CH680915A5 - - Google Patents

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CH680915A5
CH680915A5 CH57290A CH57290A CH680915A5 CH 680915 A5 CH680915 A5 CH 680915A5 CH 57290 A CH57290 A CH 57290A CH 57290 A CH57290 A CH 57290A CH 680915 A5 CH680915 A5 CH 680915A5
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CH
Switzerland
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retaining cap
cap
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screwed
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Application number
CH57290A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Guethling
Original Assignee
Ecoair Drucklufttechnik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D17/00Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
    • B25D17/08Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

1
CH 680 915 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein druckluftbetriebenes Schlagwerkzeug mit einem Hammerzylinder, auf dem eine Haltekappe zur Führung und Halterung des Einsteckwerkzeuges aufgeschraubt ist.
Druckluftbetriebene Schlagwerkzeuge, sogenannte Drucklufthämmer, finden Anwendung im Bergbau, im Strassenbau und ganz allgemein im Hoch- und Tiefbau. Das arbeitende Werkzeug, beispielsweise ein Spitzeisen, dessen Kopfende in den Zylinderhals des Hammerzylinders hineinragt, erhält hier während des Betriebes des Drucklufthammers in schneller Folge Schläge des Schlagkolbens. Das Arbeitswerkzeug wird mit dem Hammerzylinder durch eine aufschraubbare Haltekappe verbunden.
Die Sicherung der aufgeschraubten Haltekappe gegen selbsttätiges Lösen infolge der beim Betrieb des Druckluftwerkzeuges auftretenden Vibrationen ist von besonderer Wichtigkeit.
Zur Erzielung einer möglichst dauerhaften Losdrehsicherung werden von den Herstellern derati-ger druckluftbetriebener Schlagwerkzeuge unterschiedliche Wege beschritten. So ist es bekannt, längs des Hammerzylinders ein oder mehrere Federelemente anzuordnen, die mit einer Nase, ähnlich einer Passfeder, in am Umfang der Haltekappe eingebrachte Nuten eingreifen und auf diese Weise die Haltekappe gegen Loslösen sichern sollen.
Bekannt ist ferner, am inneren Ende des Hammerzylindergewindes ein konisch geformtes Gummielement oder ein elastisches Kunststoffelement vorzusehen, auf das die ebenfalls mit konischem Profil versehene Haltekappe aufgeschraubt wird. Dabei wird die Verformung des Gummi- oder Kunststoffkonus als Losdrehsicherung benutzt. Zum Lösen dieser Verbindung von Haltekappe und Hammerzylinder wird jedoch ein besonderes Hilfswerkzeug benötigt bzw. die Haltekappe muss an ihrem äusseren Umfang mit Schlagnocken versehen werden, für deren Anbringung die Herstellung der Haltekappe als Gesenkschmiedestück Vorbedingung ist.
Nach einem weiteren Vorschlag erhalten der Gewindeauslauf des Hammerzylinders und der Gewindeauslauf der Haltekappe jeweils an deckungsgleicher Stelle eine umlaufende Nut. In die Nut des Hammerzylinders wird ein Profilring, z.B. O-Ring, eingelegt, der sich beim Festschrauben der Haltekappe zunächst verformt und dann bei Erreichen der Haltekappennut in diese springt.
Es ist auch versucht worden, eine Losdrehsicherung für die Haltekappe derart zu konzipieren, dass man die Haltekappen-Anlagefläche mit einer sternförmigen Nutung versehen hat, die sich beim Festschrauben in das weichere elastische Material der plan ausgeführten Anlagefläche des Hammerzylinders eindrücken soll, wobei sich infolge der auftretenden Druckspannung das elastische Material des Hammerzylinders in die Nutung an der Stirnseite der Haltekappe hineinquetschen muss.
Alle vorstehend beschriebenen Haltekappensicherungen weisen jedoch Nachteile auf, die darin bestehen, dass die Sicherungen nur eine begrenzte Standzeit besitzen und/oder dass es zum gewollten
Lösen der Haltekappe des Einsatzes eines besonderen Hilfswerkzeuges bedarf. Bei den beiden zuletzt erwähnten Haltekappensicherungen, die auf Kraftschluss beruhen, hat es sich gezeigt, dass infolge der bei Drucklufthämmern erforderlichen Schmierung die Verbindung von Haltekappe und Hammerzylinder verölen kann mit der Folge, dass die Sicherung in ihrer Wirkung stark beeinträchtigt bzw. unbrauchbar wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegen Lösen infolge von Vibration sichere Haltekappenbefestigung für Drucklufthämmer zu schaffen, die kraft-und formschlüssig wirkt, ölunempfindlich ist und bei der die Haltekappe ohne zusätzliches Werkzeug gelöst werden kann.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in der Weise, wie die Merkmale der Patentansprüche es angeben.
Nach der Erfindung werden sowohl die stirnseitige Haltekappen-Anlagefläche als auch die Anlagefläche des den Hammerzylinder umgebenden Schall-dämmantels bzw. des am Hammerzylinder angeordneten Sicherungsringes mit einander deckungsgleichen Wellenprofilen versehen. Beim Festschrauben der mit Innengewinde versehenen Haltekappe mit dem mit Aussengewinde versehenen Schall-dämmantel bzw. Sicherungsring werden die Wellenberge des Profils des aus elastischem Material bestehenden Schalldämmantels bzw. Sicherungsringes von den Wellenbergen der Haltekappe verformt, so dass sich eine kraft- und formschlüssige Verbindung dieser beider Teile bildet, die sicher gegen selbsttätiges Lösen ist.
Die für das Lösen der Haltekappe erforderlichen Losdrehkräfte verstärken sich durch Auflaufen der Wellenberge der Haltekappe auf die Wellenberge des Schalldämmantels bzw. des Sicherungsringes. Veranlasst durch die gewölbten schiefen Ebenen des Profils nehmen die Rückstellkräfte mit zunehmender Rückdrehung zu. Ein Losdrehen der Haltekappe ist daher nur möglich, wenn darüber hinaus von aussen einwirkende Kräfte eine Verformung der Wellenberge des Profils am elastischen Schalldämmantel bzw. am aus elastischem Material bestehenden Sicherungsring veranlassen.
Die erfindungsgemässe Haltekappensicherung ist zum einen unempfindlich gegen die Einwirkung von Schmierölen und -fetten und zum anderen ist weder zum Festschrauben noch zum Lösen der Haltekappe ein zusätzliches Hilfswerkzeug erforderlich. Die Kräfte, die zum Festschrauben der Haltekappe erforderlich sind, sind etwa gleich gross wie die aufzuwendenden Lösekräfte.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt eines erfindungs-gemässen Drucklufthammers und
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht von Schalldämmantel und Haltekappe in der Explosionsdarstel-lungsweise.
Fig. 1 zeigt einen Drucklufthammer mit seinen wesentlichen Teilen, nämlich Hammerzylinder (10) aus vergütetem Stahl mit Schalldämmantel (1) aus elastischem Material, Schlagkolben (3), Einsteckwerk5
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zeug (5) und Haltekappe (6). In der rechten Bildhälfte von Fig. 1 ist der Sicherungsring (2) aus elastischem Material angedeutet, der für den Fall, dass der Drucklufthammer nicht mit einem Schalldämmantel versehen ist, auf den Hammerzylinder (10) aufgesetzt ist.
In Fig. 1 sind das Einsteckwerkzeug (5) und der Hammerzylinder (10) mit Schalldämmantel (1) aus Platzgründen abgebrochen dargestellt.
Die Haltekappe (6) weist innenseitig ein Schraubgewinde (7) auf, das in das Gegengewinde (4) am Aussenumfang des Hammerzylinders (10) eingreift.
Die Aussenwandung des Hammerzylinders (10) kann, wie in Fig. 1 dargestellt, mit einem Schalldämmantel (1) aus elastischem Material versehen sein, der über den Hammerzylinder (10) und dessen Gewindehals gezogen ist.
Bei der Ausführung des Drucklufthammers ohne Schalldämmantel wird auf den Gewindehals des Hammerzylinders (10) ein Sicherungsring (2) aus elastischem Material montiert.
Die Anlagefläche von Haltekappe (6), Schalldämmantel (1) bzw. alternativ Sicherungsring (2) mit den aus Wellenbergen und Wellentälern bestehenden Profilen (9, 8) sind in Fig. 1 nur vereinfacht dargestellt, während die Explosionszeichnung (Fig. 2) die Ausbildung dieser Profile (8, 9) am Schalldämmantel (1 ) und an der Haltekappe (6) deutlicher zeigt.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Druckluftbetriebenes Schlagwerkzeug mit einem Hammerzylinder, auf dem eine Haltekappe zur Führung und Halterung des Einsteckwerkzeuges aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur kraft- und formschlüssigen Sicherung der Haltekappe (6) die Anlageflächen der Haltekappe (6) und des aus elastischem Material bestehenden Schalldämmantels (1) mit einem deckungsgleichen Wellenprofil (8, 9) versehen sind, wobei sich beim Festschrauben der Haltekappe (6) die Wellenberge des Profils (9) der Haltekappe (6) in die Wellentäler des Profils (8) des Schalldämmantels (1) legen, und dass beim Weiterschrauben der Haltekappe (6) zur formschlüssigen Verbindung der Teile (1, 6) die nächstfolgenden Wellenberge des Profils (8) des Schalldämmantels (1) in Schraubrichtung des Gewindes (4, 7) durch dessen Steigung unter den Wellenbergen des Profils (9) der Haltekappe (6) verformbar sind.
2. Druckluftbetriebenes Schlagwerkzeug mit einem Hammerzylinder, auf dem eine Haltekappe zur Führung und Halterung des Einsteckwerkzeuges aufgeschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur kraft- und formschlüssigen Sicherung der Haltekappe (6) die Anlageflächen der Haltekappe (6) und eines aus elastischem Material bestehenden, auf den Hammerzylinder (10) aufgesetzten Sicherungsringes (2) mit einem deckungsgleichen Wellenprofil (8, 9) versehen sind, wobei sich beim Festschrauben der Haltekappe (6) die Wellenberge des Profils (9) in die Wellentäler des Profils (8) des Sicherungsringes (2) legen und dass beim Weiterschrauben der Haltekappe (6) zur formschlüssigen Verbindung der Teile (10, 6) die nächstfolgenden
Wellenberge des Profils (8) des Sicherungsringes (2) in Schraubrichtung des Gewindes (4, 7) durch dessen Steigung unter den Wellenbergen des Profils (9) der Haltekappe (6) verformbar sind.
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ID=6374560

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CH (1) CH680915A5 (de)
DE (2) DE3905248A1 (de)
FR (1) FR2643301B1 (de)
GB (1) GB2228703B (de)
NL (1) NL9000415A (de)

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