CH681494A5 - - Google Patents
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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Description
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CH 681 494 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist bekannt, dass die Farbtemperatur von Blitzgeräten variiert, wenn ihre Leistung durch Variation der Spannung an den Energiespeichern verändert wird. Eine höhere Spannung ergibt ein bläulicheres Licht, d.h. eine höhere Farbtemperatur, und eine geringere Spannung erzeugt eine tiefere Farbtemperatur, d.h. gelblicheres Licht.
Es ist bekannt, die Blitzenergie durch Zu- und Wegschalten von auf dieselbe Spannung geladenen Energiespeichern zu ändern. Allerdings ist dadurch die Energieabstufung nur in groben Schritten durchführbar, so dass eine feine bzw. genaue Einstellung der Blitzenergie nicht möglich ist.
Es ist auch bekannt (DE-OS 3 612 164), bei einer Beleuchtungseinrichtung eine Amplitudensteuerung und eine Zeitsteuerung kombinativ so zusammenwirken zu lassen, dass bei der abgegebenen Lichtmenge die gewünschte Farbtemperatur erhalten wird. Durch geeignete Wahl der Ladespannung, d.h. der Amplitude, und der Blitzdauer kann bei einer vorgegebenen Lichtmenge die gewünschte Farbtemperatur eingestellt werden. Diese Einrichtung ist wegen der benötigten Leistungshalbleiter verhältnismässig teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemässe Beleuchtungseinrichtung so auszubilden, dass eine zumindest näherungsweise Stabilisierung der Farbtemperatur mit einfachen und kostengünstigen Mitteln erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemässen Beleuchtungseinrichtung erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemässen Einrichtung ist der gesamte Energiespeicher in die wenigstens zwei Energiespeicher aufgeteilt, die jeweils in ihrer Spannung separat geregelt werden können. Soll die Blitzenergie vom Maximum, bei dem beide Energiespeicher voll aufgeladen sind, zurückgeregelt werden, so wird zuerst der eine Energiespeicher in seiner Spannung sukzessive bis auf null verringert, während der andere Energiespeicher noch mit voller Spannung betrieben werden kann. Die entstehende Farbtemperatur ist eine Mischung der Beiträge der verschiedenen Energiespeicher; bei entsprechender Aufteilung dieser Energiespeicher kann die Farbtemperatur in für die Praxis zulässigen, annehmbaren Grenzen konstant gehalten werden. Gleichzeitig lässt sich eine sehr feine Abstufung der Lichtdosierung erreichen, weil die Spannungsvariation an den einzelnen Energiespeichern in feinen, d.h. sehr kleinen Schritten möglich ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Schaltung eines erfindungsgemässen Blitzgerätes,
Fig. 2 in einem Diagramm die Abhängigkeit der Blitzenergie von der Farbtemperatur beim erfindungsgemässen Blitzgerät,
Fig. 3 eine Schaltung eines Ladespannungsreglers des erfindungsgemässen Blitzlichtgerätes.
Die Farbtemperatur von Blitzgeräten kann variiert werden, wenn ihre Leistung durch Variation der Spannung an den Energiespeichern, die vorzugsweise Elektrolyt-Kondensatoren sind, verändert wird. Eine höhere Spannung führt zu einer höheren Farbtemperatur, d.h. zu einem bläulicheren Licht. Eine geringere Spannung ergibt dementsprechend eine niedrigere Farbtemperatur bzw. ein gelblicheres Licht. Mit der im folgenden beschriebenen Ausbildung ist es möglich, die Farbtemperatur unabhängig von der jeweiligen Blitzenergie annähernd konstant zu halten bzw. eine bestimmte Farbtemperatur einzustellen. Mit diesem Blitzgerät können dadurch Aufnahmen gemacht werden, die sich durch eine optimale Farbtemperatur auszeichnen. So ist es ohne weiteres möglich, auch bei unterschiedlichen Blitzenergien gleiche Farbtemperaturen zu erhalten.
Um eine Stabilisierung der Farbtemperatur mit einfachen und kostengünstigen Mitteln zu erreichen, ist der gesamte Energiespeicher 1, vorzugsweise ein Blitzkondensator, des Blitzgerätes in einzelne Teilpakete 2 und 3 von Energiespeichern aufgeteilt. Beide Teilpakete 2 und 3 sind unabhängig voneinander in ihrer Spannung regelbar. Zur Regelung der Ladespannung ist jedem Teilpaket 2 und 3 ein Ladespannungsregler 4 und 5 zugeordnet, dem ein Gleichrichter 6, 7, wie eine Diode, nachgeschaltet ist. Die parallel geschalteten Teilpakete 2 und 3 sind über jeweils einen Gleichrichter 8 und 9 an mindestens ein Blitzrohr 10 angeschlossen. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Einfachheit halber nur zwei Teilpakete 2 und 3 dargestellt. Selbstverständlich kann der Energiespeicher 1 in mehr als zwei Teilpakete von Energiespeichern vorzugsweise Blitzelkos, aufgeteilt sein. Auch in diesem Falle ist jedes Teilpaket für sich in der Spannung regelbar.
Die beiden Ladespannungsregler 4, 5 sind vorteilhaft gleich aufgebaut. Die zwischen Netzanschlüssen 21, 22 (Fig. 3) anliegende Wechselspannung betreibt eine Verdopplerschaltung, bestehend aus einem Kondensator 23, einer Diode 24 und einem Thyristor 25. Die Verdopplerschaltung lädt den Blitzkondensator 1, solange der Thyristor 25 ein An-steuersignal an seinem Gate erhält. Die Ansteue-rung des Thyristors 25 erfolgt durch Vergleich der aktuellen Blitzspannung am Blitzkondensator 1 mit einem vorgegebenen Sollwert in einem Komparator 27. Ist der aktuelle Wert der Spannung am Blitzkondensator 1 kleiner als der gewünschte Sollwert, so schaltet der Komparator 27 einen Optokoppler, bestehend aus einer Diode 28 und einem Fototransistor 29, ein, so dass der Thyristor 25 ein Ansteuer-signal über einen Transistor 29 und ein FET 30 erhält. Sobald die gewünschte Spannung erreicht ist, kippt der Komparator und das Ansteuersignal fällt weg, so dass die Verdopplerschaltung aufhört, den Kondensator 1 zu laden. Eine Zenerdiode 31 dient
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zusammen mit einem Widerstand 32 zur Speisung dieser Ansteuerschaltung.
Um eine möglichst geringe Abweichung der Farbtemperatur zu erreichen, wird die Energie auf die Teilpakete 2 und 3 so verteilt, dass die gewünschte annähernde Farbkonstanz erreicht wird. Wird beispielsweise die Blitzenergie vom Maximum zurückgeregelt, so wird zunächst ein einzelnes Teilpaket in seiner Spannung nach und nach bis auf null reduziert, während die anderen Teilpakete noch mit voller Spannung betrieben werden. Die entstehende Farbtemperatur stellt somit eine Mischung der Beiträge der verschiedenen Teilpakete dar. Bei entsprechender Aufteilung dieser Teilpakete lässt sich somit die Farbtemperatur in annehmbaren Grenzen konstant halten. Dies soll im folgenden anhand der Zeichnung für eine Aufteilung des Energiespeichers 1 in die beiden Teilpakete 2 und 3 näher erläutert werden.
Wird die Gesamtkapazität des Energiespeichers 1 mit eins angenommen, dann weist im Ausführungsbeispiel das Teilpaket 2 3/4 und das Teilpaket 3 1/4 dieser Gesamtkapazität auf. Den nachfolgend angegebenen Zahlenwerten liegt die Annahme zugrunde, dass die Farbtemperatur um 150°K pro Blendenstufe variiert, wenn die Blitzspannung um den Faktor t/2 gesenkt wird. In diesem Falle entspricht eine Blendenstufe einer jeweiligen Halbierung der Blitzenergie. Weiter liegt dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel die Annahme zugrunde, dass die Abweichung in der Farbtemperatur in einem Variationsbereich von drei Blendenstufen minimal sein soll.
Steht die volle Blitzenergie zur Verfügung, dann sind die beiden Teilpakete 2 und 3 jeweils auf 100% geladen. Beim Blitzen ergibt sich dann im Ausführungsbeispiel eine Farbtemperatur von 5500°K. Wird nun die Blitzenergie um die Hälfte verringert, also auf den Faktor 1/2, dann reicht es aus, wenn nur das Teilpaket 3 auf 100% geladen wird, während das Teilpaket 2 nur noch auf 1/3 geladen zu werden braucht. Beide Teilpakete zusammen geben dann die halbe Blitzenergie ab. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, wird die Farbtemperatur in diesem Falle (ausgezogene Linie) nur wenig verringert. Die Verringerung beträgt weniger als 150°K; eine solche Farbtemperaturverringerung würde dann auftreten (gestrichelte Linie in Fig. 2), wenn nur ein Energiespeicher 1 vorhanden wäre. Diese geringfügige Farbtemperaturverringerung ist so gering, dass sie in der Regel nicht als störend empfunden wird und für den Grossteil der Aufnahmen nicht ins Gewicht fällt.
Wird die Blitzenergie wiederum halbiert, also auf 1/4 abgesenkt, dann wird das Teilpaket 2 nicht mehr geladen, während das Teilpaket 3 auf 100% geladen wird. Da in diesem Falle das Teilpaket 2 nicht zur Farbtemperatur beiträgt, ergibt sich eine Gesamtfarbtemperatur von wiederum 5500°K. Bei einem herkömmlichen Blitzgerät mit nur einem einzigen Energiespeicher wäre in diesem Falle die Farbtemperatur bereits auf 5200°K gefallen (gestrichelte Linie in Fig. 2).
Wird die Blitzenergie nochmals halbiert, so dass sie nur noch 1/8 der vollen Blitzenergie beträgt,
dann wird das Teilpaket 3 lediglich auf 50% geladen, während das Teilpaket 2 weiterhin nicht geladen wird. Dann ergibt sich eine geringfügige Verringerung der Farbtemperatur auf 5350°K. Bei einem herkömmlichen Blitzgerät mit nur einem einzigen Energiespeicher wäre in diesem Falle die Farbtemperatur bereits auf 5050°K abgefallen.
Wie das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt, ist die entstehende Farbtemperatur eine Mischung der Beiträge der verschiedenen Teilpakete 2 und 3. Die Kapazität dieser Energiespeicher-Teilpakete kann nun so gewählt werden, dass die Farbtemperatur unabhängig von der jeweiligen Blitzenergie in verhältnismässig engen Grenzen konstant gehalten werden kann. Werden mehr als zwei Teilpakete für den Energiespeicher verwendet, kann die Änderung der Farbtemperatur bei unterschiedlichen Blitzenergien in noch engeren Grenzen gehalten werden, als dies anhand des obigen Ausführungsbeispieles dargestellt ist.
Wie das beschriebene Ausführungsbeispiel zeigt, kann die Farbtemperatur zwar nicht theoretisch konstant bleiben, jedoch in für die Praxis zulässigen Toleranzen gehalten werden. Gleichzeitig kann eine sehr feine Abstufung der Lichtdosierung erreicht werden, weil die Spannungsvariation an den einzelnen Teilpaketen in feinen Schritten möglich ist.
Im beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Wirkungsweise des Blitzgerätes anhand von drei Blendenstufenveränderungen erläutert worden. Selbstverständlich sind auch weniger oder mehr Änderungen der Blendenstufen möglich, wobei die einzelnen Teilpakete des Energiespeichers 2 in ihrer Kapazität so ausgebildet sind, dass die Farbtemperatur unabhängig von der Blitzenergie innerhalb vorgegebener Grenzen bleibt. An der beschriebenen Verfahrensweise ändert sich hierbei nichts.
Claims (4)
1. Beleuchtungseinrichtung mit mindestens einem Blitzrohr und zugehöriger Zündschaltung sowie mit mindestens zwei Energiespeichern, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Energiespeicher (2, 3) unabhängig voneinander einstellbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Energiespeicher (2,3) stufenweise regelbar ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Energiespeicher (2,3) stufenlos regelbar ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Energiespeicher (2, 3) unterschiedliche Maximalkapazität haben.
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