CH683589A5 - Flach faltbarer Bodenaufsteller aus Faltmaterial. - Google Patents

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CH683589A5
CH683589A5 CH262392A CH262392A CH683589A5 CH 683589 A5 CH683589 A5 CH 683589A5 CH 262392 A CH262392 A CH 262392A CH 262392 A CH262392 A CH 262392A CH 683589 A5 CH683589 A5 CH 683589A5
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CH
Switzerland
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foot
container
carrier plate
side walls
extensions
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Application number
CH262392A
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English (en)
Inventor
Uwe Frank
Norbert Schmidt
Hartmut Greb
Original Assignee
Stabernack Gmbh Gustav
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F5/00Show stands, hangers, or shelves characterised by their constructional features
    • A47F5/10Adjustable or foldable or dismountable display stands
    • A47F5/11Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like
    • A47F5/112Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material
    • A47F5/114Adjustable or foldable or dismountable display stands made of cardboard, paper or the like hand-folded from sheet material in the form of trays with a base

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Description

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CH 683 589 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Bodenaufsteller aus Faltmaterial mit einem flach faltbaren Fuss mit einer Vorderwand, mit Seitenwänden und mit einer Rückwand, und mit einem auf den Fuss aufgesetzten und mit ihm verbundenen Behälter zur Aufnahme von Waren, wobei an die Oberkante der Vorderwand des Fusses eine Trägerplatte angelenkt ist, die in aufgefaltetem Zustand des Bodenaufstellers im wesentlichen horizontal verläuft und die mit dem Behälter verbunden ist.
Ein derartiger Bodenaufsteller zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass er platzsparend verschickt werden kann und mit wenigen Handgriffen aufgefaltet werden kann.
Soweit diesseits bekannt, ist dieser Grundtyp des Bodenaufstellers erstmalig durch die deutsche Of-fenlegungs-schrift 2 902 573 beschrieben worden. Dort sind an die Oberkanten der Vorderwand und der Rückwand des Fusses derartige Trägerplatten angelenkt, die mit dem Boden des Fusses verklebt sind.
Weite Verbreitung hat auch eine Entwicklung gefunden, die erstmals durch die deutsche Gebrauchsmusterschrift 8 033 787 beschrieben wurde. Auch hier ist der Fuss flach faltbar. An die Oberkanten der Vorderwand und der Rückwand des Fusses sind Trägerplatten angelenkt, die zu einem dachartigen Gebilde miteinander verbunden sind und dieses Dach ist mit dem Boden des Behälters verklebt.
Dieses Prinzip ist auch häufig abgewandelt worden, beispielsweise indem das Dach einstückig ausgebildet wurde und nur an die Oberkante der Vorderwand des Fusses angeienkt wurde, wobei die freie Kante des Dachs an geeigneter Stelle mit der Innenfläche der Rückwand des Fusses verklebt wurde.
Eine Konstruktion ähnlich der vorstehend genannten Gebrauchsmusterschrift beschreibt beispielsweise die europäische Patentschrift 143 184, wobei ebenfalls eine zweiteilige Dachkonstruktion vorgesehen ist, die auch hier mit dem Boden des Behälters verklebt ist.
Zum Stand der Technik wird auch verwiesen auf die deutsche Gebrauchsmusterschrift 8 715 662, die einen Bodenaufsteller aus Faltmaterial beschreibt, wobei an die Oberkante der Vorderwand des Fusses eine Platte angelenkt ist, die gleichzeitig den Boden des Behälters ausbildet. In aufgefaltetem Zustand liegt die Platte auf wellenförmigen Fortsätzen im Inneren des Fusses auf.
Die deutsche Gebrauchsmusterschrift 8 801 893 beschreibt ebenfalls einen flach faltbaren Bodenaufsteller aus Faltmaterial, wobei, ähnlich wie bei der vorstehend erläuterten Gebrauchsmusterschrift, an die Oberkante der Vorderwand des Fusses eine Platte angelenkt ist, die in aufgefaltetem Zustand gleichzeitig den Boden des Behälters ausbildet. Diese Platte hat an ihrer freien Kante eine Lasche mit Einschnitten, die in entsprechende Arretierungen im Inneren des Fusses eingreifen und dadurch die Platte in aufgefaltetem Zustand stabilisieren.
Einen Bodenaufsteller ähnlich den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 beschreibt die DE-GM 9 010 189. Dieser bekannte Bodenaufsteller kann aber nicht mit einem Handgriff aufgefaltet werden, wobei dabei der Behälter in die Gebrauchslage verschwenkt, wie es ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung ist.
Dieser bekannte Bodenaufsteller erhält seine Stabilität durch ein Tray, das in den aufgefalteten eigentlichen Bodenaufsteller eingesetzt wird. Das Einsetzen des Trays ist zeitaufwendig und seine Herstellung erhöht die Kosten.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Bodenaufsteller mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Patentanspruch 1 vorzuschlagen, der die Nachteile des Standes der Technik vermeidet, der mit einem Handgriff aufgefaltet werden kann, der stabil ist und der insbesondere preisgünstig hergestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte auf den Oberkanten der Seitenwände des Fusses aufliegt, dass deren freie Kante mit nach oben weisenden, rückwärtigen Verlängerungen der Seitenwände des Fusses verriegelt ist, dass aus dem Material der Trägerplatte eine an die Trägerplatte angelenkte Befestigungslasche ausgestanzt ist, die mit dem Behälter verhakt ist, und dass an der freien Kante der Trägerplatte und/oder an den zu dieser Kante weisenden freien Kanten der Verlängerungen Schlitze ausgebildet sind derart, dass die Trägerplatte mit den Verlängerungen verhakt werden kann.
Man verzichtet somit auf die dachartige Konstruktion beim erläuterten Stand der Technik und verwendet eine demgegenüber verkürzte Trägerplatte, so dass dadurch Material eingespart wird. Die Trägerplatte überspannt in aufgefaltetem Zustand nämlich nicht mehr notwendigerweise die gesamte lichte Weite des Fusses, obschon dies möglich ist. Ausserdem verzichtet man auf die beim Stand der Technik vorgesehene Klebelasche, mit der die Dachkonstruktion mit der Rückwand des Fusses verklebt ist. An die Stelle der Klebeverbindung tritt eine Verbindung mit Hilfe der erwähnten Befestigungslasche, die materialsparend aus dem Material der Trägerplatte ausgestanzt ist.
Obschon man auf die dachartige Konstruktion verzichtet, wird der Fuss beim Verschwenken der Trägerplatte bzw. des mit der Trägerplatte verbundenen Behälters in die im wesentlichen horizontal verlaufende Gebrauchslage gleichzeitig aufgefaltet, weil die rückwärtige freie Kante der Trägerplatte bei dieser Bewegung sich an die nach oben weisenden Verlängerungen der Seitenwände des Fusses abstützt und dadurch den Fuss spreizt und faltet. Damit ist gemeint, dass bei diesem Auffaltvorgang, bedingt durch das Verschwenken der Trägerplatte bzw. des Behälters, der Abstand zwischen der Vorderwand und der Rückwand des Fusses vergrös-sert wird, wodurch also der Fuss selbsttätig aufgefaltet wird. Die erfindungsgemässe Konstruktion hat also alle Vorteile des Standes der Technik und ist dennoch preisgünstiger herstellbar, insbesondere weil weniger Material verbraucht wird.
Die Form und Anordnung der Schlitze ist so ge5
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troffen, dass diese Teile miteinander verhakt werden können.
Durch die hinten rechts und links in die Verlängerungen der Seitenwände eingreifenden Schlitze wird eine hervorragende Stabilität erreicht, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Trägerplatte vorne an die Vorderwand des Fusses angelenkt ist. Die Trägerplatte ist also mit der Vorderwand des Fusses und mit den nach oben weisenden Verlängerungen der Seitenwände des Fusses im hinteren Bereich des Fusses verbunden bzw. verriegelt und dadurch wird dem Gebilde eine sehr gute Stabilität verliehen, obgleich das Gebilde flach faltbar und mit wenigen Handgriffen auffaltbar ist.
Wie bei der eingangs diskutierten deutschen Offenlegungsschrift 2 902 573 kann der Behälter aufgefaltet verschickt werden mit flach gefaltetem und an ihm platzsparend anliegenden Fuss, wobei dann der Behälter zweckmässigerweise mit den betreffenden Waren befüllt ist, um dessen Innenraum zu nutzen. Bevorzugt wird es allerdings, wenn auch der Behälter flach faltbar ist, beispielsweise durch entsprechende, diagonal verlaufende Faltlinien in seinen Seitenwänden, wie dies ebenfalls Stand der Technik ist.
Die Befestigungslasche der Trägerplatte kann grundsätzlich an beliebiger Stelle mit dem Behälter verhakt sein, beispielsweise an dessen Rückwand oder Vorderwand. Bevorzugt wird es allerdings, wenn die Befestigungslasche mit dem Boden des Behälters verhakt ist. Dadurch wird die Verbindung besonders stabil und ebenfalls materialsparend.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, aus dem sich weitere wichtige Merkmale ergeben. Es zeigt:
Fig. 1 - eine Seitenansicht des aufgefalteten Fusses;
Fig. 2 - eine Draufsicht auf den aufgefalteten Fuss;
Fig. 3 - eine Draufsicht auf den zugehörigen Behälter, ebenfalls in aufgefaltetem Zustand, mit darunter befindlicher Trägerplatte;
Fig. 4 - eine Vorderansicht des aufgefalteten Behälters.
Der Fuss hat eine Vorderwand 1, Seitenwände 2 und eine Rückwand 3. Mittig in den Seitenwänden verlaufen Längsfaltlinien 4. Ausserdem sind im Fuss Querfaltlinien 5 vorgesehen.
Im rückwärtigen Bereich sind die Seitenwände 2 nach oben verlängert, so dass Verlängerungen 6 entstehen. Auch die Rückwand ist verlängert und deren Verlängerung 7 kann über das Niveau der Verlängerungen 6 ragen, so dass eine Art Plakatwand entsteht.
Die nicht verlängerten Teile der Seitenwände 2 haben Oberkanten 8, die horizontal verlaufen oder auch einen (positiven oder negativen) Winkel mit der Horizontalen einschliessen.
An die Oberkante 9 der Vorderwand 1 ist eine Trägerplatte 10 angelenkt, die breiter ist als der Abstand der Seitenwände 2 beträgt, so dass die Trägerplatte auf den Oberkanten 8 der Seitenwände aufliegt. In der rückwärtigen freien Kante 11 der
Trägerplatte sind Schlitze 12 vorgesehen, in die die nach vorne weisenden, freien Kanten 13 der Verlängerungen 6 eingreifen, wodurch die Trägerplatte arretiert wird.
In der Trägerplatte ist ausserdem eine Lasche 14 vorgesehen, die aus dem Material der Trägerplatte ausgestanzt ist. Sie ist über eine Linie 15 an die Trägerplatte 10 angelenkt.
Im Boden 16 des zugehörigen Behälters (vgl. Fig. 3 und 4) ist ein breiterer Schlitz 17 vorgesehen, durch den die Lasche 14 hindurchgesteckt wird. Die vordere Zunge der Lasche wird dann durch einen schmäleren Schlitz 18 im Boden 16 hindurchgesteckt, wobei sich seitliche Fortsätze 19 der Zunge an die Kanten des Schlitzes 18 anlegen und dadurch dort gut verhaken. Ausserdem ist eine Ausstanzung 20 mittig und direkt angrenzend an den Schlitz 18 vorgesehen, die beim Einfädeln der Zunge in den Schlitz 18 hilft.
Fig. 3 zeigt ausserdem Ausstanzungen 21 an den unteren Kanten des Bodens 16, die ein Flachlegen der Seitenwände 22 des Behälters erleichtern. Zu demselben Zweck sind in den Seitenwänden diagonal verlaufende Faltlinien 23 vorgesehen.
Es ist somit ersichtlich, dass sowohl der Fuss wie auch der Behälter flach gefaltet werden können. Dabei verläuft die Trägerplatte 10 und der mit der Trägerplatte verbundene Behälter in einer Verlängerung der Vorderwand 1, die im übrigen unter Zwischenlage der gefalteten Seitenwände an der Rückwand 3 anliegt.
Aus dieser flach gefalteten Lage wird der Bodenaufsteller dadurch mit einem Handgriff aufgefaltet, dass die Trägerplatte 10 bzw. der mit ihr verbundene Behälter in die in Fig. 1 gezeigte, aufgefaltete Lage verschwenkt wird, wobei die Vorderkante 11 der Trägerplatte an den Kanten 13 der Verlängerungen 6 sich abstützt und dadurch die Wände 1, 3 des Fusses voneinander spreizt und den Fuss dadurch auffaltet.
Durch die beschriebenen Merkmale, insbesondere die Befestigung mit Hilfe der Lasche 14 und das Verhaken mit Hilfe des Schlitzes 12, wird eine feste und stabile Einheit geschaffen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Bodenaufsteller aus Faltmaterial mit einem flach faltbaren Fuss, mit einer Vorderwand, mit Seitenwänden, mit einer Rückwand und mit einem auf den Fuss aufgesetzten und mit ihm verbundenen Behälter zur Aufnahme von Waren, wobei an die Oberkante der Vorderwand des Fusses eine Trägerplatte angelenkt ist, die in aufgefaltetem Zustand des Bodenaufstellers im wesentlichen horizontal verläuft und die mit dem Behälter verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (10) auf den Oberkanten (8) der Seitenwände (2) des Fusses aufliegt, dass deren freie Kante (11) mit nach oben weisenden, rückwärtigen Verlängerungen (6) der Seitenwände (2) des Fusses verriegelt ist, dass aus dem Material der Trägerplatte (10) eine an die Trägerplatte angelenkte Befestigungslasche (14) ausgestanzt ist, die mit dem Behälter verhakt ist, und dass an der freien Kante (11 ) der Trä-
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    gerplatte (10) und/oder an den zu dieser Kante (11 ) weisenden freien Kanten (13) der Verlängerungen (6) Schlitze (12) ausgebildet sind derart, dass die Trägerplatte (10) mit den Verlängerungen (6) verhakt werden kann.
    2. Bodenaufsteller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Behälter flach faltbar ist.
    3. Bodenaufsteller nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungslasche (14) mit dem Boden (16) des Behälters verhakt ist.
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