CH682242A5 - - Google Patents

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CH682242A5
CH682242A5 CH3189/90A CH318990A CH682242A5 CH 682242 A5 CH682242 A5 CH 682242A5 CH 3189/90 A CH3189/90 A CH 3189/90A CH 318990 A CH318990 A CH 318990A CH 682242 A5 CH682242 A5 CH 682242A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
control device
central control
winder
maintenance
operator
Prior art date
Application number
CH3189/90A
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English (en)
Inventor
Ikuo Kitagawa
Hidenao Miyaji
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
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Priority claimed from JP1563890U external-priority patent/JPH03107457U/ja
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H63/00Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2511/52Defective operating conditions
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Description

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CH 682 242 A5
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung für einen Spulautomaten nach dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
Im allgemeinen ist ein Spulautomat so aufgebaut, dass eine Mehrzahl von Spulern nebeneinander angeordnet sind, um eine Spuleinheit zu bilden, und eine Mehrzahl von Spuleinheiten parallel in einer Spinnanlage angeordnet sind. Im Fall, dass von einem Spuler ein Fehler wie ein Knoten in einem laufenden Garn erkannt wird, wird das Garn durchgeschnitten und ein oberes Garn eines Garnkörpers mit einem unteren Garn einer Garnzuführspule verbunden, um den Garnfehler zu beseitigen. Eine ähnliche Garnverbindung wird auch bei einem anderen Spannungsschnitt als aufgrund des Knotens und bei keinem Garn auf der Garnzuführspule ausgeführt. Wenn die Garnverbindung gut durchgeführt worden ist, wird wieder normales Garnspulen ausgeführt, und wenn nach einer vorbestimmten Anzahl von Garnverbindungen keine Garnverbindung ausgeführt wird, wird ein gelber Knopf, der anzeigt, dass die Garnverbindung nicht durchgeführt werden darf, von der Einheit herausgestellt, ihre Spultätigkeit wird angehalten und der Bediener oder Arbeitsträger wird von der Unausführbarkeit der Garnverbindung informiert.
Der Spulautomat ist für jede der Spuleinheiten mit einer konzentrierten Steuervorrichtung ausgestattet, d.h. einer Messvorrichtung für eine vorgegebene Länge, die in der Lage ist, verschiedene Daten wie die Garnwickellänge für den Garnkörper in jeder der Spuleinheiten und die falschen Rückspulzeiten für die falsch verbundenen Garne zu sammeln, wonach ein Verständnis des Betriebszustandes jeder der Spuleinheiten erreicht und eine Gesamteinstellung der verschiedenen Sollwerte und dergleichen ausgeführt werden kann. Zusätzlich ist ein Oberteil der Längenmessvorrichtungen in jeder der Spuleinheiten mit einer Störungswarnlampe versehen.
Es sind jedoch mehrere Spuler nebeneinander für jede der Spuleinheiten angeordnet und an einem Ende jeder Spuleinheit ist eine konzentrierte Steuervorrichtung vorhanden. Aufgrund dieser Tatsache muss, wenn es gewünscht wird, Vorgeschichtsdaten zu erhalten, wie Rückspulzeiten für falsche Garnverbindung bei einem Spuler mit zweifelhaftem Betrieb, ein Bediener sich jedesmal, wenn sich der entsprechende Spuler unterschiedlich verhält, an den Ort begeben, wo sich die konzentrierte Steuervorrichtung befindet, zu der der entsprechende Spuler gehört.
Darüberhinaus hat die konzentrierte Steuervorrichtung keine Aufnahmefähigkeit für Sichtprüfungsinformationen vom Bediener, d.h. für die das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Abweichung im Muster des gesammelten Garnkörpers betreffenden Informationen, so dass diese Informationen dem Bediener nicht an der konzentrierten Steuervorrichtung zur Verfügung stehen. Dementsprechend wären im Fall, dass ein gewisser Spuler auf eine schlechte Spule überprüft wird, oder im Fall, dass der mangelhafte Spuler instandzusetzen oder zu warten ist, nicht genug dieser notwendigen Daten verfügbar.
Angesichts obiger Probleme hat die vorliegende Erfindung das Ziel, eine zur Datenerfassung fähige Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung vorzusehen, die für die Beurteilung eines guten oder schlechten Zustandes eines Spulers direkt hinsichtlich seiner Arbeitsstellung wirksam ist.
Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Datensammel- und Wartungsüberwachungs-vorrichtung für einen Spulautomaten vorzusehen, die in der Lage ist, geeignete Wartungsarbeit zu unterstützen und ein schnelles Verständnis des Zustandes der Wartungsarbeit zu liefern.
Die Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung nach vorliegender Erfindung ist in einem Spulautomaten aufgebaut, bei welchem mehrere Spuleinheiten, die jeweils eine Mehrzahl von Spulern umfassen, nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Spuleinheit an ihrem einen Ende mit einer konzentrierten Steuervorrichtung für die Spuler ausgestattet ist, und ist dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrierten Steuervorrichtungen mit einer einen Rechner umfassenden zentralen Steuervorrichtung verbunden sind, wobei die zentrale Steuervorrichtung drahtlos mit einer von einem Bediener getragenen Fernsteuerung verbunden ist, und verschiedene Daten von jedem Spuler von der Fernsteuerung zur zentralen Steuervorrichtung eingebbar sind.
Jede der konzentrierten Steuerungen ist mit der zentralen Steuervorrichtung verbunden, und diese zentrale Steuervorrichtung ist mit der vom Bediener getragenen Fernsteuerung verbunden. Aufgrund dieser Tatsache kann vom Bediener eine Prüfung wie beispielsweise eine Sichtprüfung des erforderlichen Garnkörpers als Reaktion auf eine Anweisung von der zentralen Steuervorrichtung ausgeführt werden, wobei verschiedene Daten für jeden der Spuler einschliesslich eines Prüfergebnisses direkt von der Arbeitsstelle zur zentralen Steuervorrichtung gesandt werden und die Daten dann gesammelt werden können, so dass als Ergebnis eine wirkungsvolle Datensammlung durchführbar ist.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform ist die Datensammel- und Wartungsüberwachungsvor-richtung so gestaltet, dass mit der zentralen Steuervorrichtung in Reaktion auf eingegebene Daten ein Wartungsarbeitsplan für den Spulautomaten herstellbar und anzeigbar sowie die Anzeige eines Fortschrittzustands des Wartungsarbeitsplans ausgebbar ist, wobei mittels der Fernsteuerung durch den Bediener nach dem Wartungsarbeitsplan durchgeführte Arbeiten aufeinanderfolgend in die zentrale Steuervorrichtung eingebbar sind.
Mit der vorerwähnten Anordnung kann der Arbeiter die Wartungsarbeit für den Spulautomaten nach dem von der zentralen Steuervorrichtung gestellten Wartungsarbeitsplan durchführen und kann Informationen, wie abgeschlossene Arbeit und Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Störzustan-
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des oder dergleichen, mittels der Fernsteuerung für alle Posten in die zentrale Steuervorrichtung eingeben. Der Wartungsaufseher kann unter Bezugnahme auf diesen Bericht den Fortschrittsstand der Wartung übersehen, um geeignete Arbeitsschritte vorzunehmen und gleichzeitig die Ergebnisdaten der Wartungsarbeit in die zentrale Steuervorrichtung eingeben, um sie einen nachfolgenden Wartungsarbeitsplan erstellen zu lassen.
Nunmehr wird anhand der beiliegenden Zeichnungen die bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Datensammlers eines Spulautomaten in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Aufbaus einer zentralen Steuervorrichtung der Spulautomaten.
Fig. 3 ist eine Ansicht des Aufbaus einer von einem Bediener getragenen Fernsteuerung.
Fig. 4 ist ein Flussdiagramm für eine konzentrierte Steuervorrichtung an der Spuleinheit.
Fig. 5 ist ein Flussdiagramm für die von einem Bediener getragene Fernsteuerung.
Fig. 6 ist ein Flussdiagramm zum Erläutern einer Wartungsüberwachungsoperation.
Fig. 7 ist eine Vorderansicht, die den Inhalt der Anzeige der in Fig. 2 dargestellten Anzeigeeinheit darstellt.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Spulautomaten, bei dem jeweils eine Mehrzahl von Spulern 2 nebeneinander angeordnet sind, um eine Spuleinheit zu bilden. Die Spuleinheiten von Nr. 1 bis Nr. n sind parallel zueinander angeordnet. Ein Ende von jeder der Spuleinheiten ist jeweils mit den konzentrierten Steuervorrichtungen 3 für jeden der Spuler 2 versehen. Die konzentrierten Steuervorrichtungen 3 für jeden der Spuler sind in dieser bevorzugten Ausführungsform Vorrichtungen für vorgegebene Länge, und verschiedene Daten wie die Wickellänge des Garns zum Körper und Rückspulen einer falschen Garnverbindung für jede Einheit, Erfassung des Betriebszustandes und verschiedene Sollwerte können insgesamt eingestellt werden. Diese Vorrichtung für vorgegebene Länge, d.h. die konzentrierte Steuervorrichtung 3, hat eine Prüfbetriebssteuerfunktion, mit der insbesondere ein Schleichbetrieb für jeden der Spuler 2 von Hand gesteuert werden kann.
4 bezeichnet eine zentrale Steuervorrichtung für die Gesamtüberwachung der von den konzentrierten Steuervorrichtungen für die Spuleinheiten Nr. 1 bis Nr. n überwachten Informationen, und diese Steuervorrichtung besteht aus einem Verarbeitungsrechner. Diese zentrale Steuervorrichtung 4 ist mit jeder der konzentrierten Steuervorrichtungen 3 für die Spuleinheiten Nr. 1 bis Nr. n mit einer Übertragungsleitung 5 verbunden, so dass die Daten empfangen und übertragen werden können. Die zentrale Steuervorrichtung 4 ist mit einer drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 6 verbunden, die aus einem zum Beispiel auf RS232C oder dergleichen basierenden drahtlosen Sender und Empfänger besteht. Mit 7 wird eine Fernsteuerung bezeichnet, die aus einem Computer in Taschengrösse oder einem mit der Hand tragbaren Computer mit einer auf RS232C basierenden drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 8 besteht. Die Fernsteuerung 7 wird von jedem der Anzahl von (m) Bediener getragen und jede der drahtlosen Kommunikationsvorrichtungen 8 kann auf drahtlose Art mit der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 6 der zentralen Steuervorrichtung 4 in Verbindung treten.
In Fig. 2 wird ein Aufbau der zentralen Steuervorrichtung 4 an den Spuleinheiten dargestellt. Diese Steuervorrichtung besteht hauptsächlich aus einem Verarbeitungsrechner 10 mit RAM und ROM und ist weiterhin mit einer Tastatur 11, einer Bildröhrenanzeige 12 und einem Drucker 13 ausgestattet. Die zentrale Steuervorrichtung 4 ist mit jeder der konzentrierten Steuervorrichtungen 3 für die Spuleinheiten Nr. 1 bis Nr. n durch eine Übertragungsleitung 5 verbunden und das Steuern und die Datensammlung werden dann durch serielle Kommunikation und mit parallelen Signalen durchgeführt. Dieses Programm und ein anderes Programm für die Durchführung eines Schleichbetriebes bei jedem der Spuler 2 befinden sich im ROM. Die oben erwähnte drahtlose Kommunikationsvorrichtung 6 ist mit dem Computer 10 über den (nicht gezeigten) RS232C-Anschluss verbunden.
In Fig. 3 wird ein Aufbau der Fernsteuerung 7 erläutert, die hauptsächlich aus einem Mikrocomputer 20 mit RAM und ROM besteht, und dieser ist mit einer Tastatur 21, einer Anzeigeeinheit 22 und einem Rufsummer 23 ausgestattet. Eine Schleichbetriebsanweisung für jeden der Spuler 2 wird durch diese Tastatur 21 erteilt. Die oben erwähnte drahtlose Kommunikationseinheit 8 ist durch einen RS232C-An-schluss angeschlossen.
Im folgenden wird die Funktionsweise der Vorrichtung beschrieben.
In Fig. 4 ist ein Steuerungsablauf der zentralen Steuerungsvorrichtung 4 und in Fig. 5 ein Steuerungsablauf für die Fernsteuerungsvorrichtung 7 dargestellt.
1) Anweisung Garnkörperprüfungsmeldung
In Fig. 4 kann der Rechner 10 der zentralen Steuervorrichtung 4 verschiedene, von jeder der konzentrierten Steuervorrichtungen 3 kommende Informationen empfangen, um den Garnkörperzustand bei jedem der Spuler 2 für Nr. 1 bis Nr. n zu überwachen. Wenn die Wickeltätigkeit (4.01) bei einem Spuler abgeschlossen ist, wird der vom Bediener getragenen Fernsteuerung 7 durch eine drahtlose Kommunikation zwischen der drahtlosen Kommunikationsvorrichtung 6 und der drahtlosen Kommunikationsvor3
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richtung 8 (4.02) die Nummer des Spulers sowie die Garnkörperprüfanweisung mitgeteilt, wonach der Computer warten kann, bis von der Fernsteuerung 7 ein «Prüfungsergebnis» über den Garnkörper übermittelt wird. (4.02 bis 4.03). In diesem Fall wird eine Diskriminierung des Kommunikationspartners von der zentralen Steuervorrichtung 4, d.h. jeder der Fernsteuerungen 7 für die Anzahl von (m) von Bedienern, nicht speziell durchgeführt.
2) Dateneingabe des Garnkörperprüfungsergebnisses
In Fig. 5 können die Mikrocomputer 20 aller Fernsteuerungen 7 bei Empfang der Gamkörperprü-fungsanweisungen von den Spulem einen Rufsummer 23 betätigen und die Nummer des Spulers mit dem vollen Garnkörper auf der Anzeigeeinheit 22 darstellen und damit anzeigen, dass der Garnkörper zu prüfen ist.
Danach können vom Bediener die Garnkörper aller vollständig aufgewickelten Spuler optisch daraufhin überprüft werden, ob Fehler wie eine Abweichung im Muster oder dergleichen bestehen.
Sollten Abweichungen im Muster oder dergleichen vorkommen, wird die Tastatur betätigt und mangelhafte Daten wie die Fehlerarten und ihr Ausmass oder dergleichen werden zusammen mit einer Spindelnummer und ihrer entsprechenden Spulernummer der störanfälligen Spuleinheit eingegeben. Das heisst, das Prüfungsergebnis (Nummer des Spulers, Nummer des Garnkörpers und Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Abweichung im Muster oder dergleichen) wird aufeinanderfolgend vor Ort eingegeben. Bei dieser Anordnung wird das Prüfungsergebnis des Garnkörpers in einer drahtlosen Form von der drahtlosen Kommunikationseinheit 8 zu der drahtlosen Kommunikationseinheit 6 übermittelt und dann in den Verarbeitungsrechner 10 der zentralen Steuervorrichtung 4 eingegeben. Dementsprechend werden die mangelhaften Daten der Spuleinheit getrennt an der zentralen Steuervorrichtung 4 erfasst. Eine Diskriminierung der gesammelten Daten bezüglich welche Nummer des Spulers in welcher Nummer der Spuleinheit betroffen ist, wird durch Hinzufügen der Nummer der Spuleinheit und der Spindel im Übertragungsrahmen vom Bediener ausgeführt.
3) Auswertung der erfassten Daten
Wenn das «Prüfungsergebnis» vom Bediener übermittelt worden ist (4.03 in Fig. 4), kann die zentrale Steuervorrichtung 4 die Eingangsdaten unabhängig voneinander oder zusammen mit den bisher angesammelten Daten auswerten (4.04), die Spuleinheit auf die Vorrichtungsnummer und welcher Garnkörper schlecht ist diagnostizieren und das Diagnoseergebnis auf der Bildschirmanzeige 12 anzeigen (4.05). Gleichzeitig wird das Ergebnis auf einer Festplatte oder einer Floppy-Disk oder auf einem Aufzeichnungsblatt durch einen Drucker 13 aufgezeichnet (4.06).
Die oben erwähnte Verarbeitung wird jedesmal für alle vollständig aufgewickelten Spuler wiederholt.
Auf diese Weise kann der Bediener jederzeit an nur einer zentralen Steuervorrichtung 4 beurteilen, ob eine Spuleinheit einen schlechten Garnkörper hat oder nicht oder zur Durchführung von Wartungsarbeit an der schlechten Spuleinheit benötigte Daten erlangen. Insbesondere enthalten die Daten auch Sichtinspektionsdaten des Bedieners, die nicht von der konzentrierten Steuervorrichtung verarbeitet worden sind, und so kann leicht eine Suche nach der Ursache des schlechten Garnkörpers ausgeführt werden. Da es auch möglich ist, zu erfassen, dass derselbe schlechte Zustand mehrmals als Reaktion auf die gespeicherten oder aufgezeichneten Daten der Vorgeschichte erscheint, kann schnell beurteilt werden, ob ein mangelhafter Spuler vorhanden ist oder die Ursache eine schlechte Spule ist.
Im folgenden wird eine automatische Informationsübermittlungsoperation bei Auftreten eines Störzustandes am Spulautomaten, die Einsammlung verschiedener Daten von den Fernsteuerungen 7, die Erfassung des Betriebszustandes und eine Steuerungsoperation beschrieben.
1 ) Automatische Informationsübermittlung im Falle eines Störzustandes:
Sollten Störzustände an jeweiligen Spuleinheiten eingetreten sein, oder eine nicht gezeigte Fadenend-suchvorrichtung und eine Garnkörperspulvorrichtung Störzustände aufweisen, kann die zentrale Steuervorrichtung 4 dies auf drahtlose Weise der Fernsteuerung 7 mitteilen, einen Rufsummer 23 betätigen und den Störzustand auf der Anzeigeeinheit 22 anzeigen.
2) Einsammeln verschiedener Daten und Erfassen eines Betriebszustandes:
Wenn ein Bediener verschiedene Daten sammeln und einen Betriebszustand erfassen möchte, betätigt er die Tastatur 21 und weist sie an, Daten anzuzeigen. Die zentrale Steuervorrichtung 4 kann die bisher eingesammelten Daten übertragen und die empfangenen Daten können von der Fernsteuerung 7 auf der Anzeigeeinheit 22 angezeigt werden.
3) Steuerungsoperation:
Eine Steuerungsoperation wird dann ausgeführt, wenn verschiedene Sollwerte der Spuler an den
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Spuleinheiten vollständig einzustellen sind oder verschiedene Prüfoperationen für die Spuleinheit zu steuern sind. Für diesen Fall wird eine Hand-Schleichoperation für den Garnverbindungsvorgang beschrieben.
Soll eine Steuerungsoperation durchgeführt werden, kann der Bediener die Tastatur 21 betätigen und eine Anweisung, eine Steueroperation durchzuführen, zu der zu steuernden Spuleinheit und einer Spindel der Spuleinheit eingeben. Von der Femsteuerung 7 kann eine Meldung «Beginn der Steuerung» übertragen werden, und wenn die Meldung «Vorbereitung abgeschlossen» gesandt wird, kann sie den Steuerinhalt bzw. den Sollwert übertragen. Bei Empfang des Steuerinhalts oder des Sollwertes kann von der zentralen Steuervorrichtung 4 eine Anweisung zur Ausführung des Inhalts an die konzentrierte Steuervorrichtung 3 erteilt werden, womit die angegebene Spuleinheit zur Durchführung einer vorbestimmten Operation veranlasst wird.
Das heisst, Sollwerte für jede der Spindeln in den Spuleinheiten werden gesamthaft eingestellt, oder die Steuerung für den Garnverbindungsvorgang wird für die angegebene Spuleinheit mit der angegebenen Spindelnummer ausgeführt. Insbesondere wird die Steuerung der letzteren Garnverbindungsprüfung so ausgeführt, dass die Garnverbindungsvorrichtung einer der Spuler 2 im Schleichgang als Reaktion auf ein im ROM der zentralen Steuervorrichtung 4 gespeichertes Programm betätigt wird. Da der Garnverbindungsvorgang, der aufgrund seines sofortigen Ablaufs kaum optisch erkannt wird, realisiert werden kann, während man die Spuleinheit beobachtet und während der Schleichbetrieb vom Bediener durchgeführt wird, ist es mit dieser Anordnung dem Bediener möglich, eine sorgfältige Prüfung durchzuführen. Bei der obigen einen Operation ist es möglich, nur einen Teil des gesamten Garnverbindungsvorgangs auszuführen, und ein Schleichbetrieb kann in der nächsten Stufe zur Wiederholung der besagten Verarbeitung durchgeführt werden.
Bei Abschluss des obigen gewünschten Vorgangs wird eine Meldung «Normale Steueroperation abgeschlossen» von der zentralen Steuervorrichtung 4 übertragen, die bewirkt, dass die Fernsteuerung beim Bediener ihre Verarbeitung beenden kann.
Mit dieser obigen Anordnung können verschiedene Selbsiprüfungen, Steuerung der Spuler, Steuerung der Spuleinheit und Änderung verschiedener Sollwerte oder dergleichen durchgeführt werden; die Erfassung gewünschter Daten kann ebenfalls ganz leicht durchgeführt werden. Insbesondere kann im Fall der Prüfoperation der Bediener mit seiner Fernsteuerung zur angegebenen Spuleinheit gehen, dort auf drahtlose Weise Anweisungen erteilen und den Prüfvorgang durchführen, während er die Spuleinheit beobachtet.
Wie oben beschrieben, ist nach vorliegender Erfindung eine zentrale Steuervorrichtung für die Überwachung jeder der konzentrierten Steuerungen für eine Mehrzahl von Spulern auf drahtlose Art mit der vom Bediener getragenen Fernsteuerung verbunden, so dass der Bediener die Prüfung, wie eine erforderliche optische Prüfung des Garnkörpers oder dergleichen, ausführen kann und die Daten des Prüfergebnisses direkt von der Arbeitsstelle zur zentralen Steuervorrichtung übertragen kann und so eine wirksame Datensammlung ausgeführt werden kann.
Als nächstes wird eine erweiterte Wartungsüberwachung für den Spulautomaten betrachtet, bei der die oben erwähnte Datensammelvorrichtung angewandt wird.
Der Spulautomat ist mit der konzentrierten Steuervorrichtung für jede Spuleinheit ausgestattet, wo eine Erfassung der Betriebszustände an jeder der Spuleinheiten oder eine Gesamtsteuerung verschiedener Sollwerte ausgeführt wird.
Um die Fertigungsstrasse in gutem Zustand zu erhalten, werden regelmässig einige Antriebsstellen inspiziert, und der Bediener oder Arbeiter kann ein Spulenübertragungssystem für jede der Spulvorrichtungen oder ein Aufwickelwerk jeder der Spuleinheiten unter Bezugnahme auf eine vorbestimmte Prüfliste oder dergleichen inspizieren oder mit Öl beschicken.
Es ist jedoch bisher problematisch gewesen, korrekte Wartungsarbeit durchzuführen, denn es ist eine grosse Anzahl Spuleinheiten und weiterhin eine ziemlich grosse Anzahl von Spulern der Spuleinheiten vorhanden sowie verschiedene Arten von Prüfgegenständen, und es ist daher ziemlich schwierig, die Wartungsarbeit streng nach der entsprechenden Prüfzeit für jeden der bestimmten Spuler durchzuführen. Aufgrund dieser Tatsache bestand in Spulautomaten des Standes der Technik das Problem eines Auftretens von Störungen aufgrund einer Verzögerung in der Wartungsarbeit.
Nach dem Stand der Technik bestand das Problem, dass ein Wartungsaufseher eine lange Zeit brauchte, um in der Anlage den Wartungsstand aufgrund der Tatsache zu erfassen, dass jeder der Arbeiter die Wartungsarbeit in einem Arbeitsprotokoll beschreibt, um das Ergebnis der Wartung für diesen Tag mitzuteilen und weiterhin, dass der Beginn einer nachfolgenden Gegenmassnahme, wie beispielsweise eine geeignete Bearbeitung von Störzuständen einer gesamten Strasse bei jedem Spuler oder eine Untersuchung zum Verständnis der Störungsursache, verzögert ist.
Bei der vorliegenden Vorrichtung kann die zentrale Steuervorrichtung dazu eingesetzt werden, in Reaktion auf eingegebene Daten einen Wartungsarbeitsplan für den Spulautomaten herzustellen und anzuzeigen sowie einen Fortschrittszustand des Wartungsarbeitsplans auszugeben, wobei mittels der Fernsteuerung durch den Bediener nach dem Wartungsarbeitsplan durchgeführte Arbeiten aufeinanderfolgend in die zentrale Steuervorrichtung eingegeben werden.
Nach Fig. 2 ist in der zentralen Steuervorrichtung 4 die Rechnervorrichtung (CPU) 10 so mit den ex5
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ternen Speichervorrichtungen (RAM, ROM) 14 verbunden, dass ein Arbeitsplan aufgestellt werden kann und gleichzeitig die Wartungsarbeiten am angegebenen Tag ausgeführt werden können. Als Ausgabeteil ist zusätzlich zur Anzeigeeinheit 12 ein Drucker 13 für die Ausgabe des angezeigten Inhalts vorgesehen. In der Speichervorrichtung 14 werden die erforderlichen Programme zur Herstellung eines Planes und einer Kalkulation gespeichert. Weiterhin werden, wie in Tabelle 1 gezeigt, die mit der regelmässigen Wartungsarbeit für die Spuler 2 verbundenen Posten, zum Beispiel die Prüfposten und die Prüfungshäufigkeit (eine Zeitdauer), nach Anweisung des Betriebshandbuches eingegeben.
Tabelle 1
Häufigkeit
Posten
Arbeitsumfang
Wöchentlich
Trommel, Bürste und Schalenförderer
Prüfung, Beseitigung von Garnabfall Prüfung des Laufzustandes
Monatlich
Garnverbindungsöffnung
Messung der Stärke der verbundenen Fäden
Spannungsschneider
Überprüfung des Schneidens
Halbjährlich
Trommelbremse
Funktionsbestätigung
Strassenwelle BRG
Sichtprüfung
Gebläse BRG
Sichtprüfung
Die Rechnervorrichtung 10 kann auf der Anzeigeeinheit 12 anzeigen, wie die geplante Arbeit als Reaktion auf die von der tragbaren Betriebseinheit 7 über drahtlose Kommunikationseinheiten 7 und 8 empfangenen Informationen ausgeführt wird.
Nach Fig. 3 ist die als tragbare Betriebseinheit fungierende Fernsteuerung 7 eine von Hand tragbare Rechnerart, die mit den Speichervorrichtungen (RAM, ROM) 28 und dem Mikrocomputer (CPU) 20 versehen ist sowie mit der Tastatur 21, damit der Bediener den Arbeitsbericht eingeben kann, und der Anzeigeeinheit (CRT) 22 zur optischen Bestätigung des Inhalts der Eingabe. Das heisst, sie kann den Inhalt so übertragen, dass der Fortschritt der Arbeit in die zentrale Steuervorrichtung 4 eingegeben wird. Die gesamte tragbare Fernsteuerung 7 ist kompakt in Grösse und leicht an Gewicht und kann leicht vom Bediener P in der Hand getragen werden.
Die Funktionsweise der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Vorrichtung wird im folgenden beschrieben.
Nach Fig. 6 wird als erstes der Inhalt der in Tabelle 1 dargestellten regelmässigen Sichtprüfung des Spulautomaten 1 (Wartungsstelle, Wartungsteilen, Inhalt der Wartungsarbeit und Häufigkeit der Operation oder dergleichen) eingegeben (ST 1). Gleichzeitig mit dieser Operation werden das Startdatum für den Spulautomaten 1 und eine Periode der Betriebsunterbrechung oder dergleichen eingegeben (ST 2).
Durch diese Eingabeoperation kann der Rechner 10 der zentralen Steuervorrichtung 4 den geeignetsten Wartungsarbeitsausführungsplan erstellen (ST 3). Mit der Eingabe des Datums der Arbeitsdurchführung vom Wartungsaufseher über die Tastatur 11 wird die am angegebenen Tag auszuführende Wartungsarbeit aus dem Arbeitsplan (ST 4) herausgezogen und danach wird die Wartungsstelle auf der Anzeigeeinheit 12 angezeigt (ST 5).
Nach Fig. 7 findet diese Anzeige so statt, dass die Posten und der Arbeitsinhalt deutlich für alle Spuleinheiten und ihre Spuler (einer Spindelnummer) angezeigt werden. In dem Fall der Zuführung von Öl in Durchführung der Wartungsarbeit wird die Art des angewandten Öls und die zugeführte Ölmenge angezeigt. Der Bildschirm der Anzeigeeinheit hat einen zusätzlichen Raum für die Anzeige des verarbeiteten Inhalts, wenn ein gewisser Störzustand besteht, und ob die Arbeit abgeschlossen ist oder nicht (eine Diskriminierung zwischen vollendet oder noch nicht vollendet).
Danach kann der Bediener P die Arbeit in Reihenfolge als Reaktion auf diesen angezeigten Zustand (ST 6) durchführen und der Bediener kann die Information als Resultat der Arbeit über die Tastatur 21 der tragbaren Fernsteuerung 7 (ST 7) eingeben. Zu dieser Zeit können die Arbeitsposten und das Arbeitsergebnis am angegebenen Tag kodiert und einfach eingegeben werden. Der eingegebene Inhalt wird sofort auf der Anzeigeeinheit 12 der zentralen Steuervorrichtung 4 angezeigt und der Wartungsaufseher kann dann sofort den Fortschrittsstand übersehen. Die Wartungsarbeit und die Arbeitsberichterstattung werden fortgesetzt, bis die geplante Arbeit am angegebenen Tag abgeschlossen ist (ST 8).
Mit Erreichen der Arbeitsabschlusszeit am angegebenen Tag können die angezeigten Posten vom Wartungsaufseher als Protokoll der Wartungsarbeit des angegebenen Tags in der zentralen Steuervorrichtung 4 aufgezeichnet werden. Zu dieser Zeit wird der Posten, der aufgrund einer gewissen Ursache am angegebenen Tag nicht bearbeitet werden konnte, eingegeben und der dem nächsten folgende Wartungsplan wird korrigiert und gleichzeitig wird auch der Inhalt der Korrektur für die anzugebene Störungsstelle aufgezeichnet. (ST 9).
Da die zentrale Steuervorrichtung 4 zur Erstellung des Wartungsarbeitsplanes und zur Anzeige des
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Fortschrittsstandes des Planes und die tragbare Fernsteuerung 7 zur Eingabe des Inhalts der durchgeführten Arbeit durch den Bediener P nach dem Arbeitsplan aufeinanderfolgend in die zentrale Steuervorrichtung 4 vorgesehen sind, kann auf diese Weise die regelmässige Sichtprüfung für den Spulautomaten 1 und die Spuleinheiten zu einer geeigneten für jede der Posten spezifischen Prüfungsperiode durchgeführt werden. Das heisst, durch geeignete Durchführung der Wartungsarbeit kann die durch die Verzögerung in der Wartungsarbeit verursachte Störung verhindert werden und gleichzeitig können die Spuler stets unter besseren Zuständen betrieben werden.
Zusätzlich wird der Arbeitsbericht in Echtzeit in die zentrale Steuervorrichtung 4 eingegeben, und als Ergebnis kann der Wartungszustand positiv und schnell vom Wartungsaufseher übersehen werden und eine geeignete Abhilfsmassnahme für den Störungszustand oder Gegenmassnahme aufgrund der Untersuchung der Störung zügig ausgeführt werden.
Zusätzlich kann der Bediener P eine Sichtprüfung während der Bezugnahme auf die Prüfungsliste oder Beschreibung des Ergebnisses im Arbeitsprotokoll auslassen und damit seine Arbeitslast reduzieren, und es ist gleichzeitig möglich, eine nutzlose Anzahl von Arbeitern für die Wartungsarbeit zu vermeiden und eine minimale Anzahl von Arbeitern einzusetzen. Zusätzlich liefert es einen Beitrag zur papierlosen Arbeit in der Anlage.
Die zentrale Steuervorrichtung 4 steht auf drahtlose Weise mit der tragbaren Fernsteuerung 7 in Verbindung, so dass es möglich ist, die tragbare Fernsteuerung 7 an kleinem Platz anzubringen, und eine parallele Durchführung dieser Arbeit zusammen mit der Prüfungsarbeit ermöglicht es dann, im voraus ein Vergessen der Berichterstattung zu verhindern.
Die geplante Arbeit am angegebenen Tag (Fig. 7) wird auf dem Drucker 13 ausgedruckt und auf der Anzeigeeinheit 12 der zentralen Steuervorrichtung 4 angezeigt, und jeder der Bediener P kann das ausgedruckte Protokoll behalten. Das Ergebnis kann der tragbaren Fernsteuerung 7 übertragen werden und auf der Anzeigeeinheit 22 angezeigt werden. Auf diese Weise wird die Belastung des Bedieners P weiterhin reduziert.
Kurz gesagt, die Vorrichtung weist die folgenden Verbesserungen auf: Sie ist mit einer zentralen Steuervorrichtung zur Herstellung des Wartungsarbeitsplanes in Bezugnahme auf die eingegebenen Daten und zur Anzeige des Fortschrittsstandes der Arbeit sowie einer tragbaren Fernsteuerung zur Eingabe des auf den Spulautomaten aufgewandten Arbeitsinhaltes zur zentralen Steuervorrichtung ausgestattet, so dass die Wartungsarbeit richtig durchgeführt werden kann, und gleichzeitig der Wartungsaufseher den Wartungszustand positiv und schnell übersehen kann. Es ist auf diese Weise möglich, eine Gegenmassnahme nach Sichtprüfung oder der Untersuchung der Ursachen des Störzustandes zügig zu ergreifen.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung für einen Spulautomaten (1), bei welchem mehrere Spuleinheiten (Nr. 1 ... Nr. n), die jeweils eine Mehrzahl von Spulem (2) umfassen, nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Spuleinheit (Nr. 1 ... Nr. n) an ihrem einen Ende mit einer konzentrierten Steuervorrichtung (3) für die Spuler (2) ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrierten Steuervorrichtungen (3) mit einer einen Rechner (10) umfassenden zentralen Steuervorrichtung (4) verbunden sind, wobei die zentrale Steuervorrichtung (4) drahtlos mit einer von einem Bediener getragenen Fernsteuerung (7) verbunden ist, und verschiedene Daten von jedem der Spuler (2) von der Fernsteuerung (7) zur zentralen Steuervorrichtung (4) eingebbar sind.
2. Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Daten wie Wickellänge des Garnes zum Garnkörper und Rückspulung der falschen Garnverbindung für jede Spuleinheit (Nr. 1 ... Nr. n), Erfassung des Betriebszustands und verschiedene Sollwerte für jeden der Spuler (2) in der konzentrierten Steuervorrichtung (3) einstellbar sind.
3. Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die konzentrierte Steuervorrichtung (3) eine Prüfbetriebssteuerfunktion besitzt, mit der ein Schleichbetrieb für jeden der Spuler (2) von Hand steuerbar ist.
4. Datensammel- und Wartungsüberwachungsvorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit der zentralen Steuervorrichtung (4) in Reaktion auf eingegebene Daten ein Wartungsarbeitsplan für den Spulautomaten (1) herstellbar und anzeigbar sowie die Anzeige eines Fortschrittzustands des Wartungsarbeitsplans ausgebbar ist, wobei mittels der Fernsteuerung (7) durch den Bediener nach dem Wartungsarbeitsplan durchgeführte Arbeiten aufeinanderfolgend in die zentrale Steuervorrichtung eingebbar sind.
7
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