CH682158A5 - - Google Patents

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CH682158A5
CH682158A5 CH3564/89A CH356489A CH682158A5 CH 682158 A5 CH682158 A5 CH 682158A5 CH 3564/89 A CH3564/89 A CH 3564/89A CH 356489 A CH356489 A CH 356489A CH 682158 A5 CH682158 A5 CH 682158A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
belt
cover according
flat bars
revolving
revolving cover
Prior art date
Application number
CH3564/89A
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English (en)
Inventor
Peter Jagst
Original Assignee
Truetzschler Gmbh & Co Kg
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Publication date
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Application filed by Truetzschler Gmbh & Co Kg filed Critical Truetzschler Gmbh & Co Kg
Publication of CH682158A5 publication Critical patent/CH682158A5/de

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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/02—Carding machines
    • D01G15/12—Details
    • D01G15/14—Constructional features of carding elements, e.g. for facilitating attachment of card clothing
    • D01G15/24—Flats or like members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Structure Of Receivers (AREA)

Description

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CH 682158 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Wanderdeckel einer Karde, der aus mit Garnitur versehenen Deckelstäben gebildet ist, und bei dem mindestens ein endloser flexibler Riemen zum Vortrieb der Deckelstäbe vorhanden ist und die Deckelstäbe mit ihren beiden Enden auf Gleitführungen gleiten und anschliessend auf der den Gleitführungen gegenüberliegenden Seite wieder rückgeführt werden.
In der Praxis werden die Deckelstäbe mit zwei Deckelketten über die Gleitführungen gezogen, die jeweils an den beiden äusseren Enden (Deckelköpfe) der Deckelstäbe befestigt sind. Die Befestigung der Deckelkette an einem Deckelstab erfolgt jeweils durch eine Deckelschraube, die axial durch eine Büchse an der Gelenkstelle der Kette in eine Bohrung mit Innengewinde im Deckelkopf eingreift. Die Einbringung des Innengewindes an der Stirnseite des Deckelkopfes ist fertigungstechnisch aufwendig. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Deckelschraube mit einem bestimmten Drehmoment angezogen werden muss, was bei der Montage, z.B. nach einer Neugarnierung o.dgl., zeitaufwendig ist.
Es ist schon vorgeschlagen worden (DE-PS 1 115 621), die Deckelkette durch einen Zahnflachriemen oder ein Flachband zu ersetzen. Das Band wird auf jedem Deckelkopf jeweils mit einer Klemmplatte durch eine Schraube befestigt, wobei die Klemmplatte über den Gleitbogen gleitet. Herstellung und Montage dieses Vorschlages sind ebenfalls in erheblichem Masse aufwendig. Ausserdem stört, dass durch die Schraubbefestigung des Bandes an den Deckelköpfen in gleicher Weise wie bei der Deckelkette das Auswechseln der Deckelstäbe, insbesondere im laufenden Betrieb, auf schnelle und einfache Art nicht möglich ist.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die die genannten Nachteile vermeidet, die insbesondere eine einfache Herstellung und Montage erlaubt und ein schnelles Auswechseln der Deckelstäbe ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Durch den unmittelbaren formschlüssigen Eingriff des Riemens mit den Deckelköpfen (aussen-liegende Enden der Deckelstäbe) ist die Verwendung von zusätzlichen Befestigungselementen wie Schrauben u.dgl. nicht erforderlich. Dadurch sind die Fertigung und Montage der Deckelstäbe in erheblichem Masse vereinfacht. Im Betrieb werden die Enden der Deckelstäbe durch Formschluss zwischen dem Riemen und den Deckelköpfen über die Gleitführungen vorwärts gezogen und beim Rücktransport auf der den Gleitführungen gegenüberliegenden Seite des Wanderdeckels liegen die Deckelköpfe lose auf den Riemen auf und können ungehindert von dort entnommen und ausgewechselt werden. Die Deckelstabe fallen auch bei loser Auflage auf dem Riemen nicht vom Riemen herab, weil sie mit dem Riemen formschlüssig in Eingriff stehen. Vorzugsweise ist der Eingriff zwischen dem Riemen und den Deckelstaben im Betrieb lösbar. Dadurch können auch bei laufendem Wanderdeckel die Deckelstäbe ausgewechselt werden. Zweckmässig steht die Aussenseite des Riemens mit der der Garnitur gegenüberliegenden Seite der Enden der Deckelstäbe in Eingriff. Bevorzugt weist der Riemen auf der Aussenseite Riemenansätze auf, die in Stabvertiefungen eingreifen, die an den Enden der Deckelstäbe vorhanden sind. Mit Vorteil weist der Riemen auf der Aussenseite Riemenvertiefungen auf, die in an den Enden der Deckelstäbe vorhandene Stabansätze eingreifen. Vorzugsweise sind die Ansätze zylinderförmig und die Vertiefungen hohlzylinderförmig. Zweckmässig sind die Ansätze konisch, z.B. hohlkegelförmig, ausgebildet. Dadurch können die Ansätze beim Eingriff in die Vertiefungen zentriert werden. Bevorzugt ist der flexible Riemen ein Doppelzahnriemen. Vorteilhaft ist die Innenseite des Riemens als Zahnriemen ausgebildet, der mit zwei Zahnriemenrädern in Eingriff steht. Vorzugsweise sind im Bereich der Stirnseite des Wanderdeckels zwei Deckelumlenkelemente vorhanden. Zweckmässig sind die Deckelumlenkelemente gebogene Führungs- und Haltebleche o.dgl. Bevorzugt ist zur Einführung der Deckelstäbe zwischen dem Deckelumlenkelement und der Gleitführung ein gerades Deckelführungselement angeordnet, das tangential an die gebogene Gleitführung an-schliesst. Vorteilhaft drückt der Riemen die Enden der Deckelstäbe auf die Gleitführungen. Vorzugsweise liegen die Deckelstäbe auf der den Gleitführungen abgewandten Seiten lose auf der Aussenseite des Riemens. Zweckmässig ist der Riemen innen z.B. durch zugfeste Stahldrähte, Glasfasern, Aramidfasern o.dgl., armiert. Zweckmässig ist das obere Trum des Riemens durch mindestens ein Stützelement, z.B. Rolle, ebene Auflage o.dgl., abgestützt. Vorzugsweise weist der Riemen auf der Aussenseite Ansätze auf, deren Vorderflächen jeweils mit einer Aussenfläche der Deckelköpfe in Eingriff stehen. Mit Vorteil stehen die Rückenflächen der Ansätze jeweils mit einer abgeschrägten Aussenfläche der Deckelköpfe in Eingriff.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist die Gleitführung durch ein Kunststoffelement gebildet, das auf der den Enden der Deckelstäbe zugewandten Seite des Flexibelbogens angeordnet ist und den Flexibelbogen mindestens um einen Abstand a überragt. Zweckmässig weist der Flexibelbogen eine Ausnehmung, z.B. eine Nut auf, in die das Kunststoffelement eingelagert ist.
Mit Vorteil weisen die Deckelumlenkelemente eine Ausnehmung für die Einlagerung des Kunststoffelements auf. Bevorzugt ist das Kunststoffelement mit seinem einen Ende an der Einlaufseite der Deckelstäbe befestigt. Zweckmässig stehen die Deckelumlenkrollen mit den Rückenteilen der Deckelstäbe in Eingriff.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 schematisch in Seitenansicht eine Deckelkarde mit Deckelstäben (Wanderdeckel), wobei die
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Aussenseite des Riemens und die Deckelköpfe er-findungsgemäss formschlüssig in Eingriff stehen,
Fig. 2 Wanderdeckel gemäss Fig. 1 mit Doppelzahnriemen, Unterstützungsrollen und unterstützenden Auflagen,
Fig. 3 ein gerades Doppelführungselement vor der gebogenen Gleitführung,
Fig. 4a perspektivisch Deckelkopf mit hohlzylindrischer Vertiefung (Ausnehmung),
Fig. 4b perspektivisch Zahnriemen mit zylinderförmigen Ansätzen, die in die Vertiefungen gemäss Fig. 4a eingreifen,
Fig. 5a perspektivisch Deckelkopf mit hohlkegelförmiger Vertiefung (Ausnehmung),
Fig. 5b in Seitenansicht Zahnriemen mit kegel-stumpfförmigen Ansätzen, die in die Vertiefungen gemäss Figur 5a eingreifen,
Fig. 5c in Seitenansicht Zahnriemen mit kegel-stumpfförmigen, eine Kugelkappe aufweisenden Ansätzen, die in die Vertiefungen gemäss Fig. 5a eingreift,
Fig. 6a perspektivisch Deckelkopf mit zahnförmi-gen Ansätzen,
Fig. 6b in Seitenansicht Doppelzahnriemen, dessen eine Seite mit dem Deckelkopf gemäss Fig. 6a in Eingriff steht,
Fig. 7 Flachriemen mit einseitig eingelagerten Stiften,
Fig. 8 einen Zahnriemen mit Zähnen auf der Innenseite und innenverstärkten Ansätzen auf der Aussenseite,
Fig. 9a, 9b einen Deckelkopf mit Ansätzen und einen Riemen mit Vertiefungen auf der Aussenseite,
Fig. 10 Seitenansicht eines Deckelstabes mit durchgehenden Bohrungen in den Deckelköpfen,
Fig. 11 a bis 11 c einen Zahnriemen mit dachförmigen Ansätzen und angepasste Deckelköpfe,
Fig. 12a Seitenansicht des Flexibelbogens und der Umlenkelemente mit eingelagertem Kunststoffelement,
Fig. 12b Seitenansicht des Kunststoffelements, Fig. 12c Schnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 12a,
Fig. 12d die Befestigung des Kunststoffelementes,
Fig. 13 den Eingriff der Deckelumlenkrollen mit den Rückenteilen der Deckelstäbe und
Fig. 14 eine Anordnung, bei der das Kunststoffelement den Flexibelbogen nicht überragt.
Fig. 1 zeigt eine Karde, z.B. TRÜTZSCHLER-EX-ACTACARD DK 740, mit Speisewalze 1, Speisetisch 2, Vorreisser 3, Trommel 4, Abnehmer 5, Abstreichwalze 6, Quetschwalzen 7, 8, Vliesleitelement 9, Flortrichter 10, Abzugswalzen 11, 12 und Wanderdeckel 13. Die Drehrichtung (Pfeile A bzw. B) der vorderen und hinteren Deckelumlenkrolle 15a, 15b (Zahnriemenräder) ist entgegengesetzt zur Drehrichtung (Pfeil C) der Trommel 4. Die Deckelstäbe 14', 14", 14"' ... 14n werden durch den Doppelzahnriemen 16 in Richtung des Pfeils D über die Gleitführung 17 gezogen. Auf der der Gleitführung 17 gegenüberliegenden, oberen Seite des Wanderdeckels 13 werden die Deckelstäbe 14 in Richtung des Pfeils E rückgeführt.
Fig. 2 zeigt im Detail die Vorrichtung (Wanderdeckel 13) nach Fig. 1, bei der der endlose flexible Riemen 16 zum Vortrieb der Deckelstäbe 14', 14", 14'" ... 14n vorhanden ist und bei der die Deckelstäbe 14 mit der Unterseite 14b ihrer Deckelköpfe 14a (Enden der Deckelstäbe 14) auf der Gleitführung 17 des Flexibelbogens 17a gleiten. Das Zahnriemenrad 15b, das Zähne 15' aufweist, dreht sich in Richtung des Pfeils B, steht mit den Zähnen 26a, 26b ... 26n auf der Innenseite 16c des Zahnriemens 16 in Eingriff und zieht das untere Trum 16c des Zahnriemens 16 in Richtung des Pfeils D vorwärts. Die Aussenseite 16a des Zahnriemens 16 steht mit der der Garnitur gegenüberliegenden Seite 14c des Deckelkopfes 14a formschlüssig in Eingriff. Der Riemen 16 drückt die Deckelköpfe 14a auf die Gleitführung 17. Dem Zahnriemenrad 15b liegt ein gebogenes Führungs- und Halteelement 18 gegenüber, durch das die Deckelstäbe 14 bei der Umlen-kung gehalten werden. Das Zahnriemenrad 15a dreht sich in Richtung des Pfeils A, steht mit den Zähnen 26a, 26b ... 26n auf der Innenseite 16b des Zahnriemens 16 in Eingriff und zieht das obere Trum des Zahnriemens 16 in Richtung des Pfeils E. Die Deckelstäbe 14 bzw. die Deckelköpfe 14a liegen lose auf der Aussenseite 16a des oberen Trums 16d des Riemens auf. Dem Zahnriemenrad 15a liegt ein gebogenes Führungs- und Halteelement 19 gegenüber, durch das die Deckelstäbe 14 bei der Umlen-kung gehalten werden. Das obere Trum ist durch zwei Stützrollen 20, 21 und durch eine ebene Auflage 22 abgestützt. Die Stützrollen 20, 21 sind als Zahnriemenräder ausgebildet, die mit der Innenseite 16b des Riemens 16 in Eingriff stehen.
Nach Fig. 3 laufen das untere Trum 16c des Riemens 16 (Pfeil G) und die Trommel 4 (Pfeil C) in gleicher Richtung. Zwischen dem als Deckelumlenkelement vorgesehenen Führungs- und Haltelement 18 und der Gleitführung 17 ist ein gerades Deckelführungselement 23 angeordnet, das tangential an die gebogene Gleitführung 17 anschliesst. Das Deckelführungselement 23 ist vor dem Auflauf der Deckelstäbe 14 auf die Gleitführung 17 der Trommel 4 angeordnet.
Fig. 4a zeigt einen Teil eines Deckelstabes 14 mit einem Rückenteil 14d und einem Gamituraufnahme-teil 14e. Am Ende des Deckelstabes 14 ist der Deckelkopf 14a vorhanden, der mit seinen unteren Flächen 14b auf der Gleitführung 17 gleitet. Der Deckelkopf 14a weist eine senkrecht zur Fläche 14c verlaufende, durchgehende hohlzylinderförmi-ge Bohrung 24 auf. Fig. 4b zeigt den Riemen 16, der auf seiner Aussenseite 16a Riemenansätze 25a, 25b ...25n, z.B. aus Gummi, aufweist. Die Riemenansätze 25a bis 25n greifen im Betrieb in die entsprechenden Bohrungen 24 in den Deckelköpfen 14a von oben ein. Auf der Innenseite 16b des Riemens 16 sind Zähne 26a ... 26n vorhanden. Der Riemen 16 ist in Längsrichtung durch innenliegende zugfeste und biegsame Stahldrähte 33 armiert.
Fig. 5a zeigt eine Ausführung wie Fig. 4a, bei der jedoch im Deckelkopf 14a eine kegelstumpfförmige durchgehende Ausnehmung 28 vorhanden ist, die nach unten hin enger wird. Nach Fig. 5b sind auf der Innenseite 16b des Riemens 16 Zähne 26a, 26b
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... 26n vorhanden, während auf der Aussenseite 16a kegelstumpfförmige Riemenansätze 29a, 29b ... 29n vorhanden sind, die jeweils in die Ausnehmung 28 eingreift. Fig. 5c zeigt eine Ausbildung wie Fig. 5b, bei der jedoch auf jeden kegelstumpfförmigen Riemenansatz 29a, 29b ... 29n jeweils eine Kugelkappe aufgesetzt ist.
Fig. 6a zeigt einen Teil des Deckelstabes 14, wobei der Deckelkopf 14a an seiner Oberseite 14c Zähne 30a, 30b, 30c mit Zahnlücken 31a, 31b aufweist, die in Richtung der Längsachse des Deckelstabes 14 ausgerichtet sind. Fig. 6b zeigt im Querschnitt einen Doppelzahnriemen 16, bei dem auf der Aussenseite 16a Zähne 27a, 27b ... 27n und auf der Innenseite 16b Zähne 26a, 26b ... 26 vorhanden sind. Die Zähne 27a bis 27n des Riemens 16 stehen mit den Zahnlücken 31a, 31b des Deckelstabkopfes 14a und die Zähne 30a, 30b, 30c des Deckelkopfstabes 14a stehen mit den Zahnlücken auf der Innenseite 16b des Riemens 16 unmittelbar in Eingriff.
Die Erfindung umfasst nach Fig. 7 auch eine Ausführungsform, bei der die Riemenansätze auf der Aussenseite 16a des Riemens 16 beispielsweise dadurch gebildet sind, dass Metallstifte 30a, 30b o.dgl. vorgesehen sind, die mit ihrem einen Ende in dem Riemen 16 z.B. durch Vulkanisation befestigt sind und deren anderes Ende aus der Aussenseite 16a hinausragt. Nach Fig. 8 sind die Stifte 30a, 30b vollständig in den Riemen 16 eingelagert und dienen der Verstärkung der über die Aussenseite 16a hinausragenden Riemenansätze 32a, 32b ... 32n.
Die Erfindung wurde am Beispiel einer Kardenseite erläutert; umfasst ist auch die jeweils entsprechende Ausbildung auf der anderen Kardenseite. Beispielsweise weist die Karde zwei Flexibelbögen 17a auf; jeder Deckelstab 14 weist zwei Deckelköpfe 14a', 14a" (vgl. Fig. 10) auf usw.
Bei der Erfindung handelt es sich um eine im Betrieb lösbare Verbindung. Durch unmittelbares Zusammenwirken des Riemens mit den Deckelköpfen 14a werden sowohl der Vortrieb als auch der Rücktransport der Deckelstäbe 14 bewirkt. Im Gegensatz zu den bekannten Vorrichtungen braucht weder zur Herstellung der Verbindung noch zur Lösung der Verbindung zwischen Riemen und Deckelköpfen ein zusätzliches mittelbares Verbindungselement, wie eine Schraube, betätigt zu werden.
Der besondere Vorteil besteht darin, dass nur über den formschlüssigen Eingriff des Riemens und der Deckelköpfe 14a das Einführen der Deckelstäbe 14 in den Wanderdeckel 13 durch einfaches Einlegen der Deckelstäbe 14 auf die Aussenzone 16a des oberen Trum des Riemens 16 als auch das Entfernen der Deckelstäbe 14 aus dem Wanderdeckel durch einfaches Abnehmen vom oberen Trum des Riemens 16 möglich ist.
Fig. 9a zeigt einen Deckelkopf 14a mit einem Stabansatz 34 auf der Oberseite 14c, der in eine Ausnehmung 35a, 35b im Riemen 16 (vgl. Fig. 9b) eingreift.
Nach Fig. 11 bis 11 c weist der Riemen 16 auf der Aussenseite 16a etwa dachförmige Riemenansätze 36a ... 36n auf, deren Vorderfläche 36' jeweils mit einer Aussenfläche 14h der Deckelköpfe 14a in Eingriff stehen. Die Vorderfläche 36' und die Aussenfläche 14h bilden in bezug auf die Fläche 16a einen Winkel von etwa 90°. Die Rückfläche 36" der Ansätze 36a bis 36n stehen jeweils mit einer abgeschrägten Aussenfläche 14g der Deckelköpfe 16a in Eingriff. Mit dem Pfeil H ist die Laufrichtung der Deckelstäbe 14 und des Riemens 16 bezeichnet.
Fig. 12a zeigt den Flexibelbogen 17a, an dessen beiden Enden die als Deckelumlenkelemente dienenden Führungs- und Halteelemente 18 und 19 angeschlossen sind. Entsprechend Fig. 12c ist in den oberen Bereich des Flexibelbogens 17a und in den Deckelumlenkelementen 18 und 19 eine Nut 17b eingebracht, in die ein Kunststoffelement 37a eingelagert ist, das entsprechend Fig. 12b stabförmig gebogen ist. Das Kunststoffelement 37a überragt den Flexibelbogen 17a um den Abstand a und ist mit seinem einen Ende an der Einlaufseite A' der Deckelstäbe 14 befestigt. Auf diese Weise ist durch das Kunststoffelement 37a eine Gleitführung 37 (Gleitfläche) gebildet, auf der die Flächen 14b der Deckelköpfe 14a unmittelbar aufliegend gleiten. Auf diese Weise ist ein Flexibelbogen 17a mit integrierten bogenförmigen Deckelumlenkelementen 18, 19 und Führungsnut 17b für eine Kunststoffgleitbahn gebildet. Durch die einlaufenden Deckelstäbe 14 wird die Kunststoffgleitbahn in die unter Fig. 12b gezeigte Form gebracht und in der Führungsnut 17b des Flexibelbogens 17a und der integrierten Dek-kelumlenkbögen 18, 19 fixiert. Das Kunststoffelement 37a besteht zweckmässig aus einem sogenannten selbstschmierenden Kunststoff, z.B. einem hochmolekularen Niederdruck-Polyethylen, so dass eine wartungsfreie Wanderdeckellaufbahn entsteht. Insbesondere entfällt die Schmierung der bekannten Deckelkette, die arbeitsaufwendig ist und durch Aufnahme von Fasern zur Verschmutzung führt. Der Werkstoff zeichnet sich durch sehr geringen Verschleiss und lange Lebensdauer und sehr gute Gleiteigenschaften und geringe Reibverluste aus. Ein solcher Werkstoff weist bei gleitender trockener Reibung gegen die Flächen 14b der metallischen Deckelköpfe 14a insbesondere durch eine paraffinähnliche Oberfläche selbstschmierende Eigenschaften auf.
Fig. 12d zeigt, dass das Kunststoffelement 37a mit seinem einen Ende 37b an der Einlaufstelle A' der Deckelstäbe 14 durch eine Befestigungseinrichtung 39 befestigt ist. Auf dem Ende des Deckelumlenkelements 19 ist ein Halteelement 40 befestigt, das mit einem Klemmelement 41 das Ende 37b festklemmt, wobei eine Schraube 42 mit Mutter 43 die Elemente 40 und 41 zusammendrückt.
Die Deckelumlenkrollen 15a, 15b können nach Fig. 13 mit Vorteil auch mit den Rückenteilen 14d der Deckelstäbe 14 in Eingriff stehen.
Die Flächen 14b der Deckelköpfe 14a (vgl. Fig. 4a) stehen entweder mit den Gleitflächen der Deckelumlenkelemente 18,19 gemäss Fig. 1,2,3 und
13 oder mit der die Deckelumlenkelemente 18, 19 überragenden Gleitfläche 37 des Kunststoffelements 37a gemäss Fig. 12a bis d unmittelbar in Kontakt.
Mit 38 ist in Fig. 2 die Garnitur des Deckelstabes
14 bezeichnet.
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Fig. 14 zeigt eine Ausbildung, bei der das Kunststoffelement 37a in der Ausnehmung 17b derart angeordnet ist, dass die Gleitführung 37 in einem Abstand b unterhalb der oberen Begrenzung des Flexibelbogens 17a angeordnet ist.
Es kann zweckmässig sein, dass die Gleitführung 17 und/oder die Flächen 14b mindestens teilweise durch ein selbstschmierendes Element aus einem mit Öl und/oder Fett getränkten metallischen Werkstoff, z.B. Lagerwerkstoff, gebildet sind.
Ein Vorteil besteht darin, dass die Deckelstäbe 14 durch den flexiblen Riemen vorwärts gezogen werden, wobei eine Deckelumlenkrolle 15a, 15b als Zugantriebselement dient.

Claims (26)

Patentansprüche
1. Wanderdeckel einer Karde, der aus mit Garnitur versehenen Deckelstäben gebildet ist, und bei dem mindestens ein endloser flexibler Riemen zum Vortrieb der Deckelstäbe vorhanden ist und die Deckelstäbe mit ihren beiden Enden auf Gleitführungen gleiten und anschliessend auf der den Gleitführungen gegenüberliegenden Seite wieder rückgeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite (16a) des flexiblen Riemens (16) und die Enden (14a) der Deckelstäbe (14; 14', 14", 14'" ... 14n) formschlüssig miteinander in Eingriff stehen.
2. Wanderdeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Riemen (16) und den Deckelstäben (14', 14", 14'" ... 14n) im Betrieb lösbar ist.
3. Wanderdeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite (16a) des Riemens (16) mit der der Gleitfläche (14b) gegenüberliegenden Seite (14c) der Enden (14a) der Deckelstäbe (14; 14', 14", 14'" ... 14n) in Eingriff steht.
4. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (16) auf der Aussenseite (16a) Riemenansätze (25a ... 25n; 27a ... 27n; 29a ... 29n; 30a ... 30n) aufweist, die in Stabvertiefungen (24, 28; 31a, 31b) eingreifen, die an den Enden (14a) der Deckelstäbe (14) vorhanden sind.
5. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (16) auf der Aussenseite (16a) Riemenvertiefungen (35a ... 35n) aufweist, in die an den Enden (14a) der Deckelstäbe (14) vorhandene Stabansätze (34) eingreifen.
6. Wanderdeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenansätze (25a ... 25n) bzw. die Stabansätze (34) zylinderförmig und die Riemenvertiefungen (35a ... 35n) bzw. die Stabvertiefungen (24) hohlzylinderförmig sind.
7. Wanderdeckel nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Riemenansätze (29a ... 29n) konisch, z.B. kegelförmig, und die Stabvertiefungen (28) konisch, z.B. hohlkegelförmig, ausgebildet sind.
8. Wanderdeckel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite (16a) des Riemens (16) als Zahnriemen ausgebildet ist, dessen Zähne die Riemenansätze (27a ... 27n) bilden.
9. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (16b) des Riemens (16) als Zahnriemen ausgebildet ist, der mit zwei Zahnriemenrädern (15a, 15b) in Eingriff steht.
10. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Stirnseiten des Wanderdeckels (13) jeweils ein Deckelumlenkelement (18,19) vorhanden ist.
11. Wanderdeckel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelumlenkelemente gebogene Führungs- und Haltebleche (18,19) sind.
12. Wanderdeckel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einführung der Deckelstäbe (14) zwischen dem Deckelumlenkelement (18) und der Gleitführung (17) ein gerades Deckelführungselement (23) angeordnet ist, das tangential an die gebogene Gleitführung (17) an-schliesst.
13. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (16) die Enden (14a) der Deckelstäbe (14) auf die Gleitführungen (17; 37) drückt.
14. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelstäbe (14) auf der den Gleitführungen (17; 37) abgewandten Seite lose auf der Aussenseite (16a) des Riemens (16) liegen.
15. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (16) innen, z.B. durch zugfeste Stahldrähte (33), Glasfasern oder Aramidfasern, armiert ist.
16. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Trum des Riemens (16) durch mindestens ein Stützelement, z.B. eine Rolle (20, 21) oder eine ebene Auflage (22), abgestützt ist.
17. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (16) auf der Aussenseite (16a) Ansätze (36a ... 36n) aufweist, deren Vorderfläche (36') jeweils mit einer Aussenfläche (14h) der Enden (14a) der Deckelstäbe (14) in Eingriff stehen.
18. Wanderdeckel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenfläche (36") der Ansätze (36a ... 36n) auf der Aussenseite (16a) des Riemens (16) jeweils mit einer abgeschrägten Aussenfläche (14g) der Enden (14a) der Deckelstäbe (14) in Eingriff stehen.
19. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführung (37) durch ein Kunststoffelement (37a) gebildet ist, das auf der den Enden (14a) der Deckelstäbe (14) zugewandten Seite eines Flexibelbogens (17a) angeordnet ist.
20. Wanderdeckel nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Flexibelbogen (17a) eine Ausnehmung (17b), z.B. eine Nut, aufweist, in die das Kunststoffelement (37a) eingelagert ist.
21. Wanderdeckel nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelumlenkelemente (18,19) eine Ausnehmung (17b) aufweisen, in die das Kunststoffelement (37a) eingelagert ist.
22. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunst-
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Stoffelement (37a) mit seinem einen Ende (37b) bei der Einlaufstelle (A') der Deckelstäbe (14) am Flexibelbogen (17a) bzw. am Deckelumlenkelement (19) befestigt (39) ist.
23. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffelement (37a) den Flexibelbogen (17a) mindestens teilweise um einen Abstand (a) überragt.
24. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 3 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitführungen (17) und/oder die Gleitflächen (14b) der Enden (14a) der Deckelstäbe (14) mindestens teilweise durch ein selbstschmierendes Element aus einem Öl und/oder Fett getränkten metallischen Werkstoff, z.B. Lagerwerkstoff, gebildet sind.
25. Wanderdeckel nach einem der Ansprüche 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnriemenräder Deckelumlenkrollen (15a, 15b) sind, die mit Rückenteilen (14d) der Deckelstäbe (14) in Eingriff stehen.
26. Wanderdeckel nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckelstäbe (14) durch den flexiblen Riemen (16) gezogen werden, wobei eine Deckelumlenkrolle (15a, 15b) als Zugantriebselement dient.
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