CH680505A5 - - Google Patents
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- B65H2301/4226—Delivering, advancing piles
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pile Receivers (AREA)
- Discharge By Other Means (AREA)
Description
1
CH 680 505 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Halten eines senkrechstehenden Bogenstapels zur Anwendung in Stehendbogenauslagen, wobei zur synchronen Bewegung des Bogenstapels und der Vorrichtung kontinuierlich angetriebene stufenlos regelbare Fördermittel, die mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden, vorgesehen sind, und zwischen einem Fördermittel und der Vorrichtung während der Stapelbildung Reibschiuss besteht.
Gemäss der DD-PS 244 960 ist ein Stapelwinkel zum Halten eines Bogenstapels bekannt, bei welchem zum Abbau des Reibungswiderstandes zwischen dem Stapel und dem Stapeltisch der Stapelwinkel nicht vom Bogenstapel, sondern von den Fördermitteln für den Bogenstapel mit gleicher Geschwindigkeit automatisch mitbewegt wird. Dazu weist der Stapelwinkel Klemmhebel auf, die über einen Gelenkpunkt und ein Gestänge mit einem Elektromagnet verbunden sind, welcher an dem zweiten Schenkel des Stapelwinkels befestigt ist. Während der Stapelbildung besteht Reibschiuss zwischen zwei kontinuierlich umlaufenden Förderbändern und den beiden Klemmhebeln.
Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, dass bei der Entnahme eines Teilstapels durch die Bedienperson die Klemmhebel durch Ausschalten des Elektromagneten gelöst werden müssen, der Stapelwinkel bis zum Anfang eines Reststapels oder an den Anfang des Stapeltisches zurückgesetzt werden und der Elektromagnet wieder eingeschaltet werden muss. Zur Entnahme des Teilstapels steht der Bedienperson also nur eine Hand zur Verfügung, da sie gleichzeitig den Stapelwinkel zurücksetzen muss.
Das Greifen des Teilstapels mit nur einer Hand stellt ein erhebliches Arbeitserschwernis dar.
Ausserdem bestimmt beim Rücksetzen des Stapelwinkels das Gefühl der Bedienperson über den Druck des Stapelwinkels auf den Reststapel, damit über die Spannungen zwischen den Lagen und letzt-endlich über die Stapelqualität.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel erfolgt der Antrieb des Stapelwinkels nient auf den Fördermitteln für den Bogenstapel, sondern auf einem separaten Fördermittel, das mit gleicher Geschwindigkeit wie die Fördermittel für den Bogenstapel angetrieben wird. Der Vorteil besteht darin, dass der Antrieb des Fördermittels so umgesteuert werden kann, dass der Stapelwinkel automatisch bis zum Bogenstapelanfang zurückgefördert werden kann. Dazu ist jedoch ein sehr hoher technischer Aufwand erforderlich.
Das Ziel der Erfindung ist, eine Vorrichtung zum Halten eines senkrechtstehenden Bogenstapels zu schaffen, bei welcher die Bedienperson den Teilstapel mit beiden Händen entnehmen kann und der Druck auf den Reststapel unabhängig vom Gefühl der Bedienperson stets konstant bleibt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Vorrichtung zum Halten eines senkrechtstehenden Bogenstapels so auszubilden, dass sich die Klemmverbindung zwischen der Vorrichtung und dem synchron zur Bewegung des Bogenstapels kontinuierlich angetriebenen stufenlos regelbaren Fördermittel selbsttätig öffnet und schliesst und die Vorrichtung sich automatisch mit geringem technischen Aufwand bei der Entnahme eines Teilstapels an den Reststapei zurücksetzt, sowie mit einem konstanten Druck auf diesen wirkt.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe durch die in der Kennzeichnung des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst. Die Stapelfinger sind höhenverstellbar und werden vorzugsweise durch eine Rasterverbindung im Stapelfingerwagen fixiert. Je nach Bedarf können auch mehrere Stapelfingerwagen nebeneinander angeordnet werden.
Bei der Bildung des senkrechtstehenden Bogenstapels drücken die durch im Stapeltisch der Ste-hendbogenauslage vorgesehenen Schlitze über den Stapeltisch hinausragenden, mit dem Exzenter verbundenen Stapelfinger den Exzenter in eine Stellung, in der dieser das Fördermittel für den Stapelfingerwagen gegen eine mit dem Stapelfingerwagen verbundene Klemmplatte gepresst, so dass Reibschiuss entsteht. Das Fördermittel wird synchron zur Bewegung des Bogenstapels angetrieben und überträgt diese Bewegung auf den Stapelfingerwagen und damit auf die Stapelfinger, so dass diese den laufend wachsenden Bogenstapel abstützen.
Wird von der Bedienperson ein Teilstapel entnommen, entfällt der Druck des Bogenstapels auf die Stapelfinger. Diese können in Richtung des Reststapels ausweichen, wodurch der mit ihnen verbundene, drehbar gelagerte Exzenter selbsttätig entklemmt wird. Der auf dem Führungsanker leichtgängig gelagerte Stapelführungswagen kann nun durch das an seiner dem Bogenstapelanfang zugewandten Seite befestigte, gewichtsbelastete Zugseil an den Reststapel herangezogen werden. Der Druck auf den Reststapel ist dabei so gross wie das am Zugseil hängende gewählte Gewicht, also unabhängig vom Gefühl der Bedienperson.
Sobald die Stapelfinger von dem Reststapel wieder belastet werden, schwenken diese zurück und der mit ihnen verbundene Exzenter klemmt das Fördermittel für den Stapelfingerwagen wieder selbsttätig gegen die mit dem Stapelfingerwagen verbundene Klemmplatte. Die Bedienperson kann sich also vollständig auf die Entnahme des Teilstapels konzentrieren und diesen mit beiden Händen erfassen.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 : die erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht mit Reibschiuss zwischen dem Exzenter und dem synchron zur Bewegung des Bogenstapels angetriebenen Förderband als Fördermittel für den Stapelfingerwagen
Fig. 2: die erfindungsgemässe Vorrichtung in Seitenansicht mit dem entklemmten Exzenter
Fig. 3: die erfindungsgemässe Vorrichtung in Vorderansicht mit Reibschiuss zwischen dem Exzenter und dem synchron zur Bewegung des Bogenstapels angetriebenen Förderband als Fördermittel für den Stapelfingerwagen.
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CH 680 505 A5
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Im Stapeltisch 1 der Stehendbogenauslage sind Schlitze 2 vorgesehen, durch welche Stapelfinger 3 je nach Höhe des Bogenstapels 4 über den Stapeltisch 1 herausragen. Die zwischen den Schlitzen 2 « verbleibenden Abschnitte des Stapeltisches 1 die nen als Träger für die Förderbänder 5, welche als Fördermittel den Bogenstapel 4 kontinuierlich in Pfeilrichtung nach Fig. 1 transportieren. Unterhalb des Stapelfingerwagens 6 ist für jeden Stapelfingerwagen 6 ein Förderband 7 als Fördermittel vorgesehen (Fig. 3), welches mit gleicher Geschwindigkeit stufenlos verstellbar und in gleicher Richtung wie die Förderbänder 5 angetrieben wird. Der Stapelfingerwagen 6 ist unterhalb des Stapeltisches 1 auf einem Führungsanker 8 längsverschiebbar gelagert und gegen Verdrehung gesichert. An der Unterseite des Stapelfingerwagens 6 ist quer zur Förderrichtung des Bogenstapels 4 eine Nut 9 vorgesehen (Fig. 1 und 2).
In dieser ist ein Exzenter 10 angeordnet, der an beiden Seiten des Stapelfingerwagens 6 drehbar auf den Zapfen 11 gelagert ist. An beiden Seiten des Stapelfingerwagens 6 ist ein durchgehender Schlitz 12 vorgesehen, in welchem ein durch den Exzenter 10 hindurchragender Stapelfinger 3, eine Schwenkbewegung in Richtung des Bogenstapels 4 ausführen kann. Die Stapelfinger 3 können von oben durch die Schlitze 2 im Stapeltisch 1 in den Stapelfingerwagen 6 eingeschoben werden. Ihre über den Stapeltisch 1 hinausragende Länge kann durch Verklemmen oder Einrasten im Stapelfingerwagen 6 variiert werden.
In Fig. 1 wird durch die Stellung der Stapelfinger 3 der Exzenter 10 gegen das Förderband 7 und eine Klemmplatte 13 gepresst, welche mit dem Stapelfingerwagen 5 verbunden ist. Durch diesen Reibschiuss bewegt sich der Stapelfingerwagen 6 synchron mit den Förderbändern 5 und damit auch mit dem Bogenstapel 4.
In Fig. 2 ist der Stapelfinger 3 entlastet und die Klemmverbindung durch den Exzenter 10 gelöst. Durch ein an dem Stapelfingerwagen 6 befestigtes gewichtsbelastetes Zugseil 14 wird dieser auf dem Führungsanker 8 an den Reststapel herangezogen und durch den Druck desselben auf die Stapelfinger 3 erneut mit dem Förderband 7 verklemmt.
In Fig. 3 sind mehrere Stapelfingerwagen 6 nebeneinander angeordnet.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Halten eines senkrechtstehenden Bogenstapels zur Anwendung in Stehendbo-genauslagen, wobei zur synchronen Bewegung des Bogenstapels und der Vorrichtung kontinuierlich angetriebene stufenlos regelbare Fördermittel, die mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben werden, vorgesehen sind, und zwischen einem Fördermittel und der Vorrichtung der Stapelbildung Reibschiuss besteht, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb eines Stapeltisches (1) der Stehendbogenauslage ein Stapelfingerwagen (6) auf einem Führungsanker (8) längsverschiebbar gelagert ist, dass der Stapelfingerwagen (6) an seiner Unterseite quer zur Förderrichtung des Bogenstapels (4) eine Nut (9) aufweist, in welcher ein in den beiden Seitenwänden des Stapelfingerwagens (6) drehbar gelagerter Exzenter (10), dem eine Klemmplatte (13) zugeordnet ist, angeordnet ist, durch den mindestens ein über 5 den Stapeltisch (1) hinausreichender Stapelfinger (3) hindurchragt, für den im Stapelfingerwagen (6) ein durchgehender Schlitz (12), der eine Schwenkbewegung des Stapelfingers (3) zulässt, vorgese-nen ist, und dass an der der Bogenstapelbildung zu-10 gewandten Stirnseite des Stapelfingerwagens (6) ein gewichtsbelastetes Zugseil (14), welches ausserhalb der Vorrichtung über eine Rolle geführt wird, befestigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge-15 kennzeichnet, dass die Stapelfinger (3) höhenverstellbar und vorzugsweise durch eine Rasterverbindung im Stapelfingerwagen (6) fixiert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Stapelfingerwagen (6)
20 nebeneinander vorgesehen sind.
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH680505A5 true CH680505A5 (de) | 1992-09-15 |
Family
ID=5605751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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Families Citing this family (2)
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| DE4229964C2 (de) * | 1992-09-08 | 1996-09-19 | Haver & Boecker | Leersackmagazin |
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-
1988
- 1988-12-27 DD DD32399988A patent/DD278763A1/de not_active IP Right Cessation
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Also Published As
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| DD278763A1 (de) | 1990-05-16 |
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