CH682876A5 - Einachsmotorfahrzeug. - Google Patents
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Description
1
CH 682 876 A5
2
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Einachsmotorfahrzeug, insbesondere ein Mähfahrzeug, mit einem Antrieb für die beiden Räder sowie für ein Arbeitsgerät und weiters mit Einrichtungen zum Entkuppeln der einzelnen Räder vom Antrieb bzw. zum Abbremsen derselben, bestehend aus jeweils einem Stellzylinder und einem an diesen angeschlossenen Arbeitszylinder, durch welchen die zugeordnete Kupp-lungs- bzw. Bremseinrichtung betätigbar ist.
Durch derartige Einrichtungen können die Räder des Fahrzeuges einzeln angetrieben oder gebremst werden, wodurch die Bewegungsrichtung des Fahrzeuges steuerbar ist.
Aus der DE-PS 3 307 536 ist eine Einrichtung zum Lösen und Bremsen der einzelnen Räder eines Einachsmotorfahrzeuges bekannt, bei welcher ausserhalb des die Antriebswelle umgebenden Gehäuses ein Arbeitszylinder vorgesehen ist, durch welchen über einen Schwenkhebel die Kupplungsbzw. Bremseinrichtung betätigbar ist. Diese Einrichtung ist insofern nachteilig, da sie einen grossen technischen Aufwand bedingt und da durch den Arbeitszylinder der Abfluss des Mähgutes behindert wird.
Es ist weiters eine derartige Einrichtung bekannt, bei welcher sich der Arbeitszylinder innerhalb des die Antriebswelle umschliessenden Gehäuses befindet. Hierdurch werden zwar die Schwierigkeiten in bezug auf den Abfluss des Mähgutes vermieden. Da jedoch der Arbeitszylinder gleichfalls mittels eines Gelenkhebels mit der Kupplungs bzw. Bremseinrichtung verbunden ist, ist dessen ungeachtet ein grosser technischer Aufwand und damit verbunden eine vergrösserte Störungsanfälligkeit bedingt.
Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, durch welche die den bekannten Einrichtungen anhaftenden Nachteile vermieden werden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Arbeitszylinder als die Antriebswelle umgebender Ringzylinder ausgebildet ist, durch welchen der bewegliche Teil der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung achsial verschiebbar ist.
Vorzugsweise ist ein Zylinderteil innerhalb des die Antriebswelle umschliessenden Gehäuses fest angeordnet und ist der als Kolben wirkende andere Zylinderteil über ein Lager mit dem beweglichen Teil der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung verbunden. Dabei kann der bewegliche Teil durch den Arbeitszylinder entgegen der Wirkung einer Druckfeder verschiebbar sein.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Einachsmotorfahrzeug mit einer erfin-dungsgemässen Einrichtung in Draufsicht und
Fig. 2 das Detail A der Fig. 1 in gegenüber dieser vergrösserter Darstellung.
Das in Fig.1 dargestellte Einachsmotorfahrzeug weist einen Fahrzeugrahmen 1 und einen Antriebsmotor 2 auf, von welchem über ein Getriebe 3,
zwei Kupplungs- und Bremseinrichtungen 4 und Antriebswellen 6 die beiden Fahrzeugräder 7 einzeln antreibbar bzw. abbremsbar sind. Innerhalb des die Antriebswelle 6 umgebenden Gehäuses 61 befindet sich ein Arbeitszylinder 5, der von einem zugeordneten Stellzylinder 9 über eine Leitung 8 beaufschlagbar ist. Der Stellzylinder 9 ist mittels eines Handhebels 10 steuerbar.
Vom Fahrzeugrahmen 1 ist ein Mähwerkzeug 11 getragen, welches gleichfalls vom Motor 2 her antreibbar ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, besteht jede Kupp-lungs- und Bremseinrichtung 4 aus einem feststehenden Kupplungskörper 41, welcher auf die Abtriebswelle 31 des Getriebes 3 aufgekeilt ist und gegenüber dieser unverschiebbar ist. Diesem ersten Kupplungskörper 41 ist ein zweiter Kupplungskörper 42 zugeordnet, welcher mit der Antriebswelle 6 für das zugeordnete Rad 7 verdrehbar ist, jedoch entgegen der Wirkung einer die Welle 6 umgebenden Druckfeder 62 achsial verschiebbar ist. Der zweite Kupplungskörper 42 ist mit einem Kupplungsbelag 43, mit welchem er am ersten Kupplungskörper 41 zur Anlage gebracht werden kann, und mit einem Bremsbelag 44, mit welchem er an das die Welle 6 umgebende Gehäuse 61 zur Anlage gebracht werden kann, ausgebildet.
Zwischen dem Gehäuse 61 und der Welle 6 befindet sich ein Arbeitszylinder, welcher durch einen ersten, im Gehäuse 61 fest angeordneten Hohlzylinder 51 und einem diesem gegenüber verschiebbaren zweiten Hohlzylinder 52, welcher die Funktion des Zylinderkolbens erfüllt, gebildet ist. Der Arbeitszylinder ist über die Leitung 8, welche vom Stelizylinder 9 her mit Druckmedium beaufschlagbar ist, steuerbar. Die Stellbewegung des Zylinderkolbens 52 ist über ein Lager 53 auf einen rohrförmi-gen Ansatz 45 des zweiten Kupplungsteiles 42 übertragbar.
Sobald der Arbeitszylinder 5 vom Stelizylinder 9 mit Druckmedium beaufschlagt wird, wird der Zylinderkolben 52 entgegen der Wirkung der Druckfeder 62 verschoben, wodurch die beiden Kupplungsteile 41, 42 voneinander gelöst werden. Hierdurch wird der Antrieb für das betreffende Rad 7 abgestellt. Sobald durch weitere achsiale Verschiebung der zweite Kupplungskörper 42 so weit verstellt wird, dass dessen Bremsbelag 44 an der Innenseite des Gehäuses 61 zur Anlage kommt, wird die durch das Verfahren des Fahrzeuges über das Rad 7 bewirkte Verdrehung der Welle 6 behindert, wodurch das Rad 7 gebremst wird. Die Rückverstellung des Zylinderkolbens 52 wird durch die Druckfeder 62 bewirkt.
Jedem Rad 7 ist ein eigener Arbeitszylinder 5 zugeordnet, welcher vom jeweiligen Stellzylinder 9 her beaufschlagbar ist.
Durch diese Ausbildung ist eine in ihrem Aufbau sehr einfache Brems- und Kupplungseinrichtung geschaffen, welche infolge dieses einfachen Aufbaues sehr wenig störungsanfällig ist.
Claims (4)
1. Einachsmotorfahrzeug, insbesondere Mähfahr-
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zeug, mit einem Antrieb für die beiden Räder sowie für ein Arbeitsgerät und weiters mit Einrichtungen zum Entkuppeln der einzelnen Räder vom Antrieb bzw. zum Abbremsen derselben, bestehend aus jeweils einem Stellzylinder und einem an diesen angeschlossenen Arbeitszylinder, durch welchen die zugeordnete Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung betätigbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitszylinder (5) als die Antriebswelle (6) umgebender Ringzylinder ausgebildet ist, durch welchen der bewegliche Teil (42) der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung (4) achsial verschiebbar ist.
2. Fahrzeug nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zylinderteil (51) innerhalb des die Antriebswelle (6) umschliessenden Gehäuses (61) fest angeordnet ist und dass der als Kolben wirkende andere Zylinderteil (52) über ein Lager (53) mit dem beweglichen Teil (42) der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung (4) verbunden ist.
3. Fahrzeug nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (42) der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung (4) mit einem rohrförmigen Ansatz (45) ausgebildet ist, mit welchem das Lager (53) verbunden ist.
4. Fahrzeug nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil (42) der Kupplungs- bzw. Bremseinrichtung (4) durch den Arbeitszylinder (5) entgegen der Wirkung einer Druckfeder (62) verschiebbar ist.
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