CH682386A5 - Behälter für die Aufnahme von Gut. - Google Patents

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CH682386A5
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CH
Switzerland
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container
bag
bags
housing
container body
Prior art date
Application number
CH40390A
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English (en)
Inventor
Rudolf-Touma Schmid
Christoph Dietzer
Original Assignee
Riplast Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/04Refuse receptacles; Accessories therefor with removable inserts
    • B65F1/06Refuse receptacles; Accessories therefor with removable inserts with flexible inserts, e.g. bags or sacks
    • B65F1/062Refuse receptacles; Accessories therefor with removable inserts with flexible inserts, e.g. bags or sacks having means for storing or dispensing spare bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

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CH 682 386 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Behälter für die Aufnahme von Gut.
An der Kasse eines Ladens wird die gekaufte Ware, wenn sie dazu geeignet ist, in einen Beutel eingelegt. Diese Beutel sind, unter anderem auch aus Rücksicht auf eine minimale Umweltbelastung, aus Polyäthylen. Die Folie, aus welcher solche Beutel sind, ist sehr dünn, weil Polyäthylen eine hohe Reissfestigkeit aufweist. Der Beutelvorrat kann als eine Rolle vorliegen, von der die einzelnen Beutel abgerissen werden. Die Vorratsbeutel können jedoch auch ein Paket bilden, in dem sie im Bereich der Einfüllöffnung derselben zusammengehalten sind. Die einzelnen Beutel müssen vom Paket weggerissen werden. Zum Verpacken der Gegenstände muss man den jeweiligen Beutel mit einer Hand halten, so dass zum Einlegen der Gegenstände bzw. Warenstücke in den Beutel dem Käufer bzw. dem Angestellten des Ladens nur die andere Hand zur Verfügung steht. Da die Beutel wegen der genannten dünnen Folie sehr weich sind, kann das Einfüllen zumindest der ersten Warenstücke Probleme bereiten.
Es sind beispielsweise Abfalleimer bekannt, in welche ein Sack bzw. Kunststoffbeutel eingelegt wird, um das Innere des Eimers sauber zu halten und um die Entleerung des Eimers sowie die Handhabung des sich im Sack bzw. Beutel befindlichen Abfalles zu vereinfachen. Wenn der jeweilige Beutel bzw. Abfallsack voll ist, dann muss er aus dem Behälter herausgenommen und durch einen anderen, neuen Beutel ersetzt werden. Beim Einlegen eines neuen Beutels in den Behälter, welcher meistens aus Kunststoff oder Metall ist, können sich Probleme ergeben. Diese Probleme bestehen unter anderem auch darin, dass es, vor allem bei langen Beuteln, recht umständlich und manchmal sogar unangenehm ist, wie zum Beispiel in Spitälern, den Boden des Beutels bis zum Boden des Eimerkörpers hinunterzudrücken.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die genannten sowie noch weitere Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird beim Behälter der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 oder alternativ im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 5 definiert ist.
Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand beiliegender Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht eine erste Ausführungsform des vorliegenden Behälters, und zwar nachdem die vorne liegende Seitenwand desselben entfernt worden ist,
Fig. 2 in einer Seitenansicht eine zweite Ausführungsform des vorliegenden Behälters, und zwar nachdem die vorne liegende Seitenwand desselben entfernt worden ist,
Fig. 3 in einer Frontansicht den Behälter nach Fig. 2,
Fig. 4 perspektivisch den Behälter gemäss Fig. 2,
Fig. 5 perspektivisch den Behälter gemäss Fig. 4, wobei hier gezeigt wird, wie einer der Beutel, welcher mit Gut gefüllt ist, aus dem Behälter herausgenommen wird,
Fig. 6 perspektivisch den Behälter gemäss Fig. 2, wobei hier gezeigt ist, wie ein Zwischenboden aus dem Behälterkörper herausgenommen wird, um einen Beutelvorrat in diesem unterbringen zu können.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform des vorliegenden Behälters in einer Seitenansicht dargestellt, und zwar nachdem die vorne liegende Seitenwand des Behälters entfernt worden ist. Der Behälter umfasst einen Körper 1, welcher, wenn dies zweckmässig ist, mit einem Deckel 2 versehen sein kann. Der Deckel 2 kann auf dem Behälterkörper 1 abnehmbar aufgesetzt sein und er kann auf dem Behälterkörper 1 somit bloss ruhen. Der Deckel 2 kann an den Behälterkörper 1 jedoch auch schwenkbar angeschlossen sein. Eine entsprechende Verbindung zwischen dem Behälterkörper 1 und dem Deckel 2 kann beispielsweise mit Hilfe zumindest eines Scharniers 3 bewerkstelligt werden. Einer der Lappen 41 des Scharniers 3 ist an der Randpartie 15 des Behälterkörpers 1 befestigt, während der andere Scharnierlappen 42 mit der Randpartie 1 des Deckels 2 verbunden ist.
Im Behälterkörper 1 befindet sich ein Vorrat 5 an Beuteln 6, in welche Gut 7 eingefüllt werden kann. Der Ausdruck Gut soll sehr weit verstanden werden. Es kann sich um einzelne Gegenstände aber auch um Schüttgut, fliessfähige Stoffe usw. handeln. Der Beutelvorrat 5 befindet sich im unteren Bereich bzw. Abschnitt 10 des Behälterkörpers 1. Die Beutel 6 der Vorratspackung 5 können eine Bahn bilden, in welcher sie hintereinander geschaltet und miteinander verbunden sind. Eine solche Bahn bildet einen kompakten Körper 9, vorteilhaft eine Rolle. Am Obergang zwischen zwei aufeinander folgenden Beuteln 6 sind Schwächungsstellen 8 (Fig. 5) ausgeführt, welche die Abtrennung eines der Beutel 6 von den übrigen Beuteln 6 im Vorratskörper 9 erleichtern sollen.
Andererseits können die Beutel 6 im Vorratskörper zumindest einmal gefaltet sein (nicht dargestellt), so dass der jeweilige Beutel, in einer Seitenansicht betrachtet, die Form des Buchstabens V hat. Ein so gefalteter Beutel weist zwei Schenkel auf, welche im Bereich der Faltestelle des Beutels zusammenlaufen. Zumindest die freie Endpartie des jeweiligen Beutelschenkels liegt zwischen den Schenkeln des benachbarten und ebenfalls gefalteten Beutels im Vorratskörper. Die Faltestellen der jeweils aufeinander folgenden Beutel befinden sich dementsprechend an entgegengesetzten Seiten des Vorratskörpers. Die Beutel 6 eines solchen Vorratskörpers bilden daher eine Art von Kette von ineinander verzahnten Beuteln. Wenn die Beutel 6 lang sind, dann kann der jeweilige Beutel 6 auch mehrmals gefaltet sein, um eine zweckmässige Breite des Vorratskörpers zu erreichen. In einem solchen Fall liegt jeweils nur der Endschenkel des jeweiligen Beutels in einem Raum, welcher durch den Endschenkel und den vorletzten Schenkel des benachbarten Beutels begrenzt ist.
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Wenn der in der Kette aussen, z.B. zuoberst, liegende Beutel 6 einem solchen Vorratskörper 9 entnommen wird, dann kommt der obere Schenkel jenes Beutels 6 auf der Oberseite des Vorratskörpers 9 bzw. der Vorratspackung 5 zum Vorschein, welcher unter dem gerade entnommenen Beutel lag. Man kann den jeweils frei liegenden Beutelschenkel ergreifen, an diesem ziehen und dadurch den weiteren Beutel aus der Vorratspackung 5 herausziehen.
Der der Packung 5 entnommene Beutel wird in den oberen Bereich bzw. Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1 gezogen und dort kann dieser Beutel 6 mit Gut gefüllt werden. Wenn der Beutel 6 mit Einkaufsware oder ähnlich gefüllt werden soll, dann kann der Deckel 2 wegfallen. Falls der Beutel 6 jedoch mit Abfall oder ähnlich gefüllt werden soll, dann wird der Deckel 2 mit Vorteil verwendet.
Damit der Beutel 6 mit Gut möglichst bequem gefüllt werden kann, d.h. beispielsweise unter der Ausnützung der beiden Hände der den Beutel 6 füllenden Person oder aber auch so, dass die den Beutel 6 füllende Person diesen gar nicht berühren muss, ist es zweckmässig, den Rand 12 (Fig. 4) der Einfüllöffnung des Beutels 6 durch zusätzliche Mittel 15 festzuhalten und zwar derart, dass die Beutelöffnung 12 voll offen ist und/oder dass die Beutelöffnung 12 sich in einem maximalen Abstand vom Boden 13 (Fig. 5) des Beutels 6 befindet.
Als Haltemittel für den oberen Abschnitt 12 des Beutels 6 kann der obere Rand 15 (Fig. 1) des Behälterkörpers 1 dienen. Dieser Rand 15 befindet sich im oberen Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1. Der obere Rand 12 des Beutels 6 kann um den Behälterrand 15 einfach umgestülpt sein. Von dieser Möglichkeit kann vor allem dann Gebrauch gemacht werden, wenn der Öffnungsrand 12 des Beutels 6 zusammenhängend ist, wie das beispielsweise bei Abfallsäcken der Fall ist. Falls der Deckel 2 am Behälterkörper 1 aufgesetzt ist, dann ist der Beutelrand 12 zwischen dem Rand 15 des Behälterkörpers 1 und dem Rand 16 des Deckels 2 geklemmt (Fig. 1).
Wenn die Beutel 6 zwei Henkel 21 und 22 (Fig. 5) aufweisen, von welchen sich jeder in einem der Randbereiche des flach liegenden Beutels 6 befindet, dann ist es zweckmässig, dass die Halterungsmittel für den vom Vorratskörper 9 abgezogenen Beutel 6 als von der Aussenseite des oberen Behälterrandes 15 abstehende Vorsprünge 23 und 24 (Fig. 4) ausgeführt sind. Der jeweilige Henkel 21 bzw. 22 wird um einen der Behältervorsprünge 23 bzw. 24 herum gelegt.
Im einfachsten Fall kann die Vorratspackung 5 so ausgeführt sein, dass sie ein Gehäuse 30 aufweist, in welcher sich der die Beutel 6 aufweisende Vorratskörper 9 befindet. Die Vorratspackung 5 wird in den Behälterkörper 1 schlicht eingelegt, so dass sie sich im unteren Abschnitt 10 des Behälterkörpers 1 befindet. Hierbei kann die Vorratspackung 5 auf dem Boden 17 des Behälterkörpers 1 (Fig. 1) liegen oder sie kann an einer der Seitenwände 18 des Behäiterkörpers 1 im unteren Abschnitt 10 desselben angebracht sein (nicht dargestellt).
Das Packungsgehäuse 30 kann die Form eines
Quaders aufweisen. Falls der Vorratskörper 9 die Form einer Rolle hat, dann können alle vier Mantelflächen 31, 32, 33 und 34 des Gehäuses 30 gleich gross sein. Die Stirnflächen 35 dieses Gehäuses 30 sind ebenfalls gleich gross und sie sind quadratisch, wobei der Abstand zwischen den gegenüberliegenden Kanten der Stirnflächen grösser ist als der Durchmesser der im Gehäuse 30 untergebrachten Beutelrolle 9.
Eine der Mantelwände des Packungsgehäuses 30 weist eine Öffnung 37 auf, durch welche die Beutel 6 aus dem Gehäuse 30 herausgeführt bzw. herausgezogen werden können. Im dargestellten Beispiel ist die Öffnung 37 in der Deckwand 31 des Gehäuses 30 ausgeführt. Sie kann jedoch auch in einer der Seitenwände 32 bzw. 34 des Vorratsgehäuses 30 ausgeführt sein. Die Gehäuseöffnung 37 hat die Form eines Schlitzes, welcher sich parallel zu den Längskanten des Gehäuses 30 erstreckt. Die Länge der Gehäuseöffnung 37 entspricht der Breite der den Vorratskörper 9 bildenden und flach liegenden Beutel 6. Da die flach liegenden Beutel 6 eine geringe Dicke aufweisen, kann der Schlitz 37 sehr schmal sein. Damit man jedoch den Anfang des am Vorratskörper 9 zuoberst liegenden Beutels 6 erfassen kann, weist der Schlitz 37 zumindest eine Stelle mit erweiterter Breite auf.
Da der Öffnungsrand 12 des herausgezogenen Beutels 6 am Behälterrand 15 eigentlich nur lose gehalten ist, muss man damit rechnen, dass das gesamte Gewicht des mit Gut 7 gefüllten Beutels 6 auf dem Vorratsgehäuse 30 ruhen wird. Dies deswegen, weil es bei der Ausführung des Behälters gemäss Fig. 1 in seinem Körper 1 sonst keine Stützmittel für den gefüllten Beutel 6 gibt. Aus diesem Grund muss das Gehäuse 30 der Vorratspak-kung 5 so ausgeführt sein, dass es dem Gewicht eines gefüllten Beutels 6 standhalten kann. Zu diesem Zweck kann das Gehäuse 30 aus einem Kunststoff mit geeigneter Festigkeit ausgeführt sein. In einem solchen Gehäuse 30 kann eine oder mehrere Beutelrollen 9, zumindest ein Paket aus ineinander greifenden bzw. verketteten Beuteln 6 oder ähnlich untergebracht sein.
Wenn die Vorratspackung 5 nur noch wenig Beutel 6 enthält, dann ist das Gewicht derselben gering. Beim Herausziehen eines weiteren Beutels 6 aus dem Gehäuse 30 kann es dann vorkommen, dass die ganze Vorratspackung 5 sich mitbewegt. In manchen Fällen kann dies hingenommen werden, weil man die Vorratspackung 5, nachdem man aus dieser einen weiteren Beutel 6 herausgezogen hat, in den Behälterkörper 1 zurücklegen kann. Wenn die Vorratspackung 5 nicht sofort bis zum Behälterboden 17 gelangt, so geschieht dies während des Füllens des sich im oberen Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1 befindlichen Beutels 6. Falls jedoch verlangt wird, dass das Gehäuse 30 bis zur Erschöpfung des Beutelvorrates 9 im Bereich des Behälterbodens 17 bleibt, so sind Mittel 40 vorgesehen, welche den Verbleib der Vorratspackung 5 im Behälterkörper 1 sicherstellen.
Die Haltemittel 40 für die Vorratspackung 5 können beispielsweise als zumindest ein Klebestreifen 38 ausgeführt sein, welcher an der Unterseite des
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Gehäusebodens 33 angebracht ist. Die aussen liegende Klebefläche dieses Streifens 38 kann mit Hilfe eines Streifens aus Abdeckpapier oder ähnlich gegen Verschmutzung geschützt werden. Vor dem Einlegen der Vorratspackung 5 in den Behälterkör-per 1 wird der Schutzstreifen weggenommen und das Gehäuse 30 der Vorratspackung 5 wird gegen die Oberseite des Bodens 17 des Behälterkörpers 1 angedrückt.
Die Mittel 40 zur Halterung der Vorratspackung 5 im Bodenbereich 17 des Behälterkörpers 1 können auch als ein Gestell (nicht dargestellt), beispielsweise aus Draht, ausgeführt sein, welches im Inneren des Behälterkörpers 1 untergebracht werden kann. Unter dem Boden dieses Gestells wird sich die Vorratspackung 5 befinden. Durch den Boden des Drahtgestelles können die Beutel 6 aus der Vorratspackung 5 ausgezogen werden.
Wie dargelegt worden ist, befindet sich der mit Gut zu füllende Beutel 6 im Behälterkörper 1 oberhalb der Vorratspackung 5. Dies erleichtert einerseits die Unterbringung des jeweiligen leeren Beutels 6 im Behälterkörper 1, weil man hierzu nur den jeweils folgenden Beutel aus der Vorratspackung 5 herauszuziehen braucht. Andererseits stützen die Seitenwände 18 des Behälterkörpers 1 die dünnen Wände des Beutels 6 während der Füllung desselben mit Gut, damit diese keinen Schaden nehmen können. Falls der am oberen Rand 15 des Behälterkörpers 1 gehaltene Beutel 6 gefüllt ist, so füllt er den oberen Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1 praktisch aus, wie dies in Fig. 1 und 2 angedeutet ist. Wenn man noch die optimale Ausnützung des Volumens der Beutel 6 mitberücksichtigt, dann ergeben sich daraus Abmessungen des Behälterkörpers 1. Die Grösse des Behälterkörpers 1 ist durch die Grösse der Vorratspackung 5 plus die Grösse eines der in der Vorratspackung 5 untergebrachten Beutels 6 gegeben, wenn dieser mit Gut 7 gefüllt ist.
Die vorstehend beschriebene Ausführung des vorliegenden Behälters lässt sich vor allem dann zweckmässig anwenden, wenn das Gewicht vom in den Beutel 6 einzufüllenden Gut nicht zu gross ist, so dass das Gehäuse 30 der Vorratspackung 5 sich mit einem vertretbaren Aufwand so ausführen lässt, dass sie dem Gewicht des mit Gut 7 gefüllten Beutels 6 standhalten kann. In Fällen, in welchen das Gewicht des gefüllten Beutels 6 sehr gross ist, könnte neben dem Bruch des Gehäuses 30 ausserdem auch ein Bruch des Beutels 6 vorkommen. Dies deswegen, weil die Breite des Gehäuses 30 in der Regel kleiner sein wird als die Breite des gefüllten Beutels, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der schwere Beutelinhalt drückt dann die Beutelwand gegen die oberen Kanten 39 des Gehäuses 30 an, und die Beutelwand kann dann entlang diesen Kanten 39 reissen. Solche Probleme kommen bei einer weiteren Ausführungsform des vorliegenden Behälters nicht vor, welche in Fig. 2 bis 6 dargestellt ist.
Fig. 2 zeigt in einer Seitenansicht eine andere Ausführungsform des vorliegenden Behälters, und zwar nachdem die vorne liegende Seitenwand desselben entfernt worden ist. Der Körper 1 dieses Behälters ist durch einen einlegbaren und herausnehmbaren Zwischenboden 45 in einen unteren Abteil 50 und in einen oberen Abteil 51 unterteilt. Der untere Behälterabteil 50 ist zur Aufnahme zumindest eines Vorratskörpers 9 bzw. 19 aus Beuteln 6 ausgeführt. Dieser Behälterabteil 50 kann somit auch als Vorratsfach 50 bezeichnet werden. Der obere Behälterabteil 51 ist praktisch gleich ausgebildet wie der obere Abschnitt 11 des Behälterkörpers 1 gemäss Fig. 1. Dies trifft auch für die Art und Weise der Halterung des oberen Randes 12 des mit dem Gut 7 gefüllten Beutels 6 im Bereich des oberen Randes 15 des Behälterkörpers 1 zu.
Die Beutel 6 liegen im Vorratskörper 9 bzw. 19 flach aufeinander, wobei sie, wie dies bereits dargelegt worden ist, ein Paket aus ineinander greifenden und im wesentlichen aufeinander liegenden Beuteln oder eine Rolle bilden. Ein solcher Vorratskörper 9 weist somit eine bestimmte Höhe auf. Damit sich die Rolle 9 während des Abziehens des jeweiligen Beutels 6 ungehindert drehen kann oder damit sich der zuoberst liegende Beutel 6 eines Vorratspaketes diesem entnehmen lässt, muss ein minimaler Abstand zwischen dem Boden 17 des Behälterkörpers 1 und dem Zwischenboden 45 sichergestellt werden. Zu diesem Zweck werden Distanzmittel 52 im unteren Behälterabteil 50 angeordnet. Diese Distanzmittel 52 können beispielsweise als Stangen ausgeführt sein, welche sich im Inneren der vertikal gerichteten Eckpartien des im wesentlichen quaderförmigen Behälterkörpers 1 befinden. Der Zwischenboden 45 liegt auf den oberen Stirnflächen der Stangen 52 auf, so dass die Länge dieser Stangen den Abstand des Zwischenbodens 45 vom Körperboden 17 bestimmt.
Der Zwischenboden 45 weist eine Öffnung 47 für den Durchgang der Beutel 6 aus dem Vorratsfach 50 in den oberen Behälterabschnitt 51 auf. Diese Öffnung 47 ist als ein Schlitz ausgeführt, deren Längsrichtung zur Längsrichtung der Beutel 6 praktisch senkrecht steht.
Der Zwischenboden 45 ist mit Mitteln 48 versehen, welche die Herausnahme des Zwischenbodens 45 aus dem Inneren des Behälterkörpers 1 erleichtern bzw. ermöglichen. Diese Mittel sind im dargestellten Beispiel als eine Erweiterung 48 des Schlitzes 47 ausgeführt, durch welche ein hakenförmiges Glied zum Ergreifen des Zwischenbodens 45, mitunter auch einer der Finger der den Behälter bedienenden Person, hindurchgeführt werden kann.
Der Zwischenboden 45 erstreckt sich von einer der Seitenwände 18 bis zur jeweils gegenüberliegenden Seitenwand 18 des Behälterkörpers 1, so dass der Zwischenboden 45 das ganze Vorratsfach 50 überdeckt. Der Zwischenboden 45 lässt sich praktisch beliebig stark ausführen, so dass in diesem Behälter auch schweres Gut in den jeweiligen Beutel 6 gefüllt werden kann.
Der Grundriss des Behälters und somit auch des Vorratsfaches 50 kann praktisch beliebig gross sein und diese Möglichkeit kann man dazu ausnützen, dass im Vorratsfach 50 mehr als eine Rolle 9 bzw. 19 aufbewahrt werden kann. Wie z.B. aus Fig. 2 ersichtlich ist, können zwei Vorratsrollen 9 und 19 im Fach 50 untergebracht sein, von welchen nur eine Rolle 9 als Spender der gerade zu füllenden Beutel
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6 dient. Wenn diese Rolle 9 aufgebraucht ist, dann ergreift man den Zwischenboden 45 in der in Fig. 6 dargestellten Weise und hebt diesen hoch. Nun ist die zweite Rolle 19 zugänglich und man kann den Anfang dieser zweiten Rolle 19 ergreifen und durch den Schlitz 47 durchführen. Hiernach wird der Zwischenboden 45 in den Behälterkörper 1 zurückgelegt und der obere Rand 12 (Fig. 4) des herausgezogenen Beutels 6 wird um den oberen Rand 15 des oberen Abschnittes des Behälterkörpers 1 umgelegt. Nun kann der Beutel 6 mit Gut 7 gefüllt werden.
Wenn der Beutel 6 mit Gut gefüllt ist, dann kann man die Henkel 21 und 22 miteinander verknoten, wie dies in Fig. 5 angedeutet ist. Dann zieht man den gefüllten Beutel 6 aus dem oberen Behälterabteil 51 heraus. Fig. 5 zeigt eine Zwischenphase während des Herausziehens des gefüllten Beutels 6. An den Boden 13 sind die Henkel 21 und 22 eines folgenden und vorläufig noch leeren Beutels 26 angeschlossen. Zugleich mit dem Herausziehen des gefüllten Beutels aus dem Behälterkörper 1 wird der weitere Beutel 26 aus dem Vorratsfach 50 herausgezogen. Wenn sich der gefüllte Beutel 6 ausserhalb des Behälterkörpers befindet, dann kann man den zweiten Beutel 26 mit der freien Hand vom Boden 13 wegreissen und den gefüllten Beutel 6 abstellen. Jetzt kann man den Rand 12 (Fig. 4) des leeren Beutels am Rand 15 des Behälters befestigen, usw.
Aus der Beschreibung der Handhabung der Beutel 6 und 26 geht wohl deutlich hervor, dass ein solcher Behälter beispielsweise auch an der Kasse eines Selbstbedienungsladens zur Verpackung der gekauften Ware verwendet werden kann.
Der bereits besprochene Deckel 2 kann einen gewölbten Grundkörper 55 aufweisen, welcher im wesentlichen dachförmig ist. Der untere Rand 16 des Deckels 2 ist auf dem oberen Rand 15 des Behälterkörpers 1 abgestützt. Die Hauptflächen des Deckelkörpers 55 sind mit je einer Öffnung 56 versehen. Im Firstbereich des Deckelkörpers 55 ist ein im wesentlichen keilförmiger Körper 57 schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse 58 dieses Schwingkörpers 57 geht durch die schmale Partie desselben hindurch. Der übrige Teil des Schwingkörpers 55 hängt von der Schwenkachse 58 herab, wobei die grossen Seitenflächen des Keilkörpers 55 mit der Mündung der Öffnungen 56 praktisch bündig sind.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Behälter für die Aufnahme von Gut, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Grundkörper (1 ) aufweist, in dem eine Packung (5) angeordnet ist, dass diese Packung (5) ein Gehäuse (30) auf weist, in dem sich ein Vorrat an Beuteln (6) befindet, dass eine der Wände (31) des Packungsgehäuses (30) eine Öffnung (37) aufweist, durch welche die Beutel (6) aus dem Packungsgehäuse (30) herausführbar sind, dass die Wände (31 bis 35) des Packungsgehäuses (30) derart ausgeführt sind, dass sie dem Gewicht eines der mit dem Gut gefüllten Beutels standhalten können, und dass der obere Abschnitt (11) des Behälterkörpers (1) mit
    Haltemitteln (15; 23, 24) für den Öffnungsbereich (12) des Beutels (6) ausgerüstet ist.
    2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Packung (5) im Bodenbereich (17) des Behälterkörpers (1) angeordnet ist, dass die Wand (31) des Packungsgehäuses (30), welche mit der Öffnung (37) versehen ist, die Oberwand oder eine der Seitenwände des Gehäuses ist, und dass Mittel (40) vorgesehen sind, welche den Verbleib der Packung (5) im unteren Abschnitt (10) des Behälterkörpers (1) sicherstellen.
    3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (37) im Packungsgehäuse (30) als ein Schlitz ausgeführt ist und dass dieser Schlitz zumindest einen erweiterten Bereich (48) aufweist, damit der im Packungsgehäuse (30) zuoberst liegende Beutel von aussen her ergriffen und aus dem Packungsgehäuse herausgeführt werden kann.
    4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsmittel (40) als Mittel ausgeführt sind, welche eine aufhebbare Verbindung zwischen dem Packungsgehäuse (30) und dem Behälterkörper (1) ermöglichen oder dass die Halterungsmittel als ein in das Innere des Behälterkörpers einführbares Gestell ausgeführt sind.
    5. Behälter für die Aufnahme von Gut, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Grundkörper (1) aufweist, in dem eine Packung (5) angeordnet ist, dass diese Packung (5) ein Gehäuse (30) aufweist, in dem sich ein Vorrat an Beuteln (6) zur Aufnahme von Gut (7) befindet, dass im Behälterkörper (1) ein einlegbarer und herausnehmbarer Zwischenboden (45) angeordnet ist, welcher das Innere des Behälterkörpers in einen oberen Abteil (51) und in einen unteren Abteil (50) unterteilt, dass der untere Behälterabteil (50) zur Aufnahme der Packung (5) mit Beuteln (6) ausgeführt ist, dass der Zwischenboden eine Öffnung (47) für den Durchgang der Beutel aufweist und dass der obere Behälterabteil (51) mit Haltemitteln (15; 23, 24) für den Öffnungsbereich (12) eines der Beutel (6) ausgerüstet ist.
    6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Behälterabteil (50) mit Distanzmitteln (52) versehen ist, welche den Zwischenboden in einem Abstand vom Behälterboden (17) halten, dass dieser Abstand grösser ist als die Höhe der Packung (9), welche die vorrätigen Beutel bilden, und dass die Öffnung (47) im Zwischenboden als ein Schlitz ausgeführt ist, deren Länge der Breite der Beutel entspricht.
    7. Behälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenboden mit Mitteln (48) versehen ist, welche die Herausnahme dieses aus dem Inneren des Behälterkörpers (1) erleichtern, und dass diese Mittel als eine Erweiterung des Schlitzes ausgeführt sind, durch welche ein hakenförmiges Glied zum Ergreifen des Zwischenbodens hindurchgeführt werden kann.
    8. Behälter nach Anspruch 1 oder 5, bei dem der jeweilige Beutel zwei Henkel (21, 22) aufweist, von welchen sich jeder in einem der Randbereiche der Packung (9) mit den vorrätigen Beuteln (6) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsmittel für den herausgezogenen Beutel als von der Aus-
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    senseite des Behälterkörpers abstehende Vorsprünge (23, 24) ausgeführt sind, um welche herum die Beutelhenkel (21, 22) gelegt werden können.
    9. Behälter nach Anspruch 1 ..oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Öffnung im Behälterkörper (1) mit Hilfe eines Deckels (2) geschlossen ist, wobei dieser Deckel (2) am Behälterkörper (1) schwenkbar angebracht sein kann.
    10. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (2) einen gewölbten Grundkörper (55) aufweist, welcher auf dem oberen Rand (15) des Behälterkörpers (1) abgestützt ist, dass der Deckelkörper zumindest eine Öffnung (56) aufweist, in welcher ein Verschlusskörper (57) schwingbar gelagert ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202007008497U1 (de) * 2007-06-18 2008-10-30 Füreder, Christian Vorrichtung zur Aufnahme entnehmbarer Behältnisse

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DE202007008497U1 (de) * 2007-06-18 2008-10-30 Füreder, Christian Vorrichtung zur Aufnahme entnehmbarer Behältnisse

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