CH682681A5 - Zieh-Vorrichtung zum Längsverschieben von Schienen. - Google Patents
Zieh-Vorrichtung zum Längsverschieben von Schienen. Download PDFInfo
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Zieh-Vorrichtung zum Längsverschieben von Schienen eines verlegten Gleises, gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Derartige Schienenziehvorrichtungen werden insbesondere zur Vorbereitung für das Verschweissen zweier miteinander zu verbindender verlegter Schienen, insbesondere durch Abbrennstumpf-Schweis-sen oder Alu-Thermit-Schweissen eingesetzt, beispielsweise mittels einer von der gleichen Anmelderin entwickelten fahrbaren elektrischen Abbrenn-stumpf-Schweissmaschine - gemäss dem Plasser & Theurer-Prospekt K 355 ABD vom Februar 1986.
Diese bekannten mobilen Schienen-Schweissag-gregate verfügen derzeit über ausreichende Zugkraft für die Abbrennstumpf-Schweissung inklusive Stauchschlag mit einem geringen Kraftüberschuss für das Schienenziehen. Dies reicht aus zum Verschweissen kurzer Schienen bzw. für das Schweis-sen von Langschienen, sofern diese auf Rollen vorgelagert sind. Bei Schlussschweissungen werden die Schienen aus den Befestigungen herausgehoben und die beim Schweissen auftretende Längenänderung durch Einfügen eines entsprechenden Schienenstückes ausgeglichen. Für das Verschweissen von längeren Schienenstrangabschnitten, insbesondere von nicht auf Rollen vorgelagerten Langschienen, weiters beim Herausschneiden von sogenannten Thermit-Schweissstössen mit relativ grossen Schweisslücken, die durch einen Ab-brennstumpf-Schweissstoss ersetzt werden müssen, sowie für Schlussschweissungen bei Temperaturen unterhalb der Normal-Temperatur und bei durchgehend verschweissten Gleisen, ist aber eine relativ grosse Zugkraft erforderlich.
Ein bekanntes derartiges elektrisches Abbrenn-stumpf-Schweissaggregat für eine Schweissmaschi-ne dieser Art gemäss CH-PS 403 110 - weist zwei Greifklauen-Spannvorrichtungen zum Einstellen und Festklemmen der Schweissstücke auf. Diese Spannvorrichtungen besitzen eine gemeinsame Drehachse und sind entlang dieser mittels zweier gegen diese versetzter Kolbenstangen relativ zueinander zum Abschmelzen und Stauchen verschiebbar, wobei die Kolbenstangen symmetrisch zum Schweissstück und mit diesem in einer Ebene liegen und die Spannvorrichtungen miteinander verbinden. Die Drehachse der Spannvorrichtungen ist als Hohlachse ausgebildet, die einen Steuerschieber zur gleichmässigen Beaufschlagung von Stauchzylindern enthält, wobei der Steuerschieber mittels eines auf die Hohlachse aufgesetzten elek-tromechanischen Antriebes betätigbar ist.
Eine bekannte Schienenzugvorrichtung - gemäss GB-PS 1 294 216 - dieser Art ist als ringförmige Baueinheit ausgebildet und weist zwei in Schienenlängsrichtung voneinander distanzierte Klemmbak-ken-Paare auf, die jeweils über ein ober- und unterhalb der Schiene angeordnetes Halte- bzw. Jochglied um vertikale Achsen drehbar miteinander verbunden sind. Die Klemmbacken sind über einen dreieckförmigen bzw. kniehebelartig wirkenden kurzen Hebel mit in Schienenlängsrichtung verlaufenden, über eine Handpumpe beaufschlagbaren und parallel zur Schienen-Horizontalebene angeordnete Hydraulik-Zylinder bzw. mit in Längsrichtung derselben verlaufenden Zuggliedern verbunden. Bei Beaufschlagung der beiden Hydraulik-Zylinder werden die Klemmbacken an den Schienensteg angepresst und nehmen - unter weiterer Beaufschlagung der Hydraulik-Zylinder - die beiden Schienenendberei-che für eine Zueinanderbewegung derselben mit. Diese Vorrichtung, die für das Heranziehen der einzelnen vorher von den Schwellen gelösten bzw. gelockerten Schienenstränge - für die Durchführung des Schweissverfahrens mittels solcher Schweiss-maschinen - vorgesehen ist, ist relativ schwergewichtig und in Einzelteile demontierbar. Die Vorrichtung wird von Schienenstoss zu Schienenstoss transportiert bzw. abgetragen und wieder bis zum nächsten Stoss transportiert und im Bereich dieses Schienenstosses wieder montiert und demontiert werden und wird zum Einsatz, wie aus der Beschreibung ersichtlich, mittels Handpumpe beaufschlagt. Diese Vorrichtungen sind daher, um sie insbesondere von Hand aus transportieren zu können, konstruktiv relativ schwach ausgelegt bzw. so klein als möglich bemessen, insbesondere auch deren Hauptabmessungen, wie lichte Innenbreite und lichte Innenlänge. Diese bekannten, in Einzelteile demontierbaren Schienen-Zieh- bzw. -Verschiebe-Vorrichtungen sind trotz dieser relativ konstruktiven Mindestbemessung relativ schwergewichtig. Eine solche Vorrichtung wiegt etwa bis zu 400 kg, so dass deren Handhabung umständlich und aufwendig ist, wobei dadurch auch die Arbeitsdurchführung in zeitlicher Hinsicht oft sehr verzögert wird.
Eine weitere derartige - sehr leichtgewichtige und im Aufbau noch kleinere - Schienenzugvorrichtung - gemäss GB-PS 1 161 307 - weist ebenfalls mit Hydraulik-Zylindern bzw. Zuggliedern verbundene, quer zur Schienenlängsrichtung angeordnete Joch- oder Halteglieder auf.
Diese sind jeweils mit einem Paar von Keilen verbunden, die jeweils zur Anlage an die Schienenkopf-Seitenflanke ausgebildet sind. Diese bekannte, ebenso mit relativ kleiner Baulänge und -breite ausgebildete Schienenzugvorrichtung ist auch auf Grund der relativ geringen Zugkraft lediglich zum Heranziehen ganz kurzer und leichter Schienenabschnitte geeignet.
Eine andere bekannte derartige Schienenzugvorrichtung gemäss GB-OS 2 183 275 A - weist zwei im Längsabstand voneinander angeordnete Schie-nen-Klemmbacken-Paare auf, die über jeweils einen zur Anordnung links und rechts der Schiene vorgesehenen Hydraulik-Antriebs-Zylinder beaufschlagbar sind. Jedes dieser Schienen-Klemmbacken-Paare besteht aus zwei zur Schienen-Vertikalebene symmetrisch und zueinander spiegelbildlich angeordneten - kniehebelartig wirkenden Klemmgliedern mit kurzem und langem Hebelabstand, die in gleicher Horizontalebene verlaufen. Diese Hebel-Klemmglie-der sind mittels lösbarer Halteglieder miteinander über Schwenkachsen gelenkig verbunden, wobei die beiden längeren Hebelabstandsteile des einen Klemmgliedes unmittelbar mit den beiden Antriebs-Zylindern und die beiden längeren Hebelabstands5
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teile des anderen Klemmgliedes unmittelbar mit den relativ lang ausgebildeten Kolbenstangen der Antriebs-Zylinder gelenkig verbunden sind. Die vier kürzeren Hebelabstandsteile sind zur Beaufschlagung des Schienensteges als bogenförmige Klemmbacken ausgebildet. Auch diese bekannte Vorrichtung ist, da sie von Hand aus von Schienenstoss zu Schienenstoss transportiert werden muss, relativ klein und im Aufbau leichtgewichtig ausgebildet und ist für die Herstellung bzw. mechanische Verbindung eines isolierten Schienenstosses, insbesondere mittels Stosslaschen, vorgesehen. Die Vorrichtung ist in ihrer Baubreite quer zur Schienenlängsrichtung sehr klein bemessen, wobei der Abstand von Kolbenstange zu Kolbenstange gleich oder nur geringfügig grösser als die Schienenstossverbin-dung selbst bemessen ist.
Es ist aber auch bekannt - gemäss CH-PS 636 150 der gleichen Anmelderin bzw. Patentinhaberin - um das Heranziehen der von den Schwellen gelösten Schienen zu erleichtern - bei Anordnung des Schweissaggregates zwischen den Fahrwerken einer Schweissmaschine - eine als Hubstempel ausgebildete Abstützvorrichtung im Bereich eines der Maschinenfahrwerke anzuordnen. Dieser Hubstempel wird vor dem Schweissvorgang auf die Schwellen abgesenkt, bis sich das benachbarte Maschinenfahrwerk geringfügig von den Schienen abhebt. Die somit vom Maschinengewicht entlastete Schiene kann nun besser insbesondere auch für den abschliessenden Stauchschlag unter Bildung des Schweisswulstes in Richtung zum Schienenstoss verschoben werden.
Diese Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Schienen-Zieh-Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, mittels welcher verbesserte Einsatzmöglichkeiten und gegebenenfalls auch grössere Zugkräfte für das Verschieben bzw. Ziehen derartiger Schienenstränge erzielbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Mit einer derartigen Ausbildung als ringförmige mechanische Baueinheit ist die Schienen-Zieh-Vor-richtung ausser zum alleinigen Einsatz - beispielsweise für das Heranziehen von Langschienen, Verkleinern von duröh das Abtrennen von Thermit-Schienenstössen gebildeten Schienenlücken - in besonders vorteilhafter Weise zusätzlich auch gleichzeitig mit einem Abbrennstumpf-Schweiss-aggregat einsetzbar. Dabei ist durch die das Schweissaggregat umfassende Anordnung der Schienenzieh-Vorrichtung ein völlig ungestörter Arbeitsablauf des Schweissaggregates und der Schienenzieh-Vorrichtung gewährleistet. Durch den möglichen zusammenwirkenden und gleichzeitigen Einsatz von Schweissaggregat und Schienenzieh-Vorrichtung ist in vorteilhafter Weise die Zieh- bzw. Schubkraft für den Schweissvorgang, insbesondere den abschliessenden Stauchschlag, wesentlich verstärkbar. Als weiterer Vorteil sind für den alleinigen bzw. mit dem Schweissaggregat kombinierten Einsatz der Schienenzieh-Vorrichtung keinerlei arbeits-und zeitaufwendige Umrüstarbeiten für eine solche Kombination erforderlich.
Bei einer gleisverfahrbaren Schweissmaschine, welche ein aus zwei Hälften bestehendes Schweissaggregat aufweist und mit einer erfin-dungsgemässen Ziehvorrichtung ausgerüstet ist, sind der erste gegenseitige Abstand der Antriebszylinder und der zweite gegenseitige Abstand der beiden Klemmbacken-Paare jeweils 10-15% grösser als die Breite und die Länge des durch den Umfang der maximal voneinander verstellten beiden SchweissaggregatHälften gebildeten Querschnittes. Durch diese spezielle Längs- und Breitenausbildung der Schienenzieh-Vorrichtung ist ein Abbrenn-stumpf-Schweissaggregat jederzeit rasch und problemlos für eine ungehinderte mittige Aufnahme in die ringförmige Baueinheit einsetzbar. Auf diese Weise liegt auch für eine voneinander unabhängige Betätigung bzw. Längsausbildung von Schienenzieh-Vorrichtung und Schweissaggregat genügend Spielraum - bei einfacher und wirtschaftlicher Herstellung - vor. Zwischen den in Längsrichtung der Schienenzieh-Vorrichtung voneinander distanzierten Schienen-Klemmbacken-Paaren ist entsprechend einer weiteren Ausbildung der Erfindung an jeder in Schienenlängsrichtung verlaufenden Längsseite der Schienenzieh-Vorrichtung eine elektrische Isolierungsschicht zur Unterbrechung eines Stromflusses zwischen den beiden in Schienenlängsrichtung voneinander distanzierten Klemmbacken-Paaren vorgesehen. Durch derartige elektrische Isolierungsschichten an jeder Längshälfte der Schie-nenzieh-Vorrichtung ist diese auch gemeinsam mit einem Abbrennstumpf-Schweissaggregat einsetzbar, ohne dass dabei der Schweissablauf durch nachteilige Kurzschlüsse über die beiden Schienen-Klemmbacken-Paare beeinträchtigt wird.
Gemäss einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass jedes Schienen-Klemmbacken-Paar zwei zur Schienen-Vertikalebene symmetrisch zueinander spiegelbildlich angeordnete und jeweils aus einem längeren Hebelarm und einem kürzeren Hebelarm bestehende Doppelhebel aufweist, die überlappend miteinander verbunden sind und die mittels eines zur Anordnung oberhalb der Schiene und eines zur Anordnung unterhalb der Schiene vorgesehenen lösbaren Haltegliedes miteinander über durch Steckbolzen gebildete Schwenkachsen gelenkig verbunden sind, wobei die beiden längeren Hebelarme des einen Klemmbak-ken-Paares unmittelbar mit den beiden Antriebs-Zy-lindern und die beiden längeren Hebelarme des anderen Klemmbacken-Paares jeweils unter Zwischenschaltung eines Verlängerungsgliedes mit den Kolbenstangen der Antriebs-Zylinder gelenkig verbunden sind und wobei alle vier kürzeren Hebelarme dieser Doppelhebel als exzenterartig wirkende Klemmbacken ausgebildet sind, an welchen gegebenenfalls jeweils ein im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildetes Zwischen-Klemmglied angebracht ist.
Die einfache und doch robuste Ausbildung der aus einem kurzen und einem langen Hebelarm gebildeten Doppelhebeln der Schienenzieh-Vorrichtung ermöglicht - insbesondere im Zusammenhang mit der besonders breiten Ausbildung der Vorrichtung zur möglichen vorteilhaften Aufnahme eines
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Schweissaggregates - eine besonders weite Distanzierung der beiden Antriebs-Zylinder zueinander. Damit stehen aber gleichzeitig auch infolge der grossen Hebelwirkung besonders hohe Anpresskräfte für die Klemmbacken-Paare zur Übertragung sehr hoher Zugkräfte insbesondere für das Heranziehen langverschweisster Schienen zur Verfügung.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der kürzere Hebelarm unterhalb des längeren Hebelarmes so angeordnet ist, dass der kürzere Hebelarm etwa bis zur Hälfte des längeren Hebelarms reicht, dass bei der in die Schienen eingesetzten Ziehvorrichtung die Oberseite des längeren Hebelarms von seiner Schwenkachse bis zur Anlenkstelle mit dem Antriebs-Zylinder bzw. dem Verlängerungsglied oberhalb der Schiene, und die Unterseite des kürzeren Hebelarms von seiner Schwenkachse bis etwa zur Hälfte des längeren Hebelarms oberhalb der Schienenunterseite verläuft. Durch diese spezielle Ausbildung der Doppelhebel ist unter Vermeidung einer Beeinträchtigung der robusten und besonders zur Übertragung höchster Kräfte geeigneten Hebelmechanik - in Arbeitsposition eine grössere Distanzierung der Antriebs-Zylinder von der Schwellenoberkante möglich. Auf diese Weise sind die Antriebs-Zylinder zur Erzielung besonders hoher Schub- bzw. Zugkräfte mit entsprechendem Durchmesser auszubilden.
Die längeren Hebelarme der jeweiligen Doppelhebel und die Achs-Mittellinien der mit diesen Doppelhebel verbundenen Antriebs-Zylinder bzw. Verlängerungsglieder können entsprechend einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung unmittelbar oberhalb der Schienenkopf-Horizontalebene angeordnet sein. Mit dieser Ausbildung sind die an die Klemmbacken-Paare anschliessenden Teile der Schienenzieh-Vorrichtung, insbesondere die längeren Hebelarme, mit besonders grossem Querschnitt für eine besonders robuste, den hohen und stossförmig einwirkenden Kräften standhaltende Konstruktion auszubilden.
Gemäss einer sehr einfachen und vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist jeder verschwenkbare Doppelhebel der Schienenzieh-Vorrichtung mit seinem oberen Halteglied und seinem unteren, gleich ausgebildeten und mit einem Distanzteil verbundenen Halteglied auf einem durch diese hindurchgeführten und lösbaren Steckbolzen gelagert und mittels einer am unteren Steckbolzen-Ende vorgesehenen lösbaren Halterung vorzugsweise durch Splint-Mittel gehalten. Mit dieser konstruktiven Lösung ist eine beidseitige Einspannung der Doppelhebel zur Übertragung besonders hoher Zug- bzw. Schubkräfte möglich. Mit Hilfe der lösbaren Halterung ist das untere Halteglied rasch und einfach entfernbar, so dass die Schienenenden problemlos zwischen die Klemmbacken-Paare einführbar sind.
Einer weiteren erfindungsgemässen Ausbildung entsprechend ist die elektrische Isolierungsschicht zwischen wenigstens zwei koaxial verlaufenden, durch Schraubenmittel miteinander verbundenen Teilen des Verlängerungsgliedes angeordnet, welches Verlängerungsglied den Doppelhebel und die Kolbenstange des Antriebszylinders miteinander verbindet. Diese Ausbildung sichert bei gleichzeitiger zuverlässiger elektrischer Isolierung der beiden in Längsrichtung voneinander distanzierten Klemmbacken-Paare eine problemlose Übertragung auch sehr hoher Zug- bzw. Schubkräfte.
Nach einer vorteilhaften weiteren Ausbildungsform der Erfindung sind die Antriebs-Zylinder der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung mit Ein- und Auslässen - zum hydraulischen Beaufschlagen über flexible Hydraulik-Schläuche von einer Handpumpe oder insbesondere von einem, einer mobilen Schweissmaschine zugeordneten Hydraulik-Pum-pen-Aggregat ausgebildet. Mit einer derartigen zweifachen Anschlussmöglichkeit der Antriebs-Zylinder ist eine optimale Anpassung an verschiedene Einsatzmöglichkeiten erzielbar. Es ist daher auch durch die Handpumpe ein unabhängiger Einsatz der Schienenzieh-Vorrichtung von der Schweissmaschine mit dem zugeordneten Hydraulik-Pumpen-Aggregat möglich.
Eine besonders bevorzugte, vorteilhafte Weiterentwicklung der Erfindung besteht auch darin, dass das untere Halteglied durch eine zusätzlich vorgesehene lösbare Halterung, vorzugsweise durch Splint-Mittel zum raschen Ein- bzw. Ausbau am Steckbolzen gehaltert bzw. gelagert ist. Mit Hilfe dieser lösbaren Halterung ist das untere Halteglied unmittelbar vor der Überstellung der Schienenzieh-Vorrichtung in die Arbeitsposition auf einfache Weise rasch lösbar. Danach sind die gelösten Halteglieder wieder einfach zwischen zwei Schwellen auf die Steckbolzen aufschieb- und durch die Splint-Mit-tel sicherbar.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass am lösbaren Steckbolzen unterhalb des Doppelhebels eine lösbare Halterung, vorzugsweise eine Splint-Sicherung, und unterhalb des unteren Haltegliedes eine weitere lösbare Halterung, insbesondere auch eine Splint-Sicherung, vorgesehen ist. Mit dieser weiteren lösbaren Halterung ist die Schienenzieh-Vorrichtung auch mit bereits gelösten und entfernten unteren Haltegliedern in vorteilhafter Weise von einem zum nächstfolgenden Schienenstoss transportierbar, ohne dass sich die Doppelhebel von den Steckbolzen lösen.
Einer weiteren konstruktiv sehr einfachen vorteilhaften Ausbildung der Erfindung entsprechend steht der durch das obere Halteglied und den zugeordneten Doppelhebel führende Steckbolzen nur bis knapp unterhalb des Doppelhebels vor und weist eine Bohrung oder einen Zapfen auf, in bzw. auf welchem ein mit dem unteren Halteglied fest verbundener Zapfen oder Rohrteil einführbar ist, wobei im Bereich zwischen Doppelhebel und unterem Halteglied eine den Steckbolzen und den Zapfen bzw. Rohrteil verbindbare lösbare Halterung, vorzugsweise eine Splint-Sicherung, vorgesehen ist. Durch diese konstruktiv einfache Ausführung ist es möglich, die gesamte Schienenzieh-Vorrichtung in Arbeitsposition auf der Schiene zu verschieben, ohne dass dabei die Steckbolzen die Schwellen berühren. Die gelösten unteren Halteglieder sind unmittelbar vor Beginn des Schienenzieh-Vorganges unter Herstellung einer hochbelastbaren Querverbindung zwischen den einander gegenüberliegenden Doppelhebeln in Bohrungen der Steckbolzen einschiebbar.
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Eine besonders bevorzugte weitere vorteilhafte Ausbildungsvariante der Erfindung besteht darin, dass die Schienenzieh-Vorrichtung zum Verfahren auf den verlegten Schienen - bei losgelösten unteren Haltegliedern mit Fahrrollen, insbesondere mit beidseitigem Spurkranz ausgebildeten Spurkranz-Rädern, ausgebildet ist. Mit den auf der Schienen-zieh-Vorrichtung angeordneten Fahrrollen ist diese in vorteilhafter Weise - auch unabhängig von einer Schweissmaschine - auf sehr einfache Weise von Hand aus am Gleis verschiebbar bzw. dadurch wesentlich einfacher transportierbar und muss auch nicht mehr in ihre Einzeiteile zerlegt werden. Damit kann beispielsweise die Schienenzieh-Vorrichtung in einfachster Weise von Schienenstoss zu Schienenstoss vor der Schweissmaschine an der Schiene entlangverschoben werden, um die Schienenlük-ke dann auf einen für den Schweissvorgang geeigneten Abstand zu reduzieren.
Die Schienenzieh-Vorrichtung ist gemäss einer weiteren Ausbildungsvariante der Erfindung mit auf den oberen Haltegliedern höhenverstellbaren Fahrrollen, insbesondere höhenverschiebbaren Doppel-Spurkranz-Rädern, ausgebildet. Durch die höhenverstellbare Ausbildung der Fahrrollen ist ein besonders einfacher und rascher Wechsel von Arbeits- in Überstell- bzw. Verschiebeposition durchführbar. Mit der Höhenverstellung werden die in der Arbeitsposition zwischen den Schwellen befindlichen Steckbolzen über die Schwellenoberkante gebracht, so dass damit eine ungehinderte Längsverschiebung möglich ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die Schienenzieh-Vorrichtung an ihren Längs-Enden jeweils mit einem, mit dem oberen Halteglied über einen Lagerbock verbundenen und auf einer Schiene verfahrbaren, vorzugsweise als Doppel-Spurkranz-Rad und gegebenenfalls auch mit einem - über einen loslösbaren Seiten-Ausleger befestigten weiteren Spurkranz-Rad ausgebildet. Eine derartige Dreipunkt-Lagerung der Schienenver-schiebe-Vorrichtung ermöglicht bei einfacher Verschiebbarkeit eine stabile Auflage am Gleis, wobei durch die beiden an den Längs-Enden vorgesehenen Spurkranz-Rädern die relativ schwere Schie-nenverschiebe-Vorrichtung immer zentrisch über der zu behandelnden Schiene angeordnet ist.
Die Schienenzieh-Vorrichtung kann gemäss einer weiteren Ausbildungsvariante der Erfindung mit einer vorzugsweise von Hand aus bedienbaren Schubstange - zum Verfahren in Schienenlängsrichtung - ausgerüstet werden. Mit einer derartigen Schubstange ist die Schienenzieh-Vorrichtung auf einfache Weise händisch am Gleis verschiebbar, wodurch weiters in vorteilhafter Weise eine Unabhängigkeit von einer Maschine, insbesondere einer Schweissmaschine, gegeben ist.
Gemäss einer anderen vorteilhaften Ausbildungsform der Erfindung sind die beiden Antriebs-Zylinder der Schienenzieh-Vorrichtung über das Hydraulik-Pumpen-Aggregat und die Steuereinrichtung einer Schweissmaschine vorzugsweise gemeinsam mit den Hydraulik-Zylindern für die Klemm- und Schweissbacken-Paare eines Abbrennstumpf-Schweissaggregates für eine gemeinsame
Schweissprozess-Steuerung bzw. einem gemeinsamen Schienenzieh-Vorgang beaufschlagbar. Mit einem gemeinsamen Einsatz von Schienenverschie-be-Vorrichtung und Schweissaggregat ist unter vorteilhafter Ausnützung des Hydraulik-Pumpen-Aggregates der Schweissmaschine ein rationeller und einfacher Betrieb möglich. Mit der gemeinsamen Steuereinrichtung ist ausserdem eine genaue Abstimmung des Schienenzieh-Vorganges und/oder Schweissvorganges zwischen der Schienenzieh-Vorrichtung und dem Schweissaggregat gesichert.
Eine bevorzugte vorteilhafte Weiterbildung und Anordnung der Erfindung besteht darin, dass die Schienenzieh-Vorrichtung zwischen zwei Fahrwerken einer fahrbaren Schweissmaschine - insbesondere an einem brückenförmigen Maschinenrahmen eines mit einem Fahrwerk versehenen Anhängers - angeordnet und einem am Maschinenrahmen längs-, quer- und höhenverstellbaren Abbrenn-stumpf-Schweissaggregat zugeordnet ist und zur Längs-, Quer- und Höhenverstellung mit einem - über einen teleskopförmig ausfahrbaren, mittels eines Antriebes um eine Querführung verschwenkbar gelagerten - Hydraulik-Ausleger über eine Aufhängevorrichtung verbunden ist. Eine derartige Anordnung der Schienenzieh-Vorrichtung ermöglicht deren besonders rationellen Einsatz je nach Bedarf entweder gemeinsam mit dem Schweissaggregat zur Vergrösserung der gemeinsamen Zugkraft oder auch den einzelnen Einsatz von Schienenzieh-Vorrichtung und Schweissaggregat. Dabei ist durch die eigene Aufhängung von Schienenzieh-Vorrichtung und Schweissaggregat deren voneinander unabhängige Verlagerung und Überstellung in die Arbeitsposition möglich.
Nach einer weiteren besonders einfachen und zweckmässigen, vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist die - zur mittigen Aufnahme eines, insbesondere an einem Stirnende einer fahrbaren Schweissmaschine über einen Auslegerkran längs-, quer- und höhenverstellbaren, Abbrennstumpf-Schweissaggregates ausgebildete - Schienenzieh-Vorrichtung zur Lagerung am Schweissaggregat im Bereich der beiden Antriebs-Zylinder und der beiden Verlängerungsglieder mittels Aufhängebügel ausgebildet. Eine derartige Kombination einer Schweissmaschine mit einer erfindungsgemäss ausgebildeten Schienenzieh-Vorrichtung hat den besonderen Vorteil, dass mit einfachsten Mitteln und unter unveränderter Beibehaltung einer bestens bewährten Schweissmaschine ein gemeinsamer Arbeitseinsatz durchführbar ist. Durch die am Schweissaggregat befestigten Aufhängebügel kann die in diesen gelagerte Schienenzieh-Vorrichtung automatisch mit der Uberstellung des Schweissaggregates in die Arbeitsposition ebenfalls in die Arbeitsposition gebracht werden. Dabei ist durch eine entsprechend weite Ausbildung der Aufhängebügel sichergestellt, dass die Antriebs-Zylinder bzw. die mit diesen verbundenen Zugglieder eine entsprechende Freiheit in Längs- und Querrichtung für eine ungehinderte Ver-schwenkung der Doppelhebel aufweisen.
Schliesslich besteht noch eine weitere bevorzugte Ausbildungsform darin, dass die - zur umfassenden Anordnung eines am Stirnende einer Schweissma-
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schine über einen Auslegerkran längs-, quer- und höhenverstellbaren Abbrennstumpf-Schweissaggre-gates ausgebildete - Schienenzieh-Vorrichtung bis unterhalb des über dem rechten oder linken Schienenstrang hochgehobenen Schweissaggregates verfahrbar ausgebildet ist. Damit ist die Schienenzieh-Vorrichtung auch unabhängig von einer gemeinsamen Lagerung auf der Schweissmaschine bzw. dem Schweissaggregat gemeinsam mit diesem einsetzbar. Dies ist besonders in Verbindung mit einem am Stirnende einer Schweissmaschine angeordneten Schweissaggregat von Vorteil, da in diesem Fall die Schienenzieh-Vorrichtung ungehindert von der der Maschine gegenüberliegenden Gleisseite unter das frei auf dem Auslegerkran schwebende Schweissaggregat verschiebbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand von mehreren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäss ausgebildeten Schienenzieh-Vorrichtung zum Längsverschieben von Schienen verlegter Gleise in Arbeitsposition mit einem zur mittigen Aufnahme vorgesehenen, in strichpunktierten Linien angedeuteten Abbrennstumpf-Schweissaggregat,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäss ausgebildete Schienenzieh-Vorrichtung gemäss Fig.1,
Fig. 3 einen vergrösserten Querschnitt durch die Schienenzieh-Vorrichtung gemäss der Linie III-III in Fig. 2,
Fig. 4 eine schematisch dargestellte Seitenansicht einer elektrischen Abbrennstumpf-Schweiss-maschine mit dem Schweissaggregat und der erfindungsgemäss ausgebildeten Schienenzieh-Vorrich-tung,
Fig. 5 eine Teil-Draufsicht auf die Schweissmaschine gemäss Fig. 4, wobei das Schweissaggregat in Arbeitsposition innerhalb der ringförmigen Schienenzieh-Vorrichtung angeordnet ist,
Fig. 6 eine Teil-Seitenansicht der Schweissmaschine mit in Arbeitsposition befindlichem Schweissaggregat und Schienenzieh-Vorrichtung,
Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer elektrischen Abbrennstumpf-Schweissmaschine mit einem vorkragenden Abbrennstumpf-Schweissaggregat und einer dieses umfassenden Schienen-zieh-Vorrichtung, die über Aufhängebügel mit dem Schweissaggregat verbunden ist,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Schweissmaschine, das Schweissaggregat und die dieses umfassende Schienenzieh-Vorrichtung gemäss Fig. 7,
Fig. 9 einen stark vergrösserten Teil-Querschnitt durch die Schienenzieh-Vorrichtung gemäss der Linie IX in Fig. 8,
Fig. 10 eine Teil-Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Schweissmaschine mit vorkragendem Abbrennstumpf-Schweissaggregat und einer zur Verschiebung auf dem Gleis und unter das Schweissaggregat ausgebildeten Schienenzieh-Vorrichtung gemäss der Erfindung,
Fig. 11 einen vergrösserten Querschnitt durch die Schienenzieh-Vorrichtung gemäss Fig. 10,
Fig. 12 eine Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles einer Schienenzieh-Vorrichtung mit an beiden Längs-Enden angeordneten Doppel-Spurkranzrollen,
Fig. 13 eine Draufsicht auf die Schienenzieh-Vorrichtung gemäss Fig. 12,
Fig. 14 einen vergrösserten Querschnitt durch eine Doppel-Spurkranzrolle der Schienenzieh-Vor-richtung gemäss den Linien XIV-XIV in Fig. 12 und
Fig. 15 eine schematisch stark vereinfachte Draufsicht auf eine Schweissmaschine mit vorkragendem Abbrennstumpf-Schweissaggregat und den unabhängig von dieser vorgeordneten Schie-nenzieh-Vorrichtungen.
Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, ist eine Schienenzieh-Vorrichtung 1 mit den einer Hydrauiik-Zylinder-Kolben-Anordnung 2 zugehörigen Antriebs-Zylindern 3 ausgebildet, welche in Schienen-Querrichtung einen ersten gegenseitigen Abstand B und zwei Klemmbacken-Paare 4 in Schienenlängsrichtung einen zweiten gegenseitigen Abstand L zur mittigen Aufnahme eines elektrischen Abbrenn-stumpf-Schweissaggregates 5 aufweisen. Jedes Schienen-Klemmbacken-Paar 4 der Schienenzieh-Vorrichtung 1 weist zwei zur Schienen-Vertikalebene symmetrisch und zueinander spiegelbildlich angeordnete und jeweils aus einem langen und einem kurzen Hebelarm 6, 7 bestehende Doppelhebel 8 auf. Durch Anschweissung des unteren kurzen exzenterartig wirkenden Hebelarmes 7 an die Unterseite des längeren Hebelarmes 6 ist jeder Doppelhebel 8 unter Bildung einer Stufe 9 überlappend ausgebildet. Jeweils zwei in Gleis-Querrichtung einander gegenüberliegende Doppelhebel 8 sind mittels eines zur Anordnung oberhalb einer Schiene 10 und eines zur Anordnung unterhalb der Schiene 10 vorgesehenen lösbaren Haltegliedes 11 miteinander über durch Steckbolzen 12 gebildete Schwenkachsen 13 gelenkig verbunden. Die beiden längeren Hebelarme 6 des einen Klemmbacken-Paares 4 sind unmittelbar mit den beiden Antriebs-Zylindern 3 und die beiden längeren Hebelarme 6 des anderen Klemmbacken-Paares 4 jeweils unter Zwischenschaltung eines Verlängerungsgliedes 14 mit den Kolbenstangen 15 der Antriebs-Zylinder 3 gelenkig verbunden. Sämtliche vier kürzeren Hebelarme 7 der stufenförmigen Doppelhebel 8 sind als kufen- oder bogenförmige Klemmbacken 16 ausgebildet und jeweils mit einem im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildeten Zwischen-Klemmglied 17 verbunden. Die Verbindung der längeren Hebelarme 6 mit den Antriebs-Zylindern 3 bzw. den Verlängerungsgliedern 14 erfolgt jeweils durch einen Steckbolzen 18.
Zwischen den in Längsrichtung der Vorrichtung 1 bzw. der Schiene 10 voneinander distanzierten Schienen-Klemmbacken-Paaren 4 ist an jeder Längsseite eine elektrische Isolierungsschicht 19 zur Unterbrechung eines Stromflusses zwischen den beiden in Schienen-Längsrichtung voneinander distanzierten Klemmbacken-Paaren 4 vorgesehen. Diese elektrische Isolierungsschicht 19 ist zwischen zwei koaxial verlaufenden und durch Schraubmittel 20 miteinander verbundenen Teilen 21 des mit dem
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Doppelhebel 8 und der Kolbenstange 15 des Antriebs-Zylinders 3 verbundenen Verlängerungsgliedes 14 angeordnet. Das untere Halteglied 11 ist durch eine zusätzlich vorgesehene lösbare Halterung 22 in Form eines Splint-Mittels 23 zum raschen Ein- bzw. Ausbau am Steckboizen 12 gehaltert bzw. gelagert. Zwischen dem unteren Halteglied 11 und jeder Klemmbacke 16 ist jeweils ein mit dem Halteglied 11 verbundener Distanzteil 24 vorgesehen. Der obere von seiner Schwenkachse 13 bis zur Anlenkstelle mit dem Antriebs-Zylinder 3 bzw. dem Verlängerungsglied 14 reichende längere Hebelarm 6 des Doppelhebels 8 ist zur Anordnung im Schienenkopfbereich mit seiner oberhalb der Schiene 10 verlaufenden Oberseite ausgebildet. Der untere, von seiner Schwenkachse 13 bis etwa zur Hälfte des längeren Hebelarmes 6 reichende untere Hebelarm 7 ist zur Anordnung im Schienensteg-Bereich mit seiner oberhalb des Schienenfus-ses bzw. Schienenkopf-Unterseite 25 verlaufenden Unterseite ausgebildet. Mit strichlierten Linien sind in mit den Steckbolzen 12, 18 verbundene Laschen 26 eingeführte Aufhängevorrichtungen 27, 28 angedeutet. Diese dienen zur Fixierung der Schienenzieh-Vorrichtung 1 während der Überstellfahrt auf einer Maschine.
Wie insbesondere in Fig. 2 ersichtlich, ist die Schienenzieh-Vorrichtung 1 als ringförmige Baueinheit 29 ausgebildet. Die Schienenzieh-Vorrichtung 1 weist - bei maximaler Längsdistanzierung der Klemmbacken-Paare 4 und deren Klemmstellung mit den zur Anordnung jeweils links und rechts der Schiene 10 vorgesehenen Antriebs-Zylindern 3 -eine lichte Innenbreite B und eine lichte Innenlänge L in Schienen-Horizontalebene gemessen auf, die jeweils etwa 10 bis 15% grösser als die Breite b und die Länge I der durch den Umfang der maximal voneinander verstellten beiden Schweissaggregat-Hälften 30, 31 eines mit strichpunktierten Linien angedeuteten Abbrennstumpf-Schweissaggregates 5 gebildeten Querschnittes bemessen sind. Die beiden Antriebs-Zylinder 3 der Hydraulik-Zylinder-Kol-ben-Anordnung 2 sind mit Ein- und Auslässen 32 zum hydraulischen Beaufschlagen über flexible Hydraulik-Schläuche 33 von einer Handpumpe oder insbesondere von einer mobilen Schweissmaschine zugeordneten Hydro-Pumpe ausgebildet. Durch Distanzierung zweier Schienen-Endbereiche 34, 35 der Schiene 10 bzw. des Schienenstranges wird eine Schienenlücke 36 gebildet. Querschwellen 37 weisen Schienen-Befestigungsmittel 38 auf, durch die sie mit den Schienen 10 befestigbar sind. Diese sind an dem durch die Schienenzieh-Vorrichtung 1 heranzuziehenden Schienenstrang derart gelöst, dass eine ungehinderte Relativverschiebung zwischen Schienenfuss und Querschwelle 37 möglich ist. Durch Pfeile 39 und 4c wird diese in der einen oder anderen Gleis-Längsrichtung mögliche Schubrichtung angedeutet. Der Abstand zwischen den beiden Steckbolzen 12 und 18 am langen Hebelarm 6 entspricht wenigstens etwa dem 2,5-fachen Abstand zwischen dem Steckbolzen 12 und der zur Anlage an den Schienensteg vorgesehenen Fläche des Klemm-Zwischengliedes 17 am kurzen Hebelarm 7. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist der
Abstand zwischen den beiden Steckbolzen 12 und 18 etwa 3mal so gross wie der Abstand zwischen dem Steckbolzen 12 und dem Klemm-Zwischen-glied 17.
Wie durch den Querschnitt in Fig. 3 ersichtlich, sind die längeren Hebelarme 6 der jeweiligen Doppelhebel 8 und die Achs-Mittellinien 41 der mit diesem Doppelhebel 8 verbundenen Antriebs-Zylinder 3 bzw. Verlängerungsglieder 14 unmittelbar oberhalb der Schienenkopf-Horizontalebene 42 angeordnet. Mit strichpunktierten Linien ist die Lage der Antriebs-Zylinder 3 bzw. des Verbindungsgliedes 14 bei ausgeschwenkten Doppelhebel 8 angedeutet, wobei die Klemmbacken 16 bzw. die Zwischen-Klemmglieder 17 vom Schienensteg distanziert sind. Es ist auch sehr deutlich die durch die höhenversetzte Anordnung des längeren und kürzeren Hebelarmes 6, 7 gebildete Stufe 9 erkennbar. Die beiden Hebelarme 6, 7 werden vorzugsweise getrennt hergestellt und anschliessend durch Ver-schweissung miteinander verbunden.
Wie in Fig. 4 dargestellt, ist die Schienenzieh-Vorrichtung 1 zwischen zwei Fahrwerken 43, 44 einer fahrbaren Schweissmaschine 45 an einem brük-kenförmigen Maschinenrahmen 46 eines mit einem Fahrwerk 43 versehenen Anhängers angeordnet und einem am Maschinenrahmen 46 über Antriebe 47, 48 längs-, quer- und höhenverstellbaren Abbrennstumpf-Schweissaggregat 5 zugeordnet. Zur Quer-, Längs- und Höhenverstellung ist die Schienenzieh-Vorrichtung 1 mit einem über einen tele-skopförmig ausfahrbaren und mittels eines Antriebes 49 um eine Querführung 50 verschwenkbar gelagerten Hydraulik-Ausleger 51 über eine Aufhängevorrichtung 28 verbunden. Die Querverstellung des Auslegers 51 erfolgt durch einen Antrieb 52. Die Maschine 1 weist an beiden Längs-Enden jeweils eine Fahrkabine 53 mit einer Steuereinrichtung 54 auf. Ein Motor 55 dient sowohl zum Antrieb eines Hydraulik-Pumpen-Aggregates 56 als auch eines Generators 57 und eines Fahrantriebes 58. An den Generator 57 ist ein Steuerschrank 59 und eine Schweissprozess-Steuereinrichtung 60 angeschlossen, die über Stromleitungen 61 mit dem Schweissaggregat in Verbindung steht. Das Schweissaggregat 5 ist während der Überstellfahrt über eine Stange 62 lösbar mit der Schweissmaschine 45 verbunden. Die Querverschiebung des Schweissaggregates 5 erfolgt über eine quer zur Maschinenlängsrichtung verlaufende Querführung 63, die auf einer entlang einer Längsführung 64 verschiebbaren Aufhängung 65 befestigt ist. Unmittelbar vor dem Einzel-Fahrwerk 43 und zwischen den beiden Drehgestell-Fahrwerken 44 ist jeweils ein höhenverstellbarer Hubstempel 66, 67 mit dem Maschinenrahmen 46 verbunden. Die beiden Antriebs-Zylinder 3 der Schienenzieh-Vorrichtung 1 sind über das Hy-draulik-Pumpen-Aggregat 56 und die Schweisspro-zess-Steuereinrichtung 60 der Schweissmaschine 45 gemeinsam mit den Hydraulik-Zylindern für die Klemm- und Schweissbacken-Paare des Abbrenn-stumpf-Schweissaggregates 5 für eine gemeinsame Schweissprozess-Steuerung bzw. einen gemeinsamen Schienenzieh-Vorgang beaufschlagbar.
Die Fig. 5 zeigt die Schienenzieh-Vorrichtung 1
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und das Schweissaggregat 5 in Arbeitsposition, wobei das Schweissaggregat 5 für einen gemeinsamen Schienenzieh-Vorgang innerhalb der als ringförmige Baueinheit 29 ausgebildeten Schienenzieh-Vorrichtung 1 angeordnet ist.
Wie in Fig. 6 ersichtlich, ist für den gemeinsamen Schienenzieh-Vorgang der Schienenzieh-Vor-richtung 1 und des Schweissaggregates 5 der vordere Hubstempel 67 auf Schienen und gegebenenfalls auch auf die Schwellen 37 abgesenkt, so dass das dem über ein Gelenk 68 mit der Schweissmaschine 45 verbundenen Anhänger 69 zugeordnete Fahrwerk 43 geringfügig von der Schiene 10 abgehoben wird. Während die Schienenzieh-Vorrichtung
I im Arbeitseinsatz von der Aufhänge-Vorrichtung 28 gelöst ist, steht das Schweissaggregat 5 nach wie vor über den Antrieb 48 und die Aufhängung 65 mit dem Maschinenrahmen 46 des Anhängers 69 in Verbindung.
Im folgenden wird die Funktionsweise der erfindungsgemäss ausgebildeten Schienenzieh-Vorrich-tung 1 an Hand des in Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
In der in Fig. 4 dargestellten Position der Schienenzieh-Vorrichtung 1 und des Schweissaggregates 5 wird die Schweissmaschine 45 in der einen oder anderen Richtung gemäss den dargestellten Pfeilen zur Einsatzstelle verfahren, wonach die Aufhängevorrichtung 27 und die Stange 62 entfernt werden. Anschliessend wird mit Hilfe des Auslegers 51 und der Antriebe 49, 52 die Schienenverschiebe-Vor-richtung über der zu verschweissenden Schienenlücke 36 zentriert und auf die Schiene 10 abgesenkt, wobei die Splint-Mittel 23 der insgesamt vier Steckbolzen 12 und die beiden unteren Halteglieder
II entfernt werden. Die Schiene 10 wird dann zwischen die Steckbolzen 12 eingeführt, bis die Klemmbacken 16 der beiden Klemmbacken-Paare 4 im Bereich des Schienensteges zu liegen kommen. Dabei wird die Schienenzieh-Vorrichtung 1 in Längsrichtung derart verschoben, dass die Steckbolzen 12 mit ihrem unteren Endbereich zwischen zwei Schwellen 37 eintauchen. Die unteren Haite-glieder 11 werden daraufhin wieder auf die Steckbolzen 12 aufgesteckt und durch Einführen der Splint-Mittel 23 abgesichert. Durch geringfügige Beaufschlagung der beiden Antriebszylinder 3 werden die beiden in Querrichtung einander gegenüberliegenden Doppelhebel 8 geringfügig zusammengeklappt, so dass die Zwischen-Klemmglieder 17 der Klemmbacken 16 an den Schienensteg anliegen. Parallel zu diesem Vorgang kann bereits das Schweissaggregat 5 mit Hilfe der Antriebe 47 längs- und querverschoben werden, bis mit Hilfe des Antriebes 48 eine Absenkung auf die beiden Schienen-Endbereiche 34, 35 im Bereich der Schienenlücke möglich ist. Die beiden Hubstempel 67 werden so lange abgesenkt, bis diese durch Aufliegen auf den Schwellen 37 den Anhänger 69 und damit das Fahnwerk 43 geringfügig von den Schienen 10 abheben.
Durch eine am Schweissaggregat 5 angeordnete und mit der maschinenseitigen Steuereinrichtung 60 in Verbindung stehende Steuereinrichtung 70 wird nun der für die Schienenzieh-Vorrichtung 1 und das
Schweissaggregat 5 gemeinsame Schienenzieh-Vorgang eingeleitet. Da im Falle des in den Fig. 4 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispieles der rechte Schienen-Endbereich 35 vom Fahnwerk 43 entlastet ist, wird dieser Schienen-Endbereich 35, bei dem vorher die Schienenbefestigungsmittel 38 gelöst wurden, in Richtung des Pfeiles 39 (Fig. 2) zum stillstehenden linken Schienen-Endbereich 34 verschoben bzw. gezogen. Sobald der für den Schweissvorgang erforderliche Schweisslückenab-stand von etwa 14 mm erreicht ist, wird automatisch der Schweissvorgang durch das Schweissaggregat 5 eingeleitet. Nach Beendigung des Schweissvorganges werden die Schienenenden im Rahmen eines sogenannten Stauchschlages durch gemeinsamen Einsatz der Schienenzieh-Vorrichtung 1 und des Schweissaggregates 5 mit sehr hoher Kraft (Stauchschlag) gegeneinander gepresst, wobei sich ein Schweisswulst bildet. Dieser wird anschliessend durch eine im Schweissaggregat 5 integrierte Abschervorrichtung entfernt. Nach Beendigung des Schweissvorganges wird das Schweissaggregat 5 durch den Antrieb 48 vom Gleis abgehoben, während die unteren Halteglieder 11 nach kurzzeitiger Abnahme der Splint-Mittel 23 wieder entfernt werden. Daraufhin wird die Schienenzieh-Vorrichtung 1 mit Hilfe der Aufhängevorrichtung 28 und den Ausleger 51 von den Schienen 10 abgehoben und die Schweissmaschine 45 nach Einfahren der beiden Hubstempel 67 zur nächsten Schienenlücke verfahren.
In Fig. 7 ist der vordere Teil einer Schweissmaschine 71 dargestellt, die über Fahnwerke auf einem aus Schwellen 72 und Schienen 73 gebildeten Gleis mit Hilfe eines Fahr-Antriebes 74 verfahrbar ist. An einem Längs-Ende eines Maschinenrahmens 75 ist eine in Maschinenlängsrichtung verschiebbare Kabine 76 vorgesehen. Diese ist von einer in strichpunktierten Linien dargestellten Position für Überstellfahrten in eine mit vollen Linien dargestellte Arbeitsposition verschiebbar. Auf dem Maschinenrahmen 75 ist ein Motor 77 vorgesehen, der ein Hydraulik-Pumpen-Aggregat 78 und einen Generator 79 antreibt. Mit dem Generator 79 ist ein Steuerschrank 80 und eine Schweissprozess-Steuerein-richtung 81 verbunden. Sowohl das Hydraulik-Pum-pen-Aggregat 78 als auch die Steuereinrichtung 81 stehen über entsprechende Leitungen mit einem Abbrennstumpf-Schweissaggregat 82 in Verbindung. Dieses ist über Antriebe 83, 84 auf einem teleskopartig verlängerbaren Auslegerkran 85 aufgehängt. Eine zur mittigen Aufnahme des Schweissaggregates 82 ausgebildete Schienenzieh-Vorrichtung 86 ist zur Lagerung am Schweissaggregat 82 im Bereich ihrer beiden Antriebs-Zylinder 87 und von Veriängerungsgliedern 88 mittels Aufhängebügel 89, 90 ausgebildet.
Wie insbesondere in Fig. 8 ersichtlich, besteht die Schienenzieh-Vorrichtung 86 aus zwei in Maschinenlängsrichtung zueinander distanzierten, zur Anlage an den Schienensteg ausgebildeten Klemmbak-ken-Paaren 91 ähnlich der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Konstruktion. Diese Klemmbacken-Paare 91 sind jeweils aus zwei verschwenkbar gelagerten Doppelhebel 92 gebildet, die mit den Antriebs-Zylin-
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dem 87 bzw. mit den Verlängerungsgliedern 88 verbunden sind. Der Auslegerkran 85 ist mit Hilfe eines Drehantriebes 93 um eine vertikale Drehachse 94 verschwenkbar am Maschinenrahmen 75 gelagert.
In Fig. 9 ist sehr deutlich erkennbar, dass die beiden Aufhängebügel 89, 90 zur Lagerung der Schienenzieh-Vorrichtung 86 jeweils in eine mit dem Schweissaggregat 82 verbundene Lasche 95 eingesteckt sind. Die etwa U-förmig ausgebildeten Aufhängebügel 89, 90 weisen einen horizontal verlaufenden Basis-Schenkel 96 auf, die jeweils etwas breiter als der auf diesen aufgelagerte Antriebs-Zy-linder 87 bzw. das Verlängerungsglied 88 ausgebildet sind. Jeder, eine Klemmbacke 97 und ein Zwi-schen-Klemmglied 98 aufweisende Doppelhebel 92 ist in einem Steckbolzen 99 verschwenkbar gèla-gert. Zwei in Gleis-Querrichtung einander gegenüberliegende Steckbolzen 99 sind jeweils durch ein oberes und unteres Halteglied 100, 101 miteinander verbunden. Dieses weist an der dem Doppelhebel 92 zugekehrten Seite jeweils einen Distanzteil 102 auf. Am lösbaren Steckbolzen 99 ist unterhalb des Doppelhebels 92 eine lösbare Halterung 103 und unterhalb des unteren Haltegliedes 101 eine weitere lösbare Halterung 104 vorgesehen. Diese beiden lösbaren Halterungen 103, 104 sind jeweils als Splint-Mittel 105 ausgebildet. Die Verbindung des Verlängerungsgliedes 88 bzw. des Antriebs-Zylinders 87 mit dem Doppelhebel 92 erfolgt über einen Steckbolzen 106. Zwischen dem Antriebs-Zylinder 87 und dem Verlängerungsglied 88 ist jeweils eine elektrische Isolationsschichte 107 vorgesehen.
Das mit dem Ausführungsbeispiel gemäss der Fig. 7 bis 9 durchzuführende Heranziehen der Schienen und nachfolgende Verschweissen erfolgt in ähnlicher Weise wie an Hand der Fig. 1 bis 6 beschrieben:
Sobald mit der Schweissmaschine 71 in Arbeitsrichtung gemäss dem dargestellten Pfeil die zu ver-schweissende Schienenlücke 108 (Fig. 8) erreicht ist, wird die Stirnseite der Kabine 76 geöffnet und zurückverschoben (Fig. 7). Anschliessend wird das während der Überstellfahrt innerhalb der Kabine 76 befindliche Schweissaggregat 82 und die auf diesem gelagerte Schienenzieh-Vorrichtung 86 durch Beaufschlagung der beiden Antriebe 83, 84 in eine vorkragende Position gebracht. Durch entsprechende Beaufschlagung des Drehantriebes 93 wird der Auslegerkran 85 über die rechte Schiene 73 verschwenkt und das Schweissaggregat 82 mit der auf den Aufhängebügel 89, 90 gelagerten Schienenzieh-Vorrichtung 86 über der Schienenlücke 108 zentriert. Danach wird das Schweissaggregat 86 und die Schie-nenzieh-Vorrichtung 92 auf die Schienen-Enden der Schiene 73 abgesenkt, wobei die beiden in Maschinen-Querrichtung einander gegenüberliegenden Steckbolzen 99 der Schienenzieh-Vorrichtung 86 bereits zwischen zwei Schwellen 72 abgesenkt werden. Sobald damit die beiden Schienen-Enden zwischen die beiden Steckbolzen 99 eingeführt und die Klemmbacken 97 in Höhe des Schienensteges zu liegen kommen, werden die unteren Halteglieder 101 auf die Steckbolzen 99 aufgesteckt und durch Einführen der Splint-Sicherung 105 abgesichert.
Mit Hilfe einer direkt am Schweissaggregat 82
angeordneten und mit der Schweissprozess-Steuer-einrichtung 81 in Verbindung stehenden Steuereinrichtung 109 werden anschliessend die beiden Antriebs-Zylinder 87 beaufschlagt, bis durch entsprechende Verschwenkung der Doppelhebel 92 die Klemmbacken 97 bzw. die Zwischen-Klemmglieder 98 an dem Schienensteg anliegen. Parallel dazu werden die Schweiss- und Klemmbacken-Paare der beiden Schweissaggregat-Hälften 110 ebenfalls an den Schienensteg angepresst. Während des nun folgenden Schweissprozesses werden die beiden Schienen-Enden der Schiene 73 gemeinsam durch Beaufschlagung der Antriebs-Zylinder 87 der Schienenzieh-Vorrichtung 86 und durch entsprechende Beaufschlagung der Hydraulik-Zylinder der Schweiss- und Klemmbacken-Paare des Schweissaggregates 82 zueinander bewegt und im abschliessenden Stauchschlag mit sehr hoher Kraft gegeneinander gepresst. Nach Beendigung des Schweissvorganges und Abscherung des Schweiss-wulstes werden wieder die unteren Halteglieder 101 durch Entfernen der Splint-Sicherungen 105 entfernt und die Schienenzieh-Vorrichtung 86 mitsamt dem Schweissaggregat 82 hochgehoben. Durch die dabei im Steckbolzen 99 verbleibende weitere Splint-Sicherung bzw. Halterung 103 wird ein Lösen der Doppelhebel 92 von den Steckbolzen 99 zuverlässig ausgeschlossen. Die Schweissmaschine 71 wird anschliessend mitsamt dem Schweissaggregat 82 und der Schienenzieh-Vorrichtung 86 zur nächsten Schienenlücke 108 verfahren, wobei ein Aufstecken der unteren Halteglieder 101 nicht erforderlich ist. Durch die direkte Lagerung der Schienenzieh-Vor-richtung 86 am Schweissaggregat 82 ist eine besonders rasche Durchführung der Schienenverschiebung und -Verschweissung möglich, da automatisch mit der Positionierung und Zentrierung des Schweissaggregates 82 auch die Schienenzieh-Vorrichtung zentriert ist. Die für die Schienenverschiebung erforderliche Schwenkbewegung der Doppelhebel 92 kann infolge der speziellen Ausbildung der Aufhängebügel 89, 90 mit einem breiten Basis-Schenkel 96 ungehindert durchgeführt werden.
In Fig. 10 und 11 ist - teilweise schematisch -eine Abbrennstumpf-Schweissmaschine 111 mit einer iängsverschiebbaren Kabine 112 und einem Maschinenrahmen 113 dargestellt. Die Maschine 111 ist mit Hilfe eines Fahrantriebes 114 auf über Fahrwerke 115 auf einem aus Schienen 116 und Schwellen 117 gebildeten Gleis verfahrbar. An einem Längs-Ende des Maschinenrahmens 113 ist ein über Antriebe höhenverstell- und verschwenkbarer Auslegerkran 118 angeordnet, der über eine Aufhängevorrichtung mit einem Abbrennstumpf-Schweissaggregat 119 verbunden ist. Eine Antriebs-Zylinder 120 aufweisende Schienenzieh-Vorrichtung 121 weist an beiden Längs-Enden Spur-kranz-Räder 122 mit beidseitigem Spurkranz auf. Zusätzlich ist die Schienenzieh-Vorrichtung 121 mit einer von Hand aus bedienbaren Schubstange 123 zum Verfahren in Schienenlängsrichtung sowie unterhalb des schwebenden Schweissaggregates 119 ausgerüstet.
Wie insbesondere in Fig. 11 erkennbar, sind die Spurkranz-Räder 122 jeweils auf einer Halterung
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124 gelagert, die zwischen zwei in Querrichtung gegenüberliegenden Steckbolzen 125 auf ein oberes Halteglied 126 angeschweisst ist. An jedem Steckbolzen 125 ist ein Doppelhebel 127 drehbar gelagert, der jeweils eine Klemmbacke 128 sowie ein zur Anlage an den Schienensteg vorgesehenes Zwischen-Klemmglied 129 aufweist. Der durch das obere Halteglied 126 und den zugeordneten Doppelhebel 127 führende Steckbolzen 125 steht nur bis knapp unterhalb des Doppelhebels 127 vor und weist eine Bohrung 130 auf. In diese ist ein mit einem unteren Halteglied 131 fest verbundener Zapfen 132 einführbar, wobei im Bereich zwischen Doppelhebel 127 und unterem Halteglied 131 eine den Steckbolzen 125 und den Zapfen 132 verbindbare lösbare Halterung 133 in Form einer Splint-Si-cherung 134 vorgesehen ist. Die Doppelhebel 127 sind über weitere Steckbolzen 135 mit einem eine elektrische Isolationsschichte 136 aufweisenden Verlängerungsglied 137 verbunden, das seinerseits mit dem Antriebs-Zylinder 120 in Verbindung steht.
Eine derartig ausgebildete Schienenzieh-Vorrichtung 121 ist problemlos und einfach händisch von einer zur nächsten Schienenlücke 138 (Fig. 10) verfahrbar. Dabei liegt die Schienenzieh-Vorrichtung über die Spurkranz-Räder 172 auf der Schiene 116 auf, wobei die unteren Halteglieder 131 entfernt sind. Da durch die kurze Ausbildung der Steckbolzen 125 diese knapp oberhalb der Schwellen 117 enden, ist eine ungehinderte Längsverschiebung über die Schubstangen 123 möglich. Dabei ist die Splint-Sicherung 134 zur Abstützung der Doppelhebel 127 in den Steckbolzen 125 eingeführt. Nachdem das Schweissaggregat 119 freischwebend auf dem Auslegerkran 118 über der Schienenlücke 138 zentriert wurde, erfolgt ein Unterschieben der Schienenzieh-Vorrichtung 121, indem diese händisch unter das Schweissaggregat 119 geschoben wird. Danach werden jeweils zwischen zwei Schwellen 117 die unteren Halteglieder 131 (in Fig. 11 strichpunktiert dargestellt) mit den Zapfen 132 in die Bohrung 130 der Steckbolzen 125 eingeschoben und durch die Splint-Sicherung 134 abgesichert. Nach Absenkung des Schweissaggregates 119 in die Arbeitsposition können in Abstimmung mit dem Schweissprogramm die beiden Schienen-Enden der Schiene 116 gemeinsam durch die Schienenzieh-Vorrichtung 121 und das Schweissaggregat 119 zueinander bewegt werden, wobei die Antriebs-Zylinder 120 vom Hydraulik-Pumpen-Aggregat der Schweissmaschine 111 versorgt werden. Durch die vom Schweissaggregat 119 unabhängige Verfahrbarkeit der Schienenzieh-Vorrichtung 121 ist diese z.B. in vorteilhafter Weise in Vorarbeit zur Schweissmaschine 111 einsetzbar, indem z.B. durch Entfernung von Thermit-Verschweissungen gebildete grosse Schienenlücken verkleinert werden, wobei zur Beaufschlagung der Antriebs-Zylinder 120 eine mobile Hydraulik-Handpumpe dient.
Ein in den Fig. 12 bis 15 weiteres Ausführungsbeispiel zeigt in Fig.12 eine Schienenzieh-Vorrich-tung 139, welche an ihren Längs-Enden jeweils mit einem, mit einem oberen Halteglied 140 über einen Lagerbock 141 verbundenen und auf einem aus Schienen 142 und Schwellen 143 gebildeten Gleis mit Hilfe eines als Doppelspurkranz-Rad ausgebildeten Spurkranz-Rades 144 verfahrbar ist. An beiden Längs-Enden der Schienenzieh-Vorrichtung 139 sind jeweils durch Doppelhebel 145 gebildete Klemmbacken-Paare 146 angeordnet. Jeder Doppelhebel 145 ist auf einem mit dem oberen Halteglied 140 verbundenen Steckbolzen 147 verschwenkbar gelagert. Die Doppelhebel 145 jedes Klemmbacken-Paares 146 sind über weitere Steckbolzen 148 mit einem eine elektrische Isolationsschichte 149 aufweisenden Verlängerungsglied 150 bzw. einem Antriebs-Zylinder 151 verbunden. Das rechte obere Halteglied 140 ist mit einer Schubstange 152 verbunden. Jeder Steckbolzen 147 ist unmittelbar unterhalb des Doppelhebels 145 durch Splint-Mittel 153 abgesichert und weist an seinem unteren Ende eine Bohrung 154 zur Aufnahme eines weiteren Splint-Mittels auf.
Wie in Fig. 13 dargestellt, ist das rechte obere Halteglied 140 über eine lösbare Steckverbindung 155 mit einem ein Spurkranz-Rad 156 aufweisenden Seitenausleger 157 verbunden. Die Antriebs-Zylinder 151 einer Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung 158 sind mit Ein- und Auslässen 159 zum hydraulischen Beaufschlagen über flexible Hydraulik-Schläuche 160 von einer strichpunktiert dargestellten Handpumpe 161 oder auch von einer mobilen Schweissmaschine ausgebildet. Jeder Doppelhebel 145 setzt sich aus einem kurzen und einem langen Hebelarm 162, 163 zusammen, die stufenförmig zueinander ausgebildet sind. Jeder kurze Hebelarm 163 ist als Klemmbacke 164 mit einem zur Anlage an den Schienensteg vorgesehenen Zwischen-Klemmglied 165 verbunden. Jedes der beiden oberen und mit den beiden Steckbolzen 147 verbundenen Halteglieder 140 weist im Bereich des Lagerbockes 141 eine Ausnehmung 166 zur ungehinderten Durchführung des Spurkranz-Rades 144 auf. Der Lagerbock 141 setzt sich jeweils aus zwei in Gleis-Querrichtung zueinander distanzierten, U-för-migen Halterungen 167 zusammen, die in ihrem unteren Endbereich jeweils mit dem oberen Halteglied 140 verschweisst sind. Sowohl durch beide Halterungen 167 als auch durch zwei in diesen höhenverschiebbar geführten Führungsteilen 168 ist ein Steckbolzen 169 durchgeführt.
Gemäss Fig. 14 sind die beiden Führungsteile
168 über einen gemeinsamen, zur Lagerung des Spurkranz-Rades 144 dienenden Drehbolzen 170 miteinander verbunden. Der durch eine entsprechende Bohrung der Führungsteiie 168 und der beiden Halterungen 167 hindurchgeführte Steckbolzen
169 ist durch eine Splint-Sicherung 171 abgesichert.
Die in Fig. 15 schematisch dargestellte Abbrenn-stumpf-Schweissmaschine 172 mit einem Motor 173, einem Hydraulik-Pumpenaggregat 174 und einem Generator 175 weist an einem Längs-Ende des Maschinenrahmens 176 einen höhenverstell-und verschwenkbaren Auslegerkran 177 auf. Mit diesem ist ein Abbrennstumpf-Schweissaggregat 178 zur Verschweissung von Schienenlücken 179 verbunden. Das Schweissaggregat 178 wird von der als ringförmige Baueinheit ausgebildeten Schie-nenzieh-Vorrichtung 139 (Fig. 12 und 13) umschlos-
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sen, die sich über die Spurkranz-Räder 144 und 156 auf dem Gieis abstützt. Dieser Schienenzieh-Vorrichtung 139 ist in grösserer Distanz eine weitere Schienenzieh-Vorrichtung 139 vorgeordnet.
Durch die Abstützung der Schienenzieh-Vorrich-tung 139 auf den Spurkranz-Rädern 144, 156 ist diese sehr einfach mit Hilfe der Schubstange 152 auf den Schienen 142 verfahrbar. Dazu ist es erforderlich, dass die gesamte Schienenzieh-Vorrichtung 139 unter Absenkung der höhenverstellbaren Spur-kranz-Räder 144 hochgehoben wird, so dass das untere Ende der langen Steckbolzen 147 oberhalb der Schwellenoberkante zu liegen kommt. Dabei wird die Schienenzieh-Vorrichtung 139 kurzzeitig an einem Ende hochgehoben, wobei das entsprechende Spurkranz-Rad 144 im Lagerbock 141 so lange verschoben wird, bis der Steckbolzen 169 durch die beiden Halterungen 167 und die beiden Führungsteile 168 hindurchsteckbar ist. Derselbe Vorgang wird anschliessend am gegenüberliegenden Längs-Ende der Schienenzieh-Vorrichtung 139 durchgeführt. Die solcherart geringfügig höhenverlagerte Schienenzieh-Vorrichtung 139 ist nunmehr (Fig. 12) ungehindert längsverschiebbar, da die unteren Enden der Steckbolzen 147 oberhalb der Schwellenoberkante angeordnet sind. Anstelle der Höhenverstellung ist aber auch ein Kippen der Schienenzieh-Vorrichtung 139 um das der Schubstange 152 unmittelbar benachbarte Spurkranz-Rad 144 möglich (strichpunktierte Linien in Fig. 12), so dass die unteren Enden der Steckbolzen 147 ebenfalls oberhalb der Schwellenoberkante zu liegen kommen. Die Höhenverlagerung bzw. -Verschwenkung in der beschriebenen Weise ist nur dann durchführbar, wenn vorher sämtliche Doppelhebel 145 durch Beaufschlagung der beiden Antriebs-Zylinder 151 in Richtung der kleinen Pfeile 180 (Fig. 13) verschwenkt wurden. Diese Verschwenkbewegung muss so lange durchgeführt werden, bis die in Querrichtung einander gegenüberliegenden Klemmbacken 164 bzw. die diesen zugeordneten Zwi-schen-Klemmglieder 165 einen Abstand aufweisen, der grösser als die Breite des Schienenkopfes ist.
Die im Bereich der Schweissmaschine 172 befindliche Schienenzieh-Vorrichtung 139 wird mit Hilfe der Schubstange 152 auf den den Spurkranz-Rädern 144, 156 unterhalb des auf dem Auslegerkran 177 freischwebenden Schweissaggregates 178 geschoben, worauf dieses auf die Schweisslücke 179 abgesenkt und in Arbeitsposition gebracht wird. Bei der nunmehr das Schweissaggregat 178 umschiies-senden Schienenzieh-Vorrichtung 139 werden die beiden Steckbolzen 169 nach Entfernung der Splint-Sicherungen 171 aus den entsprechenden Lagerböcken 141 gezogen, worauf die Schienenzieh-Vorrichtung 139 abgesenkt wird (siehe strichpunktierte Linie in Fig. 12), bis die Klemmbacken 164 in Höhe des Schienensteges zu liegen kommen. Darauf werden die unteren, in Fig. 12 mit strichpunktierten Linien dargestellten Halteglied er 181 auf die zwischen zwei Schwellen 143 befindlichen Steckbolzen 147 aufgeschoben und durch Einführen von Splint-Mittel in die Bohrungen 154 abgesichert. Die Hydraulik-Schläuche 160 werden mit entsprechenden Anschlüssen der Schweissmaschine 172 verbunden, so dass die Antriebs-Zylinder 151 durch das Hydraulik-Pumpen-Aggregat 174 beaufschlagbar sind. Als nächstes wird die Schweissung durch eine Steuereinrichtung 182 auf dem Schweissaggregat 178 eingeleitet, wobei der vorher bereits von den Schwellen gelöste Schienenstrang unter Mitwirkung der mit der Steuereinrichtung des Schweissaggregates 178 verbundenen Schienenzieh-Vorrichtung 139 in Richtung zum angrenzenden Schienenstrang gezogen wird. Nach Beendigung des Schweissvorganges wird das Schweissaggregat 178 mit Hilfe des Auslegerkranes 177 hochgehoben, wonach die unteren Halteglieder 181 der Schienenzieh-Vorrichtung 139 entfernt werden. Nach Absenkung der beiden Spurkranz-Räder 144 und Einführung des Steckbolzens 169 wird die Schienenzieh-Vorrichtung 139 wieder händisch mit Hilfe der Schubstange 152 zur nächsten Schienenlücke 179 verfahren.
Parallel zu diesem Schweissvorgang durch das Schweissaggregat 178 und dem Schienen-Ziehen durch die Schienenzieh-Vorrichtung 139 werden die in grösserem Abstand vor der Schweissmaschine 172 befindlichen grösseren Schienenlücken 179 (beispielsweise durch Entfernung von alten Thermit-Schienenstössen) mit Hilfe der zweiten Schienen-zieh-Vorrichtung 139 verkleinert. Die beiden Antriebs-Zylinder 151 können hiefür über eine Handpumpe 161 beaufschlagt und gesteuert werden. Dabei kann - wie mit strichpunktierten Linien in Fig. 15 angedeutet ist - die Schienenzieh-Vorrichtung 139 sehr einfach bedarfsweise auf eine gegenüberliegende vorhandene Schienenlücke 179 des Gleises transferiert werden, indem die Schienenzieh-Vorrichtung 139 händisch hochgehoben und bis zur gegenüberliegenden Schiene getragen wird. Dabei wird der Seitenausleger 157 gelöst und mit der gegenüberliegenden Steckverbindung 155 verbunden.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Zieh-Vorrichtung zum Längsverschieben von Schienen eines verlegten Gleises zur Verkleinerung des Abstandes zweier in Schienenlängsrichtung hintereinander liegender, zu verschweissender Schienen, wobei die Befestigungsmittel der jeweils zu verschiebenden Schiene gelöst sind, mit zwei über eine Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung beaufschlagbaren und mit dieser zu einer geschlossenen ringförmigen Baueinheit (29) miteinander verbundenen Schienen-Klemmbacken-Paaren (4, 91, 146), dadurch gekennzeichnet, dass die der Hydraulik-Zylinder-Kolben-Anordnung (2, 158) zugehörigen Antriebs-Zylinder (3, 87, 120, 151) in Schienenquer-richtung einen ersten gegenseitigen Abstand (B) und die beiden Klemmbacken-Paare (4, 91, 146) in Schienenlängsrichtung einen zweiten gegenseitigen Abstand (L) zur mittigen Aufnahme eines Ab-brennstumpf-Schweissaggregates (5, 82, 119, 178) aufweisen.2. Gleisverfahrbare Schweissmaschine, welche ein aus zwei Hälften bestehendes Schweissaggregat (5) aufweist, mit einer Ziehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste51015202530354045505560651121CH 682 681 A522gegenseitige Abstand (B) der Antriebszylinder (3,87, 120, 151) und der zweite gegenseitige Abstand (L) der beiden Klemmbacken-Paare (4, 91, 146) jeweils 10-15% grösser als die Breite (b) und die Länge (1) des durch den Umfang der maximal voneinander verstellten beiden Schweissaggregat-Hälf-ten (30, 31) gebildeten Querschnittes sind.3. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder in Schienenlängsrichtung verlaufenden Längsseite der Schienenzieh-Vorrichtung (1, 86, 121, 139) eine elektrische Isolierungsschicht (19, 107, 136, 149) zur Unterbrechung eines Stromflusses zwischen den beiden in Schienenlängsrichtung voneinander distanzierten Klemmbacken-Paaren (4, 91, 146) vorgesehen ist.4. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Schienen-Klemmbacken-Paar (4, 91, 146) zwei zur Schienen-Vertikalebene symmetrisch zueinander spiegelbildlich angeordnete und jeweils aus einem längeren Hebelarm (6, 162) und einem kürzeren Hebelarm (7, 163) bestehende Doppelhebel (8, 92, 145) aufweist, die überlappend miteinander verbunden sind und die mittels eines zur Anordnung oberhalb der Schiene und eines zur Anordnung unterhalb der Schiene vorgesehenen lösbaren Haltegliedes (11, 100, 101, 126, 131, 140, 181) miteinander über durch Steckbolzen (12, 99, 147, 125) gebildete Schwenkachsen gelenkig verbunden sind, wobei die beiden längeren Hebelarme (6, 162) des einen Klemmbacken-Paares (4, 91, 146) unmittelbar mit den beiden Antriebs-Zylinder (3, 87, 120, 151) und die beiden längeren Hebelarme (6, 162) des anderen Klemmbacken-Paares (4, 91, 146) jeweils unter Zwischenschaltung eines Verlängerungsgliedes (14,88, 150) mit den Kolbenstangen der Antriebs-Zylin-der (3, 87, 120, 151) gelenkig verbunden sind und wobei alle vier kürzeren Hebelarme (7, 163) dieser Doppelhebel (8, 92, 145) als exzenterartig wirkende Klemmbacken (16, 97, 128, 163) ausgebildet sind, an welchen gegebenenfalls jeweils ein im Querschnitt etwa halbkreisförmig ausgebildetes Zwi-schen-Klemmglied (17, 98, 129, 165) angebracht ist.5. Ziehvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der kürzere Hebelarm (7) unterhalb des längeren Hebelarmes (6) so angeordnet ist, dass der kürzere Hebelarm (7) etwa bis zur Hälfte des längeren Hebelarms (6) reicht, dass bei der in die Schienen eingesetzten Ziehvorrichtung die Oberseite des längeren Hebelarms (6) von seiner Schwenkachse (13) bis zur Anlenkstelle mit dem Antriebs-Zylinder (3) bzw. dem Verlängerungsglied (14) oberhalb der Schiene, und die Unterseite des kürzeren Hebelarms (7) von seiner Schwenkachse (13) bis etwa zur Hälfte des längeren Hebelarms (6) oberhalb der Schienenunterseite (25) verläuft.6. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die längeren Hebelarme (6) der jeweiligen Doppelhebel (8) und die Achs-Mittellinien (41) der mit diesen Doppelhebeln verbundenen Antriebs-Zylinders (3) bzw. Verlängerungsglieder (14) unmittelbar oberhalb derSchienenkopf-Horizontalebene (42) angeordnet sind.7. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jeder verschwenkbare Doppelhebel (8, 92, 127, 145) mit seinem oberen Halteglied (11, 100, 126, 140) und seinem unteren, gleich ausgebildeten und mit einem Distanzteil (24) verbundenen Halteglied (11, 101, 131, 181) auf einem durch diese hindurchgeführten und lösbaren Steckbolzen (12, 99, 125, 147) gelagert und mittels einer am unteren Steckbolzen-Ende vorgesehenen lösbaren Halterung (22, 104) gehalten ist.8. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Isolierungsschicht (19) zwischen wenigstens zwei koaxial verlaufenden, durch Schraubmittel (20) miteinander verbundenen Teilen (21) des Verlängerungsgliedes (14) angeordnet ist, welches Verlängerungsglied (14) den Doppelhebel (8) und die Kolbenstange (15) des Antriebs-Zylinders (3) miteinander verbindet.9. Ziehvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs-Zylinder (3, 151) der Hydraulik-Zylinder-Kolben-An-ordnung (2, 158) mit Ein- und Auslässen (32, 159) zum hydraulischen Beaufschlagen über flexible Hy-draulik-Schläuche von einer Handpumpe (161) oder von einem insbesondere einer mobilen Schweissmaschine (172) zugeordneten Hydraulik-Pumpen-Aggregat (174), ausgebildet sind.10. Ziehvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbare Halterung (22, 104) aus mindestens einem Splintmittel (23, 105, 153) besteht.510152025303540455055606512
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |