CH682897A5 - Farbband-Kassette für eine Schreibmaschine oder dgl. - Google Patents

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CH682897A5
CH682897A5 CH3224/90A CH322490A CH682897A5 CH 682897 A5 CH682897 A5 CH 682897A5 CH 3224/90 A CH3224/90 A CH 3224/90A CH 322490 A CH322490 A CH 322490A CH 682897 A5 CH682897 A5 CH 682897A5
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Switzerland
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housing
unwinding
spring
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ribbon cassette
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Application number
CH3224/90A
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English (en)
Inventor
Werner Haczek
Original Assignee
Triumph Adler Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J33/00Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
    • B41J33/14Ribbon-feed devices or mechanisms
    • B41J33/52Braking devices therefor

Landscapes

  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

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CH 682 897 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Farbband-Kassette nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Durch die bei derartigen Kassetten vorgesehene bewegliche Lagerung des Abwickel-Spuienkerns soll erreicht werden, dass nicht ein Raumbedarf entsprechend dem doppelten Durchmesser der Abwickelspule erforderlich ist, sondern dass die Drehachse der Abwickelspule mit abnehmendem Spulendurchmesser sich der Gehäusewand weiter nähern kann, so dass der Raum für die im Durchmesser zunehmende Aufwickelspule grösser wird.
Weiterhin ist es bekannt, bei derartigen Farbband-Kassetten eine Bremsfeder für die Abwickelspule vorzusehen, um zu verhindern, dass durch Erschütterungen im Betrieb oder beim Transport ein Undefinierter Abwickelvorgang stattfindet, und um andererseits eine definierte Bandspannung aufrecht zu erhalten.
Um auch bei abnehmendem Durchmesser der Abwickelspule die Bandspannung konstant zu halten, muss die Bremskraft im Laufe des Schreibbetriebes, d.h. mit zunehmenden Farbbandverbrauch abnehmen.
Um dies zu erreichen, ist es z.B. aus dem DE-GM 8 909 019 bekannt, die Feder im Bereich der Anlage an dem Abwickelspuienkern aufgerauht bzw. abrasiv auszubilden, so dass der Abwickel-Spulenkern durch die Feder während des Betriebs abgeschliffen wird und damit der effektive Durchmesser reduziert wird, womit auch eine progressiv abnehmende Bremswirkung einhergeht.
Aus der DE-PS 2 552 154 ist es bekannt, an der Abwickelspule anliegende, sich radial über das Farbband erstreckende Bremselemente vorzusehen, welche auf das abgewickelte Farbband eine Reibungsbremskraft ausüben, wobei die wirksame Reibfläche dieser Bremselemente sich in radialer Richtung verändert, so dass sich auch die Bremskraft in Abhängigkeit von dem noch vorhandenen Farbbandvorrat bzw. dem Durchmesser der Abwik-kelspule ändert.
Beide vorbekannten Lösungen haben den Nachteil, dass die Reibungskräfte zwar in der Tendenz richtig verändert werden, dass aber eine definierte Einstellung der Bandspannung unabhängig von äusseren Gegebenheiten, wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit und dergleichen, nicht hinreichend sichergestellt ist.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei einer Farbband-Kassette der eingangs genannten Art in konstruktiv einfacher Weise sicherzustellen, dass eine konstante Farbbandspannung während des gesamten Betriebes erzielt wird, und zwar auch dann, wenn der Spulenkern der Abwickelspule sich relativ zum Gehäuse der Farbband-Kassette verlagert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch eine auf die Federschenkel einwirkende, ge-häuseseitige Spreizführungsanordnung, derart, dass die Federschenkel mit zunehmender Abwicklung und entsprechender Verlagerung der Abwickelspule im Gehäuse unter Reduktion der Bremskraft zunehmend aufgespreizt werden.
Auf diese Weise macht man sich die Relativverlagerung der Spulen, welche an sich eine konstante Einstellung der Bandspannung gerade problematisch macht, zunutze, um eine proportionale und definierte Bremskraftreduktion zu erzeugen. Dabei kann der Verlauf der Bremskraftreduktion durch die Formgebung der Spreizführungsanordnung sehr einfach und genau vorgegeben werden.
Unter dem Begriff Spreizführungsanordnung wird dabei sowohl ein Element verstanden, das die Schenkel der Bremsfeder entgegen der Federkraft aufweitet, z.B. ein keilförmiges Element an dessen Aussenflächen die Schenkel der Bremsfeder angreifen, als auch ein Element, das die Bremsfeder in ihrer Ausgangsstellung unter einer definierten Vorspannung hält und mit der Verlagerung ein Aufweiten in Richtung der Federkraft zulässt, z.B. eine Keilnut, an deren Innenflächen die Federschenkel der vorgespannten Bremsfeder angreifen.
Wesentlich an der erfindungsgemässen Lösung ist hinsichtlich der Ausgestaltung der Spreizführungsanordnung also, dass durch die Verlagerung des Abwickel-Spulenkernes in der Kassette relativ zu dieser die Bremskraft mit zunehmender Abwicklung reduziert wird. Bei überkreuzten Federschenkeln können beispielsweise auch die äusseren Enden der Federschenkel aufeinander zu bewegt werden, wobei trotzdem die innenliegenden Teile der Federschenkel aufgespreizt werden und die Bremskraft reduziert wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Federschenkel abgekröpfte Enden aufweisen, die an der Spreizführungsanordnung angreifen. Auf diese Weise lässt sich besonders leicht eine definierte Nockenführung erreichen, wobei die abgekröpften Enden praktisch als Abtastnocken wirken.
Günstigerweise ist die Spreizführungsanordnung durch ein mit dem Gehäuse verbundenes Keilelement gebildet. Das Keilelement kann beispielsweise an der Seitenwand oder am Boden oder Deckel des Gehäuses angespritzt sein, d.h. es bedingt keinerlei zusätzlichen Montageaufwand. Dabei ist der Begriff Keilelement im allgemeinen Sinn des Wortes zu verstehen, d.h. die Führungsflächen müssen nicht notwendigerweise linear verlaufen, sondern können zur Erzielung eines definierten Bremskraftverlaufes auch gebogen sein.
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass seitlich des Keilelements Führungselemente angeordnet sind, wobei die abgekröpften Enden der Federschenkel zwischen dem Keilelement und je einem Führungselement gleitend angeordnet sind. Durch die Führungselemente wird also sichergestellt, dass die Federenden auch tatsächlich an dem Keilelement entlanggeführt werden. Ausserdem können diese Führungselemente bei der Montage als Montagehilfe dienen.
Bei einer alternativen Ausführungsforrn ist vorgesehen, dass die Spreizführungsanordnung durch gehäuseseitige Keilnuten gebildet ist, in welche abgekröpfte Enden der Federschenkel eingreifen. Diese Keilnuten können durch eine einzige Keilausneh-mung oder aber auch durch zwei gesonderte Nuten im engeren Sinn des Wortes gebildet sein. Auch
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hierbei ist wieder eine gekrümmte Ausbildung der Führungswände der Nuten denkbar.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemässen Farbband-Kassette und
Fig. 2 einen horizontalen Schnitt durch die Spreizführungsanordnung.
In Fig. 1 ist eine Farbband-Kassette teilweise perspektivisch dargestellt, wie sie z.B. in den eingangs genannten Druckschriften näher dargestellt und beschrieben ist. Sie umfasst ein Gehäuse 1, welches eine Seitenwand 2, einen Deckel 3, der zur Veranschaulichung transparent gezeichnet ist, und einen Boden 4 umfasst.
In dem Gehäuse 1 ist eine Abwickelspule 5, gebildet durch ein Farbband 6 mit einem Abwickelspulenkern 7 um eine Drehachse 8 drehbar gelagert. Das Lager 9, welches nur schematisch dargestellt ist, ist auf einem Steg 10 angeordnet, welcher in dem Gehäuse 1 in Richtung des Pfeils 11 in Abhängigkeit vom Füllzustand der Abwickelspule 5 verschiebbar gelagert ist.
In einer Nut 12 des Abwickelspulenkerns 7 ist eine Umschlingungsbremsfeder 13 angeordnet, welche, wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, zwei Federschenkel 14, 15 mit abgekröpften Enden 16, 17 aufweist. Die beiden Federschenkel 14, 15 sind über einen kreissegmentförmigen Abschnitt 18 miteinander verbunden, welcher in der Nut 12 des Spulenkerns 7 über einen Winkel von nahezu 360° verläuft.
Die abgekröpften Enden 16, 17 der Feder 13 liegen einer Spreizführungsanordnung 19 in Form eines an der Gehäusewand 2 angespritzten Keils 20 mit seitlichen Keilflächen 21, 22 an. Die Keilflächen 21, 22, welche in Berührung mit den Federenden 16, 17 stehen, dienen als Nockenführungsflächen, wenn die Abwickelspule 5 zusammen mit dem Steg 10 in Richtung des Pfeils 11 und dementsprechend auch die Federenden 16, 17 in Richtung des Pfeils 11, d.h. in der Zeichnung nach rechts bewegt werden. Mit zunehmender Bewegung in Richtung des Pfeils 11 nimmt der Abstand der Führungsfiächen 21, 22 zu, so dass auch die Federenden 16, 17 einen grösseren Abstand voneinander einnehmen und die Feder 13 unter Reduktion der Bremskraft aufgespreizt wird.
Dementsprechend lässt sich durch die erfin-dungsgemässe Anordnung genau das angestrebte Ziel erreichen, die Bremskraft mit zunehmendem Abwickeln des Farbbandes von der Abwickelspule 5, d.h. bei zunehmender Bewegung auf die Gehäusewand 2 in Richtung des Pfeils 11 zu, zu reduzieren.
Zur Erzielung einer Montagevereinfachung und sicheren Lagerung der Enden 16, 17 können beiderseits des Keilelements 20 Führungselemente 23, 24 vorgesehen sein, welche stegartig ausgebildet sind und ebenfalls an die Gehäuseseitenwand 2 angespritzt sein können.

Claims (5)

Patentansprüche
1. Farbband-Kassette für eine Schreibmaschine od.dgl., umfassend ein Gehäuse, einen in dem Gehäuse drehbar gelagerten Abwickelspulenkern, auf den eine Abwickel-Farbbandspule aufgewickelt ist, sowie einen in dem Gehäuse ebenfalls drehbar gelagerten Aufwickelspulenkern, wobei der Abwickelspulenkern in dem Gehäuse senkrecht zu seiner Drehachse beweglich gelagert ist und sich mit zunehmender Abwicklung verlagert, und wobei eine Umschlingungsbremsfeder umfassend zwei Schenkel und einen diese Schenkel verbindenden und den Abwickelspulenkern umschlingenden kreissegmentförmigen Abschnitt vorgesehen ist, gekennzeichnet durch eine auf die Federschenkel (14, 15) einwirkende, gehäuseseitige Spreizführungsanordnung (19), derart, dass die Federschenkel mit zunehmender Abwicklung und entsprechender Verlagerung der Abwickelspule (5) im Gehäuse (1) unter Reduktion der Bremskraft zunehmend aufgespreizt werden.
2. Farbband-Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federschenkel (14, 15) abgekröpfte Enden (16, 17) aufweisen, die an der Spreizführungsanordnung (19) angreifen.
3. Farbband-Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizführungsanordnung durch ein mit dem Gehäuse (1) verbundenes Keilelement (20) gebildet ist.
4. Farbband-Kassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich des Keilelements (19) Führungselemente (23, 24) angeordnet sind, wobei die abgekröpften Enden (16, 17) der Federschenkel (14, 15) zwischen dem Keilelement (19) und den Führungselementen (23, 24) gleitend angeordnet sind.
5. Farbband-Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spreizführungsanordnung durch gehäuseseitige Keilnuten gebildet ist, in welche abgekröpfte Enden (16, 17) der Federschenkel (14, 15) eingreifen.
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FR (1) FR2656833B1 (de)
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