CH679793A5 - - Google Patents

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CH679793A5
CH679793A5 CH94090A CH94090A CH679793A5 CH 679793 A5 CH679793 A5 CH 679793A5 CH 94090 A CH94090 A CH 94090A CH 94090 A CH94090 A CH 94090A CH 679793 A5 CH679793 A5 CH 679793A5
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CH
Switzerland
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inscription
grave
carrier plate
board
plate
Prior art date
Application number
CH94090A
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English (en)
Inventor
Moritz Winkler
Original Assignee
Moritz Winkler
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H13/00Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/003Funeral monuments, grave sites curbing or markers not making part of vaults
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/08Fastening or securing by means not forming part of the material of the label itself
    • G09F3/18Casings, frames or enclosures for labels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

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CH 679 793 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Grabbeschriftung in Form eines festen Ständers bestehend aus Häring und daran befestigter Trägerplatte zur Aufnahme einer auswechselbaren Beschriftungstafel.
Grabbeschriftungen bestehen allgemein aus Grabsteinen oder Grabplatten. Diese erfordern aber normalerweise einige Wochen Lieferzeit, bis sie ausgesucht sind und dann vom Steinmetz bearbeitet geliefert werden können. Bis jeweils die definitive Beschriftung geliefert wird, behilft man sich mit provisorischen Grabbeschriftungen, welche trotzdem eine ansprechende Form und ein nettes Aussehen haben sollten.
In den meisten Fällen werden für die provisorische Anschrift eines frischen Grabes Trägerplatten verwendet, welche an einem Pfahl oder Häring befestigt sind. Die Anschrift dieser provisorischen Grabbezeichnung soll auswechselbar sein, um den Ständer bestehend aus Häring und Trägerplatte mehrfach verwenden zu können. Man hat bisher die Beschriftungstafel aus verschiedenen Elementen aufgebaut, um die auf Papier geschriebene Anschrift gegen das Wetter zu schützen.
Direkt auf ein beschriftetes Papier wird eine Glasscheibe gelegt. Zusammen werden beide Teile in einen Metallrahmen geschoben. Diesen Metallrahmen stülpt man nun über die Trägerplatte des Ständers. Auf diese Art ist das Anschriftpapier nirgends durch eine Dichtung gegen Wasser geschützt. Der Metallrahmen und das Schutzglas schützen nur bedingt gegen Regen und überhaupt nicht gegen Tau und Kondenswasser. Dies hat zur Folge, dass diese provisorische Anschrift schon nach kurzer Zeit verwittert ist und einen ungepflegten und verwahrlosten Eindruck macht. Verwahrloste Gräber, und insbesondere frische Gräber die einen ungepflegten Eindruck machen, wirken pietätlos und sind in höchsten Masse unerwünscht.
Die vorliegende Erfindung stellt sich nunmehr die Aufgabe, eine Grabbeschriftung der eingangs genannten Art derart zu verbessern, dass auch unter den schlechtesten Witterungsbedingungen und bei mehrmonatigem Verbleiben der provisorischen Grabbeschriftung diesselbe bis zum Schiuss ein sauberes Aussehen aufweist. Trotzdem soll die mehrfache Verwendung vom Material der auswechselbaren Teile gewährleistet sein.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht der Einzelteile der Grabbeschriftung;
Fig. 2 einen Schnitt von der Seite durch Trägerplatte, Anschrifttafel und Haltevorrichtungen.
Die erfindungsgemässe Grabbeschriftung wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, besteht aus einem Ständer 1 mit einer Trägerplatte 3 und einem Pfahl oder Häring 2, die fest miteinander verbunden sind, und einer Beschriftungstafel 4. Der Häring 2 ist am oberen Ende um einen Winkel a, welcher kleiner ist als 180 Grad, abgewinkelt. An diesem abgewinkelten, oberen Ende ist der Trägerplatte 1 mittels einer
Niet-, Schraub- oder Schweiss-Verbindung am Häring 2 befestigt. Durch die abgewinkelte Anordnung ist die Anschrift vom stehenden Grabbesucher leicht lesbar obwohl sie sich meist nur 20 bis 30 cm über dem Boden befindet. Der Häring 2 ist am unteren Ende zumeist leicht zugespitzt, damit er leichter im Erdreich verankert werden kann. Die Trägerplatte 3 ist mit dem Häring 2 fest verbunden. Der Ständer 1, bestehend aus Trägerplatte 3 und Häring 2, ist ein immer wieder für neue Gräber verwendbarer Teil der Grabbeschriftung.
Auf die Trägerplatte 3 wird eine Beschriftungstafel 4 mit etwas grösseren Abmessungen gelegt, die somit die Trägerplatte allseitig um circa 1-2 mm überlappt. Lediglich im Eckbereich ist die Beschriftungstafel 4 durch entsprechende Ausschnitte 8 auf das Mass der Trägerplatte reduziert. Hierdurch wird eine ästhetisch ansprechende Lösung bewirkt, bei der die Haltevorrichtungen in montiertem Zustand mit ihrer Aussenkantur genau mit den Aussenkanten der Beschriftungstafel 4 fluchten. Die Beschriftungstafel 4 wird auf der Trägerplatte 3 dadurch befestigt, dass über jede der vier Ecken eine Haltevorrichtung 5 gestülpt wird. Um das Abgleiten der Haltevorrichtungen 5 an den Ecken zu vermeiden, sind in der Beschriftungstafel 4 an allen vier Ecken Vertiefungen 6 angebracht, in welchen sich die Haltevorrichtungen 5 mit den zu den Vertiefungen 6 formschlüssigen Noppen 7 halten können. Die Haltevorrichtungen 5 sind aus elastischem Material gefertigt, sodass sie über die Ecken der Trägerplatte 3 und der Beschriftungstafel 4 gestülpt werden können und sich dann, wie in Fig. 2 sichtbar, über Eck an beide Teile anschmiegt. Um dies zu erreichen, müssen die Öffnungen der Haltevorrichtungen 5 der Dicke von Trägerplatte 3 und Beschriftungstafel 4 zusammen entsprechen und die Vertiefungen 6 sowie die Noppen 7 in der richtigen Lage der die Ecke bildenden Kanten respektive Nuten liegen.
Die Beschriftungstafel 4 wird aus Metall oder Kunststoff hergestellt. Die Beschriftungstafel 4 kann auf einer Metallplatte zum Beispiel mittels Gravur und auf Kunststoff durch Beschichten mit dem jeweiligen Namen beschriftet werden. Gravierte Metallplatten aus Aluminium können mit anderem Aluminium-Abfall entsorgt werden.
Demgegenüber hat die Verwendung von thermoplastischem Kunststoff als Basismaterial für die Beschriftungstafel 4 einige Vorteile. Thermoplastischer Kunststoff kann durch den Hersteller dieser Beschriftungstafeln 4 zurück genommen und zerkleinert werden. Das dabei entstehende Granulat wird neuem Material zugemischt und wird gleich wieder zur Herstellung solcher Beschriftungstafeln 4 eingesetzt.
Solche aus Kunstsstoff hergestellte Beschriftungsplatten können mit Leichtigkeit mit Silber, Gold oder Holzmaserung darstellendem Material beschichtet werden. Die Beschriftung wird durch Heissprägung im Abrollverfahren auf die Beschriftungstafel 4 appliziert.
Bei der Wahl des Materials für die Beschriftungstafel 4 und die Haltevorrichtung 5 wird darauf geachtet, dass die Tafel auch über Monate dem
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Wetter ausgesetzt sein Kann und immer frisch aussieht. Während der Ständer, bestehend aus Häring 2 und Trägerplatte 3 aus verzinktem Stahl oder Aluminium hergestellt wird, sind Beschriftungstafel 4 und Haltevorrichtung 5 aus wetterfestem Kunst- 5 stoff gefertigt.
Das Material, welches für die Beschichtung und/oder für die Beschriftung der Beschriftungstafel 4 verwendet wird, kann zusammen mit dem Material der Beschriftungstafel wiederverarbeitet wer- 10 den.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Grabbeschriftung in Form eines festen Stän- 15 ders bestehend aus Häring (2) und daran befestigter Trägerplatte (3) zur Aufnahme einer auswechselbaren Beschriftungstafel (4), dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftungstafel (4) aus wetterbeständigem, direkt beschriftbarem Material 20 besteht und mittels Haltevorrichtungen (5) auf der Trägerplatte (3) befestigt ist.
2. Grabbeschriftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftungstafel (4)
aus wiederverwertbarem Kunststoff hergestellt ist. 25
3. Grabbeschriftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschriftungstafel (4) aus einem Material besteht, auf das die Schrift durch Beschichtung oder Gravur aufbringbar ist.
4. Grabbeschriftung nach Anspruch 1, dadurch 30 gekennzeichnet, dass die Beschriftungstafel (4)
aus einem Material besteht, dessen Oberfläche Silber-, gold- oder holzmaserungartig beschichtet ist.
5. Grabbeschriftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (5) 35 für die Beschriftungstafel (4) nur an den Ecken im Eingriff sind.
6. Grabbeschriftung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltevorrichtungen (5)
die Beschriftungstafel (4) durch ihre Eigenelastizi- 40 tät auf der Trägerplatte (3) formschlüssig und sicher halten.
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CH94090A 1990-03-22 1990-03-22 CH679793A5 (de)

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CH94090A CH679793A5 (de) 1990-03-22 1990-03-22
DE19904028247 DE4028247A1 (de) 1990-03-22 1990-09-06 Grabbeschriftung

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RU2164358C1 (ru) * 1999-10-22 2001-03-20 Морозов Сергей Борисович Способ защиты художественного полотна от подделки
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DE4028247A1 (de) 1991-09-26

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