CH683386A5 - Diapositiv. - Google Patents

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CH683386A5
CH683386A5 CH270791A CH270791A CH683386A5 CH 683386 A5 CH683386 A5 CH 683386A5 CH 270791 A CH270791 A CH 270791A CH 270791 A CH270791 A CH 270791A CH 683386 A5 CH683386 A5 CH 683386A5
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Heinz Sovilla
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Alrane Inventing Ag
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Description

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CH 683 386 A5
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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Durchleuchtbild mit erhöhtem Sichtkontrast.
Es ist bekannt, dass ein Lichtbild oder Durchleuchtbild (Diapositiv) viel eindrucksvoller wirkt als ein gewöhnliches Aufsichtsbild, weshalb die Industrie der Lichtreklame eine grosse Verbraucherin von Diapositiv-Bildern ist.
Es ist weiterhin bekannt, dass das Auge nur Elemente wahrnehmen kann, welche einen Sichtkontrast aufweisen und sich optisch durch Farbe oder Lichtintensität von den umgebenden Bildelementen unterscheiden. Je stärker also der Sichtkontrast oder der auf die Netzhaut einwirkende Energieunterschied eines Bildes gestaltet ist, umso besser wird ein Bild wahrgenommen.
Es ist bekannt, dass durch verschiedene silhou-ettierende Bild-Darstellungs-Methoden einzelne Elemente eines Bildes in signifikanter Art und Weise aus dem gesamten Bildkonzept herausgeholt und zu besonderer Aufmerksamkeit gebracht werden können.
Ganz im Gegenteil zu solchen Bilddarstellungen, welche auszugsweise Bildeinzelheiten kontrastierend darstellen, liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, neue Lichtbilder zu schaffen, welche über ihre gesamte Fläche einen höheren Sichtkontrast besitzen und somit eine bessere Wahrnehmbarkeit aufweisen.
Das Ziel der Erfindung wird mittels eines Durchleuchtbildes erreicht, das aus einem ersten Farbbild und aus einem zweiten, die Lichtintensitäten steuernden Bild besteht, wobei das genannte, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein dem Farbbild komplementär gestaltetes und punktgleich gelagertes, durch unterschiedliche Lichttransmissionen aufweisende Punkte gebildetes Lichtbild ist.
Gemäss der Erfindung wird vorzugsweise dem normalen Diapositiv-Bild ein vollgezeichnetes Halb-ton-, gerastertes oder reines Strichbild in Weiss hinzugefügt, welches dem Farbbild punktweise und deckungsgleich entspricht.
Die Erfindung erlaubt es, durch feinste, abgestufte bildwiedergebende komplementäre Steuerung der durchfliessenden Lichtenergien neue Lichtbilder zu schaffen, die einen übersetzten, vollmodulierten Sichtkontrast besitzen, das heisst es wird eine photographische Bildwiedergabe durch bildzeichnende Veränderung der das Bild durchfliessenden Lichtenergieeinheiten erzeugt.
Analog wie beim Vierfarbendruck, wo Schwarz die vierte Farbe darstellt, braucht es erfindungsge-mäss bei den meisten Ausführungsbeispielen für die Diapositiv-Bilder neutrales Weiss als vierte Farbe.
Beim Betrachten erfindungsgemässer Bilder empfängt das Auge einen zusätzlichen Lichtenergie-Kontrast, und man wird deshalb solche Bilder als aufmerksamer und brillanter bezeichnen als alle konventionellen Diapositiv-Bilder.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die vorliegende Erfindung wird durch die nachfolgende ausführliche Beschreibung näher erläutert.
Eine praktisch einfache und billige Lösung zur Erreichung des Erfindungszieles liegt in der Erzeugung eines Weissbildes, in dem ein Anteil von Weisspartikeln bzw. Weisspigmenten enthalten sind.
Die bildmässige Verteilung der Weisspartikel auf transparenten Platten oder Filmmaterial kann durch alle heute bekannten Druckmethoden erzeugt werden, wobei anstelle von schwarzer Farbe ein weisses Pigment verwendet wird. Elektrostatische Kopierer sowie elektronisch gesteuerte Bilderzeugungsgeräte sind dabei ohne wesentliche Unterschiede verwendbar.
Es gibt noch weitere Möglichkeiten, das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild herzustellen, beispielsweise mit Hilfe von optisch aktiven Substanzen und polarisiertem Licht: Mit Hilfe eines elektronisch gesteuerten Tintenspritzdruckers werden linksdrehend polarisierende Substanzen bilderzeugend auf ein transparentes Material aufgespritzt, um eine Kopie des Farbbildes herzustellen. Farbbild und Kopie werden übergelagert. Das Farbbild wird mittels einer rechtsdrehend polarisierten Lichtquelle beleuchtet. Das Licht wird dem Kopie-Bild entsprechend abgedämpft, ohne dabei die Lichtfarbe zu verändern. Der einzige Nachteil dieses Systems beruht darin, dass bei der Polarisation der Lichtquelle ein Anteil der Strahlungsenergie bereits verlorengeht.
Es steht ebenfalls die Möglichkeit offen, durch eine Silbermaske eine ähnliche Lichtsteuerung zu erzielen, was aber nicht nur einen Verlust der durchgehenden Lichtintensität mit sich bringt, sondern ebenfalls zu unerwünschten Farbänderungen führen kann.
Andere praktische Möglichkeiten, solche Weissbilder zu erzeugen, liegen in der Benutzung von UV-empfindlichen Photoschichten, denen weisse Pigmente hinzugefügt sind, zum Beispiel Unempfindliche Polymere, welche Titanium-Dioxyd als Weisspigment enthalten. Die Photoschicht wird über das Bild belichtet, so dass eine 1:1-Kopie des Durchleucht-Farbbildes entsteht und die an unterschiedlichen Stellen mehr oder minder gehärtete Photoschicht wird ausgewaschen, so dass weniger oder mehr TÌO2 herausgewaschen wird.
Eine Übersicht über diese Weisspigmente enthaltenden Filme findet man zum Beispiel in:
- UV Curing: Science and Technology / Ed. S. Peter Pappas: Technology Marketing Corporation, Stamford-Conn; 1978
- Photopolymere: Prinzipien und Anwendung / Hans Joachim Timpe, Harald Baumann, Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig; 1988
Bei sehr hoher Dichte an Weissanteilen und harter Bildentwicklung können die auf diese Weise erzeugten Weissbilder mit Vorteil gerastert werden, damit die hohe Abdeckung durch die weisse Pigmentschicht die Farbtöne des zu durchleuchtenden Lichtbildes nicht verstopft.
Eine noch einfachere praktische Lösung zur Erreichung des Erfindungszieles liegt aber in der Erzeugung eines Weissbildes ohne Anteil von Pigmentpartikeln. Ais brauchbarstes und bereits maschinenfertiges Material zur Herstellung der
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Weissbilder hat sich die Verwendung einer uneinge-färbten farbneutralen Abwandlung des von der Firma KALLE (Wiesbaden / Deutschland) unter dem Namen «OZAPHAN VESICULAR TYP A» für die Mikrofilmindustrie hergestellten UV-reaktiven Filmes herausgestellt. Durch UV-Strahlung wird in diesem Film N2-Gas erzeugt und nachträglich durch Erwärmen auf zirka 100°C aufgeblasen, es bildet sich ein pigmentloses reines weisses Schaumbild, das keinen Farbstich aufweist und ausser durch Überhitzen nicht zerstört oder verändert wird und daneben auch noch den Vorteil mit sich bringt, dass zu seiner Bildentwicklung keine chemischen, gegebenenfalls giftigen, Entwickler-Produkte verwendet werden müssen.
In dieser bevorzugten Ausführungsform besteht der erfindungsgemäss hergestellte Diapositiv-Film aus einem transparenten Schichtträgermaterial, dessen Rückseite zum Zweck einer optischen Lichtstreuung mattiert ist. Auf seiner Vorderseite enthält der gleiche Trägerfilm eine UV-Rezeptur, welche durch Gasbildung die Weissschicht erzeugt, und, derselben übergelagert, die verschiedenen farbigen Bildemulsionen.
Erfindungsgemäss können auch das Colorbild und das Weissbild unabhängig hergestellt werden und nachträglich zu einem erfindungsgemässen Bild verkoppelt werden.
In der Praxis gibt es folglich verschiedene Möglichkeiten, solche Weiss-Bilder zu erzeugen, und zwar hauptsächlich mit Hilfe von UV-empfindlichen Photoschichten, denen weisse Pigmente hinzugefügt sind. Jedoch kann die Herstellbarkeit solcher Bilder durch giftige Komponenten, teure Verarbei-tungs-lnstaliationen sowie Gelbstichigkeit des Endprodukts in Frage gestellt werden. Allgemein muss bei der Herstellung solcher Bilder die Auswahl der Materialien und Komponenten unter Berücksichtigung ihrer mehr oder minder grossen Giftigkeit, der mehr oder minder teuren Verarbeitungsinstallation sowie der eventuellen Gelbstichigkeit des Endprodukts erfolgen.
Bei einer normalen Weiss-Bildaufzeichnung entsprechen dem dunkleren Farbton eine relativ hohe Densität von Weissanteilen, während die helleren Partien nur eine reduzierte Densität von Weissanteilen besitzen, und bei ganz hellen Bildelementen wird der Weiss-Bildanteii sogar eventuell vollkommen unterdrückt, wobei dann die bei Durchsichtsbildern notwendige Lichtstreuung mit Vorteil durch eine optische, linsenartig wirkende Licht-Zerstreuung ersetzt wird, oder durch eine vollflächige, helle, opale Lichtstreuscheibe, oder durch eine gleichmäs-sig leicht weisspigmentierte Diffusionsscheibe, was jedoch einen gewissen Lichtverlust mit sich bringt. Die optische Streuungsschicht kann auch die Funktion eines Schutzfilmes der Weissschicht einnehmen, entweder nach aussen hin oder gegenüber den chemischen Komponenten der Farbschicht, in welchem Falle die Streuungsschicht sich zwischen Farbfilm und Weissfilm, das Farbbild auf der Vorderseite und das Weissbild auf der Rückseite der Streuungsschicht befindet.
Das zum erfindungsgemässen Durchleuchtbild gehörende Farbbild kann mittels jeder für Diapositive üblichen Farbfilmemulsion hergestellt werden. Farbpigmente, seien es Diazo-Produkte oder andere, sind im allgemeinen relativ teuer. Bei Diapositiv-Farbfilm-Emulsionen wird üblicherweise eine ungefähr doppelt so grosse Dichte an Farbpigmenten verwendet wie bei üblichen Aufsichtsbildern (Papierbilder). In einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Diapositiv-Farbfilmkomplexes wird nun als Farbfilm ein solcher verwendet, der nur Halbtonwerte der bei Diapositiven üblichen Farbpigmentdichten besitzt. Anders gesagt wird in dieser bevorzugten Ausführungsform der Farbbildanteil der Filmemulsion in Bezug auf seine Farbpigmentdensität in gleichen Anteilsmengen wie bei einem gewöhnlichen Papierbild aufgetragen. Die Vorteile, die daraus entstehen, sind folgende:
a) Für billige Ware wird nur ein Farbfilm verwendet, und eine Entwicklung des Weissbildes hinter den dunklen Bildelementen verhindert die zu starke Durchleuchtung derselben und erzeugt ein einiger-massen akzeptables Diapositivbild. Film und Entwicklungskosten sind billiger, und wenn einem solchen Farbbild auf seiner Rückseite ein weisses Plexiglas hinzugefügt wird, ist ein solches Farbbild gleichzeitig als Aufsichtsbild und als Diapositivbild brauchbar.
b) Für hochwertige Durchsichtsbilder werden zwei identische Farbbilder, hintereinander genau justiert, um die Farbintensität eines Vollton-Diaposi-tivs zu erhalten.
c) Bei Verwendung von zwei derartigen identisch aufgebauten Filmen kann das Weissbild als:
- Flachbild mit bestimmter Intensität,
- Halbtonbild,
- Strichbild,
- Bild mit bestimmten Ausschnitten entwickelt werden, wobei mehrere dieser Möglichkeiten gleichzeitig angewandt werden können, insbesondere die zwei Weissbilder verschiedenartig entwickelt werden können.
d) Eine Zwischenlage einer weissen Diffusionsfolie mit einem besonders hohen Lichtrückspiege-lungsgrad führt zu einem Farbbild, das in der prallen Sonne ein hochwertiges Aufsichtsbild darstellt und bei reduziertem Umgebungslicht zu einem hochwertigen Diapositivbild führt.
e) Die Entwicklung des Weissbildes bedarf einer UV-Belichtung, und diese Belichtung kann durch das bereits entwickelte Halbtonfarbbild hindurch erzeugt werden (bei einem normalen Diapositiv, welches einen doppelten Anteil an Farbpigmenten besitzt, ist die direkte Erzeugung des Weissbildes durch die Farbschicht hindurch schwierig, weil dieselbe den Durchgang der UV-Strahlen zu stark verstopft).
f) Die Verwendung von zwei Filmen mit Halbtonfarbwerten hat nebenbei zur Folge, dass ein solcher Bildkomplex ebenfalls zwei optische Lichtdiffusionsschichten besitzt, was einen höheren Streuungsgrad des durchgehenden Lichtes erzeugt.
Die Herstellung von erfindungsmässigen Durch5
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leuchtbildern wird nachfolgend anhand einiger Beispiele der Entwicklungsvorgänge erörtert:
Beispiel 1:
Weissbildentwicklung mit Hilfe einer elektro-graphischen Lichtpausmaschine.
Die Photokopiereinheit, zum Beispiel OZALID-EF1000 (Hoechst), wird mit weissem Toner statt mit schwarzem Toner aufgefüllt. Da bei Photokopiereinheiten normalerweise schwarze Stellen wo das Original dunkel ist, auf der Kopie gebildet werden, entsprechen also bei Verwendung von weissem Toner den dunklen Stellen des Bildes die weissen Stellen des Weissbildes. Das Original-Farbdiapositiv wird 1:1 auf transparentes Material in Weiss direkt in positiv kopiert. Die so erhaltene Weisskopie wird mit dem Farbträgerfilm vereinigt, um das erfindungsge-mässe Durchleuchtbild zu erzeugen.
Beispiel 2:
Entwicklung von Färb- und Weissbild, welche sich auf zwei verschiedenen Filmträgern befinden.
Zuerst wird das Farbdiapositiv entwickelt. Durch Kontaktpausen (UV oder normales Licht) wird vom Farbbild 1:1 ein transparentes Negativbild erzeugt, welches dem Kontrast und dem gewünschten Weissbildauszug entsprechen muss. Das transparente Negativ wird bei Tageslicht auf den unbelich-teten Weissfilm aufgelegt. Im Kontaktverfahren wird der Weissbildfilm durch den Negativfilm hindurch in einem geschlossenen Lichtkasten mit 260 W/m2 mit SYLVANIA UV-Röhren Nr. G3078 (Strahlung 85% bei 253,7 nm) im Abstand von 15 cm, während 3 Minuten belichtet (Lichtpausinstallationen wie die REGMA D540 können Weissbildfilme im Durchlaufverfahren verarbeiten). Nach Belichtung wird der Weissfilm sofort mit einer Geschwindigkeit von zirka 60 cm/Minute an einem Heizschuh vorbeigleitend bei 100°C zum Weissbild entwickelt.
Beispiel 3:
Entwicklung von Färb- und Weissbild, welche sich auf dem gleichen Filmträger befinden.
Schichtenmässig befinden sich die Farbschichten auf der dem Bildbetrachter zugewandten Seite, während sich auf der Rückseite dieser Farbschichten eine Gasblasen erzeugende Schicht befindet. Zuerst wird ein normales Farbdiapositiv entwickelt. Nach Beendigung der Farbstoffentwicklung wird durch Kontaktpausen mit einer normalen Lichtquelle (ohne UV) ein Negativbild hergestellt, das dort am dunkelsten ist, wo am meisten Licht durch das Farbdiapositiv hindurchgeflossen ist. Dieses Negativ wird (je nach Wunsch) entweder weich, hart, gerastert oder mit Auszügen von wichtigen Einzelheiten hergestellt. Das Farbbild wird auf den Bauch gelegt und in seinem Rücken, direkt der Weissschichtseite anliegend, wird das Negativ zur Erzeugung des Weissbildes aufgelegt. Die durch das Negativ durchdringenden UV-Strahlen bewirken eine der Lichteinwirkung proportionale Zersetzung der photochemischen Schicht mit Produktion von N2-Gas,
welches, durch Erwärmen auf zirka 100°C aufgeblasen, die weisse Bildschicht erzeugt.
Beispiel 4:
Entwicklungsvariante von Färb- und Weissbild bei einheitlichem Filmträger für Farbstoff und Weissschicht.
Bei einem flachen Farbbild wird die Weissschicht direkt durch die Farbstoffschicht hindurch mit UV-Strahlung belichtet. Man wartet ab, bis das entstandene N2-Gas aus dem Schichtträgerfilm heraus diffundiert ist, und belichtet nachträglich das Bild rückseitig auf der der Farbstoffschicht abgekehrten Seite mit UV, so dass als Restentwicklung das positive Weissbild nachentwickelt wird. Die gesamte Entwicklungsgeschwindigkeit einer solchen umgekehrten Weissbildentwicklung hängt vom Aufbau der mehr oder weniger N2-Gas permeablen Zwischenschichten ab.
Beispiel 5:
Entwicklung eines Farb-Weissfilmkomplexes mit Halbtonfarbpigmentdichte.
Nach Entwicklung des Farbbildes wird das Weissbild zum Positiv-Bild entwickelt, indem nach der UV-Belichtung zirka ein Tag gewartet wird. Während dieser Zeitdauer entweicht das durch UV-Strahlung freigesetzte N2-Gas aus der Filmschicht ins Freie und kann dadurch nicht mehr mittels Wärme zum Weissbild aufgeblasen werden. Am folgenden Tag wird die Weissfilmschichtseite vollflächig und ohne Abschirmung der UV-Strahlung ausgesetzt; die restliche N2-Gas-Entwicklung erzeugt das gewünschte Positiv-Weissbild nach Hitzeeinwirkung.
Die vorliegende Erfindung kann auch folgender-massen zusammengefasst werden:
Sie betrifft ein Durchsichtsbild (Diapositiv), dessen Bildaufzeichnung nicht nur alle Farbtöne, sondern erfindungsgemäss ebenfalls in ergänzender Art und Weise alle Nuancen der Bild-Brillanz durch eine bildpunktgleiche deckende hinzugefügte Bildaufzeichnung nachkopiert, wobei ein vollmoduliertes deckungsgleiches zweites Bild erzeugt wird, dessen Zeichnung theoretisch nur aus Lichtintensitätsunterschieden besteht, was erfindungsgemäss am besten durch die Erzeugung eines bildpunktgleichen zweiten Bildes in Weiss erreicht werden kann.

Claims (17)

Patentansprüche
1. Durchleuchtbild mit erhöhtem Sichtkontrast, dadurch gekennzeichnet, dass das Durchleuchtbild aus einem ersten Farbbild und aus einem zweiten, die Lichtintensitäten steuernden Bild besteht, wobei das genannte, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein dem Farbbild komplementär gestaltetes und punktgleich gelagertes, durch unterschiedliche Lichttransmissionen aufweisende Punkte gebildetes Lichtbild ist.
2. Durchleuchtbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bild ein aus optisch aktiven, polarisierenden Substanzen aufgebautes Bild ist.
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3. Durchleuchtbild nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Bild ein Weiss-Bild ist.
4. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild sich auf einem unabhängigen, dem Farbbild komplementären Film befindet.
5. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild mit dem Farbbild einen gemeinsamen Filmverbund darstellt.
6. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem optischen Lichtdiffusionsfilm gekuppelt ist.
7. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es mit einem pigmentierten Lichtdiffusionsfilm gekuppelt ist.
8. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein durch eine Druckmethode hergestelltes Bild ist.
9. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein durch eine photographische Methode hergestelltes Bild ist.
10. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein durch eine elektronische Kopiermethode hergestelltes Bild ist.
11. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein mittels eines Rasterbildes hergestelltes Bild ist.
12. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein mit Hilfe von UV empfindlichen Emulsionen hergestelltes Bild ist.
13. Durchleuchtbild gemäss einem der Ansprüche 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite, die Lichtintensitäten steuernde Bild ein mit Hilfe von unter Belichtung Gas abspaltenden Chemikalien hergestelltes Bild ist, wobei diese Chemikalien einen Gasbläschen enthaltenden Film zu erzeugen vermögen, um somit zu einem pigmentfreien Weiss-Bild zu führen.
14. Durchleuchtbild gemäss einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das erwähnte erste Farbbild ein mit Hilfe von Farbfilmemulsionen, welche einem gewöhnlichen Papierbild entsprechende Farbpigmentdensitäten aufweisen, hergestelltes Bild ist.
15. Durchleuchtbild nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei punktgleich überlagerte Farbbilder aufweist.
16. Durchleuchtbild nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den zwei Farbbildern eine Diffusionsschicht befindet.
17. Durchleuchtbild nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es ein mittels DIAZO-Produkten hergestelltes Biid ist.
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