CH680603A5 - - Google Patents

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CH680603A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
control
alarm
compartment
point
reed
Prior art date
Application number
CH28990A
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English (en)
Inventor
Hans Schlueter
Original Assignee
Schlueter Banktechnik
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Publication date
Application filed by Schlueter Banktechnik filed Critical Schlueter Banktechnik
Publication of CH680603A5 publication Critical patent/CH680603A5/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/10Safes or strong-rooms for valuables with alarm, signal or indicator
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/06Safes or strong-rooms for valuables having provision for multiple compartments
    • E05G1/08Safes or strong-rooms for valuables having provision for multiple compartments secured individually
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/02Mechanical actuation
    • G08B13/08Mechanical actuation by opening, e.g. of door, of window, of drawer, of shutter, of curtain, of blind

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

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Beschreibung
Es sind Kontroll- und Alarmanlagen zur Sicherung von Mietfächern einer Safeanlage, insbesondere einer Bank-Mietfachanlage bekannt, welche zumindest den Fachzustand «Auf»und/oder «Zu» der einzelnen Mietfächer, ferner eine unberechtigte Öffnung oder einen Aufbruch eines dieser Mietfächer (Fachalarm), einen Einbruch in und eine Manipulation an den Mietfächern und Leitungen der Gesamtanlage (Systemalarm) und die erfolgte Freigabe eines bestimmten Mietfaches und dessen Öffnung und/oder Verschluss anzeigt.
Bei diesen bekannten Kontroll- und Alarmanlagen erfolgt die Montage der Alarmschalter hinter den Fachtüren der einzelnen Mietfächer oder an deren Schlösser, wobei über eine EDV-Steuerung vom Schalterraum aus eine Fachüberwachung und Fachsteuerung mit einer fachbezogenen Zustands- und Alarmmeldung möglich ist. Die innerhalb der Mietfächer bzw. an der Innenseite der Türfronten dieser Mietfächer angebrachten Alarmschalter sind dabei derart anlegbar, dass bei Öffnung der Mietfächer die Alarmschalter sich nicht gegenseitig beeinflussen und somit eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung leicht möglich ist.
Die dabei z.B. in Form von Mikroschaltern Verwendung findenden Alarmschalter sind aber teuer und im Aufbau technisch aufwendig, wobei ein mechanischer Verschleiss oder auch ein Defekt der Schalter leicht eintreten kann. Insofern bedingen derartige Kontroll- und Alarmanlagen für Bank-Mietfächer eine beträchtliche Erhöhung der Herstellungskosten. Bei der Herstellung der Mietfach-schränke muss dabei gleichzeitig im wesentlichen die gesamte Kontroll- und Alarmanlage angelegt werden.
Eine nachträgliche Montage derartiger Kontroll-und Alarmanlagen an den Mietfächern einer Bank-Mietfachanlage ist dabei insofern nicht möglich, als die Alarmschalter hinter den Fachtüren oder an den im Mietfach selbst befindlichen Schlössern anzulegen sind, und hierzu alle Kunden der Bank die belegten Fächer zur Montage öffnen müssen. Zudem gestaltet sich die nachträgliche Montage mit den nötigen Melde- und Steuerkabeln insofern problematisch, als die Mietfachschränke im Innern für die nachträgliche Anlage der notwendigen Verkabelung nicht ausgelegt sind. Insofern müssen Stahlwandungen der Mietfachschränke durchbohrt und im Inneren der Mietfächer die Intimität dieser Fächer störende Melde/Steuerkabel verlegt werden.
Die nachträgliche Ausrüstung vorhandener Safeanlagen, welche noch keine Fachüberwachung und Fachsteuerung aufweisen, mit einer Kontroll-und Alarmanlage unmittelbar auf der Vorderfront der Fachtüren, ist dabei insofern problematisch, als die Vorderfront der Fachtüren glatt ist und dabei beim Übergang von Fachtür zu Fachtür lediglich ein Abstand von 2 mm zur Verfügung steht. Bei Befestigung der Alarmschalter an den Türfronten besteht dabei zudem die Schwierigkeit, dass alle die Arten von Alarmschaltern, welche die Öffnung einer Fachtür aufgrund der Relativbewegung zweier angrenzender Fachtüren zueinander feststellen,
sich gegenseitig beeinflussen und somit eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung nicht ohne weiteres möglich ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Anlage der eingangs genannten Art für die Fächer von Safeanlagen zu schaffen, wobei die Anlage konstruktiv einfache, verschleissarme Alarmschalter und Meldekontakte aufweist, welche sich nachträglich ohne Schwierigkeiten aussen auf den Türfronten der verschlossenen Mietfächer befestigen und in einen Alarmstromkreis schalten lassen, so dass weiterhin eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung erfolgt. Es soll dabei möglich sein, auf die Montage der Schaltkontakte, Stromleitungen und der weiteren Teile der Kontroll-und Alarmanlage hinter den Fachtüren oder im Inneren der Fächer an den dortigen Schlössern gänzlich zu verzichten. Die Anbringung und Verkabelung der Alarmschalter- und Meldekontakte soll dabei derart erfolgen, dass weiterhin eine mechanische Sicherheit gegen Manipulation an den Alarmschaltern, den Mietfächern und den Leitungen des Alarmstromkreises der Gesamtanlage besteht. Es soll dabei Fachalarm oder Systemalarm gegeben werden, sofern ein Fach ohne Freigabe geöffnet oder die Melde/Steuerkabel oder Alarmschalter ihre Funktion nicht mehr erfüllen können.
Die Anlage soll dabei nicht nur dazu dienen, vorhandene Safeanlagen, welche keine Fachüberwachung oder Fachsteuerung aufweisen, nachträglich mit einer Kontroll- und Alarmanlage auszurüsten, sondern auch dazu, unmittelbar beim Bau einer neuen Safeanlage Verwendung zu finden.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Kontroll- und Alarmanlage vorgesehen, welche gemäss Patentanspruch 1 ausgebildet ist.
Indem nun Meldeschalter in Form einfacher Näherungsschalter verwendet werden, welche als 1-Punkt-Reed-Schalter mit einfacher Ein/Aus-Funkti-on oder als 2-Punkt-Reed-Umschalter in Form von Wechselschaltern mit einem oberen Ausgang, einer Basis und einem unteren Ausgang verwendet werden, lassen sich unter Meidung sonst notwendiger konstruktiv aufwendiger und verschleissanfälliger Alarmschalter und/oder Meldekontakte an jeder Fachtür des Mietfachschrankes einzelne Meldeschalter anlegen, welche über die Vorderfronten als auch die Rückseiten der Fachtüren über Steuer/Meldekabel in einem Alarmstromkreis mit einer Fachalarm-Einrichtung und einer Systemalarm-Ein-richtung schaltbar sind. Eine derartige Kontroll-und Alarmanlage kann dabei nachträglich ohne Schwierigkeiten aussen über die Türfronten der verschlossenen Mietfächer installiert werden, wobei also ein Öffnen der Mietfächer durch die Kunden der Bank nicht notwendig ist. Die Anlage kann dabei auch grundsätzlich unmittelbar beim Bau neuer Safeanlagen, also bei von vorneherein zu sichernden Mietfächern, Verwendung finden. Da in diesem Fall alle Mietfächer noch frei zugänglich sind und dabei auch im Inneren der einzelnen Mietfachblöcke Massnahmen zur Anlage der erfin-dungsgemässen Kontroll- und Alarmanlage ohne weiteres getroffen werden können, ist die Verlegung der magnetischen Näherungsschalter und der
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diesbezüglichen Melde- und Steuerkabel auf der Vorderfront der Mietfachtüren nicht zwingend. Vielmehr können die Reed-Schalter und Reed-Ma-gnete mit den notwendigen Teilen der Melde- und Steuerkabel unmittelbar im Inneren der Mietfachblöcke zwischen den einzelnen Mietfächern angelegt werden. Ein Schutz der Näherungsschalter gegen eine magnetische Manipulation ihrer Schaltstellung ist dabei durch die aus Stahl bestehenden Mietfachtüren selbst insofern gegeben, als bei Annäherung eines fremden Reed-Magneten von aussen dessen Magnetfeld nicht in das Innere der Mietfächer gelangen kann.
Bei Anbringung der Näherungsschalter auf den äusseren Vorderfronten der Faohtüren lassen sich die Reed-Schalter und Reed-Magnete gegen eine magnetische Manipulation dadurch schützen, dass diese in Montageschienen aufgenommen sind, welche über die Höhe der einzelnen Mietfachtüren jeweils sich erstrecken. Durch diese Montageschienen kann dabei neben einer Abschirmung des Magnetfeldes fremder Reed-Magnete auch erreicht werden, dass sich an den Reed-Schaltern ein magnetischer Kurzschluss insofern einstellt, als fremde Reed-Magnete von aussen den Montageschienen genähert werden, welche eine entgegengesetzte Magnetisierung zu den in den Montageschienen gelagerten Reed-Magneten aufweisen. Der Abstand der an den unteren und oberen Längskanten der Fachtüren jeweils anzuordnenden Reed-Schal-ter und Reed-Magnete kann dabei entsprechend dem engen Abstand der übereinander angeordneten Mietfachtüren der einzelnen Mietfächer äusserst gering gewählt werden. Insofern ist es nicht möglich, von aussen zwischen den zueinander zugeordneten Reed-Schaltern und Reed-Magneten Gegenstände einzubringen, welche die Schaltstellung der Reed-Schalter bei geschlossenen Fachtüren beeinflussen können.
Bei der Installation von Neuanlagen kann dabei auf eine besondere Verkapselung der Reed-Schalter oder Anordnung von jeweils einem Reed-Magneten und einem Reed-Schalter in aus Edelstahl hergestellten Montageschienen verzichtet werden. Insofern erfolgt die Installation von Neuanlagen mit der erfindungsgemässen Kontroll- und Alarmanlage unter blosser Verlegung der Näherungsschalter und der dazu notwendigen Melde- und Steuerkabel hinter den Fachtüren im Inneren der Mietfächer oder der Mietfachblöcke selbst. Es werden dabei 1-Punkt-Reed-Schalter oder 2-Punkt-Reed-Umschal-ter sowie die zugehörigen Reed-Magnete am Fachboden und an den Fachtüren unmittelbar befestigt. Ein besonderer Schutz der magnetischen Näherungsschalter gegen eine magnetische Manipulation der Schaltstellung ist insofern bei Anlage der Meldeschalter in den Mietfächern selbst nicht mehr nötig. Insofern sind auch die Steuer- und Meldekabel nicht mehr durch besondere äussere Montageschienen zu schützen, welche bei Montage der Näherungsschalter auf den Vorderfronten vorzugsweise zwischen dem oberen Reed-Magneten und dem unteren Reed-Schalter die entsprechenden Abschnitte der Steuer- und Meldekabel nach aussen abschirmen und dabei eine Verbindung dieser auf den einzelnen Fachtüren montierten Teile durch äussere geeignet lang bemessene Kabelschlaufen ermöglichen. Es ist dabei auch möglich, die 2-Punkt-Reed-Umschalter durch Reed-Schalter mit einfacher Ein/Aus-Funktion (1-Punkt-Reed-Schalter) zu ersetzen, welche in einem Alarmstromkreis mit Fach-Alarm und System-Alarm und elektromagnetischer oder EDV-Steuerung gemäss vorliegender Erfindung geschaltet sind.
Bei Verwendung von 2-Punkt-Reed-Umschaltern kann dabei durch Anlage besonderer Hilfsstromkreise in Form von einzelnen Oberbrückungen der oberen mit den unteren Ausgängen der untereinander angeordneten Reed-Schalter erreicht werden, dass bei Öffnung eines Mietfaches nach Fachfreigabe gewährleistet ist, dass sich gleichzeitig kein anderes, nicht freigegebenes, verschlossenes Mietfach als geöffnet meldet, wobei dabei aber gleichzeitig dieses und alle übrigen Mietfächer in der Alarmkontrolle verbleiben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand zweier Ausführungsbeispiele der Kontroll- und Alarmanlage zur Sicherung von Bank-Mietfachanlagen in be-zug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: In schematischer Darstellung drei Mietfachblocks mit vertikal über die Vorderfronten der einzelnen übereinander angeordneten Fachtüren verlaufender Kontroll- und Alarmanlage, wobei insbesondere zur Überwachung des Schliesszustan-des der einzelnen Fachtüren oberhalb und unterhalb dieser Fachtüren Näherungsschalter angelegt sind, welche in einzelnen fachhohen Montageschienen aufgenommen und über Stromschleifen miteinander verbunden sind, welche von den Montageschienen nach aussen im Bereich seitlich vor den Türscharnieren verlaufen, sowie seitlich dieser Mietfachblocks eine im Schalterraum angelegte elektronische Anlagensteuerung, welche über eine auf jedem Mietfachblock angeordnete Codier-Ein-heit (Matrix-Steuerung für die dort befindlichen einzelnen Mietfächer) und einem gemeinsamen Melde/Steuer-Kabel dieser Codiereinheiten, welches zu einer Auswert-Elektronik führt, die gewünschte Kontrolle, Steuerung und Sicherung der Mietfächer der Mietfachblöcke über die blosse Wiedergabe über einen Kontrollmonitor, einen Protokoll-Drucker und die Bedienung eines Steuerpultes ermöglicht;
Fig. 2: Eine Draufsicht auf die Oberseite der in Fig. 1 dargestellten Mietfachblöcke unter schematischer Darstellung der Schlösser der Fachtüren und deren Scharniere sowie der auf den Türfronten in vertikaler Richtung längs verlaufenden Montageschienen und der jeden Mietfachblock zugeordneten Codier-Einheiten;
Fig. 3: Eine schematische Darstellung der an der Vorderfront der einzelnen Fachtüren angeordneten Näherungsschalter, welche jeweils aus einem 2-Punkt-Reed-Umschalter und einem Reed-Magneten bestehen, wobei der 2-Punkt-Reed-Umschalter an einer oberen Blende und am Übergang zwischen zwei Fachtüren jeweils an der Unterseite der obe-
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ren Fachtür befestigt ist und der zugehörige Reed-Magnet ari der Oberseite der unteren Fachtür und wobei ein 2-Punkt-Reed-Umschalter in einem Alarmstromkreis für Fach- und Systemalarm gemäss Fig. 4 sowie in einem Hilfsstromkreis angelegt sind, mittels dem erreicht wird, dass über Wechsel-Schaltungen der 2-Punkt-Reed-Umschalter beim Öffnen lediglich eines einzigen freigegebenen Mietfaches gleichzeitig alle übrigen Mietfächer in der Alarmkontrolle verbleiben;
Fig. 4: Die Schaltung der elektronischen Anlagensteuerung mit EDV-Codier-Elektronik und Aus-werte-Steuerelektronik sowie Kontrollmonitor und Steuerpult als auch mit einem blossen Kontrollpult unter Verwendung einer blossen elektro-mechani-schen Steuerung des System-Alarms und Fach-Alarms bei Freigabe und Sperrung der Fachtüren der Mietfachblöcke und zulässiger und unberechtigter Öffnung oder Aufbruch eines Mietfaches sowie beim Einbruch in und bei Manipulation an den Mietfächern und Leitungen der Gesamtanlage, unter Darstellung der Kontrolle der Fachfreigabe und des Fachzustandes (Fach «Auf»; Fach «Zu») jeweils über Leuchtanzeigen;
Fig. 5: Eine Draufsicht auf zwei geöffnete Montageschienen mit in einem linken seitlichen Längskanal angeordneten 2-Punkt-Reed-Umschalter und einem beabstandeten Reed-Magneten, und mit Darstellung des Anschlusses der Melde/Steuer-Kabel am 2-Punkt-Reed-Umschalter sowie zweier äusserer Kabelschlaufen für die Führung der Melde/Steuer-Kabel des Alarmstromkreises, wobei die Verkabelung in einem zum Längskanal seitlichen Kabelraum der Montageschiene verläuft, sowie
Fig. 6: Einen Querschnitt durch die Montageschiene der Fig. 5, unter Darstellung der im Querschnitt «E»-förmigen Montageschiene mit einem ersten Längskanal für den 2-Punkt-Reed-Umschalter und den Reed-Magneten sowie einem zweiten Längskanal, welcher als Kabelkanal zur Führung des zwischen zwei Umschaltern verlaufenden Teils des Alarmstromkreises dient, wobei die Abdeckung der über die Höhe jeder Fachtür angelegten Montageschiene durch eine «L»-förmige Abdeckschiene dargestellt ist;
In Fig. 1 sind von den in einer Schrankreihe angeordneten Mietfachblöcken einer Safeanlage die ersten drei Fachreihen (51, 51, 52) schematisch angedeutet. Ein Mietfachblock wird dabei jeweils aus zwei Fachreihen gebildet, wobei der Block als Standardelement in einer Höhe von etwa 195 cm und einer Breite von 60 cm serienmässig hergestellt wird. Jede Fachreihe besteht dabei aus einzelnen gleich breiten, aber ggf. unterschiedlich hohen Mietfächern (1—13; 14-26; 27-39), welche jeweils vertikal übereinander entsprechend dem Standardmass des Mietfachblockes von 195 cm Höhe bei einer Breite von 30 cm angelegt sind.
Die einzelnen Mietfächer (1-39) der vertikalen Fachreihen bzw. Mietfachblocks besitzen dabei Fachtüren mit äusseren glatten Vorderfronten (40), wobei auf diesen in vertikaler Richtung der Fachreihen (50, 51, 52) verlaufend Montageschienen (90) mit Näherungsschaltern (61, 62, 63) (siehe
Fig. 3) und diese Schalter verbindenden Kabelschlaufen (98, 99) (siehe Fig. 1 und Fig. 5) angelegt sind, welche eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung ermöglichen. Die Standardmietfachblocks aus den einzelnen Fachreihen (50, 51, 52) waren dabei ursprünglich ohne Fachüberwachung und Fachsteuerung hergestellt, wobei die Ausrüstung mit der erfindungsgemässen Kontroll- und Alarmanlage und deren über die Vorderfronten (40) der Türfächer verlaufenden Montageschienen (90) und Näherungsschalter (61-64) insofern nachträglich auf die ggf. bereits in einer Safeanlage aufgestellten Mietfachblocks erfolgt.
Es werden dabei zu der Kontrollstelle im Schalterraum der Bank an den dortigen Tresorverwalter folgende Meldungen bei der Fachüberwachung und Fachsteuerung weitergeleitet und optisch und akustisch angezeigt:
a) der momentane Fachzustand (Mietfach «Auf» oder «Zu»), also die eigentliche Fachzustandsan-zeige,
b) eine unberechtigte Öffnung oder ein Aufbruch eines Mietfaches (Fachalarm),
c) ein Einbruch in oder eine Manipulation an der Gesamtanlage bzgl. aller Mietfächer (1-39) und Leitungen (Systemalarm) und d) eine Kontrolle der vom Tresorverwalter erfolgten Freigabe einzelner Mietfächer (fachbezogene Freigabe).
Die Installation der Montageschienen (90), welche jeweils eine Länge entsprechend der Höhe der Fachtür (41, 42, 43) des zu überwachenden Mietfaches (1-39) aufweisen und Teile eines Näherungsschalters (61-64) an ihrem oberen und unteren Schienenende (92, 93) tragen, ist dabei trotz der glatten Vorderfronten (40) der Fachtüren mit einem Abstand von nur 2 mm von Fachtür zu Fachtür möglich.
Die Näherungsschalter (61-64) bestehen dabei jeweils aus einem 2-Punkt-Reed-Umschalter (71-74) und einem Reed-Magneten (81-84), wobei der 2-Punkt-Reed-Umschalter jeweils oberhalb der oberen Längskante (56) der Fachtüren (41, 42, 43) gemäss Fig. 3 angeordnet und der zugehörige Reed-Magnet (81, 82, 83, 84) unterhalb dieses 2-Punkt-Reed-Umschalters auf der darunter befindlichen Fachtür (41, 42, 43, 44) der Fachreihen (50, 51, 52) angeordnet ist.
Bei geschlossenen Fachtüren (42, 43) gemäss Fig. 3 befinden sich dabei die kleinen, runden, gekapselten 2-Punkt-Reed-Umschalter (73, 74), welche auf diesen geschlossenen Fachtüren (42, 43) befestigt sind, in dem vom angrenzenden Pol des Reed-Magneten (83, 84) ausgehenden Magnetfeld. Dagegen befinden sich die 2-Punkt-Reed-Umschal-ter (71, 72) schon bei einer kleinen Öffnung der Fachtür (41) nicht mehr in einem merklichen Magnetfeld der angrenzenden Reed-Magnete (81, 82), so dass die Schaltzunge (78) bzw. der mittlere Basiskontakt (77) des 2-Punkt-Reed-Umschalters (71, 72) von einer Kontaktstellung mit seinem unteren Schaltpunkt (78) in eine Kontaktstellung mit seinem oberen Schaltpunkt (76) gelangt (siehe Fig. 3).
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Die kleinen stabförmigen 2-Punkt-Reed-Um-schalter und die eine entsprechende Querschnittsabmessung aufweisenden Reed-Magnete sind dabei in einem schmalen Längskanal (91) der einzelnen zueinander in Längsrichtung ausgerichteten Montageschienen (90) aufgenommen, wobei die Montageschienen im Profil neben einem etwa 1 cm breiten ersten Längskanal (91) einen etwa 1,5 cm breiten zweiten Längskanal (94) aufweisen, welcher als Kabelkanal zur Aufnahme der Verkabelung der 2-Punkt-Reed-Umschalter untereinander und weiterer Leitungen des Alarmstromkreises dient.
Die 2-Punkt-Reed-Umschalter (71-74) und Reed-Magnete (81- 84) arbeiten dabei berührungslos, wodurch eine mechanische Beeinflussung der Schalter untereinander und auch ein mechanischer Ver-schleiss dieser beiden Teile der einzelnen Näherungsschalter ausgeschlossen ist. Indem die Anordnung der 2-Punkt-Reed-Umschalter jeweils oberhalb der Reed-Magnete an der oberen Blende (45) der Fachreihen (50, 51, 52) bzw. den Fachtüren (41, 42, 43, 44) erfolgt, ergibt sich durch diese Anordnung eine erhöhte mechanische Sicherheit gegen Manipulationen an der Anordnung aus 2-Punkt-Reed-Umschalter und Reed-Magnet an dem Übergang zwischen Oberkante bzw. Unterkante (56, 57) der einzelnen aneinander folgenden Fachtüren (41, 42, 43) der Mietfächer (1-39). Die gekapselten 2-Punkt-Reed-Umschalter lassen sich dabei nur über ein Magnetfeld schalten, welches in der offenen Querschnittsöffnung am oberen oder unteren Ende (92, 93) der Montageschiene (90) zur Wirkung kommt. Dieser Raum ist dabei durch die Reed-Magnete (81-84) bis auf einen derart kleinen Spalt abgedeckt, so dass zwar einerseits eine mechanisch einwandfreie Öffnung der einzelnen Fachtüren (41, 42, 43) unabhängig voneinander erfolgen kann, andererseits aber eine Manipulation des Schaltzustandes der 2-Punkt-Reed-Umschalter von aussen, z.B. durch die zusätzliche Anlage eines entgegengesetzt magnetisierten Reed-Magneten nicht möglich ist. Ausserdem wäre eine solche Beeinflussung durch die Ausbildung der Montageschienen in Form von Abdeckschienen unmöglich, da sich dann für ein äusseres Magnetfeld ein magnetischer Kurzschluss ergibt.
Die 2-Punkt-Reed-Umschalter (71-74) und die zugehörigen Reed-Magnete (81-84) arbeiten dabei berührungslos, wodurch eine mechanische Beeinflussung der Näherungsschalter untereinander und auch ein mechanischer Verschleiss durch gegenseitige Berührung dieser Schalterteile oder durch die Umschaltung der Schaltzungen (75) der 2-Punkt-Reed-Umschalter weitgehend ausgeschlossen ist.
Wie in Fig. 3 dargestellt, sind dabei an jeder Fachtür (41, 42, 43, 44) der einzelnen Mietfächer (1-39) im oberen Bereich der Vorderfront der Fachtüren (41, 42, 43, 44), und zwar jeweils nahe unterhalb der oberen Längskante (56) die Reed-Magnete angelegt. In engem Abstand zu den äusseren Polflächen der Reed-Magnete (81-84) sind dabei oberhalb der oberen Längskanten (56) die einzelnen 2-Punkt-Reed-Umschalter angeordnet. Auf den Vorderfronten (40) zweier angrenzender Fachtüren sind dabei die bei geschlossener Fachtür in Wechselwirkung stehenden Teile der Näherungsschalter (61, 62, 63, 64) in Form eines Reed-Magneten und 2-Punkt-Reed-Umschalters unter Überbrückung des Abstandes zwischen den Fachtüren angelegt, wobei der 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72, 73, 74) angrenzend zum äusseren Pol des ihm zugeordneten Reed-Magneten (81, 82, 83, 84) oberhalb der oberen Längskante (56) der Fachtür zu liegen kommt, an welcher der ihm zugeordnete Reed-Ma-gnet befestigt ist.
An jeder Türfront der einzelnen Mietfächer sind insofern jeweils im oberen und unteren Bereich der Fachtür Teile zweier unterschiedlicher Näherungsschalter angeordnet, wobei jede Fachtür einen Reed-Schalter des ersten Näherungsschalters im unteren Bereich ihrer Vorderfront und einen Reed-Magneten des zweiten Näherungsschalters im oberen Bereich ihrer Vorderfront trägt. An der untersten Fachtür befindet sich dagegen nur ein Reed-Magnet.
Insofern werden mit Öffnung einer einzigen Fachtür im allgemeinen gleichzeitig zwei an sich voneinander unabhängige Näherungsschalter umgeschaltet.
Wie deutlich Fig. 3 zu entnehmen, ist dabei der 2-Punkt-Reed-Umschalter (71) der obersten Fachtür (41) ausserhalb dieser Fachtür an der oberen Blende (45) der Fachreihe (50) befestigt, wobei der zugehörige Reed-Magnet (81) unmittelbar unterhalb der oberen Längskante (56) der Fachtür (41 ), genau ausgerichtet zu der seitlichen Querschnittsöffnung des gekapselten 2-Punkt-Reed-Umschalters, angeordnet ist.
Im rechten Teil der Fig. 1 sind dabei die im Schalterraum der Safefachanlage unterzubringenden Teile der Kontroll- und Alarmanlage gemäss der Erfindung angedeutet. Zur Anlagen-Steuerung ist dabei eine Auswerte-Elektronik und -Steuerung (116) vorgesehen, welche die Melde- und Alarm-Signale unter Berücksichtigung des nachstehend erläuterten erfindungsgemässen Schaltungsprinzips elektronisch auswertet und verarbeitet, wobei die entsprechenden Signale über die in Fig. 2 und 3 dargestellte Verkabelung und die entsprechende für die EDV-Steuerung benutzte Verkabelung der Fig. 4 über ein Melde/Steuer-Kabel (151) geführt werden.
Dabei ist gemäss Fig. 2 auf der Oberseite einer jeden Fachreihe (50, 51, 52) der einzelnen Mietfachblöcke jeweils eine Codiereinheit (117,118,119) unmittelbar auf den Mietfächern (1,14 und 27) angelegt.
Die Codiereinheiten erlauben dabei, über eine Matrixsteuerung und das gemeinsame Melde-Steu-er-Kabel (151), welches zur Auswerte-Elektronik und -Steuerung (116) geführt ist, die einzelnen Mietfächer zu überwachen und zu steuern und dabei den Kabelaufwand zu vermindern.
Die Eingabe erfolgt dabei über eine EDV-Tastatur an einem Steuerpult (121), wobei mit einem Kontrollmonitor (122) die Anzeige für die Facherkennung, für den Fachzustand usw. erfolgt, indem jedes Mietfach durch eine Fachnummer ,(1-39) auf dem Kontrollmonitor (122) bestimmt ist. Über einen Drucker (123) ist dabei eine Protokollierung der Fachsteuerung und -benutzung möglich. Diese Ein5
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gäbe- und Steuereinheiten für eine EDV-Steuerung der Kontroll- und Alarmanlage sind in Fig. 4 schematisch neben der dort links seitlich dargestellten Schaltung einer alternativen elektro-magnetischen Steuerung des System- und Fachalarms über ein blosses Kontrollpult (106) dargestellt.
Der elektro-mechanische Funktionsablauf bei Öffnung oder Schliessen der in Fig. 3 dargestellten Fachtüren (41, 42, 43, 44) der Mietfächer (1, 2, 3, 4) oder bei Manipulation an den über die Vorderfronten der Fachtüren verlaufenden Steuerleitungen der Näherungsschalter ist dabei folgender:
Der Tresorverwalter der Bank gibt über das Kon-trollpult (106) mit einer Tastatur bestehend aus Leuchttastern (102, 103, 104, ...) entsprechend der Anzahl der verwendeten 2-Punkt-Reed-Umschal-ter das für den Kunden zugänglich zu machende Mietfach mittels eines Tastendruckes frei, wobei die 2-Punkt-Reed-Schalter in einer Schaltstellung entsprechend der Darstellung in Fig. 3 für Fach 1 sind. Bei Öffnung des Faches 1 wird insofern aufgrund einer Unterbrechung der Steuerleitung (124) des 2-Punkt-Reed-Umschalters (71) zum elektromagnetischen Ansteuerrelais (101) für die Auslösung der Fachalarm-Einrichtung (144) trotz geöffneten Faches (1) und Schaltung der Betriebsspannung von Batteriepol (125) über eine Basis (77) auf dem oberen Schaltpunkt (79) ein Fachalarm nicht ausgelöst. Die Steuerleitung (124) ist dabei aufgrund der Öffnung des im Leuchttaster (102) angeordneten Unterbrechers unterbrochen, so dass das elektromagnetische Steuerrelais (101) für die Ansteuerung der Betriebsspannung des Fachalarmes stromlos ist und insofern die notwendige Betriebsspannung zur Auslösung des Alarmes an der Fach-Alarmein-richtung (144) trotz Öffnung der Fachtür (41) nicht anliegt.
Die Fachfreigabe wird dabei an dem Leuchttaster (102) durch Aufleuchten der Beleuchtung des Tasters optisch angezeigt. Bei dieser Fachfreigabe befindet sich der Leuchttaster in einem unteren eingedrückten Zustand, wobei die Kontakte des Leuchttasters nicht geschlossen sind. Wird dagegen gemäss den Leuchttastern (103,104) für die Fächer (1, 2 und 3) keine Fachfreigabe eingeschaltet, so ist die Beleuchtung der Leuchttaster (102, 103, 104) ausgeschaltet, wobei die Schaltkontakte der Unterbrecher dieser Leuchttaster geschlossen sind. Insofern wird dann über die vom oberen Ausgang (79) des 2-Punkt-Reed-Umschalters (71) ausgehende Steuerleitung (124), welche das Potential der am Batteriepol (125) angeschlossenen Basis (77) dieses Schalters trägt, die am Steuerrelais (101) am Eingang (127) anliegende Betriebsspannung für die Einschaltung der Fach-Alarmeinrichtung (144) . über den Ausgang (128) dieses Relais an die Fach-Alarmeinrichtung (144) geführt, sofern eine Öffnung der Fachtür (41) ohne deren Freigabe erfolgt.
Entsprechende Steuerspannungen wurden dabei am Relais (101) bei einer Öffnung der nicht vorher freigegebenen Fachtüren (42, 43, 44) über deren Steuerleitungen (124', 124", 124"') erzeugt. Oberhalb der Kontroll-Lampen (131, 132, 133) der einzelnen Leuchttaster (102, 103, 104), welche bei Aufleuchten die Fachfreigabe der einzelnen Mietfächer (1, 2, 3) anzeigen, sind dabei Kontroll-Lampen (141,142, 143) angelegt, welche aufleuchten, sobald die ihnen zugeordneten Mietfächer geöffnet sind. Der Tresorverwalter kann insofern eine Kontrolle bzw. einen späteren Vergleich nach Fachfreigabe mit den dann aufleuchtenden «Fach Auf»-Kontroll-Lampen (141, 142, 143) vornehmen. Bei einer EDV-Steuerung erscheint dabei im Gegensatz zu der elektromechanischen Steuerung der Fig. 4 auf dem Kontrollmonitor (122) sowohl die Nummer des freigegebenen Faches als auch die Nummer des geöffneten Faches.
In Fig. 3 erkennt man dabei die Bedeutung der Verwendung von Reed-Umschaltern in Form von 2-Punkt-Reed-Umschaltern im Gegensatz zu blossen Ein/Ausschaltern. Unter der Voraussetzung, nämlich dass pro Fachreihe immer nur ein Mietfach zur gleichen Zeit freigegeben wird, verhindert dabei eine besondere Wechsel-Schaltung der aufeinander folgenden 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72, 73, 74), dass sich beim Öffnen des freigegebenen ersten Faches gleichzeitig ein anderes Fach meldet, wobei der durch die erste Tür ausgelöste zweite 2-Punkt-Reed-Umschalter (72) stromlos ist und insofern einen fälschlichen Fach-Alarm nicht auslösen kann. Dabei ist aber gewährleistet, dass dieses zweite Mietfach gleichzeitig weiterhin, wie auch alle übrigen Mietfächer, in der Alarmkontrolle verbleibt und somit bei einer Öffnung dieses zweiten Mietfaches ohne Fachfreigabe, Fach-Alarm ausgelöst wird.
Sofern also der Kunde sein Mietfach (1) bzw. die Fachtür (41) öffnet, werden die beiden 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72) aufgrund der Bewegung des auf der Fachtür (41) befestigten Reed-Magneten (81) sowie des ebenfalls dort im unteren Bereich befestigten zweiten 2-Punkt-Reed-Umschalters (72) gegenüber dem ortsfesten Reed-Magneten (82) der nicht geöffneten Fachtür (42) ausgelöst. Der 2-Punkt-Reed-Umschalter (71) der ersten Fachtür (41) gibt nun zum Kontrollpunkt (106) die Rückmeldung «Fach Auf», wobei die Fachkontroll-Lampe (141) aufleuchtet. Gleichzeitig unterbricht dabei der 2-Punkt-Reed-Umschalter (71), welcher sich nunmehr in Kontaktstellung mit dem oberen Schaltpunkt (76) befindet, den Stromkreis von dem Batteriepol (125) über die Leitung (129) zur Basis des zweiten 2-Punkt-Reed-Umschalters (72), welcher auf der geöffneten Fachtür (41) befestigt ist. Insofern wird verhindert, dass fälschlicherweise das Mietfach (2) bzw. dessen Fachtür (42) als offen über die Anzeige der Kontroll-Lampe (142) gemeldet wird und dabei gleichzeitig ein Fachalarm aufgrund fehlender Freigabe dieses Faches ausgelöst wird. Die Steuerleitung (124') bleibt also trotz Umschal-tung des 2-Punkt-Reed-Umschalters (72) auf den oberen Schaltpunkt (76) ohne Betriebsspannung.
Damit jedoch trotzdem das Mietfach (2) und alle übrigen Fächer in der Alarmkontrolle verbleiben, wird der Alarm-Meldestrom über einen Hilfsstromkreis (107, 108, 109, 110) mit eingesetzter Sperr-Di-ode (111,112,113,114)in jeder dieser einzelnen Über-brückungsstücke, von dem oberen Ausgang (79) des oberen 2-Punkt-Reed-Umschalters (71) nach
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Ausgang (80) des zweiten 2-Punkt-Reed-Umschal-ters (72) bzw. nach allen weiteren Umschaltern überbrückt. Die Diode verhindert dabei eine mögliche Fehlmeldung (Rücklaufstrom) der Facherkennung.
Öffnet der Kunde unberechtigt ein weiteres Mietfach, z.B. das Mietfach (2), so erfolgt über den 2-Punkt-Reed-Umschalter (73), welcher im unteren Bereich der Fachtür (42) des Mietfaches (2) angeordnet ist, ein Alarm der Fach-Alarmeinrichtung . (144). Es fliesst dabei ein Alarmstrom über die Überbrückung (107) und die Leitung (129'), welche den Ausgang (80) mit der Basis (77) des 2-Punkt-Reed-Umschalters (73) verbindet, zur Steuerleitung (124").
Werden die einzelnen Meldeleitungen (124, 124', 124", 124'", 129, 129', 129", 107, 108, 109, 110) durchtrennt, so erfolgt über den dann geöffneten Alarmstromkreis eine Alarmmeldung über die System-Alarmeinrichtung (100). Dies, da die Auslösung der System-Alarmeinrichtung (100) dann erfolgt, wenn die Betriebsspannung des Poles (125), welche an dem Eingang eines Relais (130) anliegt, bei plötzlich stromlosem Relais an den Ausgang des Relais gelangt und damit die Funktion der System-Alarmeinrichtung (100) auslöst. Die Magnetspule des Relais (130) wird dabei bei geöffnetem Alarmstromkreis stromlos, so dass dann Eingang und Ausgang des Relais verbunden sind.
Fach- und Systemalarm können dabei über einen externen Alarm-Anschluss (150) an die allgemeine Alarm-Anlage (Polizei-Notruf usw.) angeschlossen werden. Diese Schaltung wird insbesondere in der Nacht gewählt, sofern ein Jresorverwalter oder Angestellter der Bank für die Überwachung der Anlage nicht zur Verfügung steht.
Wenn der Kunde sein Fach (1) wieder schliesst, erlischt die «Fach Auf-Lampe» (141) am Kontrollpult. Die 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72) gehen wieder in die Ausgangsstellung zurück, so dass der Teil des Alarm-Stromkreises, welcher durch die Leitungen (129, 129', 129") gebildet ist, neben dem Hilfsstromkreis wieder geschlossen ist und das Potential des Batteriepols (125) führt.
Gemäss der Erfindung ist somit das Problem gelöst, Schalter mit geeigneten verschleissarmen Meldekontakten zu finden, welche unmittelbar an den Vorderfronten der Fachtüren ohne Schwierigkeiten zu befestigen sind, wobei die Meldekontakte bei Öffnung der Mietfächer sich trotz Aufrechterhaltung einer funktionsgerechten Fachüberwachung und Fachsteuerung gegenseitig nicht beeinflussen können und dabei trotzdem eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung möglich ist.
Eine nachträgliche Montage der 2-Punkt-Reed-Umschalter ist dabei über einzelne bzgl. ihres Längskanals auszurichtende Montageschienen unmittelbar nachträglich auf den Fachtüren möglich. Insofern müssen zur Montage der Kontroll- und Alarmanlage die einzelnen von den Kunden der Bank belegten Mietfächer nicht geöffnet werden. Ebenso können Neuanlagen mit der erfindungsge-mässen Lösung von vorneherein ausgestattet werden.
Es werden dabei Meldekontakte in Form kleiner,
runder, gekapselter 2-Punkt-Reed-Umschalter und diesen jeweils zugeordnete Reed-Magnete verwendet, welche als Näherungsschalter jeweils unter relativer Feststellung der Bewegung zweier Fachtüren im Übergang zwischen diesen angeordnet sind. Der 2-Punkt-Reed-Umschalter und die Reed-Magnete arbeiten insofern untereinander berührungslos, wodurch eine mechanische Beeinflussung der Schalter untereinander sowie der mechanische Ver-schieiss ausgeschlossen ist. Die Befestigung des 2-Punkt-Reed-Umschalters und des Reed-Magneten auf der jeweiligen Fachtür erfolgt dabei innerhalb einzelner Montageschienen, welche über die Höhe der Fachtüren verlaufen und bzgl. ihres Längskanales zueinander ausgerichtet sind und dabei jeweils an ihren Enden geöffnet sind, so dass bei zwei mit diesen Enden gegenüberliegenden Montageschienen und dort aufgenommenem 2-Punkt-Umschalter bzw. Reed-Magnet eine fachbezogene Zustands- und Alarmmeldung bzgl. der zu überwachenden Tür möglich ist. Unter der Voraussetzung, dass pro Fachreihe immer nur ein Fach zur gleichen Zeit freigegeben wird (Eingabe/Alarmsperre in Steuerung) verhindert eine besondere Wechsel-Schaltung, dass sich beim Öffnen des freigegebenen Faches gleichzeitig ein anderes Fach meldet (Beeinflussung von zwei Kontakten bei Öffnung einer Tür), wobei trotzdem gleichzeitig alle übrigen Fächer in der Alarmkontrolle verbleiben.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Kontroll- und Alarmanlage zur Sicherung von Mietfächern einer Safeanlage, insbesondere für eine Bank-Mietfachanlage, welche den Fachzustand «Auf» und/oder «Zu» der einzelnen Mietfächer, ferner eine unberechtigte Öffnung oder einen Aufbruch eines dieser Mietfächer einen Einbruch in und eine Manipulation an den Mietfächern und Leitungen der Gesamtanlage und die erfolgte Freigabe eines bestimmten Mietfaches und dessen Öffnung und/oder Verschluss anzeigt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung und zur Überwachung des Schliesszustandes der einzelnen Mietfächer aussen über die Vorderfronten (40) der Fachtüren (41, 42, 43, 44) der jeweils vertikal in einzelnen Fachreihen (50, 51, 52) in Abstand übereinander angeordneten Mietfächer (1-39) des Miet-fachschrankes (55) jeweils in einem Übergangsbereich der oberen Längskanten (56) zu den unteren Längskanten (57) der einzelnen rechteckig abgemessenen Fachtüren (41, 42, 43, 44) sowie zur unteren oder oberen Blende (45) des Mietfachschran-kes (55) mindestens jeweils ein als Meldeschalter dienender magnetischer Näherungsschalter (61, 62, 63, 64) angelegt ist, wobei diese Meldeschalter jeweils aus Reed-Schaltern in Form eines 1-Punkt-Reed-Schalters oder eines 2-Punkt-Reed-Umschal-ters (71, 72, 73, 74) und aus einem ein konstantes Magnetfeld erzeugenden Reed-Magneten (81, 82, 83, 84) bestehen, dass der einem bestimmten Reed-Schalter (71-74) zugeordnete Reed-Magnet (81-84) auf der Vorderfront (40) der zu überwachenden speziellen Fachtür (41, 42, 43, 44) mit seiner Polseite jeweils im Abstand oder unterhalb der dorti5
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    gen Längskanten (56, 57) angelegt ist, wobei der mit dem jeweiligen Reed-Magneten in Wechselwirkung tretende Reed-Schalter (71-74) jeweils auf der entgegengesetzten Seite der Längskanten vor der Polfläche des zugeordneten Reed-Magneten (81-84) angeordnet ist, wobei nach aussen diese mit ihren Stirnflächen gegenüberliegenden Reed-Magnete und Reed-Schalter gegen eine magnetische Manipulation ihrer Schaltstellung geschützt sind und wobei die derart auf den einzelnen Fachtüren (41, 42, 43, 44) oder Blenden angeordneten Reed-Schalter (71-74) mit ihren Schaltzungen (75) bei einer angrenzenden offenen Fachtür sich in Schaltkontakt ihrer Basis (77) mit ihrem oberen Schaltpunkt (76) oder in «Aus»-Funktion befinden, und bei angrenzenden geschlossenen Fachtüren sich mit ihren Schaltzungen (75) unter Wirkung des Magnetfeldes in einem Schaltkontakt der Basis mit ihrem unteren Schaltpunkt (78) oder sich in durchgeschalteter Funktion befinden, dass die Reed-Schalter in einem Alarmstromkreis aus Melde/Steuer-Kabel (145, 129, 129', 129", 110, 124, 124', 124") und einer Gleichspannungsquelle (125,126) mit einer Fachalarm-Einrichtung (144) und einer Systemalarm-Einrichtung (100) schaltbar sind, wobei Steuerleitungen (124, 124', 124", 124'") von den Reed-Schaltern (71-74) entweder zu einem schaltbaren oder ansteuerbaren Unterbrecher (105) für diese Steuerleitungen führen und über die Ausgangssignale des Unterbrechers (105) die Fachalarm-Einrichtung (144) ein-bzw. ausschalten oder auf eine Auswerte-Elektro-nik und elektronische Steuerung (116) dafür geführt sind und wobei die Fachfreigabe ebenfalls über Steuerung dieser Regeleinheiten erfolgt, und dass ferner die Reed-Schalter der Näherungsschalter (61-64) im Alarmstromkreis der System-Alarmeinrichtung (100) derart ein Relais (130) oder eine Elektronik steuern, dass bei Unterbrechung des über die geschlossenen Reedschalter fliessenden Stromes die Betriebsspannung (125, 126) zur Auslösung der System-Alarmeinrichtung (100) an diese gelegt wird sowie dass ferner eine Öffnung der einzelnen Fachtüren (41-43) trotz der auf den Vorderfronten (40) der Fachtüren angelegten und durch Melde/Steuerkabel verbundenen Reed-Schalter (71-74) dadurch erfolgt, dass die Melde/Steuerkabel jeweils Kabeischiaufen (98, 99) aufweisen, welche die Abschnitte des Melde/Steuerkabels an den einzelnen Türfronten miteinander verbinden.
    2. Kontroll- und Alarmanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über eine Wechselschaltung von übereinander auf den Vorderfronten der Fachtüren angeordneten 2-Punkt-Reed-Um-schaltern (71-74) verhindert ist, dass, sofern pro Fachreihe immer nur ein Fach zur gleichen Zeit freigegeben wird, sich beim Öffnen des freigegebenen Mietfaches gleichzeitig ein anderes Mietfach als geöffnet meldet und dabei trotzdem gleichzeitig alle übrigen Mietfächer in der Alarmkontrolle verbleiben, so dass eine fachbezogene Zustands- und Aiarmmeldung bzgl. aller Mietfächer (1-39) erfolgt, wobei durch einen Hilfsstromkreis in Form einzelner Überbrückungen (107,108,109) des oberen Ausganges (79) der 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72, 73) mit dem unteren Ausgang (80) des nach unten nächstfolgenden 2-Punkt-Reed-Umschalters und Leitungen (129, 129', 129", 110) des Melde/Steuer-Kabels, welche den oberen Ausgang (79) mit dem unteren Ausgang (80) der untereinander beabstande-ten Reed-Schalter verbinden oder zum Batteriepol (126) der Gleichspannungsversorgung führen, sowie durch eine in die Überbrückungsstücke und Leitungen (107-110) jeweils eingeschaltete Sperrdiode (111,112,113,114)trotzderÖffnung eines bestimmten Mietfaches (1) und zweier dabei umgeschalteter angrenzender Näherungsschalter (61, 62) die nicht geöffneten und nicht freigegebenen übrigen Mietfächer (2, 3) weiterhin im Alarmstromkreis gegen unberechtigte Öffnung oder Aufbruch gesichert sind, und wobei die elektrische Zuschaltung der einzelnen 2-Punkt-Reed-Umschalter (71, 72, 73) in den Alarmstromkreis bei geschlossenen Fachtüren (42, 43) durch einen Stromkreis erfolgt, welcher von der Basis (77) des obersten 2-Punkt-Reed-Um-schalters zu dessen unterem Ausgang (80) und von dort zur Basis (77) des nächstunteren 2-Punkt-Reed-Umschalters (72) und von dessen unterem Ausgang (80) zur Basis (77) des nach unten nächstfolgenden 2-Punkt-Reed-Umschalters verläuft, wobei schliesslich der untere Ausgang (80) des letzten 2-Punkt-Reed-Umschalters zum Batteriepol (126) der Gieichspannungsversorgung unter gleichzeitiger elektronischer oder elektromagnetischer An-steuerung der Systemalarm-Einrichtung (100) geführt ist und wobei dagegen bei einer geöffneten Fachtür die Leitungsverbindung zur Basis (77) des angrenzenden nächstunteren 2-Punkt-Reed-Umschalters unterbrochen ist und über die Überbrückungsstücke (107-110) eine Spannungsversorgung der anderen 2-Punkt-Reed-Umschalter erfolgt.
    3. Kontroll- und Alarmanlage nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reed-Schalter (71-74) jeweils in Form kleiner, zylinderförmiger, gekapselter Reed-Schalter auf den Vorderfronten (40) der Fachtüren (41, 42, 43) und der oberen Blende (45) der Fachreihen (50, 51, 52) angelegt sind und dabei als konstante Magnetfelder erzeugende Reed-Magnete (81-84) jeweils ein eine entsprechende Querschnittsbreite wie die der zylinderförmigen Reed-Schalter aufweisender Dauermagnet vorgesehen ist.
    4. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils über die Höhe einer einzelnen Fachtür (41, 42, 43) verlaufende Montageschienen (90) am Anfang und Ende (92, 93) im Querschnitt offene Längskanäle (91) aufweisen, welche in Längsrichtung zueinander über die Höhe der Fachreihen (50, 51, 52) zueinander ausgerichtet sind, wobei in den nach aussen seitlich verschliessbaren, eine U-förmige jeweils gleiche Querschnittsabmessung aufweisenden Längskanälen (91) jeweils ein Reed-Schalter (72) und/oder ein Reed-Magnet (81, 82) angeordnet ist, welche derart von der Montageschiene (90) umschlossen sind, dass bei in Längsrichtung über die Vorderfront der Mietfächer montierten Montageschienen eine Manipulation der Näherungsschalter nicht möglich ist.
    5. Kontroll- und Alarmanlage nach Anspruch 4,
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    dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschienen (90) einen insgesamt «E»-förmigen Querschnitt aufweisen, wobei neben dem Längskanai (91) ein zweiter Längskanal (94) verläuft, welcher als Kabelraum zur Führung des Alarmstromkreises dient, wobei die Montageschienen jeweils seitliche Ausgänge (96, 97) aufweisen, über welche die die aufeinander folgenden Montageschienen und deren Näherungsschalter verbindenden Kabelschiaufen (98, 99) ein- und auslaufen.
    6. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 4-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschienen (90) im wesentlichen «L»-förmige Abdeckhauben aufweisen, durch welche diese nach aussen verschliessbar sind, und wobei die Abdeckhauben gleichzeitig als Anlage zur Montage der Montageschienen auf den Vorderfronten (40) der Fachtüren (41,42,43,44) dienen.
    7. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 4-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Montageschienen (90) aus Edelstahl hergestellt sind, welche bei Anbringung eines zusätzlichen äusseren, entgegengesetzt zu einem der Reed-Magnete (81, 82, 83, 84) magnetisierten Magneten einen magnetischen Kurzschluss der Reed-Schalter und somit einen System-Alarm erzeugen.
    8. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 1—7, dadurch gekennzeichnet, dass zur Freigabe der Mietfächer (1-39), und unter Verhinderung eines sonst auslösbaren Fachalarmes, bei welchem sich die 2-Punkt-Reed-Umschalter entsprechend einer geöffneten Fachtür mit der Schaltzunge (75) in der Schliesskontaktstellung mit dem oberen Schaitpunkt (76) befinden, und wobei der obere Schaltpunkt (76) mit der das Potential des Batteriepoles (125) führenden Basis (77) des 2-Punkt-Reed-Umschalters (71) verbunden ist, der obere Ausgang (79) des 2-Punkt-Reed-Umschal-ters (71-74) und dessen Steuerleitung (124, 124', 124", 124"') über den Unterbrecher (105), welcher über einen Ein- und Austaster (102,103,104) am Bedienungspunkt (106) mechanisch oder über eine Steuereinheit und an einem Steuerpult (121) elektronisch betätigbar ist, von einem elektromagnetischen Relais (101) für die Einschaltung der Fachalarm-Einrichtung (144) oder von einer elektronischen An-steuerung dafür trennbar ist, wobei diese AnSteuereinheiten ansonsten bei Stromführung einer der Steuerleitungen und somit bei mindestens einem aktivierten 2-Punkt-Reed-Umschalter im Schliesskontakt zum oberen Schaltpunkt bei geöffneter Fachtür, eine Steuerspannung oder eine Betriebsspannung an dem Spannungseingang der Fachalarm-Einrichtung (144) legen.
    9. Kontroll- und Alarmanlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Ein/Austaster (102, 103, 104) des Unterbrechers (105) als Leuchttaster mit Öffnungsfunktion ausgebildet sind, wobei bei gedrücktem Leuchttaster der Alarmstromkreis für den Fachalarm des zugehörigen freigegebenen Mietfaches unterbrochen ist und dabei der Spannungsan-schluss für die Beleuchtung des Leuchttasters eingeschaltet ist (Anzeige: erfolgte Freigabe) und wobei bei nicht gedrücktem Leuchttaster (Beleuchtung des Tasters erloschen) der Alarmstromkreis nicht unterbrochen und in dieser Betriebsstellung der Fachalarm bei geöffneter, diesem Leuchtschalter zugeordneter Fachtür ausgelöst ist.
    10. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die obere und untere Schaltkontaktstellung der Reed-Schalter (71-74) (Fachanzeige: Fachtür «Auf» oder «Zu») unter Einschaltung einer speziellen Lichtanzeige für jeden Reed-Schalter über «Fach Auf»-Lampen (141, 142, 143) am Bedienungspult (106) dargestellt ist.
    11. Kontroll- und Alarmanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabe der einzelnen Mietfächer durch gedrückten Ein/Austaster (102, 103, 104) unter Aufleuchten von Kontroll-Lampen (131,132, 133) dieser Tasten erfolgt.
    12. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 2-11, dadurch gekennzeichnet, dass bei Öffnung eines freigegebenen Mietfaches (1-39) und bei geschlossenem direkt darunter befindlichem Mietfach trotz der gleichzeitig erfolgten Umschal-tung sowohl des 2-Punkt-Reed-Umschalters ausserhalb der oberen Längskante (56) der geöffneten Fachtür und der Umschaltung des 2-Punkt-Reed-Umschalters an der Unterseite dieser Fachtür unter Kontaktierung der jeweils oberen Schaltpunkte (76) mit dem Basiskontakt (77) durch dessen Schaltzunge (75) eine irrtümliche Meldung der unteren geschlossenen Fachtür als «offen» dadurch ausgeschlossen ist, dass der Basiskontakt (77) und die Schaltzunge (75) des unteren 2-Punkt-Reed-Um-schalters insofern spannungslos sind und insofern über den oberen Ausgang (79) des 2-Punkt-Reed-Umschalters eine irrtümliche Fachzustandsanzeige nicht erfolgen kann, als der Basiskontakt (77) dieses unteren 2-Punkt-Reed-Umschalters zur Spannungsversorgung mit dem unteren Schaltpunkt (78) des nächsthöheren 2-Punkt-Reed-Umschalters über dessen unteren Ausgang (80) verbunden ist, wobei dieser Umschalter dort nur bei geschlossener oberer Fachtür über die Leitung (107) die an dem dortigen Basiskontakt (77) anliegende Spannung des Batteriepols (125) führt, und dass ein Fachalarm für die untere Fachtür bei gleichzeitiger Öffnung sowohl der oberen als auch der unteren Fachtür dadurch erfolgt, dass der nächstuntere 2-Punkt-Reed-Umschalter auf der nächstfolgenden Fachtür dadurch Fachalarm bei unberechtigt geöffneter zweiter Fachtür auslöst, dass die Basis (77) dieses weiteren 2-Punkt-Reed-Umschalters durch die Schaltzunge (75) mit dessen oberem Schaitpunkt (79) kontaktiert ist, so dass über die Llber-brückungsstücke (107, 108, 109) der nächste auf der folgenden Fachtür befindliche 2-Punkt-Reed-Umschalter über ein erfolgendes Signal zum Steuer-Relais (101) die Fachalarmeinrichtung (144) auslöst.
    13. Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagen-Steuerung unter elektronischer Auswertung der Melde- und Alarmsignale über Codiereinheiten (118, 119, 120) mit Matrix-Steuerung für die Reed-Schalter (71, 72, 73, 74) der Mietfächer (1-39) mittels einer EDV-Steuerung über eine Auswertelektronik und -Steuerung (116) und EDV-Tastatur mit Kontrollmonitor (122) erfolgt.
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    14. Safeanlage mit einer Kontroll- und Alarmanlage nach einem der Ansprüche 1-13.
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