CH682732A5 - Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine. - Google Patents
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Description
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CH 682 732 A5
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Beschreibung
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine Schutzhaubenanordnung der genannten Gattung ist aus der Deutschen Patentschrift 2 632 759 bekannt. Die bekannte Schutzhaubenanordnung betrifft eine tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere für eine Werkzeugmaschine mit einer winklig angeordneten Antriebswelle, mit einem am Kopf der Werkzeugmaschine quer zur Achse der Antriebswelle angebrachten Befestigungselement, das in bajonettartigem Eingriff mit einem Haubenelement bringbar ist, wobei das Befestigungselement und das Haubenelement in der Eingriffstellung verriegelbar sind. Auf dem Kopf der Werkzeugmaschine ist dazu ein Befestigungselement mit radial nach aussen gerichteten Vorsprüngen und einer Riegelaussparung vorgesehen, in welche das Haubenelement, an dessen Mittelöffnung den Vorsprüngen am Befestigungselement entsprechende Aussparungen angebracht sind, aufsetzbar und durch einen im Kopf der Werkzeugmaschine parallel zur Achse der Antriebswelle hin- und herbewegbaren Riegelzapfen verriegeibar ist. Diese bekannte Schutzhaubenanordnung verriegelt das Haubenelement zwangsläufig in der montierten Stellung. Eine Demontage des Haubenelementes kann nur durch Verwendung eines länglichen Werkzeuges erfolgen, mit dem der Riegelzapfen aus der Riegelaussparung in der Haube nach vorheriger Abnahme der Schleifscheibe von der Antriebswelle herausbewegt und so das Haubenelement zur Drehung freigegeben wird. Nach dem Aufsetzen und Verriegeln des Haubenelementes verbleibt dieses in der dazu vorbestimmten Stellung. Eine Verdrehung und Verriegelung des Haubeneiementes in beliebiger, der momentanen Arbeit mit dem Werkzeug angepasster Stellung ist nicht möglich.
Aus der DE-A1 3 913 898 ist weiter eine Einrichtung zur axialen Sicherung, zum Verriegeln und zum Drehverstellen der Schutzhaube auf dem Spannhals von Handwerkzeugmaschinen bekannt. Am Kragenteil der Schutzhaube sind entlang eines Teiles seines Umfanges radiale Vertiefungen angebracht, mit denen Erhebungen eines unter Wirkung einer Rückstellkraft stehenden, verschwenkbar an der Unterseite des Kopfes der Handwerkzeugma-schine angebrachten Betätigungshebels in und ausser Eingriff bringbar sind. Zur axialen Sicherung und zum Festspannen der Schutzhaube dienen zusätzlich aufgesetzte federbelastete Sicherungselemente, welche die abtriebseitig gelegene Stirnseite des Kragenteils der Schutzhaube hintergreifen. Bei dieser bekannten Einrichtung ist eine Verdrehung der Schutzhaube innerhalb eines vorgegebenen Bereiches und deren Verriegelung in den jeweiligen Stellungen möglich. Es sind dazu drei Teilegruppen notwendig: An der Schutzhaube sind maschinensei-tig eine Anzahl nutenartige Vertiefungen angebracht, mit welchen zahnförmige Erhebungen eines um eine parallel zur Ebene des Bearbeitungswerkzeuges verschwenkbaren Betätigungshebels einrastend zusammenwirken. Zur axialen Fixierung der
Schutzhaube auf dem Hals der Werkzeugmaschine ist zusätzlich ein Sperring mit einem Federklemmbügel eingesetzt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schutzhaubenanordnung für eine Werkzeugmaschine zu schaffen, welche kostengünstig herstellbar und bedienbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Es gelingt mit der erfindungsgemässen Anordnung, die Schutzhaube werkzeugfrei am Halsteil der Werkzeugmaschine zu befestigen und bei Bedarf deren Winkellage werkzeugfrei zu verändern und in jeder beliebigen Stellung zu arretieren. Die erfindungsgemässe Schutzhaubenanordnung benötigt keine zusätzlichen Haltemittel, mittels welchen sie am Kragenteil der Werkzeugmaschine gehalten wird. Sämtliche Teile, wie Rückhaltemittel, Rastmittel und Reibmittel sind an der Schutzhaube angeordnet.
Die Erfindung wird anhand eines illustrierten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Kopf und die Schutzhaubenanordnung,
Fig. 2 eine Ansicht des Kopfes der Werkzeugmaschine werkzeugseitig,
Fig. 3 eine Ansicht aus Richtung A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Ansicht der Schutzhaube antriebssei-tig und
Fig. 5 einen Querschnitt längs Linie V-V in Fig. 4.
In der Fig. 1 sind die hauptsächlichen Bestandteile der Schutzhaubenanordnung 1 an einer Werkzeugmaschine 3, im vorliegenden Fall einem Winkelschleifer, ersichtlich. An das vordere Ende eines den Antriebmotor 13 aufnehmenden Gehäuses 5 ist ein ein Winkelgetriebe aufnehmender Gehäusekopf 9 sichtbar. Auf der Abtriebswelle 11 des Antriebsmotors 13 sitzt ein Abtriebskegelrad 15, das mit einem Antriebskegelrad 17 kämmt, welches auf der Antriebswelle 19 für eine Schleifscheibe 21 drehfest angeordnet ist. Die Ausbildung des Winkelgetriebes im Kopf 9 sowie die entsprechenden Lagerungen der Wellen sind nicht Gegenstand dieser Anmeldung und werden daher nicht näher erläutert. An der Unterseite 23 des Kopfes 9 ist ein Kragenteil 25 angeordnet, auf dessen zylindrischem Abschnitt 31 der ringförmige Halteteil 29 einer Schutzhaube 27 aufgesetzt ist. Am zylindrischen Abschnitt 31 des Kragenteils 25 ist eine umlaufende Nut 33 eingelassen, die durch einen ringförmigen Flansch 35 am unteren Ende des zylindrischen Abschnittes 31 axial begrenzt wird. Am Flansch 35 sind an mindestens zwei Stellen kreisringausschnittförmige Ausnehmungen 37 angebracht, deren radial innenliegende Seitenflächen 39 mit dem Grund der Nut 33 fluchten (vgl. Fig. 2).
Am Ansatz des zylindrischen Abschnittes 31 am Kragenteil 25 sind in regelmässigen Abständen z.B. radial verlaufende Vertiefungen 41 zwischen die letzteren bildenden Erhebungen 43 angebracht. Im
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Bereich der Ausnehmungen 37 können die Vertiefungen 41 V-förmig ausgebildet sein. Die Vertiefungen 41 können auch als Bohrungen im Kragenteil 25 ausgebildet sein.
Die Schutzhaube 27 weist einen kegelförmigen Abschnitt 45 und einen daran anschliessenden zylindrischen Abschnitt 47 auf und erstreckt sich über ca. 180° der darunter umzulaufen bestimmten, auf der Antriebswelle 19 befestigten Schleifscheibe 21. Der Halteteil 29 ist am kegelförmigen Abschnitt 45 befestigt, z.B. angeschweisst, genietet oder angeformt, und besteht vorzugsweise aus tiefgezogenem Blech.
Der Halteteil 29 weist einen Haltering 49 und koaxial dazu liegend einen Rastring 51 auf. Die beiden Ringe 49 und 51 sind im peripheren Bereich durch einen Verbindungssteg 53 miteinander verbunden. Am unten liegenden Haltering 49 sind mindestens zwei in die Ausnehmungen 37 passend geformte, radial nach innen gerichtete Laschen 55 angebracht, deren Winkellage derjenigen der Ausnehmungen 37 im Flansch 35 entspricht. Am Haltering 49 kann ein gegen den Rastring 51 gerichteter umlaufender Rand 57 angebracht sein, durch welchen der Haltering 49 mit dem Rastring 51 unlösbar verbunden ist. Zwischen dem Haltering 49 und dem Rastring 51 kann ein O-Ring 59 eingelegt sein, der in die zentralen Öffnungen 61 in den Ringen 49 und 51 hineinragt.
Am Rastring 51 ist eine dessen Peripherie radial überragende Grifflasche 63 angeformt und im Bereich dieser Lasche 63 ist mindestens ein den Rastring 51 axial nach oben überragendes Rastelement, z.B. ein Rastnocken 65 angebracht. Im vorliegenden Beispiel sind am Rastring 51 zwei aus letzteren ausgestanzte und rampenartig nach oben gebogene oder ausgescherte Nocken 65 dargestellt. Der Abstand der beiden Nocken 65 entspricht der Breite b der Erhebungen 43 am Kragenteil 25. Durch den Verbindungssteg 53 wird der Rastring 51 in einem Abstand zum Haltering 49 bzw. zum umlaufenden Rand 57 des Halteringes 49 gehalten und kann durch die gegenüber der Befestigungsstelle 53 angeordnete Lasche 63 mindestens um den Betrag der Höhe der Nocken 65 unter Überwindung des elastischen Widerstandes des Rastringes 51 in Richtung auf den Haltering 49 verschwenkt werden.
Die Schutzhaube 27 wird wie folgt mit dem Kopf 9 des Winkelschleifers 3 verbunden und die Lage des die Schleifscheibe 21 nichtüberdeckenden Teiles festgelegt und arretiert. Die Schutzhaube 27 wird axial von unten auf den zylindrischen Abschnitt 31 des Kragenteiles 25 aufgeschoben, wobei die Laschen 55 am Haltering 49 fluchtend mit den Ausnehmungen 37 am Flansch 35 liegend über letzteren geführt werden. Die Schutzhaube 27 kann axial so lange auf den Kragenteil 25 eingeschoben werden, bis die Laschen 55 an der den Ausnehmungen 37 gegenüberliegenden Wandung der Nut 33 anliegen. Durch Drehen der Schutzhaube 27 wird letztere mit dem Kragenteil 25 vorerst axial unlösbar verbunden. Bei der Drehung der Schutzhaube 27 wird der oder die Nocken 65 an den rampenför-migen Flanken der V-förmig ausgebildeten Vertiefungen 41 im Bereich der Ausnehmungen 37 axial zur Schleifscheibe 21 hin zurückgedrängt. Dieses axiale Ausweichen der Nocken 65 ist möglich, weil der Rastring 51 durch den Verbindungssteg 53 elastisch nachgiebig mit dem Haltering 49 verbunden ist. Sobald die Schutzhaube 27 um einige Winkelgrade bezüglich ihrer Aufschiebestellung am Kragenteil 25 verdreht wird, rastet der Nocken 65 in der nächstliegenden Vertiefung 41 ein und hält die Schutzhaube 27 drehfest am Kopf 9 fest. Die axiale Befestigung ist, wie bereits vorgehend beschrieben, durch die in der Nut 33 mit geringem Spiel geführten Laschen 55 gewährleistet. Die Schutzhaube 27 wird durch die vom Rastring 51 ausgehende Ver-spannung in der Nut 33 vibrationsfrei gehalten.
Damit der freiliegende, nicht von der Schutzhaube 27 überdeckte Abschnitt der Schleifscheibe 21 stets und werkzeugfrei der jeweiligen Arbeit ange-passt werden kann, presst die Bedienungsperson die sich über dem konischen Abschnitt 45 der Schutzhaube 27 liegende Lasche 63 von oben gegen den kegelförmigen Abschnitt 45 der Schutzhaube 27 und bringt damit den oder die Nocken 65 ausser Eingriff mit den Erhebungen 43. Die Bedienungsperson kann die Schutzhaube 27 nun beliebig drehen. Nach dem Freigeben der Lasche 63 rastet der oder die Nocken 65 in der nächstliegenden Vertiefung 41 ein und hält die Schutzhaube 27 unlösbar am Kopf 9 des Winkeischleifers 3 fest.
Eine unbeabsichtigte Berührung durch Unachtsamkeit oder durch Ausgleiten des die Lasche 63 betätigenden Fingers ist ausgeschlossen, da die Lasche 63 wegen ihrer festen Verbindung mit der Schutzhaube 27 nie über den freiliegenden Bereich der Schleifscheibe 21 zu liegen kommen kann.
Claims (1)
- Patentansprüche1. Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine mit einem Befestigungselement, das in bajonettartigen Eingriff mit dem Kragenteil am Kopf der Werkzeugmaschine bringbar ist, wobei der Halteteil der Schutzhaube am Kragenteil verdreh- und verriegelbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Kragenteil (25) eine Nut (33) mit mindestens zwei bis zum Grund der Nut (33) reichenden, die Nut (33) axial teilweise freilegenden radialen Aussparungen (37) und im Bereich des Überganges vom Kragenteil (25) zum Kopf (9) Rastmittel (39, 41) angebracht sind, und dass an der Schutzhaube (27) eine kreisförmige Öffnung (61) mit mindestens zwei radial nach innen ragenden, den Aussparungen (37) am Kragenteil (25) entsprechend ausgebildeten Laschen (55) und mindestens ein zum Eingriff in die Rastmittel (39, 41) bestimmter, federelastisch mit der Schutzhaube (27) verbundener Nocken (65) angeordnet sind.2. Schutzhaubenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (55) an einem mit der Schutzhaube (27) verbundenen Haltering (49) angeordnet sind.3. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (65) an einem mit der Schutzhaube (27) verbundenen Rastring (51 ) angebracht ist.510152025303540455055606535CH 682 732 A54. Schutzhaubenanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastring (51) und der Haltering (49) federelastisch miteinander verbunden sind.5. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastring (51) und der Haltering (49) in einem diagonal gegenüber dem Nocken (65) liegenden Bereich (53) miteinander verbunden sind.6. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Rastring (51) im Bereich des Nockens (65) eine Grifflasche (63) angebracht ist.7. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (65) durch eine Zieh- oder Scheroperation aus dem Material des Rastringes (51 ) erzeugt ist.8. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Haltering (49) und dem Rastring (51) ein O-Ring (59) eingesetzt ist, dessen Innendurchmesser kleiner ist als die Durchmesseröffnungen der Ringe (49, 51).9. Schutzhaubenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel aus Erhebungen (43) und Vertiefungen (41) bestehen.10. Schutzhaubenanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (41 ) ausserhalb der Ausnehmungen (37) V-förmig ausgebildet sind.51015202530354045505560654
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH61691A CH682732A5 (de) | 1991-02-28 | 1991-02-28 | Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH61691A CH682732A5 (de) | 1991-02-28 | 1991-02-28 | Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH682732A5 true CH682732A5 (de) | 1993-11-15 |
Family
ID=4191152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH61691A CH682732A5 (de) | 1991-02-28 | 1991-02-28 | Schutzhaubenanordnung an einer Werkzeugmaschine. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH682732A5 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN1079314C (zh) * | 1995-08-19 | 2002-02-20 | 罗伯特-博希股份公司 | 弯把手提砂轮机防护罩 |
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| WO2007144219A1 (de) * | 2006-06-14 | 2007-12-21 | Robert Bosch Gmbh | Schutzhauben-befestigungsvorrichtung |
-
1991
- 1991-02-28 CH CH61691A patent/CH682732A5/de not_active IP Right Cessation
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