CH679782A5 - - Google Patents

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Publication number
CH679782A5
CH679782A5 CH259089A CH259089A CH679782A5 CH 679782 A5 CH679782 A5 CH 679782A5 CH 259089 A CH259089 A CH 259089A CH 259089 A CH259089 A CH 259089A CH 679782 A5 CH679782 A5 CH 679782A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
roving
bobbin
bobbins
increased
layers
Prior art date
Application number
CH259089A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Juergen Schoenfelder
Matthias Pfalz
Klaus Boehme
Original Assignee
Grossenhainer Textilmaschinen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grossenhainer Textilmaschinen filed Critical Grossenhainer Textilmaschinen
Publication of CH679782A5 publication Critical patent/CH679782A5/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/04Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously flyer type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

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CH 679 782 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Vorgarnspulen, die für eine automatische Beschickung des Spulengatters der Ringspinnmaschine geeignet sind.
Anwendung findet das Verfahren an Vorspinnmaschinen.
An Vorspinnmaschinen wird bekanntlich mittels eines Zentralantriebes die Antriebsdrehzahl geregelt. Das Verhältnis Spinnflügeldrehzahl - Liefergeschwindigkeit wird davon nicht beeinflusst, so dass die Vorgarndrehungen immer konstant bleiben. Durch die Trennung des Zentralantriebes in Gruppenantriebe, wie sie aus dem DD-WP D01H/ 251 855/2 hervorgehen, ist eine Beeinflussung des vorgenannten Verhältnisses möglich geworden.
Da an der Ringspinnmaschine die Abzugsbedingungen für das Vorgarn nahezu gleichbleibend sind, lag bisher keine Veranlassung vor, von einer ebenfalls über den gesamten Prozess der Vorgarnspulenherstellung gleichbleibenden Vorgarndrehung abzugehen. Mit den so in üblicher Weise hergestellten Vorgarnspulen ist jedoch ein automatischer Wechsel der Vorgarnspulen an der Ringspinnmaschine problematisch.
Ziel der Erfindung ist es, Schädigungen bzw. ein Zerreissen des Vorgarnes bei Einsatz von Vorgarnspulen für den automatischen Vorgarnspulen-wechselprozess zu vermeiden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Vorgarnspulen zu schaffen, welches für den Vorgarnspulenwechsel an der Ringspinnmaschine optimale Abzugsbedingungen zulässt, wobei das Vorgarn den extremen mechanischen Beanspruchungen gerecht wird.
Erfindungsgemäss ist dies durch ein Verfahren gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vorgarndrehung innerhalb einer Vorgarnspulenbewicklung variiert, indem die Anzahl der Vorgarnlagen und die erhöhte Flügeldrehzahl durch Zähler und Regler in einem Mikrorechner so optimiert werden, dass das Vorgarn über eine bestimmte Anzahl von Vorgarnlagen eine erhöhte Drehung von 10 bis 30% erhält.
Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Diagramme wird die Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein Diagramm mit zweimaligem Vorgarndrehungswechsel in Abhängigkeit des Spulenfüllungsgrades
Fig. 2 ein Diagramm mit einmaligem Vorgarndrehungswechsel in Abhängigkeit des Spulenfüllungsgrades
In Ringspinnmaschinen, die mit einer automatischen Vorgarnbeschickung ausgerüstet sind, werden die ablaufenden Vorgarnhülsen durch bewickelte Vorgarnspulen ersetzt. Dieser Wechselvorgang findet ohne Unterbrechung des Spinnprozesses statt. Dabei werden das ablaufende und das neue Vorgarnstück mechanisch miteinander verbunden sowie die Vorgarnhülse und die Vorgarnspule bei normalen Prozessbedingungen mehrmalig im Vor-
garnspulenwechselwagen verschoben, so dass das Vorgarn während des Spulenwechselvorganges erhöhten mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist.
Das Vorgarn läuft beispielsweise mit einer Umschlingung von 180° über Rollen und Kanten, an denen es häufig zum Drehungsstau kommt, und die Dynamik der Verschiebebewegung der Spule innerhalb des Spulenwechselwagens führt zu Längskräften im Faserverband, die insgesamt eine Zugfestigkeitsminderung zur Folge haben. Durch Rotationsbewegungen der ablaufenden Vorgarnhülse, die im Charakter des Wechselvorganges liegen, können vereinzelt Windungen abrutschen, die zum Drehungsverlust und zur Zugfestigkeitsminderung des Vorgarnes führen.
Es ist bekannt und verfahrenstechnisch bedingt, dass die Zugfestigkeit von Vorgarn zu Beginn der Spulenbildung durch schwellende Wickelkräfte, insbesondere schlagende Hülsen, herabgesetzt ist.
Diese produktionsbedingten Einflüsse, besonders wenn sie zu extremen Vorgarnzugkräften führen, können den Faserverband schädigen.
In exponierten Bereichen der Spulenbewicklung, in denen das Vorgarn zusätzlich hohen mechanischen Beanspruchungen, beispielsweise während des automatischen Spulenwechselvorganges, ausgesetzt ist, wurden erfindungsgemäss im Vorspinn-prozess durch eine Erhöhung der Flügeldrehzahl um 10 bis 30% im Vorgarn echte Mehrdrehungen erzeugt.
Die Länge des mit Mehrdrehungen versehenen Vorgarnstückes richtet sich nach textil-technologi-schen Gesichtspunkten, wie der Spulenwechsel-zeit, die im Mikrorechner programmierbar und steuerbar ist. Das mit Mehrdrehungen beaufschlagte Vorgarnstück wird vollständig für den Wechselvorgang benötigt bzw. gelangt als auf der Hülse verbleibendes Reststück in den Abfall.
Die Mehrdrehungen werden je nach Anforderung an die Festigkeit des Vorgarns vorzugsweise am Spulenanfang und am Spulenende erzeugt (Fig. 1).
Zur Durchführung des automatischen Spulenwechselvorganges werden zwangsläufig mehrere Windungen mit überdrehtem Vorgarn am Spulenanfang benötigt (Fig. 2).
Zur Realisierung der vorgegebenen technologischen Parameter in den beschriebenen Bewicklungsphasen werden an sich bekannte Zähler und Regler eingesetzt.
Nach der Phase der erhöhten Flügeldrehzahl ändert sich das Flügeldrehzahliiefergeschwindigkeits-verhältnis in dem Masse, wie es normalerweise von der Technologie vorgesehen ist. Die kurzfristigen Änderungen der Produktionsbedingungen führen zu kaum spürbaren Einschränkungen der Maschia nenproduktivität.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von Vorgarnspulen für die automatische Beschickung von Spulengattern an Ringspinnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorgarndrehung innerhalb einer Vor-
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garnspulenbewicklung variiert wird, indem die Anzahl der Vorgarnlagen und die erhöhte Flügeldrehzahl durch Zähler und Regler in einem Mikrorechner so optimiert werden, dass das Vorgarn über eine bestimmte Anzahl von Vorgarnlagen eine erhöhte Drehung von 10 bis 30% erhält.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Vorgarn am Spulenanfang und am Spulenende eine erhöhte Drehung von 10 bis 30% erteilt wird.
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CH259089A 1988-07-25 1989-07-11 CH679782A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD31824888A DD286002A5 (de) 1988-07-25 1988-07-25 Verfahren zur herstellung von vorgarnspulen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH679782A5 true CH679782A5 (de) 1992-04-15

Family

ID=5601190

Family Applications (1)

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CH259089A CH679782A5 (de) 1988-07-25 1989-07-11

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DD (1) DD286002A5 (de)
DE (1) DE3920915A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DD234040B5 (de) * 1985-01-25 1994-03-24 Grossenhainer Textilmaschinen Verfahren zur steuerung von vorspinnmaschinen mit dezentralem antriebssystem
DD217832B3 (de) * 1983-06-09 1991-03-28 Grossenhainer Textilmaschinenbau Gmbh,De Vorspinnmaschine mit dezentralem antrieb

Also Published As

Publication number Publication date
DD286002A5 (de) 1991-01-10
DE3920915C2 (de) 1993-09-09
DE3920915A1 (de) 1990-02-01

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