CH680361A5 - - Google Patents
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Description
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CH 680 361 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Auspressen plastischer Massen aus Kartuschen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
Solche Geräte werden beim Ausbau von Gebäuden zum Füllen von Fugen sowie bei Arbeiten an bestehenden Gebäuden, zum Beispiel zum Ausfüllen von Rissen verwendet.
Ein Gerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, das als Zusatzgerät für eine Handbohrmaschine ausgebildet ist, geht aus der US-PS 3 985 273 hervor. In dem Spannfutter der unter dem Gehäuse angeordneten Bohrmaschine ist dabei eine biegsame Welle eingespannt, die ein Getriebe am vorderen Ende des Gehäuses antreibt, von welchem eine Welle zu dem am hinteren Ende des Gehäuses angeordneten Schneckengetriebe führt, welches über ein Ritzel, die als Zahnstange ausgebildete Kolbenstange antreibt. Die Kolbenstange ragt dabei hinten aus dem Gehäuse heraus, und zwar bei voller Kartusche praktisch mit ihrer gesamten Länge. Das bekannte Gerät ist durch das Getriebe am vorderen Ende der Kartuschenschale relativ aufwendig. Vor allem aber ist die ohnehin recht dünne Kolbenstange, die aus dem hinteren Getriebegehäuse ragt, einer hohen Verbiegungs- und Verschmutzungsgefahr ausgesetzt, zumal ein solches Gerät vor allem am Bau verwendet wird, also in einer rauhen Umgebung und unter rauher Handhabung. Ein weiterer Nachteil des bekannten Geräts besteht darin, dass der Motor, die Kartusche, das vordere Getriebe, also fast alle schweren Teile und damit das Gesamtgewicht vor dem Pistolengriff liegen. Dadurch benötigt man praktisch zwei Hände zum Halten des Geräts, so dass es in vielen Fällen nicht einsetzbar ist, z.B. auf einer Leiter oder in anderen Fällen, in denen man die andere Hand zu einem anderen Zweck benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, das bekannte Gerät einfacher, robuster und leichter handhabbar auszubilden.
Dies wird erfindungsgemäss durch das im Anspruch gekennzeichnete Gerät erreicht. In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Elektromotoren weisen normalerweise eine sehr hohe Drehzahl auf. Andererseits besitzt ein Schneckengetriebe, wie es nach dem Anspruch 1 vorgesehen ist, ein hohes Übersetzungsverhältnis. Demgemäss ist mit dem erfindungsgemässen kompakten, gut handhabbaren Gerät ein fein dosiertes Auspressen der plastischen Masse aus der Kartusche, wie es für diffizilere Verfugungsarbei-ten unerlässlich ist, möglich. Die Ausführungsform nach Anspruch 2 bis 7 hat dabei den wesentlichen Vorteil,, dass durch das zweite Schneckengetriebe das Übersetzungsverhältnis nochmals drastisch erhöht wird, also besonders fein dosiert werden kann.
Durch das hohe Übersetzungsverhältnis wird allerdings der Kolben durch den Elektromotor auch nur langsam zurückgefahren, so dass die Kartusche nicht abrupt drucklos gemacht werden kann,
wie es erforderlich ist, um ein Austreten der plastischen Masse schlagartig zu stoppen.
Dieses Problem wird durch die Kupplung nach dem Anspruch 8 gelöst, von der vorteilhafte Ausgestaltungen in den Ansprüchen 9 bis 13 angegeben sind.
Nach dem Anspruch 4 weist das Gehäuse einen sich vom Bereich des Pistolengriffs nach hinten erstreckenden Abschnitt zur Aufnahme der Kolbenstange im zurückgefahrenen Zustand des Kolbens auf. Ferner ist nach dem Anspruch 5 der Elektromotor auf dem sich nach hinten erstreckenden Gehäuseabschnitt angeordnet, wobei sich seine Antriebswelle parallel zur Kolbenstange nach vorne erstreckt, und zwar zu dem Getriebe, welches im Bereich oberhalb des Pistolengriffs angeordnet ist. Durch diese Massnahmen ist das Gerät, wenn es am Pistolengriff gehalten wird, weitgehend ausbalanciert, so dass das Handgelenk kaum beansprucht wird, was die Handhabung sehr erleichtert.
Nachstehend ist eine Ausführungsform des erfindungsgemässen Geräts anhand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Gerät;
Fig. 2 einen Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1; und
Fig. 4 eine Ansicht des Tastendruckschalters zur Betätigung des Geräts in vergrösserter Wiedergabe.
Das Gerät zum Auspressen plastischer Massen, wie Einkomponenten-Klebstoffe, weist ein Gehäuse 1 mit Pistolengriff 2 auf. Das Gehäuse 1 besteht aus einem sich vom Bereich des Pistolengriffs 2 nach hinten erstreckenden Abschnitt 3 und einem sich vom Bereich des Pistolengriffs 2 nach vorne erstreckenden Abschnitt 4, der schalenförmig ausgebildet ist und eine nicht dargestellte, mit der plastischen Masse gefüllte Kartusche aufnimmt.
Vom Kolben 5 zum Auspressen der plastischen Masse aus der in dem vorderen schalenförmigen Abschnitt 4 angeordneten, nicht dargestellten Kartusche erstreckt sich nach hinten eine Kolbenstange 6. Die Länge des hinteren Gehäuseabschnittes 3 ist dabei so bemessen, dass er die Kolbenstange 6 auch in zurückgefahrenem Zustand vollständig aufnimmt.
Gemäss Fig. 2 ist die Kolbenstange 6 rohrförmig ausgebildet und auf einer dazu koaxial angeordneten Führungsstange 7 verschiebbar angeordnet.
Die Kolbenstange 6 weist aussen ein Schraubgewinde 8 auf, welches mit dem Innengewinde einer Mutter 9 in Eingriff steht. Die mit dem Schraubgewinde 8 versehene Kolbenstange 6 und die Mutter 9 bilden damit ein Schraubengetriebe.
Die Kolbenstange 6 ist drehfest mit dem Gehäuse verbunden. Dazu sind zwei Längsnuten 10, 11 aussen an der Kolbenstange 6 vorgesehen, in welche am Gehäuse befestigte Vorsprünge eingreifen, wobei in der Zeichnung (Fig. 1) nur ein Vorsprung 12 dargestellt ist.
An der Mutter 9 des Schraubengetriebes ist
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drehfest und koaxial das Schneckenrad 13 eines Schneckengetriebes angeordnet. Die Welle 15 der Schnecke 14 des Schneckengetriebes erstreckt sich von der Schnecke 14 im Gehäuse 1 seitlich senkrecht nach oben und ist an beiden Enden über am Gehäuse 1 befestigte Lager 16,17 gelagert.
Auf dem oberen Endabschnitt der Welle 15 der Schnecke 14 ist zugleich das Schneckenrad 18 eines zweiten Schneckengetriebes aufgekeilt. Die Schnecke 19 des zweiten Schneckengetriebes sitzt auf der Antriebswelle 20 eines Elektromotors 21. Die Antriebswelle 20 erstreckt sich dabei von dem im oberen Bereich des hinteren Gehäuseabschnittes 3 angeordneten Elektromotor 21 parallel zu Kolbenstange 6 nach vorne und ist bei 22 am Gehäuse 1 gelagert.
Durch das Gewicht des Elektromotors 21 am hinteren Gehäuseabschnitt 3, die nicht dargestellte Kartusche im vorderen Gehäuseabschnitt 4 und das Getriebe, also die Mutter 9, das Schneckenrad 13 und die Schnecke 14 des ersten Schneckengetriebes, die Welle 15 und das sich über die Mutter 9 und das Schneckenrad 13 des ersten Schneckengetriebes erstreckende Schneckenrad 18 und die Schnecke 19 des zweiten Schneckengetriebes, im Bereich oberhalb des Pistolengriffs 2, liegt der Schwerpunkt des Geräts etwa oberhalb des Pistolengriffs 2, wodurch es ausbalanciert ist und gut in der Hand liegt.
Durch ein vor der Mutter 9 und ein hinter dem Schneckenrad 13 angeordnetes Lager 23, 24 werden die Mutter 9 und das Schneckenrad 13 am Gehäuse 1 gelagert.
Zwischen der Mutter 9 und der mit dem Schraubgewinde 8 versehenen Kolbenstange 6 ist eine Kupplung vorgesehen. Dazu sind in der Mutter 9 drei um 120° versetzt angeordnete Segmente 25, 26, 27 angeordnet, die das Innengewinde der Mutter 9 tragen. Die Gewindesegmente 25, 26, 27 sind in entsprechenden Ausnehmungen 28, 29, 30 in der Mutter 9 radial verschiebbar gelagert.
Die Gewindesegmente 25, 26, 27 sind elektromagnetisch betätigbar. Dazu weist jedes Gewindesegment 25, 26, 27 an seiner der Kolbenstange 6 abgewandten Seite einen Anker 31, 32, 33 auf, der mit jeweils einem in der Zeichnung nicht dargestellten Elektromagneten zusammenwirkt.
Durch Druckfedern 34, 35, 36 sind die Gewindesegmente 25, 26, 27 in Eingriff in das Schraubgewinde 8 der Kolbenstange 6 belastet.
Zur Stromzuführung zu den Elektromagneten, welche die Gewindesegmente 25, 26, 27 betätigen, sind konzentrisch um die Mutter 9 zwei nicht dargestellte stromführende Leiterbahnen vorgesehen, von denen der Strom für die Elektromagneten über in der Zeichnung nicht dargestellte Schleifkontakte abgenommen wird, die an der Mutter 9 befestigt sind.
Wenn die Elektromagnete erregt werden, werden also die Gewindesegmente 25, 26, 27 und damit die Mutter 9 ausser Eingriff mit dem Schraubgewinde 8 der Kolbenstange 6 gebracht. In diesem entkuppelten Zustand der Kolbenstange 6 kann der Kolben 5 schnell in seine zurückgezogene Position bewegt werden, und zwar geschieht dies mittels einer Rückholfeder 37, die in der als Rohr ausgebildeten Führungsstange 7 angeordnet und als Zugfeder ausgebildet ist, welche einerseits am Kolben 5 bzw. dem vorderen Bereich der Kolbenstange 6 und andererseits am hinteren Ende des hinteren Gehäuseabschnitts 4 befestigt ist. Durch Zurückziehen des Kolbens 5 mittels der Rückholfeder 37 wird die Kartusche abrupt drucklos gemacht.
Die rohrförmige Kolbenstange 6 mit dem Schraubengewinde 8 besteht vorzugsweise aus Kunststoff. Dadurch wird ein Fressen des Schraubengewindes 8 verhindert und zugleich eine spürbare Gewichtsverminderung erzielt.
Auch ist das Schraubengewinde 8 der Kolbenstange 6 vorzugsweise in Form eines Schneckengewindes, d.h. mit einer im Querschnitt rechtwinkeligen Schraubennut, ausgebildet, um die erforderliche Festigkeit zu erreichen.
Als Elektromotor 21 wird ein handelsüblicher, mit stufenloser Drehzahl regelbarer Motor verwendet, dessen Elektronik, wie bei Handbohrmaschinen üblich, im Pistolengriff 2 angeordnet ist. Der Elektromotor 21 kann dabei einen Umschalter für Rechts-Links-Lauf aufweisen. Dadurch kann der Benutzer das Auspressen der plastischen Masse aus der Kartusche auch durch entsprechendes Umschalten beenden.
Anstelle der in der Zeichnung dargestellten schalenförmigen Ausbildung der Aufnahme 4 kann diese auch anders ausgebildet sein, z.B. geschlossen, also als Rohr. Das Rohr kann dann z.B. mit einem Bajonett-Verschluss am Gehäuse 1 befestigt sein.
Auch ist es vorteilhaft, Kartuschen aus verrottbarem Material, z.B. aus Pappe, zu verwenden.
Ferner kann ein Endlagenschalter vorgesehen sein, durch den der Motor abgeschaltet wird, wenn die Kolbenstange 6 in ihre vordere Endstellung ausgefahren worden ist.
Zur Betätigung des Elektromotors 21 ist am Pistolengriff 2 ein Tastendruckschalter vorgesehen, der in Fig. 4 näher dargestellt ist.
Danach ist an der Taste 39, die vom Griff 2 weg nach vorne, d.h. in Fig. 4 nach links federbelastet ist, ein Kontaktstück 40 vorgesehen. Ferner sind im Pistolengriff 2 zwei einander gegenüberliegende Kontakte 41, 42 sowie zwei weitere gegenüberliegende Kontakte 43,44 angeordnet.
Bei Verbindung der Kontakte 41, 42 durch das Kontaktstück 40 wird der Motor 21 mit Linkslauf und bei Verbindung der Kontakte 43, 44 mit Rechtslauf eingeschaltet.
Wenn das Auspressen beendet werden soll, wird die Taste 39 losgelassen, wodurch sie zunächst die in Fig. 4 dargestellte Zwischenstellung einnimmt, in der das Kontaktstück 40 die Kontakte 41, 42 für den Linkslauf des Elektromotors 32 verbindet.
Dadurch wird der Kolben 5 etwas nach rückwärts bewegt, wodurch der Druck in der Kartusche mit der Dichtmasse reduziert und damit ein Nachtropfen der Dichtmasse aus der Austrittsdüse der Kartusche verhindert wird.
Die Kontaktpaare 41, 42 sowie 43, 44 sind in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, dass der Elektromotor 21 stromlos wird und damit im
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wesentlichen erst ganz zum Stillstand kommt, bevor er in die andere Laufrichtung geschaltet wird.
Zum Abschalten des Geräts bzw. des Motors 21 wird die Taste 39 natürlich ganz nach vorne, also auch aus den Kontaktstücken 41,42 herausbewegt.
Claims (19)
1. Gerät zum Auspressen plastischer Massen aus Kartuschen mit einem Kolben, dessen Kolbenstange über ein Schneckengetriebe durch einen Elektromotor angetrieben wird, sowie mit einem Gehäuse, dessen vorderer Abschnitt die Kartusche aufnimmt, und mit einem Pistolengriff am Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) mit einem Schraubengewinde (8) versehen ist und die Schraube eines Schraubengetriebes bildet, wobei die Kolbenstange (6) durch wenigstens eine Längsnut drehfest mit dem Gehäuse (1) verbunden ist und die Mutter (9) des Schraubengetriebes als Schneckenrad (13) des von dem Elektromotor (21) angetriebenen Schneckengetriebes ausgebildet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (15) der Schnecke (14) des einen, ersten Schneckengetriebes zugleich die Welle des Schneckenrades (18) eines zweiten Schneckengetriebes bildet.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnecke (19) des zweiten Schneckengetriebes auf der Antriebswelle (20) des Elektromotors (21 ) angeordnet ist.
4. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1 ) einen sich von dem Bereich des Pistolengriffs (2) nach hinten erstreckenden Abschnitt (3) zur Aufnahme der Kolbenstange (6) im zurückgefahrenen Zustand des Kolbens (5) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (21) auf dem hinteren Gehäuseabschnitt (3) angeordnet ist und sich die Antriebswelle (20) des Elektromotors (21) parallel zu der Kolbenstange (6) nach vorne erstreckt.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (15) der Schnecke (14) des ersten Schneckengetriebes bzw. des Schneckenrades (18) des zweiten Schneckengetriebes sich seitlich im Gehäuse (1) im wesentlichen senkrecht nach unten erstreckt, das Schneckenrad (18) des zweiten Schneckengetriebes im wesentlichen waagrecht angeordnet ist und die Schnecke (19) des zweiten Schneckengetriebes über der Mutter (9) bzw. dem Schneckenrad (13) des ersten Schneckengetriebes angeordnet ist.
7. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebe (9, 13, 14, 15, 18, 19 zum Antrieb der Kolbenstange (6) im Bereich oberhalb des Pistolengriffs (2) angeordnet ist.
8. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplung, zwischen dem Elektromotor (21) und der Kolbenstange (6) vorgesehen ist, sowie eine Einrichtung, die den Kolben (5) bei gelöster Kupplung in die zurückgezogene Position bewegt.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplung durch mehrere um den Umfang der Mutter (9) verteilte, radial bewegbare Ge-windesegmente (25, 26, 27) gebildet wird, welche mit dem Schraubengewinde (8) der Kolbenstange (6) in und ausser Eingriff bringbar sind.
10. Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindesegmente (25, 26, 27) elektromagnetisch betätigbar sind.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gewindesegment (25, 26, 27) an seiner von der Kolbenstange (6) abgewandten Seite einen Anker (31, 32, 33) aufweist, der mit einem zugehörigen Elektromagneten zusammenwirkt.
12. Gerät nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindesegmente (25, 26, 27) auf die Kolbenstange (6) zu federbelastet sind.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass konzentrisch um die Mutter (9) angeordnete gehäusefeste Leiterbahnen vorgesehen sind, von denen der Strom über an der Mutter (9) befestigte Schleifkontakte den Elektromagneten zugeführt wird.
14. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) rohrförmig ausgebildet ist und auf einer koaxial angeordneten Führungsstange (7) verschiebbar gelagert ist.
15. Gerät nach Anspruch 8 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Bewegung des Kolbens (5) in die zurückgezogene Position durch eine Zugfeder (37) gebildet wird, die einerseits am Kolben (5) und andererseits am Gehäuse (1) befestigt ist.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (7) rohrförmig ausgebildet ist und die Zugfeder (37) in der Führungsstange (7) angeordnet ist.
17. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (6) aus Kunststoff besteht.
18. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (21) ein mit stufenloser Drehzahl regelbarer Motor ist.
19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronik des Elektromotors (21) im Pistolengriff (2) angeordnet ist.
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