CH682913A5 - Verfahren und Vorrichtung zum Vorbereiten zu spleissender Fadenenden. - Google Patents
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorbereiten zweier Fadenenden, die mittels pneumatischen Spieissens in einer Spieissvorrichtung miteinander verbunden werden sollen, durch pneumatisches Auflösen der Fadendrehung in einer Vorbereitungsdüse, wobei die Fäden in den Spieisskopf der Spieissvorrichtung so eingelegt werden, dass die vorzubereitenden Fadenenden in entgegengesetzten Richtungen zueinander aus dem Spieisskanal des Spieisskopfs herausragen, die Fadenenden jeweils straff gehalten werden, dass die aus dem Spieisskanal herausragenden Fadenenden durch Abtrennen der Endteile auf eine für den Spleissvor-gang erforderliche Länge gekürzt werden und dazu die Fadenenden zwischen dem Punkt, wo sie jeweils gehalten werden und dem Spieisskopf geschnitten werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Das Aussehen und die Qualität einer Spieissverbindung hängt im wesentlichen von der Vorbereitung der Fadenenden ab. Erst bei einer optimalen Vorbereitung der Fadenenden ergeben sich Fadenverbindungen, deren Aussehen und Festigkeit sich nicht im wesentlichen von dem übrigen Faden unterscheiden. Aus diesem Grund wird der Vorbereitung der Fadenenden besondere Beachtung geschenkt.
Aus dem Stand der Technik ist das pneumatische Auflösen der Fadendrehung in einer Vorbereitungsdüse bekannt. Dazu wird das Fadenende in ein Röhrchen eingesaugt und mittels auf das Fadenende gerichteter Druckluft die Fadendrehung beseitigt und lose Fasern weggeblasen, so dass ein sogenanntes aufgelöstes Fadenende mit möglichst vielen parallelliegenden Fasern erhalten wird, die mit den Fasern des anderen Fadenendes pneumatisch gespleisst werden.
Eine optimale Spieissverbindung wird erst dann erreicht, wenn die Fadenenden in einer Form und in einer Länge vorbereitet werden, die auf die jeweiligen Garnparameter abgestimmt sind. Aus diesem Grund sind Vorbereitungsdüsen zum pneumatischen Auflösen der Fadendrehung bekannt, die durch Ein- beziehungsweise Ausschrauben in Axialrichtung verschiebbar sind. Vorbereitungsdüsen dieser Art sind aus der DE-PS 3 211 038 bekannt. Erfolgt die Umstellung auf eine andere Garnpartie, ist auch eine Neueinstellung der Vorbereitungsdüsen erforderlich. Dazu müssen alle für die Neueinstellung vorgesehenen Spieisseinrichtungen einer Maschine durch Hineindrehen oder Herausdrehen der Vorbereitungsdüsen um dieselbe Länge neu eingestellt werden.
Je nach dem, in welcher Länge die zylinderförmigen Hülsen aus der Fadenspleissvorrichtung herausragen, wird ein mehr oder weniger langes Fadenende vorbereitet. Da die Vorbereitungsdüsen kurz oberhalb des Spieisskopfs angeordnet sind, wird zunächst das an der Ansaugöffnung der Vorbereitungsdüse vorbeilaufende Fadenstück ergriffen und als Schlaufe in die Vorbereitungsdüse eingesaugt. Das Einsaugen wird in der Regel durch das Einblasen der Druckluft bewirkt, die zur Auflösung der Fadendrehung auf das Fadenende gerichtet wird. Trifft der Druckluftstrahl, der die Fadendrehung auflösen soll, aber zunächst auf die angesaugte Fadenschlaufe, werden die Fasern in den noch nicht aufgelösten Teil des Fadenendes hineingeblasen, so dass die Gefahr besteht, dass eine ungleichmässige Auflösung des Fadenendes erfolgt. Die Stelle des Fadenendes, auf die der auflösende Druckluftstrahl zuerst aufgetroffen ist, kann dadurch dünner werden als der übrige Faserverband, insbesondere im Bereich der angesaugten Schlaufen. Eine Gefahr der Beeinträchtigung der Festigkeit der Spieissverbindung sowie deren Aussehen sind dadurch gegeben.
Das Einsaugen der Fadenenden in die Vorbereitungsdüsen kann über Schlaufenzieher gesteuert werden, die die vorbereiteten Fadenenden in den Spieisskanal einziehen. Da sich die Schlaufenzieher vom Fadenende aus gesehen jeweils hinter dem Spieisskopfs befinden, müssen die Fäden im Spieisskanal aneinander vorbeirutschen. Bei Fäden mit nicht glatter Oberfläche, also haarigen, rauhen und flauschigen Garnen besteht die Gefahr, dass sich die Fasern, die von den Fadenoberflächen abstehen, beim Vorbeiwandern aneinander verhaken. Dadurch entstehen erhöhte Reibungskräfte, die ein ungehindertes Ansaugen der Fadenenden verhindern. Das kann dazu führen, dass in die Fadenen-denvorbereitungsdüsen jeweils unterschiedliche Fadenlängen eingesaugt und dadurch unterschiedliche Fadenlängen vorbereitet werden. Werden die vorbereiteten Fadenenden dann für den Spieissvorgang aus den Vorbereitungsdüsen heraus in den Spleiss-kanal gezogen, kann es vorkommen, dass die beiden Fadenenden in unterschiedlicher Länge aufgelöst sind. Ein dann durchgeführter Spieissvorgang kann zu einer ungleichmässigen Spieissverbindung führen.
Es ist deshalb Aufgabe dieser Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens vorzuschlagen, mit der eine optimale Auflösung der Fadenenden zur Vorbereitung auf das pneumatische Spleissen erreicht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt für das Verfahren erfindungsgemäss mit Hilfe der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1, für die Vorrichtung erfindungsgemäss mit Hilfe der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 8.
Im Gegensatz zum Stand der Technik erfolgt das Ansaugen des Fadenendes in die Vorbereitungsdüse nicht mehr über eine angesaugte Fadenschlaufe. Zu diesem Zweck ist die Ansaugöffnung der Vorbereitungsdüse direkt an dem Schneidwerkzeug angeordnet und die Ansaugöffnung auf die Stelle des Fadens gerichtet, an der er durchgeschnitten wird. Wenn das Schneidwerkzeug in Betrieb genommen wird, liegt gleichzeitig an der Ansaugöffnung der Vorbereitungsdüse eine Saugströmung an. Wie eine solche Saugströmung in der Vorbereitungsdüse erzeugt wird, ist aus dem Stand der Technik bekannt. Wird nun der Faden durchgeschnitten, wird sein vorzubereitendes Ende sofort von der Saugströmung erfasst und mit der Schnittfläche voran in die Vorbereitungsdüse mit vorgebbarer Geschwindigkeit eingesaugt. Der besondere Vorteil der Erfindung
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liegt darin, dass die Vorbereitung des Fadenendes, das pneumatische Auflösen der Fadendrehung, von der Schnittfläche aus beginnend fortschreitet, so wie das Fadenende in die Vorbereitungsdüse hineingesaugt wird. Alle losen Fasern werden direkt von der Saugströmung erfasst und wegtransportiert. Sie können sich nicht mehr, wie beim herkömmlichen Vorbereiten, von einer Schlaufe aus an dem noch nicht vorbereiteten Fadenende stauen und zur Behinderung des Auflösevorgangs führen. Die Auflösung des Fadenendes erfolgt nur auf der Länge, auf der es in die Vorbereitungsdüse eingesaugt und dem auflösenden Luftstrom ausgesetzt wird.
Während die Fadenenden in die Vorbereitungsdüsen eingesaugt werden, wird die Lage der Fäden im Spieisskanal nicht verändert. Sie bleiben vom Zeitpunkt des Einlegens in den Spleisskanal ab während des Vorbereitungsvorgangs ortsfest im Spleisskanal liegen. Dadurch wird vermieden, dass die beiden Fadenenden beim Einsaugen in die Vorbereitungsdüsen aneinander vorbeiwandern müssen und sich dabei gegenseitig behindern. Das könnte zum Einsaugen unterschiedlicher Fadenlängen führen.
Durch Vorgabe der einsaugbaren Länge kann die zum Spleissen vorzubereitende Fadenlänge optimal auf die Garnparameter abgestimmt werden. Die Dauer und die Intensität der Luftströmung, die auf das vorzubereitende Fadenende einwirkt, kann ebenfalls auf die Garnparameter abgestimmt werden. Bei der Vorbereitung der Fadenenden nach dem Stand der Technik sind unnötig hohe Drücke erforderlich, da die Fadenenden über eine Schlaufe in die Vorbereitungsdüsen eingesaugt und aus dieser Schlaufe heraus aufgelöst werden. Werden die Fadenenden von ihrer Schnittfläche beginnend eingesaugt und aufgelöst, reicht ein wesentlich geringerer Druck aus. Während beispielsweise bei einem normalgedrehten Baumwollgarn von etwa 10 Nm nach den herkömmlichen Verfahren etwa 6 bis 7 bar erforderlich sind, sind bei der Vorbereitung nach dem erfinderischen Verfahren nur 2,5 bis 3 bar erforderlich. Bei niedrigeren Drücken der vorbereitenden Druckluft erfolgt eine wesentlich schonendere, bessere und gleichmässigere Auflösung der Fadenenden.
Das Einsaugen des vorzubereitenden Fadenendes in die Vorbereitungsdüse lässt sich wie folgt bewerkstelligen:
Vor dem Abschneiden der Endteile der Fadenenden sind die Vorbereitungsdüsen jeweils in einer Position direkt unterhalb der Schneidwerkzeuge, zwischen Schneidwerkzeug und Spieisskopf, angeordnet. Die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen sind den Schneidwerkzeugen jeweils zugewandt. Bereits vor dem Abtrennen der Endteile liegt eine Saugströmung an den Ansaugöffnungen an. Dadurch wird erreicht, dass nach dem Abtrennen der Endteile die Fadenenden mit ihrer Schnittfläche voran in die Vorbereitungsdüsen angesaugt werden. Es ist vorteilhaft, wenn das Vorbereiten für die beiden zu spleissenden Fadenenden gleichzeitig abläuft. Die folgenden Verfahrensschritte können dadurch von einer gemeinsamen Vorrichtung gleichzeitig durchgeführt werden. Die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen werden in einer vorgebbaren Geschwindigkeit auf den Spieisskopf zubewegt, wobei sie in etwa die Wegstrecke durchmessen, die zuvor von den straff gehaltenen Fadenenden zwischen Schneidwerkzeugen und Spieisskopf eingenommen wurde. Die vorzubereitenden Fadenenden wandern durch die Saugströmung angesaugt immer tiefer in die Vorbereitungsdüsen hinein und werden gleichzeitig durch die eingeblasene Druckluft von ihrer Fadendrehung befreit. Die Bewegung der Vorbereitungsdüsen kann dann angehalten werden, wenn die jeweils optimale Fadenlänge zur Vorbereitung der Fadenenden eingesaugt worden ist. Ist die Fadenendenvorbereitung abgeschlossen, können die vorbereiteten Fadenenden in bekannter Weise durch Schlaufenzieher in den Spleisskanal des Spieisskopfs hineingezogen werden. Dort erfolgt dann die Verbindung durch den pneumatischen Spieissvorgang.
Die Bewegung der Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen kann nach zwei Verfahrensvarianten verwirklicht werden.
Die erste Verfahrensvariante besteht darin, dass die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen aus ihrer Position unterhalb der Schneidwerkzeuge in Richtung auf den Spieisskopf geschwenkt werden. Die Drehpunkte der Vorbereitungsdüsen liegen jeweils zwischen dem Schneidwerkzeug und dem Spieisskopf. Sie können aber auch jeweils in Höhe der Ober- beziehungsweise Unterkante des Spieisskopfes liegen. Bei der Drehbewegung einer Ansaugöffnung aus der Position unterhalb des Schneidwerkzeugs in Richtung auf den Spieisskopf hin wird das vorzubereitende Fadenende mit zunehmender Schwenkbewegung weiter in die Vorbereitungsdüse hineingesaugt. Die Schwenkbewegung der Vorbereitungsdüse kann dann angehalten werden, wenn eine optimale Fadenlänge zur Vorbereitung in die Vorbereitungsdüse eingesaugt worden ist.
Die Vorbereitungsdüsen dürfen während der Fadenendenvorbereitung nur so weit geschwenkt werden, wie sich die entgegengesetzt gerichteten Komponenten der Bewegungen von Ansaugöffnung und Faden noch nicht umkehren. Während des Einsaugens eines Fadenendes in eine Vorbereitungsdüse bewegen sich Faden und Ansaugöffnung gegeneinander. Während des Schwenkens der Vorbereitungsdüsen in Richtung auf den Spieisskopf dürfen die Wege der Ansaugöffnungen, sie sind in der Regel kreisbogenförmig, den jeweiligen Weg des Fadens nicht ein zweites Mal schneiden, den er zwischen Spieisskopf und Schneidwerkzeug vor der Vorbereitung eingenommen hat. Wäre der Fadenweg eine Sekante des Weges der Ansaugöffnung, würde ab dem Schnittpunkt, wo die Sekante den Kreisbogen verlässt, bei einer weiteren Schwenkbewegung über diesen Punkt hinaus Faden aus der Vorbereitungsdüse herausgezogen. Dasselbe würde eintreten, wenn die Ansaugdüse über den Punkt der maximalen Annäherung zwischen Fadenweg und Weg der Ansaugöffnung hinausgeschwenkt würde. Es besteht die Gefahr, dass beim Herausziehen des Fadens aus der Vorbereitungsdüse während der Vorbereitung ein ungleichmässig vorbereitetes Fadenende entsteht.
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Die zweite Verfahrensvariante besteht darin, dass die Vorbereitungsdüsen aus ihrer Ansaugposition unterhalb der Schneidwerkzeuge so in Richtung auf den Spieisskopf verschoben werden, dass die Ansaugöffnungen im wesentlichen den jeweiligen Verläufen der zuvor straff gehaltenen Fadenenden folgen. Bei dieser Bewegung wandert ebenfalls das vorzubereitende Fadenende bei zunehmender Annäherung der Vorbereitungsdüse an den Spleiss-kopf in die Vorbereitungsdüse hinein. Auch bei dieser Verfahrensvariante wird das Fadenende mit seiner Schnittfläche zuerst in die Vorbereitungsdüse eingesaugt und dort dem die Fadendrehung auflösenden Luftstrom ausgesetzt, wobei das Fadenende von seiner Schnittfläche ausgehend aufgelöst wird. Die Auflösung der Fadendrehung schreitet mit zunehmendem Einsaugen des Fadenendes fort. Die Verschiebung der Vorbereitungsdüse kann jeweils so weit vorgenommen werden, bis dass eine für die Vorbereitung des Fadenendes optimale Länge eingesaugt worden ist.
In einer Weiterbildung des Verfahrens sind die Vorbereitungsdüsen nach Beendigung der Vorbereitung der Fadenenden so weit geschwenkt oder verschoben worden, dass die Ansaugöffnungen jeweils direkt oberhalb beziehungsweise unterhalb des Spieisskopfs stehen, dem jeweiligen Ende des Spleisskanals zugewandt. Die Saugströmung liegt weiterhin an den Ansaugöffnungen an, während die vorbereiteten Fadenenden aus den Vorbereitungsdüsen heraus und in den Spleisskanal hineingezogen werden und der Spieissvorgang durchgeführt wird. Wenn die Fadenenden nach der Vorbereitung weiterhin angesaugt werden, ist es möglich, selbst schwierig zu handhabende Fäden, beispielsweise dünne, leichte Fäden oder zum Kringeln neigende Fäden, sicher in den Spleisskanal einzubringen und zu spleissen. Die Fadenenden können stets kontrolliert geführt werden.
Eine weitere Variante des Verfahrens besteht darin, dass vor dem Abschneiden der Endteile mit den verbleibenden Fadenenden, die aus dem Spieisskopf ragen, jeweils zwischen den Schneidwerkzeugen und dem Spieisskopf eine Schlaufe gezogen wird und dass jede Schlaufe eine Fadenlänge enthält, die der für das Spleissen vorzubereitenden Fadenlänge entspricht. Nach dem Abschneiden der Endteile werden die Schlaufen so aufgelöst, dass die vorzubereitenden Fadenenden mit ihrer Schnittfläche voran in der vorzubereitenden Fadenlänge in die jeweiligen Vorbereitungsdüsen hineingesaugt werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel verbleiben die beiden Vorbereitungsdüsen ortsfest. Sie sind direkt unterhalb der Schneidwerkzeuge, also zwischen Schneidwerkzeug und dem Spieisskopf, angeordnet und ihre Ansaugöffnungen sind jeweils auf die Stelle der Fäden gerichtet, an denen sie durchtrennt werden. Zwischen den Schneidwerkzeugen und dem Spieisskopf befindet sich jeweils ein Schlaufenzieher, der nach Ergreifen des Fadenendes dieses senkrecht oder nahezu senkrecht aus seiner Bahn zieht, die das Fadenende zwischen dem Schneidwerkzeug und dem Spleiss-kopf einnimmt. Während das Endteil des Fadens abgetrennt wird und gleichzeitig an der Ansaugöffnung der Vorbereitungsdüse eine Saugströmung anliegt, wird der Schlaufenzieher so bewegt, dass sich die Fadenschlaufe lockert und das vorzubereitende Fadenende mit seiner Schnittfläche voran in die Vorbereitungsdüse hineingesaugt wird. Dabei löst sich die Fadenschlaufe auf. Diese Verfahrensvariante ermöglicht eine kompakte Bauweise der Spieissvorrichtung, da der Abstand zwischen Schneidwerkzeug und Spieisskopf theoretisch bis auf die Dicke des Schlaufenziehers reduziert werden kann. Da der Schlaufenzieher senkrecht oder in etwa senkrecht zum Fadenverlauf betätigt wird, benötigt er nur wenig Raum.
Wenn die zu spleissenden Fadenenden genügend vorbereitet sind, treten die aus dem Stand der Technik bereits bekannten Schlaufenzieher in Aktion, die die vorbereiteten Fadenenden aus den Vorbereitungsdüsen in den Spleisskanal des Spieisskopfs hineinziehen. Diese Schlaufenzieher sind nicht identisch mit den Schlaufenziehern nach dem letzten Ausführungsbeispiel. Sie sind jeweils auf der dem vorbereiteten Fadenende entgegengesetzten Seite des Spieisskopfs im Fadenweg angeordnet. Liegen die vorbereiteten Fadenenden im Spleisskanal im Spieisskopf nebeneinander, können sie mit dem aus dem Stand der Technik bekannten Spieissverfahren verbunden werden.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Spulmaschine mit einer Spieissvorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäs-sen Verfahrens.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit schwenkbaren Vorbereitungsdüsen,
die Fig. 5, 6 und 7 ein Ausführungsbeispiel mit verschiebbaren Vorbereitungsdüsen, wobei in Fig. 2 beziehungsweise Fig. 5 die Situation nach dem Einlegen der Fäden in die Spieissvorrichtung, in
Fig. 3 beziehungsweise Fig. 6 der Zeitpunkt direkt nach dem Abschneiden der Endteile der Fadenenden und in
Fig. 4 beziehungsweise 7 die Endstellung der Vorbereitungsdüsen dargestellt ist.
Die Fig. 8, 9 und 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel mit Schlaufenzieher, wobei in Fig. 8 die Situation nach dem Einlegen der Fäden, in
Fig. 9 der Zeitpunkt direkt nach dem Abschneiden der Endteile der Fadenenden bei jeweils gebildeten Schlaufen und in
Fig. 10 die Endstellung der Schlaufenzieher dargestellt ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist mit 1 eine Spulmaschine bezeichnet. Von dieser Spulmaschine ist eine der Spulstellen 2 mit ihren wichtigsten Merkmalen dargestellt. Es sind nur die Merkmale dargestellt, die zur Erläuterung und zum Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Von einer in Ablaufposition stehenden Ablaufspule 3 wird ein Faden 4 abgezogen und verläuft über einen Ballonbrecher 5, eine Fadenöse 6 zum Fadenspanner 7. Zwischen dem Fadenspanner 7 und dem Fadenwächter 9 ist eine Spieissvorrichtung 8 angeordnet. Während des Aufspulens des Fadens
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nimmt der Faden den mit 4' bezeichneten Verlauf ein. Dem Fadenwächter 9 ist eine Fadenschere 10 zugeordnet, die den Faden unterbricht, wenn der Fadenwächter 9 eine Abweichung von einer vorgegebenen Norm feststellt. Fadenwächter 9 und Fadenschere 10 ist gegebenenfalls ein Paraffineur 11 nachgeschaltet. Von da verläuft der Faden über das Führungblech 12 auf die Nuttrommel 13, die gleichzeitig die Kreuzspule 14 antreibt und den Faden in kreuzförmigen Lagen auf diese Kreuzspule ablegt. Die Kreuzspule 14 wird von dem Spulenhalter 15 getragen.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel soll der Fadenlauf zwischen Ablaufspule 3 und Kreuzspule 14 unterbrochen sein. Eine solche Unterbrechung des Fadenlaufs tritt immer dann ein, wenn der Faden gebrochen ist, ein Ablaufspulenwechsel vollzogen worden ist oder eine fertiggewickelte Kreuzspule gewechselt worden ist. Die Verbindung der Faden-enden von der Kreuzspule 14 beziehungsweise der neu eingespannten Hülse mit der Fadenreserve und dem Fadenende von der Ablaufspule erfolgt in der Spieissvorrichtung 8. Um den Fadenlauf während des normalen Spulbetriebs nicht zu stören, ist die Spieissvorrichtung 8 zum Fadenlauf 4' zurückgesetzt. Zur Herstellung einer Fadenverbindung müssen deshalb die Fadenenden in die Spleissvorrich-tung 8 eingelegt werden. Dazu ist für den Oberfaden eine Schwenkdüse 16 mit einem Saugschlitz 17 vorgesehen. Zum Abspulen des Oberfadens von der Kreuzspule 14 schwenkt die Schwenkdüse 16 um ihr Drehgelenk 18 in die Position 16', die gestrichelt dargestellt ist. In dieser Position befindet sich der Saugschlitz in der Position 17', nahe vor der Oberfläche der Kreuzspule 14. Von der gegen die Wickelrichtung angetriebenen Kreuzspule 14 wird das Fadenende durch den Saugschlitz angesaugt. Darauf schwenkt die Schwenkdüse 16 in ihre Ausgangsstellung zurück. Das angesaugte Fadenende, der Oberfaden 40, wird dabei auf einem Kreisbogen 19 geführt und dabei sowohl in das Führungsblech 12, den Paraffineur 11, die Fadenschere 10, den Fadenwächter 9 und in die Spieissvorrichtung 8 eingelegt.
Der Unterfaden 4u wird von einem Saugrohr 20 unterhalb des Fadenspanners 7 angesaugt. Dazu schwenkt das Saugrohr 20 aus seiner hier eingezeichneten Ruhestellung um das Drehgelenk 22 in die Position 20'. Die Ansaugöffnung 21 steht dann in der Stellung 21' vor dem Faden und saugt diesen aus dem sich öffnenden Fadenspanner an und schwenkt um das Drehgelenk 22 im Kreisbogen 23 in ihre Ausgangsstellung zurück. Dabei wird der Unterfaden 4u in den geöffneten Fadenspanner und in die Spieissvorrichtung 8 eingelegt.
Die Vorbereitung der Fadenenden für den aus dem Stand der Technik bekannten Spieissvorgang wird anhand folgender Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die in den Fig. 2 bis 10 dargestellten Spieissvorrichtungen sind ist bis auf die erfinderischen Merkmale aus dem Stand der Technik bekannt. In den dargestellten Ausführungen entsprechen sie den an den Spulmaschinen AUTOCONER der Firma SCHLAFHORST eingesetzten Spleissvorrichtun-
gen. Die vorliegenden Darstellungen entsprechen weitgehend den im Bedienungshandbuch der Maschine wiedergegebenen. In den vorliegenden Ausführungsbeispielen sind nur die Teile der Spieissvorrichtungen dargestellt, welche zum unbedingten Verständnis der Erfindung erforderlich sind.
Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Spieissvorrichtung 8 mit schwenkbaren Vorbereitungsdüsen. Es ist die Situation dargestellt, wie sie nach dem Einlegen des Ober- und des Unterfadens in die Spieissvorrichtung herrscht.
Die Schwenkdüse 16 ist in ihre Ausgangsstellung zurückgekehrt. Mit dem Saugschlitz 17 hat sie den angesaugten Oberfaden 40 in die Spleissvorrich-tung 8 eingelegt. Ebenso ist das Saugrohr 20 in seine Ausgangsstellung zurückgekehrt und hat den in ihrer Ansaugöffnung 21 gehaltenen Unterfaden 4u ebenfalls in die Spieissvorrichtung 8 eingelegt.
Die Fäden liegen nebeneinander im Spleisskanal 26 des Spieisskopfs 25. Fadenleitbleche 27 oberhalb des Spieisskopfs 25 sowie 28 und 29 am Spieisskopf, unterhalb des Spleisskanals 26, sorgen dafür, dass die Fäden zur Vorbereitung und zum Spleissen den vorgesehenen Einrichtungen entsprechend zugeordnet werden. Durch die Fadenleitbleche 27 und 29 wird der Oberfaden in eine Fadenklemme 30, in den Spleisskanal 26 und in eine darunter befindliche Schere 32 als Schneidwerkzeug eingelegt. Durch die Faden leitbleche 28 und 29 wird der Unterfaden 4u in eine Fadenklemme 34, in den Spleisskanal 26 und in eine Schere 36 als Schneidwerkzeug eingelegt. Die Fadenklemmen und die Scheren sind zum Zeitpunkt des Einlegens der Fäden noch geöffnet.
Fanghaken, Schlaufenzieher, Zubringer sowie der Deckel zum Verschliessen des Fadenspleisskanals sind in diesen und in den nachfolgenden Ausführungsbeispielen der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt. Da sie bereits bekannt und nur für den Spieissvorgang von Wichtigkeit sind, der auf die Vorbereitung der Fadenenden folgt, kann auf ihre Darstellung und auf die Beschreibung ihrer Wirkungsweise verzichtet werden.
Die Vorbereitungsdüsen 38 und 45 zur Vorbereitung der Fadenenden für den Spieissvorgang sind schwenkbar angeordnet. Die Vorbereitungsdüse 38 für den Oberfaden 4o ist mit ihrer Ansaugöffnung
39 auf den Punkt der Schere 32 gerichtet, an der der Oberfaden durchgetrennt wird. Die Vorbereitungsdüse 38 ist in einem Drehgelenk 40 gelagert, das zwi sehen dem Spieisskopf 25 und der Schere 32, versetzt zum Fadenlauf, liegt. Das Drehgelenk
40 wird von einem Lager 41 an der Spleissvorrich-tung 8 getragen. Zum Verschwenken der Vorbereitungsdüse greift an sie im Lager 41 ein Betätigungshebel 42 an. In die Vorbereitungsdüse 38 mündet kurz unterhalb der Ansaugöffnung 39 eine Blasdüse 43. Über eine hier nicht dargestellte Zuleitung wird Druckluft in die Vorbereitungsdüse einge-blasen, um die Fadenenden durch ein an der Ansaugöffnung entstehenden Unterdruck anzusaugen, von ihrer Fadendrehung zu befreien und sie damit durch das sogenannte Auflösen für den Spieissvorgang vorzubereiten. Von dem Lager 41 wird auch die Saugleitung 44 getragen. Sie dient
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zum Absaugen der Fasern beim Vorbereiten der Fadenenden. Die Saugleitung 44 kann an eine hier nicht dargestellte Unterdruckquelle der Maschine angeschlossen sein. Dann herrscht, unabhängig von der eingeblasenen Druckluft, eine Saugströmung in der Vorbereitungsdüse.
Einen gleichgearteten Aufbau weist die Anordnung der Vorbereitungsdüse 45 für den Unterfaden 4u auf. Auch hier ist die Ansaugöffnung 46 der Vorbereitungsdüse auf die Stelle der Schere 36 gerichtet, an der der Faden durchgetrennt wird. Die Vorbereitungsdüse 45 ist um das Drehgelenk 47 schwenkbar, das von dem Lager 48 getragen wird. Ein Betätigungshebel 49 greift in diesem Lager an die Vorbereitungsdüse 45 an. Mit diesem Hebel wird die Düse verschwenkt. In die Vorbereitungsdüse 45 mündet kurz unterhalb der Ansaugöffnung 46 eine Blasdüse 50 ein, in die, wie bei der vorhergehenden Vorbereitungsdüse, ebenfalls Druckluft ein-geblasen werden kann, um die vorzubereitenden Fadenenden anzusaugen und sie von ihrer Fadendrehung zu befreien und aufzulösen. Zum Ansaugen des Fadenendes kann auch über die Saugleitung 51, die vom Lager 48 getragen wird, an die Vorbereitungsdüse 45 ein Unterdruck angelegt werden, der von einer externen Unterdruckquelle erzeugt wird, so dass an der Ansaugöffnung 46, unabhängig von der eingeblasenen Druckluft, eine Saugströmung entsteht. Die Betätigungshebel 42 und 49 werden von einer hier nicht näher dargestellten und erläuterten Betätigungsvorrichtung betätigt. Die Ausführung einer gesteuerten Schwenkbewegung ist aus dem Stand der Technik bekannt und braucht deshalb an dieser Stelle nicht näher erläutert zu werden. Die Steuerung der Schwenkbewegung kann über eine hier nicht dargestellte Steuereinrichtung erfolgen, mit der auch die übrigen Betätigungshebel sowie die übrigen Aggregate der Spieissvorrichtung betätigt werden.
in Fig. 3 ist der auf den in Fig. 2 dargestellten Verfahrensschritt folgende dargestellt. Zunächst werden die Fadenklemmen 30 und 34 über die Betätigungshebel 31 beziehungsweise 35 geschlossen und in die Positionen 34' und 36' gebracht. Dadurch werden der Oberfaden 4o und der Unterfaden 4u jeweils festgeklemmt. Durch die an Schwenkdüse 16 und Saugrohr 20 noch anliegenden Saugströmungen werden die Fäden sowie die Fadenenden straffgehalten. Nun werden die Scheren 32 und 36 über die Betätigungshebel 33 beziehungsweise 37 gleichzeitig betätigt. Das Endteil 40' des Oberfadens, das in dem Saugschlitz 17 der Schwenkdüse 16 steckt, wird abgeschnitten und als Abfall abgesaugt. Ebenso wird das Endteil 4u' des Unterfadens, das von dem Saugrohr 20 angesaugt worden war, abgeschnitten und ebenfalls als Abfall abgesaugt. An Oberfaden und Unterfaden entstehen somit neue Fadenenden. Da in den Vorbereitungsdüsen 38 und 45 ein Unterdruck erzeugt wird und die Ansaugöffnungen 39 beziehungsweise 46 direkt auf die Stellen gerichtet sind, an der die jeweiligen Fäden durchgetrennt werden, werden die neu entstandenen Fadenenden direkt von den Ansaugöffnungen angesaugt.
Das Ansaugen der neu entstandenen Fadenenden erfolgt dergestalt, dass das Fadenende des
Oberfadens 40 mit seiner Schnittfläche 4ox voran in die Vorbereitungsdüse 38 eingesaugt wird. Das neu entstandene Fadenende des Unterfadens 4u wird mit seiner Schnittfläche 4ux voran in die Vorbereitungsdüse 45 eingesaugt. In Abhängigkeit von den Schneidewerkzeugen werden nach deren Betätigung, also nach dem Schnitt der Fäden, der Betätigungshebel 42 für die Vorbereitungsdüse 38 und der Betätigungshebel 49 für die Vorbereitungsdüse 45 gleichzeitig so betätigt, dass die Vorbereitungsdüsen beide in Richtung auf den Spieisskopf 25 hin geschwenkt werden. Gleichzeitig wird durch die Blasdüsen 43 in der Vorbereitungsdüse 38 sowie durch die Blasdüse 50 in der Vorbereitungsdüse 45 Druckluft eingeblasen, um die in die Vorbereitungsdüsen aufgrund des anliegenden Unterdrucks und der Schwenkbewegung immer tiefer hineingesaugten Fadenenden von der Schnittfläche 4ox beziehungsweise 4ux beginnend aufzulösen. Durch das Auflösen von der Schnittfläche aus erfolgt ein gleichmässiges Aufdrehen und lose Fasern werden weggeblasen beziehungsweise abgesaugt, so dass sie den Aufiösevorgang nicht behindern.
Bei dem erfindungsgemässen Verfahren verbleiben die Fadenenden nach dem Schneiden vor dem Eintritt in die Vorbereitungsdüsen, während ihres Eintritts in die Vorbereitungsdüsen und während des gesamten Vorbereitungsvorgangs ortsfest im Spleisskanal liegen. Dadurch wird verhindert, dass die beiden Fadenenden aneinander vorbeirutschen müssen, sich verhaken und somit unterschiedliche Fadenlängen in die jeweiligen Vorbereitungsdüsen eingesaugt werden. Die Fadenenden werden stets in übereinstimmender Länge von der Schnittfläche beginnend vorbereitet. Es wird damit eine optimale und gleichmässige Auflösung der Fadenenden gewährleistet.
In Fig. 4 ist der Zeitpunkt des Verfahrens dargestellt, an dem die Vorbereitung der Fadenenden abgeschlossen ist. Die Vorbereitungsdüsen 38 und 45 sind in die jeweilige Endstellung 38' beziehungsweise 45' geschwenkt. Der Schwenkwinkel der Vorbereitungsdüsen, die Geschwindigkeit des Schwenkens und die Intensität der durch die Blasdüsen eingeblasenen Luft kann auf die jeweiligen Garnparameter abgestimmt werden. Der Schwenkwinkel bestimmt die Länge des Fadenendes, das aufgelost werden soli. Durch das Schwenken der Vorbereitungsdüsen kann somit vorbestimmt werden, wie weit die Fadenenden jeweils eingesaugt werden und damit auch aufgelöst werden. Die Einstellung des Schwenkwinkels der Vorbereitungsdüsen ist hier nicht näher dargestellt. Der Schwenkwinkel der Vorbereitungsdüsen 38 beziehungsweise 45 bestimmt sich danach, wie weit der jeweilige Betätigungshebel 42 beziehungsweise 49 von der jeweiligen Betätigungsvorrichtung in Pfeilrichtung nach links beziehungsweise nach rechts gezogen wird. Das Anbringen verstellbarer mechanischer Anschläge zur Begrenzung des Schwenkwegs der Vorbereitungsdüsen ist denkbar.
Wenn die Vorbereitung der Fadenenden abgeschlossen ist, wird die Zufuhr von Druckluft in die Blasdüsen abgestellt. Hier nicht dargestellte Schlaufenzieher oberhalb und unterhalb des Spieisskopfs
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ziehen jeweils das jenseits des Spieisskopfs liegende vorbereitete Fadenende so in den Spleisskanal, dass die Fadenenden nebeneinander liegen. Dann erfolgt der Spieissvorgang.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5, 6 und 7 zeigt eine Spieissvorrichtung mit verschiebbaren Vorbereitungsdüsen. Mit dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel übereinstimmende Merkmale sind mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
In Fig. 5 ist der Zeitpunkt dargestellt, an dem von der Schwenkdüse 16 der Oberfaden 4o und von dem Saugrohr 20 der Unterfaden 4u in den Spleisskanal 26 im Spieisskopf 25 der Spieissvorrichtung 8 eingelegt worden sind. Die Fadenklemmen 30 und 34 sowie die Scheren 32 und 36 sind noch geöffnet.
Die Vorbereitungsdüse 55 für den Oberfaden und 62 für den Unterfaden sind verschiebbar zwischen den Scheren 32 beziehungsweise 36 und dem Spieisskopf 25 angeordnet.
Die Vorbereitungsdüse 55 ist mit ihrer Ansaugöffnung 56 auf die Stelle des Oberfadens 4o gerichtet, an der der Oberfaden 4o durch die Schere 32 geschnitten wird. Die Vorbereitungsdüse 55 ist an einem Hubelement 57 befestigt, das zwei Druckluftanschlüsse 58a und 58b für die Hin- und Herbewegung eines darin befindlichen Kolbens und damit der daran angeschlossen Vorbereitungsdüse aufweist. Die Vorbereitungsdüse 55 wird in einer Führungsschiene 59 geführt, wobei die Bewegungsrichtung parallel zum Verlauf des Oberfadens verläuft. Die Vorbereitungsdüse weist eine Blasdüse 60 auf, durch die Druckluft zum Ansaugen der Fadenenden und zur Auflösung der Fadendrehung des angesaugten Fadenendes während der Vorbereitung ein-geblasen wird. An das Ende der Vorbereitungsdüse schliesst sich eine Saugleitung 61 an, die im vorliegenden Fall flexibel ist. In ihr werden die bei der Vorbereitung anfallenden Fasern abtransportiert.
Den gleichen Aufbau wie die Vorbereitungsdüse 55 weist auch die Vorbereitungsdüse 62 für den Unterfaden 4u auf. Auch sie ist mit ihrer Ansaugöffnung 63 auf die Stelle des Unterfadens 4u gerichtet, an der die Schere 36 den Unterfaden durchtrennt. Die Vorbereitungsdüse 62 wird von einem Hubelement 64 getragen, das die Druckluftanschlüsse 65a und 65b für die vorgesehene Auf-und Abbewegung in der Führungsschiene 66 aufweist. Eine Blasdüse 67 dient der Zuleitung der Druckluft zum Ansaugen und zur Vorbereitung der Fadenenden. Die flexible Saugleitung 68 führt die bei der Vorbereitung anfallenden Fasern ab.
In Fig. 6 ist der Zeitpunkt dargestellt, an dem die Fadenklemmen und die Fadenscheren betätigt worden sind. Über den Betätigungshebel 31 ist die Fadenklemme 30 für den Oberfaden 40 in die Stellung 30' geschwenkt worden und klemmt nun den Oberfaden ein. Gleichzeitig ist über den Betätigungshebel 33 die Schere 32 in die Stellung 32' gebracht worden und hat das Endteil 40' abgeschnitten, das durch den Saugschlitz 17 der Schwenkdüse 16 abgesaugt wird. Die Fadenklemme 34 ist durch den Betätigungshebel 35 in die Stellung 34' gebracht worden und klemmt somit den Unterfaden 4u. Die Schere 36 wurde durch den Betätigungshebel 37 geschlossen und in die Position 36' gebracht, wodurch das Endteil 4u' des Unterfadens abgeschnitten wurde. Es wird durch die Ansaugöffnung 21 des Saugrohrs 20 abgesaugt. Nach dem Schneiden des Oberfadens wird das Fadenende mit seiner Schnittfläche 4ox voran in die Vorbereitungsdüse 55 eingesaugt. Das Fadenende des Unterfadens wird mit seiner Schnittfläche 4ux voran durch die Ansaugöffnung 63 in die Vorbereitungsdüse 62 eingesaugt.
Jetzt werden die Hubelemente 57 und 64 betätigt. Dazu wird über die Druckluftanschlüsse 58a beziehungsweise 65a Druckluft auf die Kolben in den Zylindern der jeweiligen Hubelementen gegeben. Dadurch bewegen sich die Vorbereitungsdüsen 55 und 62 durch die jeweiligen Führungsschienen 59 und 66 geführt in Richtung auf den Spleiss-kopf 25. Die Ansaugöffnungen 56 beziehungsweise 63 folgen dabei im wesentlichen dem Verlauf, den zuvor die Fäden jeweils eingenommen haben. Gleichzeitig wird durch die Blasdüsen 60 beziehungsweise 67 in die jeweiligen Vorbereitungsdüsen Druckluft zur Auflösung der Fadendrehung ein-geblasen. Über die Saugleitungen 61 beziehungsweise 68 werden Fasern, die aus dem Faserverband herausgelöst werden, abtransportiert. In dem Masse, in dem sich die Vorbereitungsdüsen 55 und 62 in Richtung auf den Spieisskopf 25 zubewegen, werden die Fadenenden mit ihren Schnittflächen voran, der Oberfaden mit seiner Schnittfläche 4ox in die Vorbereitungsdüse 55 und der Unterfaden mit seiner Schnittfläche 4ux in die Vorbereitungsdüse 62, eingesaugt. Dadurch werden sie von der Schnittfläche beginnende für den Spieissvorgang vorbereitet. Die Länge des Fadenendes, die der Vorbereitung ausgesetzt wird, hängt davon ab, wie weit sich die Vorbereitungsdüsen auf den Spleiss-kopf hinbewegen. Durch eine Steuerung der Druckluftzufuhr zu den Druckluftanschlüssen 58a beziehungsweise 65a kann der Weg bestimmt werden, den die Vorbereitungsdüsen zurücklegen und dadurch die Länge, die von den Fadenenden vorbereitet wird.
Ist die optimale Fadenlänge vorbereitet, wird die Zufuhr der Druckluft zu den Druckluftanschlüssen 58a beziehungsweise 65a und zu den Blasdüsen 60 beziehungsweise 67 gestoppt. Die Vorbereitungsdüsen bleiben in der dann erreichten Position stehen. Das ist in Fig. 7 dargestellt. Die Vorbereitungsdüse 55 nimmt die Position 55' ein und die Ansaugdüse 56 ist in der Position 56'. Die Vorbereitungsdüse 62 ist in der Position 62' und die Ansaugdüse 63 in der Endstellung 63' angelangt.
In aus dem Stand der Technik bekannter Weise werden jetzt die vorbereiteten Fadenenden von hier nicht dargestellten Schlaufenziehern aus den Vorbereitungsdüsen heraus in den Spleisskanal hineingezogen. Wenn die beiden vorbereiteten Fadenenden im Spleisskanal nebeneinanderliegen, wird der Spieissvorgang eingeleitet.
Darauf können die Druckluftanschlüsse 58b beziehungsweise 65b mit Druckluft beaufschlagt werden, um die Hubelemente 57 beziehungsweise 64 zu betätigen und die Vorbereitungsdüsen 55 beziehungsweise 62 in ihre Ausgangsstellung zurückzubringen.
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Die Hubelemente können statt pneumatisch auch hydraulisch betätigt werden. Ausserdem sind auch noch andere Betätigungselemente vorstellbar, beispielsweise elektromechanische Antriebe oder Steli-motore.
Während des gesamten Vorbereitungsvorgangs der Fadenenden bleiben diese ortsfest im Spleisskanal 26 des Spieisskopfs 25 liegen. Während des Einsaugens in die Vorbereitungsdüsen bewegen sich die Fadenenden nicht aneinander vorbei.
Bei der Erläuterung der vorhergehenden Ausführungsbeispiele wurde die Situation nicht dargestellt, in der die Vorbereitungsdüsen nach Beendigung der Vorbereitung der Fadenenden eine solche Lage einnehmen, dass die Ansaugöffnungen jeweils direkt oberhalb beziehungsweise unterhalb des Spieisskopfs stehen, dem jeweiligen Ende des Spleisskanais zugewandt. Wie bereits dargelegt, ist es bei einer solchen Stellung der Vorbereitungsdüsen möglich, selbst schwierig zu handhabende Fäden sicher in den Spleisskanal einzubringen und zu spleissen.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 8, 9 und 10 zeigt eine starre Anordnung der Vorbereitungsdüsen und jeweils einen Schlaufenzieher zwischen den Vorbereitungsdüsen und dem Spieisskopf. Die mit dem vorhergehenden Ausführungsbeispielen übereinstimmenden Merkmale sind mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
In Fig. 8 ist der Zustand zu dem Zeitpunkt dargestellt, an dem durch die Schwenkdüse 16 der Oberfaden 40 und mittels des Saugrohrs 20 der Unterfaden 4u in den Spleisskanal 26 im Spieisskopf 25 der Spieissvorrichtung 8 eingelegt worden sind. Die Fadenklemmen 30 und 34 sowie die Scheren 32 und 36 sind jeweils noch geöffnet. Oberhalb der Schere 32, in Richtung auf den Spieisskopf 25 gesehen, ist eine Vorbereitungsdüse 70 ortsfest angeordnet. Ihre Ansaugöffnung 71 ist auf die Stelle des Oberfadens 40 gerichtet, an der der Faden durch die Schere 32 geschnitten wird. Die Vorbereitungsdüse 70 weist eine Blasdüse 72 auf, durch die während des Ansaugens und des Auflösens der Fadenenden Druckluft eingeblasen wird. Aus dem Faserverband herausgelöste Fasern werden über die Saugleitung 73 abgeführt. Die Saugleitung 73 kann auch mit einer hier nicht dargestellten Unterdruckquelle verbunden sein, wodurch an der Ansaugöffnung 71, unabhängig vom Einblasen der Druckluft, ein Saugstrom herrscht.
Direkt unterhalb der Schere 36, in Richtung auf den Spieisskopf 25 gesehen, ist eine Vorbereitungsdüse 78 angeordnet, die mit ihrer Ansaugöffnung 79 auf die Stelle des Unterfadens 4u gerichtet ist, an der er von der Schere 36 durchschnitten wird. Auch diese Vorbereitungsdüse weist eine Blasdüse 80 auf, durch welche Druckluft zum Ansaugen und zur Vorbereitung der Fadenenden eingeblasen wird. Die Saugleitung 81 kann ebenfalls an einer hier nicht dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen sein. Die Unterdruckquelle sorgt dann, unabhängig von der Druckluft, für eine Saugströmung an der Ansaugöffnung 79 und für einen Abtransport der während der Vorbereitung aus den Fadenenden herausgelösten Fasern über die Saugleitung 81.
Zwischen der Schere 32 und dem Spieisskopf 25 sowie zwischen der Schere 36 und dem Spleiss-kopf ist jeweils ein Schlaufenzieher 74 beziehungsweise 82 angeordnet. Der Schlaufenzieher 74 besteht aus einem Hubzylinder 75 mit Druckluftanschlüssen 76a und 76b. Der Schlaufenzieher 82 besteht aus einem Hubzylinder 83 mit Druckluftanschlüssen 84a und 84b. Je nachdem, welcher der Druckluftanschlüsse mit Druckluft beaufschlagt wird, bewegt sich innerhalb des Hubzylinders ein Kolben hin beziehungsweise her. Der Kolben ist hier nicht dargestellt, da Hubzylinder Stand der Technik sind. Aus dem Hubzylinder 75 ragt ein Zughaken 77 heraus und aus dem Hubzylinder 83 ein Zughaken 85.
Da die Vorbereitungsdüsen 70 beziehungsweise 78 ortsfest verbleiben, wird über die Schlaufenzieher dafür gesorgt, dass die für die Vorbereitung optimale Fadenlänge in die Vorbereitungsdüsen eingesaugt und dort vorbereitet wird.
Dazu wird, wie in Fig. 9 dargestellt, zunächst eine Schlaufe in jedem Fadenende gebildet, indem der Zughaken 77 in die Position 77' und der Zughaken 85 in die Position 85' gezogen wird. Dazu werden die Druckluftanschlüsse 76a beziehungsweise 84a mit Druckluft beaufschlagt. Der Oberfaden bildet eine Fadenschlaufe 4os und der Unterfaden eine Fadenschlaufe 4us. Mindestens von dem Zeitpunkt an, wo die Fadenenden in dem Spleisskanal 25 eingelegt worden sind, verbleiben sie ortsfest im Spleisskanal. Sie bewegen sich während der Vorbereitung nicht aneinander vorbei.
In Fig. 9 ist die Schere 32 betätigt worden und in der Position 32'. Das Endteil 4o' des Oberfadens ist abgetrennt worden und wird durch den Saugschlitz 17 der Schwenkdüse 16 abgesaugt. Aufgrund der an der Ansaugöffnung 71 anliegenden Saugströmung wird das Fadenende des Oberfadens mit seiner Schnittfläche 4ox voran in die Vorbereitungsdüse 70 eingesaugt.
Auch die Schere 36 ist betätigt worden und in der Stellung 36'. Das Endteil 4u' des Unterfadens wird über das Saugrohr 20 abgesaugt. Das Fadenende wird mit seiner Schnittfläche 4ux voran in die Vorbereitungsdüse 78 eingesaugt, da an der Ansaugöffnung 79 ebenfalls eine Saugströmung anliegt.
In dem Augenblick, in dem die Endteile der Fadenenden abgeschnitten worden sind und die Fadenenden mit ihren Schnittflächen voran in die Ansaugöffnungen eintreten, werden die Schlaufenzieher betätigt. Der Schlaufenzieher 74 wird aus seiner Position 74' in seine Grundstellung so weit zurückgefahren, dass ein für die Vorbereitung optimales Fadenstück des Oberfadens in die Vorbereitungsdüse 70 eingesaugt wird. Dazu wird durch den Druckluftanschluss 76b Druckluft in den Hubzylinder 75 eingeblasen. Während die Schlaufe 4os des Oberfadens aufgelöst wird, wird gleichzeitig durch die Blasdüse 72 Druckluft zur Vorbereitung des Fadenendes des Oberfadens von seiner Schnittfläche 4ox ausgehend eingeblasen.
Nach dem gleichen Verfahren wird das Fadenende des Unterfadens vorbereitet. Hier wird der Hubzylinder 83 betätigt, indem der Druckluftanschluss 84b mit Druckluft beaufschlagt wird. Dadurch
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Während der Fadenendenvorbereitung verbleiben die Fäden ortsfest im Spleisskanal des Spieisskopfs. Wenn die Vorbereitung der Fadenenden abgeschlossen ist, wird die Druckluft an den Blasdüsen abgeschaltet und die vorbereiteten Fadenenden werden durch hier nicht dargestellte Schlaufenzieher in den Spleisskanal eingezogen, bis dass sie nebeneinanderliegen. Dann wird in bekannter Weise der Spieissvorgang durchgeführt.
Die Betätigung der Schlaufenzieher kann auch statt mit Druckluft beaufschlagter Hubzylinder mit hydraulischen Hubzylindern, mittels elektromechani-scher Antriebe oder Stellmotoren durchgeführt werden.
Bei Spieissvorrichtungen, die nur eine begrenzte vertikale Ausdehnung einnehmen können, ist zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens mit Hilfe von Schlaufenziehern eine sehr kompakte Bauweise möglich. Die Vorbereitungsdüsen können dadurch sehr nahe am Spieisskopf angeordnet werden.
Wenn die Fadenendenvorbereitung nach dem erfindungsgemässen Verfahren erfolgt ist, wird die Spieissverbindung hergestellt und der Faden in den Verlauf zurückgebracht, den er beim Umspulen einnimmt und wie er in der Fig. 1 mit 4' bezeichnet ist.
Claims (11)
1. Verfahren zum Vorbereiten zweier Fadenenden, die mittels pneumatischen Spieissens in einer Spieissvorrichtung miteinander verbunden werden sollen, durch pneumatisches Auflösen der Fadendrehung in einer Vorbereitungsdüse, wobei die Fäden in den Spieisskopf der Spieissvorrichtung so eingelegt werden, dass die vorzubereitenden Fadenenden in entgegengesetzten Richtungen zueinander aus dem Spleisskanal des Spieisskopfs herausragen, die Fadenenden jeweils straff gehalten werden, dass die aus dem Spleisskanal herausragenden Fadenenden durch Abschneiden der Endteile auf eine für den Spieissvorgang erforderliche Länge gekürzt werden, wobei die Fadenenden zwischen dem Punkt, wo sie jeweils gehalten werden und dem Spieisskopf geschnitten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Lage der Fäden vom Zeitpunkt des Einlegens in den Spleisskanal bis zur Beendigung des pneumatischen Auflösens im Spleisskanal zueinander und zum Spleisskanal nicht verändert wird, dass die vorzubereitenden Fadenenden mit ihrer Schnittfläche voran in die jeweiligen Vorbereitungsdüsen mit vorgebbarer Geschwindigkeit hineingesaugt wird, dass an den Fadenenden während des Hineinsaugens die Fadendrehung von den Schnittflächen beginnend mittels Druckluft pneumatisch aufgelöst werden, dass die Fadenenden so weit eingesaugt werden, dass eine auf die jeweiligen Garnparameter optimal abgestimmte Fadenlänge für das Spleissen vorbereitet wird, wobei das nicht aufzulösende Teil des Fadens ortsfest im Spleisskanal verbleibt, und dass die Dauer und die Intensität der Vorbereitung der Fadenenden ebenfalls auf die Garnparameter abgestimmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abschneiden der Endteile der Fadenenden die Vorbereitungsdüsen in einer Position direkt unterhalb der Schneidwerkzeuge, jeweils zwischen Schneidwerkzeug und Spieisskopf, angeordnet sind, dass die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen den Schneidwerkzeugen zugewandt sind, dass vor dem Abschneiden der Endteile eine Saugströmung an den Ansaugöffnungen angelegt wird, dass nach dem Abschneiden der Endteile und dem Ansaugen des vorzubereitenden Fadenendes die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen auf den Spieisskopf zubewegt werden, dass dabei die Fadenenden aufgrund der Bewegung der Vorbereitungsdüsen mit ihrer Schnittfläche voran in diese eingesaugt werden und dass die Bewegung der Vorbereitungsdüsen angehalten wird, wenn die jeweils optimale Fadenlänge zur Vorbereitung der Fadenenden eingesaugt worden ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnungen der Vorbereitungsdüsen aus ihrer Position unterhalb der Schneidwerkzeuge in Richtung auf den Spieisskopf geschwenkt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitungsdüsen während der Vorbereitung der Fadenenden nur so weit geschwenkt werden, wie sich die entgegengesetzt gerichteten Komponenten der Bewegungen von Ansaugöffnung und Faden noch nicht umkehren.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitungsdüsen aus der Ausgangsposition unterhalb der Schneidwerkzeuge so in Richtung auf den Spieisskopf verschoben werden, dass die Ansaugöffnungen im wesentlichen den jeweiligen Verläufen der zuvor straffgehaltenen Fadenenden folgen.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitungsdüsen nach Beendigung der Vorbereitung der Fadenenden eine solche Lage einnehmen, dass die Ansaugöffnungen jeweils direkt oberhalb beziehungsweise unterhalb des Spieisskopfes stehen, dem jeweiligen Ende des Spleisskanals zugewandt, dass die Saugströmung weiterhin an den Ansaugöffnungen anliegt, während die vorbereiteten Fadenenden aus den Vorbereitungsdüsen heraus in den Spleisskanal hineingezogen werden und dass dann der Spieissvorgang durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abschneiden der Endteile jeweils zwischen den Schneidwerkzeugen und dem Spieisskopf mit den aus dem Spieisskopf ragenden freien Fadenenden eine Schlaufe gezogen wird,
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dass jede Schlaufe eine Fadenlänge enthält, die der für das Spleissen vorzubereitenden Fadenlänge entspricht und dass nach dem Abschneiden der Endteile die Schlaufen so aufgelöst werden, dass die vorzubereitenden Fadenenden mit ihrer Schnittfläche voran in der vorzubereitenden Fadenlänge in die jeweiligen Vorbereitungsdüsen hineingesaugt werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, in einer Spieissvorrichtung zum pneumatischen Spleissen von Fadenenden mit einem Spieisskopf, in dessen Spleisskanal die zu spleissenden Fadenenden einlegbar sind, wo oberhalb und unterhalb des Spieisskopfs Schneidwerkzeuge zum Abschneiden der Endteile der Fadenenden sowie Vorbereitungsdüsen zum pneumatischen Auflösen der Fadendrehung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schneidwerkzeugen (32, 36) und dem Spieisskopf (25) mindestens zum Zeitpunkt der Betätigung der Schneidwerkzeuge (32', 36') die Vorbereitungsdüsen (38, 45; 55, 62; 70, 78) jeweils unmittelbar am Schneidwerkzeug (32, 36) angeordnet sind und dass in dieser Position die Ansaugöffnungen (39, 46; 56, 63; 71, 79) der Vorbereitungsdüsen jeweils direkt auf die Stelle der Fäden (4o, 4u) gerichtet sind, an der sie von den Schneidwerkzeugen getrennt werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitungsdüsen (38, 45) für die vorzubereitenden Fadenenden (4o, 4u) jeweils zwischen den Schneidwerkzeugen (32, 36) und dem Spieisskopf (26) hin- und herschwenkbar angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorbereitungsdüsen (55, 62) für die vorzubereitenden Fadenenden (4o, 4u) jeweils zwischen dem Schneidwerkzeug (32, 36) und Spieisskopf (25) hin- und herverschiebbar angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen dem Schneidwerkzeug (32, 36) und dem Spieisskopf (25) ein Schlaufenzieher (74, 82) zur Bildung einer Fadenschlaufe (4os, 4us) in dem vorzubereitenden Fadenende (4o, 4u) vorgesehen ist, dass die Länge des Fadens in der Schlaufe (4os, 4us) der vorzubereitenden Fadenlänge entspricht, die auf die jeweiligen Garnparameter optimal abgestimmt ist und dass die Schlaufenzieher (74, 82) zur Auflösung der Schlaufen (40s, 4us) in Abhängigkeit von den Schneidwerkzeugen steuerbar sind.
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