CH683708A5 - Verkleidung für einen Stock, insbesondere einen Türstock. - Google Patents

Verkleidung für einen Stock, insbesondere einen Türstock. Download PDF

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CH683708A5
CH683708A5 CH135391A CH135391A CH683708A5 CH 683708 A5 CH683708 A5 CH 683708A5 CH 135391 A CH135391 A CH 135391A CH 135391 A CH135391 A CH 135391A CH 683708 A5 CH683708 A5 CH 683708A5
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CH
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cladding
door frame
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clad
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CH135391A
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Franz Zabransky
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Franz Zabransky
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/34Coverings, e.g. protecting against weather, for decorative purposes
    • E06B1/347Renovation door frames covering the existing old frames

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  • Structural Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

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CH 683 708 A5
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verkleidung für einen Stock, insbesondere einen Türstock, die aus einem Profil hergestellt ist, das mit seinen Schenkeln zumindest an zwei miteinander einen rechten Winkel einschliessenden Seiten der einzelnen Abschnitte des Stockes abgestützt ist, an welcher Verkleidung Scharniere zur schwenkbaren Halterung einer Tür oder eines Fensters befestigbar sind und die mit Aufnahmen für Sperrorgane, wie Riegel oder Fallen versehen sind.
Bei der Anbringung einer herkömmlichen Verkleidung der eingangs erwähnten Art ist es stets erforderlich die im zu verkleidenden Stock verankerten Scharnier zu entfernen, bevor die Verkleidung montiert werden konnte. Dabei liegt die Verkleidung mit ihren Innenseiten im wesentlichen vollflächig an dem zu verkleidenden Stock an, wenn man von den eingefalzten Bereichen absieht. Gerade die Entfernung der Scharniere von dem zu verkleidenden Stock ist aber oft mit erheblichen Problemen verbunden, wobei eine sehr erhebliche Verschmutzung des Arbeitsbereiches meist nicht zu vermeiden ist, wie z.B. Abtrennen der Scharniere von einer Stahlzarge mittels einer Trennscheibe.
Ziel der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermeiden und einen Stock der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, bei dem eine einfache Montage an dem zu verkleidenden Stock möglich ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass in die an den einander zugekehrten, vertikal verlaufenden Flächen des zu verkleidenden Stockes anliegenden Schenkel der Verkleidung sich über deren gesamte Länge erstreckende und eine zur Aufnahme der Sperrorgane ausreichende Breite aufweisende, im Querschnitt schwalbenschwanzför-mige Nuten eingearbeitet sind, und dass der im wesentlichen parallel zur Wandebene verlaufende Schenkel an seiner an dem zu verkleidenden Türstock anliegenden Seite eine durchgehende Vertiefung zur Aufnahme der an dem zu verkleidenden Türstock befestigten Scharniere aufweist.
Durch diese Massnahme ist es möglich die an dem zu verkleidenden Türstock befindlichen Scharnierteile an diesem zu belassen, was insbesondere bei Türstöcken aus einem Stahlprofil, bei denen die Scharnierteile meist angeschweisst sind, einen wesentlichen Vorteil darstellt, da eben auf das Abtrennen der Scharnierteile vom Türstock, das meist mittels Trennscheiben erfolgt und eine erhebliche Verschmutzung der Umgebung mit sich bringt, verzichtet werden kann. Ausserdem wird dadurch auch der Montageaufwand verringert.
Weiters erübrigt sich durch die vorgeschlagenen Massnahmen auch die Herstellung einer Ausnehmung zur Aufnahme eines Sperrorganes. Ferner wird auch die Anordnung der Scharniere an der Verkleidung wesentlich erleichtert, die bei den bekannten Verkleidungen sehr genau plaziert werden mussten und daher einen entsprechenden Messaufwand erforderten, wogegen bei der erfindungsge-mässen Verkleidung auch eine nachträgliche Änderung der Lage der Scharniere auf einfache Weise möglich ist.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei einer aus einem dünnwandigen Stranggussprofil oder einem aus Blech hergestellten Profil gebildeten Verkleidung vorgesehen sein, dass ein parallel zur Wandebene des zu verkleidenden Türstockes verlaufender Schenkel des Profiles an seinem freien Ende eine Abwinkelung aufweist und an seinem anderen Ende, gegebenenfalls über eine Abwinkelung, die um im wesentlichen 360° zurückgebogen ist, in die eine Seitenwand der Nut übergeht, wobei das Profil mit der Aussenseite der zweiten Seitenwand der Nut und dem freien Ende der Abwinkelung an dem zu verkleidenden Türstock, bzw. an der an diesem anschliessenden Wand anliegt.
Dadurch ergibt sich auf einfache Weise ein durchgehender Raum zwischen der den Nutgrund bildenden Wand und der Abwinkelung, in den die am zu verkleidenden Türstock verbleibenden Scharnierteile bequem eingreifen können.
Weiters kann bei einer erfindungsgemässen Verkleidung vorgesehen sein, dass neben der die Sperrorgane bzw. in an sich bekannter Weise verschiebbare und mittels Druckschrauben feststellbare, mit Scharnieren verbundene Ankerkörper aufnehmenden Nut eine Rille in dem im wesentlichen in Achsrichtung des Durchganges verlaufenden Abschnitt des Türstockes bzw. der Verkleidung angeordnet ist, in die an dem Türstock bzw. dessen Verkleidung befestigten Teile der Scharniere mit einer Rippe eingreifen.
Auf diese Weise wird eine gute Führung der Scharnierteile sichergestellt, die mit den in der Nut verschiebbaren Ankerkörpern verbunden sind.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch einen Schnitt durch einen mit einer erfindungsgemässen Stockverkleidung versehenen Türstock samt Türe zeigt.
Der in der Wand 1 gehaltene bestehende Türstock 2, der in einer horizontalen Ebene geschnitten dargestellt ist, ist mit einer erfindungsgemässen Verkleidung 3 versehen. Diese besteht aus einem aus einem Blechzuschnitt hergestellten Profil.
Dieses Profil weist einen im wesentlichen L-för-migen Querschnitt auf, wobei der eine Schenkel 4 im wesentlichen parallel zur Ebene der Wand 1 verläuft, jedoch an seinem freien Ende eine Abwinkelung 5 aufweist, die sich in Richtung zur Wand hin erstreckt.
In dem im wesentlichen in Achsrichtung 6 des Durchganges 7 verlaufenden Schenkel 8 der Verkleidung 3 ist eine über die Länge, bzw. Höhe der Verkleidung 3 durchgehende Nut 9 eingearbeitet, die einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweist und sich gegen den Nutgrund zu verbreitert.
Diese Nut 9 weist eine zur Aufnahme von in der Tür 10 angeordneten Sperrorganen, wie Fallen 11 und Riegel 12 ausreichende Breite auf. Ausserdem sind in diesen Nuten 9 auch noch Ankerkörper 13, die einen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, verschiebbar gehalten, an denen Scharniere 14 mittels nicht dargestellter Schrauben befestigt werden können.
Die eine Wand der Nut 9 wird von einer Umbie-
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gung des Schenkels 4 um einen relativ kleinen Radius um etwas mehr als 360° gebildet Die zweite Seitenwand der Nut 9 dient gleichzeitig als Anlage zur Abstützung auf dem verkleideten Türstock 1, wobei auch diese Seitenwand der Nut 9 mit der Wandebene einen spitzen Winkel einschliesst.
Durch die Abstützung des Schenkels 4 der Verkleidung 3 über die Abwinkelung 5 und die Seitenwand der Nut 9 verbleibt zwischen dem Schenkel 4 und dem Türstock 1 genügend Platz, um das am verkleideten Türstock 1 verbliebene Scharnier 15 aufnehmen zu können, so dass auf eine Entfernung des Scharniers des zu verkleidenden Türstockes 1 verzichtet werden kann, wodurch sich eine erhebliche Verminderung an Montagearbeiten ergibt und ausserdem eine Schmutzbelästigung am Montageort, wie sie z.B. beim Abtrennen der Scharniere 15 mittels einer Trennscheibe unvermeidlich ist, weitgehend vermieden wird.
Neben der Nut 9 ist eine weitere Nut 16 in den Schenkel 8 eingarbeitet, in die ein im Querschnitt im wesentlichen T-förmiger Befestigungsteil 17 des Schamieres 14 mit einer Rippe 18 eingreift und in dieser geführt ist. Dieser Befestigungsteil 17 ragt auch in die Nut 9 hinein und ist mittels Schrauben, die den Befestigungsteil durchsetzen und in Gewindebohrungen des Ankerkörper 13 eingreifen mit letzterem verbunden. Mittels dieser Schrauben wird der Ankerkörper 13 mit dem Befestigungsteil 17 zusammengespannt, wobei aber zwischen den einander zugekehrten Seiten dieser Teile ein Spalt 19 verbleibt. Durch die Verspannung des Ankerteiles
13 in der Nut 9, wird dieser gegen die sich gegen die Nutöffnung zu einander annähernden Seitenwände der Nut gepresst und dadurch ein sicherer Reibungsschluss zwischen dem Ankerkörper 13 und den Wänden der Nut 9 sichergestellt.
Der zweite Befestigungsteil 20 des Schamieres
14 ist an der Tür 10 befestigt. Dabei ist in der Tür ein Sicherungsbolzen 21 gehalten, der auch den Befestigungsteil 20 durchsetzt und aus diesem vorragt. Der aus dem Befestigungsteil 20 vorragende Abschnitt des Sicherungsbolzens 21 greift bei geschlossener Tür in eine Bohrung des Befestigungsteiles 17 und in eine mit dieser fluchtende Bohrung des Ankerteiles 13 ein. Bei diesen Bohrungen handelt es sich um Langlöcher, deren längere Achse senkrecht zur Achse des Schamieres 14 verläuft, so dass der vorragende Abschnitt des Sicherungsbolzens 21 beim Schliessen der Tür in diese Bohrungen einschwenken kann.
Durch diese Sicherungsbolzen 21 wird ein Ausheben der Tür mittels eines Einbruchswerkzeuges wesentlich erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht, da durch die Sicherungsbolzen 21 eine Festlegung der Tür in Bezug auf die Hochachse der Tür gegeben ist. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass die Tür mit einer Mehrfachverriegelung versehen ist, so dass eben eine entsprechende Anzahl von Sperrorganen in die Nuten 9 eingreifen und dadurch ein Wegdrücken der Tür aus dem Türstock zur Ermöglichung des Ansetzens einer Brechstange verhindert wird.
Der Schenkel 8 der Verkleidung 3 weist eine schmale Nut 22 auf, in die, wie strichliert angedeutet ist ein weiterer, ebenfalls im wesentlichen L-för-miger Verkleidungsteil 23 eingeschoben werden kann, wobei dieser Verkleidungsteil 23 die Befestigungsschrauben 24, mit denen die Verkleidung 3, bzw. deren Schenkel 8 mit dem Türstock 2 verbunden ist, abdeckt.
Die Befestigung des Verkleidungsteiles 23 an dem Türstock kann mittels entsprechender Kleber erfolgen.
Weiters können die zwischen der Verkleidung und dem verkleideten Stock verbleibenden Hohlräume mit einer geeigneten Masse ausgeschäumt werden.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Verkleidung für einen bestehenden Türstock, doch kann die Erfindung auch bei einem Türstock an sich verwirklicht werden. Dazu ist es lediglich notwendig den Türstock, der vorteilhafterweise aus Metall hergestellt wird, zumindest aber dessen vertikal verlaufenden Teile mit Nuten 9 zu versehen, in die eben die Sperrorgane der Tür oder des Fensters eingreifen können und in denen auch Türen oder Fensterflügel, bzw. die zu deren Halterung vorgesehenen Scharniere befestigt werden können.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Verkleidung für einen Stock, insbesondere einen Türstock, die aus einem Profil hergestellt ist, das mit seinen Schenkeln zumindest an zwei miteinander einen rechten Winkel einschliessenden Seiten der einzelnen Abschnitte des Stockes abgestützt ist, an welcher Verkleidung Scharniere zur schwenkbaren Halterung einer Tür oder eines Fensters befestigbar sind und die mit Aufnahmen für Sperrorgane, wie Riegel oder Fallen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass in die an den einander zugekehrten, vertikal verlaufenden Flächen des zu verkleidenden Stockes (2) anliegenden Schenkel (8) der Verkleidung (3) sich über deren gesamte Länge erstreckende und eine zur Aufnahme der Sperrorgane (11, 12) ausreichende Breite aufweisende, im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Nuten (9) eingearbeitet sind, und dass der im wesentlichen parallel zur Wandebene verlaufende Schenkel (4) an seiner an dem zu verkleidenden Türstock (2) anliegenden Seite eine durchgehende Vertiefung zur Aufnahme der an dem zu verkleidenden Türstock (2) befestigten Scharniere (15) aufweist.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, die aus einem dünnwandigen Stranggussprofil oder einem aus Blech hergestellten Profil gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein parallel zur Wandebene des zu verkleidenden Türstockes (2) verlaufender Schenkel (4) des Profiles an seinem freien Ende eine Abwinkelung (5) aufweist und an seinem anderen Ende, gegebenenfalls über eine Abwinkelung, die um im wesentlichen 360° zurückgebogen ist, in die eine Seitenwand der Nut (9) übergeht, wobei das Profil mit der Aussenseite der zweiten Seitenwand der Nut (9) und dem freien Ende der Abwinkelung (5) an dem zu verkleidenden Türstock (2), bzw. an der an diesem anschliessenden Wand anliegt.
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3. Verkleidung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass neben der die Sperrorgane (11, 12) verschiebbare und mittels Druckschrauben feststellbare, mit Scharnieren 14) verbundene Ankerkörper (13) aufnehmenden Nut (9) eine Rille (16) in dem im wesentlichen in Achsrichtung des Durchganges verlaufenden Abschnitt des Türstok-kes (2) bzw. der Verkleidung (3) angeordnet ist, in die an dem Türstock bzw. dessen Verkleidung befestigten Teile (17) der Scharniere (14) mit einer Rippe (18) eingreifen.
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CH135391A 1990-05-07 1991-05-06 Verkleidung für einen Stock, insbesondere einen Türstock. CH683708A5 (de)

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