CH683906A5 - Verfahren und Maschine zum Füllen von Behältnissen. - Google Patents

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CH683906A5
CH683906A5 CH3305/91A CH330591A CH683906A5 CH 683906 A5 CH683906 A5 CH 683906A5 CH 3305/91 A CH3305/91 A CH 3305/91A CH 330591 A CH330591 A CH 330591A CH 683906 A5 CH683906 A5 CH 683906A5
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CH
Switzerland
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filling
compressed air
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determined
per unit
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CH3305/91A
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Inventor
Heinrich Landwehr
Original Assignee
Haver & Boecker
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B37/00Supplying or feeding fluent-solid, plastic, or liquid material, or loose masses of small articles, to be packaged
    • B65B37/14Supplying or feeding fluent-solid, plastic, or liquid material, or loose masses of small articles, to be packaged by pneumatic feeders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

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CH 683 906 A5
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Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 und eine Füllmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 3.
In der Praxis werden mittels einer Füllmaschine verschiedene Produkte mit unterschiedlichen physikalischen Eigenschaften abgefüllt. Bei den sogenannten schwerfliessenden Füllgütern ist es erforderlich, zur Verbesserung der Fliessfähigkeit dem Füllgut Druckluft zuzusetzen. Die Druckluft wird in den Bereich des Füliturbinengehäuses eingeblasen, in dem das Füllgut dieses Gehäuse verlässt. Die Luft kann jedoch auch in das Füllrohr eingeblasen werden. Auch die Kombination der beiden vorstehend genannten Möglichkeiten wird in der Praxis durchgeführt. Der Zusatz von Druckluft ist jedoch nicht ausschliesslich bei den sogenannten schwerfliessenden Füllgütern erforderlich, sondern auch bei solchen Produkten, die bei einer relativ kurzen Stillstandszeit der Füllmaschine ihre normalerweise gute Fliessfähigkeit verlieren. Solche Stillstandszeiten können beispielsweise Arbeitspausen sein. Es ist dann erforderlich, nach dem Anfahren der Füllmaschine Druckluft zuzusetzen. Naturgemäss unterbleibt dann das Abschalten nach den ersten Füllvorgängen. Zum Füllen der Behältnisse ist es erforderlich, dass der Füllgutstrom gleichmässig ist, da bei einem Schwanken die Ist-Gewichte der gefüllten Behältnisse in nicht gewünschter Weise unterschiedlich sind. Die zu füllenden Behältnisse sind üblicherweise flexibel, beispielsweise Ventilsäcke. Die Menge der zugeführten Druckluft sollte jedoch so gering wie möglich gehalten werden, da die Luft ein Aufblähen des Behältnisses bewirkt. Dadurch entstehen Störungen im Packbetrieb. Ausserdem werden die Aussenflächen beim Abstossen der gefüllten Behältnisse vom Füllrohr stark verschmutzt. Es soll deshalb nur soviel Luft zugeführt werden, wie unbedingt notwendig ist. Es muss jedoch vermieden werden, dass es zu einer Verstopfung des Füllrohres kommt, so dass die Maschine abgestellt und das Füllrohr unter einem erheblichen Zeitaufwand gereinigt werden muss. Die Druckluft wird über Leitungen zugeführt. Die Regelung der Luftmenge erfolgt manuell mittels Drosselventilen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, dass nur dann die Fliessfähigkeit des Füllgutes durch Einblasen von Luft erhöht wird, wenn die Füllvorgänge durch einen stark schwankenden Füllstrom erfolgen und die Gefahr des Verstopfens des Füllrohres besteht. Ausserdem sollen die Aussenflächen der flexiblen Behältnisse sowie die Füllmaschine und deren Umgebung wesentlich geringer verschmutzt werden. Darüber hinaus soll noch eine nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitende Füllmaschine geschaffen werden, bei der sich in konstruktiv einfacher Weise das erfindungsgemässe Verfahren anwenden lässt, so dass auch die Möglichkeit besteht, bereits in Betrieb genommene Maschinen nachzurüsten.
Die gestellte Aufgabe bezüglich des Verfahrens wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgezeigten Merkmale gelöst.
Die Vorgabewerte für die abzufüllenden Füllgüter sind dem Hersteller und dem Betreiber bekannt. Diese Werte können in einen Speicher eingegeben werden, so dass beispielsweise der auf das Füllgut bezogene Wert vor Beginn der Füllvorgänge durch Einstellung eines Schalters aktiviert wird. Dieser Vorgabewert ist auf die Zeiteinheit errechnet, in der jeweils die Gewichtszunahme ermittelt wird. Wird während der Sackfüllung dieser Wert überschritten, kann davon ausgegangen werden, dass das Füllgut auch ohne Zusatz von Luft abgefüllt werden kann. Wird der Wert unterschritten, ist das normalerweise auf einen unregelmässigen Füllstrom zurückzuführen, so dass durch Einblasen von Druckluft die Fliessfähigkeit des Füllgutes erhöht werden muss. Durch die laufende Ermittlung der Gewichtszunahme wird nur dann Druckluft eingeblasen, wenn es erforderlich ist. So kann es passieren, dass bei den ersten Füllvorgängen nach dem Anfahren der Maschine Luft zugesetzt werden muss, nach einigen Füllungen das Füllgut jedoch hinreichend fliessfähig ist. Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich besonders einfach umsetzen, wenn die Füllmaschinen mit einer elektronisch arbeitenden Waage ausgerüstet sind, die aus anderen Gründen ohnehin die Gewichtszunahme pro Zeiteinheit ermittelt, so dass in vorteilhafter Weise die Gewichtszunahme pro Zeiteinheit bei jeder Füllung ermittelt wird.
Die auf die Füllmaschine bezogene Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 3 aufgeführten Merkmale gelöst.
Dabei wird davon ausgegangen, dass die Füllmaschine mit einer elektronisch arbeitenden Waage ausgerüstet ist. Das Ergebnis des Vergleiches zwischen dem Vorgabewert und der ermittelten Gewichtszunahme pro Zeiteinheit wird als Steuersignal zur Betätigung eines Ventils benutzt. Das Ventil ist ein bekanntes Magnetventil mit einer Zu-Auf-Funkti-on. Wird festgestellt, dass die Gewichtszunahme pro Zeiteinheit den Vorgabewert unterschreitet, so wird das Ventil geöffnet, beim Überschreiten des Vorgabewertes geschlossen.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Verfahren zum Füllen von Behältnissen, vorzugsweise Ventiisäcken, mittels einer eine Füllturbine und ein Füllrohr beinhaltenden Füllmaschine, bei dem zur Verbesserung der Fliessfähigkeit des Füllgutes durch ein oder mehrere Druckluftzuführleitungen in den Innenraum der Füllturbine und/oder des Füllrohres durch Drosselventile mengenmässig einstellbare Druckluft einblasbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Feststellung der Fliessgeschwindigkeit des Füllgutes im Füllrohr die Gewichtszunahme pro Zeiteinheit des sich füllenden Behältnisses ermittelt und mit einem füllgutspezifischen Vorgabewert verglichen wird, und dass die Druckluft zur Verbesserung der Fliessfähigkeit nur dann verwendet wird, wenn die Gewichtszunahme den Vorgabewert unterschreitet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichtszunahme pro Zeiteinheit
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3. Füllmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer elektronisch gesteuerten Waage, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Waage die Gewichtszunahme des sich füllenden Behältnisses pro Zeiteinheit ermittelt wird, dass der ermittelte Wert mit dem füllgutspezifischen Vorgabewert verglichen wird, und dass beim Unterschreiten des Vorgabewertes von der Waage ein Signal zum Öffnen des oder der Ventile in den Druckluftzuführleitungen erzeugt wird.
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bei jeder Füllung durch die Wägeeinrichtung ermittelt wird.
CH3305/91A 1991-01-11 1991-11-13 Verfahren und Maschine zum Füllen von Behältnissen. CH683906A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4100658A DE4100658C2 (de) 1991-01-11 1991-01-11 Verfahren und Maschine zum Einbringen von fließfähigem Füllgut in Behältnisse

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CH683906A5 true CH683906A5 (de) 1994-06-15

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ID=6422860

Family Applications (1)

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CH3305/91A CH683906A5 (de) 1991-01-11 1991-11-13 Verfahren und Maschine zum Füllen von Behältnissen.

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DE (1) DE4100658C2 (de)
GB (1) GB2251607B (de)
IT (1) IT1262885B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
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GB2251607B (en) 1994-11-09
DE4100658C2 (de) 1995-01-05
GB9127061D0 (en) 1992-02-19
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IT1262885B (it) 1996-07-04

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