CH680302A5 - - Google Patents
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/16—Machines slitting solely by one or more rotating saws, cutting discs, or wheels
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/10—Making by using boring or cutting machines
- E21D9/1006—Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools
- E21D9/1013—Making by using boring or cutting machines with rotary cutting tools on a tool-carrier supported by a movable boom
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Description
1
CH 680 302 A5
2
Beschreibung
Es ist bekannt, mit sogenannten Teilschnittmaschinen, die mit Schrämköpfen ausgerüstet sind, Stollen und Tunnel aufzufahren. Ihr wesentlicher Nachteil ist, dass mit konventionellen Schrämwerkzeugen Gesteine grösserer Härte und höheren Quarzgehaltes nicht mehr gebohrt werden können -zumindest nicht mehr wirtschaftlich.
Durch die Vorrichtung gemäss Patentanspruch 1 wird das hinterschnittene Gestein grobstückiger -damit schneller und rationeller - abgetragen als mit bekannten Teilschnittmaschinen. Die maximalen Hinterschneidvorgaben liegen in hartem Gestein bei 10-20 cm/Schnitt. Der wesentliche Vorteil der nachfolgend beschriebenen Techniken liegt u.a. darin, dass z.B. mit nur einem Hinterschneidbohrkopf und einem vergleichsweise simplen Vortriebsaggregat beliebige Tunnelprofile mit relativ hohen Vortriebsleistungen gebohrt werden können - insbesondere sogenannte Bogenprofile. Durch die Aktivierung werden die sonst erforderlichen Andruckkräfte auf 10% und weniger reduziert, so dass wesentlich leichtere Vortriebsmaschinen verwendet werden können.
Natürlich können auch mehrere Bohrköpfe zugleich zum Einsatz gebracht werden - oder mehrere Hinterschneidscheiben oder dgl. auch mehrere Stufen gleichzeitig spaltend abtragen. Aber auch kreisrunde Tunnelbohrungen können mit der erfindungs-gemässen Technik zum Bogenprofil mit gerader Sohle nachgeschnitten werden - hierfür wird gesonderter Schutz beansprucht.
In Fig. 1 ist 1 ein über 2 angetriebenes Hinterschneidwerkzeug. 3 ist der Gelenkkopf und 4 das Verschiebestück. 5 ist die hiert auslaufende Hinterschneidlinie. Das Vortriebsaggregat in welchem das Schiebestück 4 mit dem Gelenkkopf 3 gleitet, ist nicht dargestellt - ist aber in Fig. 5 unter 16 gezeigt.
In Fig. 2 ist 6 die Höhenveränderbarkeit des Verschiebestückes um ein rechteckiges Profil mit senkrechten Wänden bohren zu können und eine flache Sohle zu erhalten. 7 ist wieder das Hinterschneidwerkzeug, das bei diesem dargestellten Bohrsystem auf der Sohle in der Spur 1 mit dem Bohren beginnt, von links nach rechts; 2' und 3' sind die nachfolgenden Schnitte - in der Firste dann rund auslaufend -für den Fall, dass die Kaverne 6 nach oben bogenförmig ausgebohrt werden soll. Hierbei ist das Verschiebestück 4 ganz oben und arbeitet der das Werkzeug tragenden Gelenkkopf 3 radial nach oben - Schicht für Schicht abtragend 5 - bis zum Erreichen des oben runden Enddurchmessers.
Mit dem nachfolgend erklärten Doppelbohrkopf gemäss Fig. 3 kann alternativ z.B. im Mittelpunkt zunächst der Einbruch - und dann hinterschneidend von innen nach aussen erweiternd abgetragen werden. Die Anwendung dieses Verfahrens dient zum Bohren spezieller Profile - u.a. Bogenprofile. Dieser Doppelbohrkopf ist auf der einen Seite mit einer Schrämwalze oder Halbkugel 8 versehen und auf der anderen Seite mit einem Hinterschneidwerkzeug 9; beides wird um den Drehpunkt 10 geschwenkt um alternativ z.B. zum Glätten der Sohle zum Einsatz gebracht werden zu können. Als
Schrämwalze ist sie auch an ihrer Vorderfront mit Picken, Zähnen oder dgl. versehen, um auch Pilotlöcher, Einbrüche bohren zu können.
In Fig. 4 sind 11 die an der rotierenden - ggf. aktivierten Scheibe 12 radial angeordneten einseitig konischen Diskenrollenbohrwerkzeuge, mit denen von einem Einbruch oder Pilotloch aus hinterschneidend gestuft spaltend abgetragen wird. 13 ist die Mittelachse der rotierend angetriebenen Scheibe 12 mit 14 ist eine schlagend arbeitende Aktivierung über einen Exzenter angedeutet, die in bekannterweise gleichzeitig die Scheibe 12 mit den Werkzeugen 11 antreibt - oder die schlagend fräsenden Scheiben 1, 9, 18. 15 ist ein Hydraulikzylinder oder sonstiges Ausfahrsystem, mit welchem Stollen, Kavernen und dgl. unterschiedlicher Durchmesser, Breiten und Höhen gebohrt werden können.
In Fig. 5 ist 16 ein Raupenfahrwerk mit einer Vorführung 17 als Kufe, Rolle oder dgl. ausgebildet -und dem Hinterschneidwerkzeug 18. Es ist ein lineares hinterschneidendes Abtragen 19 möglich, und zwar unter Verwendung einer Vorführung 17, um die Hinterschneidtiefe konstant halten zu können 20 - in Kombination mit einem kontinuierlich schreitenden Vorschubaggregat. Ein Raupenfahrwerk 16 kann als Vorschubeinrichtung verwendet werden -wobei die Raupe 21 stärker / schneller angetrieben wird als 22, um eine Andruckkomponente bei diesem Einsatz des seitlichen Abtragens für die Vorführung und das Werkzeug zu erzeugen; alternativ wird die Raupe 22 gebremst, um gleiches zu erreichen.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Bohren von unterirdischen Hohlräumen mit einem Rechteck- oder Bogenprofil und flacher Sohle durch Abtragen von Gesteinsschichten, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinterschneidendes Bohrwerkzeug an einem Arm und dieser gelenkig und bewegbar an einem Gelenkkopf eines Vortriebaggregates befestigt ist (Fig. 1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkkopf (3) höhenveränderlich ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Diskenbohrwerkzeug (1,11,18) zum hinterschneidenden Abtragen vorhanden ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bohrwerkzeug ein aktivierter Walzen- oder Kugel-Schrämbohrkopf ist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrwerkzeuge aktiviert sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass beim linearen Hinterschneiden die Hinterschneidtiefe durch eine Vorführung (17) über eine Kufe oder Rolle bestimmt wird.
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Priority Applications (4)
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| CH736/88A CH680302A5 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 | |
| DE3905737A DE3905737A1 (de) | 1988-03-01 | 1989-02-24 | Verfahren zum bohren von stollen, tunnel, kavernen und dgl. - u. a. von bogenprofilen - mit gestuft spaltend abtragenden vorzugsweise aktivierten hinterschneidwerkzeugen, die an einem im mittelpunkt in allen richtungen gelenkig und bewegbar angeordneten arm befestigt sind |
| NO890836A NO890836D0 (no) | 1988-03-01 | 1989-02-27 | Anordning for boring av tunneler. |
| ZA891505A ZA891505B (en) | 1988-03-01 | 1989-02-28 | Process for drilling galleries,tunnels,etc. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH736/88A CH680302A5 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH680302A5 true CH680302A5 (de) | 1992-07-31 |
Family
ID=4194004
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH736/88A CH680302A5 (de) | 1988-03-01 | 1988-03-01 |
Country Status (4)
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Also Published As
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