CH682623A5 - Schubkastenauszug. - Google Patents

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CH682623A5
CH682623A5 CH1816/91A CH181691A CH682623A5 CH 682623 A5 CH682623 A5 CH 682623A5 CH 1816/91 A CH1816/91 A CH 1816/91A CH 181691 A CH181691 A CH 181691A CH 682623 A5 CH682623 A5 CH 682623A5
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CH
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lever
drawer
rail
flange
pull
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CH1816/91A
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Juergen Amann
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Fulterer Gmbh
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    • A47B88/49—Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts
    • A47B88/493—Sliding drawers; Slides or guides therefor with double extensible guides or parts with rollers, ball bearings, wheels, or the like
    • A—HUMAN NECESSITIES
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    • A47B2210/00—General construction of drawers, guides and guide devices
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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

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CH 682 623 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schubkastenauszug mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei solchen mehrteiligen Schubkastenauszügen muss die Auszugsweite der einzelnen Schienen gegeneinander durch Anschläge begrenzt sein. Bei einem bekannten Schubkastenauszug der eingangs erwähnten Art wird die Auszugsweite der Mittelschiene gegenüber der feststehenden Möbelschiene dadurch begrenzt, dass im mittleren Bereich der Möbelschiene an der oberen Laufbahn eine Lasche freigestanzt und nach unten gebogen ist, an weicher dann die rückseitig an der Mittelschiene angeordnete, frei drehbare Laufrolle anstösst, wenn der Schubkastenauszug betätigt wird. Dieser einfache Anschlag hat sich durchaus bewährt. Er ist jedoch nicht einsetzbar bei Schubkastenauszügen dieser Art, bei welchen aus Gründen der Stabilität die paarweise vorgesehenen Mittelschienen an ihrem unteren Rand durch einen oder mehrere Querholme zu einem festen Rahmen verbunden sind. Bei mehrteiligen Schubkastenauszügen sind solche Querverbindungen erwünscht, da durch sie die seitliche Führung und die Seitenstabilität erhöht und damit die Laufeigenschaften des Schubkastenauszuges verbessert werden können. Sind die Mittelschienen nicht durch solche Querholme verbunden, so werden sie bei der Montage von der Seite her in die feststehende Mittelschiene eingeschwenkt, wobei die hintere obere Laufrolle der Mittelschiene hinter den erwähnten Anschlag der Möbelschiene zu liegen kommt. Sind die Mittelschienen jedoch zu einem Rahmen durch Querholme verbunden, so muss der an der Möbelschiene vorgesehene Anschlag so klein bemessen sein, dass er von der erwähnten Laufrolle unterfahren werden kann. Da unter solchen Verhältnissen die Anschläge wegen ihrer Kleinheit nicht sicher und zuverlässig ihre Funktion erfüllen können, wurde an der oberen Laufbahn der Möbelschiene der Anschlag als Drehriegel ausgebildet, der seitlich ausgeschwenkt werden kann, wenn der Schubkastenauszug montiert wird, was jedoch mit einer aufwendigen Konstruktion verbunden ist. (AT-PS 391 604)
Ausgehend vom oben aufgezeigten Stand der Technik zielt die Erfindung nun darauf ab, diese Konstruktion zu vereinfachen, so dass auch die zu einem Rahmen durch Querholme vereinigten Mittelschienen bei solchen Schubkastenauszügen bei der Montage bzw. Demontage ein- bzw. ausgefahren werden können, ohne dass es aufwendiger, an der feststehenden Möbelschiene vorgesehener Anschlagkonstruktionen bedarf. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung jene Massnahmen vor, die Gegenstand und Inhalt des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der am ersten Hebel anliegende Arm des als Gegenanschlag ausgebildeten Hebels gabelartig ausgebildet und die die Gabel bildenden Wangen nehmen zwischen sich den ersten Hebel auf und diese Wangen liegen an seitlichen Vorsprüngen des ersten Hebels von oben her an. Dank dieses Vorschlages kann der erste Hebel über seine Länge mit unterschiedlicher Breite gestaltet werden. Der oberhalb seiner Schwenkachse liegende Teil ist um ein geringes Mass schmäler als es der lichten Weite zwischen dem seitlichen Steg und dem nach unten umgebördelten Rand des oberen Flansches entspricht, so dass dieser obere Hebelabschnitt zwischen den genannten vertikalen Abschnitten der Mittelschiene sozusagen geführt ist, so dass an seine Lagerung keine hohen Anforderungen gestellt werden müssen. Am unteren Teil des ersten Hebels ist dann innerhalb der Breite dieser Mittelschiene ausreichend Platz für die als Auflager dienenden seitlichen Vorsprünge für die gabelartigen Wangen des als Gegenanschlag dienenden Hebels.
Um die Bewegung des einen Hebels auf den anderen verlässlich und sicher zu übertragen, sind nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die miteinander in Wirkverbindung stehenden Arme der beiden Hebel formschlüssig gekoppelt. Eine solche formschlüssige Koppelung setzt ineinandergreifende Bauteile voraus, deren Montage nicht ganz einfach ist. Um hier eine Vereinfachung zu schaffen, ist daher nach einem anderen Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass der als Gegenanschlag dienende Hebel durch die Kraft einer Feder in seiner angehobenen Stellung gehalten ist. Dies setzt zwar einen zusätzlichen Bauteil, nämlich die genannte Feder voraus, doch ist die Montage eines zusätzlichen Bauteiles in der Regel einfacher als die von Bauteilen, die scharnierartig ineinandergreifen, und die unter beengten Raumverhältnissen montiert werden müssen.
Der für die Aufnahme dieser Hebel zur Verfügung stehende Raum ist sehr knapp bemessen, da ja diese Führungen schmal gebaut werden sollen. Wie Versuche zeigen, ergeben sich optimale Verhältnisse zwischen den Hebellängen einerseits und den Auslenkwegen derselben andererseits, wenn der Abstand der beiden zueinander parallelen Schwenkachsen der beiden Hebel gleich oder kleiner ist als der Durchmesser einer Stütz- oder Laufrolle.
Der erste Hebel dient sozusagen als eigentlicher Schalthebel. Um für den vorgesehenen Zweck ausreichend grosse Schaltwege zu erhalten ist vorgesehen, dass dieser erste als Rücklaufsicherung dienende Hebel mindestens doppelt so lang ist wie der als Gegenanschlag dienende Hebel.
Da der als Gegenanschlag dienende Hebel immer seine Funktion ausüben muss, wenn der Schubkasten betätigt wird, damit die Auszugsweite der Schienen gegeneinander begrenzt wird, ist es für diesen Bauteil wichtig, dass er innerhalb des Systems trotz seiner schwenkbaren Lagerung eine definierte und reproduzierbare Lage einnimmt. Auf einfache Weise kann dies dadurch erreicht werden, dass der als Gegenanschlag dienende Teil des Hebels von unten her durch eine im oberen Flansch der Mittelschiene ausgesparte Öffnung ragt und der diesen Teil bildende Arm des Hebels an der Unterseite des Flansches anliegt.
Auf diese Weise kann ein zusätzlicher Anschlag eingespart werden.
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Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigen:
die Fig. 1, 2 und 3 die Möbelschiene, die Mittelschiene und die Ladenschiene je in Ansicht;
Fig. 4 die Schienen nach den Fig. 1 bis 3 bei funktionsgerechter Anordnung, wobei die diesen Schubkastenauszug bildenden Schienen zusammengeschoben, der Schubkasten also im wesentlichen eingefahren ist;
Fig. 5 den Schubkastenauszug nach Fig. 4 zur Gänze ausgezogen;
die Fig. 6 und 7 ein Detail, in einem gegenüber den Fig. 1 bis 5 vergrösserten Massstab, wobei die hier gezeigten Hebel unterschiedliche Stellungen eingenommen haben;
Fig. 8 einen Querschnitt durch den Schubkastenauszug nach Fig. 4.
Die Möbelschiene 1 (Fig. 1) besitzt einen im wesentlichen C-förmigen Querschnitt 2, wobei der obere und der untere Flansch 3 und 4 Laufbahnen bilden für die Laufrollen der Mittelschiene. An der rückwärtigen Stirnseite 5 ist ein hinterer Anschlag 6 vorgesehen. Ein vorderer Anschlag 7 liegt unmittelbar im vorderen Stirnbereich 8 der Möbelschiene 1. Im oberen Flansch 3, und zwar nahe des vorderen Stirnbereiches 8, ist noch eine Öffnung 9 ausgestanzt. Mit hier nicht weiter dargestellten Mitteln wird diese Möbelschiene 1 fest an der Innenseite eines Möbelkorpus angeordnet.
Die Mittelschiene 10 (Fig. 2) besitzt einen gegenüber der Möbelschiene 1 aufwendigeren Aufbau. Das im wesentlichen im Querschnitt 11 L-förmige Profil besitzt einen umgebördelten oberen Flansch 12 und einen unteren, seitlich ausladenden Flansch 13, wobei die paarweise vorgesehenen Mittelschienen 10 eines solchen Schubkastenauszuges über Querholme 14, die an diesen unteren Flanschen 13 befestigt sind, zu einem steifen Rahmen verbunden sind. Diese Mittelschiene besitzt eine vordere Stützrolle 15, eine hintere, obere Laufrolle 16 und ferner im Mittelbereich Laufrollen 17, 18, 19, 20, wobei der vordersten Laufrolle 17 dieser Laufrollengruppe noch eine Stützrolle 21 zugeordnet ist.
Oberhalb der mittleren Laufrollen 18, 19 ist nun ein zweiarmiger Hebel 22 um eine horizontale Schwenkachse 23 schwenkbar gelagert, wobei sich der rückwärtige Arm 22' dieses Hebels 22 nach hinten und oben erstreckt, der vordere Arm 22" nach vorne und unten, wobei die Begriffe «hinten» bzw. «vorne» auf die Auszugsrichtung des Schubkastenauszuges bezogen sind. Der Arm 22' ist so lange bemessen, dass er, wenn der Hebel 22 frei nach unten geschwenkt ist (Fig. 2), über den oberen Flansch 12 hinausragt, der vordere Arm 22" liegt dabei auf der Laufrolle 18 auf. Vor der Achse 23 des als Rücklaufsicherung dienenden Hebels 22 liegt eine weitere Schwenkachse 24, um welche schwenkbar ein als Anschlag dienender zweiarmiger Hebel 25 gelagert ist. Hier ragt der vordere Arm dieses Hebels über den oberen Flansch 12, und der rückwärtige Arm, der zweckmässigerweise gabelartig ausgebildet ist, nimmt zwischen den die Gabel bildenden Wangen den Hebel 22 auf, wobei diese Wangen auf seitlichen Fortsätzen 26 des als Rücklaufsicherung dienenden Hebels 22 frei aufliegen. Es wäre denkbar, hier zwischen den beiden Hebeln 22 und 25 eine formschlüssige Verbindung vorzusehen. Der Abstand der beiden Schwenkachsen 23, 24 ist relativ klein bemessen. Er entspricht etwa dem Durchmesser der Laufrollen bzw. ist kleiner als dieser.
Schlussendlich ist noch die Ladenschiene 27 zu erwähnen (Fig. 3), deren Querschnitt 28 im wesentlichen Z-förmig ist. Am unteren Flansch 29, der auch als Auflage für den nicht dargestellten Schubkasten dient, sind Anschläge 30 und 31 vorgesehen, die beim betriebsmässigen Einsatz an den Querholmen 14 der Mittelschiene anlaufen und die die Auszugsweite der Ladenschiene 27 gegenüber der Mittelschiene 10 begrenzen.
Fig. 4 zeigt nun die vorstehend besprochenen Schienen nach den Fig. 1 bis 3 in funktionsgerechtem Zusammenbau, wobei der durch diese Schienen gebildete Schubkastenauszug fast zur Gänze zusammengeschoben ist. Da solche Schubkästenauszüge hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaues und ihrer Arbeitsweise hinreichend bekannt sind, wird im folgenden nur die Funktion der Hebel 22 und 25 erläutert:
In der aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung bzw. Lage der Schienen 1, 10 und 27 zueinander liegt der vordere Arm 22 des als Rücklaufsicherung dienenden Hebels 22 auf dem Auflageflansch 32 der Ladenschiene 27 auf und hält den als Anschlag dienenden Hebel 25 in einer Lage, dass sein vorderer Arm den oberen Flansch 12 der Mittelschiene überragt. Zwischen diesen beiden Hebeln 22 und 25 ist zweckmässigerweise eine Feder vorgesehen, die hier jedoch nicht dargestellt ist und die so ausgebildet ist, dass sie die beiden Hebel auseinanderdrückt, die Feder also versucht, den von den beiden Hebeln eingeschlossenen, nach vorne offenen Winkel zu vergrössern.
Wird nun der Schubkastenauszug betätigt, so rollen die Ladenschiene 27 und die Mittelschiene 10 nach links (Pfeil 33 in Fig. 5), und es stösst dann der den Flansch 12 der Mittelschiene überragende Teil des als Anschlag dienenden Hebels 25 von hinten her am Anschlag 7 der Möbelschiene 1 an und begrenzt damit die Auszugsweite der Mittelschiene 10 gegenüber der Möbelschiene 1 (Fig. 5). Sobald in der Folge das hintere Ende der Ladenschiene 27 die Laufrolle 18 verlassen hat (Fig. 5), fällt der Hebel 22 aus seiner aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung weiter nach unten (Fig. 5), und in dieser Stellung und bei der gezeigten relativen Lage der Schienen zueinander ragt nun sein hinteres Ende, nämlich sein Arm 22', in die Öffnung 9 am oberen Flansch 3 der Möbelschiene 1. Das hintere Ende der Ladenschiene 27 liegt dabei vor der Stirnseite des Möbelkorpus, die hier in Fig. 5 mit einer strichpunktierten Linie 34 angedeutet ist (Überauszug). Der Hebel 22 sichert durch die erwähnte Lage, dass beim nachfolgenden Einschieben der Ladenschiene die Mittelschiene 10 so lange in ihrer aus Fig. 5 ersichtlichen Stellung gehalten wird, bis das innere oder hintere Ende der Ladenschiene den vorderen Arm 22" des Hebels 22 unterfährt,
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5 CH 682 623 A5 6 dadurch den Hebel 22 etwas anhebt und ihn aus seiner Riegelstellung, die als Rücklaufsicherung dient, löst. Soll der aus den Mittelschienen 10 und den Querholmen 14 gebildete Rahmen in die Möbelschiene 1 bei der Montage eingesetzt oder zu Revisionszwecken aus der Möbelschiene 1 herausgenommen werden, so wird der vordere Arm 22' des Hebels 22 etwas angehoben (Fig. 7), wodurch der Hebel 25 in der Weise verschwenkt wird, dass sein vorderer Arm unter den Flansch 12 absinkt. Nunmehr kann der erwähnte Rahmen ohne Schwierigkeiten eingesetzt werden. Soll der Schubkastenauszug demontiert werden, so wird zuerst der Schubkasten mit den Ladenschienen ausgehängt, und dann wird bei vorgezogener Mittelschiene (Fig. 5) der vordere Arm 22' des Hebels 22 angehoben und dadurch der als Anschlag dienende Hebel 25 verschwenkt, so dass er die aus Fig. 7 ersichtliche Stellung einnimmt, worauf der aus den Mittelschienen 10 und den Querholmen 14 gebildete Rahmen ausgefahren werden kann. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Laufrolle 18 mit oder ohne radialem Spiel gelagert sein, das hängt primär davon ab, welche Toleranzen bei der Fertigung solcher Schubkastenauszüge beherrscht werden. Die Erfindung wurde im Zusammenhang mit einem solchen Schubkastenauszug erläutert, der einen s.g. Überauszug aufweist d.h. der Schubkasten ist betriebsmässig soweit vorzuziehen, dass seine rückwertige Wand vor der Stirnseite des Möbelkorpusses liegt (siehe Fig. 5). Es ist aber zu vermerken, dass die Erfindung auch bei solchen Schubkastenauszügen mit Erfolg einsetzbar ist, die keinen solchen Überauszug aufweisen, bei welchen jedoch die Mittelschienen ebenfalls durch Querholme 14 zu einem festen, stabilen Rahmen verbunden sind. In diesem Fall dient der Hebel 22 zur Betätigung des als Gegenanschlag dienenden Hebels 25 wie beschrieben (Montage, Demontage), seine Funktion als Rücklaufsicherung tritt in diesem Fall in den Hintergrund. Bei einem solchen mehrteiligen Schubkastenauszug ohne Überauszug unterscheidet sich die Ladenschiene (Fig. 3) von der gezeigten dadurch, dass der rückseitige Anschlag 30 etwas vorgesetzt ist. Legende zu den Hinweisziffern:
1 Möbelschiene
2 Querschnitt
3 Flansch
4 Flansch
5 Rückwärtige Stirnseite
6 Anschlag
7 Anschlag
8. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die paarweise vorgesehenen Mittelschienen (10) an ihrem unteren Rand durch Querholme (14) miteinander zu einem Rahmen verbunden sind.
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8 Vorderer Stirnbereich
9 Öffnung
10 Mittelschiene
11 Querschnitt
12 Flansch
13 Flansch
14 Querholm
15 Stützrolle
16 Laufrolle
17 Laufrolle
18 Laufrolle
19 Laufrolle
20 Laufrolle
21 Stützrolle
22 Hebel (Rückiaufsicherung)
23 Schwenkachse
24 Schwenkachse
25 Hebel
26 Seitlicher Fortsatz
27 Ladenschiene
28 Querschnitt
29 Flansch
30 Anschlag
31 Anschlag
32 Auflageflansch
33 Pfeil
34 Strichpunktierte Linie Patentansprüche
1. Schubkastenauszug mit beidseitig je einer feststehenden, einen C-förmigen Querschnitt aufweisenden Möbelschiene (1), einer am ausziehbaren Schubkasten befestigbaren, im Querschnitt L-oder Z-förmigen Ladenschiene (27) und einer Mittelschiene (10), wobei am vorderen Ende der Mittelschiene (10) eine Stützrolle (15) für die Ladenschiene vorgesehen ist und am rückseitigen Ende sowie im Mittelbereich derselben Rollen (16, 17, 18, 19, 20) frei drehbar gelagert sind, die bei der Betätigung des Auszuges entlang der horizontalen Flansche (3, 4) der Möbelschiene (1) abrollen, und in der vorderen Hälfte der Mittelschiene (10) und oberhalb des als Laufbahn dienenden Auflageflansches (32) der Ladenschiene (27) noch eine Stützrolle (21) vorgesehen ist und die Auszugsweiten der Schienen gegeneinander durch Anschläge begrenzt sind, und oberhalb der im Mittelbereich der Mittelschiene (10) vorgesehenen, am unteren Flansch (4) der Möbelschiene (1) abrollenden Rollen (18, 19) ein schwenkbarer, zweiarmiger, als Rücklaufsicherung dienender erster Hebel (22) gelagert ist, dessen - bezogen auf seine Schwenkachse (26) und in Auszugrichtung gesehen - vorderer Arm (22") auf dem Auflageflansch (32) der Ladenschiene (27) aufliegt, solange das hintere Ende der Ladenschiene (27) die im Mittelbereich der Mittelschiene (10) vorgesehenen Rollen (18, 19) nicht überfahren hat, und dessen hinterer Arm (22') bei ausgefahrenem Schubkastenauszug zur Rücklaufsicherung in eine im oberen horizontalen Flansch (3) der Möbelschiene (1) ausgesparte Öffnung (9) eingreift und die untere Begrenzungskante des vorderen Armes (22") dieses Hebels (22) in der Verriegelungsstellung des Hebels (22) in den Verschiebeweg der Ladenschiene (27) ragt, gekennzeichnet dadurch, dass die Möbelschiene (1 ) an ihrer vorderen Stirnseite und an ihrem oberen Flansch (3) einen Anschlag (7) aufweist und der mit diesem Anschlag zusammenwirkende Gegenanschlag an der Mittelschiene (10) als zweiarmiger zweiter Hebel (25) ausgebildet ist, und der um eine parallel zur Schwenkachse (23) des ersten, als Rücklaufsicherung dienenden Hebels (22) und - in Auszugrich-
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tung gesehen - vor dem selben liegende Schwenkachse (24) schwenkbare zweite Hebel (25) mit seinem einen Arm den Gegenanschlag bildet und der andere, von der Schwenkachse (24) dieses Hebels (25) aus nach hinten ragende Arm am vorderen Arm (22") des ersten Hebels (22) auf- bzw. anliegt.
2. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der am ersten Hebel (22) anliegende Arm des als Gegenanschlag ausgebildeten zweiten Hebels (25) gabelartig ausgebildet ist und die die Gabel bildenden Wangen zwischen sich den ersten Hebel (22) aufnehmen und diese Wangen an seitlichen Vorsprüngen (26) des ersten Hebels (22) von oben her anliegen.
3. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die miteinander in Wirkverbindung stehenden Arme der beiden Hebel (22, 25) miteinander formschlüssig gekoppelt sind.
4. Schubkastenauszug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Gegenanschlag dienende zweite Hebei (25) durch die Kraft einer Feder in seiner angehobenen Stellung gehalten ist.
5. Schubkastenauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden zueinander parallelen Schwenkachsen (23, 24) der beiden Hebel (22, 25) gleich oder kleiner ist als der Durchmesser einer der Stütz- oder Laufrollen.
6. Schubkastenauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste, als Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) mindestens doppelt so lang ist wie der als Gegenanschlag dienende zweite Hebel (25).
7. Schubkastenauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der als Gegenanschlag dienende Teil des zweiten Hebels (25) von unten her durch eine im oberen Flansch (12) der Mittelschiene (10) ausgesparte Öffnung ragt und der diesen Teil bildende Arm dieses Hebels (25) an der Unterseite des Flansches (12) anliegt.
CH1816/91A 1990-07-10 1991-06-19 Schubkastenauszug. CH682623A5 (de)

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