CH682591A5 - Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gestell bzw. an einer Wand. - Google Patents

Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gestell bzw. an einer Wand. Download PDF

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CH682591A5
CH682591A5 CH388890A CH388890A CH682591A5 CH 682591 A5 CH682591 A5 CH 682591A5 CH 388890 A CH388890 A CH 388890A CH 388890 A CH388890 A CH 388890A CH 682591 A5 CH682591 A5 CH 682591A5
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CH
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carrier
connecting part
fastening device
console
bracket
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CH388890A
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Roland Manner
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Krause Robert Gmbh Co Kg
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  • Connection Of Plates (AREA)

Description

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CH 682 591 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gestell bzw. einer Wand nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei dieser bekannten Befestigungsvorrichtung (DE-GM 8 812 473) wird der Träger durch ein Hohlprofilteil gebildet, das an seinen Ecken Längsnuten aufweist, die sich zum Innenraum des Trägers erstrecken und in welche Verbindungsteile eingreifen, mit denen ein Kabelschachtelement, ein Schrankelement oder eine Konsole am Träger befestigt werden kann, zur Befestigung am Träger hat die Konsole ein hakenförmiges Verbindungsteil, mit dem es in die eine Längsnut des Trägers eingehängt wird. In die gegenüberliegende Längsnut des Trägers wird ein weiteres hakenförmiges Verbindungsteil eingesetzt, das anschliessend mit der Konsole verschraubt wird. Bei einer anderen Ausführungsform ist die Konsole über ein Lagerelement und mehrere Distanzelemente mit dem Träger verbunden. Mit diesen Befestigungsvorrichtungen ist eine sichere und feste Verbindung der Konsole mit dem Träger nicht gewährleistet, so dass die Gefahr besteht, dass die Konsolen gegenüber dem Träger unbeabsichtigte Relativbewegungen ausführen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemässe Befestigungsvorrichtung so auszubilden, dass die Konsole unabhängig von Fertigungstoleranzen absolut fest am Träger gehalten werden kann.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemässen Befestigungsvorrichtung erfindungsgemäss mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung wird die Konsole am Träger verspannt, so dass sie absolut fest und unverstellbar am Träger gehalten ist. Infolge der Verspannung werden die bei der Herstellung der Konsole und/oder des Trägers unvermeidlich auftretenden Toleranzen zuverlässig ausgeglichen, so dass die Konsole in jedem Falle unverrückbar am Träger gehalten wird.
Bei einer Ausführung gemäss Anspruch 2 ist das Verbindungsteil bereits an der Konsole vorgesehen, bildet also keinen zusätzlich an der Konsole zu befestigenden Teil. Dadurch wird die Montage der Konsole erheblich vereinfacht. Vorteilhaft ist das Verbindungsteil schwenkbar an der Konsole vorgesehen, so dass es ohne Schwierigkeiten bei der Montage oder Demontage in die Sperrstellung oder in die Freigabestellung verstellt werden kann.
Eine vorteilhafte Ausbildung der Konsole ergibt sich gemäss Anspruch 3. Zwischen den beiden Tragschenkeln ist das schwenkbare Verbindungsteil geschützt untergebracht. Mit dem nach aussen gerichteten Haken lässt sich das Verbindungsteil einfach in ein entsprechendes Formschlussmittel des Trägers einhängen. Ein solches Formschlussmitte! ist vorteilhaft eine Nut im Träger. Sie erstreckt sich vorteilhaft über die ganze Länge des Trägers, so dass die Konsole längs des Trägers in jede gewünschte Einbaulage gebracht werden kann.
Das Verbindungsteil ist entsprechend Anspruch 4 vorteilhaft formschlüssig mit dem Achsbolzen verbunden, mit dem das Verbindungsteil zwischen den Tragschenkeln der Konsole schwenk- bzw. drehbar gelagert werden kann. Das eckige Mittelstück stellt die Formschlussverbindung zum Verbindungsteil her, während die zylindrischen Zapfen die Lagerzapfen des Achsbolzens bilden, mit denen er in den Lageröffnungen der Tragschenkel der Konsole drehbar gelagert ist.
Das Mittelstück des Achsbolzens bildet gemäss Anspruch 5 gleichzeitig auch eine Lagerung für den Stellteil, mit dem das Verbindungsteil bei der Montage und Demontage in die Freigabestellung bzw. in die Sperrstellung einfach verstellt werden kann. Die Achse der Gewindebohrung im Mittelstück des Achsbolzens liegt vorzugsweise senkrecht zur Drehachse des Achsbolzens. Dadurch wird das Verbindungsteil in Richtung der Achse der Gewindebohrung bei der Montage und Demontage verstellt.
Auch das Verbindungsteil ist entsprechend Anspruch 6 bei montierter Konsole am Träger verspannt, so dass jegliches evtl. vorhandenes Spiel zuverlässig ausgeglichen wird.
Vorzugsweise greift der Träger entsprechend Anspruch 7 mit dem Randabschnitt in die Vertiefung des Hakens des Verbindungsteiles ein. Dadurch ist das Verbindungsteil einwandfrei gegen Verschwenken gesichert. Ausserdem ist dadurch sichergestellt, dass die Konsole spielfrei am Träger befestigt ist. Damit das Verbindungsteil geschwenkt werden kann, wird es bevorzugt so verstellt, dass es mit dem die Schenkel verbindenden Steg auf dem Mittelstück des Achsbolzens aufliegt. Dadurch ist gewährleistet, dass nur in dieser Stellung ein Schwenken des Verbindungsteiles möglich ist, so dass das Verbindungsteil nicht unbeabsichtigt aus der Sperrstellung in die Freigabestellung geschwenkt werden kann.
Anspruch 8 gibt eine bevorzugte Ausbildung des Trägers an, der für das weitere Verbindungsteil der Konsole eine weitere Nut zum Einhängen aufweist. Das weitere Verbindungsteil ist bevorzugt fest mit der Konsole verbunden bzw. einstückig mit ihr ausgebildet. Darum muss dieses weitere Verbindungsteil nicht erst umständlich an der Konsole befestigt werden. Die Montage der Konsole am Träger wird dadurch erheblich vereinfacht.
Um eine konstruktiv einfache Ausbildung des Trägers zu erhalten, sind die Nuten entsprechend Anspruch 9 auf einander gegenüberliegenden Seiten des Trägers vorgesehen.
Anspruch 10 gibt eine besonders einfache Ausbildung der Konsole an. Wenn die Konsole mit den Rändern ihrer Tragschenkel an der Längsseite des Trägers anliegt, wird sie optimal am Träger abgestützt. Insbesondere werden die hakenförmigen Verbindungsteile bei Belastung der Konsole nicht unzulässig hoch beansprucht. Die Kräfte werden grösstenteils über die Ränder der Tragschenkel in den Träger geleitet, so dass die hakenförmigen Verbindungsteile selbst weitgehend entlastet sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in schematischer Darstellung einen Arbeitstisch mit einer erfindungsgemässen Befestigungsvorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine an einer Wand befestigte erfindungs-gemässe Befestigungsvorrichtung in schematischer Darstellung und in Seitenansicht,
Fig. 3 in vergrösserter Darstellung und teilweise im Schnitt die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung,
Fig. 4 in Unteransicht und teilweise im Schnitt einen Teil der Befestigungsvorrichtung gemäss Fig. 3.
Der Arbeitstisch nach Fig. 1 weist eine auf einem Fussgestell 1 angeordnete Tisch- bzw. Arbeitsplatte 2 auf. Sie liegt mit ihrer Unterseite 3 auf zwei mit Abstand nebeneinander liegenden Konsolen. Sie sind an einem Querträger 5 des Fussgestelles 1 befestigt. Die Konsolen 4 bilden zusammen mit dem Querträger 5 eine Befestigungsvorrichtung, mit der die Platte 2 auf dem Fussgestell 1 befestigt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Platte 2a über Konsolen 4a und einen oder zwei Träger 5a an einer Wand 6 befestigt. Die Konsolen 4a sind gleich ausgebildet wie die Konsolen 4, die noch anhand der Fig. 3 und 4 näher erläutert werden. Der Träger 5a ist ebenfalls im wesentlichen gleich ausgebildet wie der Träger 5 gemäss Fig. 1. Er kann aber auch durch zwei Trägerteile gebildet sein, die jeweils einer Konsole zugeordnet und für sich an der Wand 6 befestigt sind. Wesentlich ist lediglich, dass diese Träger wie der Träger 5 eine obere und untere Nut zum Einhängen der Konsolen aufweisen.
Der Träger 5 ist vorzugsweise ein Hohlprofilteil mit eckigem, vorzugsweise rechteckigem Querschnitt, der sich nahezu über die ganze Länge der Platte 2 erstreckt. Der Träger ist in nicht näher dargestellter Weise am Gestell 1 befestigt. Er weist an seiner Ober- und Unterseite 6 und 7 (Fig. 3) jeweils eine Längsnut 8 und 9 auf. Sie sind gleich ausgebildet und mittig angeordnet, so dass beiderseits der Nuten 8, 9 jeweils etwa gleich breite Randabschnitte 10 bis 13 gebildet werden.
Die Konsolen 4, von denen in den Zeichnungen nur eine dargestellt ist, sind gleich ausgebildet und haben zwei deckungsgleich mit Abstand nebeneinander liegende plattenartige Tragschenkel 18 und 19. Sie haben im wesentlichen die Form eines rechtwinkligen Dreiecks und sind hochkant so angeordnet, dass sie mit ihrem einen, spitzwinklig an den die Grundseite der Tragschenkel anschliessenden Plattenrand 4' an der Unterseite 3 der Platte 2 anliegen. Die beiden Tragschenkel 18, 19 der Konsole 4 können längs des Randes 4' durch ein oder mehrere Querstücke miteinander verbunden, beispielsweise verschweisst sein.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, sind die Tragschenkel 18, 19 vom Querträger 5 aus in Richtung auf ihre freien Enden 20 und 21 verjüngt ausgebildet. Die breiteren anderen Enden 22 und 23 (Fig. 4) liegen mit ihren aufwärts verlaufenden Rändern 24 an der einen Längsseite 25 des Querträgers 5 an.
Die Tragschenkel 18, 19 haben an ihrem oberen, trägerseitigen Eckbereich über die Ränder 24 ragende L-förmig ausgebildete Ansätze 16, 16', die hakenförmige Einhängeteile für die Tragschenkel bilden. Die Einhängeteile 16, 16' ragen mit ihren Hakenenden 26, 26' in die Nut 8 an der Oberseite 6 des Querträgers 5.
In den unteren Eckbereichen 27 der Tragschenkel 18, 19 sind mit Abstand vom Rand 24 und dem unteren Schenkelrand 28 miteinander fluchtende kreisrunde Stecköffnungen 29, 30 (Fig. 4) vorgesehen, in die jeweils ein zylindrischer Steckansatz 31, 32 eines Achsbolzens 33 ragt. Mit den Steckansätzen 31, 32 ist der Achsbolzen 33 drehbar in den Tragschenkeln 18, 19 gelagert. In seinem Mittelstück 34 zwischen den Steckansätzen 31, 32 hat der Achsbolzen rechteckigen, vorzugsweise quadratischen Umriss. Das Mittelstück 34 weist eine mittig angeordnete Gewindebohrung 35 auf, deren Achse senkrecht zur Drehachse 36 der Steckansätze 31, 32 verläuft. Die Gewindebohrung 35 ist von einem Gewindestift 37 durchsetzt, mit dem ein Verbindungsteil 17 verstellt werden kann.
Das Verbindungsteil 17 hat einen plattenartigen U-förmigen Grundkörper, dessen Schenkel 38, 38' in der Montagelage gemäss Fig. 3 nach unten weisen. An das freie Ende des einen Schenkels 38 schliesst ein L-förmiges Hakenteil 39 an, das in Sicherungsstellung des Verbindungsteiles 17 mit seinem Hakenende 40 in die Nut 9 in der Unterseite 7 des Trägers 5 ragt (Fig. 3).
Der Abstand der Tragschenkel 18, 19 voneinander entspricht der Dicke des Mittelstückes 34 des Achsbolzens 33, über das die Ansätze 31, 32 axial ragen. Das Verbindungsteil 17 hat eine Dicke, die dem Abstand der Tragschenkel 18, 19 voneinander entspricht, so dass das Verbindungsteil 17 leicht zwischen den Tragschenkeln 18, 19 geschwenkt werden kann und dabei einwandfrei an den einander zugewandten Innenseiten der Tragschenkel geführt ist. In montierter Lage liegt somit das Verbindungsteil 17 mit seinen Aussenseiten an den Innenseiten der Tragschenkel 18, 19 an.
Das Verbindungsteil 17 hat zwischen seinen Schenkeln 38, 38' einen Schlitz 41 mit rechtwinklig zueinander verlaufenden Begrenzungswänden 42 bis 44. In halber Länge sind die längsseitigen Begrenzungswände 42 und 43 schulterförmig nach innen abgesetzt, so dass der Schlitz 41 aus einem breiteren Schlitzabschnitt 46 und einem schmaleren Schlitzabschnitt 45 besteht, der in den äusseren Rand des Verbindungsteiles 17 mündet.
Im breiteren Schlitzabschnitt 46 liegt das Mittelstück 34 des Achsbolzens 33, das gleiche Breite wie der Schlitzabschnitt 46 hat. Dadurch liegt das Verbindungsteil 17 mit seinen längsseitigen Begrenzungswänden 42 und 43 an den parallel zueinander verlaufenden Aussenseiten des Mittelstückes 34 flächig an, wodurch das Verbindungsteil 17 in Drehrichtung des Achsbolzens 33 formschlüssig mit ihm verbunden ist.
Die Länge des Gewindestiftes 37 ist im Ausführungsbeispiel etwa gleich der Schlitzlänge, wie die
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Fig. 3 und 4 weiter zeigen, sind die Schenkel 38 und 38' des Verbindungsteiles 17 verhältnismässig breit. Vorzugsweise sind sie breiter als die lichte Weite des Schlitzabschnittes 46. Auch das Hakenteil 39 hat im Bereich seines zum Schenkel 38 senkrecht verlaufenden Abschnittes etwa gleiche Breite wie dieser, wodurch das Verbindungsteil 17 eine hohe Formstabilität und Steifigkeit aufweist. Es kann dadurch auch relativ hohe Kräfte einwandfrei aufnehmen. Das Hakenende 40 ist wesentlich schmaler als der übrige Teil des Verbindungsteiles 17. Vorzugsweise ist es gleich ausgebildet wie die Hakenenden 26, 26' der Verbindungsteile 16, 16'. Die Breite der Verbindungsteile 16, 16', 17 ist nur etwa halb so gross wie die lichte Weite der Nuten 8, 9 des Trägers 5, vorzugsweise kleiner als die halbe lichte Weite der Nuten. Zwischen dem Hakenende 40 und dem Schenkel 38 ist eine Vertiefung 15 gebildet, in die der Träger 5 in montierter Lage der Konsole 4 mit seinem Randabschnitt 12 formschlüssig ragt. Zwischen den Hakenenden 26, 26' der Tragschenkel 18, 19 und den Rändern 24 sind Vertiefungen 14 gebildet, in die bei montierter Konsole 4 der Randabschnitt 10 des Querträgers 5 eingreift.
Der Aussenrand 48 des Verbindungsteiles 17 verläuft im Bereich zwischen den Schenkeln 38, 38' halbkreisförmig. Dadurch kann das Verbindungsteil bei der Montage um die Drehachse 36 geschwenkt werden, wie noch unten erläutert wird.
Zur Montage und Befestigung am Träger 5 wird die Konsole 4 mit den Hakenenden 26, 26' in die obere Nut 8 des Trägers 5 eingehängt. Die Breite des Randabschnittes 10 des Trägers 5 entspricht der Breite der Vertiefung 14, so dass die Konsole mit den Rändern 24 ihrer Tragschenkel 18, 19 an der Längsseite 25 des Trägers 5 anliegt. Die Hakenenden 26, 26' haben in der eingehängten Lage Abstand vom Boden der Nut 8, während die Tragschenkel 18, 19 mit dem Boden der Vertiefungen 14 auf dem Randabschnitt 10 aufliegen (Fig. 3). Die Konsole 4 ist auf diese Weise bereits gegenüber dem Träger 5 ausgerichtet.
Der Gewindestift 37 ist in diesem Stadium der Montage so weit im Achsbolzen 33 zurückgeschraubt, dass das Verbindungsteil 17 mit der Begrenzungswand 44 flächig auf dem Mittelstück 34 des Achsbolzens 33 aufliegt. Der halbkreisförmige Aussenrand 48 des Verbindungsteiles 17 liegt dann, in Seitenansicht gemäss Fig. 3 gesehen, auf einem Kreis um die Drehachse 36 des Achsbolzens 33. Der Radius dieses Kreises entspricht in diesem Fall dem Abstand zwischen der Drehachse 36 und der Längsseite 25 des Trägers 5. Dadurch ist es möglich, das Verbindungsteil 17 in seiner abgesenkten Lage um die Achse 36 im Uhrzeigersinn in eine Freigabestellung zu drehen. Sobald die Konsole 4 in der beschriebenen Weise in die Nut 8 des Trägers 5 eingehängt worden ist, wird das Verbindungsteil 17 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Dabei wird infolge der in Schwenkrichtung formschlüssigen Verbindung zwischen dem Verbindungsteil 17 und dem Mittelstück 34 der Achsbolzen 33 gedreht, wobei die zylindrischen Steckansätze 31, 32 in den Lageröffnungen 29, 30 der
Tragschenkel 18, 19 gedreht werden. Da das Verbindungsteil 17 nach unten über die Tragschenkel 18, 19 ragt, kann es einfach gefasst und geschwenkt werden. Sobald das Verbindungsteil 17 zurückgeschwenkt worden ist, wird der leicht zugängliche Gewindestift 37 zurückgeschraubt. Da das Verbindungsteil 17 mit seiner Begrenzungswand 44 auf dem Gewindestift 37 aufliegt, wird beim Zurückschrauben des Gewindestiftes das Verbindungsteil 17 mitgenommen, bis es in seine Sperr- bzw. Verriegelungsstellung gemäss Fig. 3 gelangt, in der das Verbindungsteil 17 über seine Länge mit dem Schenkel 38 an der Längsseite 25 des Trägers 5 anliegt. In ihr liegt der Randabschnitt 12 des Trägers 5 am Boden der Vertiefung 15 an, deren Breite der Breite des Randabschnittes 12 entspricht. Mit dem Verbindungsteil 17 lässt sich die Konsole 4 quer zu ihrer Längsrichtung am Träger 5 verspannen, so dass sie spielfrei und fest am Träger gehalten ist.
Solange das Verbindungsteil 17 noch nicht gegen den Träger 5 verspannt ist, kann die Konsole 4 längs des Trägers 5 in die gewünschte Lage verschoben werden.
Die Konsole 4 kann auch an der gegenüberliegenden Seite des Trägers 5 auf die beschriebene Weise befestigt werden. Da die Breite der Hakenenden 26, 26', 40 kleiner als die halbe Breite der Nuten 8, 9 ist, können auf gleicher Höhe auch zwei Konsolen am Träger 5 befestigt werden, die entgegengesetzt zueinander vom Träger abstehen. Der Träger 5 selbst hat eine äusserst einfache konstruktive Ausbildung und ermöglicht dabei eine absolut spielfreie Befestigung der Konsole 4.
Bei einer anderen Ausführungsform weist der Träger 5, 5a keine Nuten auf. In diesem Fall umgreifen die Verbindungsteile 16, 16', 17 den Träger, so dass die Hakenenden 26, 26', 40 an der der Trägerseite 25 gegenüberliegenden Trägerseite anliegen. Die Konsolen 4, 4a können dann auf gleiche Weise am Träger verspannt werden wie beim beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Die Nuten 8, 9 des Trägers 5, 5a können so ausgebildet sein, dass ihre den Konsolen 4, 4a zugewandte Seitenwand in Verspannrichtung ansteigend verläuft. Die Hakenenden 26, 26', 40 haben entsprechende Schrägflächen, mit denen sie an den schrägen Seitenwänden anliegen. Die schrägen Flächen ermöglichen den Ausgleich von Toleranzen, ohne die Spannwirkung und die Tragfähigkeit der Konsole zu beeinträchtigen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gesteil bzw. einer Wand, mit mindestens einer Konsole und mindestens einem Träger, die über Verbindungsteile miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (4, 4a) am Träger (5, 5a) quer zu ihrer Längsrichtung verspannt ist.
    2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Verbindungsteil (17) aus einer Freigabestellung in eine Sperr-
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    3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (4, 4a) zwei zueinander parallele Tragschenkei (18, 19) hat, zwischen denen das Verbindungsteil (17) angeordnet ist, das vorzugsweise einen U-förmigen Grundkörper hat, dessen einer Schenkel (38) einen nach aussen gerichteten Haken (39) aufweist, dessen Ende (40) in eine Nut (9) des Trägers (5, 5a) ragt bzw. den Träger umgreift.
    4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (36) des Verbindungsteils (17) die Mittelachse eines Achsbolzens (33) ist, der in Drehrichtung formschlüssig mit dem Verbindungsteil (17) verbunden ist und vorzugsweise ein im Querschnitt eckiges Mittelstück (34) aufweist, an das beidseitig zylindrische Zapfen (31, 32) anschliessen, mit denen der Achsbolzen (33) in Lageröffnungen (29, 30) der Tragschenkel (18, 19) der Konsole (4, 4a) drehbar gelagert ist.
    5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittelstück (34) des Achsbolzens (33) eine Gewindebohrung (35) zur Durchführung eines Stellteiles (37), vorzugsweise eines Gewindestiftes, hat und dass vorzugsweise die Achse der Gewindebohrung (35) senkrecht zur Drehachse (36) des Achsbolzens (33) liegt.
    6. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (17) in Sperrstellung mit dem Stellteil (37) gegenüber dem Träger (5, 5a) verspannt ist.
    7. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (5, 5a) mit einem die Nut (9) an einer Seite begrenzenden Randabschnitt (12) vorzugsweise formschlüssig in eine Vertiefung (15) des Hakens (39) des Verbindungsteiles (17) ragt, das vorzugsweise zum Verschwenken in die Freigabestellung bzw. in die Sperrstellung mit seinem die Schenkel (38, 38' verbindenden Steg auf dem Mittelstück (34) des Achsbolzens (33) aufliegt.
    8. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (4, 4a) ein weiteres, vorzugsweise hakenförmiges Verbindungsteil (16, 16') hat, mit dem es in eine weitere Nut (8) des Trägers (5, 5a) ragt bzw. den Träger umgreift und dass vorzugsweise das weitere Verbindungsteil (16, 16') fest, vorzugsweise durch Schweissen, oder einstückig mit der Konsole (4, 4a) verbunden ist.
    9. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (8, 9) auf einander gegenüberliegenden Rändern, vorzugsweise an den Schmalseiten (6, 7), des Trägers (5, 5a) vorgesehen sind.
    10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsole (4, 4a) als U-Profilteil ausgebildet ist und vorzugsweise mit ihrem Rand (24) an einer Längsseite (25) des Trägers (5, 5a) anliegt.
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Applications Claiming Priority (1)

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DE8914880U DE8914880U1 (de) 1989-12-20 1989-12-20 Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gestell bzw. an einer Wand

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Publication Number Publication Date
CH682591A5 true CH682591A5 (de) 1993-10-15

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH388890A CH682591A5 (de) 1989-12-20 1990-12-10 Befestigungsvorrichtung für eine Platte, insbesondere eine Tisch- oder Arbeitsplatte, an einem Gestell bzw. an einer Wand.

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AT401138B (de) 1996-06-25
DE8914880U1 (de) 1990-02-01
ATA260290A (de) 1995-11-15

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