesehen sein.
Deshalb ist es bevorzugt, wenn die Kolbenstange 415 die aus Fig. 3A ersichtjiche Querschnittsform besitzt und in einer mittigen Öffnung 176 die Lageranordnung für die Antriebswelle 415 aufnimmt, wogegen in einer ausseraxialen Bohrung 177 das Mahlprodukt abgeführt wird. Selbstverständlich sind auch Lösungen möglich, bei denen mehrere solcher Bohrungen 177 angeordnet sind.
Gerade bei der aus Fig. 3 ersichtlichen Lösung ist es von Vorteil, dass der verhältnismässig heikel einzustellende Trennspalt 178 zwischen den Kolben 412 und der Trennscheibe 426 frei von jenen Erschütterungen und Biegemomenten ist, denen er bei Anbringung am Rotor der Rühwerksmühle bei den bisher bekannten Konstruktionen immer ausgesetzt war. Dabei ist es gewünschtenfalls auch möglich, der Trennscheibe 426 eine periodische Verschiebebewegung in Achsrichtung zu überlagern, ähnlich wie dies im Sinne einer blossen Oszillation bereits vorgeschlagen worden ist.
Während bei einer Zellenradkonstruktion gemäss den Fig. 1 und 2 der vom Rotor der Rührwerksmühle getrennte Antrieb den Vorteil erbringt, das Zellenrad 30b bzw. 30d mit höherer Geschwindigkeit antreiben zu können als den Rotor, wird man in der Regel die Trennscheibe 426 mit einer geringeren Geschwindigkeit antreiben. Dadurch ist der Ver-schleiss an den den Trennspalt 178 begrenzenden Verschleisskanten" 179 bzw. 180 geringer. Dabei kann der Antrieb für die Trennscheibe 426 in der gleichen Weise ausgebildet sein, wie dies oben beschrieben wurde. Nötigenfalls kann zwischen dem Antriebsmotor und dem Antriebsrad 231 ein entsprechendes Getriebe zur Untersetzung vorgesehen sein. Ferner sei erwähnt, dass gewünschtenfalls die Trennscheibe 426 an ihrer dem Mahlraum zugekehrten Oberfläche mit werkzeugartigen Rippen 21' versehen sein kann, die nicht nur eine Rührwirkung entfalten (was schon im Hinblick die Auflösung von Verklumpungen von Vorteil ist), sondern durch ihre Zentrifugalwirkung die Trennung unterstützen. In diesem Falle kann gegebenenfalls auch die Anordnung von Bremsstäben 25a bzw. 25b (vgl. Fig. 2) von Vorteil sein.
Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche verschiedenen Varianten denkbar; beispielsweise kann die Trennscheibe nach Fig. 3 über eine Verbindungseinrichtung 151 vom Rotor angetrieben sein. Ferner kann auch bei ihr die Antriebswelle zum Herausführen des Produktes hohl ausgebildet und über wenigstens eine Querbohrung mit der zylinderförmi-
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gen Öffnung 413 verbunden sein. Statt der Bremsstäbe 25a, 25b oder zusätzlich können auch radial erweiterte Räume als Beruhigungsräume für die Mahlkörper 15 vorgesehen sein. Anstelle des Motors 168 könnte ein Über- oder Untersetzungsgetriebe, gegebenenfalls ein Variatorgetriebe zwischen der Welle 245 und dem den Rotor treibenden Motor angeordnet werden.
Ein Variatorgetriebe oder ein Motor mit verstellbarer Drehzahl sind insbesondere für den Antrieb des Zellenrades 30b bzw. 30d günstig, um dessen Geschwindigkeit bzw. Zentrifugalwirkung an die Gegebenheiten (Mahlkörpermasse, Produktzähigkeit u.dgl.) anpassen zu können. Übrigens kann es vorteilhaft sein, das Zellenrad 30 mit leicht austauschbaren Zellenwänden 146 (Fig. 10) zu versehen, da diese einem höheren Verschleiss unterworfen sind. Zweckmässig bestehen sie deshalb aus Hartmetall.

Claims (9)

Patentansprüche
1. Trenneinrichtung für eine Rührwerksmühle mit einem eine Vorrichtung (38b—43b), zur Veränderung des Mahlkörperdruckes mit Hilfe eines Kolbens (38b; 38c; 38d; 42b), aufweisenden Mahibe-hälter (2f), in dem das Mahlgut mit Hilfe von mittels eines Rührwerksrotors bewegten Mahlkörpern (15) vermahlbar ist, welche Trenneinrichtung einen Rotationskörper aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (30b; 30d; 426) der Trenneinrichtung im Bereiche der Druckvorrichtung (38b-43b) angeordnet ist.
2. Trenneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle (145, 245) des Rotationskörpers (30b, 30d; 426) durch den Kolben (38b, 38c; 42b) dieser Druckvorrichtung hindurchgeführt und an diesem gelagert ist.
3. Trenneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (30b; 30d; 426) eine wenigstens an ihrer Mündung zum Innenraum des Mahlbehälters (2) ausschliesslich von rotierbaren Flächen (30, 146) begrenzte Trenneinrichtungsöffnung (144) grösseren Querschnittes besitzt, als es dem Querschnitt der Mahlkörper (15) entspricht, wobei durch die von der Trenneinrichtungsöffnung (144) wegweisende Fliehkraft, auf Grund der Drehung des Rotationskörpers (30b; 30d), die Mahlkörper zum Freihalten der Öffnung (144) radial ausschleuderbar sind.
4. Trenneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die die Trenneinrichtungsöffnung (144) ausschliesslich begrenzenden rotierbaren Flächen (30, 146) um eine gemeinsame Achse (145) drehbar und vorzugsweise unmittelbar, insbesondere einstückig, miteinander verbunden sind.
5. Trenneinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationskörperflächen (30, 146) an einem Zellenrad (30b; 30d) als Rotationskörper ausgebildet sind.
6. Trenneinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (30b) und der Rührwerksrotor (3f) einen gemeinsamen Antrieb (31) besitzen und vorzugsweise miteinander zu gemeinsamer Drehung verbunden (151) sind.
7. Trenneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotationskörper (30; 30b; 30d; 426) einen vom Antrieb des Rührwerksrotors (3; 3f) gesonderten Antrieb (31; 231 ) aufweist.
8. Trenneinrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Rotationskörperflächen an der dem Mahlraum zugewandten und/oder radial aussen liegenden Seite der Trenneinrichtung Beruhigungs- und/oder Bremsanordnungen (25a) für die Mahlkörper (15) vorgesehen sind.
9. Trenneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie die Aus-lass-Trenneinrichtung der Rührwerksmühle bildet.
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