CH680930A5 - - Google Patents
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
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CH 680 930 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Streckwerkwalze einer Spinnereimaschine, die Teil eines Streckwerk-walzenpaares ist und durch die zweite Streckwerkwalze belastet wird, wobei zwischen dem Streck-werkwalzenpaar ein oder mehrere Faserverbände hindurchlaufen und je Faserverband ein Kontaktbe-reich auf der Streckwerkwalze angeordnet ist.
Bekannt ist durch Johannsen, O. «Handbuch der Baumwollspinnerei, Zellwollspinnerei, Cottoninspin-nerei, Rohweberei und Fabrikanlagen», Verlag von Bernh. Friedr. Voigt, Leipzig, 4. Auflage, II. Band, Seiten 290 und 296, und durch Wegener, W. «Die Streckwerke der Spinnereimaschinen», Springer-Verlag Berlin/Heidelberg/New York, 1965, Seite 96, eine Streckwerkwalze der eingangs genannten Art, die als Unterwalze angeordnet und geriffelt ist. Nachteilig ist, dass die Herstellung dieser Streckwerkwalze hohen Aufwand erfordert. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass infolge der Luftströmung in den Riffein bei hohen Drehzahlen der Streckwerkwaize Randfasern aus dem Faserverband herausgerissen werden, die entweder verlorengehen oder zum Entstehen eines haarigen Faserverbandes führen, wodurch die Qualität des Faserverbandes beeinträchtigt wird. Nach Perner, H. «Technologie und Maschinen der Garnherstellung», VEB Fachbuchverlag Leipzig, 1969, S. 327, tritt der Nachteil ein, dass auch bei einwandfreier Unterwalzenriffelung eine ruckweise Verschiebung der Klemmlinie in dem Moment eintritt, wenn ein Riffelzahn abläuft und der nächste gegen die Oberwalze zu drücken beginnt, was zu Ungieichmäs-sigkeiten im Faserverband und damit zur Beeinträchtigung der Qualität führt. Zusätzlich treten hersteliungsbedingte Fehler der Unterwalzenriffelung auf, die ebenfalls zu Ungleichmässigkeiten im Faserverband führen, die die Qualität beeinträchtigen.
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, den Aufwand bei der Herstellung der Streckwerkwalze zu senken und die Qualität des Faserverbandes zu erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Streckwerkwalzen ohne Riffelung einzusetzen, die den Faserverband in der Klemmlinie sicher klemmen.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass auf der Oberfläche der Streckwerkwalze mindestens jeweils im Kontaktbereich Erhebungen mit abgerundeten Kuppen angeordnet sind und der arithmetische Mittenrauhwert Ra 0,8 bis 7 um beträgt. In einer weiteren Ausgestaltung ist zwischen der Oberfläche der Streckwerkwalze und dem Faserverband der Reibungskoeffizient n < 0,25. Weiterhin ist vorteilhaft, dass die Kuppen abgeflacht sind, die Abflachung der Krümmung der Oberfläche der Streckwerkwalze entspricht und die von den Abflachungen der Kuppen gebildete Fläche 30 bis 90% der Oberfläche der Streckwerkwalze entspricht. In einer weiteren Ausgestaltung beträgt die Fläche einer Abflachung 1 bis 500 um2.
Anhand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teil einer Streckwerkwalze mit Belastung,
Fig. 2 einen Längsschnitt der Oberfläche der • Streckwerkwalze im Kontaktbereich,
Fig. 3 eine Draufsicht eines Ausschnitts der Oberfläche der Streckwerkwalze im Kontaktbereich in der Abwicklung.
Die Erfindung wird beschrieben am Beispiel einer Ringspinnmaschine.
An der Ringspinnmaschine sind Streckwerkwal-zenpaare 1, 2 angeordnet (Fig. 1). Ein Teil eines Streckwerkwalzenpaares 1,2 ist die Streckwerkwalze 1. Die Streckwerkwalze 1 erstreckt sich über mehrere Arbeitsstellen und wird durch die zweite Streckwerkwalze 2 belastet. Die zweite Streckwerkwalze 2 ist so ausgebildet, dass sie jeweils über zwei Arbeitsstellen reicht. Zwischen dem Streckwerkwalzenpaar 1, 2 läuft an jeder Arbeitsstelle ein Faserverband 3 hindurch. Je Faserverband 3 ist auf der Streckwerkwalze 1 ein Kontaktbereich 4 angeordnet, der mindestens so breit ist wie der ihn belastende Teil der Streckwerkwalze 2. Auf die Streckwerkwalze 1 ist in den Kontaktbereichen 4 Aluminiumoxid im Plasmaspritzverfahren aufgetragen. Die Streckwerkwaize 1 ist nach dem Auftragen des Aiuminiumoxids unrund. Zum Erreichen eines einwandfreien Rundlaufs wird die Streckwerkwaize 1 in den Kontaktbereichen 4 geschliffen. Im Ergebnis des Schleifens sind auf der Oberfläche der Streckwerkwaize 1 im Kontaktbereich 4 Erhebungen 5 mit abgerundeten Kuppen angeordnet, und der arithmetische Mittenrauhwert Ra beträgt 0,8 bis 7 (im (Fig. 2). Die Kuppen sind abgeflacht, die Abflachung 6 entspricht der Krümmung der Oberfläche der Streckwerkwaize 1, und die von den Abflachungen 6 der Kuppen gebildete Fläche beträgt 30 bis 90% der Oberfläche der Streckwerkwaize 1. Die Fläche einer Abflachung 6 beträgt 1 bis 500 jim2. Die kleinste mögliche Fläche von 1 (im2 entspricht einer Korngrösse. Zwischen der Oberfläche der Streckwerkwaize 1 und dem Faserverband 3 ist der Reibungskoeffizient n < 0,25.
Es ist auch möglich, die Oberfläche der Streckwerkwaize im Kontaktbereich durch Prägen, Strahlen oder Ätzen zu erzeugen.
Claims (4)
1. Streckwerkwaize einer Spinnereimaschine, die Teil eines Streckwerkwalzenpaares ist und durch die zweite Streckwerkwaize belastet wird, wobei zwischen dem Streckwerkwalzenpaar ein oder mehrere Faserverbände hindurchlaufen und je Faserverband ein Kontaktbereich auf der Streckwerkwaize angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Oberfläche der Streckwerkwaize (1) mindestens jeweils im Kontaktbereich (4) Erhebungen (5) mit abgerundeten Kuppen angeordnet sind und der arithmetische Mittenrauhwert Ra 0,8 bis 7 um beträgt.
2. Streckwerkwaize nach Anspruch 1, dadurch
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gekennzeichnet, dass zwischen der Oberfläche der Streckwerkwaize (1) und dem Faserverband (3) der Reibungskoeffizient n < 0,25 ist.
3. Streckwerkwaize nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kuppen abgeflacht sind, die Abflachung (6) der Krümmung der Oberfläche der Streckwerkwaize (1 ) entspricht und die von den Abflachungen (6) der Kuppen gebildete Fläche 30 bis 90% der Oberfläche der Streckwerkwaize (1) beträgt.
4. Streckwerkwaize nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche einer Abflachung (6) 1 bis 500 |im2 beträgt.
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